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Задания 15. Полное понимание информации в тексте

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Задание 15 № 25

Warum gefällt die rollende Bücherei den Lesern?

 

1) Sie hat 52 000 Medieneinheiten im Angebot.

2) Sie hat 4 500 Büchereinheiten im Angebot.

3) Sie kommt immer an demselben Tag.

4) Sie kommt gerade zum Wohnort der Leser.


Прочитайте текст и выполните задания А15 – А21, отмечая цифру 1, 2, 3 или 4, соответствующую номеру выбранного вами варианта ответа.

 

Unser Bücherbus

Endlich taucht der orangenfarbene Bus in der Ferne auf. Wie gewohnt rollt er durch die Siedlung auf den großen Platz neben den Sportanlagen und parkt dort. Die hydraulische Tür öffnet sich. Schon steigen die ersten „Kunden“ ein. Manfred Böhnert, der den Bus fährt, und seine Kollegin Karen Eichler haben gerade ihren Platz im Bus genommen. Hier sind bereits Kinder und Erwachsene fleißig beim Auswählen. Neues Lesefutter wird gesucht, das für vier Wochen reichen muss. Erst dann kommt der orange Buchtransporter wieder.

Der Bus verkehrt streng nach Fahrplan. Zu festgelegten Terminen und Uhrzeiten hält er immer an denselben 88 Plätzen. Zuverlässig und vertraut seit 30 Jahren. So lange gibt es den „Bücherbus“ im Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) schon. Und niemand will auf ihn verzichten. „Das ist doch praktisch“, erklärt Schüler Fabian den Wert der Fahrbücherei, „da brauche ich nicht in die Stadt zu fahren. Der Bus kommt hierher, wo ich in der Nähe wohne“. Die meisten Leser sind Kinder und Jugendliche. Entsprechend groß ist das Angebot für die jungen Leser an Büchern, Zeitschriften, Hörbüchern, Videos und Computerprogrammen. „Wir haben hier 4 500 „Medien“, also Titel, an Bord“, sagt Manfred Böhnert. „Und was wir hier nicht haben, können wir beim nächsten Mal aus der Kreisbibliothek mitbringen, dort gibt es 52 000 „Medieneinheiten“ im Angebot. Was auch hier nicht zu bekommen ist, wird über den „Auswärtigen Leihverkehr“ beschafft“, ergänzt Karen Eichler. Dennoch – Engpässe sind nicht zu vermeiden. Die Harry-Potter-Welle schwappte auch bis in den Bücherbus. Elf Vorstellungen gibt es, die vier vorhandenen Bände sind schon lange ausgebucht. Da muss man Geduld haben, denn es kann Monate dauern, bis man ein so begehrtes Buch in Händen hält. Sachbücher, Tierbücher und Magazine sind weitere Kategorien, die bei den jungen Lesern oft gefragt sind. Das bestätigen auch Friederike und Jessica, deren Hobby – natürlich – Lesen ist. Jessica sucht die Bücher für ihren sechsjährigen Bruder mit aus. Sarah reserviert sich gerne Witzebücher. Sie kommt seit 1998 regelmäßig in den Bus. Johannes steht mehr auf Detektivgeschichten und spannende Krimis. „Oft werden die Kinder und Jugendlichen von ihren Eltern aufmerksam gemacht oder gleich mitgebracht“, stellte man in der Fahrbibliothek fest.

„Auch die erwachsenen Leser fragen natürlich Bestseller“, sagt Manfred Bönehrt, der sich über jeden Besucher freut. Gelesen wird immer. Und die Leselust gibt es in den elf Jahren, in denen er mit dem Bus unterwegs ist, immer noch.

Rollende Büchereien gibt es in erstaunlich vielen Orten Deutschlands, verrät ein Blick ins Internet. Mit ihnen erreicht man auch die Menschen in kleinen Orten, die nicht bis zu einer „stationären“ Bibliothek fahren können. Weil heute viel gespart wird, musste auch der Märkische Kreis vor sechs Jahren auf einen von zwei Bücherbussen verzichten. Aber der verbliebene Bus ist von den Benutzern heiß und innig geliebt. Die Besatzung des Busses hat für jeden Leser ein freundliches Wort übrig. Vielleicht sorgt auch dieses persönliche Verhältnis für die Erfolgsgeschichte des mobilen Lesetreffs. Denn die Bilanz dieses Bücherbusses kann sich sehen lassen: Jährlich werden etwa 83 000 Einheiten von ungefähr 2 200 Lesern ausgeliehen.

