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РЕШУ ЕГЭ — немецкий язык
Вариант № 32949

ЕГЭ по немецкому язык 2017. Досрочная волна.

1.  
i

Вы услы­ши­те 6 вы­ска­зы­ва­ний. Уста­но­ви­те со­от­вет­ствие между вы­ска­зы­ва­ни­я­ми каж­до­го го­во­ря­ще­го A–F и утвер­жде­ни­я­ми, дан­ны­ми в спис­ке 1–7. Ис­поль­зуй­те каж­дое утвер­жде­ние, обо­зна­чен­ное со­от­вет­ству­ю­щей циф­рой, толь­ко один раз. В за­да­нии есть одно лиш­нее утвер­жде­ние. Вы услы­ши­те за­пись два­жды. За­не­си­те свои от­ве­ты в таб­ли­цу.

 

 

1.  Ich habe beschlossen, Psychologie zu studieren.

2.  Man kann uns auch im Internet schreiben.

3.  Über Hochschulprobleme spreche ich mit Anrufern selten.

4.  Vor dem ersten Gespräch muss man bei uns einige Fragen beantworten.

5.  Ich zeige den Studienanfängern auch mal die Uni.

6.  Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass das Studium eine komplizierte Lebensphase ist.

7.  Ich arbeite seit einem Monat bei einer anderen Beratung.

 

Го­во­ря­щийABCDEF
Утвер­жде­ние
2.  
i

Вы услы­ши­те диа­лог. Опре­де­ли­те, какие из при­ве­ден­ных утвер­жде­ний А–G со­от­вет­ству­ют со­дер­жа­нию тек­ста (1  — Richtig), какие не со­от­вет­ству­ют (2  — Falsch) и о чем в тек­сте не ска­за­но, то есть на ос­но­ва­нии тек­ста нель­зя дать ни по­ло­жи­тель­но­го, ни от­ри­ца­тель­но­го от­ве­та (3  — Text sagt dazu nichts). За­не­си­те номер вы­бран­но­го Вами ва­ри­ан­та от­ве­та в таб­ли­цу. Вы услы­ши­те за­пись два­жды.

 

 

A)  Gabi will alte Batterien in eine Tonne im Hof schmeißen.

B)  Florian hat bei einem Abfallwirtschaftsbetrieb gesehen, wie der Müll getrennt wird.

C)  In Gabis Schule wurde eine Projektwoche zum Thema "Mülltrennung" veranstaltet.

D)  Die Aufgabe für die Projektwoche hat der Schuldirektor formuliert.

E)  Gabi hat vor einem Jahr eine Mülltrennungsanlage besucht.

F)  In den Restmüll wirft man oft viel Plastik und Metall.

G)  Florian soll ein Plakat über Mülltrennung machen.

 

За­пи­ши­те в ответ цифры, рас­по­ло­жив их в по­ряд­ке, со­от­вет­ству­ю­щем бук­вам:

ABCDEFG
3.  
i

Вы услы­ши­те ин­тер­вью два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Wann wird das Telefon zum Problem?

 

1.  Wenn es der Hauptzugang zum Internet ist.

2.  Wenn es nur zum Spielen und zum Chatten benutzt wird.

3.  Wenn es die reale Kommunikation ersetzt.

4.  
i

Вы услы­ши­те ин­тер­вью два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Man verbringt viel Zeit beim Chatten...

 

1.  ...obwohl man starken Wunsch nach sozialer Zugehörigkeit hat.

2.  ...weil man aktuelle Geschehnisse nicht verfolgen kann.

3.  ...nachdem man viele Online-⁠Kontakte geknüpft hat.

5.  
i

Вы услы­ши­те ин­тер­вью два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Wie wird sich die Smartphone-⁠Abhängigkeit nach Prognosen weiter entwickeln?

 

1.  Es wird mehr Patienten in Kliniken mit dieser Diagnose geben.

2.  Sie wird 90 Prozent der Männer betreffen.

3.  Jüngere Leute werden immer mehr Zeit beim Chatten verbringen.

6.  
i

Вы услы­ши­те ин­тер­вью два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Wie lange man ein Smartphone nutzt, ist ... für die Feststellung, dass man süchtig ist.

 

1.  das beste Kriterium

2.  ein zweifelhaftes Kriterium

3.  das einzige Kriterium

7.  
i

Вы услы­ши­те ин­тер­вью два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Die Verwandten von Smartphone-⁠Süchtigen sollten nach der Meinung von Herrn Sobottka darauf ..., es ihnen zu verbieten, online zu sein.

 

1.  Verzichten.

2.  Bestehen.

3.  Hoffen.

8.  
i

Вы услы­ши­те ин­тер­вью два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Was könnte der Betroffene selbst tun, um seine Sucht zu überwinden?

 

1.  Er könnte Schullehrern oder Psychologen helfen.

2.  Er könnte einige Funktionen am Smartphone abschalten.

3.  Er könnte einen Medienkurs machen.

9.  
i

Вы услы­ши­те ин­тер­вью два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Wem könnte eine App, die die Nutzung des Smartphones kontrolliert, helfen?

 

1.  Einer Person, die keine selbstständigen Entscheidungen treffen mag.

2.  Einer Person, die ihre Abhängigkeit begreift.

3.  Einer Person, die keine Arzneien nehmen will.

10.  
i

Уста­но­ви­те со­от­вет­ствие между тек­ста­ми A–G и за­го­лов­ка­ми 1–8. За­пи­ши­те свои от­ве­ты в таб­ли­цу. Ис­поль­зуй­те каж­дую цифру толь­ко один раз. В за­да­нии есть один лиш­ний за­го­ло­вок.

 

1.  Vorteile des Auslandsaufenthalts

2.  Heimat ist zum Plural geworden

3.  Sollte der alte Unterrichtsstil zurück?

4.  Streitpunkt: Wasser

5.  Kooperation für die Umwelt

6.  Das Umweltbewusstsein in diesem Punkt noch nicht hoch genug

7.  Unsere ursprüngliche Heimat – Natur

8.  Individuelle Förderung hat Priorität

 

A. Immer wieder kam es in den letzten Jahrzehnten zu gewalttätigen Konflikten, bei denen der Streit um den Zugang zu sauberem Trinkwasser im Mittelpunkt stand. Zum Beispiel sind die Flüsse Nil, Jordan oder Euphrat entscheidende Wasserquellen für die anliegenden Staaten. So verfügen Ägypten und Sudan über fast 90 Prozent des Flusswassers, während dem von Wasserknappheit betroffenen Äthiopien nur ein Bruchteil des Wassers zur Nutzung kommt.

 

B. Die globalisierte Welt hat die Anforderungen an Mobilität stark verändert. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung von Heimat zu. Das Leben verändert sich schnell. Der Wunsch der Menschen, einen Heimatort zu haben, wird immer größer, da das Leben immer unübersichtlicher wird. Heimat ist jedoch nicht mehr der eine Ort, sondern kann an verschiedenen Plätzen liegen. Man hört es immer öfter, dass Heimat ein Ort für einheimische Traditionen, aber auch offen für Fremde sein soll.

 

C. Selten ist den Autofahrern bewusst, dass die Autoklimaanlage den Kraftstoffverbrauch im Stadtverkehr erhöhen kann und damit auch in bedeutendem Maße zum Treibhauseffekt beiträgt. Jeder umweltbewusste Autofahrer achtet darauf, dass sein Auto möglichst wenig Kraftstoff verbraucht. Das kann man erreichen, wenn man in den Klimaanlagen andere Kältemittel einsetzt. Trotzdem halten sich die Autohersteller bisher an den alten Kältemitteln fest.

 

D. Im Ausland zu leben ist aufregend und interessant: Sie haben die Chance, neue Kulturen kennen zu lernen. Sie erfahren die Sprachenvielfalt und begegnen anderen Mentalitäten. Nicht nur privat, sondern auch beruflich kommen einige Änderungen auf Sie zu. In jedem Land gelten andere kulturelle, mentale, soziale, politische und ökonomische Normen. Man muss sich erst daran anpassen, aber danach eröffnet sich einem eine andere Welt, die seine Erfahrungen bereichert.

