Заголовок: ЕГЭ по немецкому языку 08.04.2016. Досрочная волна.
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РЕШУ ЕГЭ — немецкий язык
Вариант № 23616

ЕГЭ по немецкому языку 08.04.2016. Досрочная волна.

1.  
i

Вы услы­ши­те 6 вы­ска­зы­ва­ний. Уста­но­ви­те со­от­вет­ствие между вы­ска­зы­ва­ни­я­ми каж­до­го го­во­ря­ще­го A–F и утвер­жде­ни­я­ми, дан­ны­ми в спис­ке 1–7. Ис­поль­зуй­те каж­дое утвер­жде­ние, обо­зна­чен­ное со­от­вет­ству­ю­щей циф­рой, толь­ко один раз. В за­да­нии есть одно лиш­нее утвер­жде­ние. Вы услы­ши­те за­пись два­жды. За­не­си­те свои от­ве­ты в таб­ли­цу.

 

 

1.  In meiner Freizeit sehe ich am liebsten fern.

2.  Hausaufgaben und Hausarbeit lassen mir fast keine Freizeit.

3.  Meine Freizeit reicht mir für alle meine Hobbys nicht aus.

4.  Ich verbringe meine Freizeit gern im Grünen.

5.  Ich bin ein Fan von Computerspielen.

6.  Wandern ist mein Lieblingshobby.

7.  Leute, die in ihrer Freizeit Sport treiben, finde ich komisch.

 

Го­во­ря­щийABCDEF
Утвер­жде­ние
2.  
i

Вы услы­ши­те диа­лог. Опре­де­ли­те, какие из при­ве­ден­ных утвер­жде­ний А–G со­от­вет­ству­ют со­дер­жа­нию тек­ста (1  — Richtig), какие не со­от­вет­ству­ют (2  — Falsch) и о чем в тек­сте не ска­за­но, то есть на ос­но­ва­нии тек­ста нель­зя дать ни по­ло­жи­тель­но­го, ни от­ри­ца­тель­но­го от­ве­та (3  — Text sagt dazu nichts). За­не­си­те номер вы­бран­но­го Вами ва­ри­ан­та от­ве­та в таб­ли­цу. Вы услы­ши­те за­пись два­жды.

 

 

A)  Die Schule fällt Claus schwer.

B)  Laut der Studie werden Kinder in Deutschland immer dicker.

C)  Claudia wird ihren Stress durch den Sport los.

D)  Der Sportunterricht unterscheidet sich je nach Schulstufe.

E)  Claus lernte in der Schule Badminton spielen.

F)  Claus findet Mannschaftssportarten sinnlos.

G)  Claus will sein zukünftiges Berufsleben mit Sport verbinden.

 

За­пи­ши­те в ответ цифры, рас­по­ло­жив их в по­ряд­ке, со­от­вет­ству­ю­щем бук­вам:

ABCDEFG
3.  
i

 

Herr Messner macht seine Extremtouren, um...

 

1.  ...Erfahrungen zu sammeln.

2.  ...sich jung zu fühlen.

3.  ...einen neuen Rekord aufzustellen.

4.  
i

 

Als Herr Messner jeden von 14 Achttausendern dieser Erde bestieg, war es ihm wichtig...

 

1.  ...eine Wette zu gewinnen.

2.  ...mehr über sein Team zu erfahren.

3.  ...seine Möglichkeiten zu prüfen.

5.  
i

 

Was denkt Herr Messner über Bergsteiger?  — Er findet sie...

 

1.  ...unvernünftig.

2.  ...erfahren.

3.  ...tapfer.

6.  
i

 

Was hält Herr Messner davon, dass viele Spitzenbergsteiger am Berg gestorben sind?

 

1.  Er hält das riskante Benehmen der Bergsteiger für richtig.

2.  Er erklärt das damit, dass Bergsteiger riskante Sachen machen.

3.  Er meint, dass diese Angaben falsch sind.

7.  
i

 

Wenn Herr Messner auf den Mount Everest steigt...

 

1.  ...trinkt er mit Freunden Tee.

2.  ...fühlt er sich durch die Freiheit verrückt.

3.  ...übernimmt er die ganze Verantwortung.

8.  
i

 

Wie erklärt sich Herr Messner den Trend, dass immer mehr Menschen das Wochenende in den Alpen verbringen?

 

1.  In den Städten gibt es wenig Platz für Entspannung.

2.  Heute ist das die günstigste Art sich zu erholen.

3.  Viele Ärzte empfehlen ihren Patienten die frische Bergluft.

9.  
i

 

Welche Herausforderungen gibt es noch für Herrn Messner?

 

1.  Die nächste Aufgabe wird er sich selbst noch aussuchen.

2.  Er will ein Bergmuseum gründen.

3.  Er hat vor, ein Buch über den Everest zu schreiben.

10.  
i

Уста­но­ви­те со­от­вет­ствие между тек­ста­ми A–G и за­го­лов­ка­ми 1–8. За­пи­ши­те свои от­ве­ты в таб­ли­цу. Ис­поль­зуй­те каж­дую цифру толь­ко один раз. В за­да­нии есть один лиш­ний за­го­ло­вок.

 

1.  Vergnügen für Fans tropischer Wälder

2.  Paradies für Fahrradliebhaber

3.  Der Weg ist hier das Ziel

4.  Was alles zu einem Volksfest gehört

5.  Zwei Sportarten erfolgreich verbunden

6.  Fußball allen voran

7.  Fest mit langer Tradition

8.  Wo heutige Feste ihren Anfang nehmen

 

A. Neben dem Beobachten vieler farbenfroher, seltener Tierarten steht im Dschungelpark Platschow der Spaß für jung und alt an allererster Stelle: Freuen Sie sich über den weltweit größten Dschungel-⁠Wanderweg, einen Hochseilklettergarten für Anfänger und Fortgeschrittene, in dem es 16 unterschiedliche Übungen zu meistern gibt. Stürmen Sie den Gipfel unseres Dschungellandes, indem Sie sich an einer 9 Meter hohen Kletterwand versuchen, oder erforschen Sie den „Verbotenen Tempel“ mit Labyrinthen und Grabkammer.

 

B. Volksfeste sind eigentlich aus Jahrmärkten oder auch Kirmes (Bezeichnung unterschiedlich je nach Region) entstanden. Jahrmärkte sind mehrtägige Märkte, die jährlich in einer Stadt stattfinden und besondere Beachtung genießen. Oftmals finden Jahrmärkte an kirchlichen Fest- oder Feiertagen statt. Dies sind z.B. Weihnachts-, Oster- und Pfingstmärkte. Als Kirmes werden außerdem häufig Volksfeste in kleineren Orten bezeichnet, bei denen es nicht so viele Attraktionen gibt.

 

C. Fußball und Golf passen zusammen wie Currywurst und Schampus. Bis jetzt! Vor kurzem testete man den neuen Trendsport Fußballgolf, der die beiden Sportarten verbindet. Fußballgolf, die Mischung aus Fußball und Golf, wird auf einer Miniaturversion eines Golfplatzes gespielt: 18 kleine Bahnen inklusive einer Tafel, die anzeigt, wie viele Versuche ein Spieler für die Bahn benötigt. Gespielt wird mit einem Fußball, den man über den Rasen tritt und am Ende der Bahn versenkt  — meist in einem Betonring.

 

D. Deutschland bewahrt auch seine alten Schützentraditionen. Sowohl im Norden des Landes als auch im fränkischen Raum werden Schützenfeste gefeiert. Sowohl in Städten als auch auf dem Land. Das Fest beginnt mit einem großen historischen Umzug. Das interessante Programm, das auch Schießübungen einschließt, endet mit einem Bierfest. Beim Fest wird ein Zentner schwerer Vogel zum Schützenplatz gebracht. Auf diesen Vogel wird später geschossen, in manchen Orten mit der Armbrust, wie es in der Ritterzeit war. Dabei wird der beste Schütze gewählt und mit einem Preis ausgezeichnet.

 

E. IRRLANDIA ist ein Erlebnispark für die ganze Familie mit vielen kleinen und großen Attraktionen: Erdlabyrinth, Türenlabyrinth, Barfußlabyrinth, Riesenseifenblasen, Wasserspielplatz und anderen mehr. Anziehungspunkt ist jedes Jahr ein 20.000 m² großes Labyrinth im Mais- oder Sonnenblumenfeld. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Veranstaltungen an den Wochenenden. IRRLANDIA ist gut geeignet für Schulausflüge, Kindergeburtstage und andere Familienfeste.

