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Задания 4. Полное понимание устной речи: интервью

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Задание 4 № 154

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Als Vogel den Irak besuchte, ...

 

1) warnte man ihn vor der Reise.

2) fuhr er mit dem Auto über die Grenze.

3) wurde er von Amtleuten verfolgt.

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Задание 3 № 153

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"Peace Wall" ist eine Wand, die ...

 

1) mit Kultur eines Landes bekannt macht.

2) eine Friedensbotschaft vermittelt.

3) örtliche Politik verständlich macht.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

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Задание 5 № 155

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Als Vogel im Irak arbeitete, ...

 

1) waren die Iraker von seinem Mut beeindruckt.

2) war seine Malerei nur Kindern interessant.

3) beleuchteten die Medien seine Arbeit.

Расшифровка записи

Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

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Задание 6 № 156

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In Kingston hat es Vogel besonders beeindruckt, ...

 

1) dass die Kinder auf Hausbooten wohnen.

2) wie sich das Leben in armen Vierteln abspielt.

3) dass er einem Treffen mit Rebellenführern persönlich beiwohnen konnte.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

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Задание 7 № 157

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Es kam auch während Vogels Reisen dazu, dass ...

 

1) er sich mehrmals Gefahr ausgesetzt hat.

2) er sich am Aufstand beteiligte.

3) er illegal eine Grenze passierte.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

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Задание 8 № 158

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Das Projekt wird größtenteils dadurch finanziert, dass ...

 

1) regionale Künstlerorganisationen Vogels Aufenthalt bezahlen.

2) private Personen Geld für seine Reisen geben.

3) Vogel sein eigenes Geld dafür aufbringen muss.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

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Задание 9 № 159

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Vogel setzt seine Arbeit fort, obwohl ...

 

1) er von manchen auch gescholten wird.

2) seine Anstrengungen nutzlos sind.

3) das Projekt viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.
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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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Задание 4 № 200

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Tim begann Musik zu machen, weil ...

 

1) er meinte, es war ein richtiger Karriereschritt.

2) er sich seine Zukunft ohne Musik nicht vorstellte.

3) man ihm Erfolg in diesem Bereich vorhergesagt hatte.

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Задание 3 № 199

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Тim hat mit dem Fußballspielen aufgehört, weil ...

 

1) er mehr Zeit fürs Studium brauchte.

2) seine Mutter gegen diese Sportart war.

3) er den Spaß an dieser Beschäftigung verloren hat.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

2
Задание 5 № 201

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Warum hat Tim mit seinem Theologie-Studium aufgehört? – Weil er ...

 

1) als Auktionator arbeiten wollte.

2) kein Geld fürs Studium hatte.

3) kein Interesse mehr am Studium hatte.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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3
Задание 6 № 202

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Als Tim als Auktionator arbeitete, musste er ständig ...

 

1) vor vielen Leuten sprechen.

2) Autos hin und her fahren.

3) Fortbildungen machen.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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4
Задание 7 № 203

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Tim wählt für seine Lieder eine sehr einfache Sprache, ...

 

1) damit seine Zuhörer ihn schneller verstehen.

2) damit die Reime und die Wortrhythmik zueinander passen.

3) um seine Gedanken auf solche Weise zu strukturieren.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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5
Задание 8 № 204

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Um ein Lied zu vollenden, braucht Tim ...

 

1) Druck.

2) eine Idee.

3) Ruhe.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 9 № 205

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Tim meint, wenn man seinen Job zu wichtig nimmt, dann vergisst man...

 

1) andere tatsächlich wichtige Dinge.

2) Freunde im Facebook.

3) sich weiterzuentwickeln.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.
Расшифровка записи

„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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3
Задание 4 № 246

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Wo hat Karl gelebt?

 

1) Ankara

2) Borum

3) Istanbul

1
Задание 3 № 245

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Welche Hälfte des Austauschjahres war für Karl interessanter?

 

1) Interessanter war die zweite Hälfte, weil er viel gereist ist.

2) Die erste Hälfe war interessanter, weil alles neu war.

3) Es war alles interessant, die zweite Hälfte nicht weniger als die erste.

Расшифровка записи

Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


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Задание 5 № 247

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Warum wollte Karl ein Austauschjahr machen?

 

1) Er ist zufällig auf diese Idee gekommen.

2) Er wollte eine neue Kultur kennenlernen.

3) Seine Freunde haben es ihm empfohlen.

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


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Задание 6 № 248

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Warum hat Karl sich für die Türkei entschieden?

 

1) Er dachte, dass die Türkei ein spannendes Land sei.

2) Er hat gehofft, dass Türkisch ihm im Berufsleben helfen wird.

3) Er wollte mit türkischen Freunden Türkisch reden.

Расшифровка записи

Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


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Задание 7 № 249

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Wie ist Karl vom Flughafen zur Gastfamilie gekommen?

 

1) Eine Mitarbeiterin der Austauschorganisation hat ihn zur Gastfamilie gebracht.

2) Die Haushälterin der Gastfamilie hat ihn am Flughafen abgeholt.

3) Seine Gasteltern haben ihn am Flughafen abgeholt.

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


5
Задание 8 № 250

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Wie haben Karl und die Gastfamilie am Anfang miteinander gesprochen?

 

1) Englisch

2) Deutsch

3) Türkisch

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


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Задание 9 № 251

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Was hat Karl in der Schule geholfen?

 

1) Die Schule hatte strikte Regeln.

2) Alle in der Schule sprachen Englisch.

3) Seine Gastbrüder waren bei ihm in der Schule.

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.

Расшифровка записи

Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


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Задание 4 № 292

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Das Abendessen im Hotel hat...

 

1) nur den Jungs geschmeckt.

2) wie Mamas Küche geschmeckt.

3) allen nicht sehr gut geschmeckt.

1
Задание 3 № 291

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Die Fahrt mit dem Bus nach Berlin war sehr...

 

1) lang.

2) langweilig.

3) anstrengend.

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Reporter: Anita, ich weiß, dass sehr viele in der Klasse schon lange nach Berlin fahren wollten. Du auch?

Anita: Ja, ich konnte das kaum erwarten. Und ich glaube jeder war gut gelaunt und freute sich auf die Woche in Berlin.

Reporter: Das ist schon eine lange Strecke. Musstet ihr am Abreisetag sehr früh aufstehen?

Anita: Na ja, es ging. Sehr früh nicht. Um 8:45 in der Frühe fuhren wir los. Die Busfahrt war sehr lustig, aber auch sehr lang, das stimmt. Vom vielen Sitzen taten uns nach einiger Zeit der Rücken und der Hintem weh, aber wir haben viel miteinander gequatscht und gespielt, und es ist schnell Mittag geworden.

Reporter: Wann seid ihr angekommen?

Anita: Um ca. 17 Uhr kamen wir am Hotel an.

Reporter: Dann gleich Zimmer beziehen ...

Anita: Nein, wir mussten uns in die Bar setzen und dort wurden die Zimmer verteilt. Das hat eine Weile gedauert. Unser Zimmer war nicht sehr schön, aber wir fünf machten mit ein wenig Geschick das Beste daraus.

Reporter: Das Zimmer also nicht so gut. Und das Essen?

Anita: Das Abendessen am ersten Tag schmeckte allen nicht so richtig; Mamas Küche ist doch die Beste! Aber das Frühstück war immer sehr schön. Um 7.45 Uhr gab es Frühstück, das war immer das beste Essen des Tages. Das hat immer allen sehr gut gefallen, weil sich der Frühstücksraum im 7. Stock befand, und wir von dort aus eine schöne Aussicht über Berlin hatten.

Reporter: Habt ihr am ersten Tag schon etwas von Berlin gesehen?

Anita: Im Anschluss an das Abendessen schauten wir uns in der näheren Umgebung um. Vorbei am Willy-Brandt-Haus gingen wir zum Potsdamer Platz. Gefühlte «Stunden» später kamen wir durchnässt und mit kalten Füßen wieder im Hotel an. Dort mussten wir noch das Bett beziehen. Das war vor allem für einige Jungs eine sehr interessante Erfahrung.

Reporter: Dann am nächsten Tag ausgeschlafen zur Stadtbesichtigung.

Anita: Von wegen! Am nächsten Morgen nach der Anreise war kaum einer richtig ausgeschlafen, da das Hotel neben der S-Bahn liegt und diese sehr oft und laut vorbeifuhr. Nach dem Frühstück war Stadtrundgang angesagt, Gott sei Dank schien die Sonne.

Reporter: Wie schon das Sprichwort sagt: «Wenn Engel reisen, lacht der Himmel».

Anita: Ja, das stimmt. Das hat gut gepasst!

