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Вариант № 52278

1.

Вы услышите 6 высказываний. Установите соответствие между высказываниями каждого говорящего A–F и утверждениями, данными в списке 1–7. Используйте каждое утверждение, обозначенное соответствующей цифрой, только один раз. В задании есть одно лишнее утверждение. Вы услышите запись дважды. Занесите свои ответы в таблицу.

 

 

1. Meine Eltern haben mein Studium bezahlt.

2. Ich finde, die Smartphones machen Kinder nicht dumm.

3. Mein Vater kauft oft was in Online-Geschäften.

4. Ich versuche immer, Schüler zu unterstützen.

5. Ich bezahle jetzt alles selbst.

6. Ich finde es normal, meine Mutter um Geld für neue Sachen zu bitten.

7. In meiner Schulzeit hatte ich keinen Computer.

 

ГоворящийABCDEF
Утверждение

2.

Вы услышите диалог. Определите, какие из приведённых утверждений А–G соответствуют содержанию текста (1 – Richtig), какие не соответствуют (2 – Falsch) и о чём в тексте не сказано, то есть на основании текста нельзя дать ни положительного, ни отрицательного ответа (3 – Text sagt dazu nichts). Занесите номер выбранного Вами варианта ответа в таблицу. Вы услышите запись дважды.

 

 

A. Clara hat ein Jahr in Spanien verbracht.

B. Clara hat sich schon immer für verschiedene europäische Kulturen interessiert.

C. Der Schüleraustausch zwischen Claras Schule und einer Schule in Valencia hat vor zwei Jahren begonnen.

D. Clara war überzeugt, dass sie die Spanier leicht verstehen würde.

E. Emil versteht den regionalen Dialekt von Valencia.

F. Am Anfang hat Claras Gastfamilie ihr mit der Sprache geholfen.

G. Clara meint, Vorurteile hindern die Deutschen, die spanische Kultur zu verstehen.

 

Запишите в ответ цифры, расположив их в порядке, соответствующем буквам:

ABCDEFG
       

 

1) Richtig

2) Falsch

3) Steht nicht im Text

3.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Wie hat Herr Hohlbein das Lesen gelernt?

 

1) Seine Eltern haben ihm die Liebe zum Lesen beigebracht.

2) Er hat das Lesen mit Romanen von Jules Verne gelernt.

3) Das Interesse am Lesen weckten bei ihm Bücher von Karl May.

4.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Welche Bücher schreibt Herr Hohlbein?

 

1) Klassische Kinderbücher.

2) Geschichten für Jugendliche.

3) Bücher über Karl May.

5.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Woher nimmt Herr Hohlbein die Ideen für seine Bücher?

 

1) Aus seinen Kindererinnerungen.

2) Aus Erzählungen seiner Freunde.

3) Aus selbst erlebten Situationen.

6.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Was hat Herrn Hohlbein zu seinem neuen Hörbuch Genesis inspiriert?

 

1) Die Gefühle eines Filmhelden.

2) Seine Schiffkreuzfahrt als Kind.

3) Die Natur der Antarktis.

7.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Wie geht Herr Hohlbein mit den Briefen seiner Leser um?

 

1) Er beantwortet nur individuelle Fragen.

2) Er ärgert sich über die gleichen Fragen.

3) Er versucht, auf jeden Brief zu antworten.

8.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Herr Hohlbein hat seinen Kinder keine Geschichten vorgelesen, …

 

1) obwohl sie das von ihm erwartet haben.

2) sondern diese selbst ausgedacht.

3) weil es beim Einschlafen auch ohne Geschichten funktionierte.

9.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Herr Hohlbein rät jungen Autoren, …

 

1) seine eigene Methode der Arbeit auszuarbeiten.

2) vor dem Schreiben einen Plan zusammenzustellen.

3) sich beim Schreiben am Büchermarkt zu orientieren.

10.

Установите соответствие между текстами A–G и заголовками 1–8. Запишите свои ответы в таблицу. Используйте каждую цифру только один раз. В задании есть один лишний заголовок.

 

1. Farbensprache zur besseren Orientierung

2. Stadt der klugen Köpfe

3. Ein neuer Frauenberuf

4. Ohne Innovationen geht nichts mehr

5. Geschichte lässt sich zu Fuß kennenlernen

6. Freunde sind bessere Erzieher

7. Fast jeder zweite lernt neue Freunde online kennen

8. Stadt bekommt Status von Weltrang

 

A. Heute weiß man: Freunde sind neben der Familie der wichtigste Entwicklungsmotor eines Kindes. Wenn Kinder versuchen, sich in einer Freundschaft auf Regeln zu einigen, lernen sie dabei mehr, als wenn ein Erwachsener alles bestimmt: argumentieren, zuhören, frei sprechen und formulieren und im Team eine Lösung finden. Die klaren, ungeschönten Rückmeldungen, die Kinder in einer Freundschaft bekommen, helfen sich selbst einschätzen. Nirgendwo kann man so gut beobachten und vergleichen wie im Kreise seiner Freunde.

B. Am Zusammenfluss von Rhein und Mosel liegt eine der ältesten Städte Deutschlands: Koblenz. Vier Mittelgebirge und Weinberge, wunderschöne Kirchen und Schlösser bilden die einzigartige Kulisse rund um die Stadt, die von ihrer 2.000-jährigen Geschichte erzählt. Schon die alten Römer schätzten die herrliche Landschaft des Oberen Mittelrheins, und auch die UNESCO erkannte dieses Jahr die einzigartige Schönheit dieses Ortes an und erteilte ihm den Rang des Welterbes.

C. Ab 6-7 Jahren surfen die deutschen Kinder im Netz. Finden sie dort tatsächlich neue Freunde oder pflegen sie nur bereits bestehende Freundschaften? “Beides”, sagt die Kölner Sozialpsychologin Dr. Catarina Katzer, die seit Jahren zum Thema “Kinder und Jugendliche im Netz” forscht. “47 Prozent der Kinder, die wir befragt haben, sagten, sie haben im Chatroom tatsächlich ganz neue Freunde kennengelernt. Die zweite Hälfte der Kontakte ist eine Fortsetzung der Kommunikation auf dem Schulhof.”

D. Die Ausbildung im Einzelhandel bleibt bis heute sehr gefragt. Sie dauert gewöhnlich 3 Jahre. Man lernt dabei unter anderem: Kunden beraten, kassieren, Waren einkaufen und lagern und verschiedene Organisationsaufgaben erledigen. Jedoch gibt es heute in der Ausbildung im Einzelhandel viele Neuerungen, die mit den technischen Veränderungen verbunden sind. Die Lerner brauchen heutzutage ein besseres technisches Verständnis. Sie müssen es heute verstehen, verschiedene neue Systeme und Geräte zu benutzen.

E. Braunschweig bietet viele Beispiele seiner reichen Geschichte, die eng mit der Familie der Welfen verbunden ist: Der Herzog Heinrich der Löwe machte es im 12. Jahrhundert zu seiner Residenzstadt. Bis ins 20. Jahrhundert regierten hier die Angehörigen der Adelsfamilie der Welfen und entwickelten vor allem Bildung und Wissenschaft. Forschung und Entwicklung werden hier ganz groß geschrieben, und seit 2007 trägt Braunschweig den Titel “Stadt der Wissenschaft”.

F. Endlich sind wir im Hafenstädtchen Husum angekommen. Ruhige Atmosphäre herrscht in den alten Fischergässchen, die Spaziergänge bieten wunderbare Aussichten auf die strenge, aber immer reizvolle Nordsee. Husum hat aber auch viel Kultur. Man hat in der kleinen Stadt einen Wanderweg eingerichtet, der 32 wichtige historische Punkte verbindet. Die Route beginnt am Marktplatz, wo sich gleich eine Sehenswürdigkeit neben der anderen befindet: Die Marienkirche, davor Husums Wahrzeichen, die “Tine” und schließlich das Geburtshaus von Theodor Storm.

G. “An den Autor kann ich mich nicht mehr erinnern, aber die Titelseite war blau”. Das hört man oft in der Marburger Buchhandlung von den Kunden: “Die Titelseite ist sehr wichtig”, sagt ihre Leiterin, “es ist das, was den Leser zum Buch lockt.” Und so kam sie auf die Idee, ihr Schaufenster mit bunten Büchern zu dekorieren. Jedes Genre hat seine eigene Titelseite und seine eigene Farbenkombination: Thriller sind immer dunkelfarbig, Märchen dagegen – rosa.

 

ТекстABCDEFG
Заголовок

11.

Прочитайте текст и заполните пропуски A–F частями предложений, обозначенными цифрами 1–7. Одна из частей в списке 1–7 — лишняя. Занесите цифры, обозначающие соответствующие части предложений, в таблицу.