 

E. Früher hat der Lehrer seine Schüler mit Autorität, an der keiner gezweifelt hat, durch die Schulzeit geleitet. Heute ist seine pädagogische Aufgabe auch dieselbe, doch autoritärer Unterrichtsstil wird heute selten gefragt. Doch es wird immer schwieriger, Kinder für Unterrichtsstoffe zu begeistern oder kritische Eltern zufrieden zu stellen. Das führt dazu, dass die Eltern immer öfter den Wunsch nach mehr Autorität und Strenge in der Schule äußern.

 

F. Die Gesamtschule umfasst die Jahrgänge 5 bis 10. Gleich am Anfang kommt die Orientierungsstufe, die an die Grundstufe anknüpft. Durch vielfältige Methoden und Inhalte wollen die Schulen die Schüler nicht nur motivieren und individuell fördern, es wird also nicht nur auf die Stärken der Schüler geachtet. Man stellt auch ihre Schwächen fest. Danach können die Schüler ab Jahrgang 6 Wahlpflichtfächer belegen, die ihre Kreativität und Interessen zusätzlich fördern sollen.

 

G. Im gemeinsamen Projekt „Ökoregion Kaukasus“ sollten die russischen und deutschen Schüler durch selbständiges Entdecken die Fauna und Flora und die Wasserressourcen vom Kaukasus kennen lernen, um das gesellschaftliche Leben verantwortungsbewusst mitzugestalten. Zu Beginn des Projektes trugen sie all ihr Wissen zum Thema zusammen, das sie in den Fächern Geografie, Naturkunde und Biologie bisher gelernt hatten. Im Anschluss wurden Aktionen geplant und Themen ausgesucht.

 

ТекстABCDEFG
За­го­ло­вок
11.  
i

Про­чи­тай­те текст и за­пол­ни­те про­пус­ки A–F ча­стя­ми пред­ло­же­ний, обо­зна­чен­ны­ми циф­ра­ми 1–7. Одна из ча­стей в спис­ке 1–7  — лиш­няя. За­не­си­те цифры, обо­зна­ча­ю­щие со­от­вет­ству­ю­щие части пред­ло­же­ний, в таб­ли­цу.

Schatzsuche auf eine moderne Weise

Ein Navigationssystem, von vielen kurz „Navi“ genannt, weiß immer genau, wo sich das Auto befindet. Es benutzt dafür GPS. Die Abkürzung steht für „Globales Positionsbestimmungssystem“. Das GPS arbeitet mit 30 Satelliten, A _______________________ im Weltall kreisen. Diese Satelliten senden ständig Nachrichten, zum Beispiel „Ich bin Satellit A und befinde mich auf Position B.“

Das Empfängergerät im Auto vergleicht dann die Sendezeit des Signals mit der Zeit, wann B _______________________. Aus der Dauer der Übertragung berechnet es dann die Entfernung. Auch in der Luftfahrt, auf See oder beim Rettungsdienst C _______________________. Das europäische Navigationssystem heißt übrigens „Galileo“.

Mit dem Navigationssystem ist Geocaching verbunden, ein aufregendes Hobby, das D _______________________. Aber ganz modern  — mit Hilfe von GPS-⁠Geräten, dem Autonavi oder GPS-⁠fähigen Handys. Im Internet können sich die Schatzsucher auf speziellen Seiten anmelden und dort Koordinaten erhalten, E _______________________ eingegeben werden. Der Zielort, an dem der Schatz versteckt liegt, wird bestimmt. Das Gerät führt dann wie ein Kompass und eine Schatzkarte oder ein Navigationsgerät dorthin.

Der Schatz besteht oft aus einem kleinen Kästchen, F _______________________. Dort trägt sich der ein, der den Schatz entdeckt hat. Anschließend gibt der Entdecker noch im Internet ein, dass er den Schatz gefunden hat.

 

1.  Die in die GPS-⁠Geräte.

2.  An sehr schwer zugänglichen Orten versteckt.

3.  Wird GPS eingesetzt.

4.  In dem ein Heft liegt.

5.  Die über uns.

6.  Eine Schatzsuche bedeutet.

7.  Es bei ihm ankommt.

 

Про­пускABCDEF
Часть пред­ло­же­ния
12.  
i

Unsere Lehrer müssen besser werden

Zum Leben der Schüler gehört es, dauernd kontrolliert zu werden. Durch verschiedene Kontrollarbeiten, Prüfungen und Tests kann man erfahren, wo es an Anstrengungen (nicht) genug vorlag. Es wird aber Zeit, die Eignung der Lehrer für ihren Beruf zu thematisieren. Wer entscheidet sich dafür, Lehrer zu werden? Leider nicht nur die Menschen, die gern mit Kindern Umgang haben und gut erzählen können, sondern auch diejenigen, die sich nur für ihr Fach interessieren, ohne Wert auf eigene pädagogische und soziale Fähigkeiten zu legen.

Kurz gesagt  — wer später unsere Kinder unterrichten will, kann pädagogisch zu nichts taugen  — und niemand kann ihn stoppen. In der Lehrerausbildung fehlt es immer noch an Eignungstests für künftige Pädagogen. Wie man Eignungstests sinnvoll einsetzt, lässt sich in Finnland beobachten: Tausende wollen, nur ein paar hundert dürfen Lehrer werden. Die finnischen Lehrer gehen in den Kinderdienst, wollen etwas für den Nachwuchs ihres Landes tun. Ihr Prestige ist deswegen hoch, obwohl sie weniger verdienen als ihre deutschen Kollegen.

Und was ist dann Schule? In Deutschland ist sie immer noch viel zu sehr für die Lehrer da. Die Lehrer können sich fast immer gegen eine Armada aus Eltern durchsetzen, die für ihr Kind nur das Beste wollen, nämlich möglichst das Abitur. Wer als Lehrer so denkt, möchte bei seiner Arbeit am liebsten nicht gestört werden. Mit qualifizierteren Fachkräften kann Schule das werden, was sie sein sollte: ein Dienstleistungsbetrieb. „Wie bitte? Wir sollen Dienstleister für nervige Eltern und ihre ungezogenen Kinder werden? So weit kommt's noch!“  — empören sich die Lehrer.

Ja, so weit muss es kommen. Kundenorientierung ist das Ziel. Schule ist der Ort, an dem über die künftige Leistungsfähigkeit des rohstoffarmen, aber erfindungsreichen Landes entschieden wird. Es gibt also eine Menge für die Bildungspolitiker zu tun. Sie müssen ihr Amt als das begreifen, was es im Kern ist: eine Führungsaufgabe mit Personalverantwortung für die 670.000 Lehrer in Deutschland. Wenn es gelingt, die Schulen zu einem Dienstleistungsort aus Leidenschaft zu machen, dann könnten ganz neue Kräfte freigesetzt werden.

Begeisterung ist der wichtigste Treibstoff für die Entwicklung des Gehirns. Schüler brauchen das Gefühl, dass auf sie individuell eingegangen wird. Lehrer sollten sich also über die Stärken ihrer Schüler freuen und an den Schwächen arbeiten. Möglichst viele Schüler möglichst weit bringen. Denn das Abitur ist so viel wert wie das, was in den Abertausenden von Unterrichtsstunden passiert, die ein Schüler bis zum Abitur absitzt. Optimal wäre es, wenn die Kinder lernen, weil es sich wirklich lohnt. Weil sie Lehrer haben, die mit dem Herzen (und nicht mit dem gleichen Satz kopierter Zettel wie im letzten Jahr) dabei sind.

Masse und Klasse, ja, das geht. Wer es nicht glaubt, sollte einen Blick auf die PISA-⁠Zahlen werfen. Die meisten Spitzenländer sind nicht nur in der Spitze gut, sondern auch in der Breite: In Südkorea, Finnland, Japan, Kanada, Neuseeland und Australien liegt die Quote der Schüler, die mit der Berechtigung zum Studieren von der Schule abgehen, um einiges höher als in Deutschland.

Die Ländervielfalt zeigt nebenbei: Der Erfolg kann in sehr unterschiedlichen Gesellschaften heimisch werden. Wer ernsthaft möchte, dass Deutschland in die Top Ten der internationalen Bildungselite kommt, sollte eins mit Sicherheit nicht tun: über die Systemreformen lange nachdenken. Auf die Lehrer kommt es an.


