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РЕШУ ЕГЭ — немецкий язык
Вариант № 54682
1.  
i

Вы услы­ши­те 6 вы­ска­зы­ва­ний. Уста­но­ви­те со­от­вет­ствие между вы­ска­зы­ва­ни­я­ми каж­до­го го­во­ря­ще­го A–F и утвер­жде­ни­я­ми, дан­ны­ми в спис­ке 1–7. Ис­поль­зуй­те каж­дое утвер­жде­ние, обо­зна­чен­ное со­от­вет­ству­ю­щей циф­рой, толь­ко один раз. В за­да­нии есть одно лиш­нее утвер­жде­ние. Вы услы­ши­те за­пись два­жды. За­не­си­те свои от­ве­ты в таб­ли­цу.

 

 

1.  Ich wollte immer die besten Posts machen.

2.  Zuerst hatte ich bei Facebook nur Menschen, die ich auch im realen Leben kannte.

3.  Den Account bei Facebook zu löschen ist nicht leicht.

4.  Meine Freunde wollen, dass ich wieder bei Facebook bin.

5.  Ich fühle mich wie ein Außenseiter.

6.  Viele meinten, ich kehre bald zurück.

7.  Ich hatte immer wieder Probleme mit meiner Freundin wegen Facebook.

 

Го­во­ря­щийABCDEF
Утвер­жде­ние
2.  
i

Вы услы­ши­те диа­лог. Опре­де­ли­те, какие из при­ве­ден­ных утвер­жде­ний А–G со­от­вет­ству­ют со­дер­жа­нию тек­ста (1  — Richtig), какие не со­от­вет­ству­ют (2  — Falsch) и о чем в тек­сте не ска­за­но, то есть на ос­но­ва­нии тек­ста нель­зя дать ни по­ло­жи­тель­но­го, ни от­ри­ца­тель­но­го от­ве­та (3  — Text sagt dazu nichts). За­не­си­те номер вы­бран­но­го Вами ва­ри­ан­та от­ве­та в таб­ли­цу. Вы услы­ши­те за­пись два­жды.

 

 

A)  Die Schule fällt Claus schwer.

B)  Laut der Studie werden Kinder in Deutschland immer dicker.

C)  Claudia wird ihren Stress durch den Sport los.

D)  Der Sportunterricht unterscheidet sich je nach Schulstufe.

E)  Claus lernte in der Schule Badminton spielen.

F)  Claus findet Mannschaftssportarten sinnlos.

G)  Claus will sein zukünftiges Berufsleben mit Sport verbinden.

 

За­пи­ши­те в ответ цифры, рас­по­ло­жив их в по­ряд­ке, со­от­вет­ству­ю­щем бук­вам:

ABCDEFG
3.  
i

Вы услы­ши­те ин­тер­вью два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Lea...

 

1.  ...besucht schon die Oberstufe.

2.  ...hat die Schule schon abgeschlossen.

3.  ...studiert an einer Hochschule.

4.  
i

Вы услы­ши­те ин­тер­вью два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Lea ist darüber glücklich, dass...

 

1.  ...in ihrem Bundesland das Oberstufensystem nicht so kompliziert ist.

2.  ...sie das Abitur erfolgreich bestanden hat und das Studium anfangen kann.

3.  ...es eine Broschüre „Leitfaden für die Oberstufe“ als Hilfe für Schüler und Eltern gibt.

5.  
i

Вы услы­ши­те ин­тер­вью два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Das Kinderzimmer ist...

 

1.  ...ein Raum, wo die Schüler der Oberstufe sich in den Freistunden aufhalten können.

2.  ...ein Spielzimmer im Nebengebäude für die Schüler aus den Klassen 5 bis 11.

3.  ...ein fester Klassenraum für jede Klasse mit einer Spiel- und Sitzecke.

6.  
i

Вы услы­ши­те ин­тер­вью два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Was wird Lea vermissen?

 

1.  Die Freistunden.

2.  Die Kuckucksuhr.

3.  Das Kinderzimmer.

7.  
i

Вы услы­ши­те ин­тер­вью два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Welches Fach hat Lea abgewählt?

 

1.  Musik.

2.  Sport.

3.  Chemie.

8.  
i

Вы услы­ши­те ин­тер­вью два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Man sollte in Leas Schule bei der Wahl von Fremdsprachen beachten, dass...

 

1.  ...Englisch obligatorisch ist.

2.  ...man nur eine Fremdsprache lernen muss.

3.  ...nur Französisch als Leistungskurs zählt.

9.  
i

Вы услы­ши­те ин­тер­вью два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Bei der Auswahl von Fächern ist es am wichtigsten...

 

1.  ...welche Interessen man hat.

2.  ...welche Noten man in dem Fach hat.

3.  ...welcher Lehrer das Fach unterrichtet.

10.  
i

Уста­но­ви­те со­от­вет­ствие между за­го­лов­ка­ми 1–8 и тек­ста­ми A–G. За­пи­ши­те свои от­ве­ты в таб­ли­цу. Ис­поль­зуй­те каж­дую цифру толь­ко один раз. В за­да­нии есть один лиш­ний за­го­ло­вок.

 

1.  Die Kunst entdecken.

2.  Freunde werden muss man auch lernen.

3.  Für kleine Inder gesorgt.

4.  Die besten Initiativen gewählt.

5.  Projekt für junge Fotografen gestartet.

6.  Über Ozean Brücken bauen.

7.  Eine Aktion für Jung und Alt.

8.  Jugendliche helfen Migrantenkindern.

 

A. In Indien gibt es ca. 35 Millionen Kinder im schulpflichtigen Alter, die keine Möglichkeit zum Schulbesuch haben. Zudem ist die Schülerzahl pro Klasse mit ca. 70–80 Kindern sehr hoch. Diese Situation hat das Projekt „Udisha“ zu verbessern versucht. Seit 2010 erhalten SchülerInnen ab 5 Jahren die ganze Woche über Nachhilfeunterricht. Durch die finanzielle Unterstützung konnten auch genug Unterrichtsräume geschaffen werden.

 

B. „DANKE! Es ist so schön zu wissen, dass es solche Leute wie euch gibt!“ meinte eine der Damen nach dem Festessen im Rahmen des 8. Sozialtages. Es war ein voller Erfolg! An der Aktion unter dem Motto „miteinander  — füreinander“ haben fast 60 Leute teilgenommen  — von ganz Jungen bis Opa und Oma. Jeder hat Verantwortung für einen Teil der Veranstaltung übernommen, deswegen ist alles bestens gelaufen.

 

C. Die österreichische Hauptstadt unterstützt verschiedene Projekte, die zu einem besseren Miteinander beitragen. Am 29. September fand die Vorstellung der 19 Projekte und die Preisverleihung im Großen Festsaal des Wiener Rathauses statt. Das Projekt „Silvesteressen für Rentner“ hat den ersten Preis gewonnen. Weitere beste waren Festessen für Obdachlose, Besuch im Altersheim und Behindertenheim.

 

D. „Menschen zu Freunden machen“  — steht auf dem Programm eines Sozialisierungsworkshops. Für die Teilnehmer heißt das aber viel lernen: Schritte auf den anderen machen, zuhören, sich Zeit nehmen, miteinander zu reden. Die Veranstalter bringen das aber auf eine innovative Art bei: beim Wandern, Klettern, Vorträgen über eine bessere Kommunikation, Fußballturnier, Tanz, Schwimmen in den Seen und vielem anderen mehr.

 

E. Das war ein besonderer Tag! Am 3. Mai fanden sich etwa 30 Jugendliche auf dem Marktplatz ein, um Spiele mit Flüchtlingskindern zu machen und für sie zu kochen. Nach einem kurzen Einstieg gingen die Jugendlichen freudig ans Werk. Es kamen ca. 30 Flüchtlingskinder und haben sich mit großer Begeisterung durch die Spielestationen gekämpft. Strudel und Schnitzel mit gebackener Aubergine haben auch allen geschmeckt.

 

F. Die Kunstfabrik Wien lädt seit 2006 Kinder und Jugendliche zu Kulturprojekten in den Sommerferien ein. Die Projekte sind in Werkstätten mit öffentlicher Abschlusspräsentation organisiert. Sie geben den Jugendlichen die Möglichkeit,selbst künstlerische Erfahrungen zu machen, indem sie gestalten, schauspielern, tanzen, musizieren oder sich auch mit unterschiedlichen kulturellen Lebenswelten durcheigenes Handeln und Gestalten bekannt machen.

