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Задания
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Задание 18 № 304

Manche Schulen unterstützen die Initiative der Rudolf Steiner-Schulen nicht, weil...

 

1) sie Angst haben, dass sie ihre Freiheit verlieren.

2) sie es bevorzugen nur Kinder von wohlhabenden Eltern zu haben.

3) ihr pädagogisches Konzept dafür nicht geeignet ist.

4) sie Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten nicht haben wollen. 


Прочитайте текст и выполните задания А15–А21. В каждом задании выберите вариант 1, 2, 3 или 4, соответствующую выбранному Вами ответу.

 

 

Schweiz: Von Franken und Kantonen

In der Schweiz ist eine Zunahme an Schülern zu verzeichnen, die eine Privatschule besuchen. Eine Privatschul-Hochburg ist die Schweiz aber nicht. Die Zahl der Schüler, die im Rahmen der Schulpflicht eine- Privatschule besuchen, liegt mit 3,4 Prozent sogar noch niedriger als in Deutschland. Im europäischen Vergleich besuchen also wenig Schüler in der Schweiz eine Privatschule. Dies hängt sicherlich auch damit zusammen, dass das öffentliche Bildungssystem in der Schweiz grundsätzlich als ausreichend empfunden wird.

In der Schweiz sind die einzelnen Kantone für die Bildung zuständig. Die gesamte Schulausbildung umfasst in der Schweiz zwölf Schuljahre. Die verpflichtende Primarschule umfasst sechs Jahre in der Schweiz, danach wird die Sekundarstufe I besucht — nach Abschluss dieser ist die Schulpflicht von neun Jahren erfüllt. In der Sekundarstufe II kann dann das Abitur oder die Matura erlangt werden.

Nicht zuletzt wegen der vier Landessprachen — Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch — fördert die Schweiz in besonderem Maße die multikulturelle Bildung. Auch die internationalen Beziehungen der Schweiz wachsen und immer mehr Ausländer siedeln sich in der Schweiz an. Aktuelle Statistiken zu den Privatschulen in der Schweiz zeigen, dass die Zunahme der Privatschulen vor allem durch neue ausländische und zweisprachige Programme zu erklären ist.

Um eine Alternative zu dem guten bestehenden Bildungssystem der Schweiz zu bieten, sind viele Privatschulen mehrsprachig, konfessionell geprägt oder haben sich einer bestimmten Pädagogik verschrieben. Zahlreiche Privatschulen in der Schweiz sind Waldorfschulen nach der Rudolf Steiner- Pädagogik. Viele der Privatschulen bieten einen Schulbesuch sowohl für interne Schüler (also in Form eines Internates) als auch für Tagesschüler an. Es gibt in der Schweiz Privatschulen für jede Altersstufe und Schulart — von der Vorschule bis zur Universität.

Während die Zahl der konfessionell geprägten Privatschulen schon lange konstant bleibt, sinkt die der Privatschulen mit reformpädagogischem Profil. In den fmanzstärkeren Kantonen der Schweiz besuchen mehr Schüler eine Privatschule und insgesamt sind es mehr Jungen als Mädchen.

Nahezu alle bekannten Privatschulen in der Schweiz haben sich im Verband schweizerischer Privatschulen zusammengeschlossen. Dieser zählt 260 Mitgliedsschulen. Die Privatschulen in der Schweiz unterliegen den kantonalen Schulgesetzen.

Die meisten Privatschulen der Schweiz sind selbsttragend oder sogar gewinnorientiert. Einige erhalten öffentliche Zuschüsse. Zunehmend sollen vor allem Privatschulen bezuschusst werden, die Aufgaben übernehmen, die das öffentliche Schulsystem nicht leisten kann, wie zum Beispiel bei besonderer Begabung, Verhaltensauffälligkeiten oder Sporttalenten. Je nach Kanton wird die Unterstützung und Förderung der Privatschulen anders gehandhabt. Meist fordern diese nur Angebote, an denen sie besonderes Interesse haben. Die Vollfinanzierung von Privatschulen ist allerdings in keinem Kanton vorgesehen.

