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РЕШУ ЕГЭ — немецкий язык
Вариант № 54680
1.  
i

Вы услы­ши­те 6 вы­ска­зы­ва­ний. Уста­но­ви­те со­от­вет­ствие между вы­ска­зы­ва­ни­я­ми каж­до­го го­во­ря­ще­го A–F и утвер­жде­ни­я­ми, дан­ны­ми в спис­ке 1–7. Ис­поль­зуй­те каж­дое утвер­жде­ние, обо­зна­чен­ное со­от­вет­ству­ю­щей циф­рой, толь­ко один раз. В за­да­нии есть одно лиш­нее утвер­жде­ние. Вы услы­ши­те за­пись два­жды. За­не­си­те свои от­ве­ты в таб­ли­цу.

 

 

1.  Ich finde es super, dass Computer uns helfen.

2.  Ich hatte handyfreie Ferien.

3.  Ohne Handy kann ich nicht mehr leben.

4.  Mein Körper gibt mir manchmal ein Signal, dass ich mit dem Surfen im

Internet aufhören muss.

5.  Ich trenne das reale Leben und die Welt der Computerspiele.

6.  Ich habe viele Jahre lang ein Billig-⁠Handy nur zum Telefonieren.

7.  Wenn das auch weiter so geht, habe ich keine Freunde mehr.

 

Го­во­ря­щийABCDEF
Утвер­жде­ние
2.  
i

Вы услы­ши­те диа­лог. Опре­де­ли­те, какие из при­ве­ден­ных утвер­жде­ний А–G со­от­вет­ству­ют со­дер­жа­нию тек­ста (1  — Richtig), какие не со­от­вет­ству­ют (2  — Falsch) и о чем в тек­сте не ска­за­но, то есть на ос­но­ва­нии тек­ста нель­зя дать ни по­ло­жи­тель­но­го, ни от­ри­ца­тель­но­го от­ве­та (3  — Text sagt dazu nichts). За­не­си­те номер вы­бран­но­го Вами ва­ри­ан­та от­ве­та в таб­ли­цу. Вы услы­ши­те за­пись два­жды.

 

 

A)  Clara hat ein Jahr in Spanien verbracht.

B)  Clara hat sich schon immer für verschiedene europäische Kulturen interessiert.

C)  Der Schüleraustausch zwischen Claras Schule und einer Schule in Valencia hat vor zwei Jahren begonnen.

D)  Clara war überzeugt, dass sie die Spanier leicht verstehen würde.

E)  Emil versteht den regionalen Dialekt von Valencia.

F)  Am Anfang hat Claras Gastfamilie ihr mit der Sprache geholfen.

G)  Clara meint, Vorurteile hindern die Deutschen, die spanische Kultur zu verstehen.

 

За­пи­ши­те в ответ цифры, рас­по­ло­жив их в по­ряд­ке, со­от­вет­ству­ю­щем бук­вам:

ABCDEFG

 

1.  Richtig.

2.  Falsch.

3.  Steht nicht im Text.

3.  
i

Вы услы­ши­те ре­пор­таж два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Blindwalk ist eine Stadtführung...

 

1.  ...für blinde Menschen.

2.  ...mit geschlossenen Augen.

3.  ...in der Nacht.

4.  
i

Вы услы­ши­те ре­пор­таж два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Bei einem Blindwalk ist besonders wichtig, dass die Teilnehmer...

 

1.  ...nichts sehen.

2.  ...gut sehen und hören können.

3.  ...einen guten Stadtführer haben.

5.  
i

Вы услы­ши­те ре­пор­таж два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Herr Rudolph...

 

1.  ...experimentiert schon lange mit Erfahrungen in der Dunkelheit.

2.  ...nahm das Beispiel von einem Dunkelrestaurant als Denkanstoss.

3.  ...ist blind und möchte eine Stadtführung für blinde Menschen anbieten.

6.  
i

Вы услы­ши­те ре­пор­таж два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Wie sicher ist ein Spaziergang mit verbundenen Augen?

 

1.  Für blinde Menschen ist das natürlich kein Problem.

2.  Man hält sich aneinander fest und bekommt Kommandos vom Stadtführer.

3.  Wenn man die Geräusche intensiv wahrnimmt, läuft man auch sicher.

7.  
i

Вы услы­ши­те ре­пор­таж два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Die Gruppe...

 

1.  ...hält unterwegs an mehreren Stellen.

2.  ...besucht den Kölner Dom nicht.

3.  ...besucht das Römisch-⁠Germanische Museum.

8.  
i

Вы услы­ши­те ре­пор­таж два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Was ist das Interessanteste am Blindwalk aus der Sicht der Teilnehmer?

 

1.  Die Klanginstallation am Kölner Bahnhof.

2.  Das Wahrnehmen von Geräuschen.

3.  Die Bilder, die man sich vorstellt.

9.  
i

Вы услы­ши­те ре­пор­таж два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Wo wird unterwegs gegessen?

 

1.  Im Kölner Dom.

2.  Auf einer Bank.

3.  In einem Dunkelrestaurant.

10.  
i

Уста­но­ви­те со­от­вет­ствие между тек­ста­ми A–G и за­го­лов­ка­ми 1–8. За­пи­ши­те свои от­ве­ты в таб­ли­цу. Ис­поль­зуй­те каж­дую цифру толь­ко один раз. В за­да­нии есть один лиш­ний за­го­ло­вок.

 

1.  Vergnügen für Fans tropischer Wälder

2.  Paradies für Fahrradliebhaber

3.  Der Weg ist hier das Ziel

4.  Was alles zu einem Volksfest gehört

5.  Zwei Sportarten erfolgreich verbunden

6.  Fußball allen voran

7.  Fest mit langer Tradition

8.  Wo heutige Feste ihren Anfang nehmen

 

A. Neben dem Beobachten vieler farbenfroher, seltener Tierarten steht im Dschungelpark Platschow der Spaß für jung und alt an allererster Stelle: Freuen Sie sich über den weltweit größten Dschungel-⁠Wanderweg, einen Hochseilklettergarten für Anfänger und Fortgeschrittene, in dem es 16 unterschiedliche Übungen zu meistern gibt. Stürmen Sie den Gipfel unseres Dschungellandes, indem Sie sich an einer 9 Meter hohen Kletterwand versuchen, oder erforschen Sie den „Verbotenen Tempel“ mit Labyrinthen und Grabkammer.

 

B. Volksfeste sind eigentlich aus Jahrmärkten oder auch Kirmes (Bezeichnung unterschiedlich je nach Region) entstanden. Jahrmärkte sind mehrtägige Märkte, die jährlich in einer Stadt stattfinden und besondere Beachtung genießen. Oftmals finden Jahrmärkte an kirchlichen Fest- oder Feiertagen statt. Dies sind z.B. Weihnachts-, Oster- und Pfingstmärkte. Als Kirmes werden außerdem häufig Volksfeste in kleineren Orten bezeichnet, bei denen es nicht so viele Attraktionen gibt.

 

C. Fußball und Golf passen zusammen wie Currywurst und Schampus. Bis jetzt! Vor kurzem testete man den neuen Trendsport Fußballgolf, der die beiden Sportarten verbindet. Fußballgolf, die Mischung aus Fußball und Golf, wird auf einer Miniaturversion eines Golfplatzes gespielt: 18 kleine Bahnen inklusive einer Tafel, die anzeigt, wie viele Versuche ein Spieler für die Bahn benötigt. Gespielt wird mit einem Fußball, den man über den Rasen tritt und am Ende der Bahn versenkt  — meist in einem Betonring.