Welches Thema sollte heutzutage in den Mittelpunkt rücken, wenn man über die Schulprobleme diskutiert?

 

1.  Mehr Weiterbildung für Lehrer.

2.  Weniger Kontrolle über Schüler.

3.  Besserer Umgang mit Kindern.

4.  Genauere Einschätzung der Lehrer.

13.  
i

Unsere Lehrer müssen besser werden

Zum Leben der Schüler gehört es, dauernd kontrolliert zu werden. Durch verschiedene Kontrollarbeiten, Prüfungen und Tests kann man erfahren, wo es an Anstrengungen (nicht) genug vorlag. Es wird aber Zeit, die Eignung der Lehrer für ihren Beruf zu thematisieren. Wer entscheidet sich dafür, Lehrer zu werden? Leider nicht nur die Menschen, die gern mit Kindern Umgang haben und gut erzählen können, sondern auch diejenigen, die sich nur für ihr Fach interessieren, ohne Wert auf eigene pädagogische und soziale Fähigkeiten zu legen.

Kurz gesagt  — wer später unsere Kinder unterrichten will, kann pädagogisch zu nichts taugen  — und niemand kann ihn stoppen. In der Lehrerausbildung fehlt es immer noch an Eignungstests für künftige Pädagogen. Wie man Eignungstests sinnvoll einsetzt, lässt sich in Finnland beobachten: Tausende wollen, nur ein paar hundert dürfen Lehrer werden. Die finnischen Lehrer gehen in den Kinderdienst, wollen etwas für den Nachwuchs ihres Landes tun. Ihr Prestige ist deswegen hoch, obwohl sie weniger verdienen als ihre deutschen Kollegen.

Und was ist dann Schule? In Deutschland ist sie immer noch viel zu sehr für die Lehrer da. Die Lehrer können sich fast immer gegen eine Armada aus Eltern durchsetzen, die für ihr Kind nur das Beste wollen, nämlich möglichst das Abitur. Wer als Lehrer so denkt, möchte bei seiner Arbeit am liebsten nicht gestört werden. Mit qualifizierteren Fachkräften kann Schule das werden, was sie sein sollte: ein Dienstleistungsbetrieb. „Wie bitte? Wir sollen Dienstleister für nervige Eltern und ihre ungezogenen Kinder werden? So weit kommt's noch!“  — empören sich die Lehrer.

Ja, so weit muss es kommen. Kundenorientierung ist das Ziel. Schule ist der Ort, an dem über die künftige Leistungsfähigkeit des rohstoffarmen, aber erfindungsreichen Landes entschieden wird. Es gibt also eine Menge für die Bildungspolitiker zu tun. Sie müssen ihr Amt als das begreifen, was es im Kern ist: eine Führungsaufgabe mit Personalverantwortung für die 670.000 Lehrer in Deutschland. Wenn es gelingt, die Schulen zu einem Dienstleistungsort aus Leidenschaft zu machen, dann könnten ganz neue Kräfte freigesetzt werden.

Begeisterung ist der wichtigste Treibstoff für die Entwicklung des Gehirns. Schüler brauchen das Gefühl, dass auf sie individuell eingegangen wird. Lehrer sollten sich also über die Stärken ihrer Schüler freuen und an den Schwächen arbeiten. Möglichst viele Schüler möglichst weit bringen. Denn das Abitur ist so viel wert wie das, was in den Abertausenden von Unterrichtsstunden passiert, die ein Schüler bis zum Abitur absitzt. Optimal wäre es, wenn die Kinder lernen, weil es sich wirklich lohnt. Weil sie Lehrer haben, die mit dem Herzen (und nicht mit dem gleichen Satz kopierter Zettel wie im letzten Jahr) dabei sind.

Masse und Klasse, ja, das geht. Wer es nicht glaubt, sollte einen Blick auf die PISA-⁠Zahlen werfen. Die meisten Spitzenländer sind nicht nur in der Spitze gut, sondern auch in der Breite: In Südkorea, Finnland, Japan, Kanada, Neuseeland und Australien liegt die Quote der Schüler, die mit der Berechtigung zum Studieren von der Schule abgehen, um einiges höher als in Deutschland.

Die Ländervielfalt zeigt nebenbei: Der Erfolg kann in sehr unterschiedlichen Gesellschaften heimisch werden. Wer ernsthaft möchte, dass Deutschland in die Top Ten der internationalen Bildungselite kommt, sollte eins mit Sicherheit nicht tun: über die Systemreformen lange nachdenken. Auf die Lehrer kommt es an.


Finnische Lehrer haben im Durchschnitt wegen ... größeren Wunsch, etwas für den Nachwuchs zu tun.

 

1.  Des niedrigeren Verdienstes.

2.  Des strengen Auswahlverfahrens.

3.  Der besseren Hochschulbildung.

4.  Des höheren Prestiges.

14.  
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Unsere Lehrer müssen besser werden

Zum Leben der Schüler gehört es, dauernd kontrolliert zu werden. Durch verschiedene Kontrollarbeiten, Prüfungen und Tests kann man erfahren, wo es an Anstrengungen (nicht) genug vorlag. Es wird aber Zeit, die Eignung der Lehrer für ihren Beruf zu thematisieren. Wer entscheidet sich dafür, Lehrer zu werden? Leider nicht nur die Menschen, die gern mit Kindern Umgang haben und gut erzählen können, sondern auch diejenigen, die sich nur für ihr Fach interessieren, ohne Wert auf eigene pädagogische und soziale Fähigkeiten zu legen.

Kurz gesagt  — wer später unsere Kinder unterrichten will, kann pädagogisch zu nichts taugen  — und niemand kann ihn stoppen. In der Lehrerausbildung fehlt es immer noch an Eignungstests für künftige Pädagogen. Wie man Eignungstests sinnvoll einsetzt, lässt sich in Finnland beobachten: Tausende wollen, nur ein paar hundert dürfen Lehrer werden. Die finnischen Lehrer gehen in den Kinderdienst, wollen etwas für den Nachwuchs ihres Landes tun. Ihr Prestige ist deswegen hoch, obwohl sie weniger verdienen als ihre deutschen Kollegen.

Und was ist dann Schule? In Deutschland ist sie immer noch viel zu sehr für die Lehrer da. Die Lehrer können sich fast immer gegen eine Armada aus Eltern durchsetzen, die für ihr Kind nur das Beste wollen, nämlich möglichst das Abitur. Wer als Lehrer so denkt, möchte bei seiner Arbeit am liebsten nicht gestört werden. Mit qualifizierteren Fachkräften kann Schule das werden, was sie sein sollte: ein Dienstleistungsbetrieb. „Wie bitte? Wir sollen Dienstleister für nervige Eltern und ihre ungezogenen Kinder werden? So weit kommt's noch!“  — empören sich die Lehrer.

Ja, so weit muss es kommen. Kundenorientierung ist das Ziel. Schule ist der Ort, an dem über die künftige Leistungsfähigkeit des rohstoffarmen, aber erfindungsreichen Landes entschieden wird. Es gibt also eine Menge für die Bildungspolitiker zu tun. Sie müssen ihr Amt als das begreifen, was es im Kern ist: eine Führungsaufgabe mit Personalverantwortung für die 670.000 Lehrer in Deutschland. Wenn es gelingt, die Schulen zu einem Dienstleistungsort aus Leidenschaft zu machen, dann könnten ganz neue Kräfte freigesetzt werden.

Begeisterung ist der wichtigste Treibstoff für die Entwicklung des Gehirns. Schüler brauchen das Gefühl, dass auf sie individuell eingegangen wird. Lehrer sollten sich also über die Stärken ihrer Schüler freuen und an den Schwächen arbeiten. Möglichst viele Schüler möglichst weit bringen. Denn das Abitur ist so viel wert wie das, was in den Abertausenden von Unterrichtsstunden passiert, die ein Schüler bis zum Abitur absitzt. Optimal wäre es, wenn die Kinder lernen, weil es sich wirklich lohnt. Weil sie Lehrer haben, die mit dem Herzen (und nicht mit dem gleichen Satz kopierter Zettel wie im letzten Jahr) dabei sind.