Reporter: Was habt ihr in Berlin gesehen? Was hat am meisten beeindruckt?

Anita: Wir sahen uns Sehenswürdigkeiten an wie das Brandenburger Tor, den Berliner Dom, Checkpoint Charlie. Nach diesen «normalen» Sehenswürdigkeiten kam noch etwas, was jeden bewegte. In Hohenschönhausen besuchten wir ein ehemaliges Gefängnis der «Staatssicherheit», dem Geheimdienst der ehemaligen DDR. Dort bekamen wir eine Führung von einem ehemaligen Häftling, der zwei Aufenthalte in diesem Gefängnis überlebt hat. Es war die bewegendste «Sehenswürdigkeit», die wir uns ansahen.

Reporter: Naja, das hört sich an als ob ihr den ganzen Tag auf den Beinen verbracht habt.

Anita: Ja, der Tag war sehr interessant und anstrengend. Wir waren total fertig vom Stadtrundgang und abends immer noch beeindruckt von der Führung durch das Gefängnis. Einige besuchten aber noch ihre Klassenkameraden um etwas zu plaudern. Ab 22.00 Uhr musste auf den Gängen Ruhe sein. Diese Nacht schliefen wir besser, langsam gewöhnten wir uns an die Bahn, obwohl sie an unseren Fenstern alle 10 Minuten vorbeirauschte.


2
Задание 5 № 293

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Nach dem Abendessen haben die Jugendlichen ...

 

1) sich die Umgebung angesehen.

2) die Betten bezogen.

3) das Willy-Brandt-Haus besucht.

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Reporter: Anita, ich weiß, dass sehr viele in der Klasse schon lange nach Berlin fahren wollten. Du auch?

Anita: Ja, ich konnte das kaum erwarten. Und ich glaube jeder war gut gelaunt und freute sich auf die Woche in Berlin.

Reporter: Das ist schon eine lange Strecke. Musstet ihr am Abreisetag sehr früh aufstehen?

Anita: Na ja, es ging. Sehr früh nicht. Um 8:45 in der Frühe fuhren wir los. Die Busfahrt war sehr lustig, aber auch sehr lang, das stimmt. Vom vielen Sitzen taten uns nach einiger Zeit der Rücken und der Hintem weh, aber wir haben viel miteinander gequatscht und gespielt, und es ist schnell Mittag geworden.

Reporter: Wann seid ihr angekommen?

Anita: Um ca. 17 Uhr kamen wir am Hotel an.

Reporter: Dann gleich Zimmer beziehen ...

Anita: Nein, wir mussten uns in die Bar setzen und dort wurden die Zimmer verteilt. Das hat eine Weile gedauert. Unser Zimmer war nicht sehr schön, aber wir fünf machten mit ein wenig Geschick das Beste daraus.

Reporter: Das Zimmer also nicht so gut. Und das Essen?

Anita: Das Abendessen am ersten Tag schmeckte allen nicht so richtig; Mamas Küche ist doch die Beste! Aber das Frühstück war immer sehr schön. Um 7.45 Uhr gab es Frühstück, das war immer das beste Essen des Tages. Das hat immer allen sehr gut gefallen, weil sich der Frühstücksraum im 7. Stock befand, und wir von dort aus eine schöne Aussicht über Berlin hatten.

Reporter: Habt ihr am ersten Tag schon etwas von Berlin gesehen?

Anita: Im Anschluss an das Abendessen schauten wir uns in der näheren Umgebung um. Vorbei am Willy-Brandt-Haus gingen wir zum Potsdamer Platz. Gefühlte «Stunden» später kamen wir durchnässt und mit kalten Füßen wieder im Hotel an. Dort mussten wir noch das Bett beziehen. Das war vor allem für einige Jungs eine sehr interessante Erfahrung.

Reporter: Dann am nächsten Tag ausgeschlafen zur Stadtbesichtigung.

Anita: Von wegen! Am nächsten Morgen nach der Anreise war kaum einer richtig ausgeschlafen, da das Hotel neben der S-Bahn liegt und diese sehr oft und laut vorbeifuhr. Nach dem Frühstück war Stadtrundgang angesagt, Gott sei Dank schien die Sonne.

Reporter: Wie schon das Sprichwort sagt: «Wenn Engel reisen, lacht der Himmel».

Anita: Ja, das stimmt. Das hat gut gepasst!

Reporter: Was habt ihr in Berlin gesehen? Was hat am meisten beeindruckt?

Anita: Wir sahen uns Sehenswürdigkeiten an wie das Brandenburger Tor, den Berliner Dom, Checkpoint Charlie. Nach diesen «normalen» Sehenswürdigkeiten kam noch etwas, was jeden bewegte. In Hohenschönhausen besuchten wir ein ehemaliges Gefängnis der «Staatssicherheit», dem Geheimdienst der ehemaligen DDR. Dort bekamen wir eine Führung von einem ehemaligen Häftling, der zwei Aufenthalte in diesem Gefängnis überlebt hat. Es war die bewegendste «Sehenswürdigkeit», die wir uns ansahen.

Reporter: Naja, das hört sich an als ob ihr den ganzen Tag auf den Beinen verbracht habt.

Anita: Ja, der Tag war sehr interessant und anstrengend. Wir waren total fertig vom Stadtrundgang und abends immer noch beeindruckt von der Führung durch das Gefängnis. Einige besuchten aber noch ihre Klassenkameraden um etwas zu plaudern. Ab 22.00 Uhr musste auf den Gängen Ruhe sein. Diese Nacht schliefen wir besser, langsam gewöhnten wir uns an die Bahn, obwohl sie an unseren Fenstern alle 10 Minuten vorbeirauschte.


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Задание 6 № 294

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Die Jugendlichen haben nicht ausgeschlafen, weil...

 

1) die Nacht sehr kurz war.

2) die S-Bahn sehr laut war.

3) das Frühstück sehr früh anfing.

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Reporter: Anita, ich weiß, dass sehr viele in der Klasse schon lange nach Berlin fahren wollten. Du auch?

Anita: Ja, ich konnte das kaum erwarten. Und ich glaube jeder war gut gelaunt und freute sich auf die Woche in Berlin.

Reporter: Das ist schon eine lange Strecke. Musstet ihr am Abreisetag sehr früh aufstehen?

Anita: Na ja, es ging. Sehr früh nicht. Um 8:45 in der Frühe fuhren wir los. Die Busfahrt war sehr lustig, aber auch sehr lang, das stimmt. Vom vielen Sitzen taten uns nach einiger Zeit der Rücken und der Hintem weh, aber wir haben viel miteinander gequatscht und gespielt, und es ist schnell Mittag geworden.

Reporter: Wann seid ihr angekommen?

Anita: Um ca. 17 Uhr kamen wir am Hotel an.

Reporter: Dann gleich Zimmer beziehen ...

Anita: Nein, wir mussten uns in die Bar setzen und dort wurden die Zimmer verteilt. Das hat eine Weile gedauert. Unser Zimmer war nicht sehr schön, aber wir fünf machten mit ein wenig Geschick das Beste daraus.

Reporter: Das Zimmer also nicht so gut. Und das Essen?

Anita: Das Abendessen am ersten Tag schmeckte allen nicht so richtig; Mamas Küche ist doch die Beste! Aber das Frühstück war immer sehr schön. Um 7.45 Uhr gab es Frühstück, das war immer das beste Essen des Tages. Das hat immer allen sehr gut gefallen, weil sich der Frühstücksraum im 7. Stock befand, und wir von dort aus eine schöne Aussicht über Berlin hatten.

Reporter: Habt ihr am ersten Tag schon etwas von Berlin gesehen?

Anita: Im Anschluss an das Abendessen schauten wir uns in der näheren Umgebung um. Vorbei am Willy-Brandt-Haus gingen wir zum Potsdamer Platz. Gefühlte «Stunden» später kamen wir durchnässt und mit kalten Füßen wieder im Hotel an. Dort mussten wir noch das Bett beziehen. Das war vor allem für einige Jungs eine sehr interessante Erfahrung.

Reporter: Dann am nächsten Tag ausgeschlafen zur Stadtbesichtigung.

Anita: Von wegen! Am nächsten Morgen nach der Anreise war kaum einer richtig ausgeschlafen, da das Hotel neben der S-Bahn liegt und diese sehr oft und laut vorbeifuhr. Nach dem Frühstück war Stadtrundgang angesagt, Gott sei Dank schien die Sonne.

Reporter: Wie schon das Sprichwort sagt: «Wenn Engel reisen, lacht der Himmel».

Anita: Ja, das stimmt. Das hat gut gepasst!

Reporter: Was habt ihr in Berlin gesehen? Was hat am meisten beeindruckt?