 

Anstand und Disziplin sind wieder gefragt

 

Dürfen Schülerinnen im bauchfreien T-Shirt zum Unterricht kommen? Und ist eine Schuluniform die richtige Antwort darauf? Um diese Frage ist in Deutschland eine heiße Diskussion entbrannt. Was mit Kleiderfragen begann, gipfelt inzwischen in der Forderung nach mehr Moral, Benehmen und Disziplin A __________________.

Die erste Runde der Debatte war fast noch lustig. Es begann in einer Hauptschule in Hannover. Eine Lehrerin störte, dass immer mehr Schülerinnen im bauchfreien T-Shirt B__________________. Sie schrieb deshalb ihren Schülern und den Eltern einen Brief und bat, künftig auf ein schuladäquates Aussehen zu achten: „Wer in Strand- oder Discokleidung in die Schule kommt, stört die Lernsituation — und C __________________ zum Umziehen nach Hause geschickt.“

Der Brief war kaum verschickt, da landete er auch schon in den Medien und fand landesweite Beachtung. Die Unterrichtsministerien sowie Eltern-, Lehrer- und Schülervereine D __________________ „Bauchfrei oder nicht“? Die meisten zeigten sich allerdings gelassen und tolerant — und meinten, dass in der Schule schlecht verboten sein kann, was im Leben längst schon Mode ist. „Wer bauchfreie T-Shirts nicht erlaubt, soll E __________________ oder sich die Fernsehstars abschauen. Da ist es kein Wunder, dass die Schüler sich so anziehen“ — war der Standpunkt des Unterrichtsministeriums und vieler anderer. Nur ein CDU-Politiker aus Hamburg versuchte, aus den bauchfreien T-Shirts F __________________ zu machen. Er forderte eine Schuluniform, damit in Zukunft alle korrekt gekleidet in den Unterricht kommen und auch der Markenwahn und Sozialneid unter den Schülern ein Ende haben.

 

1. zum Unterricht erschienen

2. wünschten strengere Kleiderregeln

3. ein politisches Thema

4. durch die Geschäfte gehen

5. wird deshalb ab sofort

6. kommentierten die Frage

7. unter Deutschlands Schülern

 

ПропускABCDEF
Часть предложения

12.

Der älteste Gasthof Deutschlands befindet sich in …

 

1) Miltenberg

2) Seelbach

3) Freiburg

4) Bienger


Der Rote Bär

Seit 1311 wird hier gegessen: Das Gasthaus "Zum roten Bären" ist der älteste Gasthof Deutschlands. Zwar gibt es einige, die diesen Rang bestreiten wollen: der "Riese" im unterfränkischen Miltenberg zum Beispiel oder die "Herberge zum Löwen" im badischen Seelbach. Aber nirgendwo ist die Tradition der jahrhundertelangen Gastwirtschaft so unzweifelhaft dokumentiert wie hier in der Freiburger Altstadt, im Gasthaus "Zum roten Bären". Im Jahr 1311 fing es an, mit dem Wirt Johen dem Bienger. Jetzt wird das Haus von Monika Hansen geführt.

Bären, wohin das Auge reicht. Die Kekse zum Kaffee in Bärenform; die Butter zum Brot ebenfalls. Und natürlich thront der Bär golden und massiv über dem Hoteleingang. Ob es dieses Gold ist, das rötlich schimmernde Gold, das dem "Bären" das Adjektiv rot gegeben hat? Der "rote Bär"? Nein, widerspricht Monika Hansen. Rot, sagt sie, sei seit den Kreuzzügen die Farbe der Gastronomie. In den riesigen Heerlagern habe es damals rote Zelte gegeben. Es waren die Bewirtungszelte, und jeder Krieger wusste, wenn er rot sah: Hier gibt es zu essen und zu trinken. Versteht sich, dass auch die Fassade des Freiburger "Bären" eine rote Farbe trägt. Und die Geranien sind auch rot.

Welche Gerichte wurden in der Küche des Gasthauses im Jahr 1311 auf den Tisch gebracht? Monika Hansen holt aus. Der Gast habe damals nicht einfach bestellen können. Es gab immer nur ein einziges Gericht. Auf dem Tisch stand eine große Schüssel für alle. Die Portionen waren genau vorgeschrieben. Männer bekamen mehr als Frauen und Meister mehr als Gesellen. Der Rat der Stadt hatte die Rationen festgelegt — und auch die Preise. Denn das Essen im Gasthaus musste bezahlbar sein. Zu jenen Zeiten war es ganz alltäglich, in den Wirtsstuben der Stadt zu essen. Nur 9.000 Einwohner gab es im 14. Jahrhundert in Freiburg — aber 47 Wirtshäuser. Die meisten privaten Haushalte verfügten nämlich gar nicht über Kochstellen. Das wäre zu kompliziert gewesen — und zu gefährlich. Gekocht wurde über offenen Feuern. Die Brandgefahr war erheblich.

Nicht immer im Lauf der Jahrhunderte war von allem viel da, aber ganz und gar ärmlich war die Küche des "Bären" nicht. Und der Wein wuchs im Badischen damals auch schon. Zwar muss dieser Wein entsetzlich sauer gewesen sein, getrunken aber wurde er reichlich. Denn Wasser war nicht selten ein ungenießbares Getränk, oft verunreinigt, Brunnen waren rar.

Im "Bären" war das anders. Von Anfang an befand sich im Innenhof eine Wasserstelle. Vielleicht war es gerade dieses Privileg, das den Gasthof all die Zeiten, die guten und die schlechten, überdauern ließ, vermutet Monika Hansen. Ein eigener Brunnen war Gold wert, nicht nur fürs Trinken und Kochen, sondern auch um Feuer zu löschen und um die Pferde zu versorgen. Denn natürlich gab es im "Bären" bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts einen großen Pferdestall. Heute parken hier Autos.

Im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut und modernisiert steht das Haus auf demselben Areal, stabil, beständig. Auch den Namen hat es immer behalten, 700 Jahre lang. Mit einer kleinen Ausnahme. Irgendwann im 19. Jahrhundert war es, da wurde einer der fünfzig "Bären"-Wirte von einem Anfall von Modernität ergriffen, und er nannte den Gasthof auf einmal "Krokodil". Natürlich blieb es nicht dabei. Die Modernität dauerte nur zwei Jahre. Dann kam der "Bär" zurück.

Der alte "Rote Bär" ist mehr als eine Wirtschaft. Er ist eine Art Museum. Und Monika Hansen ist mehr als eine Wirtin. Wenn sie Gäste durch das Haus führt, verwandelt sie sich in eine Archäologin, eine Fremdenführerin, eine stolze Museumsbesitzerin. Denn 46 Jahre in diesem Hotel und Restaurant haben sie zu einer Stadt- und Lokalhistorikerin gemacht.

Der "Rote Bär" hat alles überdauert. Auch jenen 27. November 1944, als britische Flugzeuge Freiburg in Schutt und Asche legten. Zwei Wunder ereigneten sich an diesem schrecklichen Tag: Wo ringsherum alles zur Trümmerwüste wurde, blieb ein Gebäude unbeschädigt — das Freiburger Münster. Das zweite Wunder geschah im "Bären". Er brannte nicht ab, obwohl ihn Brandbomben getroffen hatten, lediglich das Dach stürzte ein. Ein unvergänglicher "Bär".

13.

Woher kommt das Adjektiv „rot“ im Namen des Gasthofs?

 

1) Die rote Farbe symbolisiert seit langem die Gastronomie.

2) Die Fassade des Gasthauses wurde in roter Farbe gestrichen.

3) Die Geranien am Haus und im kleinen Innengärtchen sind rot.

4) Das Gold des Bären am Hoteleingang schimmert rötlich.


Der Rote Bär

Seit 1311 wird hier gegessen: Das Gasthaus "Zum roten Bären" ist der älteste Gasthof Deutschlands. Zwar gibt es einige, die diesen Rang bestreiten wollen: der "Riese" im unterfränkischen Miltenberg zum Beispiel oder die "Herberge zum Löwen" im badischen Seelbach. Aber nirgendwo ist die Tradition der jahrhundertelangen Gastwirtschaft so unzweifelhaft dokumentiert wie hier in der Freiburger Altstadt, im Gasthaus "Zum roten Bären". Im Jahr 1311 fing es an, mit dem Wirt Johen dem Bienger. Jetzt wird das Haus von Monika Hansen geführt.

Bären, wohin das Auge reicht. Die Kekse zum Kaffee in Bärenform; die Butter zum Brot ebenfalls. Und natürlich thront der Bär golden und massiv über dem Hoteleingang. Ob es dieses Gold ist, das rötlich schimmernde Gold, das dem "Bären" das Adjektiv rot gegeben hat? Der "rote Bär"? Nein, widerspricht Monika Hansen. Rot, sagt sie, sei seit den Kreuzzügen die Farbe der Gastronomie. In den riesigen Heerlagern habe es damals rote Zelte gegeben. Es waren die Bewirtungszelte, und jeder Krieger wusste, wenn er rot sah: Hier gibt es zu essen und zu trinken. Versteht sich, dass auch die Fassade des Freiburger "Bären" eine rote Farbe trägt. Und die Geranien sind auch rot.