Masse und Klasse, ja, das geht. Wer es nicht glaubt, sollte einen Blick auf die PISA-⁠Zahlen werfen. Die meisten Spitzenländer sind nicht nur in der Spitze gut, sondern auch in der Breite: In Südkorea, Finnland, Japan, Kanada, Neuseeland und Australien liegt die Quote der Schüler, die mit der Berechtigung zum Studieren von der Schule abgehen, um einiges höher als in Deutschland.

Die Ländervielfalt zeigt nebenbei: Der Erfolg kann in sehr unterschiedlichen Gesellschaften heimisch werden. Wer ernsthaft möchte, dass Deutschland in die Top Ten der internationalen Bildungselite kommt, sollte eins mit Sicherheit nicht tun: über die Systemreformen lange nachdenken. Auf die Lehrer kommt es an.


Die deutsche Schule ist nach der Meinung des Autors des Artikels heutzutage ... orientiert.

 

1.  Schulverwaltungs.

2.  Eltern.

3.  Schüler.

4.  Lehrer.

15.  
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Unsere Lehrer müssen besser werden

Zum Leben der Schüler gehört es, dauernd kontrolliert zu werden. Durch verschiedene Kontrollarbeiten, Prüfungen und Tests kann man erfahren, wo es an Anstrengungen (nicht) genug vorlag. Es wird aber Zeit, die Eignung der Lehrer für ihren Beruf zu thematisieren. Wer entscheidet sich dafür, Lehrer zu werden? Leider nicht nur die Menschen, die gern mit Kindern Umgang haben und gut erzählen können, sondern auch diejenigen, die sich nur für ihr Fach interessieren, ohne Wert auf eigene pädagogische und soziale Fähigkeiten zu legen.

Kurz gesagt  — wer später unsere Kinder unterrichten will, kann pädagogisch zu nichts taugen  — und niemand kann ihn stoppen. In der Lehrerausbildung fehlt es immer noch an Eignungstests für künftige Pädagogen. Wie man Eignungstests sinnvoll einsetzt, lässt sich in Finnland beobachten: Tausende wollen, nur ein paar hundert dürfen Lehrer werden. Die finnischen Lehrer gehen in den Kinderdienst, wollen etwas für den Nachwuchs ihres Landes tun. Ihr Prestige ist deswegen hoch, obwohl sie weniger verdienen als ihre deutschen Kollegen.

Und was ist dann Schule? In Deutschland ist sie immer noch viel zu sehr für die Lehrer da. Die Lehrer können sich fast immer gegen eine Armada aus Eltern durchsetzen, die für ihr Kind nur das Beste wollen, nämlich möglichst das Abitur. Wer als Lehrer so denkt, möchte bei seiner Arbeit am liebsten nicht gestört werden. Mit qualifizierteren Fachkräften kann Schule das werden, was sie sein sollte: ein Dienstleistungsbetrieb. „Wie bitte? Wir sollen Dienstleister für nervige Eltern und ihre ungezogenen Kinder werden? So weit kommt's noch!“  — empören sich die Lehrer.

Ja, so weit muss es kommen. Kundenorientierung ist das Ziel. Schule ist der Ort, an dem über die künftige Leistungsfähigkeit des rohstoffarmen, aber erfindungsreichen Landes entschieden wird. Es gibt also eine Menge für die Bildungspolitiker zu tun. Sie müssen ihr Amt als das begreifen, was es im Kern ist: eine Führungsaufgabe mit Personalverantwortung für die 670.000 Lehrer in Deutschland. Wenn es gelingt, die Schulen zu einem Dienstleistungsort aus Leidenschaft zu machen, dann könnten ganz neue Kräfte freigesetzt werden.

Begeisterung ist der wichtigste Treibstoff für die Entwicklung des Gehirns. Schüler brauchen das Gefühl, dass auf sie individuell eingegangen wird. Lehrer sollten sich also über die Stärken ihrer Schüler freuen und an den Schwächen arbeiten. Möglichst viele Schüler möglichst weit bringen. Denn das Abitur ist so viel wert wie das, was in den Abertausenden von Unterrichtsstunden passiert, die ein Schüler bis zum Abitur absitzt. Optimal wäre es, wenn die Kinder lernen, weil es sich wirklich lohnt. Weil sie Lehrer haben, die mit dem Herzen (und nicht mit dem gleichen Satz kopierter Zettel wie im letzten Jahr) dabei sind.

Masse und Klasse, ja, das geht. Wer es nicht glaubt, sollte einen Blick auf die PISA-⁠Zahlen werfen. Die meisten Spitzenländer sind nicht nur in der Spitze gut, sondern auch in der Breite: In Südkorea, Finnland, Japan, Kanada, Neuseeland und Australien liegt die Quote der Schüler, die mit der Berechtigung zum Studieren von der Schule abgehen, um einiges höher als in Deutschland.

Die Ländervielfalt zeigt nebenbei: Der Erfolg kann in sehr unterschiedlichen Gesellschaften heimisch werden. Wer ernsthaft möchte, dass Deutschland in die Top Ten der internationalen Bildungselite kommt, sollte eins mit Sicherheit nicht tun: über die Systemreformen lange nachdenken. Auf die Lehrer kommt es an.


Was müssen deutsche Bildungspolitiker tun?

 

1.  Die Lehrer besser führen.

2.  Die wenigen Rohstoffe sparen.

3.  Die Idee, die Welt zu beherrschen, aufgeben.

4.  Nach ganz neuen Kräften unter sich suchen.

16.  
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Unsere Lehrer müssen besser werden

Zum Leben der Schüler gehört es, dauernd kontrolliert zu werden. Durch verschiedene Kontrollarbeiten, Prüfungen und Tests kann man erfahren, wo es an Anstrengungen (nicht) genug vorlag. Es wird aber Zeit, die Eignung der Lehrer für ihren Beruf zu thematisieren. Wer entscheidet sich dafür, Lehrer zu werden? Leider nicht nur die Menschen, die gern mit Kindern Umgang haben und gut erzählen können, sondern auch diejenigen, die sich nur für ihr Fach interessieren, ohne Wert auf eigene pädagogische und soziale Fähigkeiten zu legen.

Kurz gesagt  — wer später unsere Kinder unterrichten will, kann pädagogisch zu nichts taugen  — und niemand kann ihn stoppen. In der Lehrerausbildung fehlt es immer noch an Eignungstests für künftige Pädagogen. Wie man Eignungstests sinnvoll einsetzt, lässt sich in Finnland beobachten: Tausende wollen, nur ein paar hundert dürfen Lehrer werden. Die finnischen Lehrer gehen in den Kinderdienst, wollen etwas für den Nachwuchs ihres Landes tun. Ihr Prestige ist deswegen hoch, obwohl sie weniger verdienen als ihre deutschen Kollegen.

Und was ist dann Schule? In Deutschland ist sie immer noch viel zu sehr für die Lehrer da. Die Lehrer können sich fast immer gegen eine Armada aus Eltern durchsetzen, die für ihr Kind nur das Beste wollen, nämlich möglichst das Abitur. Wer als Lehrer so denkt, möchte bei seiner Arbeit am liebsten nicht gestört werden. Mit qualifizierteren Fachkräften kann Schule das werden, was sie sein sollte: ein Dienstleistungsbetrieb. „Wie bitte? Wir sollen Dienstleister für nervige Eltern und ihre ungezogenen Kinder werden? So weit kommt's noch!“  — empören sich die Lehrer.

Ja, so weit muss es kommen. Kundenorientierung ist das Ziel. Schule ist der Ort, an dem über die künftige Leistungsfähigkeit des rohstoffarmen, aber erfindungsreichen Landes entschieden wird. Es gibt also eine Menge für die Bildungspolitiker zu tun. Sie müssen ihr Amt als das begreifen, was es im Kern ist: eine Führungsaufgabe mit Personalverantwortung für die 670.000 Lehrer in Deutschland. Wenn es gelingt, die Schulen zu einem Dienstleistungsort aus Leidenschaft zu machen, dann könnten ganz neue Kräfte freigesetzt werden.