 

D. Deutschland bewahrt auch seine alten Schützentraditionen. Sowohl im Norden des Landes als auch im fränkischen Raum werden Schützenfeste gefeiert. Sowohl in Städten als auch auf dem Land. Das Fest beginnt mit einem großen historischen Umzug. Das interessante Programm, das auch Schießübungen einschließt, endet mit einem Bierfest. Beim Fest wird ein Zentner schwerer Vogel zum Schützenplatz gebracht. Auf diesen Vogel wird später geschossen, in manchen Orten mit der Armbrust, wie es in der Ritterzeit war. Dabei wird der beste Schütze gewählt und mit einem Preis ausgezeichnet.

 

E. IRRLANDIA ist ein Erlebnispark für die ganze Familie mit vielen kleinen und großen Attraktionen: Erdlabyrinth, Türenlabyrinth, Barfußlabyrinth, Riesenseifenblasen, Wasserspielplatz und anderen mehr. Anziehungspunkt ist jedes Jahr ein 20.000 m² großes Labyrinth im Mais- oder Sonnenblumenfeld. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Veranstaltungen an den Wochenenden. IRRLANDIA ist gut geeignet für Schulausflüge, Kindergeburtstage und andere Familienfeste.

 

F. Volksfeste sind regelmäßige, zeitlich begrenzte Veranstaltungen. Ein Volksfest bietet Attraktionen, Festzelte und Buden. Die Volksfeste finden in den meisten Städten auf speziellen Plätzen statt, dem Volksfestplatz. Der Besuch eines Volksfestes ist oftmals kostenlos. Eröffnet wird ein Volksfest oftmals durch das Anstechen eines Bierfasses. Große Volksfeste werden von bis zu 100.000 Leuten am Tag besucht. Oftmals findet am Rande eines Volksfestes auch ein Festumzug statt, der sogenannte Volksfestumzug.

 

G. Holland hat ein 30.000 km langes Fahrradrouten-⁠Netzwerk. Die Beschilderung ist hervorragend, sodass Sie sich als Radfahrer kaum verfahren können. Es gibt über 32.000 Kilometer sichere, häufig durch die Natur führende Radwege. Holländer sind an Radfahrer gewöhnt und nehmen im Verkehr entsprechend Rücksicht. Holland ist flach, und dadurch können sich auch ungeübte Radfahrer entspannt auf den Weg machen. In Holland herrscht ein mildes Klima, deshalb wird es nicht schnell zu heiß oder zu kalt zum Radfahren.

 

ТекстABCDEFG
За­го­ло­вок
11.  
i

Про­чи­тай­те текст и за­пол­ни­те про­пус­ки A–F ча­стя­ми пред­ло­же­ний, обо­зна­чен­ны­ми циф­ра­ми 1–7. Одна из ча­стей в спис­ке 1–7  — лиш­няя. За­не­си­те цифры, обо­зна­ча­ю­щие со­от­вет­ству­ю­щие части пред­ло­же­ний, в таб­ли­цу.

E-⁠Books oder Bücher?

Ist Digital besser? Oder doch das normale Buch? Wer darüber nachdenkt sich ein E-⁠Book zu kaufen, sollte zuerst über die Vor- und Nachteile erfahren.

Der größte Vorteil eines E-⁠Books ist, dass A _______________________ und bequem benutzen kann. Nur etwa 200 Gramm wiegen die kleinen Geräte. Die größeren sind auch nicht viel schwerer. Auf Reisen und unterwegs ist dies wirklich ein Vorteil, denn man muss nur ein kleines Gerät statt eines dicken Buches mit sich rumschleppen. B _______________________ laut Amazon bis zu 1000 Bücher speichern, was auch ein Vorteil ist.

Außerdem tut man auch etwas für die Umwelt, denn wenn weniger Bücher produziert werden, werden weniger Bäume gefällt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man Wörter, die C _______________________, schnell nachschlagen kann.

Ein großer Nachteil dagegen ist, dass man das E-⁠Book nicht verkaufen, verschenken, verleihen oder spenden kann. Außerdem fehlen das Umblättern der Seiten und der Geruch des Papiers. Dazu kommt noch, dass D _______________________ und je nach dem Typ das Display spiegeln kann. Ein weiterer Nachteil ist, dass nicht alle gedruckten Bücher auch als E-⁠Book vorhanden sind. Und wenn man E _______________________, geht dies jedoch mit E-⁠Books nicht.

Das kleine Fazit klingt so: Wer viel unterwegs ist und F _______________________, für den lohnt sich ein E-⁠Book, denn dann muss mankeine dicken Bücher schleppen und hat genügend Literatur dabei.

 

1.  Gern Bücher liest.

2.  Ein Bücherregal als Dekoration haben möchte.

3.  Einem unbekannt sind.

4.  Ein E-⁠Book Strom verbraucht.

5.  Ein E-⁠Book kann.

6.  In einem einzigen E-⁠Book.

7.  Man es leicht.

 

Про­пускABCDEF
Часть пред­ло­же­ния
12.  
i

Brave Kinder, arbeitende Mütter, bessere Kitas

Seit Jahren wird deutschen Eltern weisgemacht, dass die Franzosen beim Kinderkriegen und Kindererziehen einfach besser dastehen. Die Geburtenrate ist viel höher, die Kinder erhalten früher einen Krippen- oder Kitaplatz, und die lieben Kleinen wissen sich im Restaurant zu benehmen. Während in Deutschland die Medien über „Tyrannenkinder“ und „Monsterkinder“ berichten. Sicher, in Frankreich gibt es auch den Begriff „enfant roi“, das Kind als König, aber er hat nicht die gleiche Bedeutung.

Im Frühjahr hat das Buch der amerikanischen Journalistin Pamela Druckerman „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“ auch in Deutschland Wellen geschlagen. In diesem Werk wurden der amerikanische und der französische Erziehungsstil miteinander verglichen. Nicht selten, meinen deutsche Leser, lasse sich das Wort amerikanisch durch deutsch ersetzen. Deutsche Kinder bringen auch mehr Pfunde auf die Waage als französische, haben weniger Geschwister und halten ihre Mütter länger zu Hause am Herd. Vor allem aber dominieren sie das Familienleben viel stärker als in Frankreich.

Alle nach Frankreich ausgewanderten Deutschen, ob Gutverdiener oder Geringverdiener, ob in der Metropole oder auf dem Land zu Hause, sind sich darüber erschreckend einig, dass französische Kinder bessere Manieren haben, höflicher sind, ihre Eltern weniger oft unterbrechen, sich länger mit sich selbst beschäftigen können und als Teenager sogar in der Lage sind, Besuch der Eltern mit mehr als einem mauligen „Hi“ zu begrüßen. Und das alles ist möglich ohne besonders autoritäre Erziehungsmaßnahmen, die auch in Frankreich weitgehend verpönt sind seit der Siebziger-⁠Jahre-⁠Pädagogik der immer noch extrem populären Françoise Dolto. Der französische Kernpunkt: Warten lernen, Frustrationstoleranz entwickeln, die Bedürfnisse der Kinder nicht grundsätzlich über alle Bedürfnisse der Eltern zu stellen.

Französische Mütter springen auf dem Spielplatz nicht sofort in kampfesbereiter Verteidigungshaltung auf, wenn Sandkasten-⁠Streitereien drohen, sondern sind in der Lage, eine Zeitung zu lesen oder ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Ehepartner erklären ihren Kindern, dass sie morgens erst das elterliche Schlafzimmer betreten dürfen, wenn die Eltern die Tür geöffnet haben. Jeder, der mal in Frankreich Urlaub gemacht hat, wird sich über die friedlich mit ihren Eltern im Restaurant essenden Kinder gewundert haben. Kinder, die von Anfang an lernen, dass es nicht immer eine Extrawurst für sie gibt, essen erstaunlicherweise einigermaßen normal mit ihren Eltern mit. In französischen Restaurants gibt es nicht einmal spezielle Kindergerichte.