Welche Gerichte wurden in der Küche des Gasthauses im Jahr 1311 auf den Tisch gebracht? Monika Hansen holt aus. Der Gast habe damals nicht einfach bestellen können. Es gab immer nur ein einziges Gericht. Auf dem Tisch stand eine große Schüssel für alle. Die Portionen waren genau vorgeschrieben. Männer bekamen mehr als Frauen und Meister mehr als Gesellen. Der Rat der Stadt hatte die Rationen festgelegt — und auch die Preise. Denn das Essen im Gasthaus musste bezahlbar sein. Zu jenen Zeiten war es ganz alltäglich, in den Wirtsstuben der Stadt zu essen. Nur 9.000 Einwohner gab es im 14. Jahrhundert in Freiburg — aber 47 Wirtshäuser. Die meisten privaten Haushalte verfügten nämlich gar nicht über Kochstellen. Das wäre zu kompliziert gewesen — und zu gefährlich. Gekocht wurde über offenen Feuern. Die Brandgefahr war erheblich.

Nicht immer im Lauf der Jahrhunderte war von allem viel da, aber ganz und gar ärmlich war die Küche des "Bären" nicht. Und der Wein wuchs im Badischen damals auch schon. Zwar muss dieser Wein entsetzlich sauer gewesen sein, getrunken aber wurde er reichlich. Denn Wasser war nicht selten ein ungenießbares Getränk, oft verunreinigt, Brunnen waren rar.

Im "Bären" war das anders. Von Anfang an befand sich im Innenhof eine Wasserstelle. Vielleicht war es gerade dieses Privileg, das den Gasthof all die Zeiten, die guten und die schlechten, überdauern ließ, vermutet Monika Hansen. Ein eigener Brunnen war Gold wert, nicht nur fürs Trinken und Kochen, sondern auch um Feuer zu löschen und um die Pferde zu versorgen. Denn natürlich gab es im "Bären" bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts einen großen Pferdestall. Heute parken hier Autos.

Im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut und modernisiert steht das Haus auf demselben Areal, stabil, beständig. Auch den Namen hat es immer behalten, 700 Jahre lang. Mit einer kleinen Ausnahme. Irgendwann im 19. Jahrhundert war es, da wurde einer der fünfzig "Bären"-Wirte von einem Anfall von Modernität ergriffen, und er nannte den Gasthof auf einmal "Krokodil". Natürlich blieb es nicht dabei. Die Modernität dauerte nur zwei Jahre. Dann kam der "Bär" zurück.

Der alte "Rote Bär" ist mehr als eine Wirtschaft. Er ist eine Art Museum. Und Monika Hansen ist mehr als eine Wirtin. Wenn sie Gäste durch das Haus führt, verwandelt sie sich in eine Archäologin, eine Fremdenführerin, eine stolze Museumsbesitzerin. Denn 46 Jahre in diesem Hotel und Restaurant haben sie zu einer Stadt- und Lokalhistorikerin gemacht.

Der "Rote Bär" hat alles überdauert. Auch jenen 27. November 1944, als britische Flugzeuge Freiburg in Schutt und Asche legten. Zwei Wunder ereigneten sich an diesem schrecklichen Tag: Wo ringsherum alles zur Trümmerwüste wurde, blieb ein Gebäude unbeschädigt — das Freiburger Münster. Das zweite Wunder geschah im "Bären". Er brannte nicht ab, obwohl ihn Brandbomben getroffen hatten, lediglich das Dach stürzte ein. Ein unvergänglicher "Bär".

14.

Warum haben die Einwohner von Freiburg im 14. Jahrhundert oft in Gaststätten gegessen?

 

1) Das Essen gab es in großen Schüsseln und es war billiger als zu Hause zu kochen.

2) Der Rat der Stadt hatte den Einwohnern Freiburgs das Essen in Gaststätten verordnet.

3) Die meisten der Häuser hatten damals keine Kochstelle, man kochte nicht zu Hause.

4) Die Gerichte, die über offenem Feuer gekocht wurden, schmeckten gut und waren bezahlbar.


Der Rote Bär

Seit 1311 wird hier gegessen: Das Gasthaus "Zum roten Bären" ist der älteste Gasthof Deutschlands. Zwar gibt es einige, die diesen Rang bestreiten wollen: der "Riese" im unterfränkischen Miltenberg zum Beispiel oder die "Herberge zum Löwen" im badischen Seelbach. Aber nirgendwo ist die Tradition der jahrhundertelangen Gastwirtschaft so unzweifelhaft dokumentiert wie hier in der Freiburger Altstadt, im Gasthaus "Zum roten Bären". Im Jahr 1311 fing es an, mit dem Wirt Johen dem Bienger. Jetzt wird das Haus von Monika Hansen geführt.

Bären, wohin das Auge reicht. Die Kekse zum Kaffee in Bärenform; die Butter zum Brot ebenfalls. Und natürlich thront der Bär golden und massiv über dem Hoteleingang. Ob es dieses Gold ist, das rötlich schimmernde Gold, das dem "Bären" das Adjektiv rot gegeben hat? Der "rote Bär"? Nein, widerspricht Monika Hansen. Rot, sagt sie, sei seit den Kreuzzügen die Farbe der Gastronomie. In den riesigen Heerlagern habe es damals rote Zelte gegeben. Es waren die Bewirtungszelte, und jeder Krieger wusste, wenn er rot sah: Hier gibt es zu essen und zu trinken. Versteht sich, dass auch die Fassade des Freiburger "Bären" eine rote Farbe trägt. Und die Geranien sind auch rot.

Welche Gerichte wurden in der Küche des Gasthauses im Jahr 1311 auf den Tisch gebracht? Monika Hansen holt aus. Der Gast habe damals nicht einfach bestellen können. Es gab immer nur ein einziges Gericht. Auf dem Tisch stand eine große Schüssel für alle. Die Portionen waren genau vorgeschrieben. Männer bekamen mehr als Frauen und Meister mehr als Gesellen. Der Rat der Stadt hatte die Rationen festgelegt — und auch die Preise. Denn das Essen im Gasthaus musste bezahlbar sein. Zu jenen Zeiten war es ganz alltäglich, in den Wirtsstuben der Stadt zu essen. Nur 9.000 Einwohner gab es im 14. Jahrhundert in Freiburg — aber 47 Wirtshäuser. Die meisten privaten Haushalte verfügten nämlich gar nicht über Kochstellen. Das wäre zu kompliziert gewesen — und zu gefährlich. Gekocht wurde über offenen Feuern. Die Brandgefahr war erheblich.

Nicht immer im Lauf der Jahrhunderte war von allem viel da, aber ganz und gar ärmlich war die Küche des "Bären" nicht. Und der Wein wuchs im Badischen damals auch schon. Zwar muss dieser Wein entsetzlich sauer gewesen sein, getrunken aber wurde er reichlich. Denn Wasser war nicht selten ein ungenießbares Getränk, oft verunreinigt, Brunnen waren rar.

Im "Bären" war das anders. Von Anfang an befand sich im Innenhof eine Wasserstelle. Vielleicht war es gerade dieses Privileg, das den Gasthof all die Zeiten, die guten und die schlechten, überdauern ließ, vermutet Monika Hansen. Ein eigener Brunnen war Gold wert, nicht nur fürs Trinken und Kochen, sondern auch um Feuer zu löschen und um die Pferde zu versorgen. Denn natürlich gab es im "Bären" bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts einen großen Pferdestall. Heute parken hier Autos.

Im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut und modernisiert steht das Haus auf demselben Areal, stabil, beständig. Auch den Namen hat es immer behalten, 700 Jahre lang. Mit einer kleinen Ausnahme. Irgendwann im 19. Jahrhundert war es, da wurde einer der fünfzig "Bären"-Wirte von einem Anfall von Modernität ergriffen, und er nannte den Gasthof auf einmal "Krokodil". Natürlich blieb es nicht dabei. Die Modernität dauerte nur zwei Jahre. Dann kam der "Bär" zurück.

Der alte "Rote Bär" ist mehr als eine Wirtschaft. Er ist eine Art Museum. Und Monika Hansen ist mehr als eine Wirtin. Wenn sie Gäste durch das Haus führt, verwandelt sie sich in eine Archäologin, eine Fremdenführerin, eine stolze Museumsbesitzerin. Denn 46 Jahre in diesem Hotel und Restaurant haben sie zu einer Stadt- und Lokalhistorikerin gemacht.