Begeisterung ist der wichtigste Treibstoff für die Entwicklung des Gehirns. Schüler brauchen das Gefühl, dass auf sie individuell eingegangen wird. Lehrer sollten sich also über die Stärken ihrer Schüler freuen und an den Schwächen arbeiten. Möglichst viele Schüler möglichst weit bringen. Denn das Abitur ist so viel wert wie das, was in den Abertausenden von Unterrichtsstunden passiert, die ein Schüler bis zum Abitur absitzt. Optimal wäre es, wenn die Kinder lernen, weil es sich wirklich lohnt. Weil sie Lehrer haben, die mit dem Herzen (und nicht mit dem gleichen Satz kopierter Zettel wie im letzten Jahr) dabei sind.

Masse und Klasse, ja, das geht. Wer es nicht glaubt, sollte einen Blick auf die PISA-⁠Zahlen werfen. Die meisten Spitzenländer sind nicht nur in der Spitze gut, sondern auch in der Breite: In Südkorea, Finnland, Japan, Kanada, Neuseeland und Australien liegt die Quote der Schüler, die mit der Berechtigung zum Studieren von der Schule abgehen, um einiges höher als in Deutschland.

Die Ländervielfalt zeigt nebenbei: Der Erfolg kann in sehr unterschiedlichen Gesellschaften heimisch werden. Wer ernsthaft möchte, dass Deutschland in die Top Ten der internationalen Bildungselite kommt, sollte eins mit Sicherheit nicht tun: über die Systemreformen lange nachdenken. Auf die Lehrer kommt es an.


Was könnte die deutsche Schule ändern?

 

1.  Die Lehrer sollten den Stärken und den Schwächen jedes Schülers größere Aufmerksamkeit schenken.

2.  Das Abitur sollte für die Zukunft der Schüler eine geringere Rolle als der Unterricht selbst spielen.

3.  Man sollte nicht so viele Zettel kopieren.

4.  Die Schüler sollten für das Lernen bezahlt werden.

17.  
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Unsere Lehrer müssen besser werden

Zum Leben der Schüler gehört es, dauernd kontrolliert zu werden. Durch verschiedene Kontrollarbeiten, Prüfungen und Tests kann man erfahren, wo es an Anstrengungen (nicht) genug vorlag. Es wird aber Zeit, die Eignung der Lehrer für ihren Beruf zu thematisieren. Wer entscheidet sich dafür, Lehrer zu werden? Leider nicht nur die Menschen, die gern mit Kindern Umgang haben und gut erzählen können, sondern auch diejenigen, die sich nur für ihr Fach interessieren, ohne Wert auf eigene pädagogische und soziale Fähigkeiten zu legen.

Kurz gesagt  — wer später unsere Kinder unterrichten will, kann pädagogisch zu nichts taugen  — und niemand kann ihn stoppen. In der Lehrerausbildung fehlt es immer noch an Eignungstests für künftige Pädagogen. Wie man Eignungstests sinnvoll einsetzt, lässt sich in Finnland beobachten: Tausende wollen, nur ein paar hundert dürfen Lehrer werden. Die finnischen Lehrer gehen in den Kinderdienst, wollen etwas für den Nachwuchs ihres Landes tun. Ihr Prestige ist deswegen hoch, obwohl sie weniger verdienen als ihre deutschen Kollegen.

Und was ist dann Schule? In Deutschland ist sie immer noch viel zu sehr für die Lehrer da. Die Lehrer können sich fast immer gegen eine Armada aus Eltern durchsetzen, die für ihr Kind nur das Beste wollen, nämlich möglichst das Abitur. Wer als Lehrer so denkt, möchte bei seiner Arbeit am liebsten nicht gestört werden. Mit qualifizierteren Fachkräften kann Schule das werden, was sie sein sollte: ein Dienstleistungsbetrieb. „Wie bitte? Wir sollen Dienstleister für nervige Eltern und ihre ungezogenen Kinder werden? So weit kommt's noch!“  — empören sich die Lehrer.

Ja, so weit muss es kommen. Kundenorientierung ist das Ziel. Schule ist der Ort, an dem über die künftige Leistungsfähigkeit des rohstoffarmen, aber erfindungsreichen Landes entschieden wird. Es gibt also eine Menge für die Bildungspolitiker zu tun. Sie müssen ihr Amt als das begreifen, was es im Kern ist: eine Führungsaufgabe mit Personalverantwortung für die 670.000 Lehrer in Deutschland. Wenn es gelingt, die Schulen zu einem Dienstleistungsort aus Leidenschaft zu machen, dann könnten ganz neue Kräfte freigesetzt werden.

Begeisterung ist der wichtigste Treibstoff für die Entwicklung des Gehirns. Schüler brauchen das Gefühl, dass auf sie individuell eingegangen wird. Lehrer sollten sich also über die Stärken ihrer Schüler freuen und an den Schwächen arbeiten. Möglichst viele Schüler möglichst weit bringen. Denn das Abitur ist so viel wert wie das, was in den Abertausenden von Unterrichtsstunden passiert, die ein Schüler bis zum Abitur absitzt. Optimal wäre es, wenn die Kinder lernen, weil es sich wirklich lohnt. Weil sie Lehrer haben, die mit dem Herzen (und nicht mit dem gleichen Satz kopierter Zettel wie im letzten Jahr) dabei sind.

Masse und Klasse, ja, das geht. Wer es nicht glaubt, sollte einen Blick auf die PISA-⁠Zahlen werfen. Die meisten Spitzenländer sind nicht nur in der Spitze gut, sondern auch in der Breite: In Südkorea, Finnland, Japan, Kanada, Neuseeland und Australien liegt die Quote der Schüler, die mit der Berechtigung zum Studieren von der Schule abgehen, um einiges höher als in Deutschland.

Die Ländervielfalt zeigt nebenbei: Der Erfolg kann in sehr unterschiedlichen Gesellschaften heimisch werden. Wer ernsthaft möchte, dass Deutschland in die Top Ten der internationalen Bildungselite kommt, sollte eins mit Sicherheit nicht tun: über die Systemreformen lange nachdenken. Auf die Lehrer kommt es an.


Die Spitzenländer sind ein Beweis dafür, dass...

 

1.  ...die Abiturientenzahl in Deutschland zu niedrig ist.

2.  ...die Individualisierung des Schulunterrichts bei großen Schülerzahlen keine Utopie ist.

3.  ...man den PISA-⁠Studien besser nicht vertrauen sollte.

4.  ...das Studium ohne Berechtigung negative Folgen hat.

18.  
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Unsere Lehrer müssen besser werden

Zum Leben der Schüler gehört es, dauernd kontrolliert zu werden. Durch verschiedene Kontrollarbeiten, Prüfungen und Tests kann man erfahren, wo es an Anstrengungen (nicht) genug vorlag. Es wird aber Zeit, die Eignung der Lehrer für ihren Beruf zu thematisieren. Wer entscheidet sich dafür, Lehrer zu werden? Leider nicht nur die Menschen, die gern mit Kindern Umgang haben und gut erzählen können, sondern auch diejenigen, die sich nur für ihr Fach interessieren, ohne Wert auf eigene pädagogische und soziale Fähigkeiten zu legen.

Kurz gesagt  — wer später unsere Kinder unterrichten will, kann pädagogisch zu nichts taugen  — und niemand kann ihn stoppen. In der Lehrerausbildung fehlt es immer noch an Eignungstests für künftige Pädagogen. Wie man Eignungstests sinnvoll einsetzt, lässt sich in Finnland beobachten: Tausende wollen, nur ein paar hundert dürfen Lehrer werden. Die finnischen Lehrer gehen in den Kinderdienst, wollen etwas für den Nachwuchs ihres Landes tun. Ihr Prestige ist deswegen hoch, obwohl sie weniger verdienen als ihre deutschen Kollegen.

Und was ist dann Schule? In Deutschland ist sie immer noch viel zu sehr für die Lehrer da. Die Lehrer können sich fast immer gegen eine Armada aus Eltern durchsetzen, die für ihr Kind nur das Beste wollen, nämlich möglichst das Abitur. Wer als Lehrer so denkt, möchte bei seiner Arbeit am liebsten nicht gestört werden. Mit qualifizierteren Fachkräften kann Schule das werden, was sie sein sollte: ein Dienstleistungsbetrieb. „Wie bitte? Wir sollen Dienstleister für nervige Eltern und ihre ungezogenen Kinder werden? So weit kommt's noch!“  — empören sich die Lehrer.

