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Задания Д A1. Понимание основной информации в устной речи: диалог
1.

Вы услышите диалог дважды. Определите, является ли следующее утверждение верным, или неверным, или о нем нет информации.

 

 

Michael macht eine Reise durch Frankreich.

1) Richtig
2) Falsch
3) Nicht im Text
Расшифровка записи

Wir beginnen jetzt.

Karolin: Hallo Michael, ich bin so froh dich in Paris zu sehen. Ich habe gehört, dass du auch dein Berufspraktikum bei einer französischen Firma machst.

Michael: Genau, ich arbeite bei Douge International in der Nähe der Champs Elysees.

Karolin: Wie viele Stunden arbeitest du täglich?

Michael: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr. Ich komme morgens kurz vor 9 im Büro an und schließe alle Bürotüren auf. Um 9 Uhr sind dann auch die anderen Mitarbeiter da. Dann kümmere ich mich um die Post und um sonstige Dinge, die so anfallen. Falls ein Klient zu einem Treffen vorbeikommt, empfange ich ihn und bereite alles für das Gespräch vor. Und wie sieht dein Tag aus?

Karolin: Ich komme morgens um 9 Uhr an. Dann setze ich mich an den Computer, arbeite entweder an einer Power Point Präsentation, die ich bereits angefangen habe, oder an einem anderen Dokument ... Die meiste Arbeit findet am Computer statt.

Michael: Wie ist der Umgang mit dir als Praktikantin aus Deutschland?

Karolin: Super!!! Alle sind sehr nett, hilfsbereit und freundlich. Sie sind sehr daran interessiert, dass mir die Arbeit gefällt und dass ich mit meinem Französisch "vorankomme". Michael, sprichst du gut Französisch? Hast du einen Sprachkurs gemacht?

Michael: Ich habe keinen gemacht, da meine Sprachkenntnisse auf Niveau B2 waren, hat auch gereicht, denn man lernt während des Praktikums sowieso sehr viele neue Wörter, die man auch während eines Sprachkurses nicht lernen würde.

Karolin, sind dir in deinem Arbeitsalltag schon Unterschiede zur Berufswelt in Deutschland aufgefallen?

Karolin: Unterschiede kann ich nicht beurteilen, da es das erste Mal für mich ist, dass ich in so einem Unternehmen arbeite. Das Verhalten am Arbeitsplatz ist sehr freundlich. Alle duzen sich, auch den Chef. Der Dresscode ist sehr schick. Die Männer immer in Anzug (mit Krawatte) und die Frauen entweder in Hosenanzügen, Röcken oder Kleidern. Jeans, Sportschuhe und dergleichen sind nicht erwünscht.

Michael: In meiner Firma ist der Umgang auch sehr freundlich, alle sind immer sehr entspannt und nie gestresst!!!

Karolin: Und wenn es ein Problem gibt, was machst du dann?

Michael: Dann kann ich jederzeit zu jedem, auch zum Chef (obwohl der natürlich sehr beschäftigt ist) gehen. Alle tragen dazu bei, dass man sich bereits in so kurzer Zeit als Teil der Firma fühlt. Karolin, bald kehren wir nach Deutschland zurück. Wie wirst du deine jetzigen Erfahrungen als Praktikantin im Ausland in Deutschland nutzen?

Karolin: Das Praktikum gefällt mir sehr gut und das zeigt mir, dass ich das richtige Studienfach gewählt habe, da die Arbeit viel von meinem Studium beinhaltet. Ich merke außerdem auch wie sich mein Französisch verbessert und das ist mir in meinem Studium ebenfalls sehr von Nutzen. Alles in allem ist es eine sehr gute und wichtige Erfahrung und es wird daher bestimmt nicht mein letztes Praktikum im Ausland gewesen sein.

 

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2.

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Bianca hat schon immer geträumt, in Berlin zu wohnen.

1) Richtig
2) Falsch
3) Steht nicht im Text
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Max: Hallo Bianca! Bin froh, dich in Berlin zu sehen. Aber du wolltest eigentlich nie nach Berlin ziehen …

Bianca: Tag, Max! Du hast Recht, aber als ich im Prenzlauer Berg gelandet bin, habe ich mich sofort in die gemütliche Atmosphäre, die Alleen und die süßen Restaurants und Cafès verliebt. Ich wusste sofort: Das ist mein neues Zuhause.