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Задание 12 № 22

Wie oft kommt der Bücherbus in einen Wohnort?

 

1) Einmal in der Woche.

2) Zweimal in der Woche.

3) Einmal in 4 Wochen.

4) Einmal in 3 Wochen.

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Задание 13 № 23

Wie lange gibt es Bücherbusse in Nordrhein – Westfalen?

 

1) 11 Jahre lang

2) 30 Jahre lang

3) ein Paar Jahre lang

4) 8 Jahre lang

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Задание 14 № 24

Wo sind die Bücherbushaltestellen?

 

1) Immer an den Schulen.

2) Immer an den Bibliotheken.

3) Immer am Rande der Siedlung.

4) Immer an denselben Plätzen.

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Задание 16 № 26

Welche Probleme gibt es manchmal in der Fahrbibliothek?

 

1) Manchmal muss man einige Monate auf ein nötiges Buch warten.

2) In der letzten Zeit kommen in den Bücherbus immer weniger Leser.

3) Man kann hier keine Videokassetten und Computerprogramme finden.

4) Es gibt hier wenige Bücher für Kinder und Jugendliche.

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Задание 17 № 27

Wo kann man die Information über die Fahrbibliotheken bekommen?

 

1) In den Kreisbibliotheken.

2) Im „Auswärtigen Leihverkehr“.

3) Auf den Internet-Seiten.

4) In „stationären“ Bibliotheken.

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Задание 18 № 28

Warum ist nur ein Bücherbus im Märkischen Kreis geblieben?

 

1) Weil der andere Bus zurzeit kaputt ist.

2) Weil es keinen anderen Busfahrer gibt.

3) Weil man wegen der Krise sparen muss.

4) Weil es nicht so viel Leser mehr gibt.

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Задание 15 № 71

Was machen zurzeit die Schüler aus Dortmund im Kunstunterricht?

 

1) große Ölbilder

2) Schalplattenhüllen

3) Collagen

4) Figuren aus Holz


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Ein Museum ohne Besucher

Es gibt ein Museum, das gibt es gar nicht. Es steht in Hagen in Westfalen, doch Besucher können nicht hineingehen. Wie bitte? Das Museum besitzt über 500 Kunstwerke, aber kein Mensch kennt die Künstler. Glaubt ihr das? Dort gibt es auch ein Eiscafé, aber Eis und Kaffee kann man dort nicht bekommen. Ist es wirklich so?

Ja, die Geschichte ist wahr. Hermann Hackstein, Kunstlehrer in Hagen, sammelt seit vielen Jahren Kunstwerke, die Schüler gemacht haben. „Ich wollte nicht, dass man die vielen Bilder und Objekte wegwirft“, erzählt er. „Die Arbeiten aus dem Kunstunterricht zeigen genau, wie Schüler ihre Umwelt sehen“. Darum gründete er vor zwei Jahren das ´Deutsche Museum für Schulkunst´.

Die Stadt Hagen fand Hacksteins Idee gut. Doch sie hatte nur einen kleinen Raum in einer alten Villa. Den durfte der Kunstlehrer benutzen. Oben unter dem Dach sind nun das Büro und der Lagerraum des Museums. Große Ölbilder und Figuren aus Holz stehen an der Wand. In einem Regal liegen Fotos, Collagen und andere Objekte. Räume für Ausstellungen gibt es nicht. Das Museum ist einmalig in Europa. Die schönsten Stücke der Sammlung sind ein Eiscafé, eine Modeboutique und ein HIFI- Studio. Es sind Fantasie Modelle aus Pappkarton. Schüler haben die Mini-Geschäfte gebaut – mit allem, was dazu gehört. In dem Eiscafé steht eine Musikbox. Sie sieht genauso wie ihr großes Vorbild. An der Wand hängt eine kleine Uhr. Sie ist aus dem Deckel einer Flasche gemacht. Viele Einzelheiten erkennt man erst, wenn man genau hinschaut.