In Deutschland meinen viele Eltern, die kindliche Welt müsse die Welt der Erwachsenen ersetzen  — und nicht parallel neben ihr existieren. Eigentlich wollen Kinder ja das Leben der Erwachsenen kennen lernen, sie wollen groß werden und lieben es, die Erwachsenen zu kopieren. Aber viele Eltern scheinen sich aus dem Stress und Frust, den das Erwachsenenleben so mit sich bringt, in die Welt ihrer Kinder wie in eine Oase zu flüchten, sich selbst infantilisieren, eigentlich aus ihrem eigenen Leben fliehen zu wollen. Die kindliche Sphäre wird als erstrebenswerte Gegenwelt zur als unübersichtlich und disharmonisch erlebten Welt der Erwachsenen begriffen  — und als solche konserviert.


Deutschland unterscheidet sich von Frankreich dadurch, dass...

 

1.  ...in Frankreich Kinder ins Restaurant gelassen werden.

2.  ...in Frankreich mehr Kinder geboren werden.

3.  ...in Deutschland Kinder schlecht erzogen werden.

4.  ...es in Deutschland mehr Kindergärten gibt.

13.  
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Brave Kinder, arbeitende Mütter, bessere Kitas

Seit Jahren wird deutschen Eltern weisgemacht, dass die Franzosen beim Kinderkriegen und Kindererziehen einfach besser dastehen. Die Geburtenrate ist viel höher, die Kinder erhalten früher einen Krippen- oder Kitaplatz, und die lieben Kleinen wissen sich im Restaurant zu benehmen. Während in Deutschland die Medien über „Tyrannenkinder“ und „Monsterkinder“ berichten. Sicher, in Frankreich gibt es auch den Begriff „enfant roi“, das Kind als König, aber er hat nicht die gleiche Bedeutung.

Im Frühjahr hat das Buch der amerikanischen Journalistin Pamela Druckerman „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“ auch in Deutschland Wellen geschlagen. In diesem Werk wurden der amerikanische und der französische Erziehungsstil miteinander verglichen. Nicht selten, meinen deutsche Leser, lasse sich das Wort amerikanisch durch deutsch ersetzen. Deutsche Kinder bringen auch mehr Pfunde auf die Waage als französische, haben weniger Geschwister und halten ihre Mütter länger zu Hause am Herd. Vor allem aber dominieren sie das Familienleben viel stärker als in Frankreich.

Alle nach Frankreich ausgewanderten Deutschen, ob Gutverdiener oder Geringverdiener, ob in der Metropole oder auf dem Land zu Hause, sind sich darüber erschreckend einig, dass französische Kinder bessere Manieren haben, höflicher sind, ihre Eltern weniger oft unterbrechen, sich länger mit sich selbst beschäftigen können und als Teenager sogar in der Lage sind, Besuch der Eltern mit mehr als einem mauligen „Hi“ zu begrüßen. Und das alles ist möglich ohne besonders autoritäre Erziehungsmaßnahmen, die auch in Frankreich weitgehend verpönt sind seit der Siebziger-⁠Jahre-⁠Pädagogik der immer noch extrem populären Françoise Dolto. Der französische Kernpunkt: Warten lernen, Frustrationstoleranz entwickeln, die Bedürfnisse der Kinder nicht grundsätzlich über alle Bedürfnisse der Eltern zu stellen.

Französische Mütter springen auf dem Spielplatz nicht sofort in kampfesbereiter Verteidigungshaltung auf, wenn Sandkasten-⁠Streitereien drohen, sondern sind in der Lage, eine Zeitung zu lesen oder ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Ehepartner erklären ihren Kindern, dass sie morgens erst das elterliche Schlafzimmer betreten dürfen, wenn die Eltern die Tür geöffnet haben. Jeder, der mal in Frankreich Urlaub gemacht hat, wird sich über die friedlich mit ihren Eltern im Restaurant essenden Kinder gewundert haben. Kinder, die von Anfang an lernen, dass es nicht immer eine Extrawurst für sie gibt, essen erstaunlicherweise einigermaßen normal mit ihren Eltern mit. In französischen Restaurants gibt es nicht einmal spezielle Kindergerichte.

In Deutschland meinen viele Eltern, die kindliche Welt müsse die Welt der Erwachsenen ersetzen  — und nicht parallel neben ihr existieren. Eigentlich wollen Kinder ja das Leben der Erwachsenen kennen lernen, sie wollen groß werden und lieben es, die Erwachsenen zu kopieren. Aber viele Eltern scheinen sich aus dem Stress und Frust, den das Erwachsenenleben so mit sich bringt, in die Welt ihrer Kinder wie in eine Oase zu flüchten, sich selbst infantilisieren, eigentlich aus ihrem eigenen Leben fliehen zu wollen. Die kindliche Sphäre wird als erstrebenswerte Gegenwelt zur als unübersichtlich und disharmonisch erlebten Welt der Erwachsenen begriffen  — und als solche konserviert.


Im Gegensatz zu deutschen haben französische Kinder...

 

1.  ...keine Probleme mit den Eltern.

2.  ...selten arbeitende Mütter.

3.  ...gleiche Probleme wie amerikanische.

4.  ...mehr Brüder und Schwester.

14.  
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Brave Kinder, arbeitende Mütter, bessere Kitas

Seit Jahren wird deutschen Eltern weisgemacht, dass die Franzosen beim Kinderkriegen und Kindererziehen einfach besser dastehen. Die Geburtenrate ist viel höher, die Kinder erhalten früher einen Krippen- oder Kitaplatz, und die lieben Kleinen wissen sich im Restaurant zu benehmen. Während in Deutschland die Medien über „Tyrannenkinder“ und „Monsterkinder“ berichten. Sicher, in Frankreich gibt es auch den Begriff „enfant roi“, das Kind als König, aber er hat nicht die gleiche Bedeutung.

Im Frühjahr hat das Buch der amerikanischen Journalistin Pamela Druckerman „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“ auch in Deutschland Wellen geschlagen. In diesem Werk wurden der amerikanische und der französische Erziehungsstil miteinander verglichen. Nicht selten, meinen deutsche Leser, lasse sich das Wort amerikanisch durch deutsch ersetzen. Deutsche Kinder bringen auch mehr Pfunde auf die Waage als französische, haben weniger Geschwister und halten ihre Mütter länger zu Hause am Herd. Vor allem aber dominieren sie das Familienleben viel stärker als in Frankreich.

Alle nach Frankreich ausgewanderten Deutschen, ob Gutverdiener oder Geringverdiener, ob in der Metropole oder auf dem Land zu Hause, sind sich darüber erschreckend einig, dass französische Kinder bessere Manieren haben, höflicher sind, ihre Eltern weniger oft unterbrechen, sich länger mit sich selbst beschäftigen können und als Teenager sogar in der Lage sind, Besuch der Eltern mit mehr als einem mauligen „Hi“ zu begrüßen. Und das alles ist möglich ohne besonders autoritäre Erziehungsmaßnahmen, die auch in Frankreich weitgehend verpönt sind seit der Siebziger-⁠Jahre-⁠Pädagogik der immer noch extrem populären Françoise Dolto. Der französische Kernpunkt: Warten lernen, Frustrationstoleranz entwickeln, die Bedürfnisse der Kinder nicht grundsätzlich über alle Bedürfnisse der Eltern zu stellen.

Französische Mütter springen auf dem Spielplatz nicht sofort in kampfesbereiter Verteidigungshaltung auf, wenn Sandkasten-⁠Streitereien drohen, sondern sind in der Lage, eine Zeitung zu lesen oder ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Ehepartner erklären ihren Kindern, dass sie morgens erst das elterliche Schlafzimmer betreten dürfen, wenn die Eltern die Tür geöffnet haben. Jeder, der mal in Frankreich Urlaub gemacht hat, wird sich über die friedlich mit ihren Eltern im Restaurant essenden Kinder gewundert haben. Kinder, die von Anfang an lernen, dass es nicht immer eine Extrawurst für sie gibt, essen erstaunlicherweise einigermaßen normal mit ihren Eltern mit. In französischen Restaurants gibt es nicht einmal spezielle Kindergerichte.