Max: Und wie lange bist du schon hier?

Bianca: Vor drei Jahren nach meinem Schauspielstudium an der Theaterakademie Vorpommern in Zinnowitz zog ich nach Berlin. Ich hatte schon immer viele Freunde dort und außerdem ist Berlin die Stadt für Berufsanfänger wie ich. Berlin ist für mich die ideale Stadt, um diese Träume zu verwirklichen. Ich knüpfe unendlich viele wichtige Kontakte, die mir dann wiederum den einen oder anderen Job verschaffen - auch außerhalb Berlins. Hier ist einfach alles möglich, hier kannst du alles schaffen, wenn du es nur willst. Egal wer hier herkommt: Berlin ist für jeden lebenswert. Hier treffen alle Kulturen, alle sozialen Schichten und alle Generationen aufeinander.

Max: Na klar. Du hast dich in diese Stadt verliebt. Und warum der Prenzlauer Berg? Warum hast du gerade diesen Bezirk gewählt?

Bianca: In den Prenzlauer Berg bin ich durch Zufall gekommen. Als frischgebackene Berlinerin habe ich erst mal bei einer Freundin gewohnt und mir dann eine eigene Wohnung im Bötzow-Viertel gesucht. In dieser wohne ich jetzt schon drei Jahre. Es ist nur eine kleine Einzimmerwohnung, aber sie ist ziemlich gemütlich und ich fühle mich sehr wohl.

Max: Aber auch in diesem Bezirk gibt es Probleme. Zum Beispiel Parkplätze. Davon gibt es nämlich im Verhältnis zu den Menschen, die hier wohnen, viel zu wenig. Ein Freund von mir fährt nur noch U-Bahn, weil er Angst um seinen Parkplatz hat, wenn er mit dem Auto wegfährt.

Bianca: Das Problem habe ich zum Glück nicht. Ich geh viel zu Fuß oder fahre mit dem Rad. Das ist das Schöne am Prenzlauer Berg: Man kommt überall bequem hin. Außerdem fühle ich mich hier sicher und muss nachts keine Angst haben, wenn ich durch den Bezirk laufe.

Max: Es ist allgemein sehr ruhig in deinem Viertel.

Bianca: Aber irgendwie auch lebendig. In den vielen Bars und Restaurants trifft man immer jemanden, die Menschen sind offen und gut drauf. Der Prenzlauer Berg ist die perfekte Mischung. Für mich ist der Prenzlauer Berg der schönste Teil Berlins.

3.

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Markus war diese Zeit bei der Bundeswehr.

1) Richtig
2) Falsch
3) Steht nicht im Text
Расшифровка записи

Wir beginnen jetzt.

 

Peter: Hallo Markus, habe dich ewig nicht gesehen. Wo warst du die ganze Zeit? Urlaub im Süden, oder Kreuzschifffahrt um die Welt?

Markus: Nein, nichts davon, war bei der Bundeswehr, Dienst am Vaterland.

Peter: Und wie war der Dienst so?

Markus: Ach, war ganz gut, ich hatte ein geregeltes Leben: immer pünktlich ins Bett, früh pünktlich aufgestanden, mit frischer Kraft ans Werk, viel Sport, frische Luft.

Peter: Das soll wohl ein Witz sein? Das ist wohl ironisch gemeint?

Markus: Nicht ganz, wenn ich an das Leben früher denke: halbe Nächte am Computer gehangen, Cola und Pizza bis der Arzt kommt. Keine Muskeln, ich wusste gar nicht was Muskeln sind. Das war auch nicht das Wahre. Bei der Bundeswehr habe ich schon ein gesünderes Leben geführt.

Peter: Naja, wenn du meinst. Ich verstehe es trotzdem nicht. Ich mache das Freiwillige Soziale Jahr.

Markus: Ali, sozial und freiwillig? Ich verstehe, Kaffee trinken, Betten machen?

