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Задание 8 № 1467

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

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Herr Martin fährt mit dem Motorrad, weil …

 

1) es bei Wüstenbewohnern positive Gefühle hervorruft.

2) es zu teuer ist, mit einem Geländewagen zu fahren.

3) ihm auf seinen Reisen oft Pannen passieren.

Пояснение.

Расшифровка записи
Wüsten-Experte Michael Martin


Geo.de: Herr Martin, seit 30 Jahren reisen Sie immer wieder in die Wüsten der Welt. Auf was freuen Sie sich jedes Mal, bevor Sie wieder aufbrechen?
Michael Martin: Auf diese totale Gegenwelt zu unserem Leben, das bei uns in Europa so kompliziert geworden ist. In der Wüste hingegen ist alles viel leichter, weil das Leben auf die Grundbedürfnisse reduziert ist. Man muss schauen, dass man Wasser findet und die richtige Richtung. Leben und Reisen sind hier viel einfacher.
Geo.de: Wie hat sich Ihre enge Verbindung zur Wüste überhaupt entwickelt?
Martin: Als Jugendlicher hat mich Astronomie interessiert und damals wollte ich unbedingt mal den Südsternhimmel sehen. Als 17jähriger bin ich dann mit dem Moped nach Marokko gefahren und habe zum ersten Mal die Wüste erlebt. Danach hatte es mich gepackt.
Geo.de: Nach so vielen Jahren in diesen unwirtlichen Regionen hat man so etwas wie eine Lieblingswüste?
Martin: Ja, auf jeden Fall. Für mich ist das die Königin aller Wüsten: die Sahara.
Die ist einfach einzigartig auf der Erde. 25 Mal so groß wie Deutschland und sie bietet an Wüstenlandschaften alles, was es so gibt. Auch in ihren absoluten Extremen. Nach der Sahara kommt erst mal lange nichts – in jeglicher Hinsicht. Dann kommen Wüsten wie die Gobi, Namib und Atacama.
Geo.de: Wie muss man sich so eine Reise von Ihnen vorstellen: Sie streifen mit Ihrer Fotoausrüstung tagelang durch das Gelände, übernachten im Zelt und tauchen nach Wochen wieder in der Zivilisation auf?
Martin: Ja, so in der Art kann man sich das vorstellen. Ich tauche nach einigen Tagen etwa in einer Oase im Tschad auf, da besteht die Zivilisation aus einem Benzinfass und einem Stand, an dem man Tomatenmark und Nudeln kaufen kann.
Das ist dann mein Ausgangspunkt für die nächste Wüstenetappe, auf der mein Motorrad zur rollenden Oase wird. Da ist alles drauf, was ich zum Überleben brauche: Kamera, Wasser, Benzin, Campingausrüstung. Je nach Strecke, je nach Wüste muss ich nach zwei bis acht Tagen eine neue Oase finden, um die Vorräte wieder aufzustocken. Ich übernachte übrigens nicht im Zelt, sondern mit Isomatte und Schlafsack unter freiem Himmel.
Geo.de: Streifen Sie allein durch die Wüste – oder in Begleitung?
Martin: Ich bin mit meinen Freunden unterwegs gewesen oder mit der Partnerin, mit der ich zu der Zeit zusammen war. Selten mit mehr als zwei Menschen. Sind es mehr Personen, diskutiert man dann abends mehr über Dinge wie die Finanzmarktproblematik, als sich über die Wüste zu freuen.
Geo.de: Früher sind Sie mit Geländewagen durch die Wüste gefahren, seit einigen Jahren nur noch mit Motorrad. Warum?
Martin: Damit ist man einfach flexibler. Notfalls lässt es sich auch mal auf einen LKW laden. Oder man schiebt es in eine Hütte und lässt es für einige Tage stehen.
Auch der Transport ist weitaus günstiger. Und: Die Wüstenbewohner reagieren viel positiver darauf. Die sind alle total fasziniert davon – und schauen etwa bei Grenzkontrollen nicht so genau hin. Das kommt mir zugute, denn ich habe jede Menge Fotoausrüstung dabei. Und in einigen Ländern gibt es großes Misstrauen gegen Journalisten. Da ist es nicht gut aufzufallen.
Geo.de: Können Sie sich erklären, woher das große Interesse für das Motorrad kommt?
Martin: So große Maschinen sind in vielen Ländern vollkommen unbekannt. Dort
kennt man nur Mopeds. Dagegen wirkt mein Motorrad wie ein Raumschiff. Man hört die Leute murmeln “240 Stundenkilometer” – oder hört Fragen wie “How many cc?”, wie viel Hubraum oder auch “How much?”. Das größte Interesse kommt natürlich von den Männern.

1. Die Wüstenbewohner reagieren viel positiver darauf. Die sind alle total fasziniert davon...

Источник: Де­мон­стра­ци­он­ная вер­сия ЕГЭ—2017 по не­мец­ко­му языку.