 

G. Wenn du zwischen 10 und 16 Jahre alt und aus Berlin bist, kannst du am 15. Juli gemeinsam mit weiteren Berlinern ein einzigartiges Porträt derHauptstadt schaffen. „Kinder fotografieren ihr Berlin“ lautet der Titel des Fotoprojekts, das nun auch in Deutschlands Hauptstadt stattfindet. Solltest du keine Digitalkamera besitzen, kannst du dir eine bei den Veranstaltern ausleihen.

 

ТекстABCDEFG
За­го­ло­вок
11.  
i

Про­чи­тай­те текст и за­пол­ни­те про­пус­ки A–F ча­стя­ми пред­ло­же­ний, обо­зна­чен­ны­ми циф­ра­ми 1–7. Одна из ча­стей в спис­ке 1–7  — лиш­няя. За­не­си­те цифры, обо­зна­ча­ю­щие со­от­вет­ству­ю­щие части пред­ло­же­ний, в таб­ли­цу.

Deutschland über alles

Als Hoffmann von Fallersleben das „Lied der Deutschen“ schrieb, war Deutschland politisch ziemlich unbedeutend, obwohl die Zahl der deutsch sprechenden Menschen größer war als die der Franzosen oder Briten. Der Grund dafür? Ganz einfach: Deutschland A _________. Es bestand aus 39 Kleinstaaten. Kein Wunder, dass es in der internationalen Politik B________________.

„Deutschland über alles“  — damit meinte Hoffmann also, die Deutschen sollen lieber an ihre Nation denken, statt C ___________ zu streiten. Er wollte schon 1841, dass Deutschland „brüderlich zusammenhält“. Aber erst im Jahr 1871 kam es zur deutschen Einigung und der Gründung des Deutschen Reichs.

Es wurde nur eine „kleine“ Einigung, das ebenfalls Deutsch sprechende Österreich war nicht mit dabei. Trotzdem wollten die Deutschen nun die wichtigste europäische Nation werden. Mehr als vier Jahrzehnte lang dauerte D__________ der großen Nationen, bis 1914 daraus dann der I. Weltkrieg wurde, den die Deutschen vier Jahre später verloren.

Erst nach dieser Niederlage wurde im Jahr 1922 das „Lied der Deutschen“ zur offiziellen Nationalhymne. Nachdem 1945 dann auch der II. Weltkrieg verloren und E _______________, verboten die Siegermächte die Hymne. Sie dachten, dass es ein nationalsozialistisches Lied sei.

Anfang der 50er Jahre stimmten F_____________ in einer Meinungsumfrage dafür, das Deutschlandlied wieder zur Nationalhymne zu machen.

 

1.  Deutschland wieder geteilt war.

2.  Sich dauernd über Kleinigkeiten.

3.  Etwa drei Viertel aller Westdeutschen.

4.  Der wirtschaftliche Wettkampf.

5.  War nicht einig.

6.  Die wirtschaftliche Kriese.

7.  So gut wie keine Rolle spielte.

 

Про­пускABCDEF
Часть пред­ло­же­ния
12.  
i

Die deutsche Sprache in Afrika

Wohl in keinem afrikanischen Land wird soviel Deutsch gesprochen wie in Kamerun: von etwa 300.000 Menschen. Deutsch ist angesagt in Kamerun  — nicht nur wegen der Möglichkeiten so einen besseren Job zu bekommen. Hilaire Mbakop plaudert über das Wetter. Das tut er sehr anschaulich und in bestem Deutsch. Denn Deutsch ist die Sprache, in der er träumt, in der er schreibt. Hilaire Mbakop ist Präsident des Vereins deutschsprachiger Schriftsteller in Afrika. Ein kleiner Verein, der erst im Oktober 2009 gegründet wurde und bislang eine Handvoll Mitglieder zählt.

Wieso schreibt er ausgerechnet auf Deutsch? »Ich bin ja Literaturwissenschaftler, habe in Deutschland studiert. Und ich nutze die deutsche Sprache, um bestimmte Sachen präzise und klar ausdrücken zu können«. Präzise und klar sieht er auch die Ziele seines Vereins: »Wir sollten versuchen, den großen deutschsprachigen Markt zu nutzen um die Zensur hier in Kamerun zu umgehen«.

Hilaire Mbakop hat selbst schon Ärger wegen seiner klaren Worte bekommen. Von heute auf morgen und ohne Begründung wurde sein Job als Dozent an der Universität Jaunde gekündigt. Eine Strafaktion für sein Buch »Mambes Heimat«, so vermutet er, denn in dem in Deutschland veröffentlichten Buch beschreibt er schonungslos den Alltag in Kamerun.

Jetzt arbeitet der 37-⁠Jährige an einer Kolonialgeschichte Kameruns, vor allem die Zeit der Unabhängigkeit interessiert ihn, »und dabei werde ich auf ein Stilmittel Goethes zurückgreifen: Fakten mit Fiktion vermischen und eher einen Roman als ein Sachbuch schreiben«.

Goethe ist auch einer der Lieblingsschriftsteller von David Simo. Aber der Chef der Germanistischen Fakultät in Jaunde ist eher ein Freund neuester und neuerer deutscher Literatur wie Hubert Fichte und auch Günther Grass. Deutschland fasziniert ihn, er ist ständig bei Kongressen und Tagungen, hält sich auf dem Laufenden, vermittelt aber auch Informationen über Germanistik in 42

einem afrikanischen Land. In Kamerun gibt es etwa 300.000 Menschen, die Deutsch lernen oder sprechen, seine eigene Fakultät erlebt einen stetig wachsenden Zulauf. Hängt das nur damit zusammen, dass Kamerun ein deutsches Schutzgebiet war?

»Aber nein, das hängt paradoxerweise mit den Franzosen zusammen, die ja das koloniale Erbe angetreten hatten«, erklärt Simo. Denn Deutsch war in Frankreich eine verpflichtende Fremdsprache und in Kamerun wurde das französische Schulsystem eins zu eins übernommen. Also auch die Fremdsprache Deutsch als Schulfach.

Doch die Germanistik in Kamerun hat sich weiterentwickelt. »Wir können natürlich in Kamerun nicht so lehren wie in Asien oder in europäischen Ländern. Hier heißt Germanistik auch, sich mit der deutsch-⁠kamerunischen Geschichte zu beschäftigen. Aber natürlich geht es auch um das Land Deutschland und dessen Besonderheiten«.

Das sieht auch Charles Ekollo so. Der Gennanistik-⁠Student ist, wie er sagt, »eher durch Zufall in dieses Studienfach geraten. Denn die Fächer Englisch und Französisch waren schon belegt. Da habe ich eben Deutsch genommen und dann gemerkt, wie faszinierend Germanistik ist«. Ekollo verspricht sich auf zwei Ebenen Gewinn durch sein Studienfach: Zum einen erhofft er sich einen guten Job als Deutschlehrer oder im diplomatischen Dienst  — zum anderen aber auch Erkenntnisse über seine eigene Identität als Afrikaner. »Denn indem ich mich mit der Geschichte der deutsch-⁠kamerunischen Beziehungen beschäftige, erfahre ich auch etwas über meine Geschichte als Afrikaner. Unsere eigene Tradition und Geschichte wird ja in der Schule kaum gelehrt«.

Dafür aber Deutsch als Sprache. In den weiterfuhrenden Schulen können sich die Schüler zwischen Spanisch und Deutsch als zweiter Fremdsprache entscheiden  — und »fast immer wählen sie Deutsch«, freut sich Marie Noelle Ntouba Ngolle. Sie ist Deutschlehrerin in Duala und hat schon hunderte Kinder unterrichtet. Viele davon wollen selbst Deutschlehrer werden, »aber die meisten interessieren sich einfach für Deutschland als Wirtschaftsmacht und Kulturland«.


Hilaire Mbakop schreibt auf Deutsch, weil...

 

1.  ...es sein alter Traum ist.

2.  ...diese Sprache exakt und klar ist.

3.  ...er in Deutschland aufgewachsen ist.

4.  ...in Kamerum viele Deutsch lesen können.