Der "Rote Bär" hat alles überdauert. Auch jenen 27. November 1944, als britische Flugzeuge Freiburg in Schutt und Asche legten. Zwei Wunder ereigneten sich an diesem schrecklichen Tag: Wo ringsherum alles zur Trümmerwüste wurde, blieb ein Gebäude unbeschädigt — das Freiburger Münster. Das zweite Wunder geschah im "Bären". Er brannte nicht ab, obwohl ihn Brandbomben getroffen hatten, lediglich das Dach stürzte ein. Ein unvergänglicher "Bär".

15.

Was hat nach der Meinung von Monika Hansen dem Gasthaus geholfen, über viele Jahrhunderte zu bestehen?

 

1) das Gold

2) der Wein

3) ein Pferdestall

4) eine Wasserstelle


Der Rote Bär

Seit 1311 wird hier gegessen: Das Gasthaus "Zum roten Bären" ist der älteste Gasthof Deutschlands. Zwar gibt es einige, die diesen Rang bestreiten wollen: der "Riese" im unterfränkischen Miltenberg zum Beispiel oder die "Herberge zum Löwen" im badischen Seelbach. Aber nirgendwo ist die Tradition der jahrhundertelangen Gastwirtschaft so unzweifelhaft dokumentiert wie hier in der Freiburger Altstadt, im Gasthaus "Zum roten Bären". Im Jahr 1311 fing es an, mit dem Wirt Johen dem Bienger. Jetzt wird das Haus von Monika Hansen geführt.

Bären, wohin das Auge reicht. Die Kekse zum Kaffee in Bärenform; die Butter zum Brot ebenfalls. Und natürlich thront der Bär golden und massiv über dem Hoteleingang. Ob es dieses Gold ist, das rötlich schimmernde Gold, das dem "Bären" das Adjektiv rot gegeben hat? Der "rote Bär"? Nein, widerspricht Monika Hansen. Rot, sagt sie, sei seit den Kreuzzügen die Farbe der Gastronomie. In den riesigen Heerlagern habe es damals rote Zelte gegeben. Es waren die Bewirtungszelte, und jeder Krieger wusste, wenn er rot sah: Hier gibt es zu essen und zu trinken. Versteht sich, dass auch die Fassade des Freiburger "Bären" eine rote Farbe trägt. Und die Geranien sind auch rot.

Welche Gerichte wurden in der Küche des Gasthauses im Jahr 1311 auf den Tisch gebracht? Monika Hansen holt aus. Der Gast habe damals nicht einfach bestellen können. Es gab immer nur ein einziges Gericht. Auf dem Tisch stand eine große Schüssel für alle. Die Portionen waren genau vorgeschrieben. Männer bekamen mehr als Frauen und Meister mehr als Gesellen. Der Rat der Stadt hatte die Rationen festgelegt — und auch die Preise. Denn das Essen im Gasthaus musste bezahlbar sein. Zu jenen Zeiten war es ganz alltäglich, in den Wirtsstuben der Stadt zu essen. Nur 9.000 Einwohner gab es im 14. Jahrhundert in Freiburg — aber 47 Wirtshäuser. Die meisten privaten Haushalte verfügten nämlich gar nicht über Kochstellen. Das wäre zu kompliziert gewesen — und zu gefährlich. Gekocht wurde über offenen Feuern. Die Brandgefahr war erheblich.

Nicht immer im Lauf der Jahrhunderte war von allem viel da, aber ganz und gar ärmlich war die Küche des "Bären" nicht. Und der Wein wuchs im Badischen damals auch schon. Zwar muss dieser Wein entsetzlich sauer gewesen sein, getrunken aber wurde er reichlich. Denn Wasser war nicht selten ein ungenießbares Getränk, oft verunreinigt, Brunnen waren rar.

Im "Bären" war das anders. Von Anfang an befand sich im Innenhof eine Wasserstelle. Vielleicht war es gerade dieses Privileg, das den Gasthof all die Zeiten, die guten und die schlechten, überdauern ließ, vermutet Monika Hansen. Ein eigener Brunnen war Gold wert, nicht nur fürs Trinken und Kochen, sondern auch um Feuer zu löschen und um die Pferde zu versorgen. Denn natürlich gab es im "Bären" bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts einen großen Pferdestall. Heute parken hier Autos.

Im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut und modernisiert steht das Haus auf demselben Areal, stabil, beständig. Auch den Namen hat es immer behalten, 700 Jahre lang. Mit einer kleinen Ausnahme. Irgendwann im 19. Jahrhundert war es, da wurde einer der fünfzig "Bären"-Wirte von einem Anfall von Modernität ergriffen, und er nannte den Gasthof auf einmal "Krokodil". Natürlich blieb es nicht dabei. Die Modernität dauerte nur zwei Jahre. Dann kam der "Bär" zurück.

Der alte "Rote Bär" ist mehr als eine Wirtschaft. Er ist eine Art Museum. Und Monika Hansen ist mehr als eine Wirtin. Wenn sie Gäste durch das Haus führt, verwandelt sie sich in eine Archäologin, eine Fremdenführerin, eine stolze Museumsbesitzerin. Denn 46 Jahre in diesem Hotel und Restaurant haben sie zu einer Stadt- und Lokalhistorikerin gemacht.

Der "Rote Bär" hat alles überdauert. Auch jenen 27. November 1944, als britische Flugzeuge Freiburg in Schutt und Asche legten. Zwei Wunder ereigneten sich an diesem schrecklichen Tag: Wo ringsherum alles zur Trümmerwüste wurde, blieb ein Gebäude unbeschädigt — das Freiburger Münster. Das zweite Wunder geschah im "Bären". Er brannte nicht ab, obwohl ihn Brandbomben getroffen hatten, lediglich das Dach stürzte ein. Ein unvergänglicher "Bär".

16.

Was passierte dem Gasthof im 19. Jahrhundert?

 

1) Er wurde umgebaut und modernisiert.

2) Er hat einen neuen Namen bekommen.

3) Er wurde zu einem Museum verwandelt.

4) Er wurde um einen Parkplatz erweitert.


Der Rote Bär

Seit 1311 wird hier gegessen: Das Gasthaus "Zum roten Bären" ist der älteste Gasthof Deutschlands. Zwar gibt es einige, die diesen Rang bestreiten wollen: der "Riese" im unterfränkischen Miltenberg zum Beispiel oder die "Herberge zum Löwen" im badischen Seelbach. Aber nirgendwo ist die Tradition der jahrhundertelangen Gastwirtschaft so unzweifelhaft dokumentiert wie hier in der Freiburger Altstadt, im Gasthaus "Zum roten Bären". Im Jahr 1311 fing es an, mit dem Wirt Johen dem Bienger. Jetzt wird das Haus von Monika Hansen geführt.

Bären, wohin das Auge reicht. Die Kekse zum Kaffee in Bärenform; die Butter zum Brot ebenfalls. Und natürlich thront der Bär golden und massiv über dem Hoteleingang. Ob es dieses Gold ist, das rötlich schimmernde Gold, das dem "Bären" das Adjektiv rot gegeben hat? Der "rote Bär"? Nein, widerspricht Monika Hansen. Rot, sagt sie, sei seit den Kreuzzügen die Farbe der Gastronomie. In den riesigen Heerlagern habe es damals rote Zelte gegeben. Es waren die Bewirtungszelte, und jeder Krieger wusste, wenn er rot sah: Hier gibt es zu essen und zu trinken. Versteht sich, dass auch die Fassade des Freiburger "Bären" eine rote Farbe trägt. Und die Geranien sind auch rot.

Welche Gerichte wurden in der Küche des Gasthauses im Jahr 1311 auf den Tisch gebracht? Monika Hansen holt aus. Der Gast habe damals nicht einfach bestellen können. Es gab immer nur ein einziges Gericht. Auf dem Tisch stand eine große Schüssel für alle. Die Portionen waren genau vorgeschrieben. Männer bekamen mehr als Frauen und Meister mehr als Gesellen. Der Rat der Stadt hatte die Rationen festgelegt — und auch die Preise. Denn das Essen im Gasthaus musste bezahlbar sein. Zu jenen Zeiten war es ganz alltäglich, in den Wirtsstuben der Stadt zu essen. Nur 9.000 Einwohner gab es im 14. Jahrhundert in Freiburg — aber 47 Wirtshäuser. Die meisten privaten Haushalte verfügten nämlich gar nicht über Kochstellen. Das wäre zu kompliziert gewesen — und zu gefährlich. Gekocht wurde über offenen Feuern. Die Brandgefahr war erheblich.