 

F. Volksfeste sind regelmäßige, zeitlich begrenzte Veranstaltungen. Ein Volksfest bietet Attraktionen, Festzelte und Buden. Die Volksfeste finden in den meisten Städten auf speziellen Plätzen statt, dem Volksfestplatz. Der Besuch eines Volksfestes ist oftmals kostenlos. Eröffnet wird ein Volksfest oftmals durch das Anstechen eines Bierfasses. Große Volksfeste werden von bis zu 100.000 Leuten am Tag besucht. Oftmals findet am Rande eines Volksfestes auch ein Festumzug statt, der sogenannte Volksfestumzug.

 

G. Holland hat ein 30.000 km langes Fahrradrouten-⁠Netzwerk. Die Beschilderung ist hervorragend, sodass Sie sich als Radfahrer kaum verfahren können. Es gibt über 32.000 Kilometer sichere, häufig durch die Natur führende Radwege. Holländer sind an Radfahrer gewöhnt und nehmen im Verkehr entsprechend Rücksicht. Holland ist flach, und dadurch können sich auch ungeübte Radfahrer entspannt auf den Weg machen. In Holland herrscht ein mildes Klima, deshalb wird es nicht schnell zu heiß oder zu kalt zum Radfahren.

 

ТекстABCDEFG
За­го­ло­вок
11.  
i

Про­чи­тай­те текст и за­пол­ни­те про­пус­ки A–F ча­стя­ми пред­ло­же­ний, обо­зна­чен­ны­ми циф­ра­ми 1–7. Одна из ча­стей в спис­ке 1–7  — лиш­няя. За­не­си­те цифры, обо­зна­ча­ю­щие со­от­вет­ству­ю­щие части пред­ло­же­ний, в таб­ли­цу.

Selbstvertrauen durch Taekwondo

Eine Sportschule der besonderen Art feiert am kommenden Samstag, 31. Oktober, ihre Neueröffnung. Zum Tag der offenen Türen lädt der Leiter der Taekwondo-⁠Schule, Chan-⁠Ho Song, alle Interessierten ein, die A _______________________ teilnehmen können. Herr Song erklärt den Besuchern bei einer Vorführung seiner Schüler, was Taekwondo ist und was diese Sportart leistet.

Der Ursprung der Song-⁠Schule geht auf das Jahr 1975 zurück, B _______________________ Wirklichkeit werden ließ. Das Ziel Chan-⁠Ho Songs war es, seine Leidenschaft Taekwondo in Deutschland bekannt zu machen. Er gründete C _______________________ in Münster.

Von Beginn an legte Song Wert darauf, den Teilnehmern Taekwondo mit all seinen gesundheitsfördernden Aspekten D _______________________. Was sich genau hinter diesem Sport verbirgt, erklärt der Meister so: In den Unterrichtseinheiten im Taekwondo werden motorisches und geistiges Potenzial verbunden. Somit sollen Fähigkeiten wie Konzentration und Koordination gefördert werden. Hinzu E _______________________: Beweglichkeit, Fitness und die Gesamtmuskulatur, besonders die des Rückens.

Neben dem reinen Taekwondo bietet Songs Schule auch Kurse für ältere Menschen an, bei denen Elemente des Taekwondos zu Gymnastikübungen werden. Es wird dabei nicht gekämpft. Dieses Angebot gilt für ältere Menschen, die F _______________________ und gesund bleiben möchten.

 

1.  In ihrem Alter fit.

2.  Näher zu bringen.

3.  Mit seiner Frau eine Taekwondo-⁠Schule.

4.  Als der Koreaner seinen Traum.

5.  Befinden sich selten im gleichen.

6.  Kommt die körperliche Entwicklung.

7.  Von 16 bis 20 Uhr an einem Probetraining.

 

Про­пускABCDEF
Часть пред­ло­же­ния
12.  
i

Kunststoff

„Aus der modernen Welt ist Plastik nicht mehr wegzudenken“, sagt Ramón Català vom Institut für Agro-⁠Chemie in Valencia. Seit mehr als 45 Jahren forscht der Wissenschaftler an Kunststoffverpackungen. Mehr als ein Drittel der Kunststoffe in Deutschland werden zu Plastikverpackungen verarbeitet. Ein Viertel der Kunststoffe werden in der Produktion von Haushaltswaren, Möbeln, Medizin oder in der Landwirtschaft benötigt, ein Viertel im Bausektor und ein kleiner Teil in der Automobilindustrie.

Kunststoffe sind künstlich hergestellte Materialen. Die ersten Kunststoffe entstanden, als Mitte des 19. Jahrhunderts Rohstoffe wie Holz oder Metalle immer knapper und damit teurer wurden. Die Bevölkerung wuchs stetig. Viele Forscher suchten damals nach Wegen, wie sie die herkömmlichen Werkstoffe ersetzen könnten, um Alltagsgegenstände günstig herzustellen. 1912 entwickelte der deutsche Chemiker Fritz Klatte ein Verfahren, um einen Kunststoff zu erzeugen, der heute noch im Bausektor genutzt wird: Polyvinylchlorid. Auch Schallplatten bestehen aus Polyvinylchlorid, daher auch die Bezeichnung „Vinyl“.

Die Kunststoffindustrie muss umdenken. Erdöl ist teuer  — und es gibt nicht unendlich viel davon. Kunststoffe lassen sich dagegen aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen, etwa aus Soja. Am Institut für Agro-⁠Chemie in Valencia arbeiten Català und seine Kollegen an einem Kunststoff, der aus den Schalen von Krebstieren wie Garnelen gewonnen wird, aus Chitosan. „Dieser Rohstoff ist als Abfallprodukt der Lebensmittelindustrie in Massen vorhanden“, erklärt Català.

Im Vergleich zu Holz oder Metall ist Plastik ein preiswerter Werkstoff. Viele der Kunststoffe schaden aber der Umwelt. Es enthält bis zu 57 Prozent Chlor. Verbrennt es, entstehen hochgiftige Chlorverbindungen und Säure. Die Schadstoffe zu entsorgen, ist sehr aufwändig und teuer. Gerät das Plastik in die Umwelt, braucht es viele Jahre, bis es vollständig zersetzt ist. Alleine in den Weltmeeren schlummern mehr als 100 Millionen Tonnen Plastik. Chemikalien, die der Gesundheit schaden, lösen sich.

70 Prozent des Mülls sinken im Meer zu Boden. In den Meeren hält sich Plastik oft mehrere Jahrhunderte. Einen Teil des Unrats schwemmen die Wellen an die Strände. Das restliche Drittel treiben Wind und Meeresströmung Hunderte von Kilometern durch die Ozeane. 267 verschiedene marine Arten leiden unter dem Plastikmüll im Meer, heißt es im Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.

Umweltschutzorganisationen und Verbände versuchen seit Jahrzehnten mit Strandsäuberungsaktionen das Bewusstsein der Bevölkerung zu stärken und die Bevölkerung für die Müllproblematik zu sensibilisieren. Doch das allein reicht nicht aus: Richtlinien und Gesetze müssen her, um die Natur vor dem Müll zu schützen. Erst seit 2010 gebe es eine Gesetzgebung, um das Ökosystem Meer zu schützen und dieses wieder aufzubauen: In einer neuen EU-⁠Richtlinie wird der Müll in den Ozeanen erstmals explizit als Umweltgefahr eingestuft: Die Mitgliedsstaaten sollen künftig den Müll so weit reduzieren, dass er weder im Wasser noch an den Küsten Schaden anrichtet. Denn jedes Jahr landen etwa 6,4 Millionen Tonnen Plastik im Meer. Die EU-⁠Mitgliedstaaten werden im Rahmen der neuen EU-⁠Gesetzgebung handeln müssen. Bis 2016 noch haben sie Zeit geeignete Maßnahmen einzuleiten  — und den Plastikmüll im Meer zu reduzieren.


Welche Branche in Deutschland verbraucht am meisten Kunststoffe?

 

1.  Über 30 Prozente der Kunststoffe werden zur Verpackung verarbeitet.

