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Задание 14 № 1823

Ein Handyverbot wird einem Rauchverbot gleich sein, wenn …

 

1) Eltern und Lehrer die Schüler besser kontrollieren werden.

2) es wie etwas Gewöhnliches wahrgenommen wird.

3) alle Schulen auch das Rauchverbot einführen werden.

4) man auf unsinnige Proteste nicht reagieren wird.


Handys an Schulen – verbieten oder nutzen?

Die Noten sind schlechter geworden, Handys stören beim Lernen, Handys nerven – und Frankreich hat sie deshalb nun an allen Schulen verboten. Ist das sinnvoll oder kurzsichtig? In Deutschland streiten sich Lehrer, Schüler und Eltern immer wieder über dieses Thema. Und nicht umsonst. Heutzutage sieht man sehr oft, wie die Eltern selbst beim Kinderwagenschieben Facebook checken oder auf dem Spielplatz statt Rennen und Verstecken auf der Bank sitzend Pokémon Go spielen. Also wo die Eltern längst als Vorbilder ausfallen, muss die Politik ran.

Wer darf wann, wo und für was sein Handy benutzen? Diese Frage beantworten deutsche Schulen ganz unterschiedlich. Bayern ist bisher das einzige Bundesland, das die Smartphones, Laptops und auch Kameras in Schulen verbietet – wenn sie nicht für den Unterricht gebraucht werden. Am meisten herrscht aber das Chaos an deutschen Schulen, wo jede ein anderes Konzept hat.

Ein grundsätzliches Verbot hätte viele Vorteile, wenn es wirklich alle Schulen betreffen würde. Es bleibt dann zu hoffen, dass Lehrer und Eltern mitziehen und Smartphones irgendwann als etwas betrachten, das man nicht alle fünf Minuten braucht, um auf einen Unsinn zu reagieren. Schließlich kann man sich daran gewöhnen, dann wird es zur Normalität, wie z. B. das Rauchverbot.

Es gibt aber andere Meinungen. Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands, behauptet: „Smartphones gehören zu unserer Gesellschaft dazu – und Schulen müssen den verantwortungsvollen Umgang mit ihnen lehren, ein Handyverbot an Schulen ist der falsche Weg. Für Lehrer mag es zwar erstmal weniger Stress bedeuten – aber indem man Handys verbietet, sind sie doch aus den Köpfen nicht weg. Die Aufgabe von uns Lehrern ist es, Kinder auf die Gesellschaft von morgen vorzubereiten. Und die Gesellschaft von morgen wird digital sein, daran lässt sich nichts ändern. Man braucht nur bestimmte Regeln für den Umgang mit dem Handy. Natürlich können wir Schulen zum Raum ohne Smartphones erklären, wie das gerade in Frankreich gemacht wird. Aber die Kinder, die aus diesem Raum kommen, werden später im internationalen Vergleich schwächer als die anderen. Wenn sie nicht in der Schule lernen, wie man mit den Besonderheiten der digitalen Zeit umgeht – wo dann?

Medienerziehung muss groß gedacht werden – eigentlich müsste der Staat sogar jedem Schüler ein eigenes Smartphone für den Unterricht bereitstellen. Denn genau wie Whiteboards, Beamer und Bücher gehören sie heutzutage einfach zur Ausbildung dazu. Und viele Lehrer nutzen sie auch schon ganz selbstverständlich im Unterricht. Sie helfen damit den Schülern, einen sicheren und kritischen Umgang mit den neuen Medien zu lernen: Was ist vernünftig, was nicht? Wo gibt es Grenzen? Was ist erlaubt, was nicht? Lehrer, die im Unterricht die Gefahren der digitalen Geräte thematisieren, unterschiedliche Beispiele analysieren und offen zeigt: Sie sind erfolgreich damit.

Ein Handyverbot dagegen kann nicht zum Erfolg führen. Dann wird eben schnell heimlich auf der Toilette eine Nachricht via WhatsApp geschrieben oder der Facebook-Stream gecheckt. Viel besser ist es doch, wenn jede Schule zusammen mit den Schülern ein eigenes Medienkonzept entwickelt. Auf diese Weise werden bestimmte Regeln nicht als Verbote wahrgenommen – und bereiten die Schüler auf ein Leben in der digitalen Gesellschaft von morgen vor.“

Пояснение.

es wie etwas Gewöhnliches wahrgenommen wird.

 

Правильный ответ указан под номером 2.

Источник: ЕГЭ — 2019. До­сроч­ная волна по немецкому языку