13.  
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Die deutsche Sprache in Afrika

Wohl in keinem afrikanischen Land wird soviel Deutsch gesprochen wie in Kamerun: von etwa 300.000 Menschen. Deutsch ist angesagt in Kamerun  — nicht nur wegen der Möglichkeiten so einen besseren Job zu bekommen. Hilaire Mbakop plaudert über das Wetter. Das tut er sehr anschaulich und in bestem Deutsch. Denn Deutsch ist die Sprache, in der er träumt, in der er schreibt. Hilaire Mbakop ist Präsident des Vereins deutschsprachiger Schriftsteller in Afrika. Ein kleiner Verein, der erst im Oktober 2009 gegründet wurde und bislang eine Handvoll Mitglieder zählt.

Wieso schreibt er ausgerechnet auf Deutsch? »Ich bin ja Literaturwissenschaftler, habe in Deutschland studiert. Und ich nutze die deutsche Sprache, um bestimmte Sachen präzise und klar ausdrücken zu können«. Präzise und klar sieht er auch die Ziele seines Vereins: »Wir sollten versuchen, den großen deutschsprachigen Markt zu nutzen um die Zensur hier in Kamerun zu umgehen«.

Hilaire Mbakop hat selbst schon Ärger wegen seiner klaren Worte bekommen. Von heute auf morgen und ohne Begründung wurde sein Job als Dozent an der Universität Jaunde gekündigt. Eine Strafaktion für sein Buch »Mambes Heimat«, so vermutet er, denn in dem in Deutschland veröffentlichten Buch beschreibt er schonungslos den Alltag in Kamerun.

Jetzt arbeitet der 37-⁠Jährige an einer Kolonialgeschichte Kameruns, vor allem die Zeit der Unabhängigkeit interessiert ihn, »und dabei werde ich auf ein Stilmittel Goethes zurückgreifen: Fakten mit Fiktion vermischen und eher einen Roman als ein Sachbuch schreiben«.

Goethe ist auch einer der Lieblingsschriftsteller von David Simo. Aber der Chef der Germanistischen Fakultät in Jaunde ist eher ein Freund neuester und neuerer deutscher Literatur wie Hubert Fichte und auch Günther Grass. Deutschland fasziniert ihn, er ist ständig bei Kongressen und Tagungen, hält sich auf dem Laufenden, vermittelt aber auch Informationen über Germanistik in 42

einem afrikanischen Land. In Kamerun gibt es etwa 300.000 Menschen, die Deutsch lernen oder sprechen, seine eigene Fakultät erlebt einen stetig wachsenden Zulauf. Hängt das nur damit zusammen, dass Kamerun ein deutsches Schutzgebiet war?

»Aber nein, das hängt paradoxerweise mit den Franzosen zusammen, die ja das koloniale Erbe angetreten hatten«, erklärt Simo. Denn Deutsch war in Frankreich eine verpflichtende Fremdsprache und in Kamerun wurde das französische Schulsystem eins zu eins übernommen. Also auch die Fremdsprache Deutsch als Schulfach.

Doch die Germanistik in Kamerun hat sich weiterentwickelt. »Wir können natürlich in Kamerun nicht so lehren wie in Asien oder in europäischen Ländern. Hier heißt Germanistik auch, sich mit der deutsch-⁠kamerunischen Geschichte zu beschäftigen. Aber natürlich geht es auch um das Land Deutschland und dessen Besonderheiten«.

Das sieht auch Charles Ekollo so. Der Gennanistik-⁠Student ist, wie er sagt, »eher durch Zufall in dieses Studienfach geraten. Denn die Fächer Englisch und Französisch waren schon belegt. Da habe ich eben Deutsch genommen und dann gemerkt, wie faszinierend Germanistik ist«. Ekollo verspricht sich auf zwei Ebenen Gewinn durch sein Studienfach: Zum einen erhofft er sich einen guten Job als Deutschlehrer oder im diplomatischen Dienst  — zum anderen aber auch Erkenntnisse über seine eigene Identität als Afrikaner. »Denn indem ich mich mit der Geschichte der deutsch-⁠kamerunischen Beziehungen beschäftige, erfahre ich auch etwas über meine Geschichte als Afrikaner. Unsere eigene Tradition und Geschichte wird ja in der Schule kaum gelehrt«.

Dafür aber Deutsch als Sprache. In den weiterfuhrenden Schulen können sich die Schüler zwischen Spanisch und Deutsch als zweiter Fremdsprache entscheiden  — und »fast immer wählen sie Deutsch«, freut sich Marie Noelle Ntouba Ngolle. Sie ist Deutschlehrerin in Duala und hat schon hunderte Kinder unterrichtet. Viele davon wollen selbst Deutschlehrer werden, »aber die meisten interessieren sich einfach für Deutschland als Wirtschaftsmacht und Kulturland«.


Die deutschsprachigen Schriftsteller in Afrika schreiben ihre Bücher auf Deutsch, weil sie hoffen...

 

1.  ...auf diese Weise die Zensur umgehen zu können.

2.  ...in Deutschland viele Käufer für ihre Bücher zu finden.

3.  ...so ein besseres Job in der Zukunft finden zu können.

4.  ...zum Verein deutschsprachiger Schriftsteller zu gehören.

14.  
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Die deutsche Sprache in Afrika

Wohl in keinem afrikanischen Land wird soviel Deutsch gesprochen wie in Kamerun: von etwa 300.000 Menschen. Deutsch ist angesagt in Kamerun  — nicht nur wegen der Möglichkeiten so einen besseren Job zu bekommen. Hilaire Mbakop plaudert über das Wetter. Das tut er sehr anschaulich und in bestem Deutsch. Denn Deutsch ist die Sprache, in der er träumt, in der er schreibt. Hilaire Mbakop ist Präsident des Vereins deutschsprachiger Schriftsteller in Afrika. Ein kleiner Verein, der erst im Oktober 2009 gegründet wurde und bislang eine Handvoll Mitglieder zählt.

Wieso schreibt er ausgerechnet auf Deutsch? »Ich bin ja Literaturwissenschaftler, habe in Deutschland studiert. Und ich nutze die deutsche Sprache, um bestimmte Sachen präzise und klar ausdrücken zu können«. Präzise und klar sieht er auch die Ziele seines Vereins: »Wir sollten versuchen, den großen deutschsprachigen Markt zu nutzen um die Zensur hier in Kamerun zu umgehen«.

Hilaire Mbakop hat selbst schon Ärger wegen seiner klaren Worte bekommen. Von heute auf morgen und ohne Begründung wurde sein Job als Dozent an der Universität Jaunde gekündigt. Eine Strafaktion für sein Buch »Mambes Heimat«, so vermutet er, denn in dem in Deutschland veröffentlichten Buch beschreibt er schonungslos den Alltag in Kamerun.

Jetzt arbeitet der 37-⁠Jährige an einer Kolonialgeschichte Kameruns, vor allem die Zeit der Unabhängigkeit interessiert ihn, »und dabei werde ich auf ein Stilmittel Goethes zurückgreifen: Fakten mit Fiktion vermischen und eher einen Roman als ein Sachbuch schreiben«.

Goethe ist auch einer der Lieblingsschriftsteller von David Simo. Aber der Chef der Germanistischen Fakultät in Jaunde ist eher ein Freund neuester und neuerer deutscher Literatur wie Hubert Fichte und auch Günther Grass. Deutschland fasziniert ihn, er ist ständig bei Kongressen und Tagungen, hält sich auf dem Laufenden, vermittelt aber auch Informationen über Germanistik in 42

einem afrikanischen Land. In Kamerun gibt es etwa 300.000 Menschen, die Deutsch lernen oder sprechen, seine eigene Fakultät erlebt einen stetig wachsenden Zulauf. Hängt das nur damit zusammen, dass Kamerun ein deutsches Schutzgebiet war?

»Aber nein, das hängt paradoxerweise mit den Franzosen zusammen, die ja das koloniale Erbe angetreten hatten«, erklärt Simo. Denn Deutsch war in Frankreich eine verpflichtende Fremdsprache und in Kamerun wurde das französische Schulsystem eins zu eins übernommen. Also auch die Fremdsprache Deutsch als Schulfach.

Doch die Germanistik in Kamerun hat sich weiterentwickelt. »Wir können natürlich in Kamerun nicht so lehren wie in Asien oder in europäischen Ländern. Hier heißt Germanistik auch, sich mit der deutsch-⁠kamerunischen Geschichte zu beschäftigen. Aber natürlich geht es auch um das Land Deutschland und dessen Besonderheiten«.