2.  Für die Automobilindustrie sind Kunststoffe unwichtig.

3.  Ein kleiner Teil wird in der Landwirtschaft benötigt.

4.  Medizin verbraucht etwa die Hälfte aller Kunststoffe.

13.  
i

Kunststoff

„Aus der modernen Welt ist Plastik nicht mehr wegzudenken“, sagt Ramón Català vom Institut für Agro-⁠Chemie in Valencia. Seit mehr als 45 Jahren forscht der Wissenschaftler an Kunststoffverpackungen. Mehr als ein Drittel der Kunststoffe in Deutschland werden zu Plastikverpackungen verarbeitet. Ein Viertel der Kunststoffe werden in der Produktion von Haushaltswaren, Möbeln, Medizin oder in der Landwirtschaft benötigt, ein Viertel im Bausektor und ein kleiner Teil in der Automobilindustrie.

Kunststoffe sind künstlich hergestellte Materialen. Die ersten Kunststoffe entstanden, als Mitte des 19. Jahrhunderts Rohstoffe wie Holz oder Metalle immer knapper und damit teurer wurden. Die Bevölkerung wuchs stetig. Viele Forscher suchten damals nach Wegen, wie sie die herkömmlichen Werkstoffe ersetzen könnten, um Alltagsgegenstände günstig herzustellen. 1912 entwickelte der deutsche Chemiker Fritz Klatte ein Verfahren, um einen Kunststoff zu erzeugen, der heute noch im Bausektor genutzt wird: Polyvinylchlorid. Auch Schallplatten bestehen aus Polyvinylchlorid, daher auch die Bezeichnung „Vinyl“.

Die Kunststoffindustrie muss umdenken. Erdöl ist teuer  — und es gibt nicht unendlich viel davon. Kunststoffe lassen sich dagegen aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen, etwa aus Soja. Am Institut für Agro-⁠Chemie in Valencia arbeiten Català und seine Kollegen an einem Kunststoff, der aus den Schalen von Krebstieren wie Garnelen gewonnen wird, aus Chitosan. „Dieser Rohstoff ist als Abfallprodukt der Lebensmittelindustrie in Massen vorhanden“, erklärt Català.

Im Vergleich zu Holz oder Metall ist Plastik ein preiswerter Werkstoff. Viele der Kunststoffe schaden aber der Umwelt. Es enthält bis zu 57 Prozent Chlor. Verbrennt es, entstehen hochgiftige Chlorverbindungen und Säure. Die Schadstoffe zu entsorgen, ist sehr aufwändig und teuer. Gerät das Plastik in die Umwelt, braucht es viele Jahre, bis es vollständig zersetzt ist. Alleine in den Weltmeeren schlummern mehr als 100 Millionen Tonnen Plastik. Chemikalien, die der Gesundheit schaden, lösen sich.

70 Prozent des Mülls sinken im Meer zu Boden. In den Meeren hält sich Plastik oft mehrere Jahrhunderte. Einen Teil des Unrats schwemmen die Wellen an die Strände. Das restliche Drittel treiben Wind und Meeresströmung Hunderte von Kilometern durch die Ozeane. 267 verschiedene marine Arten leiden unter dem Plastikmüll im Meer, heißt es im Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.

Umweltschutzorganisationen und Verbände versuchen seit Jahrzehnten mit Strandsäuberungsaktionen das Bewusstsein der Bevölkerung zu stärken und die Bevölkerung für die Müllproblematik zu sensibilisieren. Doch das allein reicht nicht aus: Richtlinien und Gesetze müssen her, um die Natur vor dem Müll zu schützen. Erst seit 2010 gebe es eine Gesetzgebung, um das Ökosystem Meer zu schützen und dieses wieder aufzubauen: In einer neuen EU-⁠Richtlinie wird der Müll in den Ozeanen erstmals explizit als Umweltgefahr eingestuft: Die Mitgliedsstaaten sollen künftig den Müll so weit reduzieren, dass er weder im Wasser noch an den Küsten Schaden anrichtet. Denn jedes Jahr landen etwa 6,4 Millionen Tonnen Plastik im Meer. Die EU-⁠Mitgliedstaaten werden im Rahmen der neuen EU-⁠Gesetzgebung handeln müssen. Bis 2016 noch haben sie Zeit geeignete Maßnahmen einzuleiten  — und den Plastikmüll im Meer zu reduzieren.


Was war der Grund für die Erfindung der Kunststoffe?

 

1.  Die Musikindustrie war sehr an der Erfindung interessiert.

2.  Die Bevölkerung wuchs stetig.

3.  Holz und Metalle wurden knapper und teurer.

4.  Der Bausektor brauchte neue Materialien.

14.  
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Kunststoff

„Aus der modernen Welt ist Plastik nicht mehr wegzudenken“, sagt Ramón Català vom Institut für Agro-⁠Chemie in Valencia. Seit mehr als 45 Jahren forscht der Wissenschaftler an Kunststoffverpackungen. Mehr als ein Drittel der Kunststoffe in Deutschland werden zu Plastikverpackungen verarbeitet. Ein Viertel der Kunststoffe werden in der Produktion von Haushaltswaren, Möbeln, Medizin oder in der Landwirtschaft benötigt, ein Viertel im Bausektor und ein kleiner Teil in der Automobilindustrie.

Kunststoffe sind künstlich hergestellte Materialen. Die ersten Kunststoffe entstanden, als Mitte des 19. Jahrhunderts Rohstoffe wie Holz oder Metalle immer knapper und damit teurer wurden. Die Bevölkerung wuchs stetig. Viele Forscher suchten damals nach Wegen, wie sie die herkömmlichen Werkstoffe ersetzen könnten, um Alltagsgegenstände günstig herzustellen. 1912 entwickelte der deutsche Chemiker Fritz Klatte ein Verfahren, um einen Kunststoff zu erzeugen, der heute noch im Bausektor genutzt wird: Polyvinylchlorid. Auch Schallplatten bestehen aus Polyvinylchlorid, daher auch die Bezeichnung „Vinyl“.

Die Kunststoffindustrie muss umdenken. Erdöl ist teuer  — und es gibt nicht unendlich viel davon. Kunststoffe lassen sich dagegen aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen, etwa aus Soja. Am Institut für Agro-⁠Chemie in Valencia arbeiten Català und seine Kollegen an einem Kunststoff, der aus den Schalen von Krebstieren wie Garnelen gewonnen wird, aus Chitosan. „Dieser Rohstoff ist als Abfallprodukt der Lebensmittelindustrie in Massen vorhanden“, erklärt Català.

Im Vergleich zu Holz oder Metall ist Plastik ein preiswerter Werkstoff. Viele der Kunststoffe schaden aber der Umwelt. Es enthält bis zu 57 Prozent Chlor. Verbrennt es, entstehen hochgiftige Chlorverbindungen und Säure. Die Schadstoffe zu entsorgen, ist sehr aufwändig und teuer. Gerät das Plastik in die Umwelt, braucht es viele Jahre, bis es vollständig zersetzt ist. Alleine in den Weltmeeren schlummern mehr als 100 Millionen Tonnen Plastik. Chemikalien, die der Gesundheit schaden, lösen sich.

70 Prozent des Mülls sinken im Meer zu Boden. In den Meeren hält sich Plastik oft mehrere Jahrhunderte. Einen Teil des Unrats schwemmen die Wellen an die Strände. Das restliche Drittel treiben Wind und Meeresströmung Hunderte von Kilometern durch die Ozeane. 267 verschiedene marine Arten leiden unter dem Plastikmüll im Meer, heißt es im Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.

Umweltschutzorganisationen und Verbände versuchen seit Jahrzehnten mit Strandsäuberungsaktionen das Bewusstsein der Bevölkerung zu stärken und die Bevölkerung für die Müllproblematik zu sensibilisieren. Doch das allein reicht nicht aus: Richtlinien und Gesetze müssen her, um die Natur vor dem Müll zu schützen. Erst seit 2010 gebe es eine Gesetzgebung, um das Ökosystem Meer zu schützen und dieses wieder aufzubauen: In einer neuen EU-⁠Richtlinie wird der Müll in den Ozeanen erstmals explizit als Umweltgefahr eingestuft: Die Mitgliedsstaaten sollen künftig den Müll so weit reduzieren, dass er weder im Wasser noch an den Küsten Schaden anrichtet. Denn jedes Jahr landen etwa 6,4 Millionen Tonnen Plastik im Meer. Die EU-⁠Mitgliedstaaten werden im Rahmen der neuen EU-⁠Gesetzgebung handeln müssen. Bis 2016 noch haben sie Zeit geeignete Maßnahmen einzuleiten  — und den Plastikmüll im Meer zu reduzieren.