Anita: Wir sahen uns Sehenswürdigkeiten an wie das Brandenburger Tor, den Berliner Dom, Checkpoint Charlie. Nach diesen «normalen» Sehenswürdigkeiten kam noch etwas, was jeden bewegte. In Hohenschönhausen besuchten wir ein ehemaliges Gefängnis der «Staatssicherheit», dem Geheimdienst der ehemaligen DDR. Dort bekamen wir eine Führung von einem ehemaligen Häftling, der zwei Aufenthalte in diesem Gefängnis überlebt hat. Es war die bewegendste «Sehenswürdigkeit», die wir uns ansahen.

Reporter: Naja, das hört sich an als ob ihr den ganzen Tag auf den Beinen verbracht habt.

Anita: Ja, der Tag war sehr interessant und anstrengend. Wir waren total fertig vom Stadtrundgang und abends immer noch beeindruckt von der Führung durch das Gefängnis. Einige besuchten aber noch ihre Klassenkameraden um etwas zu plaudern. Ab 22.00 Uhr musste auf den Gängen Ruhe sein. Diese Nacht schliefen wir besser, langsam gewöhnten wir uns an die Bahn, obwohl sie an unseren Fenstern alle 10 Minuten vorbeirauschte.


4
Задание 7 № 295

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Das Frühstück hat allen gefallen, weil...

 

1) man beim Frühstück eine schöne Aussicht auf Berlin genießen konnte.

2) das Frühstück immer besonders gut geschmeckt hat.

3) nach dem Schlaf alle jungen Leute immer sehr hungrig waren.

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Reporter: Anita, ich weiß, dass sehr viele in der Klasse schon lange nach Berlin fahren wollten. Du auch?

Anita: Ja, ich konnte das kaum erwarten. Und ich glaube jeder war gut gelaunt und freute sich auf die Woche in Berlin.

Reporter: Das ist schon eine lange Strecke. Musstet ihr am Abreisetag sehr früh aufstehen?

Anita: Na ja, es ging. Sehr früh nicht. Um 8:45 in der Frühe fuhren wir los. Die Busfahrt war sehr lustig, aber auch sehr lang, das stimmt. Vom vielen Sitzen taten uns nach einiger Zeit der Rücken und der Hintem weh, aber wir haben viel miteinander gequatscht und gespielt, und es ist schnell Mittag geworden.

Reporter: Wann seid ihr angekommen?

Anita: Um ca. 17 Uhr kamen wir am Hotel an.

Reporter: Dann gleich Zimmer beziehen ...

Anita: Nein, wir mussten uns in die Bar setzen und dort wurden die Zimmer verteilt. Das hat eine Weile gedauert. Unser Zimmer war nicht sehr schön, aber wir fünf machten mit ein wenig Geschick das Beste daraus.

Reporter: Das Zimmer also nicht so gut. Und das Essen?

Anita: Das Abendessen am ersten Tag schmeckte allen nicht so richtig; Mamas Küche ist doch die Beste! Aber das Frühstück war immer sehr schön. Um 7.45 Uhr gab es Frühstück, das war immer das beste Essen des Tages. Das hat immer allen sehr gut gefallen, weil sich der Frühstücksraum im 7. Stock befand, und wir von dort aus eine schöne Aussicht über Berlin hatten.

Reporter: Habt ihr am ersten Tag schon etwas von Berlin gesehen?

Anita: Im Anschluss an das Abendessen schauten wir uns in der näheren Umgebung um. Vorbei am Willy-Brandt-Haus gingen wir zum Potsdamer Platz. Gefühlte «Stunden» später kamen wir durchnässt und mit kalten Füßen wieder im Hotel an. Dort mussten wir noch das Bett beziehen. Das war vor allem für einige Jungs eine sehr interessante Erfahrung.

Reporter: Dann am nächsten Tag ausgeschlafen zur Stadtbesichtigung.

Anita: Von wegen! Am nächsten Morgen nach der Anreise war kaum einer richtig ausgeschlafen, da das Hotel neben der S-Bahn liegt und diese sehr oft und laut vorbeifuhr. Nach dem Frühstück war Stadtrundgang angesagt, Gott sei Dank schien die Sonne.

Reporter: Wie schon das Sprichwort sagt: «Wenn Engel reisen, lacht der Himmel».

Anita: Ja, das stimmt. Das hat gut gepasst!

Reporter: Was habt ihr in Berlin gesehen? Was hat am meisten beeindruckt?

Anita: Wir sahen uns Sehenswürdigkeiten an wie das Brandenburger Tor, den Berliner Dom, Checkpoint Charlie. Nach diesen «normalen» Sehenswürdigkeiten kam noch etwas, was jeden bewegte. In Hohenschönhausen besuchten wir ein ehemaliges Gefängnis der «Staatssicherheit», dem Geheimdienst der ehemaligen DDR. Dort bekamen wir eine Führung von einem ehemaligen Häftling, der zwei Aufenthalte in diesem Gefängnis überlebt hat. Es war die bewegendste «Sehenswürdigkeit», die wir uns ansahen.

Reporter: Naja, das hört sich an als ob ihr den ganzen Tag auf den Beinen verbracht habt.

Anita: Ja, der Tag war sehr interessant und anstrengend. Wir waren total fertig vom Stadtrundgang und abends immer noch beeindruckt von der Führung durch das Gefängnis. Einige besuchten aber noch ihre Klassenkameraden um etwas zu plaudern. Ab 22.00 Uhr musste auf den Gängen Ruhe sein. Diese Nacht schliefen wir besser, langsam gewöhnten wir uns an die Bahn, obwohl sie an unseren Fenstern alle 10 Minuten vorbeirauschte.


5
Задание 8 № 296

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Die Jugendlichen waren am meisten beeindruckt...

 

1) vom Check-Point Charlie im Stadtzentrum.

2) vom ehemaligen Gefängnis der Staatsicherheit der DDR.

3) vom herrlichen Wetter beim Stadtrundgang.

Расшифровка записи

Reporter: Anita, ich weiß, dass sehr viele in der Klasse schon lange nach Berlin fahren wollten. Du auch?

Anita: Ja, ich konnte das kaum erwarten. Und ich glaube jeder war gut gelaunt und freute sich auf die Woche in Berlin.

Reporter: Das ist schon eine lange Strecke. Musstet ihr am Abreisetag sehr früh aufstehen?

Anita: Na ja, es ging. Sehr früh nicht. Um 8:45 in der Frühe fuhren wir los. Die Busfahrt war sehr lustig, aber auch sehr lang, das stimmt. Vom vielen Sitzen taten uns nach einiger Zeit der Rücken und der Hintem weh, aber wir haben viel miteinander gequatscht und gespielt, und es ist schnell Mittag geworden.

Reporter: Wann seid ihr angekommen?

Anita: Um ca. 17 Uhr kamen wir am Hotel an.

Reporter: Dann gleich Zimmer beziehen ...

Anita: Nein, wir mussten uns in die Bar setzen und dort wurden die Zimmer verteilt. Das hat eine Weile gedauert. Unser Zimmer war nicht sehr schön, aber wir fünf machten mit ein wenig Geschick das Beste daraus.

Reporter: Das Zimmer also nicht so gut. Und das Essen?

Anita: Das Abendessen am ersten Tag schmeckte allen nicht so richtig; Mamas Küche ist doch die Beste! Aber das Frühstück war immer sehr schön. Um 7.45 Uhr gab es Frühstück, das war immer das beste Essen des Tages. Das hat immer allen sehr gut gefallen, weil sich der Frühstücksraum im 7. Stock befand, und wir von dort aus eine schöne Aussicht über Berlin hatten.

Reporter: Habt ihr am ersten Tag schon etwas von Berlin gesehen?

Anita: Im Anschluss an das Abendessen schauten wir uns in der näheren Umgebung um. Vorbei am Willy-Brandt-Haus gingen wir zum Potsdamer Platz. Gefühlte «Stunden» später kamen wir durchnässt und mit kalten Füßen wieder im Hotel an. Dort mussten wir noch das Bett beziehen. Das war vor allem für einige Jungs eine sehr interessante Erfahrung.

Reporter: Dann am nächsten Tag ausgeschlafen zur Stadtbesichtigung.

Anita: Von wegen! Am nächsten Morgen nach der Anreise war kaum einer richtig ausgeschlafen, da das Hotel neben der S-Bahn liegt und diese sehr oft und laut vorbeifuhr. Nach dem Frühstück war Stadtrundgang angesagt, Gott sei Dank schien die Sonne.

Reporter: Wie schon das Sprichwort sagt: «Wenn Engel reisen, lacht der Himmel».