Schüler aus Dortmund überlegten zum Beispiel? Wie kann man Madonna oder die Pet Shop Boys´ einpacken? Sie machten neue Hüllen für die Schallplatten ihrer Lieblingsstars. Jetzt hat Lehrer Hackstein die Arbeiten in seinem Museum. Das größte Bild in Hagener Villa kommt aus einer Hamburger Schule. Es ist zwei Meter groß und vier Meter breit. Viel Platz hat der Museumsdirektor ohne Haus nicht mehr für solche „Riesen“. Schon jetzt kann man sich in dem kleinen Dachzimmer kaum noch bewegen. Doch täglich kommen neue Arbeiten. Manchmal sucht der Kunstlehrer aus Hagen auch Werke zu bestimmten Themen. Gerade jetzt sammelt er Bilder und Objekte zum Thema „Schüler gestalten die Umwelt“.

Wie zeigt ein Museum ohne Räume seine Schätze? Im Moment organisiert Hackstein Wander- Ausstellungen. Doch bald soll es ein richtiges Museum geben. „In zwei Jahren haben wir Ausstellungsräume. Da können dann die Besucher unsere Sammlung sehen“, hofft Hermann Hackstein.

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Задание 12 № 68

Wie viele Kunstwerke gibt es im Museum?

 

1) 500

2) 200

3) 100

4) 50

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Задание 13 № 69

Wo befindet sich das erste Museum für Schulkunst?

 

1) in einer Hagener Schule

2) im Haus des Lehrers

3) in einem alten, größeren Haus

4) in einem Klassenzimmer

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Задание 14 № 70

Woraus ist eine kleine Uhr im Eiscafé gemacht?

 

1) aus dem Flaschendeckel

2) aus dem Pappkarton

3) aus Holz und Pappkarton

4) aus Altpapier

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Задание 16 № 72

Woher kommt das größte Bild in der Museumsammlung?

 

1) aus Hamburg

2) aus Dortmund

3) aus Hagen

4) aus einem Dorf

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Задание 17 № 73

Zu welchem Thema sammelt Kunstlehrer Hackstein in letzter Zeit Bilder und Objekte?

 

1) Musik und Musiker

2) Mode für Schüler

3) Schule und Schüler

4) Umweltgestaltung

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Задание 18 № 74

Warum kann man die Ausstellungsstücke im Museum nicht besichtigen?

 

1) Weil sie zu klein sind.

2) Weil der Museumsraum zu klein ist.

3) Weil die Exponate ständig „wandern“.

4) Weil die Sammlung dem Kunstlehrer gehört.

Источник: Яндекс: Тренировочная работа ЕГЭ по немецкому языку. Вариант 2.
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Задание 15 № 117

Johann Gutenberg …

 

1) brachte nichts Neues in die Drucktechnik seiner Zeit.

2) eröffnete die erste Druckerei in der Welt.

3) hatte ein neues Gerät für den Buchdruck erfunden.

4) druckte mit Hilfe seines Geräts die erste Zeitung.


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Johannes Gutenberg

Im Jahr I450 wurde in Straßburg eine Bibel verkauft. Sie kostete 60 Gulden – soviel wie ein kleiner Bauernhof. Dies war jedoch keineswegs ein Höchstpreis. Man zahlte damals bis zu 100 oder sogar 120 Gulden für ein Buch; man tauschte Bücher gegen Häuser und Land; man befestigte sie mit Ketten an schweren Tischen, denn Bücher waren seltene Kostbarkeiten, oft kostbarer als Silber und Gold. Kein Wunder: die Kanzleien der Fürsten und Städte, die neuen Schulen und Universitäten, die Kirchen und Klöster – die ganze gebildete Welt hungerte nach Büchern.

Heute noch leben wir im Zeitalter des gedruckten Wortes. Dieses Zeitalter begann vor mehr als 500 Jahren mit der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg.

Über Gutenbergs Leben wissen wir wenig. Man nimmt an, dass er einige Jahre vor 1400 in Mainz geboren wurde.