In Deutschland meinen viele Eltern, die kindliche Welt müsse die Welt der Erwachsenen ersetzen  — und nicht parallel neben ihr existieren. Eigentlich wollen Kinder ja das Leben der Erwachsenen kennen lernen, sie wollen groß werden und lieben es, die Erwachsenen zu kopieren. Aber viele Eltern scheinen sich aus dem Stress und Frust, den das Erwachsenenleben so mit sich bringt, in die Welt ihrer Kinder wie in eine Oase zu flüchten, sich selbst infantilisieren, eigentlich aus ihrem eigenen Leben fliehen zu wollen. Die kindliche Sphäre wird als erstrebenswerte Gegenwelt zur als unübersichtlich und disharmonisch erlebten Welt der Erwachsenen begriffen  — und als solche konserviert.


Die Hauptidee der französischen Erziehung besteht darin, dass...

 

1.  ...die Kinder gute Manieren haben müssen.

2.  ...Erziehungsmaßnahmen nur positive Emotionen auslösen müssen.

3.  ...die Bedürfnisse der Kinder immer beachtet werden müssen.

4.  ...die Kinder die Frustration aushalten lernen müssen.

15.  
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Brave Kinder, arbeitende Mütter, bessere Kitas

Seit Jahren wird deutschen Eltern weisgemacht, dass die Franzosen beim Kinderkriegen und Kindererziehen einfach besser dastehen. Die Geburtenrate ist viel höher, die Kinder erhalten früher einen Krippen- oder Kitaplatz, und die lieben Kleinen wissen sich im Restaurant zu benehmen. Während in Deutschland die Medien über „Tyrannenkinder“ und „Monsterkinder“ berichten. Sicher, in Frankreich gibt es auch den Begriff „enfant roi“, das Kind als König, aber er hat nicht die gleiche Bedeutung.

Im Frühjahr hat das Buch der amerikanischen Journalistin Pamela Druckerman „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“ auch in Deutschland Wellen geschlagen. In diesem Werk wurden der amerikanische und der französische Erziehungsstil miteinander verglichen. Nicht selten, meinen deutsche Leser, lasse sich das Wort amerikanisch durch deutsch ersetzen. Deutsche Kinder bringen auch mehr Pfunde auf die Waage als französische, haben weniger Geschwister und halten ihre Mütter länger zu Hause am Herd. Vor allem aber dominieren sie das Familienleben viel stärker als in Frankreich.

Alle nach Frankreich ausgewanderten Deutschen, ob Gutverdiener oder Geringverdiener, ob in der Metropole oder auf dem Land zu Hause, sind sich darüber erschreckend einig, dass französische Kinder bessere Manieren haben, höflicher sind, ihre Eltern weniger oft unterbrechen, sich länger mit sich selbst beschäftigen können und als Teenager sogar in der Lage sind, Besuch der Eltern mit mehr als einem mauligen „Hi“ zu begrüßen. Und das alles ist möglich ohne besonders autoritäre Erziehungsmaßnahmen, die auch in Frankreich weitgehend verpönt sind seit der Siebziger-⁠Jahre-⁠Pädagogik der immer noch extrem populären Françoise Dolto. Der französische Kernpunkt: Warten lernen, Frustrationstoleranz entwickeln, die Bedürfnisse der Kinder nicht grundsätzlich über alle Bedürfnisse der Eltern zu stellen.

Französische Mütter springen auf dem Spielplatz nicht sofort in kampfesbereiter Verteidigungshaltung auf, wenn Sandkasten-⁠Streitereien drohen, sondern sind in der Lage, eine Zeitung zu lesen oder ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Ehepartner erklären ihren Kindern, dass sie morgens erst das elterliche Schlafzimmer betreten dürfen, wenn die Eltern die Tür geöffnet haben. Jeder, der mal in Frankreich Urlaub gemacht hat, wird sich über die friedlich mit ihren Eltern im Restaurant essenden Kinder gewundert haben. Kinder, die von Anfang an lernen, dass es nicht immer eine Extrawurst für sie gibt, essen erstaunlicherweise einigermaßen normal mit ihren Eltern mit. In französischen Restaurants gibt es nicht einmal spezielle Kindergerichte.

In Deutschland meinen viele Eltern, die kindliche Welt müsse die Welt der Erwachsenen ersetzen  — und nicht parallel neben ihr existieren. Eigentlich wollen Kinder ja das Leben der Erwachsenen kennen lernen, sie wollen groß werden und lieben es, die Erwachsenen zu kopieren. Aber viele Eltern scheinen sich aus dem Stress und Frust, den das Erwachsenenleben so mit sich bringt, in die Welt ihrer Kinder wie in eine Oase zu flüchten, sich selbst infantilisieren, eigentlich aus ihrem eigenen Leben fliehen zu wollen. Die kindliche Sphäre wird als erstrebenswerte Gegenwelt zur als unübersichtlich und disharmonisch erlebten Welt der Erwachsenen begriffen  — und als solche konserviert.


Zum Erstaunen von Deutschen können französische Kinder...

 

1.  ...ihren Eltern zuhören.

2.  ...Höflichkeitsformen in mehreren Sprachen.

3.  ...lange Zeit alleine verbringen.

4.  ...Eltern bei deren Rückkehr nach Hause begrüßen.

16.  
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Brave Kinder, arbeitende Mütter, bessere Kitas

Seit Jahren wird deutschen Eltern weisgemacht, dass die Franzosen beim Kinderkriegen und Kindererziehen einfach besser dastehen. Die Geburtenrate ist viel höher, die Kinder erhalten früher einen Krippen- oder Kitaplatz, und die lieben Kleinen wissen sich im Restaurant zu benehmen. Während in Deutschland die Medien über „Tyrannenkinder“ und „Monsterkinder“ berichten. Sicher, in Frankreich gibt es auch den Begriff „enfant roi“, das Kind als König, aber er hat nicht die gleiche Bedeutung.

Im Frühjahr hat das Buch der amerikanischen Journalistin Pamela Druckerman „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“ auch in Deutschland Wellen geschlagen. In diesem Werk wurden der amerikanische und der französische Erziehungsstil miteinander verglichen. Nicht selten, meinen deutsche Leser, lasse sich das Wort amerikanisch durch deutsch ersetzen. Deutsche Kinder bringen auch mehr Pfunde auf die Waage als französische, haben weniger Geschwister und halten ihre Mütter länger zu Hause am Herd. Vor allem aber dominieren sie das Familienleben viel stärker als in Frankreich.

Alle nach Frankreich ausgewanderten Deutschen, ob Gutverdiener oder Geringverdiener, ob in der Metropole oder auf dem Land zu Hause, sind sich darüber erschreckend einig, dass französische Kinder bessere Manieren haben, höflicher sind, ihre Eltern weniger oft unterbrechen, sich länger mit sich selbst beschäftigen können und als Teenager sogar in der Lage sind, Besuch der Eltern mit mehr als einem mauligen „Hi“ zu begrüßen. Und das alles ist möglich ohne besonders autoritäre Erziehungsmaßnahmen, die auch in Frankreich weitgehend verpönt sind seit der Siebziger-⁠Jahre-⁠Pädagogik der immer noch extrem populären Françoise Dolto. Der französische Kernpunkt: Warten lernen, Frustrationstoleranz entwickeln, die Bedürfnisse der Kinder nicht grundsätzlich über alle Bedürfnisse der Eltern zu stellen.