„Die Zukunft gehört den Biokunststoffen“, sagt der Forscher Ramón Català, weil...

 

1.  ...sie aus Soja hergestellt werden.

2.  ...die Rohstoffe dafür heranwachsen können.

3.  ...die Schalen der Meerestiere in Massen vorhanden sind.

4.  ...es nicht mehr so viel Erdöl gibt.

15.  
i

Kunststoff

„Aus der modernen Welt ist Plastik nicht mehr wegzudenken“, sagt Ramón Català vom Institut für Agro-⁠Chemie in Valencia. Seit mehr als 45 Jahren forscht der Wissenschaftler an Kunststoffverpackungen. Mehr als ein Drittel der Kunststoffe in Deutschland werden zu Plastikverpackungen verarbeitet. Ein Viertel der Kunststoffe werden in der Produktion von Haushaltswaren, Möbeln, Medizin oder in der Landwirtschaft benötigt, ein Viertel im Bausektor und ein kleiner Teil in der Automobilindustrie.

Kunststoffe sind künstlich hergestellte Materialen. Die ersten Kunststoffe entstanden, als Mitte des 19. Jahrhunderts Rohstoffe wie Holz oder Metalle immer knapper und damit teurer wurden. Die Bevölkerung wuchs stetig. Viele Forscher suchten damals nach Wegen, wie sie die herkömmlichen Werkstoffe ersetzen könnten, um Alltagsgegenstände günstig herzustellen. 1912 entwickelte der deutsche Chemiker Fritz Klatte ein Verfahren, um einen Kunststoff zu erzeugen, der heute noch im Bausektor genutzt wird: Polyvinylchlorid. Auch Schallplatten bestehen aus Polyvinylchlorid, daher auch die Bezeichnung „Vinyl“.

Die Kunststoffindustrie muss umdenken. Erdöl ist teuer  — und es gibt nicht unendlich viel davon. Kunststoffe lassen sich dagegen aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen, etwa aus Soja. Am Institut für Agro-⁠Chemie in Valencia arbeiten Català und seine Kollegen an einem Kunststoff, der aus den Schalen von Krebstieren wie Garnelen gewonnen wird, aus Chitosan. „Dieser Rohstoff ist als Abfallprodukt der Lebensmittelindustrie in Massen vorhanden“, erklärt Català.

Im Vergleich zu Holz oder Metall ist Plastik ein preiswerter Werkstoff. Viele der Kunststoffe schaden aber der Umwelt. Es enthält bis zu 57 Prozent Chlor. Verbrennt es, entstehen hochgiftige Chlorverbindungen und Säure. Die Schadstoffe zu entsorgen, ist sehr aufwändig und teuer. Gerät das Plastik in die Umwelt, braucht es viele Jahre, bis es vollständig zersetzt ist. Alleine in den Weltmeeren schlummern mehr als 100 Millionen Tonnen Plastik. Chemikalien, die der Gesundheit schaden, lösen sich.

70 Prozent des Mülls sinken im Meer zu Boden. In den Meeren hält sich Plastik oft mehrere Jahrhunderte. Einen Teil des Unrats schwemmen die Wellen an die Strände. Das restliche Drittel treiben Wind und Meeresströmung Hunderte von Kilometern durch die Ozeane. 267 verschiedene marine Arten leiden unter dem Plastikmüll im Meer, heißt es im Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.

Umweltschutzorganisationen und Verbände versuchen seit Jahrzehnten mit Strandsäuberungsaktionen das Bewusstsein der Bevölkerung zu stärken und die Bevölkerung für die Müllproblematik zu sensibilisieren. Doch das allein reicht nicht aus: Richtlinien und Gesetze müssen her, um die Natur vor dem Müll zu schützen. Erst seit 2010 gebe es eine Gesetzgebung, um das Ökosystem Meer zu schützen und dieses wieder aufzubauen: In einer neuen EU-⁠Richtlinie wird der Müll in den Ozeanen erstmals explizit als Umweltgefahr eingestuft: Die Mitgliedsstaaten sollen künftig den Müll so weit reduzieren, dass er weder im Wasser noch an den Küsten Schaden anrichtet. Denn jedes Jahr landen etwa 6,4 Millionen Tonnen Plastik im Meer. Die EU-⁠Mitgliedstaaten werden im Rahmen der neuen EU-⁠Gesetzgebung handeln müssen. Bis 2016 noch haben sie Zeit geeignete Maßnahmen einzuleiten  — und den Plastikmüll im Meer zu reduzieren.


Trotz mehrerer Vorteile genießt Plastik keinen guten Ruf. Warum?

 

1.  Plastik ist schädlich für menschliche Gesundheit.

2.  Man darf es nicht verbrennen, denn Chlor entsteht.

3.  Es gibt keine Entsorgungstechnologien.

4.  Viele Jahre vergehen, bis es vollständig zersetzt ist.

16.  
i

Kunststoff

„Aus der modernen Welt ist Plastik nicht mehr wegzudenken“, sagt Ramón Català vom Institut für Agro-⁠Chemie in Valencia. Seit mehr als 45 Jahren forscht der Wissenschaftler an Kunststoffverpackungen. Mehr als ein Drittel der Kunststoffe in Deutschland werden zu Plastikverpackungen verarbeitet. Ein Viertel der Kunststoffe werden in der Produktion von Haushaltswaren, Möbeln, Medizin oder in der Landwirtschaft benötigt, ein Viertel im Bausektor und ein kleiner Teil in der Automobilindustrie.

Kunststoffe sind künstlich hergestellte Materialen. Die ersten Kunststoffe entstanden, als Mitte des 19. Jahrhunderts Rohstoffe wie Holz oder Metalle immer knapper und damit teurer wurden. Die Bevölkerung wuchs stetig. Viele Forscher suchten damals nach Wegen, wie sie die herkömmlichen Werkstoffe ersetzen könnten, um Alltagsgegenstände günstig herzustellen. 1912 entwickelte der deutsche Chemiker Fritz Klatte ein Verfahren, um einen Kunststoff zu erzeugen, der heute noch im Bausektor genutzt wird: Polyvinylchlorid. Auch Schallplatten bestehen aus Polyvinylchlorid, daher auch die Bezeichnung „Vinyl“.

Die Kunststoffindustrie muss umdenken. Erdöl ist teuer  — und es gibt nicht unendlich viel davon. Kunststoffe lassen sich dagegen aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen, etwa aus Soja. Am Institut für Agro-⁠Chemie in Valencia arbeiten Català und seine Kollegen an einem Kunststoff, der aus den Schalen von Krebstieren wie Garnelen gewonnen wird, aus Chitosan. „Dieser Rohstoff ist als Abfallprodukt der Lebensmittelindustrie in Massen vorhanden“, erklärt Català.

Im Vergleich zu Holz oder Metall ist Plastik ein preiswerter Werkstoff. Viele der Kunststoffe schaden aber der Umwelt. Es enthält bis zu 57 Prozent Chlor. Verbrennt es, entstehen hochgiftige Chlorverbindungen und Säure. Die Schadstoffe zu entsorgen, ist sehr aufwändig und teuer. Gerät das Plastik in die Umwelt, braucht es viele Jahre, bis es vollständig zersetzt ist. Alleine in den Weltmeeren schlummern mehr als 100 Millionen Tonnen Plastik. Chemikalien, die der Gesundheit schaden, lösen sich.

70 Prozent des Mülls sinken im Meer zu Boden. In den Meeren hält sich Plastik oft mehrere Jahrhunderte. Einen Teil des Unrats schwemmen die Wellen an die Strände. Das restliche Drittel treiben Wind und Meeresströmung Hunderte von Kilometern durch die Ozeane. 267 verschiedene marine Arten leiden unter dem Plastikmüll im Meer, heißt es im Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.