Peter: Von wegen! Ich arbeite im Kindergarten. Da geht es ganz schön wild zu. Die Kinder sind doch nur Frauen gewöhnt. Wenn ich früh zur Arbeit komme, habe ich gleich fünf am linken und fünf am rechten Arm.

Markus: Na ja, wenn du die Kinder hoch hebst, hast du auch ein Training. Das ist natürlich ein harter Job, vor allem wenn du mittags das Kinderessen essen musst. Nudeln mit Zucker oder Milchreis?

Peter: Da brauchst du gar nicht zu spotten. Ich schieße jedenfalls nicht auf andere Menschen. Und die Uniform tragen will ich auch nicht.

Markus: Ich will auch nicht auf andere Menschen schießen. Ich habe das Schießen gelernt, damit es morgen auch noch Kindergärten gibt. Ich habe die Bundeswehr jedenfalls hinter mir. Was das gebracht hat, weiß man wahrscheinlich erst später. In einem Monat beginne ich mein Studium. Maschinenbau. Und Du, was willst du studieren, Sozialpädagogik?

Peter: Ha, ha sehr witzig. Ich studiere Musikwissenschaften. Das weiß du ja schon lange. Daran hat sich nichts geändert.

Markus: Na, ja, ich meine ja nur so. Du hast selber mit Spott angefangen. Dann erstmal Tschüs, ich muss gehen, bis später!

Peter: Bis später, Tschüs!

 

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4.

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Lars versteht gleich, was Katja sagen will.

1) Richtig
2) Falsch
3) Steht nicht im Text
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Wir beginnen jetzt.

 

Katja: Nächste Woche habe ich frei. Ich fange mein Praktikum erst übernächste Woche an.

Lars: Schön. Na und?

Katja: Wir könnten am Wochenende einen Ausflug mit Peter und Katrin machen. Wir wollten doch schon lange zusammen an die Ostsee.

Lars: Das geht nicht. Nächstes Wochenende fahre ich nach München. Die Hertha spielt in München.

Katja: Was? Schon wieder Fußball, du warst doch erst vor zwei Wochen in Dortmund.

Lars: So ist das, man nennt es Bundesligasaison, jedes zweite Wochenende spielen wir auswärts.

Katja: Und ohne dich fangen die wohl nicht an? Du denkst, wenn du nicht dabei bist, gibt es kein Spiel? Verstehe ich nicht.

Lars: Ich muss doch meine Mannschaft unterstützen.

Katja: Das vorletzte Wochenende warst du mit Peter bei Andreas in Berlin zu Besuch. Und letztes Wochenende hatte ich Prüfungen. Jetzt klappt es wieder nicht. Ich weiß nicht einmal, was ihr da macht, beim Fußballspiel. Man hört ja die tollsten Sachen über die Fußball-Fans.

Lars: Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Bei uns geht alles ruhig zu. Was man da Schlimmes liest, betrifft immer nur die Fans von unseren Gegnern.

Katja: Und wie viel Geld du ausgibst!

Lars: Na ja, das Hobby darf schon was kosten. Ist das bei dir nicht so?

Katja: Nein, ein gutes Buch bekomme ich auch in der Bibliothek. Und das ist fast kostenlos. Für solche Späße wie tagelang für viel Geld durch das Land zu fahren, habe ich keine Zeit.

Lars: Na gut, Du hast eben ein billiges Hobby.

 

 

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5.

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Sven hat sein Auto letzte Woche verkauft.

1) Richtig
2) Falsch
3) Steht nicht im Text
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Wir beginnen jetzt.

 

Sven: Ich habe mein Auto verkauft.

Robert: Wow, wieso denn das, kannst du das Benzin nicht mehr bezahlen?

Sven: Na ja, ich spare es jetzt. Genauso wie das Geld für die Autovcrsicherung, die Autowäsche, Strafzettel, Winterreifen und mögliche Unfälle. Jetzt kann das Leben beginnen.

Robert: Ja solange du dich nicht bewegen musst, geht das.

Sven: Du unterschätzt mich. Ich habe zwei Beine und ein Fahrrad, es gibt die S -Bahn, die U-Bahn, den Zug.