Französische Mütter springen auf dem Spielplatz nicht sofort in kampfesbereiter Verteidigungshaltung auf, wenn Sandkasten-⁠Streitereien drohen, sondern sind in der Lage, eine Zeitung zu lesen oder ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Ehepartner erklären ihren Kindern, dass sie morgens erst das elterliche Schlafzimmer betreten dürfen, wenn die Eltern die Tür geöffnet haben. Jeder, der mal in Frankreich Urlaub gemacht hat, wird sich über die friedlich mit ihren Eltern im Restaurant essenden Kinder gewundert haben. Kinder, die von Anfang an lernen, dass es nicht immer eine Extrawurst für sie gibt, essen erstaunlicherweise einigermaßen normal mit ihren Eltern mit. In französischen Restaurants gibt es nicht einmal spezielle Kindergerichte.

In Deutschland meinen viele Eltern, die kindliche Welt müsse die Welt der Erwachsenen ersetzen  — und nicht parallel neben ihr existieren. Eigentlich wollen Kinder ja das Leben der Erwachsenen kennen lernen, sie wollen groß werden und lieben es, die Erwachsenen zu kopieren. Aber viele Eltern scheinen sich aus dem Stress und Frust, den das Erwachsenenleben so mit sich bringt, in die Welt ihrer Kinder wie in eine Oase zu flüchten, sich selbst infantilisieren, eigentlich aus ihrem eigenen Leben fliehen zu wollen. Die kindliche Sphäre wird als erstrebenswerte Gegenwelt zur als unübersichtlich und disharmonisch erlebten Welt der Erwachsenen begriffen  — und als solche konserviert.


Wie benehmen sich normalerweise französische Eltern?

 

1.  Sie erlauben ihnen nicht, alle Räume zu betreten.

2.  Sie lehren sie, Interessen anderer zu achten.

3.  Sie mischen sich in die Angelegenheiten der Kinder nicht.

4.  Sie verbieten den Kindern etwas Schmackhaftes.

17.  
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Brave Kinder, arbeitende Mütter, bessere Kitas

Seit Jahren wird deutschen Eltern weisgemacht, dass die Franzosen beim Kinderkriegen und Kindererziehen einfach besser dastehen. Die Geburtenrate ist viel höher, die Kinder erhalten früher einen Krippen- oder Kitaplatz, und die lieben Kleinen wissen sich im Restaurant zu benehmen. Während in Deutschland die Medien über „Tyrannenkinder“ und „Monsterkinder“ berichten. Sicher, in Frankreich gibt es auch den Begriff „enfant roi“, das Kind als König, aber er hat nicht die gleiche Bedeutung.

Im Frühjahr hat das Buch der amerikanischen Journalistin Pamela Druckerman „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“ auch in Deutschland Wellen geschlagen. In diesem Werk wurden der amerikanische und der französische Erziehungsstil miteinander verglichen. Nicht selten, meinen deutsche Leser, lasse sich das Wort amerikanisch durch deutsch ersetzen. Deutsche Kinder bringen auch mehr Pfunde auf die Waage als französische, haben weniger Geschwister und halten ihre Mütter länger zu Hause am Herd. Vor allem aber dominieren sie das Familienleben viel stärker als in Frankreich.

Alle nach Frankreich ausgewanderten Deutschen, ob Gutverdiener oder Geringverdiener, ob in der Metropole oder auf dem Land zu Hause, sind sich darüber erschreckend einig, dass französische Kinder bessere Manieren haben, höflicher sind, ihre Eltern weniger oft unterbrechen, sich länger mit sich selbst beschäftigen können und als Teenager sogar in der Lage sind, Besuch der Eltern mit mehr als einem mauligen „Hi“ zu begrüßen. Und das alles ist möglich ohne besonders autoritäre Erziehungsmaßnahmen, die auch in Frankreich weitgehend verpönt sind seit der Siebziger-⁠Jahre-⁠Pädagogik der immer noch extrem populären Françoise Dolto. Der französische Kernpunkt: Warten lernen, Frustrationstoleranz entwickeln, die Bedürfnisse der Kinder nicht grundsätzlich über alle Bedürfnisse der Eltern zu stellen.

Französische Mütter springen auf dem Spielplatz nicht sofort in kampfesbereiter Verteidigungshaltung auf, wenn Sandkasten-⁠Streitereien drohen, sondern sind in der Lage, eine Zeitung zu lesen oder ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Ehepartner erklären ihren Kindern, dass sie morgens erst das elterliche Schlafzimmer betreten dürfen, wenn die Eltern die Tür geöffnet haben. Jeder, der mal in Frankreich Urlaub gemacht hat, wird sich über die friedlich mit ihren Eltern im Restaurant essenden Kinder gewundert haben. Kinder, die von Anfang an lernen, dass es nicht immer eine Extrawurst für sie gibt, essen erstaunlicherweise einigermaßen normal mit ihren Eltern mit. In französischen Restaurants gibt es nicht einmal spezielle Kindergerichte.

In Deutschland meinen viele Eltern, die kindliche Welt müsse die Welt der Erwachsenen ersetzen  — und nicht parallel neben ihr existieren. Eigentlich wollen Kinder ja das Leben der Erwachsenen kennen lernen, sie wollen groß werden und lieben es, die Erwachsenen zu kopieren. Aber viele Eltern scheinen sich aus dem Stress und Frust, den das Erwachsenenleben so mit sich bringt, in die Welt ihrer Kinder wie in eine Oase zu flüchten, sich selbst infantilisieren, eigentlich aus ihrem eigenen Leben fliehen zu wollen. Die kindliche Sphäre wird als erstrebenswerte Gegenwelt zur als unübersichtlich und disharmonisch erlebten Welt der Erwachsenen begriffen  — und als solche konserviert.


Deutsche Eltern haben Probleme, weil sie...

 

1.  ...die Kinderwelt immer mit dem Leben von Erwachsenen vergleichen.

2.  ...selbst frustriert sind.

3.  ...Kinder sich selbst kopieren lassen.

4.  ...die kindliche Welt durch ihre eigene ersetzen.

18.  
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Brave Kinder, arbeitende Mütter, bessere Kitas

Seit Jahren wird deutschen Eltern weisgemacht, dass die Franzosen beim Kinderkriegen und Kindererziehen einfach besser dastehen. Die Geburtenrate ist viel höher, die Kinder erhalten früher einen Krippen- oder Kitaplatz, und die lieben Kleinen wissen sich im Restaurant zu benehmen. Während in Deutschland die Medien über „Tyrannenkinder“ und „Monsterkinder“ berichten. Sicher, in Frankreich gibt es auch den Begriff „enfant roi“, das Kind als König, aber er hat nicht die gleiche Bedeutung.

Im Frühjahr hat das Buch der amerikanischen Journalistin Pamela Druckerman „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“ auch in Deutschland Wellen geschlagen. In diesem Werk wurden der amerikanische und der französische Erziehungsstil miteinander verglichen. Nicht selten, meinen deutsche Leser, lasse sich das Wort amerikanisch durch deutsch ersetzen. Deutsche Kinder bringen auch mehr Pfunde auf die Waage als französische, haben weniger Geschwister und halten ihre Mütter länger zu Hause am Herd. Vor allem aber dominieren sie das Familienleben viel stärker als in Frankreich.

Alle nach Frankreich ausgewanderten Deutschen, ob Gutverdiener oder Geringverdiener, ob in der Metropole oder auf dem Land zu Hause, sind sich darüber erschreckend einig, dass französische Kinder bessere Manieren haben, höflicher sind, ihre Eltern weniger oft unterbrechen, sich länger mit sich selbst beschäftigen können und als Teenager sogar in der Lage sind, Besuch der Eltern mit mehr als einem mauligen „Hi“ zu begrüßen. Und das alles ist möglich ohne besonders autoritäre Erziehungsmaßnahmen, die auch in Frankreich weitgehend verpönt sind seit der Siebziger-⁠Jahre-⁠Pädagogik der immer noch extrem populären Françoise Dolto. Der französische Kernpunkt: Warten lernen, Frustrationstoleranz entwickeln, die Bedürfnisse der Kinder nicht grundsätzlich über alle Bedürfnisse der Eltern zu stellen.