Umweltschutzorganisationen und Verbände versuchen seit Jahrzehnten mit Strandsäuberungsaktionen das Bewusstsein der Bevölkerung zu stärken und die Bevölkerung für die Müllproblematik zu sensibilisieren. Doch das allein reicht nicht aus: Richtlinien und Gesetze müssen her, um die Natur vor dem Müll zu schützen. Erst seit 2010 gebe es eine Gesetzgebung, um das Ökosystem Meer zu schützen und dieses wieder aufzubauen: In einer neuen EU-⁠Richtlinie wird der Müll in den Ozeanen erstmals explizit als Umweltgefahr eingestuft: Die Mitgliedsstaaten sollen künftig den Müll so weit reduzieren, dass er weder im Wasser noch an den Küsten Schaden anrichtet. Denn jedes Jahr landen etwa 6,4 Millionen Tonnen Plastik im Meer. Die EU-⁠Mitgliedstaaten werden im Rahmen der neuen EU-⁠Gesetzgebung handeln müssen. Bis 2016 noch haben sie Zeit geeignete Maßnahmen einzuleiten  — und den Plastikmüll im Meer zu reduzieren.


Inwiefern sind die Meere vom Plastikmüll bedroht?

 

1.  Es gibt so viel Plastikmüll, dass sich sogar Müllinseln bilden.

2.  Der Müll wird an die Strände geschwemmt und das verscheucht die Touristen.

3.  Siebzig Prozent Müll sinken zu Boden und stören niemanden.

4.  Über 200 Arten Vögel und Meerestiere leiden unter dem Plastikmüll.

17.  
i

Kunststoff

„Aus der modernen Welt ist Plastik nicht mehr wegzudenken“, sagt Ramón Català vom Institut für Agro-⁠Chemie in Valencia. Seit mehr als 45 Jahren forscht der Wissenschaftler an Kunststoffverpackungen. Mehr als ein Drittel der Kunststoffe in Deutschland werden zu Plastikverpackungen verarbeitet. Ein Viertel der Kunststoffe werden in der Produktion von Haushaltswaren, Möbeln, Medizin oder in der Landwirtschaft benötigt, ein Viertel im Bausektor und ein kleiner Teil in der Automobilindustrie.

Kunststoffe sind künstlich hergestellte Materialen. Die ersten Kunststoffe entstanden, als Mitte des 19. Jahrhunderts Rohstoffe wie Holz oder Metalle immer knapper und damit teurer wurden. Die Bevölkerung wuchs stetig. Viele Forscher suchten damals nach Wegen, wie sie die herkömmlichen Werkstoffe ersetzen könnten, um Alltagsgegenstände günstig herzustellen. 1912 entwickelte der deutsche Chemiker Fritz Klatte ein Verfahren, um einen Kunststoff zu erzeugen, der heute noch im Bausektor genutzt wird: Polyvinylchlorid. Auch Schallplatten bestehen aus Polyvinylchlorid, daher auch die Bezeichnung „Vinyl“.

Die Kunststoffindustrie muss umdenken. Erdöl ist teuer  — und es gibt nicht unendlich viel davon. Kunststoffe lassen sich dagegen aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen, etwa aus Soja. Am Institut für Agro-⁠Chemie in Valencia arbeiten Català und seine Kollegen an einem Kunststoff, der aus den Schalen von Krebstieren wie Garnelen gewonnen wird, aus Chitosan. „Dieser Rohstoff ist als Abfallprodukt der Lebensmittelindustrie in Massen vorhanden“, erklärt Català.

Im Vergleich zu Holz oder Metall ist Plastik ein preiswerter Werkstoff. Viele der Kunststoffe schaden aber der Umwelt. Es enthält bis zu 57 Prozent Chlor. Verbrennt es, entstehen hochgiftige Chlorverbindungen und Säure. Die Schadstoffe zu entsorgen, ist sehr aufwändig und teuer. Gerät das Plastik in die Umwelt, braucht es viele Jahre, bis es vollständig zersetzt ist. Alleine in den Weltmeeren schlummern mehr als 100 Millionen Tonnen Plastik. Chemikalien, die der Gesundheit schaden, lösen sich.

70 Prozent des Mülls sinken im Meer zu Boden. In den Meeren hält sich Plastik oft mehrere Jahrhunderte. Einen Teil des Unrats schwemmen die Wellen an die Strände. Das restliche Drittel treiben Wind und Meeresströmung Hunderte von Kilometern durch die Ozeane. 267 verschiedene marine Arten leiden unter dem Plastikmüll im Meer, heißt es im Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.

Umweltschutzorganisationen und Verbände versuchen seit Jahrzehnten mit Strandsäuberungsaktionen das Bewusstsein der Bevölkerung zu stärken und die Bevölkerung für die Müllproblematik zu sensibilisieren. Doch das allein reicht nicht aus: Richtlinien und Gesetze müssen her, um die Natur vor dem Müll zu schützen. Erst seit 2010 gebe es eine Gesetzgebung, um das Ökosystem Meer zu schützen und dieses wieder aufzubauen: In einer neuen EU-⁠Richtlinie wird der Müll in den Ozeanen erstmals explizit als Umweltgefahr eingestuft: Die Mitgliedsstaaten sollen künftig den Müll so weit reduzieren, dass er weder im Wasser noch an den Küsten Schaden anrichtet. Denn jedes Jahr landen etwa 6,4 Millionen Tonnen Plastik im Meer. Die EU-⁠Mitgliedstaaten werden im Rahmen der neuen EU-⁠Gesetzgebung handeln müssen. Bis 2016 noch haben sie Zeit geeignete Maßnahmen einzuleiten  — und den Plastikmüll im Meer zu reduzieren.


Wofür kämpfen die Umweltschutzorganisationen seit Jahrzehnten?

 

1.  Sie wollen vor allem auf die Meeresverschmutzung als eine Umweltgefahr anfmerksam machen.

2.  Sie wollen, dass die Mitgliedsstaaten den Plastikmüll reduzieren.

3.  Sie wollen mehr Strandsäuberungsaktionen organisieren.

4.  Sie wollen nur die Bevölkerung für das Problem sensibilisieren.

18.  
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Kunststoff

„Aus der modernen Welt ist Plastik nicht mehr wegzudenken“, sagt Ramón Català vom Institut für Agro-⁠Chemie in Valencia. Seit mehr als 45 Jahren forscht der Wissenschaftler an Kunststoffverpackungen. Mehr als ein Drittel der Kunststoffe in Deutschland werden zu Plastikverpackungen verarbeitet. Ein Viertel der Kunststoffe werden in der Produktion von Haushaltswaren, Möbeln, Medizin oder in der Landwirtschaft benötigt, ein Viertel im Bausektor und ein kleiner Teil in der Automobilindustrie.

Kunststoffe sind künstlich hergestellte Materialen. Die ersten Kunststoffe entstanden, als Mitte des 19. Jahrhunderts Rohstoffe wie Holz oder Metalle immer knapper und damit teurer wurden. Die Bevölkerung wuchs stetig. Viele Forscher suchten damals nach Wegen, wie sie die herkömmlichen Werkstoffe ersetzen könnten, um Alltagsgegenstände günstig herzustellen. 1912 entwickelte der deutsche Chemiker Fritz Klatte ein Verfahren, um einen Kunststoff zu erzeugen, der heute noch im Bausektor genutzt wird: Polyvinylchlorid. Auch Schallplatten bestehen aus Polyvinylchlorid, daher auch die Bezeichnung „Vinyl“.

Die Kunststoffindustrie muss umdenken. Erdöl ist teuer  — und es gibt nicht unendlich viel davon. Kunststoffe lassen sich dagegen aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen, etwa aus Soja. Am Institut für Agro-⁠Chemie in Valencia arbeiten Català und seine Kollegen an einem Kunststoff, der aus den Schalen von Krebstieren wie Garnelen gewonnen wird, aus Chitosan. „Dieser Rohstoff ist als Abfallprodukt der Lebensmittelindustrie in Massen vorhanden“, erklärt Català.

Im Vergleich zu Holz oder Metall ist Plastik ein preiswerter Werkstoff. Viele der Kunststoffe schaden aber der Umwelt. Es enthält bis zu 57 Prozent Chlor. Verbrennt es, entstehen hochgiftige Chlorverbindungen und Säure. Die Schadstoffe zu entsorgen, ist sehr aufwändig und teuer. Gerät das Plastik in die Umwelt, braucht es viele Jahre, bis es vollständig zersetzt ist. Alleine in den Weltmeeren schlummern mehr als 100 Millionen Tonnen Plastik. Chemikalien, die der Gesundheit schaden, lösen sich.