Anita: Ja, das stimmt. Das hat gut gepasst!

Reporter: Was habt ihr in Berlin gesehen? Was hat am meisten beeindruckt?

Anita: Wir sahen uns Sehenswürdigkeiten an wie das Brandenburger Tor, den Berliner Dom, Checkpoint Charlie. Nach diesen «normalen» Sehenswürdigkeiten kam noch etwas, was jeden bewegte. In Hohenschönhausen besuchten wir ein ehemaliges Gefängnis der «Staatssicherheit», dem Geheimdienst der ehemaligen DDR. Dort bekamen wir eine Führung von einem ehemaligen Häftling, der zwei Aufenthalte in diesem Gefängnis überlebt hat. Es war die bewegendste «Sehenswürdigkeit», die wir uns ansahen.

Reporter: Naja, das hört sich an als ob ihr den ganzen Tag auf den Beinen verbracht habt.

Anita: Ja, der Tag war sehr interessant und anstrengend. Wir waren total fertig vom Stadtrundgang und abends immer noch beeindruckt von der Führung durch das Gefängnis. Einige besuchten aber noch ihre Klassenkameraden um etwas zu plaudern. Ab 22.00 Uhr musste auf den Gängen Ruhe sein. Diese Nacht schliefen wir besser, langsam gewöhnten wir uns an die Bahn, obwohl sie an unseren Fenstern alle 10 Minuten vorbeirauschte.


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Задание 9 № 297

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In der zweiten Nacht schliefen die Kinder besser weil...

 

1) sie schon um 22.00 Uhr im Bett waren.

2) die Gespäche mit Klassenkameraden beruhigend wirkten.

3) sie sich langsam an die Bahn gewöhnt hatten.

Расшифровка записи

Reporter: Anita, ich weiß, dass sehr viele in der Klasse schon lange nach Berlin fahren wollten. Du auch?

Anita: Ja, ich konnte das kaum erwarten. Und ich glaube jeder war gut gelaunt und freute sich auf die Woche in Berlin.

Reporter: Das ist schon eine lange Strecke. Musstet ihr am Abreisetag sehr früh aufstehen?

Anita: Na ja, es ging. Sehr früh nicht. Um 8:45 in der Frühe fuhren wir los. Die Busfahrt war sehr lustig, aber auch sehr lang, das stimmt. Vom vielen Sitzen taten uns nach einiger Zeit der Rücken und der Hintem weh, aber wir haben viel miteinander gequatscht und gespielt, und es ist schnell Mittag geworden.

Reporter: Wann seid ihr angekommen?

Anita: Um ca. 17 Uhr kamen wir am Hotel an.

Reporter: Dann gleich Zimmer beziehen ...

Anita: Nein, wir mussten uns in die Bar setzen und dort wurden die Zimmer verteilt. Das hat eine Weile gedauert. Unser Zimmer war nicht sehr schön, aber wir fünf machten mit ein wenig Geschick das Beste daraus.

Reporter: Das Zimmer also nicht so gut. Und das Essen?

Anita: Das Abendessen am ersten Tag schmeckte allen nicht so richtig; Mamas Küche ist doch die Beste! Aber das Frühstück war immer sehr schön. Um 7.45 Uhr gab es Frühstück, das war immer das beste Essen des Tages. Das hat immer allen sehr gut gefallen, weil sich der Frühstücksraum im 7. Stock befand, und wir von dort aus eine schöne Aussicht über Berlin hatten.

Reporter: Habt ihr am ersten Tag schon etwas von Berlin gesehen?

Anita: Im Anschluss an das Abendessen schauten wir uns in der näheren Umgebung um. Vorbei am Willy-Brandt-Haus gingen wir zum Potsdamer Platz. Gefühlte «Stunden» später kamen wir durchnässt und mit kalten Füßen wieder im Hotel an. Dort mussten wir noch das Bett beziehen. Das war vor allem für einige Jungs eine sehr interessante Erfahrung.

Reporter: Dann am nächsten Tag ausgeschlafen zur Stadtbesichtigung.

Anita: Von wegen! Am nächsten Morgen nach der Anreise war kaum einer richtig ausgeschlafen, da das Hotel neben der S-Bahn liegt und diese sehr oft und laut vorbeifuhr. Nach dem Frühstück war Stadtrundgang angesagt, Gott sei Dank schien die Sonne.

Reporter: Wie schon das Sprichwort sagt: «Wenn Engel reisen, lacht der Himmel».

Anita: Ja, das stimmt. Das hat gut gepasst!

Reporter: Was habt ihr in Berlin gesehen? Was hat am meisten beeindruckt?

Anita: Wir sahen uns Sehenswürdigkeiten an wie das Brandenburger Tor, den Berliner Dom, Checkpoint Charlie. Nach diesen «normalen» Sehenswürdigkeiten kam noch etwas, was jeden bewegte. In Hohenschönhausen besuchten wir ein ehemaliges Gefängnis der «Staatssicherheit», dem Geheimdienst der ehemaligen DDR. Dort bekamen wir eine Führung von einem ehemaligen Häftling, der zwei Aufenthalte in diesem Gefängnis überlebt hat. Es war die bewegendste «Sehenswürdigkeit», die wir uns ansahen.

Reporter: Naja, das hört sich an als ob ihr den ganzen Tag auf den Beinen verbracht habt.

Anita: Ja, der Tag war sehr interessant und anstrengend. Wir waren total fertig vom Stadtrundgang und abends immer noch beeindruckt von der Führung durch das Gefängnis. Einige besuchten aber noch ihre Klassenkameraden um etwas zu plaudern. Ab 22.00 Uhr musste auf den Gängen Ruhe sein. Diese Nacht schliefen wir besser, langsam gewöhnten wir uns an die Bahn, obwohl sie an unseren Fenstern alle 10 Minuten vorbeirauschte.

Расшифровка записи

Reporter: Anita, ich weiß, dass sehr viele in der Klasse schon lange nach Berlin fahren wollten. Du auch?

Anita: Ja, ich konnte das kaum erwarten. Und ich glaube jeder war gut gelaunt und freute sich auf die Woche in Berlin.

Reporter: Das ist schon eine lange Strecke. Musstet ihr am Abreisetag sehr früh aufstehen?

Anita: Na ja, es ging. Sehr früh nicht. Um 8:45 in der Frühe fuhren wir los. Die Busfahrt war sehr lustig, aber auch sehr lang, das stimmt. Vom vielen Sitzen taten uns nach einiger Zeit der Rücken und der Hintem weh, aber wir haben viel miteinander gequatscht und gespielt, und es ist schnell Mittag geworden.

Reporter: Wann seid ihr angekommen?

Anita: Um ca. 17 Uhr kamen wir am Hotel an.

Reporter: Dann gleich Zimmer beziehen ...

Anita: Nein, wir mussten uns in die Bar setzen und dort wurden die Zimmer verteilt. Das hat eine Weile gedauert. Unser Zimmer war nicht sehr schön, aber wir fünf machten mit ein wenig Geschick das Beste daraus.

Reporter: Das Zimmer also nicht so gut. Und das Essen?

Anita: Das Abendessen am ersten Tag schmeckte allen nicht so richtig; Mamas Küche ist doch die Beste! Aber das Frühstück war immer sehr schön. Um 7.45 Uhr gab es Frühstück, das war immer das beste Essen des Tages. Das hat immer allen sehr gut gefallen, weil sich der Frühstücksraum im 7. Stock befand, und wir von dort aus eine schöne Aussicht über Berlin hatten.

Reporter: Habt ihr am ersten Tag schon etwas von Berlin gesehen?

Anita: Im Anschluss an das Abendessen schauten wir uns in der näheren Umgebung um. Vorbei am Willy-Brandt-Haus gingen wir zum Potsdamer Platz. Gefühlte «Stunden» später kamen wir durchnässt und mit kalten Füßen wieder im Hotel an. Dort mussten wir noch das Bett beziehen. Das war vor allem für einige Jungs eine sehr interessante Erfahrung.

Reporter: Dann am nächsten Tag ausgeschlafen zur Stadtbesichtigung.

Anita: Von wegen! Am nächsten Morgen nach der Anreise war kaum einer richtig ausgeschlafen, da das Hotel neben der S-Bahn liegt und diese sehr oft und laut vorbeifuhr. Nach dem Frühstück war Stadtrundgang angesagt, Gott sei Dank schien die Sonne.

Reporter: Wie schon das Sprichwort sagt: «Wenn Engel reisen, lacht der Himmel».

Anita: Ja, das stimmt. Das hat gut gepasst!

Reporter: Was habt ihr in Berlin gesehen? Was hat am meisten beeindruckt?