Das sieht auch Charles Ekollo so. Der Gennanistik-⁠Student ist, wie er sagt, »eher durch Zufall in dieses Studienfach geraten. Denn die Fächer Englisch und Französisch waren schon belegt. Da habe ich eben Deutsch genommen und dann gemerkt, wie faszinierend Germanistik ist«. Ekollo verspricht sich auf zwei Ebenen Gewinn durch sein Studienfach: Zum einen erhofft er sich einen guten Job als Deutschlehrer oder im diplomatischen Dienst  — zum anderen aber auch Erkenntnisse über seine eigene Identität als Afrikaner. »Denn indem ich mich mit der Geschichte der deutsch-⁠kamerunischen Beziehungen beschäftige, erfahre ich auch etwas über meine Geschichte als Afrikaner. Unsere eigene Tradition und Geschichte wird ja in der Schule kaum gelehrt«.

Dafür aber Deutsch als Sprache. In den weiterfuhrenden Schulen können sich die Schüler zwischen Spanisch und Deutsch als zweiter Fremdsprache entscheiden  — und »fast immer wählen sie Deutsch«, freut sich Marie Noelle Ntouba Ngolle. Sie ist Deutschlehrerin in Duala und hat schon hunderte Kinder unterrichtet. Viele davon wollen selbst Deutschlehrer werden, »aber die meisten interessieren sich einfach für Deutschland als Wirtschaftsmacht und Kulturland«.


Hilaire Mbakop hat seine Arbeit verloren, weil...

 

1.  ...er viel Ärger der Universität Jaunde gebracht hat.

2.  ...er ein kritisches Buch in Deutschland veröffentlicht hat.

3.  ...es keine Begründung für dieses Job gibt.

4.  ...man vermutet, dass er «Mambes Heimat» geschrieben hat.

15.  
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Die deutsche Sprache in Afrika

Wohl in keinem afrikanischen Land wird soviel Deutsch gesprochen wie in Kamerun: von etwa 300.000 Menschen. Deutsch ist angesagt in Kamerun  — nicht nur wegen der Möglichkeiten so einen besseren Job zu bekommen. Hilaire Mbakop plaudert über das Wetter. Das tut er sehr anschaulich und in bestem Deutsch. Denn Deutsch ist die Sprache, in der er träumt, in der er schreibt. Hilaire Mbakop ist Präsident des Vereins deutschsprachiger Schriftsteller in Afrika. Ein kleiner Verein, der erst im Oktober 2009 gegründet wurde und bislang eine Handvoll Mitglieder zählt.

Wieso schreibt er ausgerechnet auf Deutsch? »Ich bin ja Literaturwissenschaftler, habe in Deutschland studiert. Und ich nutze die deutsche Sprache, um bestimmte Sachen präzise und klar ausdrücken zu können«. Präzise und klar sieht er auch die Ziele seines Vereins: »Wir sollten versuchen, den großen deutschsprachigen Markt zu nutzen um die Zensur hier in Kamerun zu umgehen«.

Hilaire Mbakop hat selbst schon Ärger wegen seiner klaren Worte bekommen. Von heute auf morgen und ohne Begründung wurde sein Job als Dozent an der Universität Jaunde gekündigt. Eine Strafaktion für sein Buch »Mambes Heimat«, so vermutet er, denn in dem in Deutschland veröffentlichten Buch beschreibt er schonungslos den Alltag in Kamerun.

Jetzt arbeitet der 37-⁠Jährige an einer Kolonialgeschichte Kameruns, vor allem die Zeit der Unabhängigkeit interessiert ihn, »und dabei werde ich auf ein Stilmittel Goethes zurückgreifen: Fakten mit Fiktion vermischen und eher einen Roman als ein Sachbuch schreiben«.

Goethe ist auch einer der Lieblingsschriftsteller von David Simo. Aber der Chef der Germanistischen Fakultät in Jaunde ist eher ein Freund neuester und neuerer deutscher Literatur wie Hubert Fichte und auch Günther Grass. Deutschland fasziniert ihn, er ist ständig bei Kongressen und Tagungen, hält sich auf dem Laufenden, vermittelt aber auch Informationen über Germanistik in 42

einem afrikanischen Land. In Kamerun gibt es etwa 300.000 Menschen, die Deutsch lernen oder sprechen, seine eigene Fakultät erlebt einen stetig wachsenden Zulauf. Hängt das nur damit zusammen, dass Kamerun ein deutsches Schutzgebiet war?

»Aber nein, das hängt paradoxerweise mit den Franzosen zusammen, die ja das koloniale Erbe angetreten hatten«, erklärt Simo. Denn Deutsch war in Frankreich eine verpflichtende Fremdsprache und in Kamerun wurde das französische Schulsystem eins zu eins übernommen. Also auch die Fremdsprache Deutsch als Schulfach.

Doch die Germanistik in Kamerun hat sich weiterentwickelt. »Wir können natürlich in Kamerun nicht so lehren wie in Asien oder in europäischen Ländern. Hier heißt Germanistik auch, sich mit der deutsch-⁠kamerunischen Geschichte zu beschäftigen. Aber natürlich geht es auch um das Land Deutschland und dessen Besonderheiten«.

Das sieht auch Charles Ekollo so. Der Gennanistik-⁠Student ist, wie er sagt, »eher durch Zufall in dieses Studienfach geraten. Denn die Fächer Englisch und Französisch waren schon belegt. Da habe ich eben Deutsch genommen und dann gemerkt, wie faszinierend Germanistik ist«. Ekollo verspricht sich auf zwei Ebenen Gewinn durch sein Studienfach: Zum einen erhofft er sich einen guten Job als Deutschlehrer oder im diplomatischen Dienst  — zum anderen aber auch Erkenntnisse über seine eigene Identität als Afrikaner. »Denn indem ich mich mit der Geschichte der deutsch-⁠kamerunischen Beziehungen beschäftige, erfahre ich auch etwas über meine Geschichte als Afrikaner. Unsere eigene Tradition und Geschichte wird ja in der Schule kaum gelehrt«.

Dafür aber Deutsch als Sprache. In den weiterfuhrenden Schulen können sich die Schüler zwischen Spanisch und Deutsch als zweiter Fremdsprache entscheiden  — und »fast immer wählen sie Deutsch«, freut sich Marie Noelle Ntouba Ngolle. Sie ist Deutschlehrerin in Duala und hat schon hunderte Kinder unterrichtet. Viele davon wollen selbst Deutschlehrer werden, »aber die meisten interessieren sich einfach für Deutschland als Wirtschaftsmacht und Kulturland«.


Warum lernen so viele Menschen in Kamerun Deutsch?

 

1.  Kamerun war früher ein deutsches Schutzgebiet.

2.  Kamerun hat das französische Schulsystem übernommen.

3.  Es gibt sehr viele Freunde neuester und neuerer deutscher Literatur.

4.  Deutschland fasziniert 300.000 Menschen in Kamerun.

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Die deutsche Sprache in Afrika

Wohl in keinem afrikanischen Land wird soviel Deutsch gesprochen wie in Kamerun: von etwa 300.000 Menschen. Deutsch ist angesagt in Kamerun  — nicht nur wegen der Möglichkeiten so einen besseren Job zu bekommen. Hilaire Mbakop plaudert über das Wetter. Das tut er sehr anschaulich und in bestem Deutsch. Denn Deutsch ist die Sprache, in der er träumt, in der er schreibt. Hilaire Mbakop ist Präsident des Vereins deutschsprachiger Schriftsteller in Afrika. Ein kleiner Verein, der erst im Oktober 2009 gegründet wurde und bislang eine Handvoll Mitglieder zählt.

Wieso schreibt er ausgerechnet auf Deutsch? »Ich bin ja Literaturwissenschaftler, habe in Deutschland studiert. Und ich nutze die deutsche Sprache, um bestimmte Sachen präzise und klar ausdrücken zu können«. Präzise und klar sieht er auch die Ziele seines Vereins: »Wir sollten versuchen, den großen deutschsprachigen Markt zu nutzen um die Zensur hier in Kamerun zu umgehen«.

Hilaire Mbakop hat selbst schon Ärger wegen seiner klaren Worte bekommen. Von heute auf morgen und ohne Begründung wurde sein Job als Dozent an der Universität Jaunde gekündigt. Eine Strafaktion für sein Buch »Mambes Heimat«, so vermutet er, denn in dem in Deutschland veröffentlichten Buch beschreibt er schonungslos den Alltag in Kamerun.