Robert: Na ist ja gut, ist ja gut. Aber wie kommst du zur Uni wenn ich fragen darf? Du wohnst doch ziemlich weit von der Uni.

Sven: Ja, schon. Ich konnte keine günstige Wohnung in der Nähe finden. Es ist ziemlich weit.

Robert: Na, siehst du. Wie kommst du denn pünktlich zu den Vorlesungen?

Sven: Mit dem Fahrrad natürlich. Ich fahre an allen Autos vorbei^ in denen Studenten sitzen, die zur Uni fahren. Wollen wir wetten?

Robert: Die Wette verliere ich. Ich weiß, da könntest du recht haben.

Sven: Und wie. Die verstopften Straßen und die ganzen Probleme mit dem Auto hast du wohl vergessen?

Robert: Zugegeben. Trotzdem ist es mir einfach zu blöd mit einem doofen Helm auf dem Fahrrad zu sitzen und nass zu werden, wenn es regnet.

Sven: Na gut, dann lade ich dich jetzt lieber auf eine Tasse Kaffee im Trockenen ein, ich habe doch jetzt etwas Geld übrig. Was sagst du dazu?

Robert: Ja gern, danke, aber ich muss erst zum Auto zurück, ich habe die Parkzeit überschritten, ich muss den Parkschein verlängern.

 

 

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6.

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Anna lernt fleißig für eine Prüfung.

1) Richtig
2) Falsch
3) Steht nicht im Text
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Wir beginnen jetzt.

 

Anna: Sehe ich das richtig, du gehst zum Strand?

Florian: Ja, ins Schwimmbad, warum nicht, bei dem guten Wetter. Kommst du mit auf ein paar Stündchen?

Anna: Na ja, i.ch würde sagen: erst Abitur, dann Spaß und Erholung. Wir haben doch übermorgen die Deutsch-Klausur.

Florian: Ah, ich verstehe: für ein gutes Abitur lerne viel und stur. Das ist nicht meine Methode.

Anna: Du meinst du musst nicht lernen? Du kannst wohl schon alles? Was ist denn dein Geheimnis?

Florian: Ich gehe logisch an die Sache ran: die Deutschen waren immer gut im Schwimmen. Wenn ich besser schwimme, werde ich auch gut in Deutsch. Aber Spaß beiseite: heute scheint die Sonne, morgen regnet es vielleicht, ich will einfach die Zeit nutzen. Außerdem was kann man für die Deutsch- Klausur lernen? Hauptsache der Kopf ist frei.

Anna: Ja, das kann aber ganz schön schief gehen. Schließlich gibt es bestimmte Themenfelder, auf die man sich vorbereiten kann, Gedichtinterptretationen, bestimmte literarische Werke. Wenn man viel lernt, ist man auf der sicheren Seite.

Florian: Literarische Werke, Themenfelder... und was hast du das ganze Jahr gemacht, und die Jahre davor? Oder war euer Unterricht so schlecht?

Anna: Mit dem Deutschlehrer hattet ihr bestimmt mehr Glück. Ihr ward sogar in Weimar bei Goethe und Schiller.

Florian: Ja das stimmt, das hat auch viel gebracht. Johann Wolfgang ist mein zweiter Vorname. Aber du hast doch mitfahren können. Teilnahme war doch offen.

Anna: Ja, da hast du recht, ich glaube ich habe in der Zeit für Bio gelernt.

Florian: Da beißt sich die Katze in den Schwanz! Als du Deutsch machen solltest, hast du Bio gelernt. Als du Sport machen solltest, hast du Deutsch gelernt. Und bei der Schwimmprüfung fällst du dann durch. Komm, wir gehen ins Schwimmbad. Wir bringen dein Leben in Ordnung.

Anna: Naja, du hast die besseren Zensuren, vielleicht hast du auch recht. Außerdem ist es wirklich heute zu heiß. Ich lerne lieber abends, wenn es kühler wird.

Florian: Das ist ein Wort, dann lass uns gehen. Wer schneller schwimmt, kann eher lernen.

 

 

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7.

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Johannas Klasse war im letzten Jahr auf Klassenfahrt in Italien.

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Teresa: Hallo Johanna! Habt ihr jetzt nicht Physik?