Ja, so weit muss es kommen. Kundenorientierung ist das Ziel. Schule ist der Ort, an dem über die künftige Leistungsfähigkeit des rohstoffarmen, aber erfindungsreichen Landes entschieden wird. Es gibt also eine Menge für die Bildungspolitiker zu tun. Sie müssen ihr Amt als das begreifen, was es im Kern ist: eine Führungsaufgabe mit Personalverantwortung für die 670.000 Lehrer in Deutschland. Wenn es gelingt, die Schulen zu einem Dienstleistungsort aus Leidenschaft zu machen, dann könnten ganz neue Kräfte freigesetzt werden.

Begeisterung ist der wichtigste Treibstoff für die Entwicklung des Gehirns. Schüler brauchen das Gefühl, dass auf sie individuell eingegangen wird. Lehrer sollten sich also über die Stärken ihrer Schüler freuen und an den Schwächen arbeiten. Möglichst viele Schüler möglichst weit bringen. Denn das Abitur ist so viel wert wie das, was in den Abertausenden von Unterrichtsstunden passiert, die ein Schüler bis zum Abitur absitzt. Optimal wäre es, wenn die Kinder lernen, weil es sich wirklich lohnt. Weil sie Lehrer haben, die mit dem Herzen (und nicht mit dem gleichen Satz kopierter Zettel wie im letzten Jahr) dabei sind.

Masse und Klasse, ja, das geht. Wer es nicht glaubt, sollte einen Blick auf die PISA-⁠Zahlen werfen. Die meisten Spitzenländer sind nicht nur in der Spitze gut, sondern auch in der Breite: In Südkorea, Finnland, Japan, Kanada, Neuseeland und Australien liegt die Quote der Schüler, die mit der Berechtigung zum Studieren von der Schule abgehen, um einiges höher als in Deutschland.

Die Ländervielfalt zeigt nebenbei: Der Erfolg kann in sehr unterschiedlichen Gesellschaften heimisch werden. Wer ernsthaft möchte, dass Deutschland in die Top Ten der internationalen Bildungselite kommt, sollte eins mit Sicherheit nicht tun: über die Systemreformen lange nachdenken. Auf die Lehrer kommt es an.


Für den Erfolg der Schulreformen ist nach der Meinung des Autors des Artikels ... wichtig.

 

1.  Die Qualität der Lehrer.

2.  Die Intensität der Diskussionen.

3.  Der Typ der Gesellschaft.

4.  Die Sicherheit in der Schule.

19.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово EIN так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

Umweltschutz

Umweltschutz  — das ist heute __________________ sehr wichtiges Problem.

20.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово KÖNNEN так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Gerade im privaten Bereich __________________ jeder viel für die Umwelt tun, zum Beispiel weniger stärkere Wasch- und Reinigungsmittel benutzen.

21.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово SCHÖN так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Umweltschutz  — das ist Schutz für den Menschen, aber auch vor dem Menschen, vor jenen Mitmenschen nämlich, die davon ausgehen, dass die __________________ Welt nur für ihre Wünsche gemacht worden ist. Sie müssen begreifen, dass Umweltschutz vor allem ein ständiges Mitdenken und Rücksichtnahme ist.

22.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово IHRE так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

Die Moskauer Metro

In Moskau gibt es eine richtige unterirdische Stadt mit langen Straßen, Treppen und Palästen  — die Moskauer Metro. Die Länge __________________ U-⁠Bahnlinien beträgt fast 270 Kilometer.

23.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово SIE так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Die Moskauer U-⁠Bahn hat mehr als 160 Stationen. Die tiefste von __________________ ist die Station „Park des Sieges“.

24.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово SEIN так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Der erste Metro-⁠Bauplan war schon im Jahre 1902 fertig, aber damals __________________ die Besitzer der Straßenbahnen gegen den Bau der Metro.

25.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово ERÖFFNEN так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Die erste Strecke wurde im Jahre 1935 __________________. Heute fahren täglich Millionen Menschen mit der Moskauer Metro. Die Metro ist das schnellste Transportmittel in Moskau.

26.  
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Об­ра­зуй­те от слова ZUSCHAUEN од­но­ко­рен­ное слово так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски и лек­си­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

Mit diesen Lerntipps bist du fit für Politik und Geschichte

Verzweifelt sitze ich vor meinem großen Ordner, da entdecke ich den YouTube Kanal MrWissen2go. 500.000 Mio. Klicks und bereits 220.000 __________________.

27.  
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Об­ра­зуй­те от слова FRAGEN од­но­ко­рен­ное слово так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски и лек­си­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Ich habe eine __________________, warum ich den genialen Kanal noch nicht früher entdeckt habe. Kompakt und spannend erklärt er historische Themen wie den Verlauf der beiden Weltkriege.

28.  
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Об­ра­зуй­те от слова LEHRER од­но­ко­рен­ное слово так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски и лек­си­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Auch zu aktuellen, politischen Themen gibt es hier immer wieder einen Bericht, der einem noch schnell etwas erklärt. Eines Tages sagt die __________________ im Geschichtsunterricht...

29.  
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Об­ра­зуй­те от слова PRÜFEN од­но­ко­рен­ное слово так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски и лек­си­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

„Es gibt eine Ausstellung über den ersten Weltkrieg im Museum. Sie ist hilfreich für die __________________“.

30.  
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Об­ра­зуй­те от слова EHRE од­но­ко­рен­ное слово так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски и лек­си­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Die Klasse schweigt. __________________ gesagt geht kaum einer heute freiwillig nach dem Unterricht ins Museum. Doch ein paar Freunde und ich haben uns doch entschlossen vorbeizuschauen. Alte Uniformen, Bilder, Zeittafeln empfangen uns.

31.  
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Об­ра­зуй­те от слова VERBINDEN од­но­ко­рен­ное слово так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски и лек­си­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Morgens checke ich im Halbschlaf normalerweise zuerst Instagram. Ich habe mir Apps von Nachrichtendiensten wie Spiegel Online heruntergeladen. Dort wird zusammengefasst, was gerade in der Welt passiert. So kann ich historische Ereignisse tatsächlich besser mit dem aktuellen Geschehen in __________________ setzen.

32.  
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Die Regionen Deutschlands

Deutschland hat 16 Bundesländer. Sie gliedern den Staat politisch. Dieser Föderalismus 30 ______ zur besseren Organisation des Staates. In den Bundesländern und über ihre Grenzen hinaus gibt es aber verschiedene Regionen. Zum Beispiel hat das Bundesland Bayern die Regionen Oberbayern, Niederbayern und Franken. Diese Regionen lassen sich wieder unterteilen. Manche Regionen sind klein, andere groß.

Für die Entstehung der Regionen gibt es geografische und wirtschaftliche 31 ______. Oft sind Regionen durch Landschaften oder durch Gebirge, flaches Land, Flüsse oder Seenplatten entstanden. Manchmal prägten Bodenschätze wie Salz, Metalle oder Kohle eine Region. So 32 ______ sich Wirtschaftsstrukturen, die einer Region ihren landwirtschaftlichen, handwerklichen oder industriellen Charakter verleihen.

In Deutschland wurden die Regionen 33 ______ durch die Politik geprägt. Über viele Jahrhunderte war das Land in kleine Fürstentümer mit eigenen Herrschern, Gesetzen und Währungen eingeteilt. Diese Kleinstaaten machten die Organisation eines Nationalstaates kompliziert. Sie 34 ______ aber die kulturelle Vielfalt Deutschlands.

Lange Zeit haben sich die Menschen in Deutschland nicht in erster 35 ______ als Deutsche gesehen. Sie identifizierten sich mit ihrer Region. Bis heute halten viele Deutsche es 36 ______ wichtig, in welcher Region sie geboren sind und leben oder welchen Dialekt sie sprechen. Diese starke regionale Identifikation wird auch als Lokalpatriotismus bezeichnet.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Übernimmt.