Anita: Wir sahen uns Sehenswürdigkeiten an wie das Brandenburger Tor, den Berliner Dom, Checkpoint Charlie. Nach diesen «normalen» Sehenswürdigkeiten kam noch etwas, was jeden bewegte. In Hohenschönhausen besuchten wir ein ehemaliges Gefängnis der «Staatssicherheit», dem Geheimdienst der ehemaligen DDR. Dort bekamen wir eine Führung von einem ehemaligen Häftling, der zwei Aufenthalte in diesem Gefängnis überlebt hat. Es war die bewegendste «Sehenswürdigkeit», die wir uns ansahen.

Reporter: Naja, das hört sich an als ob ihr den ganzen Tag auf den Beinen verbracht habt.

Anita: Ja, der Tag war sehr interessant und anstrengend. Wir waren total fertig vom Stadtrundgang und abends immer noch beeindruckt von der Führung durch das Gefängnis. Einige besuchten aber noch ihre Klassenkameraden um etwas zu plaudern. Ab 22.00 Uhr musste auf den Gängen Ruhe sein. Diese Nacht schliefen wir besser, langsam gewöhnten wir uns an die Bahn, obwohl sie an unseren Fenstern alle 10 Minuten vorbeirauschte.


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Задание 4 № 338

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Bei einem Blindwalk ist besonders wichtig, dass die Teilnehmer...

 

1) nichts sehen.

2) gut sehen und hören können.

3) einen guten Stadtführer haben.

1
Задание 3 № 337

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Blindwalk ist eine Stadtführung.

 

1) für blinde Menschen.

2) mit geschlossenen Augen.

3) in der Nacht.

Расшифровка записи

Was ist Blindwalk?

Reporter: Herr Rudolph, Sie schreiben auf Ihrer Werbung: «Unvergessliche Erfahrungen bei einem Blindwalk». Was ist das eigentlich? Ein Spaziergang mit einem Menschen, den man früher nicht gekannt hat? Ein Blinddate quasi?

Rudolph: Nein, das hat mit Blinddate nichts zu tun. Stadtbesichtigung - in Denglisch «Sightseeing» ist bekannt. Sightjogging ist auch nicht neu. Blindwalk ist eine neue Form eine Stadt zu erkunden: Deutschlands erste Stadtführung mit verbundenen Augen. Die Teilnehmer sollen versuchen die Geräusche und Gerüche der Stadt neben den Bildern wahrzunehmen. Wichtig ist, dass die Teilnehmer wirklich nichts sehen. Dafür wird eine Augenmaske aufgesetzt. Wichtig ist, dass die Teilnehmer wirklich Köln in kompletter Dunkelheit erleben, nicht einfach etwas sehen und etwas nicht.

Reporter: Wie sind Sic auf diese Idee gekommen?

Rudolph: Ich bin Experte für Akustikdesign und installierte zuerst dunkle Räume, in denen Sehende von Blinden durch die Installation mit Tastobjekten geführt wurden. «Dialog im Dunkeln» nannte ich das. Ein paar Jahre später eröffnete ich das erste Dunkelrestaurant Deutschlands, wo Blinde und Sehbehinderte den Gästen die Speisen in völliger Finsternis servieren. Jetzt verbinde ich diese beiden Konzepte und bringe sie mit dem Blindwalk in die echte Welt.

Reporter: Ich kann mir aber bei aller Liebe nicht vorstellen, dass man mit verbundenen Augen eine Stadtführung machen kann. Wie funktioniert das?

Rudolph: Ein Clip steckt bei allen Teilnehmern im Ohr, darüber kommuniziere ich via Mikrofon mit den «Blindwalkem». Die Teilnehmer halten sich an den Rucksackschlaufen ihres Vordermanns fest und gehen dicht hintereinander. Die ersten Schritte sind etwas unsicher. Intensiv nimmt man die Geräusche der Umgebung wahr. Viel bewusster als sonst.

Reporter: Wird es mit der Zeit einfacher zu laufen?

Rudolph: Ja, bald schon kommt Routine auf beim Gehen in der Dunkelheit.

Reporter: Welche Stationen macht die Gruppe unterwegs?

Rudolph: Ohne zu halten geht es natürlich nicht. Die Stationen sind ein wesentlicher Teil der Veranstaltung. Wir halten zum ersten Mal am Bahnhof, dann vor dem Kölner Dom. Ein Besuch des Kölner Doms darf natürlich nicht fehlen. Am Römisch-Germanischen Museum betasten die Teilnehmer die draußen vor dem Gebäude aufgestellten Skulpturen und Sarkophage. Wir machen auch eine Picknick- Pause.

Reporter: Was empfinden die Teilnehmer als das Interessanteste bei dieser Führung?

Rudolph: Als «Blindwalker» taucht man in eine völlig andere Welt ein: Geräusche überfluten die Sinneswahrnehmung. Auf einmal klingt es, als wäre man mittendrin in einem Live-Hörspiel. Dieses besondere Wahrnehmen von Geräuschen ist das Wichtigste. Am Bahnhof z.B. faszinieren die Geräusche aus der halboffenen Bahnhofshalle. Wegen dieser offenen Halle sind diese Geräusche auch anders als von anderen Bahnhöfen.

Reporter: Ja, der Kölner Bahnhof war schon mal vor 20 Jahren Gegenstand einer Klanginstallation. Damals wurden die Geräusche vom Kölner Bahnhof aufgenommen und per Satellit nach San Francisco übertragen und dort abgespielt. Dafür konnte man in Köln die Geräusche des Hafens von San Francisco und das Rauschen des Wassers hören. Es muss interessant gewesen sein.

Rudolph: Natürlich. Die Leute sind immer nachdenklich am Ende der Tour, sie fragen sich, was lasse ich in meiner Wahrnehmung im Alltag aus? Auch die Gerüche werden intensiver wahrgenommen. Z.B. im Kölner Dom. Unterwegs lässt sich die Gruppe auf einer Bank zum Picknick nieder. Es gibt Trauben, Tee, Croissant, Ei und Tomate. Und im Dunkeln ist das Geschmackserlebnis ein anderes: Man isst bewusstcr und nimmt die unterschiedlichen Lebensmittel intensiver wahr.


2
Задание 5 № 339

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Herr Rudolph ...

 

1) experimentiert schon lange mit Erfahrungen in der Dunkelheit.

2) nahm das Beispiel von einem Dunkelrestaurant als Denkanstoss.

3) ist blind und möchte eine Stadtführung für blinde Menschen anbieten.

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Was ist Blindwalk?

Reporter: Herr Rudolph, Sie schreiben auf Ihrer Werbung: «Unvergessliche Erfahrungen bei einem Blindwalk». Was ist das eigentlich? Ein Spaziergang mit einem Menschen, den man früher nicht gekannt hat? Ein Blinddate quasi?

Rudolph: Nein, das hat mit Blinddate nichts zu tun. Stadtbesichtigung - in Denglisch «Sightseeing» ist bekannt. Sightjogging ist auch nicht neu. Blindwalk ist eine neue Form eine Stadt zu erkunden: Deutschlands erste Stadtführung mit verbundenen Augen. Die Teilnehmer sollen versuchen die Geräusche und Gerüche der Stadt neben den Bildern wahrzunehmen. Wichtig ist, dass die Teilnehmer wirklich nichts sehen. Dafür wird eine Augenmaske aufgesetzt. Wichtig ist, dass die Teilnehmer wirklich Köln in kompletter Dunkelheit erleben, nicht einfach etwas sehen und etwas nicht.

Reporter: Wie sind Sic auf diese Idee gekommen?

Rudolph: Ich bin Experte für Akustikdesign und installierte zuerst dunkle Räume, in denen Sehende von Blinden durch die Installation mit Tastobjekten geführt wurden. «Dialog im Dunkeln» nannte ich das. Ein paar Jahre später eröffnete ich das erste Dunkelrestaurant Deutschlands, wo Blinde und Sehbehinderte den Gästen die Speisen in völliger Finsternis servieren. Jetzt verbinde ich diese beiden Konzepte und bringe sie mit dem Blindwalk in die echte Welt.

Reporter: Ich kann mir aber bei aller Liebe nicht vorstellen, dass man mit verbundenen Augen eine Stadtführung machen kann. Wie funktioniert das?

Rudolph: Ein Clip steckt bei allen Teilnehmern im Ohr, darüber kommuniziere ich via Mikrofon mit den «Blindwalkem». Die Teilnehmer halten sich an den Rucksackschlaufen ihres Vordermanns fest und gehen dicht hintereinander. Die ersten Schritte sind etwas unsicher. Intensiv nimmt man die Geräusche der Umgebung wahr. Viel bewusster als sonst.