Nicht immer im Lauf der Jahrhunderte war von allem viel da, aber ganz und gar ärmlich war die Küche des "Bären" nicht. Und der Wein wuchs im Badischen damals auch schon. Zwar muss dieser Wein entsetzlich sauer gewesen sein, getrunken aber wurde er reichlich. Denn Wasser war nicht selten ein ungenießbares Getränk, oft verunreinigt, Brunnen waren rar.

Im "Bären" war das anders. Von Anfang an befand sich im Innenhof eine Wasserstelle. Vielleicht war es gerade dieses Privileg, das den Gasthof all die Zeiten, die guten und die schlechten, überdauern ließ, vermutet Monika Hansen. Ein eigener Brunnen war Gold wert, nicht nur fürs Trinken und Kochen, sondern auch um Feuer zu löschen und um die Pferde zu versorgen. Denn natürlich gab es im "Bären" bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts einen großen Pferdestall. Heute parken hier Autos.

Im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut und modernisiert steht das Haus auf demselben Areal, stabil, beständig. Auch den Namen hat es immer behalten, 700 Jahre lang. Mit einer kleinen Ausnahme. Irgendwann im 19. Jahrhundert war es, da wurde einer der fünfzig "Bären"-Wirte von einem Anfall von Modernität ergriffen, und er nannte den Gasthof auf einmal "Krokodil". Natürlich blieb es nicht dabei. Die Modernität dauerte nur zwei Jahre. Dann kam der "Bär" zurück.

Der alte "Rote Bär" ist mehr als eine Wirtschaft. Er ist eine Art Museum. Und Monika Hansen ist mehr als eine Wirtin. Wenn sie Gäste durch das Haus führt, verwandelt sie sich in eine Archäologin, eine Fremdenführerin, eine stolze Museumsbesitzerin. Denn 46 Jahre in diesem Hotel und Restaurant haben sie zu einer Stadt- und Lokalhistorikerin gemacht.

Der "Rote Bär" hat alles überdauert. Auch jenen 27. November 1944, als britische Flugzeuge Freiburg in Schutt und Asche legten. Zwei Wunder ereigneten sich an diesem schrecklichen Tag: Wo ringsherum alles zur Trümmerwüste wurde, blieb ein Gebäude unbeschädigt — das Freiburger Münster. Das zweite Wunder geschah im "Bären". Er brannte nicht ab, obwohl ihn Brandbomben getroffen hatten, lediglich das Dach stürzte ein. Ein unvergänglicher "Bär".

17.

Monika Hansen ist seit 46 Jahren …

 

1) Gastwirtin.

2) Archäologin.

3) Historikerin.

4) Museumsführerin.


Der Rote Bär

Seit 1311 wird hier gegessen: Das Gasthaus "Zum roten Bären" ist der älteste Gasthof Deutschlands. Zwar gibt es einige, die diesen Rang bestreiten wollen: der "Riese" im unterfränkischen Miltenberg zum Beispiel oder die "Herberge zum Löwen" im badischen Seelbach. Aber nirgendwo ist die Tradition der jahrhundertelangen Gastwirtschaft so unzweifelhaft dokumentiert wie hier in der Freiburger Altstadt, im Gasthaus "Zum roten Bären". Im Jahr 1311 fing es an, mit dem Wirt Johen dem Bienger. Jetzt wird das Haus von Monika Hansen geführt.

Bären, wohin das Auge reicht. Die Kekse zum Kaffee in Bärenform; die Butter zum Brot ebenfalls. Und natürlich thront der Bär golden und massiv über dem Hoteleingang. Ob es dieses Gold ist, das rötlich schimmernde Gold, das dem "Bären" das Adjektiv rot gegeben hat? Der "rote Bär"? Nein, widerspricht Monika Hansen. Rot, sagt sie, sei seit den Kreuzzügen die Farbe der Gastronomie. In den riesigen Heerlagern habe es damals rote Zelte gegeben. Es waren die Bewirtungszelte, und jeder Krieger wusste, wenn er rot sah: Hier gibt es zu essen und zu trinken. Versteht sich, dass auch die Fassade des Freiburger "Bären" eine rote Farbe trägt. Und die Geranien sind auch rot.

Welche Gerichte wurden in der Küche des Gasthauses im Jahr 1311 auf den Tisch gebracht? Monika Hansen holt aus. Der Gast habe damals nicht einfach bestellen können. Es gab immer nur ein einziges Gericht. Auf dem Tisch stand eine große Schüssel für alle. Die Portionen waren genau vorgeschrieben. Männer bekamen mehr als Frauen und Meister mehr als Gesellen. Der Rat der Stadt hatte die Rationen festgelegt — und auch die Preise. Denn das Essen im Gasthaus musste bezahlbar sein. Zu jenen Zeiten war es ganz alltäglich, in den Wirtsstuben der Stadt zu essen. Nur 9.000 Einwohner gab es im 14. Jahrhundert in Freiburg — aber 47 Wirtshäuser. Die meisten privaten Haushalte verfügten nämlich gar nicht über Kochstellen. Das wäre zu kompliziert gewesen — und zu gefährlich. Gekocht wurde über offenen Feuern. Die Brandgefahr war erheblich.

Nicht immer im Lauf der Jahrhunderte war von allem viel da, aber ganz und gar ärmlich war die Küche des "Bären" nicht. Und der Wein wuchs im Badischen damals auch schon. Zwar muss dieser Wein entsetzlich sauer gewesen sein, getrunken aber wurde er reichlich. Denn Wasser war nicht selten ein ungenießbares Getränk, oft verunreinigt, Brunnen waren rar.

Im "Bären" war das anders. Von Anfang an befand sich im Innenhof eine Wasserstelle. Vielleicht war es gerade dieses Privileg, das den Gasthof all die Zeiten, die guten und die schlechten, überdauern ließ, vermutet Monika Hansen. Ein eigener Brunnen war Gold wert, nicht nur fürs Trinken und Kochen, sondern auch um Feuer zu löschen und um die Pferde zu versorgen. Denn natürlich gab es im "Bären" bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts einen großen Pferdestall. Heute parken hier Autos.

Im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut und modernisiert steht das Haus auf demselben Areal, stabil, beständig. Auch den Namen hat es immer behalten, 700 Jahre lang. Mit einer kleinen Ausnahme. Irgendwann im 19. Jahrhundert war es, da wurde einer der fünfzig "Bären"-Wirte von einem Anfall von Modernität ergriffen, und er nannte den Gasthof auf einmal "Krokodil". Natürlich blieb es nicht dabei. Die Modernität dauerte nur zwei Jahre. Dann kam der "Bär" zurück.

Der alte "Rote Bär" ist mehr als eine Wirtschaft. Er ist eine Art Museum. Und Monika Hansen ist mehr als eine Wirtin. Wenn sie Gäste durch das Haus führt, verwandelt sie sich in eine Archäologin, eine Fremdenführerin, eine stolze Museumsbesitzerin. Denn 46 Jahre in diesem Hotel und Restaurant haben sie zu einer Stadt- und Lokalhistorikerin gemacht.

Der "Rote Bär" hat alles überdauert. Auch jenen 27. November 1944, als britische Flugzeuge Freiburg in Schutt und Asche legten. Zwei Wunder ereigneten sich an diesem schrecklichen Tag: Wo ringsherum alles zur Trümmerwüste wurde, blieb ein Gebäude unbeschädigt — das Freiburger Münster. Das zweite Wunder geschah im "Bären". Er brannte nicht ab, obwohl ihn Brandbomben getroffen hatten, lediglich das Dach stürzte ein. Ein unvergänglicher "Bär".

18.

Was war das Wunder, das dem „Roten Bären“ am 27. November 1944 passierte?

 

1) Das berühmte Gasthaus wurde von britischen Bomben nicht getroffen.

2) Nach einem schrecklichen Bombenschlag brannte das Gasthaus nicht ab.

3) Das Haus wurde mit der gleichen Bombe wie Freiburger Münster getroffen.

4) Die britischen Flugzeuge haben die berühmte Gaststätte nicht bombardiert.


Der Rote Bär

Seit 1311 wird hier gegessen: Das Gasthaus "Zum roten Bären" ist der älteste Gasthof Deutschlands. Zwar gibt es einige, die diesen Rang bestreiten wollen: der "Riese" im unterfränkischen Miltenberg zum Beispiel oder die "Herberge zum Löwen" im badischen Seelbach. Aber nirgendwo ist die Tradition der jahrhundertelangen Gastwirtschaft so unzweifelhaft dokumentiert wie hier in der Freiburger Altstadt, im Gasthaus "Zum roten Bären". Im Jahr 1311 fing es an, mit dem Wirt Johen dem Bienger. Jetzt wird das Haus von Monika Hansen geführt.