Was war das Neue an Gutenbergs Erfindung? Die Kunst Bilder oder Wörter in Münzen, ja sogar auf Papier oder Pergament zu drucken, kannte man schon vor Gutenberg. Im 11. Jahrhundert gab es in China bereits Druckereien; um 1400, zur Zeit der Kindheit Gutenbergs also, auch in Korea. Das Neue und Entscheidende an Gutenbergs Verfahren war, dass er die Buchstaben einzeln goss. Zu diesem Zweck hatte er ein besonderes Gerät erfunden. Nach vielen Versuchen fand er für den Guss die geeignete Legierung aus Blei, Zink und anderen Metallen. Jeder gegossene Buchstabe befand sich auf dem Ende eines Stäbchens. Diese Stäbchen, „Lettern“ genannt, wurden zu Wörtern zusammengesetzt, diese wiederum zu Zeilen und Seiten. Den Letternblock für eine Seite spannte Gutenberg in einen Rahmen, bestrich ihn dann mit schwarzer Farbe und konnte schließlich mit Hilfe einer „Presse“ den „Schriftsatz“ auf Papier oder Per¬gament drucken.

Am 3. Februar 1468 starb Gutenberg. Aber er hatte es noch erlebt, dass seine Erfindung sich über die Welt auszubreiten begann, dass man nicht nur in Mainz, sondern auch in Straßburg und Köln, in Rom, Barcelona und Pilsen Bücher druckte. Sieben Jahre nach Gutenbergs Tod arbeiteten deutsche Drucker in Utrecht, Brügge und Pans, in Venedig, Florenz und Neapel, in Budapest und Krakau, in Valencia. Im Jahr 1500 gab es in 260 Städten Europas 1120 Druckereien, in denen insgesamt schon mehr als zehn Millionen Bücher hergestellt worden waren. Dennoch: Verglichen mit unseren heutigen Möglichkeiten war die alte Drucktechnik noch sehr langsam. Erst 1810 gelang die erste bedeutende Verbesserung, der Druck mit einem sich drehenden Zylinder. 1814 arbeitete die erste dieser „Schnellpressen“ bei der Londoner „Times“. Jetzt war es möglich, billige Tageszeitungen zu drucken, wie wir sie heute kennen.

Die nächsten Schritte waren die Rotationsmaschine mit mehreren rotierenden Zylindern (1863) und eine Setzmaschine (1886), mit der man wie auf einer Schreibmaschine schreiben konnte. In jüngster Zeit haben Computer und Lasertechnik die Druckkunst weiter revolutioniert. Die Erfindung der Buchdruckerkunst ist das größte Ereignis der Weltgeschichte.

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Задание 12 № 114

Die Bücher im Mittelalter…

 

1) waren nicht teuerer als Silber und Gold.

2) wurden gegen Häuser und Land getauscht.

3) wurden in den Universitäten gedruckt.

4) waren billig und sehr verbreitet.

Источник: Яндекс: Тренировочная работа ЕГЭ по немецкому языку. Вариант 3.

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Задание 13 № 115

Wir wissen über Johannes Gutenberg, dass er…

 

1) 1468 in Mainz geboren wurde.

2) seine Bücher sehr teuer verkauft hat.

3) den Buchdruck erfunden hat.

4) auch selbst Bücher geschrieben hat.

Источник: Яндекс: Тренировочная работа ЕГЭ по немецкому языку. Вариант 3.

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Задание 14 № 116

Gutenbergs Erfindung…

 

1) breitete sich noch zu seinen Lebzeiten aus.

2) wurde von der Öffentlichkeit nicht angenommen.

3) bedeutete für die Weltgeschichte nicht viel.

4) wurde damals von der Öffentlichkeit unterschätzt.

Источник: Яндекс: Тренировочная работа ЕГЭ по немецкому языку. Вариант 3.

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Задание 16 № 118

Nach Gutenbergs Tod gab es…

 

1) schon 260 Druckereien in Deutschland.

2) Druckereien in vielen Städten Europas.

3) sehr wenige Druckereien in Europa.

4) noch keine Druckereien in China.

Источник: Яндекс: Тренировочная работа ЕГЭ по немецкому языку. Вариант 3.

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Задание 17 № 119

Die alte Drucktechnik…

 

1) war nicht viel langsamer als heutige.

2) war schon ziemlich schnell.

3) mit Hilfe der Rotationsmaschine verbessert.

4) wird auch bis heute benutzt.

Источник: Яндекс: Тренировочная работа ЕГЭ по немецкому языку. Вариант 3.

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Задание 18 № 120

Erst am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde es möglich…

 

1) Gutenbergs Technik zu benutzen.

2) mehr moderne Druckereien zu eröffnen.

3) mehr billige Bücher zu verkaufen.

4) die Tageszeitungen billig zu machen.