Reporter: Wird es mit der Zeit einfacher zu laufen?

Rudolph: Ja, bald schon kommt Routine auf beim Gehen in der Dunkelheit.

Reporter: Welche Stationen macht die Gruppe unterwegs?

Rudolph: Ohne zu halten geht es natürlich nicht. Die Stationen sind ein wesentlicher Teil der Veranstaltung. Wir halten zum ersten Mal am Bahnhof, dann vor dem Kölner Dom. Ein Besuch des Kölner Doms darf natürlich nicht fehlen. Am Römisch-Germanischen Museum betasten die Teilnehmer die draußen vor dem Gebäude aufgestellten Skulpturen und Sarkophage. Wir machen auch eine Picknick- Pause.

Reporter: Was empfinden die Teilnehmer als das Interessanteste bei dieser Führung?

Rudolph: Als «Blindwalker» taucht man in eine völlig andere Welt ein: Geräusche überfluten die Sinneswahrnehmung. Auf einmal klingt es, als wäre man mittendrin in einem Live-Hörspiel. Dieses besondere Wahrnehmen von Geräuschen ist das Wichtigste. Am Bahnhof z.B. faszinieren die Geräusche aus der halboffenen Bahnhofshalle. Wegen dieser offenen Halle sind diese Geräusche auch anders als von anderen Bahnhöfen.

Reporter: Ja, der Kölner Bahnhof war schon mal vor 20 Jahren Gegenstand einer Klanginstallation. Damals wurden die Geräusche vom Kölner Bahnhof aufgenommen und per Satellit nach San Francisco übertragen und dort abgespielt. Dafür konnte man in Köln die Geräusche des Hafens von San Francisco und das Rauschen des Wassers hören. Es muss interessant gewesen sein.

Rudolph: Natürlich. Die Leute sind immer nachdenklich am Ende der Tour, sie fragen sich, was lasse ich in meiner Wahrnehmung im Alltag aus? Auch die Gerüche werden intensiver wahrgenommen. Z.B. im Kölner Dom. Unterwegs lässt sich die Gruppe auf einer Bank zum Picknick nieder. Es gibt Trauben, Tee, Croissant, Ei und Tomate. Und im Dunkeln ist das Geschmackserlebnis ein anderes: Man isst bewusstcr und nimmt die unterschiedlichen Lebensmittel intensiver wahr.


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Задание 6 № 340

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Wie sicher ist ein Spaziergang mit verbundenen Augen?

 

1) Für blinde Menschen ist das natürlich kein Problem.

2) Man hält sich aneinander fest und bekommt Kommandos vom Stadtführer.

3) Wenn man die Geräusche intensiv wahrnimmt, läuft man auch sicher.

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Was ist Blindwalk?

Reporter: Herr Rudolph, Sie schreiben auf Ihrer Werbung: «Unvergessliche Erfahrungen bei einem Blindwalk». Was ist das eigentlich? Ein Spaziergang mit einem Menschen, den man früher nicht gekannt hat? Ein Blinddate quasi?

Rudolph: Nein, das hat mit Blinddate nichts zu tun. Stadtbesichtigung - in Denglisch «Sightseeing» ist bekannt. Sightjogging ist auch nicht neu. Blindwalk ist eine neue Form eine Stadt zu erkunden: Deutschlands erste Stadtführung mit verbundenen Augen. Die Teilnehmer sollen versuchen die Geräusche und Gerüche der Stadt neben den Bildern wahrzunehmen. Wichtig ist, dass die Teilnehmer wirklich nichts sehen. Dafür wird eine Augenmaske aufgesetzt. Wichtig ist, dass die Teilnehmer wirklich Köln in kompletter Dunkelheit erleben, nicht einfach etwas sehen und etwas nicht.

Reporter: Wie sind Sic auf diese Idee gekommen?

Rudolph: Ich bin Experte für Akustikdesign und installierte zuerst dunkle Räume, in denen Sehende von Blinden durch die Installation mit Tastobjekten geführt wurden. «Dialog im Dunkeln» nannte ich das. Ein paar Jahre später eröffnete ich das erste Dunkelrestaurant Deutschlands, wo Blinde und Sehbehinderte den Gästen die Speisen in völliger Finsternis servieren. Jetzt verbinde ich diese beiden Konzepte und bringe sie mit dem Blindwalk in die echte Welt.

Reporter: Ich kann mir aber bei aller Liebe nicht vorstellen, dass man mit verbundenen Augen eine Stadtführung machen kann. Wie funktioniert das?

Rudolph: Ein Clip steckt bei allen Teilnehmern im Ohr, darüber kommuniziere ich via Mikrofon mit den «Blindwalkem». Die Teilnehmer halten sich an den Rucksackschlaufen ihres Vordermanns fest und gehen dicht hintereinander. Die ersten Schritte sind etwas unsicher. Intensiv nimmt man die Geräusche der Umgebung wahr. Viel bewusster als sonst.

Reporter: Wird es mit der Zeit einfacher zu laufen?

Rudolph: Ja, bald schon kommt Routine auf beim Gehen in der Dunkelheit.

Reporter: Welche Stationen macht die Gruppe unterwegs?

Rudolph: Ohne zu halten geht es natürlich nicht. Die Stationen sind ein wesentlicher Teil der Veranstaltung. Wir halten zum ersten Mal am Bahnhof, dann vor dem Kölner Dom. Ein Besuch des Kölner Doms darf natürlich nicht fehlen. Am Römisch-Germanischen Museum betasten die Teilnehmer die draußen vor dem Gebäude aufgestellten Skulpturen und Sarkophage. Wir machen auch eine Picknick- Pause.

Reporter: Was empfinden die Teilnehmer als das Interessanteste bei dieser Führung?

Rudolph: Als «Blindwalker» taucht man in eine völlig andere Welt ein: Geräusche überfluten die Sinneswahrnehmung. Auf einmal klingt es, als wäre man mittendrin in einem Live-Hörspiel. Dieses besondere Wahrnehmen von Geräuschen ist das Wichtigste. Am Bahnhof z.B. faszinieren die Geräusche aus der halboffenen Bahnhofshalle. Wegen dieser offenen Halle sind diese Geräusche auch anders als von anderen Bahnhöfen.

Reporter: Ja, der Kölner Bahnhof war schon mal vor 20 Jahren Gegenstand einer Klanginstallation. Damals wurden die Geräusche vom Kölner Bahnhof aufgenommen und per Satellit nach San Francisco übertragen und dort abgespielt. Dafür konnte man in Köln die Geräusche des Hafens von San Francisco und das Rauschen des Wassers hören. Es muss interessant gewesen sein.

Rudolph: Natürlich. Die Leute sind immer nachdenklich am Ende der Tour, sie fragen sich, was lasse ich in meiner Wahrnehmung im Alltag aus? Auch die Gerüche werden intensiver wahrgenommen. Z.B. im Kölner Dom. Unterwegs lässt sich die Gruppe auf einer Bank zum Picknick nieder. Es gibt Trauben, Tee, Croissant, Ei und Tomate. Und im Dunkeln ist das Geschmackserlebnis ein anderes: Man isst bewusstcr und nimmt die unterschiedlichen Lebensmittel intensiver wahr.


4
Задание 7 № 341

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Die Gruppe ...

 

1) hält unterwegs an mehreren Stellen.

2) besucht den Kölner Dom nicht.

3) besucht das Römisch-Germanische Museum.

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Was ist Blindwalk?

Reporter: Herr Rudolph, Sie schreiben auf Ihrer Werbung: «Unvergessliche Erfahrungen bei einem Blindwalk». Was ist das eigentlich? Ein Spaziergang mit einem Menschen, den man früher nicht gekannt hat? Ein Blinddate quasi?

Rudolph: Nein, das hat mit Blinddate nichts zu tun. Stadtbesichtigung - in Denglisch «Sightseeing» ist bekannt. Sightjogging ist auch nicht neu. Blindwalk ist eine neue Form eine Stadt zu erkunden: Deutschlands erste Stadtführung mit verbundenen Augen. Die Teilnehmer sollen versuchen die Geräusche und Gerüche der Stadt neben den Bildern wahrzunehmen. Wichtig ist, dass die Teilnehmer wirklich nichts sehen. Dafür wird eine Augenmaske aufgesetzt. Wichtig ist, dass die Teilnehmer wirklich Köln in kompletter Dunkelheit erleben, nicht einfach etwas sehen und etwas nicht.

Reporter: Wie sind Sic auf diese Idee gekommen?