Französische Mütter springen auf dem Spielplatz nicht sofort in kampfesbereiter Verteidigungshaltung auf, wenn Sandkasten-⁠Streitereien drohen, sondern sind in der Lage, eine Zeitung zu lesen oder ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Ehepartner erklären ihren Kindern, dass sie morgens erst das elterliche Schlafzimmer betreten dürfen, wenn die Eltern die Tür geöffnet haben. Jeder, der mal in Frankreich Urlaub gemacht hat, wird sich über die friedlich mit ihren Eltern im Restaurant essenden Kinder gewundert haben. Kinder, die von Anfang an lernen, dass es nicht immer eine Extrawurst für sie gibt, essen erstaunlicherweise einigermaßen normal mit ihren Eltern mit. In französischen Restaurants gibt es nicht einmal spezielle Kindergerichte.

In Deutschland meinen viele Eltern, die kindliche Welt müsse die Welt der Erwachsenen ersetzen  — und nicht parallel neben ihr existieren. Eigentlich wollen Kinder ja das Leben der Erwachsenen kennen lernen, sie wollen groß werden und lieben es, die Erwachsenen zu kopieren. Aber viele Eltern scheinen sich aus dem Stress und Frust, den das Erwachsenenleben so mit sich bringt, in die Welt ihrer Kinder wie in eine Oase zu flüchten, sich selbst infantilisieren, eigentlich aus ihrem eigenen Leben fliehen zu wollen. Die kindliche Sphäre wird als erstrebenswerte Gegenwelt zur als unübersichtlich und disharmonisch erlebten Welt der Erwachsenen begriffen  — und als solche konserviert.


Dass die Kindererziehung in Deutschland so ist, wie sie ist, liegt daran, dass...

 

1.  ...die Welt der Erwachsenen nur mit Stress assoziiert wird.

2.  ...Kinder früh mit dem Erwachsenenleben konfrontiert werden.

3.  ...man die kindliche Sphäre nicht schützt.

4.  ...Eltern meist disharmonische Beziehungen haben.

19.  
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40-⁠30-⁠15  — das sind die Maße ihres Lieblingsstücks. Wenn Linda für einen Kurztrip in den Flieger steigt, sind die ___________ verwundert: Dieses Täschlein soll für ein Wochenende reichen?

20.  
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Aber ja doch, versichert Linda, man müsse vorher nur alles gut durchdenken. „Ich bin eine gute Packerin“, sagt sie ________. Schlafzeug, etwas Schickes für den Abend, ein Mini-⁠Necessaire, alles passt in die braune Umhängetasche.

21.  
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„Auch Näh- und Schuhputzzeug habe ich immer dabei  — und gute Bast-⁠Hausschlappen“, ___________ die 55-⁠Jährige. Den kleinen Luxus gönnt sie sich, weil sie im Hotel nie barfuß unterwegs ist.

22.  
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So schnell und klein zu packen, hat Linda schon in ihrer Jugend ___________. Als Fechterin brauchte sie eine große Fechttasche für das Florett, die Schutzkleidung, Maske und Handschuhe.

23.  
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„Die wog einiges“, sagt Linda. Als ___________ Gepäckstück suchte sie für Fechtturniere deshalb etwas Handliches, Praktisches.

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Bei Lederwaren ___________ die junge Sportlerin fündig, „das muss im Frühjahr 1977 gewesen sein“, erinnert sie sich, jedenfalls hatte sie noch Erspartes von Weihnachten, um sich das zeitlose schöne Reisegepäck leisten zu können.

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"Ich meine, die Tasche hat 120 Mark gekostet", sagt sie, "das war teuer damals." Die Investition hat sich gelohnt. "Die Tasche erfüllt ganz locker die Regelungen für das Handgepäck im Flieger", sagt Linda. Da mögen die Passagiere noch so staunen, sie reist einfach gerne mit ________ Gepäck.

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Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch wird in Köln gefeiert. Wer Mitte Februar nach Köln kommt, fühlt sich in die Tage der Winterschluss-⁠Verkäufe zurückversetzt. Im größten Karnevalskaufhaus Deutschlands drängen sich die Narren auf der __________________ nach dem geeigneten Kostüm.

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Rund 15.000 Kunden kommen in den Wochen vor Rosenmontag hierher  — und das _________________.

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Der Geschäftsführer des 'Karnevalswierts', erklärt warum Karnevalisten nicht bei __________________ und Zubehör sparen: „Der Kölner nimmt sich alles für Karneval  — weil das hier wie eine Religion ist“.

29.  
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Neben Kostümen sind in den närrischen Tagen __________________ der Renner. 150 Tonnen Pralinen, Bonbons und Schokolade werden in Köln am Rosenmontag von den Festwagen in die jubelnde Menge geschmissen.

30.  
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In der gesamten Zeit erwirtschaftet Köln nach eigenen Angaben 330 Millionen Euro. Daraus fließen rund acht Millionen Euro in die Stadtkassen zurück. 1,5 Millionen __________________ pilgern jedes Jahr an Karneval nach Köln.

31.  
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Aus dem Ausland kommen vor allem __________________ Franzosen und Niederländer. Der Karneval ist ein Segen für die Stadt, weil es wirklich im wahrsten Sinne des Wortes eine fünfte Jahreszeit ist. Ein Zusatzgeschäft, das ansonsten nicht stattfinden würde.

32.  
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Der Duden eine Ikone

Der Duden ist ein Markenartikel, eine anerkannte Institution, mehr noch, eine Ikone. Er ist nicht nur ein Synonym fur korrekte Rechtschreibung. Er zeigt jedem, und besonders jenen, die in ihrer taglichen Arbeit mit Sprache zu tun haben, dass die Vielfalt der deutschen Sprache und Schreibweisen ohne Duden nicht zu 30 ___________ ist. Es lohnt sich also einen Blick auf die Geschichte des Dudens zu 31 ____________.

Am 7. Juli 1880, erschien das „Vollstandige Orthographische Worterbuch der deutschen Sprache“ 32 __________ vom Direktor eines Gymnasiums im hessischen Bad Hersfeld, Dr. Konrad Alexander Duden. Im gleichen Jahr wurde Dudens Werk vom Konigreich Preu?en zur verbindlichen Grundlage der amtlichen Orthographie erklart und ging als Ur-⁠Duden in die Geschichte ein.

Durch 33 _____________ der „Orthografischen Konferenz“ 1901 in Berlin, auf der Duden mitreden durfte, wurden Regeln bestimmt, die fur den gesamten deutschen Sprachraum galten, somit also auch fur Osterreich und die Schweiz. So hatte der Duden sich vollends durchgesetzt und uberstand sogar die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts inklusive der Aufteilung in zwei deutsche 34 ______________.

Nach dem Mauerfall erschien 1991 die 20. Auflage des Orthografie-⁠Werkes, der so genannten Einheitsduden. Dann setzten die Jahre der Reformen und gro?en Auseinandersetzungen uber das ein, 35 _____________ kunftig als korrekt gelten sollte. Im Jahre 1996 36 ___________ die Lander im deutschsprachigen Raum zahlreiche Anderungen. Ab 1998, nach einem entsprechenden Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes, galt das reformierte Regelwerk fur Schulen und die offentliche Verwaltung.

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1.  Kennen.

2.  Beherrschen.

3.  Wissen.

4.  Erfahren.

33.  
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Am 7. Juli 1880, erschien das „Vollstandige Orthographische Worterbuch der deutschen Sprache“ 32 __________ vom Direktor eines Gymnasiums im hessischen Bad Hersfeld, Dr. Konrad Alexander Duden. Im gleichen Jahr wurde Dudens Werk vom Konigreich Preu?en zur verbindlichen Grundlage der amtlichen Orthographie erklart und ging als Ur-⁠Duden in die Geschichte ein.