Источник: Яндекс: Тренировочная работа ЕГЭ по немецкому языку. Вариант 3.
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Задание 15 № 163

Für deutsche Lehrer bedeutet das Projekt ...

 

1) ungeregelte Arbeitszeiten.

2) mehr Fehler bei den Schülern.

3) viel Arbeit.

4) mehr Positives als Negatives.


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Wenn Groß und Klein zusammenlernen

Bevor der Unterricht in der 2a der Hamburger Gesamtschule Osterbrook losgehen kann, müssen die Kinder erst einmal ihre Stühle zu einer U-Form umstellen. Schnell hat jeder seinen Platz gefunden. „Die Großen dürfen auch ein bisschen näher kommen“, sagt Ute Stather und blickt dabei auf die hintere Reihe im Klassenzimmer. Die Großen sind neun Mütter und ein Vater. Nach kurzem Überlegen setzen sie sich direkt hinter die Kinder. Dann liest Stather aus einem Kinderbuch vor.

„Die Eltern sollen zu Hause mit den Kindern mehr lesen und sich mit Sprache zu beschäftigen“, sagt Dr. Gabriele Rabkin vom Hamburger Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Sie leitet das Pilotprojekt „Family Literacy“, kurz FLY genannt, das von der UNESCO mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Es hilft Eltern, bei ihren Kindern Spaß an der Sprache zu wecken. Das Projekt FLY vermittelt Schreib- und Lesekompetenz an Kinder und ihre Eltern. Dazu besuchen die Eltern etwa alle zwei Wochen mit ihren Kindern zusammen den Unterricht. „In anderen Ländern gibt es so etwas schon lange, in Deutschland war es höchste Zeit“, sagt Rabkin. Seit 2004 gibt es das Projekt, bisher nur in Hamburg. Mittlerweile nehmen 44 Schulen daran teil. In erster Linie richtet es sich an Familien von Zuwanderern. Für die Lehrerin Stather, die seit Beginn bei FLY mitmacht, war der gemeinsame Unterricht mit der Familie eine Umstellung. Denn für die Lehrer bedeutet dies vor allem mehr Arbeit. Die Lehrer werden aber in der Praxis begleitet. Sie können sich mit Fragen und Problemen, die sich meist aus dem Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen ergeben, an das Institut wenden, sich mit Kollegen austauschen. Denn in ihrer Ausbildung wurden die Lehrer auf diese Form des Unterrichts nicht vorbereitet. Trotz der Mehrbelastung sieht Stather vor allem Vorteile in diesem Projekt. „Der Weg zu den Eltern ist eindeutig kürzer geworden“, sagt sie. Einer ihrer Schüler hat immer wieder Fehler gemacht, wenn er das Datum schrieb. Stather konnte die Mutter sofort bitten, dies zu Hause zu üben. Bereits in der nächsten Woche hat der Junge keinen Fehler mehr gemacht. Die Eltern sehen, was wir hier machen und können dann auch besser verstehen, worin ihr Kind unterstützt werden muss“, sagt sie. Und vor allem ist das Interesse an der Schule größer geworden. Dass viele Eltern den FLY-Unterricht auch als eigenen Deutschunterricht sehen, ist doch ein schöner Nebeneffekt, so Rabkin. Viel wichtiger ist es, dass sie ihre Kinder anhalten, in ganzen Sätzen zu sprechen, mit ihnen Bücher anschauen und darüber reden oder auf dem Weg zur Schule Buchstaben suchen. Daher wird auch im Unterricht immer wieder die Muttersprache der Eltern mit einbezogen. „Wenn sie in ihrer Muttersprache viel mit den Kindern lesen und reden, können diese auch leichter Deutsch lernen“, sagt Stather. Neben dem Unterricht in der Schule werden Elternnachmittage angeboten, bei denen mit den Kindern gespielt wird oder sich die Eltern über die nächsten Aktivitäten informieren können. Zudem werden regelmäßig Ausflüge gemacht, etwa in die Bibliothek.

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Задание 12 № 160

Das Projekt FLY wird … realisiert.

 

1) an wenigen Schulen in Hamburg

2) in den Kleinstädten

3) an allen deutschen Schulen

4) nur an Grundschulen

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

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Задание 13 № 161

Das Projekt FLY orientiert sich vor allem …

 

1) auf Familien, die auf ein Kind warten.