Johanna: Nee, wir haben frei, Herr Hauschild ist krank und es gibt keine Vertretung.

Teresa: Oh gut, dann kannst du mir vielleicht helfen?

Johanna: Wobei denn?

Teresa: Wo-wart ihr eigentlich letztes Jahr bei der Klassenfahrt?

Johanna: Im Harz. Das war großartig. Das hätten wir vorher nie gedacht, das es so schön wird. Die anderen Klassen waren in Italien. Sind zwei Tage mit dem Bus gefahren und standen 20 Stunden im Stau bei 37 °C. Die Schüler hatten sich für Italien entschieden. Bei uns war das anders.

Teresa: Und wie?

Johanna: Naja, wir waren im Harz. Ohne Motorkraft, mit dem Zug bis Wernigerode und dann zu Fuß durch den Harz. Wir waren von Anfang an im Wald. Auf den Wiesen war Sonne, im Wald war Schatten, überall klares Wasser. Immer gutes Wetter, keine Störungen, viel Spaß.

Teresa: Und wie habt ihr euch für das Reiseziel entschieden? Wolltet ihr dorthin, oder wolltet ihr nur sparen?

Johanna: Herr Köpke hat es entschieden. Ist das bei euch anders, ihr könnt wohl für die Vorbereitung machen was ihr wollt?

Teresa: Ja, genau da liegt das Problem. Wir müssen machen, was wir wollen. Und wenn wir machen müssen, was alle 25 Schüler wollen, dann sind die Ferien zu Ende, und wir sind immer noch hier.

Johanna: Das kenne ich. Unser Herr Köpke ist da anders, wie Napoleon: klare Ansagen, die großen Fragen sind alle geklärt, aber in den Details können wir dann viel selber bestimmen. Das ist eigentlich das Beste.

Teresa: Also du empfiehlst nicht ins Ausland zu fahren? Lieber Wandern im Harz oder so?

Johanna: Na klar. Einfache Rechnung: Klassenfahrt dauert 6 Tage, nach Italien mit dem Bus ist die halbe Klassenfahrt weg. Das wird keine Klassenfahrt sondern Klassensitzen. Dann stehst du den halben Tag in der Hitze vorm Schiefen Turm in Pisa. Und die restliche Zeit sitzt du auf dem Markusplatz in Rom und der Milchkaffee kostet sieben Euro. Darüber würde ich auch mal nachdenken.

Teresa: Ja, du hast recht. So habe ich das gar nicht gesehen. Das klingt mehr nach Schwerstarbeit als nach Erholung. Ich hatte zwar auch das Gefühl, dass wir nicht weit fahren sollen. Aber die Argumente hätte ich so nicht zusammengebracht. Das stimmt, ganz klar.

 

 

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8.

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Michael macht eine Reise durch Frankreich.

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Thomas rät allen, ein Auslandssemster zu machen.

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10.

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Birgit will in die Bibliothek gehen.

1) Richtig
2) Falsch
3) Steht nicht im Text
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Wir beginnen jetzt.

Paul: Hallo Birgit, wohin gehst du?

Birgit:Hallo Paul, ich gehe in die Buchhandlung. Ich will mir ein neues Buch kaufen. Kommst du mit?

Paul:Gern. Aber ich kaufe mir schon lange keine Bücher mehr.

Birgit:Wieso denn? Liest du nicht gern?

Paul: Oh, ich finde Lesen super. Und eigentlich finde ich auch Bücher super: ich mag das Umblättern der Seiten, Bibliotheken und Bücherregale. Aber inzwischen sind wir an einem Punkt angekommen, wo Bücher einfach nicht mehr zeitgemäß sind. E-Books sind der große Renner und nicht nur Technikbegeisterte lesen nur noch elektronisch. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis das Buch ausstirbt und eines Tages nur noch in Museen als Relikt aus vergangener Zeit bestaunt werden kann.

Birgit: Da bin ich mit dir gar nicht einverstanden. Bücher haben mehr als eine Zukunft. Sie haben auch eine Vergangenheit und die Gegenwart, die nicht so schnell zu verdrängen ist. Das digitale Buch setzt sichdurch. Darauf folgt jedoch kein Untergang des Buches, sondern ein neues Bewusstsein für das gedruckte Buch.