Jetzt arbeitet der 37-⁠Jährige an einer Kolonialgeschichte Kameruns, vor allem die Zeit der Unabhängigkeit interessiert ihn, »und dabei werde ich auf ein Stilmittel Goethes zurückgreifen: Fakten mit Fiktion vermischen und eher einen Roman als ein Sachbuch schreiben«.

Goethe ist auch einer der Lieblingsschriftsteller von David Simo. Aber der Chef der Germanistischen Fakultät in Jaunde ist eher ein Freund neuester und neuerer deutscher Literatur wie Hubert Fichte und auch Günther Grass. Deutschland fasziniert ihn, er ist ständig bei Kongressen und Tagungen, hält sich auf dem Laufenden, vermittelt aber auch Informationen über Germanistik in 42

einem afrikanischen Land. In Kamerun gibt es etwa 300.000 Menschen, die Deutsch lernen oder sprechen, seine eigene Fakultät erlebt einen stetig wachsenden Zulauf. Hängt das nur damit zusammen, dass Kamerun ein deutsches Schutzgebiet war?

»Aber nein, das hängt paradoxerweise mit den Franzosen zusammen, die ja das koloniale Erbe angetreten hatten«, erklärt Simo. Denn Deutsch war in Frankreich eine verpflichtende Fremdsprache und in Kamerun wurde das französische Schulsystem eins zu eins übernommen. Also auch die Fremdsprache Deutsch als Schulfach.

Doch die Germanistik in Kamerun hat sich weiterentwickelt. »Wir können natürlich in Kamerun nicht so lehren wie in Asien oder in europäischen Ländern. Hier heißt Germanistik auch, sich mit der deutsch-⁠kamerunischen Geschichte zu beschäftigen. Aber natürlich geht es auch um das Land Deutschland und dessen Besonderheiten«.

Das sieht auch Charles Ekollo so. Der Gennanistik-⁠Student ist, wie er sagt, »eher durch Zufall in dieses Studienfach geraten. Denn die Fächer Englisch und Französisch waren schon belegt. Da habe ich eben Deutsch genommen und dann gemerkt, wie faszinierend Germanistik ist«. Ekollo verspricht sich auf zwei Ebenen Gewinn durch sein Studienfach: Zum einen erhofft er sich einen guten Job als Deutschlehrer oder im diplomatischen Dienst  — zum anderen aber auch Erkenntnisse über seine eigene Identität als Afrikaner. »Denn indem ich mich mit der Geschichte der deutsch-⁠kamerunischen Beziehungen beschäftige, erfahre ich auch etwas über meine Geschichte als Afrikaner. Unsere eigene Tradition und Geschichte wird ja in der Schule kaum gelehrt«.

Dafür aber Deutsch als Sprache. In den weiterfuhrenden Schulen können sich die Schüler zwischen Spanisch und Deutsch als zweiter Fremdsprache entscheiden  — und »fast immer wählen sie Deutsch«, freut sich Marie Noelle Ntouba Ngolle. Sie ist Deutschlehrerin in Duala und hat schon hunderte Kinder unterrichtet. Viele davon wollen selbst Deutschlehrer werden, »aber die meisten interessieren sich einfach für Deutschland als Wirtschaftsmacht und Kulturland«.


David Simo ist...

 

1.  ...ein Germanistik-⁠Student.

2.  ...der Chef der Germanistischen Fakultät.

3.  ...der Präsident des Vereins deutschsprachiger Schriftsteller.

4.  ...ein Spezialist für Kolonialgeschichte Kameruns.

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Die deutsche Sprache in Afrika

Wohl in keinem afrikanischen Land wird soviel Deutsch gesprochen wie in Kamerun: von etwa 300.000 Menschen. Deutsch ist angesagt in Kamerun  — nicht nur wegen der Möglichkeiten so einen besseren Job zu bekommen. Hilaire Mbakop plaudert über das Wetter. Das tut er sehr anschaulich und in bestem Deutsch. Denn Deutsch ist die Sprache, in der er träumt, in der er schreibt. Hilaire Mbakop ist Präsident des Vereins deutschsprachiger Schriftsteller in Afrika. Ein kleiner Verein, der erst im Oktober 2009 gegründet wurde und bislang eine Handvoll Mitglieder zählt.

Wieso schreibt er ausgerechnet auf Deutsch? »Ich bin ja Literaturwissenschaftler, habe in Deutschland studiert. Und ich nutze die deutsche Sprache, um bestimmte Sachen präzise und klar ausdrücken zu können«. Präzise und klar sieht er auch die Ziele seines Vereins: »Wir sollten versuchen, den großen deutschsprachigen Markt zu nutzen um die Zensur hier in Kamerun zu umgehen«.

Hilaire Mbakop hat selbst schon Ärger wegen seiner klaren Worte bekommen. Von heute auf morgen und ohne Begründung wurde sein Job als Dozent an der Universität Jaunde gekündigt. Eine Strafaktion für sein Buch »Mambes Heimat«, so vermutet er, denn in dem in Deutschland veröffentlichten Buch beschreibt er schonungslos den Alltag in Kamerun.

Jetzt arbeitet der 37-⁠Jährige an einer Kolonialgeschichte Kameruns, vor allem die Zeit der Unabhängigkeit interessiert ihn, »und dabei werde ich auf ein Stilmittel Goethes zurückgreifen: Fakten mit Fiktion vermischen und eher einen Roman als ein Sachbuch schreiben«.

Goethe ist auch einer der Lieblingsschriftsteller von David Simo. Aber der Chef der Germanistischen Fakultät in Jaunde ist eher ein Freund neuester und neuerer deutscher Literatur wie Hubert Fichte und auch Günther Grass. Deutschland fasziniert ihn, er ist ständig bei Kongressen und Tagungen, hält sich auf dem Laufenden, vermittelt aber auch Informationen über Germanistik in 42

einem afrikanischen Land. In Kamerun gibt es etwa 300.000 Menschen, die Deutsch lernen oder sprechen, seine eigene Fakultät erlebt einen stetig wachsenden Zulauf. Hängt das nur damit zusammen, dass Kamerun ein deutsches Schutzgebiet war?

»Aber nein, das hängt paradoxerweise mit den Franzosen zusammen, die ja das koloniale Erbe angetreten hatten«, erklärt Simo. Denn Deutsch war in Frankreich eine verpflichtende Fremdsprache und in Kamerun wurde das französische Schulsystem eins zu eins übernommen. Also auch die Fremdsprache Deutsch als Schulfach.

Doch die Germanistik in Kamerun hat sich weiterentwickelt. »Wir können natürlich in Kamerun nicht so lehren wie in Asien oder in europäischen Ländern. Hier heißt Germanistik auch, sich mit der deutsch-⁠kamerunischen Geschichte zu beschäftigen. Aber natürlich geht es auch um das Land Deutschland und dessen Besonderheiten«.

Das sieht auch Charles Ekollo so. Der Gennanistik-⁠Student ist, wie er sagt, »eher durch Zufall in dieses Studienfach geraten. Denn die Fächer Englisch und Französisch waren schon belegt. Da habe ich eben Deutsch genommen und dann gemerkt, wie faszinierend Germanistik ist«. Ekollo verspricht sich auf zwei Ebenen Gewinn durch sein Studienfach: Zum einen erhofft er sich einen guten Job als Deutschlehrer oder im diplomatischen Dienst  — zum anderen aber auch Erkenntnisse über seine eigene Identität als Afrikaner. »Denn indem ich mich mit der Geschichte der deutsch-⁠kamerunischen Beziehungen beschäftige, erfahre ich auch etwas über meine Geschichte als Afrikaner. Unsere eigene Tradition und Geschichte wird ja in der Schule kaum gelehrt«.

Dafür aber Deutsch als Sprache. In den weiterfuhrenden Schulen können sich die Schüler zwischen Spanisch und Deutsch als zweiter Fremdsprache entscheiden  — und »fast immer wählen sie Deutsch«, freut sich Marie Noelle Ntouba Ngolle. Sie ist Deutschlehrerin in Duala und hat schon hunderte Kinder unterrichtet. Viele davon wollen selbst Deutschlehrer werden, »aber die meisten interessieren sich einfach für Deutschland als Wirtschaftsmacht und Kulturland«.


Charles Ekollo hat angefangen Germanisitk zu studieren, weil...

 

1.  ...es keine Studienplätze für andere Fächer wie Englisch und Französisch gab.

2.  ...er immer die Geschichte der deutsch-⁠kamerunischen Beziehungen studieren wollte.

3.  ...man überall in den Schulen in Kamerun Deutsch und deutsche Literatur unterrichtet.