70 Prozent des Mülls sinken im Meer zu Boden. In den Meeren hält sich Plastik oft mehrere Jahrhunderte. Einen Teil des Unrats schwemmen die Wellen an die Strände. Das restliche Drittel treiben Wind und Meeresströmung Hunderte von Kilometern durch die Ozeane. 267 verschiedene marine Arten leiden unter dem Plastikmüll im Meer, heißt es im Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.

Umweltschutzorganisationen und Verbände versuchen seit Jahrzehnten mit Strandsäuberungsaktionen das Bewusstsein der Bevölkerung zu stärken und die Bevölkerung für die Müllproblematik zu sensibilisieren. Doch das allein reicht nicht aus: Richtlinien und Gesetze müssen her, um die Natur vor dem Müll zu schützen. Erst seit 2010 gebe es eine Gesetzgebung, um das Ökosystem Meer zu schützen und dieses wieder aufzubauen: In einer neuen EU-⁠Richtlinie wird der Müll in den Ozeanen erstmals explizit als Umweltgefahr eingestuft: Die Mitgliedsstaaten sollen künftig den Müll so weit reduzieren, dass er weder im Wasser noch an den Küsten Schaden anrichtet. Denn jedes Jahr landen etwa 6,4 Millionen Tonnen Plastik im Meer. Die EU-⁠Mitgliedstaaten werden im Rahmen der neuen EU-⁠Gesetzgebung handeln müssen. Bis 2016 noch haben sie Zeit geeignete Maßnahmen einzuleiten  — und den Plastikmüll im Meer zu reduzieren.


Welche Ziele verfolgt die neue EU-⁠Richtlinie?

 

1.  Bis 2016 müssen weltweit die Umweltschutzmaßnahmen eingeleitet werden.

2.  Die EU-⁠Mitgliedsstaaten müssen jährlich an den Küsten 6,4 Mill. Tonnen Plastikmüll entsorgen.

3.  Alle Länder, die eine Meeresgrenze haben, müssen sich an die EUMeeresstrategie halten.

4.  Die EU-⁠Mitgliedsstaate müssen ab 2016 im Rahmen der neuen EUGesetzgebung handeln.

19.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово FINDEN так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

Ursachen der Armut

Laut einer Studie sind bis zu sieben Millionen Erwachsene Analphabeten, die kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Das ist aber nicht nur ein Symptom der Armut; er ist zugleich ihre Ursache. Die internationale Gemeinschaft hat bislang kein Mittel __________________, dieses Problem aus der Welt zu schaffen.

20.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово POLITISCH так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Die Krise postkolonialer Staaten erschwert die Lage, weil die __________________ Führung in diesen Staaten lange Zeit nichts gegen Armut unternommen hat.

21.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово EIN так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Auch Kriege stören die Entwicklung __________________ Bildungssystems in vielen Ländern Afrikas und Asiens. Dazu kommt noch der Geldmangel, unter dem die Bildung in diesen Ländern stark leidet.

22.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово SEIN так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

Reisevorlieben der Deutschen

In den 1970er Jahren sind viele Deutsche gern drei Wochen in den Urlaub gefahren. Heute dauert der große Urlaub nicht mehr so lange. Zwei Wochen __________________ es im Durchschnitt.

23.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово HOTEL так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

30 Prozent der Deutschen bevorzugen kleine bis mittlere __________________, fast 20 Prozent große Hotelanlagen.

24.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово KÖNNEN так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Und was tun die Deutschen gern im Urlaub? 63 Prozent sagen: Ausgehen und Party machen. Das __________________ man aber auch zu Hause.

25.  
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Пре­об­ра­зуй­те, если это не­об­хо­ди­мо, слово DIE так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

In __________________ Ferien fahren auch nicht alle weg. 31 Prozent der Deutschen bleiben zu Hause.

26.  
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Об­ра­зуй­те от слова FREUND од­но­ко­рен­ное слово так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски и лек­си­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

Lebensart und Alltagskultur

2006 haben die meisten Gäste der Fußball-⁠Meisterschaft in Deutschland das Land weltoffen und __________________ genannt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die im Auftrag der Deutschen Zentrale für Tourismus realisiert wurde.

27.  
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Об­ра­зуй­те от слова VORSTELLEN од­но­ко­рен­ное слово так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски и лек­си­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Gründe für eine positive __________________ der Reisenden von Deutschland gibt es genug.

28.  
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Об­ра­зуй­те от слова ENTWICKELN од­но­ко­рен­ное слово так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски и лек­си­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Fast alle sprechen von der Modernität des Landes und seiner wirtschaftlichen __________________, von seiner Aufgeschlossenheit, der Lebensqualität, der multinationalen Vielfalt und der Kreativität.

29.  
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Об­ра­зуй­те от слова ERNÄHREN од­но­ко­рен­ное слово так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски и лек­си­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

In fast allen Lebensbereichen zeigt sich heute eine Leichtigkeit und weltoffene Neugier. Zum Beispiel in der __________________. Natürlich gibt es sie noch, die Regionalküchen: den Schweinsbraten mit Knödeln aus Bayern oder das Rippchen mit Sauerkraut aus Hessen.

30.  
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Об­ра­зуй­те от слова EINFLIEßEN од­но­ко­рен­ное слово так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски и лек­си­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Gleichzeitig haben auch andere Küchen großen __________________ auf die deutsche Küche ausgeübt. Sie ist vielfältiger und gesundheitsbewusster geworden, leicht und einfallsreich.

31.  
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Об­ра­зуй­те от слова ESSEN од­но­ко­рен­ное слово так, чтобы оно грам­ма­ти­че­ски и лек­си­че­ски со­от­вет­ство­ва­ло со­дер­жа­нию тек­ста.

 

Auch die Deutschen selbst gehören nun zu den internationalsten Essern in Europa: Laut einer Umfrage bevorzugen mehr als die Hälfte der Deutschen beim __________________ im Restaurant ausländische Küche, vor allem die italienische, chinesische und griechische.

32.  
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Verbesserung der Lage noch nicht in Sicht

Es ist einfach eine sehr große Schule, und beide Häuser sind nicht neu. Vielleicht fehlt es auch an Personal. Es gibt ja in den Schulen zwischen Lehrern und dem Hausmeister keinen Organisator, der sich ausschließlich 30 ______ alle möglichen Alltagsprobleme kümmert, so wie die „Verwaltungsassistenz“ in Nordrhein-⁠Westfalen.

Man hört auch, dass das 31 ______, das für die Sanierung zuständig ist, zu viele Anträge der Schulen auf Reparaturen und Sanierung pro Jahr erhält. Offenbar liegt es gar nicht am Geld, sondern sie kommen schlicht nicht damit zurecht. Das ist schon traurig. Aber jetzt soll ja bald etwas passieren. Mein Sohn sagt allerdings, er 32 ______ davon noch nicht viel. Er ist jetzt 15 und geht in die zehnte Klasse. Wenigstens wird der Unterricht wohl nur wenig beeinträchtigt, etwa wenn die Klassenräume heiß werden. Die Pädagogik ist natürlich wichtiger als der 33 ______ des Gebäudes und die ist hier gut. Manchen Eltern gefällt es zwar nicht, dass die Lehrer so oft 34 ______. Meinen Sohn stört das aber nicht besonders.

Die Sanierung unserer Schule ist schon seit zwei, drei Jahren geplant. Damals ging es zunächst 35 ______ Brandschutz. Doch der Arbeitsbeginn wurde aus verschiedenen Gründen immer wieder 36 ______. Bei uns gibt es eine lange Mängelliste. Sie beginnt bei den Toiletten, geht über die Duschen in der Turnhalle, in denen das Wasser steht, und endet in den Physiksälen, in denen zeitgemäßer Unterricht nur noch schwer möglich ist.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Für.

2.  Über.

3.  Um.

4.  Gegen.

33.  
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Verbesserung der Lage noch nicht in Sicht

Es ist einfach eine sehr große Schule, und beide Häuser sind nicht neu. Vielleicht fehlt es auch an Personal. Es gibt ja in den Schulen zwischen Lehrern und dem Hausmeister keinen Organisator, der sich ausschließlich 30 ______ alle möglichen Alltagsprobleme kümmert, so wie die „Verwaltungsassistenz“ in Nordrhein-⁠Westfalen.