Durch 33 _____________ der „Orthografischen Konferenz“ 1901 in Berlin, auf der Duden mitreden durfte, wurden Regeln bestimmt, die fur den gesamten deutschen Sprachraum galten, somit also auch fur Osterreich und die Schweiz. So hatte der Duden sich vollends durchgesetzt und uberstand sogar die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts inklusive der Aufteilung in zwei deutsche 34 ______________.

Nach dem Mauerfall erschien 1991 die 20. Auflage des Orthografie-⁠Werkes, der so genannten Einheitsduden. Dann setzten die Jahre der Reformen und gro?en Auseinandersetzungen uber das ein, 35 _____________ kunftig als korrekt gelten sollte. Im Jahre 1996 36 ___________ die Lander im deutschsprachigen Raum zahlreiche Anderungen. Ab 1998, nach einem entsprechenden Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes, galt das reformierte Regelwerk fur Schulen und die offentliche Verwaltung.

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1.  Werden.

2.  Bekommen.

3.  Machen.

4.  Werfen.

34.  
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Am 7. Juli 1880, erschien das „Vollstandige Orthographische Worterbuch der deutschen Sprache“ 32 __________ vom Direktor eines Gymnasiums im hessischen Bad Hersfeld, Dr. Konrad Alexander Duden. Im gleichen Jahr wurde Dudens Werk vom Konigreich Preu?en zur verbindlichen Grundlage der amtlichen Orthographie erklart und ging als Ur-⁠Duden in die Geschichte ein.

Durch 33 _____________ der „Orthografischen Konferenz“ 1901 in Berlin, auf der Duden mitreden durfte, wurden Regeln bestimmt, die fur den gesamten deutschen Sprachraum galten, somit also auch fur Osterreich und die Schweiz. So hatte der Duden sich vollends durchgesetzt und uberstand sogar die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts inklusive der Aufteilung in zwei deutsche 34 ______________.

Nach dem Mauerfall erschien 1991 die 20. Auflage des Orthografie-⁠Werkes, der so genannten Einheitsduden. Dann setzten die Jahre der Reformen und gro?en Auseinandersetzungen uber das ein, 35 _____________ kunftig als korrekt gelten sollte. Im Jahre 1996 36 ___________ die Lander im deutschsprachigen Raum zahlreiche Anderungen. Ab 1998, nach einem entsprechenden Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes, galt das reformierte Regelwerk fur Schulen und die offentliche Verwaltung.

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1.  Verfasst.

2.  Verpasst.

3.  Erfasst.

4.  Eroffnet.

35.  
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Am 7. Juli 1880, erschien das „Vollstandige Orthographische Worterbuch der deutschen Sprache“ 32 __________ vom Direktor eines Gymnasiums im hessischen Bad Hersfeld, Dr. Konrad Alexander Duden. Im gleichen Jahr wurde Dudens Werk vom Konigreich Preu?en zur verbindlichen Grundlage der amtlichen Orthographie erklart und ging als Ur-⁠Duden in die Geschichte ein.

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Nach dem Mauerfall erschien 1991 die 20. Auflage des Orthografie-⁠Werkes, der so genannten Einheitsduden. Dann setzten die Jahre der Reformen und gro?en Auseinandersetzungen uber das ein, 35 _____________ kunftig als korrekt gelten sollte. Im Jahre 1996 36 ___________ die Lander im deutschsprachigen Raum zahlreiche Anderungen. Ab 1998, nach einem entsprechenden Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes, galt das reformierte Regelwerk fur Schulen und die offentliche Verwaltung.

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1.  Erfindungen.

2.  Beschlusse.

3.  Aufgaben.

4.  Arbeit.

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Am 7. Juli 1880, erschien das „Vollstandige Orthographische Worterbuch der deutschen Sprache“ 32 __________ vom Direktor eines Gymnasiums im hessischen Bad Hersfeld, Dr. Konrad Alexander Duden. Im gleichen Jahr wurde Dudens Werk vom Konigreich Preu?en zur verbindlichen Grundlage der amtlichen Orthographie erklart und ging als Ur-⁠Duden in die Geschichte ein.

Durch 33 _____________ der „Orthografischen Konferenz“ 1901 in Berlin, auf der Duden mitreden durfte, wurden Regeln bestimmt, die fur den gesamten deutschen Sprachraum galten, somit also auch fur Osterreich und die Schweiz. So hatte der Duden sich vollends durchgesetzt und uberstand sogar die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts inklusive der Aufteilung in zwei deutsche 34 ______________.

Nach dem Mauerfall erschien 1991 die 20. Auflage des Orthografie-⁠Werkes, der so genannten Einheitsduden. Dann setzten die Jahre der Reformen und gro?en Auseinandersetzungen uber das ein, 35 _____________ kunftig als korrekt gelten sollte. Im Jahre 1996 36 ___________ die Lander im deutschsprachigen Raum zahlreiche Anderungen. Ab 1998, nach einem entsprechenden Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes, galt das reformierte Regelwerk fur Schulen und die offentliche Verwaltung.

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1.  Städte.

2.  Länder.

3.  Staaten.

4.  Gebiete.

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Am 7. Juli 1880, erschien das „Vollstandige Orthographische Worterbuch der deutschen Sprache“ 32 __________ vom Direktor eines Gymnasiums im hessischen Bad Hersfeld, Dr. Konrad Alexander Duden. Im gleichen Jahr wurde Dudens Werk vom Konigreich Preu?en zur verbindlichen Grundlage der amtlichen Orthographie erklart und ging als Ur-⁠Duden in die Geschichte ein.

Durch 33 _____________ der „Orthografischen Konferenz“ 1901 in Berlin, auf der Duden mitreden durfte, wurden Regeln bestimmt, die fur den gesamten deutschen Sprachraum galten, somit also auch fur Osterreich und die Schweiz. So hatte der Duden sich vollends durchgesetzt und uberstand sogar die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts inklusive der Aufteilung in zwei deutsche 34 ______________.

Nach dem Mauerfall erschien 1991 die 20. Auflage des Orthografie-⁠Werkes, der so genannten Einheitsduden. Dann setzten die Jahre der Reformen und gro?en Auseinandersetzungen uber das ein, 35 _____________ kunftig als korrekt gelten sollte. Im Jahre 1996 36 ___________ die Lander im deutschsprachigen Raum zahlreiche Anderungen. Ab 1998, nach einem entsprechenden Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes, galt das reformierte Regelwerk fur Schulen und die offentliche Verwaltung.

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1.  Um.

2.  An.

3.  Durch.

4.  Für.

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Der Duden ist ein Markenartikel, eine anerkannte Institution, mehr noch, eine Ikone. Er ist nicht nur ein Synonym fur korrekte Rechtschreibung. Er zeigt jedem, und besonders jenen, die in ihrer taglichen Arbeit mit Sprache zu tun haben, dass die Vielfalt der deutschen Sprache und Schreibweisen ohne Duden nicht zu 30 ___________ ist. Es lohnt sich also einen Blick auf die Geschichte des Dudens zu 31 ____________.

Am 7. Juli 1880, erschien das „Vollstandige Orthographische Worterbuch der deutschen Sprache“ 32 __________ vom Direktor eines Gymnasiums im hessischen Bad Hersfeld, Dr. Konrad Alexander Duden. Im gleichen Jahr wurde Dudens Werk vom Konigreich Preu?en zur verbindlichen Grundlage der amtlichen Orthographie erklart und ging als Ur-⁠Duden in die Geschichte ein.