4.  ...er sich immer für Germanistik stark interessiert hat.

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Die deutsche Sprache in Afrika

Wohl in keinem afrikanischen Land wird soviel Deutsch gesprochen wie in Kamerun: von etwa 300.000 Menschen. Deutsch ist angesagt in Kamerun  — nicht nur wegen der Möglichkeiten so einen besseren Job zu bekommen. Hilaire Mbakop plaudert über das Wetter. Das tut er sehr anschaulich und in bestem Deutsch. Denn Deutsch ist die Sprache, in der er träumt, in der er schreibt. Hilaire Mbakop ist Präsident des Vereins deutschsprachiger Schriftsteller in Afrika. Ein kleiner Verein, der erst im Oktober 2009 gegründet wurde und bislang eine Handvoll Mitglieder zählt.

Wieso schreibt er ausgerechnet auf Deutsch? »Ich bin ja Literaturwissenschaftler, habe in Deutschland studiert. Und ich nutze die deutsche Sprache, um bestimmte Sachen präzise und klar ausdrücken zu können«. Präzise und klar sieht er auch die Ziele seines Vereins: »Wir sollten versuchen, den großen deutschsprachigen Markt zu nutzen um die Zensur hier in Kamerun zu umgehen«.

Hilaire Mbakop hat selbst schon Ärger wegen seiner klaren Worte bekommen. Von heute auf morgen und ohne Begründung wurde sein Job als Dozent an der Universität Jaunde gekündigt. Eine Strafaktion für sein Buch »Mambes Heimat«, so vermutet er, denn in dem in Deutschland veröffentlichten Buch beschreibt er schonungslos den Alltag in Kamerun.

Jetzt arbeitet der 37-⁠Jährige an einer Kolonialgeschichte Kameruns, vor allem die Zeit der Unabhängigkeit interessiert ihn, »und dabei werde ich auf ein Stilmittel Goethes zurückgreifen: Fakten mit Fiktion vermischen und eher einen Roman als ein Sachbuch schreiben«.

Goethe ist auch einer der Lieblingsschriftsteller von David Simo. Aber der Chef der Germanistischen Fakultät in Jaunde ist eher ein Freund neuester und neuerer deutscher Literatur wie Hubert Fichte und auch Günther Grass. Deutschland fasziniert ihn, er ist ständig bei Kongressen und Tagungen, hält sich auf dem Laufenden, vermittelt aber auch Informationen über Germanistik in 42

einem afrikanischen Land. In Kamerun gibt es etwa 300.000 Menschen, die Deutsch lernen oder sprechen, seine eigene Fakultät erlebt einen stetig wachsenden Zulauf. Hängt das nur damit zusammen, dass Kamerun ein deutsches Schutzgebiet war?

»Aber nein, das hängt paradoxerweise mit den Franzosen zusammen, die ja das koloniale Erbe angetreten hatten«, erklärt Simo. Denn Deutsch war in Frankreich eine verpflichtende Fremdsprache und in Kamerun wurde das französische Schulsystem eins zu eins übernommen. Also auch die Fremdsprache Deutsch als Schulfach.

Doch die Germanistik in Kamerun hat sich weiterentwickelt. »Wir können natürlich in Kamerun nicht so lehren wie in Asien oder in europäischen Ländern. Hier heißt Germanistik auch, sich mit der deutsch-⁠kamerunischen Geschichte zu beschäftigen. Aber natürlich geht es auch um das Land Deutschland und dessen Besonderheiten«.

Das sieht auch Charles Ekollo so. Der Gennanistik-⁠Student ist, wie er sagt, »eher durch Zufall in dieses Studienfach geraten. Denn die Fächer Englisch und Französisch waren schon belegt. Da habe ich eben Deutsch genommen und dann gemerkt, wie faszinierend Germanistik ist«. Ekollo verspricht sich auf zwei Ebenen Gewinn durch sein Studienfach: Zum einen erhofft er sich einen guten Job als Deutschlehrer oder im diplomatischen Dienst  — zum anderen aber auch Erkenntnisse über seine eigene Identität als Afrikaner. »Denn indem ich mich mit der Geschichte der deutsch-⁠kamerunischen Beziehungen beschäftige, erfahre ich auch etwas über meine Geschichte als Afrikaner. Unsere eigene Tradition und Geschichte wird ja in der Schule kaum gelehrt«.

Dafür aber Deutsch als Sprache. In den weiterfuhrenden Schulen können sich die Schüler zwischen Spanisch und Deutsch als zweiter Fremdsprache entscheiden  — und »fast immer wählen sie Deutsch«, freut sich Marie Noelle Ntouba Ngolle. Sie ist Deutschlehrerin in Duala und hat schon hunderte Kinder unterrichtet. Viele davon wollen selbst Deutschlehrer werden, »aber die meisten interessieren sich einfach für Deutschland als Wirtschaftsmacht und Kulturland«.


Die Schüler von Marie Noelle Ntouba Ngolle lernen Deutsch, weil...

 

1.  ...der Beruf des Deutschlehrers im Land sehr anerkannt ist.

2.  ...sie einen guten Job im diplomatischen Dienst zu bekommen hoffen.

3.  ...die zweite Fremdsprache Spanisch nicht populär ist.

4.  ...sie sich für Kultur und Wirtschaft von Deutschland interessieren.

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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слова GUT и MÖCHTE так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

Eine Reise nach Australien

Am besten besorgt man sich schon im Vorfeld eine Menge Literatur und Reiseführer über das Zielland. So kann man am ____________ abschätzen, was man auf jeden Fall sehen _______________.

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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слова ____ и MÖCHTEN так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

Eine Reise nach Australien

Am besten besorgt man sich schon im Vorfeld eine Menge Literatur und Reiseführer über das Zielland. So kann man am ____________ abschätzen, was man auf jeden Fäll sehen _______________.

21.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слова EIN и ____ так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

Eine Reise nach Australien

Prinzipiell ist eine Australien-⁠Reise auch nicht ganz billig, was vor allem an den hohen Flugkosten liegt, deshalb sollte man schauen, dass man ______________ Aufenthalt von mindestens vier ______________ ermöglichen kann.

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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слова ____ и WOCHE так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

Eine Reise nach Australien

Prinzipiell ist eine Australien-⁠Reise auch nicht ganz billig, was vor allem an den hohen Flugkosten liegt, deshalb sollte man schauen, dass man ______________ Aufenthalt von mindestens vier ______________ ermöglichen kann.

23.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово RICHTIG так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

Eine Reise nach Australien

Australien ist so vielfältig, dass die Wahl des ____________ Reiseziels wirklich schwer fallen wird.

24.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово FINDEN так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

Eine Reise nach Australien

Hier _____________ man alle Klimazonen. An der Küste im Osten befinden sich die großen beeindruckenden Städte mit gut ausgebauter Infrastruktur.

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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово DIE так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Eine Reise nach Australien

 

Im Westen ist die Natur unberührter und man kann die atemberaubende Schönheit _______________ Natur genießen.

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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово TRADITION так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Jedes Land hat seine Hauptstadt. Sogar die Mode hat ihre Hauptstädte. Und es sind sogar vier: New York, London, Mailand und Paris. Man nennt diese Metropolen auch die _________________ Modezentren.

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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово KOMMEN так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Denn dort kann man die größten und bekanntesten Modehäuser finden, bei denen viele Top-⁠Designer arbeiten. Zwei Mal pro Jahr, im Frühjahr und im Herbst, zeigen sie der Welt, was in der _________________ Saison „in“ wird.

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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово UNTERSCHEIDEN так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Dann beginnen die großen Schauen, die Fashion Weeks. Dabei kann man interessante, modische _________________ sehen, denn jedes Zentrum hat seinen eigenen Stil. In New York legt man beispielsweise großen Wert auf sportliche Eleganz.

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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово BRITANNIEN так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Die nächste Show findet in London statt. Die _________________ Mode ist edel.

30.  
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Wichtige _________________ sind hier Vivienne Westwood und John Galliano. Auf der nächsten Etappe, Mailand, wird es sehr exklusiv und luxuriös. Auf den letzten großen Laufstegen in Paris kann man dann sehr schicke und stilvolle Mode von Chanel, Louis Vuitton oder Christian Dior bewundern.