2) auf kinderreiche Familien.

3) auf Familien mit einem Elternteil.

4) auf Ausländerfamilien.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

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Задание 14 № 162

Im Rahmen des Projekts FLY lernen die Eltern vor allem ...

 

1) wie man Hausaufgaben machen muss.

2) Kontakte zu der Schule aufnehmen.

3) den Kindern helfen, deutsche Sprache zu lernen.

4) lesen und schreiben.

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Задание 16 № 164

Deutsche Lehrer, wenn sie interkulturelle Probleme im Unterricht haben, ...

 

1) müssen sie selbst lösen.

2) müssen die Eltern heranziehen.

3) müssen kündigen.

4) haben ein Institut und ihre Kollegen zur Verfügung.

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Задание 17 № 165

Die Muttersprache der Lernenden wird im Unterricht ...

 

1) nur von den Eltern gesprochen.

2) verboten.

3) auch manchmal gebraucht.

4) nur mit den Eltern gesprochen.

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Задание 18 № 166

Das Projekt FLY ...

 

1) bezieht nachschulische Veranstaltungen mit.

2) gefällt niemandem.

3) dauert kurz.

4) bezieht sich auf den Schulunterricht.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.
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Задание 15 № 255

Warum lernen so viele Menschen in Kamerun Deutsch?

 

1) Kamerun war früher ein deutsches Schutzgebiet.

2) Kamerun hat das französische Schulsystem übernommen.

3) Es gibt sehr viele Freunde neuester und neuerer deutscher Literatur.

4) Deutschland fasziniert 300.000 Menschen in Kamerun.


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Die deutsche Sprache in Afrika

Wohl in keinem afrikanischen Land wird soviel Deutsch gesprochen wie in Kamerun: von etwa 300.000 Menschen. Deutsch ist angesagt in Kamerun — nicht nur wegen der Möglichkeiten so einen besseren Job zu bekommen. Hilaire Mbakop plaudert über das Wetter. Das tut er sehr anschaulich und in bestem Deutsch. Denn Deutsch ist die Sprache, in der er träumt, in der er schreibt. Hilaire Mbakop ist Präsident des Vereins deutschsprachiger Schriftsteller in Afrika. Ein kleiner Verein, der erst im Oktober 2009 gegründet wurde und bislang eine Handvoll Mitglieder zählt.

Wieso schreibt er ausgerechnet auf Deutsch? «Ich bin ja Literaturwissenschaftler, habe in Deutschland studiert. Und ich nutze die deutsche Sprache, um bestimmte Sachen präzise und klar ausdrücken zu können.» Präzise und klar sieht er auch die Ziele seines Vereins: «Wir sollten versuchen, den großen deutschsprachigen Markt zu nutzen um die Zensur hier in Kamerun zu umgehen.» ^

Hilaire Mbakop hat selbst schon Ärger wegen seiner klaren Worte bekommen. Von heute auf morgen und ohne Begründung wurde sein Job als Dozent an der Universität Jaunde gekündigt. Eine Strafaktion für sein Buch «Mambes Heimat», so vermutet er, denn in dem in Deutschland veröffentlichten Buch beschreibt er schonungslos den Alltag in Kamerun.

Jetzt arbeitet der 37-Jährige an einer Kolonialgeschichte Kameruns, vor allem die Zeit der Unabhängigkeit interessiert ihn, «und dabei werde ich auf ein Stilmittel Goethes zurückgreifen: Fakten mit Fiktion vermischen und eher einen Roman als ein Sachbuch schreiben.»

Goethe ist auch einer der Lieblingsschriftsteller von David Simo. Aber der Chef der Germanistischen Fakultät in Jaunde ist eher ein Freund neuester und neuerer deutscher Literatur wie Hubert Fichte und auch Günther Grass. Deutschland fasziniert ihn, er ist ständig bei Kongressen und Tagungen, hält sich auf dem Laufenden, vermittelt aber auch Informationen über Germanistik in 42

einem afrikanischen Land. In Kamerun gibt es etwa 300.000 Menschen, die Deutsch lernen oder sprechen, seine eigene Fakultät erlebt einen stetig wachsenden Zulauf. Hängt das nur damit zusammen, dass Kamerun ein deutsches Schutzgebiet war?