Man hört auch, dass das 31 ______, das für die Sanierung zuständig ist, zu viele Anträge der Schulen auf Reparaturen und Sanierung pro Jahr erhält. Offenbar liegt es gar nicht am Geld, sondern sie kommen schlicht nicht damit zurecht. Das ist schon traurig. Aber jetzt soll ja bald etwas passieren. Mein Sohn sagt allerdings, er 32 ______ davon noch nicht viel. Er ist jetzt 15 und geht in die zehnte Klasse. Wenigstens wird der Unterricht wohl nur wenig beeinträchtigt, etwa wenn die Klassenräume heiß werden. Die Pädagogik ist natürlich wichtiger als der 33 ______ des Gebäudes und die ist hier gut. Manchen Eltern gefällt es zwar nicht, dass die Lehrer so oft 34 ______. Meinen Sohn stört das aber nicht besonders.

Die Sanierung unserer Schule ist schon seit zwei, drei Jahren geplant. Damals ging es zunächst 35 ______ Brandschutz. Doch der Arbeitsbeginn wurde aus verschiedenen Gründen immer wieder 36 ______. Bei uns gibt es eine lange Mängelliste. Sie beginnt bei den Toiletten, geht über die Duschen in der Turnhalle, in denen das Wasser steht, und endet in den Physiksälen, in denen zeitgemäßer Unterricht nur noch schwer möglich ist.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Atem.

2.  Arm.

3.  Amt.

4.  Art.

34.  
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Verbesserung der Lage noch nicht in Sicht

Es ist einfach eine sehr große Schule, und beide Häuser sind nicht neu. Vielleicht fehlt es auch an Personal. Es gibt ja in den Schulen zwischen Lehrern und dem Hausmeister keinen Organisator, der sich ausschließlich 30 ______ alle möglichen Alltagsprobleme kümmert, so wie die „Verwaltungsassistenz“ in Nordrhein-⁠Westfalen.

Man hört auch, dass das 31 ______, das für die Sanierung zuständig ist, zu viele Anträge der Schulen auf Reparaturen und Sanierung pro Jahr erhält. Offenbar liegt es gar nicht am Geld, sondern sie kommen schlicht nicht damit zurecht. Das ist schon traurig. Aber jetzt soll ja bald etwas passieren. Mein Sohn sagt allerdings, er 32 ______ davon noch nicht viel. Er ist jetzt 15 und geht in die zehnte Klasse. Wenigstens wird der Unterricht wohl nur wenig beeinträchtigt, etwa wenn die Klassenräume heiß werden. Die Pädagogik ist natürlich wichtiger als der 33 ______ des Gebäudes und die ist hier gut. Manchen Eltern gefällt es zwar nicht, dass die Lehrer so oft 34 ______. Meinen Sohn stört das aber nicht besonders.

Die Sanierung unserer Schule ist schon seit zwei, drei Jahren geplant. Damals ging es zunächst 35 ______ Brandschutz. Doch der Arbeitsbeginn wurde aus verschiedenen Gründen immer wieder 36 ______. Bei uns gibt es eine lange Mängelliste. Sie beginnt bei den Toiletten, geht über die Duschen in der Turnhalle, in denen das Wasser steht, und endet in den Physiksälen, in denen zeitgemäßer Unterricht nur noch schwer möglich ist.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Mietet.

2.  Merkt.

3.  Misst.

4.  Markiert.

35.  
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Verbesserung der Lage noch nicht in Sicht

Es ist einfach eine sehr große Schule, und beide Häuser sind nicht neu. Vielleicht fehlt es auch an Personal. Es gibt ja in den Schulen zwischen Lehrern und dem Hausmeister keinen Organisator, der sich ausschließlich 30 ______ alle möglichen Alltagsprobleme kümmert, so wie die „Verwaltungsassistenz“ in Nordrhein-⁠Westfalen.

Man hört auch, dass das 31 ______, das für die Sanierung zuständig ist, zu viele Anträge der Schulen auf Reparaturen und Sanierung pro Jahr erhält. Offenbar liegt es gar nicht am Geld, sondern sie kommen schlicht nicht damit zurecht. Das ist schon traurig. Aber jetzt soll ja bald etwas passieren. Mein Sohn sagt allerdings, er 32 ______ davon noch nicht viel. Er ist jetzt 15 und geht in die zehnte Klasse. Wenigstens wird der Unterricht wohl nur wenig beeinträchtigt, etwa wenn die Klassenräume heiß werden. Die Pädagogik ist natürlich wichtiger als der 33 ______ des Gebäudes und die ist hier gut. Manchen Eltern gefällt es zwar nicht, dass die Lehrer so oft 34 ______. Meinen Sohn stört das aber nicht besonders.

Die Sanierung unserer Schule ist schon seit zwei, drei Jahren geplant. Damals ging es zunächst 35 ______ Brandschutz. Doch der Arbeitsbeginn wurde aus verschiedenen Gründen immer wieder 36 ______. Bei uns gibt es eine lange Mängelliste. Sie beginnt bei den Toiletten, geht über die Duschen in der Turnhalle, in denen das Wasser steht, und endet in den Physiksälen, in denen zeitgemäßer Unterricht nur noch schwer möglich ist.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Zustand.

2.  Zutat.

3.  Zwang.

4.  Zug.

36.  
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Verbesserung der Lage noch nicht in Sicht

Es ist einfach eine sehr große Schule, und beide Häuser sind nicht neu. Vielleicht fehlt es auch an Personal. Es gibt ja in den Schulen zwischen Lehrern und dem Hausmeister keinen Organisator, der sich ausschließlich 30 ______ alle möglichen Alltagsprobleme kümmert, so wie die „Verwaltungsassistenz“ in Nordrhein-⁠Westfalen.

Man hört auch, dass das 31 ______, das für die Sanierung zuständig ist, zu viele Anträge der Schulen auf Reparaturen und Sanierung pro Jahr erhält. Offenbar liegt es gar nicht am Geld, sondern sie kommen schlicht nicht damit zurecht. Das ist schon traurig. Aber jetzt soll ja bald etwas passieren. Mein Sohn sagt allerdings, er 32 ______ davon noch nicht viel. Er ist jetzt 15 und geht in die zehnte Klasse. Wenigstens wird der Unterricht wohl nur wenig beeinträchtigt, etwa wenn die Klassenräume heiß werden. Die Pädagogik ist natürlich wichtiger als der 33 ______ des Gebäudes und die ist hier gut. Manchen Eltern gefällt es zwar nicht, dass die Lehrer so oft 34 ______. Meinen Sohn stört das aber nicht besonders.

Die Sanierung unserer Schule ist schon seit zwei, drei Jahren geplant. Damals ging es zunächst 35 ______ Brandschutz. Doch der Arbeitsbeginn wurde aus verschiedenen Gründen immer wieder 36 ______. Bei uns gibt es eine lange Mängelliste. Sie beginnt bei den Toiletten, geht über die Duschen in der Turnhalle, in denen das Wasser steht, und endet in den Physiksälen, in denen zeitgemäßer Unterricht nur noch schwer möglich ist.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Wechseln.

2.  Ändern.

3.  Tauschen.

4.  Melden.

37.  
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Verbesserung der Lage noch nicht in Sicht

Es ist einfach eine sehr große Schule, und beide Häuser sind nicht neu. Vielleicht fehlt es auch an Personal. Es gibt ja in den Schulen zwischen Lehrern und dem Hausmeister keinen Organisator, der sich ausschließlich 30 ______ alle möglichen Alltagsprobleme kümmert, so wie die „Verwaltungsassistenz“ in Nordrhein-⁠Westfalen.

Man hört auch, dass das 31 ______, das für die Sanierung zuständig ist, zu viele Anträge der Schulen auf Reparaturen und Sanierung pro Jahr erhält. Offenbar liegt es gar nicht am Geld, sondern sie kommen schlicht nicht damit zurecht. Das ist schon traurig. Aber jetzt soll ja bald etwas passieren. Mein Sohn sagt allerdings, er 32 ______ davon noch nicht viel. Er ist jetzt 15 und geht in die zehnte Klasse. Wenigstens wird der Unterricht wohl nur wenig beeinträchtigt, etwa wenn die Klassenräume heiß werden. Die Pädagogik ist natürlich wichtiger als der 33 ______ des Gebäudes und die ist hier gut. Manchen Eltern gefällt es zwar nicht, dass die Lehrer so oft 34 ______. Meinen Sohn stört das aber nicht besonders.