Bären, wohin das Auge reicht. Die Kekse zum Kaffee in Bärenform; die Butter zum Brot ebenfalls. Und natürlich thront der Bär golden und massiv über dem Hoteleingang. Ob es dieses Gold ist, das rötlich schimmernde Gold, das dem "Bären" das Adjektiv rot gegeben hat? Der "rote Bär"? Nein, widerspricht Monika Hansen. Rot, sagt sie, sei seit den Kreuzzügen die Farbe der Gastronomie. In den riesigen Heerlagern habe es damals rote Zelte gegeben. Es waren die Bewirtungszelte, und jeder Krieger wusste, wenn er rot sah: Hier gibt es zu essen und zu trinken. Versteht sich, dass auch die Fassade des Freiburger "Bären" eine rote Farbe trägt. Und die Geranien sind auch rot.

Welche Gerichte wurden in der Küche des Gasthauses im Jahr 1311 auf den Tisch gebracht? Monika Hansen holt aus. Der Gast habe damals nicht einfach bestellen können. Es gab immer nur ein einziges Gericht. Auf dem Tisch stand eine große Schüssel für alle. Die Portionen waren genau vorgeschrieben. Männer bekamen mehr als Frauen und Meister mehr als Gesellen. Der Rat der Stadt hatte die Rationen festgelegt — und auch die Preise. Denn das Essen im Gasthaus musste bezahlbar sein. Zu jenen Zeiten war es ganz alltäglich, in den Wirtsstuben der Stadt zu essen. Nur 9.000 Einwohner gab es im 14. Jahrhundert in Freiburg — aber 47 Wirtshäuser. Die meisten privaten Haushalte verfügten nämlich gar nicht über Kochstellen. Das wäre zu kompliziert gewesen — und zu gefährlich. Gekocht wurde über offenen Feuern. Die Brandgefahr war erheblich.

Nicht immer im Lauf der Jahrhunderte war von allem viel da, aber ganz und gar ärmlich war die Küche des "Bären" nicht. Und der Wein wuchs im Badischen damals auch schon. Zwar muss dieser Wein entsetzlich sauer gewesen sein, getrunken aber wurde er reichlich. Denn Wasser war nicht selten ein ungenießbares Getränk, oft verunreinigt, Brunnen waren rar.

Im "Bären" war das anders. Von Anfang an befand sich im Innenhof eine Wasserstelle. Vielleicht war es gerade dieses Privileg, das den Gasthof all die Zeiten, die guten und die schlechten, überdauern ließ, vermutet Monika Hansen. Ein eigener Brunnen war Gold wert, nicht nur fürs Trinken und Kochen, sondern auch um Feuer zu löschen und um die Pferde zu versorgen. Denn natürlich gab es im "Bären" bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts einen großen Pferdestall. Heute parken hier Autos.

Im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut und modernisiert steht das Haus auf demselben Areal, stabil, beständig. Auch den Namen hat es immer behalten, 700 Jahre lang. Mit einer kleinen Ausnahme. Irgendwann im 19. Jahrhundert war es, da wurde einer der fünfzig "Bären"-Wirte von einem Anfall von Modernität ergriffen, und er nannte den Gasthof auf einmal "Krokodil". Natürlich blieb es nicht dabei. Die Modernität dauerte nur zwei Jahre. Dann kam der "Bär" zurück.

Der alte "Rote Bär" ist mehr als eine Wirtschaft. Er ist eine Art Museum. Und Monika Hansen ist mehr als eine Wirtin. Wenn sie Gäste durch das Haus führt, verwandelt sie sich in eine Archäologin, eine Fremdenführerin, eine stolze Museumsbesitzerin. Denn 46 Jahre in diesem Hotel und Restaurant haben sie zu einer Stadt- und Lokalhistorikerin gemacht.

Der "Rote Bär" hat alles überdauert. Auch jenen 27. November 1944, als britische Flugzeuge Freiburg in Schutt und Asche legten. Zwei Wunder ereigneten sich an diesem schrecklichen Tag: Wo ringsherum alles zur Trümmerwüste wurde, blieb ein Gebäude unbeschädigt — das Freiburger Münster. Das zweite Wunder geschah im "Bären". Er brannte nicht ab, obwohl ihn Brandbomben getroffen hatten, lediglich das Dach stürzte ein. Ein unvergänglicher "Bär".

19.

Преобразуйте, если это необходимо, слово EINLADEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland wird es immer beliebter, den Geburtstag einmal anders zu feiern. Die Gäste werden nicht nach Hause zu Kaffee und Kuchen und auch nicht ins Restaurant ____________.

20.

Преобразуйте, если это необходимо, слово SEIN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Der gemeinsame Kino-oder Diskobesuch ist ebenfalls nicht mehr so beliebt. Wer _______ Freunden etwas ganz Neues bieten möchte, geht mit ihnen ins Museum.

21.

Преобразуйте, если это необходимо, слово SPIELEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Das ist allerdings nur in Großstädten möglich. In Hannover ___________ man beispielweise „Steinzeit“.

22.

Преобразуйте, если это необходимо, слово JUNG так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Die _______ Gäste bedienen alte Geräte, mahlen Getreide oder weben Stoffe.

23.

Преобразуйте, если это необходимо, слово WUNSCH так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Manche Jugendliche kommen auch mit speziellen _________.

24.

Преобразуйте, если это необходимо, слово DAS так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

So möchten sie selbstgemachte Collagen oder Glasmalereien aus ___________ Museum mit nach Hause nehmen.

25.

Преобразуйте, если это необходимо, слово VORBEREITEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

In einem Museum in Konstanz ist man auf diese jungen Geburtstagsgäste gut _____________.

26.

Преобразуйте, если это необходимо, слово ERHOLUNG так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Wir wollten in diesem Jahr in den Urlaub nach England gehen. Sozusagen ein paar Fliegen mit einer Klappe schlagen: _____________________ und unser Englisch auffrischen.

 

Das habe ich nötig. Ich brauche Englisch im Studium, das ich gerade anfange. Ich bin mir aber nicht sicher, ob Urlaub in England wirklich Spaß macht. Das Wetter dort ist ja noch mieser als hier.

27.

Преобразуйте, если это необходимо, слова ERZAHLUNG и _____ так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

IObwohl Onkel Werner letztens _________________ hat, dass er Anfang Oktober in Cornwall war und dort ca. 25 Grad Wärme hatte und das 10 Tage lang mit einem Tag ______________________ Sein Freund ist im Atlantik geschwommen!!!

28.

Преобразуйте, если это необходимо, слова ______ и REGNEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

IObwohl Onkel Werner letztens _________________ hat, dass er Anfang Oktober in Cornwall war und dort ca. 25 Grad Wärme hatte und das 10 Tage lang mit einem Tag ______________________ Sein Freund ist im Atlantik geschwommen!!!

29.

Преобразуйте, если это необходимо, слова NATUR и ______ так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

________________ ist das nicht immer so, aber die Südwestküste von England ist eigentlich _________________ für schönes Wetter.

 

30.

Преобразуйте, если это необходимо, слова __________ и BEKANNTSCHAFT так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

________________ ist das nicht immer so, aber die Südwestküste von England ist eigentlich _________________ für schönes Wetter.

31.

Преобразуйте, если это необходимо, слово VERSUCHEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Schottland soll auch traumhaft schön sein, aber auf jeden Fall nasser. Ich habe gehört, dass man in Südengland direkt an der Küste verträumte kleine altenglische Ferienhäuschen anmieten kann. Na, auf jeden Fall ist es einen ______________________ wert, oder?

32.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) euch

2) ihr

3) dir

4) Ihnen


Welcher Lerntyp bist du?

 

Das kennt ihr sicher: Euer Lehrer wiederholt den Lehrstoff mehrere Male, und doch habt ihr irgendwie keinen Durchblick. Der Grund: Jeder lernt anders. Wir stellen 32 _____________ die verschiedenen Lerntypen vor und geben Tipps, wie man den Lehrstoff besser versteht.

Pia sitzt im Physikunterricht. Nicht gerade ihr Lieblingsfach, 33 ________________ diese ganzen Formeln und fremden Begriffe sind nicht so ihr Ding. Pia mag den Kunstunterricht – oder Musik. Aber Physik? Ihr Lehrer wiederholt gerade seine Erklärung zu verschiedenen Energietypen. Potentielle Energie, Bewegungsenergie – Pia kann sich 34 ________________ überhaupt nichts vorstellen. Plötzlich aber springt der Lehrer auf die vorderste Tischreihe und verkündet: „Das ist potentielle Energie! Dadurch, dass ich hier oben stehe, habe ich 35 ___________ mir ein energetisches Potential aufgebaut!“. Die ganze Klasse starrt überrascht auf die ungewohnte Szene. „Und jetzt, “ 36 _______________ der Lehrer, „gebe ich die Energie frei!“ – und springt vom Tisch. Mit einem dumpfen Geräusch landet er auf dem Boden. Klar! Die Energie, die 37 __________________ Landen auf den Boden gewirkt hat, musste erst aufgebaut werden – durch das Klettern auf den Tisch! Pia versteht, und wird dieses anschauliche Beispiel sicherlich so schnell nicht wieder 38 ________________. Wenn es euch so geht wie Pia, gehört ihr zu den sogenannten „motorischen Lerntypen“, die Zusammenhänge am leichtesten an den praktischen Beispielen verstehen.