Paul: Siehst du, es begann schleichend: zuerst kamen die Taschenbücher, die kleiner und auch viel billiger waren als die gebundenen Ausgaben. Dann kam Wikipedia und ersetzte die Enzyklopädie,denn seien wir ehrlich: Wenn wir die Wahl haben zwischen einer Suche, die in wenigen Sekunden Ergebnisse liefert, und einer, die mit der Frage beginnt, inwelchem der 20 Bände nun wohl der gesuchte Begriff zu finden ist, entscheiden wir uns gerne für das schnellere Resultat – für das Internet.

Birgit: Paul, fangen wir pragmatisch an: Bücher brauchen keinen Akku. Darüber hinaus ist ihr geistiger Wert deutlich höher als ihr materieller, was man von einem E-Book nicht behaupten kann. Und ein E-Book würde ich lieber nicht mit zum Strand nehmen, ein Buch dagegen schon.

Paul: E-Books geben uns die Möglichkeit, tausende Bücher auf einmal mit uns herumzutragen. In puncto Leichtigkeit schlagensie sogar die meisten Taschenbücher. Dabei steckt – anders als bei Büchern – in E-Books viel mehr als nur der reine Text und ein paar Bilder. Mit ihm lassen sich

beispielsweise Videos und Animationen verbinden.

Birgit: Stimmt, moderne Technikgeräte versuchen immer mehr Angebote in einem Gerät unterzubringen. Aber ich meine, Wesentliches geht im Fluss der unbegrenzten Möglichkeiten verloren. Das gedruckte Buch hingegen ist greifbar. Es wird den Leser nicht ablenken, sobald er es aufschlägt, sondern bietet Orientierung und Sicherheit.

Paul: Da hast du recht. Aber digitale Bücher sind schon eine verdammt praktische Sache.

Birgit: Wollen wir uns über die Zukunft der Bücher nicht streiten. Das wichtigste ist, dass das Lesen uns erhalten bleiben soll, denn das wird hoffentlich nie aus der Mode kommen.

11.

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Ricco geht zweimal in der Woche zum Fußball-Training.

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Tante Karin: Hallo Ricco! Du gehst wieder zum Training?

Ricco: Ja, wir haben halt dreimal in der Woche Training.

Tante Karin: Ist das nicht zu viel? Kommst du denn in der Schule mit?

Ricco: Nein, es ist immer so eine Stunde ungefähr oder ein bisschen mehr. Und das Stadion ist ganz nah, das wissen Sie doch. Kein Problem für mich. Die Haus¬aufgaben mache ich schon. Kein Problem.

Tante Karin: Naja, besser als zu Hause zu hocken, das ist schon klar. Das macht dir wohl viel Spaß, Fußball oder?

Ricco: Na klar. Wir treffen uns alle, jeder hat einen Ball. Dann wärmen wir uns als erstes auf, machen dann so Übungen, so technische und so, damit wir das alles ein bisschen lernen und am Schluss machen wir dann noch ein Spiel gegeneinander. Da teilen wir die Mannschaft auf und dann spielen wir gegeneinander. Das macht schon Spaß.

Tante Karin: Na, dein Vater war auch so als Kind, begeisterter Fußballspieler.

Ricco: Ist er immer noch, wissen Sie doch.

Tante Karin: Ja, ich war letzten Sonntag beim Spiel „Jung gegen Alt“. Das war eine Schau!

Ricco: Das ist halt schon schön, wenn man so gegen seinen eigenen Vater spielt. Und dann läuft man dem davon oder dribbelt den aus oder so. Auch wenn man weiß, dass man gewonnen hat oder dass sie einen gewinnen lassen, ist das ein wunderschönes Spiel.

Tante Karin: Wirklich, da ist immer viel zu lachen, wenn die Väter, alle mit ihren schon etwas größeren Bäuchleins und Kreuzleiden, versuchen, dem Ball nachzu¬laufen und ihr schnappt den dann weg. Na, gut Ricco, lauf weiter, sonst kommst du noch zu spät.

Ricco: Tschüs, Tante Karin, bis später.