Durch 33 _____________ der „Orthografischen Konferenz“ 1901 in Berlin, auf der Duden mitreden durfte, wurden Regeln bestimmt, die fur den gesamten deutschen Sprachraum galten, somit also auch fur Osterreich und die Schweiz. So hatte der Duden sich vollends durchgesetzt und uberstand sogar die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts inklusive der Aufteilung in zwei deutsche 34 ______________.

Nach dem Mauerfall erschien 1991 die 20. Auflage des Orthografie-⁠Werkes, der so genannten Einheitsduden. Dann setzten die Jahre der Reformen und gro?en Auseinandersetzungen uber das ein, 35 _____________ kunftig als korrekt gelten sollte. Im Jahre 1996 36 ___________ die Lander im deutschsprachigen Raum zahlreiche Anderungen. Ab 1998, nach einem entsprechenden Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes, galt das reformierte Regelwerk fur Schulen und die offentliche Verwaltung.

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1.  Beschlossen.

2.  Erschlossen.

3.  Geschlossen.

4.  Verschlossen.

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Ihre österreichische Brieffreundin Corina aus Salzburg schreibt über ihr Wochenende:

 

...Du weißt, dass mein bestes Wochenende ist, wenn ich nichts mache, nur ein Buch lese. Ein Spaziergang im Park ist nicht schlecht, wenn das Wetter schön ist. Ich verstehe nicht die Menschen, die den Sonntag in einem Fitness-⁠Studio oder in einem Fitness-⁠Center verbringen wollen.

Was ist dein bestes Wochenende? Was machst du gerne in deiner Freizeit nach der Schule? Was ist dein Hobby?

Bald habe ich Ferien und fahre weg. Ich habe schon entschieden, welche Bücher ich mitnehme.

 

Nun möchten Sie Corina über Ihr bestes Wochenende erzählen. Schreiben Sie einen Brief, in dem Sie:

• Fragen von Corina beantworten;

• 3 Fragen zu den Büchern formulieren.

Der Brief soll 100–140 Wörter enthalten. Beachten Sie die üblichen Regeln für Briefformeln. Sie haben 20 Minuten für diese Aufgabe.

40.  
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Вы­бе­ри­те толь­ко ОДНО из двух пред­ло­жен­ных вы­ска­зы­ва­ний и вы­ра­зи­те свое мне­ние по пред­ло­жен­ной про­бле­ме со­глас­но дан­но­му плану.

 

Nehmen Sie Stellung zu einer von folgenden Aussagen.

 

1.  "Man sollte den Eltern lieber nichts verschweigen."

2.  "Echte Freunde findet man im Internet nicht."

 

Wie ist Ihre Meinung zu der gewählten Aussage? Sind Sie damit einverstanden?

 

Halten Sie sich bei der Bearbeitung an folgendes Vorgehen:

− Einleitung  — erklären Sie die Problematik allgemein, umschreiben Sie dabei die Aussage mit anderen Worten;

− Legen Sie Ihre persönliche Auffassung zum Problem dar  — erläutern Sie Ihre Meinung und führen Sie 2–3 Argumente dafür an;

− Gegenmeinung  — formulieren Sie mögliche andere Meinungen, die nicht der ihren entsprechen, führen Sie 1–2 Argumente auf;

− Erklären Sie, warum Sie diesen Argumenten nicht zustimmen können;

− Schlussfolgerung  — fassen Sie Ihre Überlegungen kurz zusammen und formulieren Sie eine abschließende Einschätzung Ihrer Aussage.

 

Der Umfang Ihres Textes: 200–250 Wörter.

 

Nehmen Sie Stellung zu folgender Aussage: "Echte Freunde findet man im Internet nicht." Wie ist Ihre Meinung dazu? Sind Sie mit der Aussage einverstanden? Halten Sie sich bei der Bearbeitung an folgendes Vorgehen:

• Einleitung  — erklären Sie die Problematik allgemein;

• Erörtern Sie Ihre persönliche Auffassung zum Problem  — erläutern Sie Ihre Meinung und führen Sie 2–3 Argumente dafür an;

• Gegenmeinung  — formulieren Sie mögliche andere Meinungen, die nicht der ihren entsprechen, führen Sie mindestens 1–2 Argumente auf;

• Erklären Sie, warum Sie diesen Argumenten nicht zustimmen können;

• Schlussfolgerung  — fassen Sie Ihre Überlegungen kurz zusammen und formulieren Sie eine abschließende Einschätzung Ihrer Aussage.

Der Umfang Ihres Textes: 200–250 Wörter.

41.  
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Stellen Sie sich vor, dass Sie zusammen mit Ihrem Freund / Ihrer Freundin an einem Projekt arbeiten. Sie haben einen interessanten Beitrag für Ihr Projekt gefunden und wollen ihn Ihrem Freund / Ihrer Freundin vorlesen. Lesen Sie diesen Beitrag zunächst 1,5 Minuten still und danach laut vor. Sie haben zum Vorlesen höchstens 1,5 Minuten Zeit.

 

Spencer war Ingenieur, Philosoph und Psychologe, der in seiner Zeit so berühmt war wie Darwin. Er erwähnte der erste den Begriff „Überleben des Stärkeren“. Darwin spendete ihm Lob damit, dass er ihn selbst verwendete. Herbert war der älteste von neun Kindern, aber die anderen starben im Kindesalter. Obwohl er Bauingenieurwesen studierte, wurde er Philosoph, Psychologe, Soziologe, Ökonom und Erfinder. Er verkaufte mehr als eine Million Bücher in seinem Leben und war der erste, der die Evolutionstheorie der Psychologie, Philosophie und Sozialkunde galt.

Er erfand auch die Büroklammer, die Spencers Bindung Pin genannt wurde und auf einer modifizierten Maschine hergestellt wurde. Die Nachfrage war sehr gut im ersten Jahr. Während des Zweiten Weltkriegs waren die Büroklammern ein emotionales Symbol des norwegischen Widerstandes gegen die deutsche Besatzung. Eine riesige Büroklammer wurde später in Oslo aufgestellt.

42.  
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Sehen Sie sich folgende Anzeige an.

 

 

Sie haben beschlossen, diesen Friseursalon zu besuchen. Sie möchten aber gern mehr darüber wissen. Überlegen Sie innerhalb von 1,5 Minuten 5 direkte Fragen zu den folgenden Stichpunkten:

 

1)  Öffnungszeiten

2)  Lage

3)  Anzahl der Kunden pro Tag

4)  Rabatt für Stammkunden

5)  Kontaktinformationen

 

Sie haben 20 Sekunden Zeit, um jede Frage zu stellen.

43.  
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Stellen Sie sich vor, dass Sie auf einer Wochenendreise einige Fotos gemacht haben. Wählen Sie ein Foto, um es Ihrem Freund/Ihrer Freundin zu zeigen und darüber zu erzählen.

 

1

2

3

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Halten Sie sich  — wenn Sie über das gewählte Foto erzählen  — an folgende Stichpunkte:

 

• wann haben Sie das Foto gemacht

• was oder wen zeigt das Foto

• was passiert da gerade

• warum haben Sie das Foto gemacht

• warum haben Sie beschlossen, das Foto zu zeigen

 

Sprechen Sie zusammenhängend. Fangen Sie mit folgendem Satz an: "Ich habe das Foto № … gewählt".

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Sehen Sie sich zwei Fotos an. Sie sollen die zwei Fotos vergleichen und anschließend darüber berichten, was beide Fotos unterscheidet und verbindet. Halten Sie sich dabei an folgenden Plan:

 

• beschreiben Sie kurz beide Fotos

• sagen Sie, was beide Fotos gemeinsam haben

• sprechen Sie darüber, was beide Fotos unterscheidet

• sagen Sie, welche Fischerei Sie vorziehen (nach den Fotos)

• erklären Sie, warum

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Sprechen Sie zusammenhängend.