31.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово KLEIDEN так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Das alles können sich "normale" Menschen nur im Fernsehen ansehen. Aber ein Grund zum traurig sein ist das nicht, denn auch unsere "provinzielle" _________________wird letztlich durch die große Modeindustrie beeinflusst  — nur ist sie eben viel preiswerter.

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Halloween wird auch in der Schweiz immer beliebter. Im Zuge der Amerikanisieruna unserer Kultur wird dieser 30 __________ auch bei uns wieder eingeführt und erweist sich ganz nebenbei als gutes Geschäft für Firmen von McDonalds bis Migros. 31 ____________ ist Halloween eine europäische Erfindung. Die Ursprünge reichen in die keltische Zeit zurück. Die Nacht vom 31. Oktober zum 1. November 32 ___________ in keltischen Sagen und Bräuchen eine große Rolle. Als Brauch woirde bei den Druiden in Irland folgendes praktiziert: Man ging von Haus zu Haus, um Gaben zu sammeln. Wer Gaben ablieferte, dem 33 ____________ man den Segen des Gottes. Wer nichts ablieferte, dem versprach man Fluch und schlechte Ernte. Hier könnte ein Ursprung für das heutige Süßigkeiten-⁠Sammeln liegen, das vor 34 _____________ in den USA populär ist. Dort gehen Kinder als Geister verkleidet von Haus zu Haus und rufen: »Trick or Treat«  — entweder etwas Süßes 35 _____________ es wird ein Streich gespielt.

Vor rund 1200 Jahren hat der Papst für den 1. November den 36 ____________ »Allerheiligen» festgelegt. In England nannte man Allerheiligen »All Hallows Day«. Aus dem Begriff »All Hallows Evening«, als Vorabend vor Allerheiligen, wurde kurz »Hallows' E'en« oder eben »Halloween«.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Bauch.

2.  Brunnen.

3.  Brauch.

4.  Bitte.

33.  
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Halloween wird auch in der Schweiz immer beliebter. Im Zuge der Amerikanisieruna unserer Kultur wird dieser 30 __________ auch bei uns wieder eingeführt und erweist sich ganz nebenbei als gutes Geschäft für Firmen von McDonalds bis Migros. 31 ____________ ist Halloween eine europäische Erfindung. Die Ursprünge reichen in die keltische Zeit zurück. Die Nacht vom 31. Oktober zum 1. November 32 ___________ in keltischen Sagen und Bräuchen eine große Rolle. Als Brauch woirde bei den Druiden in Irland folgendes praktiziert: Man ging von Haus zu Haus, um Gaben zu sammeln. Wer Gaben ablieferte, dem 33 ____________ man den Segen des Gottes. Wer nichts ablieferte, dem versprach man Fluch und schlechte Ernte. Hier könnte ein Ursprung für das heutige Süßigkeiten-⁠Sammeln liegen, das vor 34 _____________ in den USA populär ist. Dort gehen Kinder als Geister verkleidet von Haus zu Haus und rufen: »Trick or Treat«  — entweder etwas Süßes 35 _____________ es wird ein Streich gespielt.

Vor rund 1200 Jahren hat der Papst für den 1. November den 36 ____________ »Allerheiligen» festgelegt. In England nannte man Allerheiligen »All Hallows Day«. Aus dem Begriff »All Hallows Evening«, als Vorabend vor Allerheiligen, wurde kurz »Hallows' E'en« oder eben »Halloween«.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Zusätzlich.

2.  Eigentlich.

3.  Meistens.

4.  Täglich.

34.  
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Halloween wird auch in der Schweiz immer beliebter. Im Zuge der Amerikanisieruna unserer Kultur wird dieser 30 __________ auch bei uns wieder eingeführt und erweist sich ganz nebenbei als gutes Geschäft für Firmen von McDonalds bis Migros. 31 ____________ ist Halloween eine europäische Erfindung. Die Ursprünge reichen in die keltische Zeit zurück. Die Nacht vom 31. Oktober zum 1. November 32 ___________ in keltischen Sagen und Bräuchen eine große Rolle. Als Brauch woirde bei den Druiden in Irland folgendes praktiziert: Man ging von Haus zu Haus, um Gaben zu sammeln. Wer Gaben ablieferte, dem 33 ____________ man den Segen des Gottes. Wer nichts ablieferte, dem versprach man Fluch und schlechte Ernte. Hier könnte ein Ursprung für das heutige Süßigkeiten-⁠Sammeln liegen, das vor 34 _____________ in den USA populär ist. Dort gehen Kinder als Geister verkleidet von Haus zu Haus und rufen: »Trick or Treat«  — entweder etwas Süßes 35 _____________ es wird ein Streich gespielt.

Vor rund 1200 Jahren hat der Papst für den 1. November den 36 ____________ »Allerheiligen» festgelegt. In England nannte man Allerheiligen »All Hallows Day«. Aus dem Begriff »All Hallows Evening«, als Vorabend vor Allerheiligen, wurde kurz »Hallows' E'en« oder eben »Halloween«.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Machte.

2.  Bewegte.

3.  Spielte.

4.  Spiegelte.

35.  
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Halloween wird auch in der Schweiz immer beliebter. Im Zuge der Amerikanisieruna unserer Kultur wird dieser 30 __________ auch bei uns wieder eingeführt und erweist sich ganz nebenbei als gutes Geschäft für Firmen von McDonalds bis Migros. 31 ____________ ist Halloween eine europäische Erfindung. Die Ursprünge reichen in die keltische Zeit zurück. Die Nacht vom 31. Oktober zum 1. November 32 ___________ in keltischen Sagen und Bräuchen eine große Rolle. Als Brauch woirde bei den Druiden in Irland folgendes praktiziert: Man ging von Haus zu Haus, um Gaben zu sammeln. Wer Gaben ablieferte, dem 33 ____________ man den Segen des Gottes. Wer nichts ablieferte, dem versprach man Fluch und schlechte Ernte. Hier könnte ein Ursprung für das heutige Süßigkeiten-⁠Sammeln liegen, das vor 34 _____________ in den USA populär ist. Dort gehen Kinder als Geister verkleidet von Haus zu Haus und rufen: »Trick or Treat«  — entweder etwas Süßes 35 _____________ es wird ein Streich gespielt.

Vor rund 1200 Jahren hat der Papst für den 1. November den 36 ____________ »Allerheiligen» festgelegt. In England nannte man Allerheiligen »All Hallows Day«. Aus dem Begriff »All Hallows Evening«, als Vorabend vor Allerheiligen, wurde kurz »Hallows' E'en« oder eben »Halloween«.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Versprach.

2.  Verbrachte.

3.  Verlor.

4.  Vergas.

36.  
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Halloween wird auch in der Schweiz immer beliebter. Im Zuge der Amerikanisieruna unserer Kultur wird dieser 30 __________ auch bei uns wieder eingeführt und erweist sich ganz nebenbei als gutes Geschäft für Firmen von McDonalds bis Migros. 31 ____________ ist Halloween eine europäische Erfindung. Die Ursprünge reichen in die keltische Zeit zurück. Die Nacht vom 31. Oktober zum 1. November 32 ___________ in keltischen Sagen und Bräuchen eine große Rolle. Als Brauch woirde bei den Druiden in Irland folgendes praktiziert: Man ging von Haus zu Haus, um Gaben zu sammeln. Wer Gaben ablieferte, dem 33 ____________ man den Segen des Gottes. Wer nichts ablieferte, dem versprach man Fluch und schlechte Ernte. Hier könnte ein Ursprung für das heutige Süßigkeiten-⁠Sammeln liegen, das vor 34 _____________ in den USA populär ist. Dort gehen Kinder als Geister verkleidet von Haus zu Haus und rufen: »Trick or Treat«  — entweder etwas Süßes 35 _____________ es wird ein Streich gespielt.

Vor rund 1200 Jahren hat der Papst für den 1. November den 36 ____________ »Allerheiligen» festgelegt. In England nannte man Allerheiligen »All Hallows Day«. Aus dem Begriff »All Hallows Evening«, als Vorabend vor Allerheiligen, wurde kurz »Hallows' E'en« oder eben »Halloween«.


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1.  Allen.