Rudolph: Ich bin Experte für Akustikdesign und installierte zuerst dunkle Räume, in denen Sehende von Blinden durch die Installation mit Tastobjekten geführt wurden. «Dialog im Dunkeln» nannte ich das. Ein paar Jahre später eröffnete ich das erste Dunkelrestaurant Deutschlands, wo Blinde und Sehbehinderte den Gästen die Speisen in völliger Finsternis servieren. Jetzt verbinde ich diese beiden Konzepte und bringe sie mit dem Blindwalk in die echte Welt.

Reporter: Ich kann mir aber bei aller Liebe nicht vorstellen, dass man mit verbundenen Augen eine Stadtführung machen kann. Wie funktioniert das?

Rudolph: Ein Clip steckt bei allen Teilnehmern im Ohr, darüber kommuniziere ich via Mikrofon mit den «Blindwalkem». Die Teilnehmer halten sich an den Rucksackschlaufen ihres Vordermanns fest und gehen dicht hintereinander. Die ersten Schritte sind etwas unsicher. Intensiv nimmt man die Geräusche der Umgebung wahr. Viel bewusster als sonst.

Reporter: Wird es mit der Zeit einfacher zu laufen?

Rudolph: Ja, bald schon kommt Routine auf beim Gehen in der Dunkelheit.

Reporter: Welche Stationen macht die Gruppe unterwegs?

Rudolph: Ohne zu halten geht es natürlich nicht. Die Stationen sind ein wesentlicher Teil der Veranstaltung. Wir halten zum ersten Mal am Bahnhof, dann vor dem Kölner Dom. Ein Besuch des Kölner Doms darf natürlich nicht fehlen. Am Römisch-Germanischen Museum betasten die Teilnehmer die draußen vor dem Gebäude aufgestellten Skulpturen und Sarkophage. Wir machen auch eine Picknick- Pause.

Reporter: Was empfinden die Teilnehmer als das Interessanteste bei dieser Führung?

Rudolph: Als «Blindwalker» taucht man in eine völlig andere Welt ein: Geräusche überfluten die Sinneswahrnehmung. Auf einmal klingt es, als wäre man mittendrin in einem Live-Hörspiel. Dieses besondere Wahrnehmen von Geräuschen ist das Wichtigste. Am Bahnhof z.B. faszinieren die Geräusche aus der halboffenen Bahnhofshalle. Wegen dieser offenen Halle sind diese Geräusche auch anders als von anderen Bahnhöfen.

Reporter: Ja, der Kölner Bahnhof war schon mal vor 20 Jahren Gegenstand einer Klanginstallation. Damals wurden die Geräusche vom Kölner Bahnhof aufgenommen und per Satellit nach San Francisco übertragen und dort abgespielt. Dafür konnte man in Köln die Geräusche des Hafens von San Francisco und das Rauschen des Wassers hören. Es muss interessant gewesen sein.

Rudolph: Natürlich. Die Leute sind immer nachdenklich am Ende der Tour, sie fragen sich, was lasse ich in meiner Wahrnehmung im Alltag aus? Auch die Gerüche werden intensiver wahrgenommen. Z.B. im Kölner Dom. Unterwegs lässt sich die Gruppe auf einer Bank zum Picknick nieder. Es gibt Trauben, Tee, Croissant, Ei und Tomate. Und im Dunkeln ist das Geschmackserlebnis ein anderes: Man isst bewusstcr und nimmt die unterschiedlichen Lebensmittel intensiver wahr.


5
Задание 8 № 342

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Was ist das Interessanteste am Blindwalk aus der Sicht der Teilnehmer?

 

1) Die Klanginstallation am Kölner Bahnhof.

2) Das Wahrnehmen von Geräuschen.

3) Die Bilder, die man sich vorstellt.

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Was ist Blindwalk?

Reporter: Herr Rudolph, Sie schreiben auf Ihrer Werbung: «Unvergessliche Erfahrungen bei einem Blindwalk». Was ist das eigentlich? Ein Spaziergang mit einem Menschen, den man früher nicht gekannt hat? Ein Blinddate quasi?

Rudolph: Nein, das hat mit Blinddate nichts zu tun. Stadtbesichtigung - in Denglisch «Sightseeing» ist bekannt. Sightjogging ist auch nicht neu. Blindwalk ist eine neue Form eine Stadt zu erkunden: Deutschlands erste Stadtführung mit verbundenen Augen. Die Teilnehmer sollen versuchen die Geräusche und Gerüche der Stadt neben den Bildern wahrzunehmen. Wichtig ist, dass die Teilnehmer wirklich nichts sehen. Dafür wird eine Augenmaske aufgesetzt. Wichtig ist, dass die Teilnehmer wirklich Köln in kompletter Dunkelheit erleben, nicht einfach etwas sehen und etwas nicht.

Reporter: Wie sind Sic auf diese Idee gekommen?

Rudolph: Ich bin Experte für Akustikdesign und installierte zuerst dunkle Räume, in denen Sehende von Blinden durch die Installation mit Tastobjekten geführt wurden. «Dialog im Dunkeln» nannte ich das. Ein paar Jahre später eröffnete ich das erste Dunkelrestaurant Deutschlands, wo Blinde und Sehbehinderte den Gästen die Speisen in völliger Finsternis servieren. Jetzt verbinde ich diese beiden Konzepte und bringe sie mit dem Blindwalk in die echte Welt.

Reporter: Ich kann mir aber bei aller Liebe nicht vorstellen, dass man mit verbundenen Augen eine Stadtführung machen kann. Wie funktioniert das?

Rudolph: Ein Clip steckt bei allen Teilnehmern im Ohr, darüber kommuniziere ich via Mikrofon mit den «Blindwalkem». Die Teilnehmer halten sich an den Rucksackschlaufen ihres Vordermanns fest und gehen dicht hintereinander. Die ersten Schritte sind etwas unsicher. Intensiv nimmt man die Geräusche der Umgebung wahr. Viel bewusster als sonst.

Reporter: Wird es mit der Zeit einfacher zu laufen?

Rudolph: Ja, bald schon kommt Routine auf beim Gehen in der Dunkelheit.

Reporter: Welche Stationen macht die Gruppe unterwegs?

Rudolph: Ohne zu halten geht es natürlich nicht. Die Stationen sind ein wesentlicher Teil der Veranstaltung. Wir halten zum ersten Mal am Bahnhof, dann vor dem Kölner Dom. Ein Besuch des Kölner Doms darf natürlich nicht fehlen. Am Römisch-Germanischen Museum betasten die Teilnehmer die draußen vor dem Gebäude aufgestellten Skulpturen und Sarkophage. Wir machen auch eine Picknick- Pause.

Reporter: Was empfinden die Teilnehmer als das Interessanteste bei dieser Führung?

Rudolph: Als «Blindwalker» taucht man in eine völlig andere Welt ein: Geräusche überfluten die Sinneswahrnehmung. Auf einmal klingt es, als wäre man mittendrin in einem Live-Hörspiel. Dieses besondere Wahrnehmen von Geräuschen ist das Wichtigste. Am Bahnhof z.B. faszinieren die Geräusche aus der halboffenen Bahnhofshalle. Wegen dieser offenen Halle sind diese Geräusche auch anders als von anderen Bahnhöfen.

Reporter: Ja, der Kölner Bahnhof war schon mal vor 20 Jahren Gegenstand einer Klanginstallation. Damals wurden die Geräusche vom Kölner Bahnhof aufgenommen und per Satellit nach San Francisco übertragen und dort abgespielt. Dafür konnte man in Köln die Geräusche des Hafens von San Francisco und das Rauschen des Wassers hören. Es muss interessant gewesen sein.

Rudolph: Natürlich. Die Leute sind immer nachdenklich am Ende der Tour, sie fragen sich, was lasse ich in meiner Wahrnehmung im Alltag aus? Auch die Gerüche werden intensiver wahrgenommen. Z.B. im Kölner Dom. Unterwegs lässt sich die Gruppe auf einer Bank zum Picknick nieder. Es gibt Trauben, Tee, Croissant, Ei und Tomate. Und im Dunkeln ist das Geschmackserlebnis ein anderes: Man isst bewusstcr und nimmt die unterschiedlichen Lebensmittel intensiver wahr.


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Задание 9 № 343

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Wo wird unterwegs gegessen?

 

1) Im Kölner Dom.

2) Auf einer Bank.

3) In einem Dunkelrestaurant.

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Was ist Blindwalk?

Reporter: Herr Rudolph, Sie schreiben auf Ihrer Werbung: «Unvergessliche Erfahrungen bei einem Blindwalk». Was ist das eigentlich? Ein Spaziergang mit einem Menschen, den man früher nicht gekannt hat? Ein Blinddate quasi?