33.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) weil

2) denn

3) darum

4) deswegen


Welcher Lerntyp bist du?

 

Das kennt ihr sicher: Euer Lehrer wiederholt den Lehrstoff mehrere Male, und doch habt ihr irgendwie keinen Durchblick. Der Grund: Jeder lernt anders. Wir stellen 32 _____________ die verschiedenen Lerntypen vor und geben Tipps, wie man den Lehrstoff besser versteht.

Pia sitzt im Physikunterricht. Nicht gerade ihr Lieblingsfach, 33 ________________ diese ganzen Formeln und fremden Begriffe sind nicht so ihr Ding. Pia mag den Kunstunterricht – oder Musik. Aber Physik? Ihr Lehrer wiederholt gerade seine Erklärung zu verschiedenen Energietypen. Potentielle Energie, Bewegungsenergie – Pia kann sich 34 ________________ überhaupt nichts vorstellen. Plötzlich aber springt der Lehrer auf die vorderste Tischreihe und verkündet: „Das ist potentielle Energie! Dadurch, dass ich hier oben stehe, habe ich 35 ___________ mir ein energetisches Potential aufgebaut!“. Die ganze Klasse starrt überrascht auf die ungewohnte Szene. „Und jetzt, “ 36 _______________ der Lehrer, „gebe ich die Energie frei!“ – und springt vom Tisch. Mit einem dumpfen Geräusch landet er auf dem Boden. Klar! Die Energie, die 37 __________________ Landen auf den Boden gewirkt hat, musste erst aufgebaut werden – durch das Klettern auf den Tisch! Pia versteht, und wird dieses anschauliche Beispiel sicherlich so schnell nicht wieder 38 ________________. Wenn es euch so geht wie Pia, gehört ihr zu den sogenannten „motorischen Lerntypen“, die Zusammenhänge am leichtesten an den praktischen Beispielen verstehen.

34.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) daraus

2) darum

3) dadurch

4) darunter


Welcher Lerntyp bist du?

 

Das kennt ihr sicher: Euer Lehrer wiederholt den Lehrstoff mehrere Male, und doch habt ihr irgendwie keinen Durchblick. Der Grund: Jeder lernt anders. Wir stellen 32 _____________ die verschiedenen Lerntypen vor und geben Tipps, wie man den Lehrstoff besser versteht.

Pia sitzt im Physikunterricht. Nicht gerade ihr Lieblingsfach, 33 ________________ diese ganzen Formeln und fremden Begriffe sind nicht so ihr Ding. Pia mag den Kunstunterricht – oder Musik. Aber Physik? Ihr Lehrer wiederholt gerade seine Erklärung zu verschiedenen Energietypen. Potentielle Energie, Bewegungsenergie – Pia kann sich 34 ________________ überhaupt nichts vorstellen. Plötzlich aber springt der Lehrer auf die vorderste Tischreihe und verkündet: „Das ist potentielle Energie! Dadurch, dass ich hier oben stehe, habe ich 35 ___________ mir ein energetisches Potential aufgebaut!“. Die ganze Klasse starrt überrascht auf die ungewohnte Szene. „Und jetzt, “ 36 _______________ der Lehrer, „gebe ich die Energie frei!“ – und springt vom Tisch. Mit einem dumpfen Geräusch landet er auf dem Boden. Klar! Die Energie, die 37 __________________ Landen auf den Boden gewirkt hat, musste erst aufgebaut werden – durch das Klettern auf den Tisch! Pia versteht, und wird dieses anschauliche Beispiel sicherlich so schnell nicht wieder 38 ________________. Wenn es euch so geht wie Pia, gehört ihr zu den sogenannten „motorischen Lerntypen“, die Zusammenhänge am leichtesten an den praktischen Beispielen verstehen.

35.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) in

2) auf

3) an

4) außer


Welcher Lerntyp bist du?

 

Das kennt ihr sicher: Euer Lehrer wiederholt den Lehrstoff mehrere Male, und doch habt ihr irgendwie keinen Durchblick. Der Grund: Jeder lernt anders. Wir stellen 32 _____________ die verschiedenen Lerntypen vor und geben Tipps, wie man den Lehrstoff besser versteht.

Pia sitzt im Physikunterricht. Nicht gerade ihr Lieblingsfach, 33 ________________ diese ganzen Formeln und fremden Begriffe sind nicht so ihr Ding. Pia mag den Kunstunterricht – oder Musik. Aber Physik? Ihr Lehrer wiederholt gerade seine Erklärung zu verschiedenen Energietypen. Potentielle Energie, Bewegungsenergie – Pia kann sich 34 ________________ überhaupt nichts vorstellen. Plötzlich aber springt der Lehrer auf die vorderste Tischreihe und verkündet: „Das ist potentielle Energie! Dadurch, dass ich hier oben stehe, habe ich 35 ___________ mir ein energetisches Potential aufgebaut!“. Die ganze Klasse starrt überrascht auf die ungewohnte Szene. „Und jetzt, “ 36 _______________ der Lehrer, „gebe ich die Energie frei!“ – und springt vom Tisch. Mit einem dumpfen Geräusch landet er auf dem Boden. Klar! Die Energie, die 37 __________________ Landen auf den Boden gewirkt hat, musste erst aufgebaut werden – durch das Klettern auf den Tisch! Pia versteht, und wird dieses anschauliche Beispiel sicherlich so schnell nicht wieder 38 ________________. Wenn es euch so geht wie Pia, gehört ihr zu den sogenannten „motorischen Lerntypen“, die Zusammenhänge am leichtesten an den praktischen Beispielen verstehen.

36.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) denkt

2) meint

3) ruft

4) fragt


Welcher Lerntyp bist du?

 

Das kennt ihr sicher: Euer Lehrer wiederholt den Lehrstoff mehrere Male, und doch habt ihr irgendwie keinen Durchblick. Der Grund: Jeder lernt anders. Wir stellen 32 _____________ die verschiedenen Lerntypen vor und geben Tipps, wie man den Lehrstoff besser versteht.

Pia sitzt im Physikunterricht. Nicht gerade ihr Lieblingsfach, 33 ________________ diese ganzen Formeln und fremden Begriffe sind nicht so ihr Ding. Pia mag den Kunstunterricht – oder Musik. Aber Physik? Ihr Lehrer wiederholt gerade seine Erklärung zu verschiedenen Energietypen. Potentielle Energie, Bewegungsenergie – Pia kann sich 34 ________________ überhaupt nichts vorstellen. Plötzlich aber springt der Lehrer auf die vorderste Tischreihe und verkündet: „Das ist potentielle Energie! Dadurch, dass ich hier oben stehe, habe ich 35 ___________ mir ein energetisches Potential aufgebaut!“. Die ganze Klasse starrt überrascht auf die ungewohnte Szene. „Und jetzt, “ 36 _______________ der Lehrer, „gebe ich die Energie frei!“ – und springt vom Tisch. Mit einem dumpfen Geräusch landet er auf dem Boden. Klar! Die Energie, die 37 __________________ Landen auf den Boden gewirkt hat, musste erst aufgebaut werden – durch das Klettern auf den Tisch! Pia versteht, und wird dieses anschauliche Beispiel sicherlich so schnell nicht wieder 38 ________________. Wenn es euch so geht wie Pia, gehört ihr zu den sogenannten „motorischen Lerntypen“, die Zusammenhänge am leichtesten an den praktischen Beispielen verstehen.

37.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) am

2) beim

3) im

4) nach


Welcher Lerntyp bist du?

 

Das kennt ihr sicher: Euer Lehrer wiederholt den Lehrstoff mehrere Male, und doch habt ihr irgendwie keinen Durchblick. Der Grund: Jeder lernt anders. Wir stellen 32 _____________ die verschiedenen Lerntypen vor und geben Tipps, wie man den Lehrstoff besser versteht.