2.  Allem.

3.  Alles.

4.  All.

37.  
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Halloween wird auch in der Schweiz immer beliebter. Im Zuge der Amerikanisieruna unserer Kultur wird dieser 30 __________ auch bei uns wieder eingeführt und erweist sich ganz nebenbei als gutes Geschäft für Firmen von McDonalds bis Migros. 31 ____________ ist Halloween eine europäische Erfindung. Die Ursprünge reichen in die keltische Zeit zurück. Die Nacht vom 31. Oktober zum 1. November 32 ___________ in keltischen Sagen und Bräuchen eine große Rolle. Als Brauch woirde bei den Druiden in Irland folgendes praktiziert: Man ging von Haus zu Haus, um Gaben zu sammeln. Wer Gaben ablieferte, dem 33 ____________ man den Segen des Gottes. Wer nichts ablieferte, dem versprach man Fluch und schlechte Ernte. Hier könnte ein Ursprung für das heutige Süßigkeiten-⁠Sammeln liegen, das vor 34 _____________ in den USA populär ist. Dort gehen Kinder als Geister verkleidet von Haus zu Haus und rufen: »Trick or Treat«  — entweder etwas Süßes 35 _____________ es wird ein Streich gespielt.

Vor rund 1200 Jahren hat der Papst für den 1. November den 36 ____________ »Allerheiligen» festgelegt. In England nannte man Allerheiligen »All Hallows Day«. Aus dem Begriff »All Hallows Evening«, als Vorabend vor Allerheiligen, wurde kurz »Hallows' E'en« oder eben »Halloween«.


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1.  Noch.

2.  Aber.

3.  Oder.

4.  Denn.

38.  
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Halloween wird auch in der Schweiz immer beliebter. Im Zuge der Amerikanisieruna unserer Kultur wird dieser 30 __________ auch bei uns wieder eingeführt und erweist sich ganz nebenbei als gutes Geschäft für Firmen von McDonalds bis Migros. 31 ____________ ist Halloween eine europäische Erfindung. Die Ursprünge reichen in die keltische Zeit zurück. Die Nacht vom 31. Oktober zum 1. November 32 ___________ in keltischen Sagen und Bräuchen eine große Rolle. Als Brauch woirde bei den Druiden in Irland folgendes praktiziert: Man ging von Haus zu Haus, um Gaben zu sammeln. Wer Gaben ablieferte, dem 33 ____________ man den Segen des Gottes. Wer nichts ablieferte, dem versprach man Fluch und schlechte Ernte. Hier könnte ein Ursprung für das heutige Süßigkeiten-⁠Sammeln liegen, das vor 34 _____________ in den USA populär ist. Dort gehen Kinder als Geister verkleidet von Haus zu Haus und rufen: »Trick or Treat«  — entweder etwas Süßes 35 _____________ es wird ein Streich gespielt.

Vor rund 1200 Jahren hat der Papst für den 1. November den 36 ____________ »Allerheiligen» festgelegt. In England nannte man Allerheiligen »All Hallows Day«. Aus dem Begriff »All Hallows Evening«, als Vorabend vor Allerheiligen, wurde kurz »Hallows' E'en« oder eben »Halloween«.


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1.  Frauentag.

2.  Feuer.

3.  Feier.

4.  Feiertag.

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Ihr deutscher Brieffreund Matthias aus Jena schreibt über gesunde Lebensweise:

 

... Ich habe eben eine Sendung übers Rauchen gesehen und war überrascht, wie viele Teenager in Russland zur Zigarette greifen. Rauchen deine Schulfreunde und warum tun sie das? Wie kann man gegen Rauchen unter Teenager kämpfen? Wie kann Schule Teenagern gesunde Lebensweise beibringen?

... Ich ziehe bald um...

 

Nun möchten Sie Matthias über gesunde Lebensweise erzählen. Schreiben Sie einen Brief, in dem Sie:

• Fragen von Mathias beantworten,

• 3 Fragen zu seinem Umzug formulieren.

Der Brief soll 100–140 Wörter enthalten. Beachten Sie die üblichen Regeln für Briefformeln. Sie haben 20 Minuten für diese Aufgabe.

40.  
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Вы­бе­ри­те толь­ко ОДНО из двух пред­ло­жен­ных вы­ска­зы­ва­ний и вы­ра­зи­те свое мне­ние по пред­ло­жен­ной про­бле­ме со­глас­но дан­но­му плану.

 

Nehmen Sie Stellung zu einer von folgenden Aussagen.

 

1.  "Man sollte zu seinen Nachbarn immer gute Beziehungen pflegen."

2.  "Man sollte der Mode keine große Aufmerksamkeit schenken."

 

Wie ist Ihre Meinung zu der gewählten Aussage? Sind Sie damit einverstanden?

 

Halten Sie sich bei der Bearbeitung an folgendes Vorgehen:

− Einleitung  — erklären Sie die Problematik allgemein, umschreiben Sie dabei die Aussage mit anderen Worten;

− Legen Sie Ihre persönliche Auffassung zum Problem dar  — erläutern Sie Ihre Meinung und führen Sie 2–3 Argumente dafür an;

− Gegenmeinung  — formulieren Sie mögliche andere Meinungen, die nicht der ihren entsprechen, führen Sie 1–2 Argumente auf;

− Erklären Sie, warum Sie diesen Argumenten nicht zustimmen können;

− Schlussfolgerung  — fassen Sie Ihre Überlegungen kurz zusammen und formulieren Sie eine abschließende Einschätzung Ihrer Aussage.

 

Der Umfang Ihres Textes: 200–250 Wörter.

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Stellen Sie sich vor, dass Sie zusammen mit Ihrem Freund / Ihrer Freundin an einem Projekt arbeiten. Sie haben einen interessanten Beitrag für Ihr Projekt gefunden und wollen ihn Ihrem Freund / Ihrer Freundin vorlesen. Lesen Sie diesen Beitrag zunächst 1,5 Minuten still und danach laut vor. Sie haben zum Vorlesen höchstens 1,5 Minuten Zeit.

 

Die Antarktis ist der trockenste Ort der Erde. Einige Teile des Kontinents haben keinen Regen etwa 2.000.000 Jahre gesehen. Als Wüste bezeichnet man eigentlich einen Ort, der weniger als 10 Zentimeter Regen pro Jahr erhält. Die Sahara bekommt nur 1 Zentimeter Regen pro Jahr.

Neben dem trockensten Ort auf der Erde kann die Antarktis auch als der feuchteste und der windreichste Ort bezeichnet werden. Siebzig Prozent Süßwasser der Welt sind da in Form von Eis, und ihre Windgeschwindigkeiten sind am schnellsten. Die einzigartigen Bedingungen im Trockental der Antarktis werden durch so genannte Fallwinde entstanden. Sie kommen, wenn kalte, dichte Luft nur mit der Kraft von Gravitation abwärts weht. Obwohl die Antarktis eine Wüste ist, werden diese vollständig trockenen Teile deswegen etwas ironisch Oasen genannt. Sie sind so ähnlich wie Bedingungen auf dem Mars, die NASA verwendet, um die Viking-⁠Mission zu testen.

42.  
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Sehen Sie sich folgende Anzeige an.

 

Sie möchten aber gern mehr über diese Ausstellung wissen. Überlegen Sie innerhalb von 1,5 Minuten 5 direkte Fragen zu den folgenden Stichpunkten:

 

1)  Veranstalter

2)  Ort

3)  Öffnungszeiten

4)  Gruppen- und Einzelticket

5)  andere Maler

 

Sie haben für jede Frage je 20 Sekunden Zeit.

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Stellen Sie sich vor, dass Sie auf einer Wochenendreise einige Fotos gemacht haben. Wählen Sie ein Foto, um es Ihrem Freund/Ihrer Freundin zu zeigen und darüber zu erzählen.

 

1

2

3

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Halten Sie sich  — wenn Sie über das gewählte Foto erzählen  — an folgende Stichpunkte:

 

• wann haben Sie das Foto gemacht

• was oder wen zeigt das Foto

• was passiert da gerade

• warum haben Sie das Foto gemacht

• warum haben Sie beschlossen, das Foto zu zeigen

 

Sprechen Sie zusammenhängend. Fangen Sie mit folgendem Satz an: "Ich habe das Foto № … gewählt".

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Sehen Sie sich zwei Fotos an. Sie sollen die zwei Fotos vergleichen und anschließend darüber berichten, was beide Fotos unterscheidet und verbindet. Halten Sie sich dabei an folgenden Plan:

 

• beschreiben Sie kurz beide Fotos

• sagen Sie, was beide Fotos gemeinsam haben

• sprechen Sie darüber, was beide Fotos unterscheidet

• sagen Sie, welches Verkehrsmittel Sie vorziehen (nach den Fotos)

• erklären Sie, warum

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Sprechen Sie zusammenhängend.