Die Sanierung unserer Schule ist schon seit zwei, drei Jahren geplant. Damals ging es zunächst 35 ______ Brandschutz. Doch der Arbeitsbeginn wurde aus verschiedenen Gründen immer wieder 36 ______. Bei uns gibt es eine lange Mängelliste. Sie beginnt bei den Toiletten, geht über die Duschen in der Turnhalle, in denen das Wasser steht, und endet in den Physiksälen, in denen zeitgemäßer Unterricht nur noch schwer möglich ist.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Von.

2.  Um.

3.  Über.

4.  Zu.

38.  
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Verbesserung der Lage noch nicht in Sicht

Es ist einfach eine sehr große Schule, und beide Häuser sind nicht neu. Vielleicht fehlt es auch an Personal. Es gibt ja in den Schulen zwischen Lehrern und dem Hausmeister keinen Organisator, der sich ausschließlich 30 ______ alle möglichen Alltagsprobleme kümmert, so wie die „Verwaltungsassistenz“ in Nordrhein-⁠Westfalen.

Man hört auch, dass das 31 ______, das für die Sanierung zuständig ist, zu viele Anträge der Schulen auf Reparaturen und Sanierung pro Jahr erhält. Offenbar liegt es gar nicht am Geld, sondern sie kommen schlicht nicht damit zurecht. Das ist schon traurig. Aber jetzt soll ja bald etwas passieren. Mein Sohn sagt allerdings, er 32 ______ davon noch nicht viel. Er ist jetzt 15 und geht in die zehnte Klasse. Wenigstens wird der Unterricht wohl nur wenig beeinträchtigt, etwa wenn die Klassenräume heiß werden. Die Pädagogik ist natürlich wichtiger als der 33 ______ des Gebäudes und die ist hier gut. Manchen Eltern gefällt es zwar nicht, dass die Lehrer so oft 34 ______. Meinen Sohn stört das aber nicht besonders.

Die Sanierung unserer Schule ist schon seit zwei, drei Jahren geplant. Damals ging es zunächst 35 ______ Brandschutz. Doch der Arbeitsbeginn wurde aus verschiedenen Gründen immer wieder 36 ______. Bei uns gibt es eine lange Mängelliste. Sie beginnt bei den Toiletten, geht über die Duschen in der Turnhalle, in denen das Wasser steht, und endet in den Physiksälen, in denen zeitgemäßer Unterricht nur noch schwer möglich ist.


Вставь­те про­пу­щен­ное слово.

 

1.  Verdorben.

2.  Verbunden.

3.  Verschwunden.

4.  Verschoben.

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Ihre deutsche Brieffreundin Ruth aus Bonn schreibt über Feste:

 

… Der Geburtstag meiner Schule ist ein tolles Fest. Da gehe ich gern hin. Wie feiert man den Geburtstag deiner Schule? Gibt es bei dir ein Schulfest, das du besonders magst? Was ist übrigens dein Lieblingsfest und warum?

In einem Monat fangen endlich die Sommerferien an …

 

Nun möchten Sie Ruth über Feste erzählen. Schreiben Sie einen Brief, in dem Sie:

• Fragen von Ruth beantworten;

• 3 Fragen zu Ruths Sommerferien formulieren.

Der Brief soll 100–140 Wörter enthalten.

Beachten Sie die üblichen Regeln für Briefformeln.

40.  
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Вы­бе­ри­те толь­ко ОДНО из двух пред­ло­жен­ных вы­ска­зы­ва­ний и вы­ра­зи­те свое мне­ние по пред­ло­жен­ной про­бле­ме со­глас­но дан­но­му плану.

 

Nehmen Sie Stellung zu einer von folgenden Aussagen.

 

1.  "Es ist keine schwere Aufgabe, gesund zu leben."

2.  "Der Vorschlag, die Schuluniform in Russland wieder einzuführen, ist richtig."

 

Wie ist Ihre Meinung zu der gewählten Aussage? Sind Sie damit einverstanden?

 

Halten Sie sich bei der Bearbeitung an folgendes Vorgehen:

− Einleitung  — erklären Sie die Problematik allgemein, umschreiben Sie dabei die Aussage mit anderen Worten;

− Legen Sie Ihre persönliche Auffassung zum Problem dar  — erläutern Sie Ihre Meinung und führen Sie 2–3 Argumente dafür an;

− Gegenmeinung  — formulieren Sie mögliche andere Meinungen, die nicht der ihren entsprechen, führen Sie 1–2 Argumente auf;

− Erklären Sie, warum Sie diesen Argumenten nicht zustimmen können;

− Schlussfolgerung  — fassen Sie Ihre Überlegungen kurz zusammen und formulieren Sie eine abschließende Einschätzung Ihrer Aussage.

 

Der Umfang Ihres Textes: 200–250 Wörter.

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Stellen Sie sich vor, dass Sie zusammen mit Ihrem Freund / Ihrer Freundin an einem Projekt arbeiten. Sie haben einen interessanten Beitrag für Ihr Projekt gefunden und wollen ihn Ihrem Freund / Ihrer Freundin vorlesen. Lesen Sie diesen Beitrag zunächst 1,5 Minuten still und danach laut vor. Sie haben zum Vorlesen höchstens 1,5 Minuten Zeit.

 

In keinem anderen Zoo sind die Tiere so nah wie im Kinderzoo in München. Je nach Tierart dürfen die Tiere angefasst, gestreichelt, gefüttert oder geritten werden. So wird der Kinderzoo zum idealen Ausflugsziel für Familien mit Kindern und Schulen.

Im Kinderzoo legt man besonders großen Wert darauf, dass Mensch und Tier sich einander begegnen können. Die Affen darf man füttern, die Pferde streicheln, die Kamele reiten, dem Giraffen auf der Terrasse in die Augen blicken, die Elefanten duschen und mit den Seelöwen kann man sich fotografieren lassen. Das darf man natürlich, wenn sie nicht gerade in einer Vorführung auftreten. Rund 300 Tiere und 58 Arten sind im Zoo in München untergebracht. Einige davon, wie z.B. der asiatische Elefant, sind vom Aussterben bedroht.

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Sehen Sie sich folgende Anzeige an.

 

Sie haben beschlossen, dieses Blumengeschäft zu besuchen. Sie möchten aber gern mehr darüber wissen. Überlegen Sie innerhalb von 1,5 Minuten fünf direkte Fragen zu den folgenden Stichpunkten:

 

1)  Lage

2)  Öffnungszeiten

3)  Blumenarten im Angebot

4)  Topfblumen  — ja / nein

5)  Ermäßigung bei einer großen Bestellung

 

Stellen Sie nun Ihre Fragen. Sie haben für jede Frage je 20 Sekunden Zeit.

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Stellen Sie sich vor, dass diese Fotos aus Ihrem Fotoalbum stammen. Wählen Sie ein Foto, um es Ihrem Freund/Ihrer Freundin zu zeigen und darüber zu erzählen. Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Halten Sie sich  — wenn Sie über das gewählte Foto erzählen  — an folgende Stichpunkte:

 

1

2

3

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Halten Sie sich  — wenn Sie über das gewählte Foto erzählen  — an folgende Stichpunkte:

 

• Wann und wo wurde das Foto gemacht?

• Was oder wen zeigt das Foto?

• Was passiert da gerade?

• Warum bewahren Sie das Foto in Ihrem Fotoalbum auf?

• Warum haben Sie beschlossen, das Foto Ihrem Freund/Ihrer Freundin zu zeigen?

 

Sprechen Sie zusammenhängend. Fangen Sie mit folgendem Satz an: "Ich habe das Foto № … gewählt".

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Sehen Sie sich zwei Fotos an. Sie sollen die zwei Fotos vergleichen und anschließend darüber berichten, was beide Fotos unterscheidet und verbindet. Halten Sie sich dabei an folgenden Plan:

 

• beschreiben Sie kurz beide Fotos.

• sagen Sie, was beide Fotos gemeinsam haben.

• sprechen Sie darüber, was beide Fotos unterscheidet.

• sagen Sie, welche von beiden Methoden Sie vorziehen würden, um für Ihre Gesundheit zu sorgen

• erklären Sie, warum.

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Sprechen Sie zusammenhängend.