Rudolph: Nein, das hat mit Blinddate nichts zu tun. Stadtbesichtigung - in Denglisch «Sightseeing» ist bekannt. Sightjogging ist auch nicht neu. Blindwalk ist eine neue Form eine Stadt zu erkunden: Deutschlands erste Stadtführung mit verbundenen Augen. Die Teilnehmer sollen versuchen die Geräusche und Gerüche der Stadt neben den Bildern wahrzunehmen. Wichtig ist, dass die Teilnehmer wirklich nichts sehen. Dafür wird eine Augenmaske aufgesetzt. Wichtig ist, dass die Teilnehmer wirklich Köln in kompletter Dunkelheit erleben, nicht einfach etwas sehen und etwas nicht.

Reporter: Wie sind Sic auf diese Idee gekommen?

Rudolph: Ich bin Experte für Akustikdesign und installierte zuerst dunkle Räume, in denen Sehende von Blinden durch die Installation mit Tastobjekten geführt wurden. «Dialog im Dunkeln» nannte ich das. Ein paar Jahre später eröffnete ich das erste Dunkelrestaurant Deutschlands, wo Blinde und Sehbehinderte den Gästen die Speisen in völliger Finsternis servieren. Jetzt verbinde ich diese beiden Konzepte und bringe sie mit dem Blindwalk in die echte Welt.

Reporter: Ich kann mir aber bei aller Liebe nicht vorstellen, dass man mit verbundenen Augen eine Stadtführung machen kann. Wie funktioniert das?

Rudolph: Ein Clip steckt bei allen Teilnehmern im Ohr, darüber kommuniziere ich via Mikrofon mit den «Blindwalkem». Die Teilnehmer halten sich an den Rucksackschlaufen ihres Vordermanns fest und gehen dicht hintereinander. Die ersten Schritte sind etwas unsicher. Intensiv nimmt man die Geräusche der Umgebung wahr. Viel bewusster als sonst.

Reporter: Wird es mit der Zeit einfacher zu laufen?

Rudolph: Ja, bald schon kommt Routine auf beim Gehen in der Dunkelheit.

Reporter: Welche Stationen macht die Gruppe unterwegs?

Rudolph: Ohne zu halten geht es natürlich nicht. Die Stationen sind ein wesentlicher Teil der Veranstaltung. Wir halten zum ersten Mal am Bahnhof, dann vor dem Kölner Dom. Ein Besuch des Kölner Doms darf natürlich nicht fehlen. Am Römisch-Germanischen Museum betasten die Teilnehmer die draußen vor dem Gebäude aufgestellten Skulpturen und Sarkophage. Wir machen auch eine Picknick- Pause.

Reporter: Was empfinden die Teilnehmer als das Interessanteste bei dieser Führung?

Rudolph: Als «Blindwalker» taucht man in eine völlig andere Welt ein: Geräusche überfluten die Sinneswahrnehmung. Auf einmal klingt es, als wäre man mittendrin in einem Live-Hörspiel. Dieses besondere Wahrnehmen von Geräuschen ist das Wichtigste. Am Bahnhof z.B. faszinieren die Geräusche aus der halboffenen Bahnhofshalle. Wegen dieser offenen Halle sind diese Geräusche auch anders als von anderen Bahnhöfen.

Reporter: Ja, der Kölner Bahnhof war schon mal vor 20 Jahren Gegenstand einer Klanginstallation. Damals wurden die Geräusche vom Kölner Bahnhof aufgenommen und per Satellit nach San Francisco übertragen und dort abgespielt. Dafür konnte man in Köln die Geräusche des Hafens von San Francisco und das Rauschen des Wassers hören. Es muss interessant gewesen sein.

Rudolph: Natürlich. Die Leute sind immer nachdenklich am Ende der Tour, sie fragen sich, was lasse ich in meiner Wahrnehmung im Alltag aus? Auch die Gerüche werden intensiver wahrgenommen. Z.B. im Kölner Dom. Unterwegs lässt sich die Gruppe auf einer Bank zum Picknick nieder. Es gibt Trauben, Tee, Croissant, Ei und Tomate. Und im Dunkeln ist das Geschmackserlebnis ein anderes: Man isst bewusstcr und nimmt die unterschiedlichen Lebensmittel intensiver wahr.

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Was ist Blindwalk?

Reporter: Herr Rudolph, Sie schreiben auf Ihrer Werbung: «Unvergessliche Erfahrungen bei einem Blindwalk». Was ist das eigentlich? Ein Spaziergang mit einem Menschen, den man früher nicht gekannt hat? Ein Blinddate quasi?

Rudolph: Nein, das hat mit Blinddate nichts zu tun. Stadtbesichtigung - in Denglisch «Sightseeing» ist bekannt. Sightjogging ist auch nicht neu. Blindwalk ist eine neue Form eine Stadt zu erkunden: Deutschlands erste Stadtführung mit verbundenen Augen. Die Teilnehmer sollen versuchen die Geräusche und Gerüche der Stadt neben den Bildern wahrzunehmen. Wichtig ist, dass die Teilnehmer wirklich nichts sehen. Dafür wird eine Augenmaske aufgesetzt. Wichtig ist, dass die Teilnehmer wirklich Köln in kompletter Dunkelheit erleben, nicht einfach etwas sehen und etwas nicht.

Reporter: Wie sind Sic auf diese Idee gekommen?

Rudolph: Ich bin Experte für Akustikdesign und installierte zuerst dunkle Räume, in denen Sehende von Blinden durch die Installation mit Tastobjekten geführt wurden. «Dialog im Dunkeln» nannte ich das. Ein paar Jahre später eröffnete ich das erste Dunkelrestaurant Deutschlands, wo Blinde und Sehbehinderte den Gästen die Speisen in völliger Finsternis servieren. Jetzt verbinde ich diese beiden Konzepte und bringe sie mit dem Blindwalk in die echte Welt.

Reporter: Ich kann mir aber bei aller Liebe nicht vorstellen, dass man mit verbundenen Augen eine Stadtführung machen kann. Wie funktioniert das?

Rudolph: Ein Clip steckt bei allen Teilnehmern im Ohr, darüber kommuniziere ich via Mikrofon mit den «Blindwalkem». Die Teilnehmer halten sich an den Rucksackschlaufen ihres Vordermanns fest und gehen dicht hintereinander. Die ersten Schritte sind etwas unsicher. Intensiv nimmt man die Geräusche der Umgebung wahr. Viel bewusster als sonst.

Reporter: Wird es mit der Zeit einfacher zu laufen?

Rudolph: Ja, bald schon kommt Routine auf beim Gehen in der Dunkelheit.

Reporter: Welche Stationen macht die Gruppe unterwegs?

Rudolph: Ohne zu halten geht es natürlich nicht. Die Stationen sind ein wesentlicher Teil der Veranstaltung. Wir halten zum ersten Mal am Bahnhof, dann vor dem Kölner Dom. Ein Besuch des Kölner Doms darf natürlich nicht fehlen. Am Römisch-Germanischen Museum betasten die Teilnehmer die draußen vor dem Gebäude aufgestellten Skulpturen und Sarkophage. Wir machen auch eine Picknick- Pause.

Reporter: Was empfinden die Teilnehmer als das Interessanteste bei dieser Führung?

Rudolph: Als «Blindwalker» taucht man in eine völlig andere Welt ein: Geräusche überfluten die Sinneswahrnehmung. Auf einmal klingt es, als wäre man mittendrin in einem Live-Hörspiel. Dieses besondere Wahrnehmen von Geräuschen ist das Wichtigste. Am Bahnhof z.B. faszinieren die Geräusche aus der halboffenen Bahnhofshalle. Wegen dieser offenen Halle sind diese Geräusche auch anders als von anderen Bahnhöfen.

Reporter: Ja, der Kölner Bahnhof war schon mal vor 20 Jahren Gegenstand einer Klanginstallation. Damals wurden die Geräusche vom Kölner Bahnhof aufgenommen und per Satellit nach San Francisco übertragen und dort abgespielt. Dafür konnte man in Köln die Geräusche des Hafens von San Francisco und das Rauschen des Wassers hören. Es muss interessant gewesen sein.

Rudolph: Natürlich. Die Leute sind immer nachdenklich am Ende der Tour, sie fragen sich, was lasse ich in meiner Wahrnehmung im Alltag aus? Auch die Gerüche werden intensiver wahrgenommen. Z.B. im Kölner Dom. Unterwegs lässt sich die Gruppe auf einer Bank zum Picknick nieder. Es gibt Trauben, Tee, Croissant, Ei und Tomate. Und im Dunkeln ist das Geschmackserlebnis ein anderes: Man isst bewusstcr und nimmt die unterschiedlichen Lebensmittel intensiver wahr.


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