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Задания
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Задание 15 № 485

Die Vergünstigung für Gemeinschaftsfahrer ist die Möglichkeit, ...

 

1) ine Stunde später zur Arbeit zu kommen.

2) das Auto am von der Firma reservierten Platz zu parken.

3) von der Firma an einen höheren Posten versetzt zu werden.

4) mit seinen Freunden in einer Abteilung eingestellt zu werden.


Прочитайте текст и выполните задания А15–А21. В каждом задании выберите вариант 1, 2, 3 или 4, соответствующую выбранному Вами ответу.

 

 

Ohne Auto? Nein, danke!

Verstopfte Straβen. Die ewige Suche nach Parkplätzen. Stinkende Staus in ständig wachsenden Blechlawinen. Über 40 Millionen Fahrzeuge rollen auf Deutschlands Straβen – und täglich werden es mehr. Welcher Autofahrer gibt nicht längst zu, dass er manchmal reichlich genervt ist? Und ein schlechtes Gewissen haben wir auch. Denn wir hören täglich die Meldungen über verpestete Luft, Ozonloch, Waldsterben, das die sich immer vergrößernde Flotte auf vier Rädern verursacht. Na und? Deshalb den Wagen gleich ganz abschaffen? Da sagen spontan fast alle erst einmal “Nein. Kommt für uns nicht in Frage”. Aber eines ist für sie klar, es ist höchste Zeit nach langfristig vernünftigen Lösungen zu suchen. Einige Möglichkeiten, die Nerven und die Umwelt, vielleicht auch den Geldbeutel gleich mitzuschonen, bringt Journal für Deutschland. Vielleicht ist ja ihr Zukunftsmodell dabei.

 

Auf Platz eins rangieren Fahrgemeinschaften. Die Idee ist einfach. Wer zusammen arbeitet, fährt gemeinsam ins Büro. Treffpunkt ist zum Beispiel eine Autobahnbrücke: Dort steigen alle in ein Fahrzeug um. Spart Geld, hat sich schon tausendfach bewährt. Beispiel Ludwigshafen. Drei Frauen. Ein Arbeitsplatz. Kommunikationskauffrau Claudia Remmele: “Wir kennen uns seit der gemeisamen Ausbildung, wohnen alle in der Nähe. Die Firma ist rund 50 Kilometer entfernt. Auf Bus oder Bahn umsteigen? Da wären wir eine Stunde zu früh im Büro. So kamen wir auf die Idee. Zwei Autos bleiben stehen, in einem fahren wir zu dritt.”

 

Abwechselnd, reihum, jede Woche wird das Fahrzeug gewechselt. Die 18jährige: “Das war damals vor allem praktisch, weil wir uns vor Prüfungen gegenseitig noch schnell abfragen, austauschen konnten während der Fahrt. Seit dem Sommer arbeiten wir in verschiedenen Abteilungen, aber es gab noch nie Probleme, wir sind uns immer einig.” Die Firma belohnt das Trio durch ein Bonusprogramm: Wer als Fahrgemeinschaft kommt, darf die Firma- Parkplätze in der unmittelbaren Nähe vom Haupteingang bekommen.

 

Car-Sharing ist ideal für Nachbarn, Freunde, die aus Kostengründen oder Überzeugung umweltbewusster leben wollen. Musterverträge, in denen alle Streitfälle geregelt sind, gibt es bei allen Automobilclubs. So teilen sich zum Beispiel in Warendorf zwei Familien ein Auto. Ursula Gehrs: ”Die Idee ergab sich von selbst. Erst brauchte ich mein Auto regelmäβig, weil Bus- und Bahnverbindungen zur nächsten Groβstadt zu schlecht sind, was bis zum Herbst 2006 dauerte. Da habe ich zum ersten Mal überlegt, dass der Wagen im Grunde zu teuer wird. Aber ohne Auto wäre ein Groβeinkauf für die Familie nicht vorstellbar. Wie auch mit drei Kindern im Alter zwischen 7 und 16 mal die Oma zu besuchen. Die Lösung brachte ein Gespräch mit meiner Freundin Hedwig, die schon lange ein Auto ermisste. Nicht für den Alltag, aber für Dringendes.

 

Jetzt kann sich ihre Familie ein “halbes” leisten. Das funktioniert so: Beide fahren den Wagen (weiterhin zugelassen auf den Namen der Freundin) je eine Woche lang. Wer das Auto benutzt, zahlt 30 Cent Kilometergeld (Reparaturund Wartungskosten inklusive). Die Fixkosten werden geteilt. Alles läuft prima!”

 

Stattauto kommt aus Amerika und gibt es schon in 40 deutschen Städten. Wer ein Auto braucht, mietet es stunden-, tage-, wochenweise zum Minimaltarif. Der einzige Nachteil ist es, dass ein Stattauto nur für Mitglieder dieser Initiative mietbar ist. Beispiel Hamburg. Gisela Ockelmann will aus Überzeugung kein eigenes Auto, weil sie meist mit dem Rad fährt. “Trotzdem gibt es Situationen, da brauche ich dringend eins und möchte auf diesen Anspruch nicht verzichten.” Sie trat der Initiative bei – Aufnahmegebühr 100 Euro, monatlicher Vereinsbeitrag – 20 Euro, Kaution 500 Euro. Dafür ist sie mobil, wenn sie es will.

Пояснение.

Wer als Fahrgemeinschaft kommt, darf die Firma-Parkplätze in der unmittelbaren Nähe vom Haupteingang bekommen.

Источник: Демонстрационная вер­сия ЕГЭ—2011 по не­мец­ко­му языку.