Da sich die Privatschulen überwiegend selbst finanzieren, sind die Schulgelder für Privatschulen in der Schweiz entsprechend hoch —je nach Privatschule aber unterschiedlich. Für gewöhnlich richtet sich das Schulgeld nach dem Einkommen der Eltern und liegt zwischen 550 und 3.000 Franken monatlich (Verhältnis zum Euro etwa 1,3 : 1). Durchschnittlich zahlen Eltern jährlich für einen Schüler auf einer Privatschule in der Schweiz 15.000 Franken — das sind über 10.000 Euro.

Die Rudolf Steiner-Schulen setzen sich verstärkt dafür ein, dass Eltern finanziell entlastet werden, die ihren Kindern eine private Schule finanzieren. Schließlich zahlen diese durch ihre Steuern auch für die öffentlichen Schulen, die ihre Kinder aber nicht in Anspruch nehmen. Die Idee einer Initiative ist, den Privatschulen das Geld zukommen zu lassen, welches ein Kind auf einer öffentlichen Schule an Kosten verursachen würde. Dadurch könnte das Schulgeld bezahlt oder zumindest verringert werden.

Nicht alle Privatschulen unterstützen diese Initiative, da sie fürchten, in der freien Gestaltung ihrer Schule beschnitten zu werden. Auch könnten sich die Privatschulen ihre Schüler nicht mehr selbst aussuchen — nicht jeder Schule gefällt das. Das Ziel ist, Schüler aller sozialen Schichten aufnehmen zu können: Nicht nur wohlhabenden Eltern sollte die Wahl einer geeigneten Schule und des gewünschten pädagogischen Konzeptes vorbehalten sein.

1
Задание 12 № 298

In der Schweiz besuchen wenige Schüler eine Privatschule, weil...

 

1) viele Kinder auf eine Privatschule im benachbarten Deutschland gehen.

2) das staatliche Schulsystem gut genug ist.

3) es eine große Nachfrage nach mehrsprachigen Programmen gibt.

4) es überhaupt wenige Kinder gibt, die im Rahmen der Schulpflicht eine Schule besuchen.


2
Задание 13 № 299

Jedes Kind in der Schweiz hat seine Schulpflicht erfüllt wenn es...

 

1) zwölf Jahre eine öffentliche oder private Schule besucht hat.

2) eine Schulausbildung von neun Jahren absolviert hat.

3) die verpflichtende Primarschule sechs Jahre lang besucht hat.

4) die Sekundarstufe I und II an einer beliebigen Schule abgeschlossen hat. 


3
Задание 14 № 300

Die Zahl der Privatschulen wächst in erster Linie, weil die Privatschulen...

 

1) neue ausländische und zweisprachige Programme anbieten.

2) eine Alternative zum bestehenden Bildungssystem bieten.

3) Unterricht in allen vier Landessprachen anbieten.

4) alternative pädagogische Systeme anbieten.


4
Задание 15 № 301

Die Privatschulen werden mehr von ... besucht.

 

1) Jungen

2) Vorschulkindern

3) Tagesschülern

4) Mädchen


5
Задание 16 № 302

Alle Privatschulen in der Schweiz ...

 

1) haben Stipendien für begabte Kinder.

2) bekommen Gelder vom Staat.

3) sind mehrsprachig.

4) finanzieren sich selbst.


6
Задание 17 № 303

Rudolf Steiner-Schulen wollen, dass...

 

1) die Eltern, die ihre Kinder in Privatschulen schicken, vom Staat dafür Geld bekommen.

2) Privatschulen vom Staat Geld für jeden Schüler bekommen und die Eltern weniger zahlen.

3) das Schulgeld nicht mehr als 550 Franken monatlich beträgt.

4) die Eltern, die ihre Kinder in Privatschulen schicken, weniger Steuern zahlen.

Пояснение.

Nicht alle Privatschulen unterstützen diese Initiative, da sie fürchten, in der freien Gestaltung ihrer Schule beschnitten zu werden.