Pia sitzt im Physikunterricht. Nicht gerade ihr Lieblingsfach, 33 ________________ diese ganzen Formeln und fremden Begriffe sind nicht so ihr Ding. Pia mag den Kunstunterricht – oder Musik. Aber Physik? Ihr Lehrer wiederholt gerade seine Erklärung zu verschiedenen Energietypen. Potentielle Energie, Bewegungsenergie – Pia kann sich 34 ________________ überhaupt nichts vorstellen. Plötzlich aber springt der Lehrer auf die vorderste Tischreihe und verkündet: „Das ist potentielle Energie! Dadurch, dass ich hier oben stehe, habe ich 35 ___________ mir ein energetisches Potential aufgebaut!“. Die ganze Klasse starrt überrascht auf die ungewohnte Szene. „Und jetzt, “ 36 _______________ der Lehrer, „gebe ich die Energie frei!“ – und springt vom Tisch. Mit einem dumpfen Geräusch landet er auf dem Boden. Klar! Die Energie, die 37 __________________ Landen auf den Boden gewirkt hat, musste erst aufgebaut werden – durch das Klettern auf den Tisch! Pia versteht, und wird dieses anschauliche Beispiel sicherlich so schnell nicht wieder 38 ________________. Wenn es euch so geht wie Pia, gehört ihr zu den sogenannten „motorischen Lerntypen“, die Zusammenhänge am leichtesten an den praktischen Beispielen verstehen.

38.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) verstehen

2) verpassen

3) verlieren

4) vergessen


Welcher Lerntyp bist du?

 

Das kennt ihr sicher: Euer Lehrer wiederholt den Lehrstoff mehrere Male, und doch habt ihr irgendwie keinen Durchblick. Der Grund: Jeder lernt anders. Wir stellen 32 _____________ die verschiedenen Lerntypen vor und geben Tipps, wie man den Lehrstoff besser versteht.

Pia sitzt im Physikunterricht. Nicht gerade ihr Lieblingsfach, 33 ________________ diese ganzen Formeln und fremden Begriffe sind nicht so ihr Ding. Pia mag den Kunstunterricht – oder Musik. Aber Physik? Ihr Lehrer wiederholt gerade seine Erklärung zu verschiedenen Energietypen. Potentielle Energie, Bewegungsenergie – Pia kann sich 34 ________________ überhaupt nichts vorstellen. Plötzlich aber springt der Lehrer auf die vorderste Tischreihe und verkündet: „Das ist potentielle Energie! Dadurch, dass ich hier oben stehe, habe ich 35 ___________ mir ein energetisches Potential aufgebaut!“. Die ganze Klasse starrt überrascht auf die ungewohnte Szene. „Und jetzt, “ 36 _______________ der Lehrer, „gebe ich die Energie frei!“ – und springt vom Tisch. Mit einem dumpfen Geräusch landet er auf dem Boden. Klar! Die Energie, die 37 __________________ Landen auf den Boden gewirkt hat, musste erst aufgebaut werden – durch das Klettern auf den Tisch! Pia versteht, und wird dieses anschauliche Beispiel sicherlich so schnell nicht wieder 38 ________________. Wenn es euch so geht wie Pia, gehört ihr zu den sogenannten „motorischen Lerntypen“, die Zusammenhänge am leichtesten an den praktischen Beispielen verstehen.

39.

Ihr deutscher Brieffreund Christian aus Magdeburg schreibt über Geschenke:

 

... Ich habe dir schon geschrieben, dass ich seit Januar eine Freundin habe. Wir haben uns in der Neujahrsparty kennen gelernt. In 2 Wochen hat Anna ihren 17. Geburtstag. Da brauche ich deinen Rat: Womit könnte ich Anna überraschen? Was schenkst du deiner Freundin zum Geburtstag? Muss es unbedingt etwas Teures sein? Was sollte man auf keinen Fall einem Mädchen schenken?

... Eigentlich ist mein Vater von seiner Dienstreise in Südafrika zurück und hat viele tolle Geschenke mitgebracht...

 

Nun möchten Sie Christian über die in Russland üblichen Mädchengeschenke informieren. Schreiben Sie einen Brief, in dem Sie:

• Christians Fragen beantworten,

• 3 Fragen zur Information über Vaters Dienstreise und Geschenke formulieren.

Der Brief soll 100–140 Wörter enthalten. Beachten Sie die üblichen Regeln für Briefformeln. Sie haben 20 Minuten für diese Aufgabe.

40.

Выберите только ОДНО из двух предложенных высказываний и выразите своё мнение по предложенной проблеме согласно данному плану.

 

Nehmen Sie Stellung zu einer von folgenden Aussagen.

 

1. „Manche Leute denken, dass in der Zukunft die meisten Menschen in Städten und nicht auf dem Lande leben werden.“

2. „Viele Menschen mögen Seifenopern, weil sie sie angenehm und realistisch finden.“

 

Wie ist Ihre Meinung zu der gewählten Aussage? Sind Sie damit einverstanden?

 

Halten Sie sich bei der Bearbeitung an folgendes Vorgehen:

− Einleitung — erklären Sie die Problematik allgemein, umschreiben Sie dabei die Aussage mit anderen Worten;

− Legen Sie Ihre persönliche Auffassung zum Problem dar — erläutern Sie Ihre Meinung und führen Sie 2–3 Argumente dafür an;

− Gegenmeinung — formulieren Sie mögliche andere Meinungen, die nicht der ihren entsprechen, führen Sie 1–2 Argumente auf;

− Erklären Sie, warum Sie diesen Argumenten nicht zustimmen können;

− Schlussfolgerung — fassen Sie Ihre Überlegungen kurz zusammen und formulieren Sie eine abschließende Einschätzung Ihrer Aussage.

 

Der Umfang Ihres Textes: 200–250 Wörter.

41.

Stellen Sie sich vor, dass Sie zusammen mit Ihrem Freund/Ihrer Freundin an einem Projekt arbeiten. Sie haben einen interessanten Beitrag für Ihr Projekt gefunden und wollen ihn Ihrem Freund/Ihrer Freundin vorlesen. Lesen Sie diesen Beitrag zunächst 1,5 Minuten still und danach laut vor. Sie haben zum Vorlesen höchstens 1,5 Minuten Zeit.

 

Ein halbes Jahr lang soll Thomas Reiter auf der Internationalen Raumstation leben und arbeiten — so lange wie noch nie ein europäischer Astronaut vor ihm. Doch der Start der Weltraumfähre musste wegen des schlechten Wetters auf Dienstag verschoben werden.

Der Traum vom Fliegen — nur für sehr wenige Menschen wird er wahr. Thomas Reiter ist einer von ihnen. Und wenn er in wenigen Tagen auf der Raumstation in 360 Kilometer Höhe ankommt, dann wird er nicht einmal mit seinen Hände wedeln müssen, um zu schweben. Denn alles ist hier völlig schwerelos. Es gibt kein Oben und kein Unten mehr. Ein kleiner Stoß genügt, und man gleitet wie im Traum von einem Ende des Raumes zum anderen. Aber für den 46 Jahre alten Thomas Reiter ist der Ausflug kein reines Vergnügen: Er wird der zweite Bordingenieur sein, das

heißt, er wird sich mit seinen beiden Kollegen darum kümmern, dass auf der Raumstation alles reibungslos funktioniert. Denn funktionieren muss in dem fliegenden Weltraumlabor eine ganze Menge: Schließlich ist das Weltall eine ziemlich lebensfeindliche Umgebung.

42.

Sehen Sie sich folgende Anzeige an.

 

 

Sie haben beschlossen, diesen Fernseher zu kaufen. Sie möchten aber gern mehr darüber wissen. Überlegen Sie innerhalb von 1,5 Minuten 5 direkte Fragen zu den folgenden Stichpunkten:

 

1) mit der Kreditkarte bezahlen

2) Bildschirmgröße

3) mit WLAN

4) Vorteile des Gerätes im Vergleich zu anderen

5) Lieferzeit

 

Sie haben 20 Sekunden Zeit, um jede Frage zu stellen.

43.

Stellen Sie sich vor, dass diese Fotos aus Ihrem Fotoalbum stammen. Wählen Sie ein Foto, um es Ihrem Freund/Ihrer Freundin zu zeigen und darüber zu erzählen.

 

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Halten Sie sich — wenn Sie über das gewählte Foto erzählen — an folgende Stichpunkte:

 

• Wann und wo wurde das Foto gemacht?

• Was oder wen zeigt das Foto?

• Was passiert da gerade?

• Warum bewahren Sie das Foto in Ihrem Fotoalbum auf?

• Warum haben Sie beschlossen, das Foto Ihrem Freund/Ihrer Freundin zu zeigen?

 

Sprechen Sie zusammenhängend. Fangen Sie mit folgendem Satz an: „Ich habe das Foto № … gewählt“.

44.

Sehen Sie sich zwei Fotos an. Sie sollen die zwei Fotos vergleichen und anschließend darüber berichten, was beide Fotos unterscheidet und verbindet. Halten Sie sich dabei an folgenden Plan:

 

• beschreiben Sie kurz beide Fotos

• sagen Sie, was beide Fotos gemeinsam haben

• sprechen Sie darüber, was beide Fotos unterscheidet

• sagen Sie, welches Foto Ihnen besser gefällt

• erklären Sie, warum

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Sprechen Sie zusammenhängend.