«Aber nein, das hängt paradoxerweise mit den Franzosen zusammen, die ja das koloniale Erbe angetreten hatten», erklärt Simo. Denn Deutsch war in Frankreich eine verpflichtende Fremdsprache und in Kamerun wurde das französische Schulsystem eins zu eins übernommen. Also auch die Fremdsprache Deutsch als Schulfach.

Doch die Germanistik in Kamerun hat sich weiterentwickelt. «Wir können natürlich in Kamerun nicht so lehren wie in Asien oder in europäischen Ländern. Hier heißt Germanistik auch, sich mit der deutsch-kamerunischen Geschichte zu beschäftigen. Aber natürlich geht es auch um das Land Deutschland und dessen Besonderheiten.»

Das sieht auch Charles Ekollo so. Der Gennanistik-Student ist, wie er sagt, «eher durch Zufall in dieses Studienfach geraten. Denn die Fächer Englisch und Französisch waren schon belegt. Da habe ich eben Deutsch genommen und dann gemerkt, wie faszinierend Germanistik ist.» Ekollo verspricht sich auf zwei Ebenen Gewinn durch sein Studienfach: Zum einen erhofft er sich einen guten Job als Deutschlehrer oder im diplomatischen Dienst — zum anderen aber auch Erkenntnisse über seine eigene Identität als Afrikaner. «Denn indem ich mich mit der Geschichte der deutsch-kamerunischen Beziehungen beschäftige, erfahre ich auch etwas über meine Geschichte als Afrikaner. Unsere eigene Tradition und Geschichte wird ja in der Schule kaum gelehrt.»

Dafür aber Deutsch als Sprache. In den weiterfuhrenden Schulen können sich die Schüler zwischen Spanisch und Deutsch als zweiter Fremdsprache entscheiden — und «fast immer wählen sie Deutsch», freut sich Marie Noelle Ntouba Ngolle. Sie ist Deutschlehrerin in Duala und hat schon hunderte Kinder unterrichtet. Viele davon wollen selbst Deutschlehrer werden, «aber die meisten interessieren sich einfach für Deutschland als Wirtschaftsmacht und Kulturland.»

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Задание 12 № 252

Hilaire Mbakop schreibt auf Deutsch, weil...

 

1) es sein alter Traum ist.

2) diese Sprache exakt und klar ist.

3) er in Deutschland aufgewachsen ist.

4) in Kamerum viele Deutsch lesen können.


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Задание 13 № 253

Die deutschsprachigen Schriftsteller in Afrika schreiben ihre Bücher auf Deutsch, weil sie hoffen ...

 

1) auf diese Weise die Zensur umgehen zu können.

2) in Deutschland viele Käufer für ihre Bücher zu finden.

3) so ein besseres Job in der Zukunft finden zu können.

4) zum Verein deutschsprachiger Schriftsteller zu gehören.


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Задание 14 № 254

Hilaire Mbakop hat seine Arbeit verloren, weil...

 

1) er viel Ärger der Universität Jaunde gebracht hat.

2) er ein kritisches Buch in Deutschland veröffentlicht hat.

3) es keine Begründung für dieses Job gibt.

4) man vermutet, dass er «Mambes Heimat» geschrieben hat.


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Задание 16 № 256

David Simo ist...

 

1) ein Germanistik-Student.

2) der Chef der Germanistischen Fakultät.

3) der Präsident des Vereins deutschsprachiger Schriftsteller.

4) ein Spezialist für Kolonialgeschichte Kameruns.


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Задание 17 № 257

Charles Ekollo hat angefangen Germanisitk zu studieren, weil...

 

1) es keine Studienplätze für andere Fächer wie Englisch und Französisch gab.

2) er immer die Geschichte der deutsch-kamerunischen Beziehungen studieren wollte.

3) man überall in den Schulen in Kamerun Deutsch und deutsche Literatur unterrichtet.

4) er sich immer für Germanistik stark interessiert hat.


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Задание 18 № 258

Die Schüler von Marie Noelle Ntouba Ngolle lernen Deutsch, weil...

 

1) der Beruf des Deutschlehrers im Land sehr anerkannt ist.

2) sie einen guten Job im diplomatischen Dienst zu bekommen hoffen.

3) die zweite Fremdsprache Spanisch nicht populär ist.

4) sie sich für Kultur und Wirtschaft von Deutschland interessieren.


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