2.  Zweifelt.

3.  Dient.

4.  Versucht.

33.  
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Die Regionen Deutschlands

Deutschland hat 16 Bundesländer. Sie gliedern den Staat politisch. Dieser Föderalismus 30 ______ zur besseren Organisation des Staates. In den Bundesländern und über ihre Grenzen hinaus gibt es aber verschiedene Regionen. Zum Beispiel hat das Bundesland Bayern die Regionen Oberbayern, Niederbayern und Franken. Diese Regionen lassen sich wieder unterteilen. Manche Regionen sind klein, andere groß.

Für die Entstehung der Regionen gibt es geografische und wirtschaftliche 31 ______. Oft sind Regionen durch Landschaften oder durch Gebirge, flaches Land, Flüsse oder Seenplatten entstanden. Manchmal prägten Bodenschätze wie Salz, Metalle oder Kohle eine Region. So 32 ______ sich Wirtschaftsstrukturen, die einer Region ihren landwirtschaftlichen, handwerklichen oder industriellen Charakter verleihen.

In Deutschland wurden die Regionen 33 ______ durch die Politik geprägt. Über viele Jahrhunderte war das Land in kleine Fürstentümer mit eigenen Herrschern, Gesetzen und Währungen eingeteilt. Diese Kleinstaaten machten die Organisation eines Nationalstaates kompliziert. Sie 34 ______ aber die kulturelle Vielfalt Deutschlands.

Lange Zeit haben sich die Menschen in Deutschland nicht in erster 35 ______ als Deutsche gesehen. Sie identifizierten sich mit ihrer Region. Bis heute halten viele Deutsche es 36 ______ wichtig, in welcher Region sie geboren sind und leben oder welchen Dialekt sie sprechen. Diese starke regionale Identifikation wird auch als Lokalpatriotismus bezeichnet.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Geheimnisse.

2.  Gründe.

3.  Werte.

4.  Nachteile.

34.  
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Die Regionen Deutschlands

Deutschland hat 16 Bundesländer. Sie gliedern den Staat politisch. Dieser Föderalismus 30 ______ zur besseren Organisation des Staates. In den Bundesländern und über ihre Grenzen hinaus gibt es aber verschiedene Regionen. Zum Beispiel hat das Bundesland Bayern die Regionen Oberbayern, Niederbayern und Franken. Diese Regionen lassen sich wieder unterteilen. Manche Regionen sind klein, andere groß.

Für die Entstehung der Regionen gibt es geografische und wirtschaftliche 31 ______. Oft sind Regionen durch Landschaften oder durch Gebirge, flaches Land, Flüsse oder Seenplatten entstanden. Manchmal prägten Bodenschätze wie Salz, Metalle oder Kohle eine Region. So 32 ______ sich Wirtschaftsstrukturen, die einer Region ihren landwirtschaftlichen, handwerklichen oder industriellen Charakter verleihen.

In Deutschland wurden die Regionen 33 ______ durch die Politik geprägt. Über viele Jahrhunderte war das Land in kleine Fürstentümer mit eigenen Herrschern, Gesetzen und Währungen eingeteilt. Diese Kleinstaaten machten die Organisation eines Nationalstaates kompliziert. Sie 34 ______ aber die kulturelle Vielfalt Deutschlands.

Lange Zeit haben sich die Menschen in Deutschland nicht in erster 35 ______ als Deutsche gesehen. Sie identifizierten sich mit ihrer Region. Bis heute halten viele Deutsche es 36 ______ wichtig, in welcher Region sie geboren sind und leben oder welchen Dialekt sie sprechen. Diese starke regionale Identifikation wird auch als Lokalpatriotismus bezeichnet.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Entschieden.

2.  Entschlossen.

3.  Entwickelten.

4.  Ereigneten.

35.  
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Die Regionen Deutschlands

Deutschland hat 16 Bundesländer. Sie gliedern den Staat politisch. Dieser Föderalismus 30 ______ zur besseren Organisation des Staates. In den Bundesländern und über ihre Grenzen hinaus gibt es aber verschiedene Regionen. Zum Beispiel hat das Bundesland Bayern die Regionen Oberbayern, Niederbayern und Franken. Diese Regionen lassen sich wieder unterteilen. Manche Regionen sind klein, andere groß.

Für die Entstehung der Regionen gibt es geografische und wirtschaftliche 31 ______. Oft sind Regionen durch Landschaften oder durch Gebirge, flaches Land, Flüsse oder Seenplatten entstanden. Manchmal prägten Bodenschätze wie Salz, Metalle oder Kohle eine Region. So 32 ______ sich Wirtschaftsstrukturen, die einer Region ihren landwirtschaftlichen, handwerklichen oder industriellen Charakter verleihen.

In Deutschland wurden die Regionen 33 ______ durch die Politik geprägt. Über viele Jahrhunderte war das Land in kleine Fürstentümer mit eigenen Herrschern, Gesetzen und Währungen eingeteilt. Diese Kleinstaaten machten die Organisation eines Nationalstaates kompliziert. Sie 34 ______ aber die kulturelle Vielfalt Deutschlands.

Lange Zeit haben sich die Menschen in Deutschland nicht in erster 35 ______ als Deutsche gesehen. Sie identifizierten sich mit ihrer Region. Bis heute halten viele Deutsche es 36 ______ wichtig, in welcher Region sie geboren sind und leben oder welchen Dialekt sie sprechen. Diese starke regionale Identifikation wird auch als Lokalpatriotismus bezeichnet.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Listig.

2.  Gültig.

3.  Witzig.

4.  Häufig.

36.  
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Die Regionen Deutschlands

Deutschland hat 16 Bundesländer. Sie gliedern den Staat politisch. Dieser Föderalismus 30 ______ zur besseren Organisation des Staates. In den Bundesländern und über ihre Grenzen hinaus gibt es aber verschiedene Regionen. Zum Beispiel hat das Bundesland Bayern die Regionen Oberbayern, Niederbayern und Franken. Diese Regionen lassen sich wieder unterteilen. Manche Regionen sind klein, andere groß.

Für die Entstehung der Regionen gibt es geografische und wirtschaftliche 31 ______. Oft sind Regionen durch Landschaften oder durch Gebirge, flaches Land, Flüsse oder Seenplatten entstanden. Manchmal prägten Bodenschätze wie Salz, Metalle oder Kohle eine Region. So 32 ______ sich Wirtschaftsstrukturen, die einer Region ihren landwirtschaftlichen, handwerklichen oder industriellen Charakter verleihen.

In Deutschland wurden die Regionen 33 ______ durch die Politik geprägt. Über viele Jahrhunderte war das Land in kleine Fürstentümer mit eigenen Herrschern, Gesetzen und Währungen eingeteilt. Diese Kleinstaaten machten die Organisation eines Nationalstaates kompliziert. Sie 34 ______ aber die kulturelle Vielfalt Deutschlands.

Lange Zeit haben sich die Menschen in Deutschland nicht in erster 35 ______ als Deutsche gesehen. Sie identifizierten sich mit ihrer Region. Bis heute halten viele Deutsche es 36 ______ wichtig, in welcher Region sie geboren sind und leben oder welchen Dialekt sie sprechen. Diese starke regionale Identifikation wird auch als Lokalpatriotismus bezeichnet.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Feierten.

2.  Fassten.

3.  Förderten.

4.  Füllten.

37.  
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Die Regionen Deutschlands

Deutschland hat 16 Bundesländer. Sie gliedern den Staat politisch. Dieser Föderalismus 30 ______ zur besseren Organisation des Staates. In den Bundesländern und über ihre Grenzen hinaus gibt es aber verschiedene Regionen. Zum Beispiel hat das Bundesland Bayern die Regionen Oberbayern, Niederbayern und Franken. Diese Regionen lassen sich wieder unterteilen. Manche Regionen sind klein, andere groß.

Für die Entstehung der Regionen gibt es geografische und wirtschaftliche 31 ______. Oft sind Regionen durch Landschaften oder durch Gebirge, flaches Land, Flüsse oder Seenplatten entstanden. Manchmal prägten Bodenschätze wie Salz, Metalle oder Kohle eine Region. So 32 ______ sich Wirtschaftsstrukturen, die einer Region ihren landwirtschaftlichen, handwerklichen oder industriellen Charakter verleihen.

In Deutschland wurden die Regionen 33 ______ durch die Politik geprägt. Über viele Jahrhunderte war das Land in kleine Fürstentümer mit eigenen Herrschern, Gesetzen und Währungen eingeteilt. Diese Kleinstaaten machten die Organisation eines Nationalstaates kompliziert. Sie 34 ______ aber die kulturelle Vielfalt Deutschlands.

Lange Zeit haben sich die Menschen in Deutschland nicht in erster 35 ______ als Deutsche gesehen. Sie identifizierten sich mit ihrer Region. Bis heute halten viele Deutsche es 36 ______ wichtig, in welcher Region sie geboren sind und leben oder welchen Dialekt sie sprechen. Diese starke regionale Identifikation wird auch als Lokalpatriotismus bezeichnet.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Lüge.

2.  Lage.

3.  Linie.

4.  Logik.

38.  
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Die Regionen Deutschlands

Deutschland hat 16 Bundesländer. Sie gliedern den Staat politisch. Dieser Föderalismus 30 ______ zur besseren Organisation des Staates. In den Bundesländern und über ihre Grenzen hinaus gibt es aber verschiedene Regionen. Zum Beispiel hat das Bundesland Bayern die Regionen Oberbayern, Niederbayern und Franken. Diese Regionen lassen sich wieder unterteilen. Manche Regionen sind klein, andere groß.

Für die Entstehung der Regionen gibt es geografische und wirtschaftliche 31 ______. Oft sind Regionen durch Landschaften oder durch Gebirge, flaches Land, Flüsse oder Seenplatten entstanden. Manchmal prägten Bodenschätze wie Salz, Metalle oder Kohle eine Region. So 32 ______ sich Wirtschaftsstrukturen, die einer Region ihren landwirtschaftlichen, handwerklichen oder industriellen Charakter verleihen.

In Deutschland wurden die Regionen 33 ______ durch die Politik geprägt. Über viele Jahrhunderte war das Land in kleine Fürstentümer mit eigenen Herrschern, Gesetzen und Währungen eingeteilt. Diese Kleinstaaten machten die Organisation eines Nationalstaates kompliziert. Sie 34 ______ aber die kulturelle Vielfalt Deutschlands.

Lange Zeit haben sich die Menschen in Deutschland nicht in erster 35 ______ als Deutsche gesehen. Sie identifizierten sich mit ihrer Region. Bis heute halten viele Deutsche es 36 ______ wichtig, in welcher Region sie geboren sind und leben oder welchen Dialekt sie sprechen. Diese starke regionale Identifikation wird auch als Lokalpatriotismus bezeichnet.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Mit.

2.  Von.

3.  Durch.

4.  Für.

39.  
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Ihre deutsche Brieffreundin Leonie aus Göttingen schreibt über ihre Freundinnen:

 

… Ich habe vor Kurzem ein Buch über den Moskauer Kreml auf Deutsch gekauft. Ich will nun nächsten Winter Moskau besuchen und habe schon eine Reise gebucht. Mein Hotel liegt aber weit von der Stadmitte entfernt. Wie kann ich in den Kreml kommen? Was für Kleidung soll ich mitnehmen, um auf den Winter in Moskau bestens vorbereitet zu sein? Was sollte ich noch unbedingt in Moskau sehen?

In diesem Sommer möchte ich nach einem Ferienjob suchen …

 

Nun möchten Sie Leonie über ihre Freunde / Freundinnen erzählen. Schreiben Sie einen Brief, in dem Sie:

• Fragen von Leonie beantworten;

• 3 Fragen zu Leonies Besuch der Oper formulieren.

Der Brief soll 100–140 Wörter enthalten.

Beachten Sie die üblichen Regeln für Briefformeln.

40.  
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Вы­бе­ри­те толь­ко ОДНО из двух пред­ло­жен­ных вы­ска­зы­ва­ний и вы­ра­зи­те свое мне­ние по пред­ло­жен­ной про­бле­ме со­глас­но дан­но­му плану.

 

Nehmen Sie Stellung zu einer von folgenden Aussagen.

 

1.  "Der Besuch eines Sportvereins wirkt sich negativ auf Schulleistungen aus."

2.  "Die Familie ist am wichtigsten im Leben eines Menschen."

 

Wie ist Ihre Meinung zu der gewählten Aussage? Sind Sie damit einverstanden?

 

Halten Sie sich bei der Bearbeitung an folgendes Vorgehen:

− Einleitung  — erklären Sie die Problematik allgemein, umschreiben Sie dabei die Aussage mit anderen Worten;

− Legen Sie Ihre persönliche Auffassung zum Problem dar  — erläutern Sie Ihre Meinung und führen Sie 2–3 Argumente dafür an;

− Gegenmeinung  — formulieren Sie mögliche andere Meinungen, die nicht der ihren entsprechen, führen Sie 1–2 Argumente auf;

− Erklären Sie, warum Sie diesen Argumenten nicht zustimmen können;

− Schlussfolgerung  — fassen Sie Ihre Überlegungen kurz zusammen und formulieren Sie eine abschließende Einschätzung Ihrer Aussage.

 

Der Umfang Ihres Textes: 200–250 Wörter.

41.  
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Stellen Sie sich vor, dass Sie zusammen mit Ihrem Freund / Ihrer Freundin an einem Projekt arbeiten. Sie haben einen interessanten Beitrag für Ihr Projekt gefunden und wollen ihn Ihrem Freund / Ihrer Freundin vorlesen. Lesen Sie diesen Beitrag zunächst 1,5 Minuten still und danach laut vor. Sie haben zum Vorlesen höchstens 1,5 Minuten Zeit.

 

Die Erwachsenen entspannen sich nach einem stressigen Tag vor dem Fernseher. Auch Kinder mögen fernsehen. Oft kommt es aber vor, dass Eltern nicht möchten, dass ihre Kinder vor dem Fernseher sitzen. Es heißt dann: Geh doch lieber in dein Zimmer! Fernsehen gucken ist schlecht für die Augen. Aber das Fernsehen spielt im heutigen Leben eine große Rolle und ist für Kinder nicht schädlich. Die Zeit vor dem Fernseher muss aber an das Alter der Kinder angepasst werden und die Programme müssen kindgerecht sein.

Man muss dem Kind das Fernsehen nicht verbieten. In der modernen Gesellschaft bekommen wir viele Informationen aus den Medien und das Fernsehen ist ein wichtiger Teil davon. Nur wer frühzeitig lernt, mit den Medien richtig umzugehen, kann sie später auch gefahrlos nutzen.

42.  
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Sehen Sie sich folgende Anzeige an.

 

 

Sie haben beschlossen, den Schachverein zu besuchen. Sie möchten aber gern mehr über den Schachverein wissen. Überlegen Sie innerhalb von 1,5 Minuten fünf direkte Fragen zu den folgenden Stichpunkten:

 

1)  Lage

2)  Kurse für Anfänger

3)  Öffnungszeiten am Wochenende

4)  Zahl der Wettbewerbe pro Jahr

5)  Beitragshöhe pro Monat

 

Sie haben für jede Frage je 20 Sekunden Zeit.

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Die drei Fotos stammen aus Ihrem Fotoalbum. Wählen Sie ein Foto und beschreiben Sie es Ihrem Freund/Ihrer Freundin.

 

1

2

3

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Halten Sie sich  — wenn Sie Ihrem Freund / Ihrer Freundin das gewählte Foto beschreiben  — an folgende Stichpunkte:

 

• wann und wo wurde das Foto gemacht

• was oder wen zeigt das Foto

• was passiert da gerade

• warum bewahren Sie das Foto in Ihrem Fotoalbum auf

• warum haben Sie beschlossen, das Foto Ihrem Freund/Ihrer Freundin zu zeigen

 

Sprechen Sie zusammenhängend. Fangen Sie mit folgendem Satz an: "Ich habe das Foto № … gewählt".

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Sehen Sie sich zwei Fotos an. Sie sollen die zwei Fotos vergleichen und anschließend darüber berichten, was beide Fotos unterscheidet und verbindet. Halten Sie sich dabei an folgenden Plan:

 

• beschreiben Sie kurz beide Fotos

• sagen Sie, was beide Fotos gemeinsam haben

• sprechen Sie darüber, was beide Fotos unterscheidet

• sagen Sie, welche von beiden Freizeitaktivitäten Sie vorziehen würden

• erklären Sie, warum

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Sprechen Sie zusammenhängend.