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Вариант № 52276

1.

Вы услышите 6 высказываний. Установите соответствие между высказываниями каждого говорящего A–F и утверждениями, данными в списке 1–7. Используйте каждое утверждение, обозначенное соответствующей цифрой, только один раз. В задании есть одно лишнее утверждение. Вы услышите запись дважды. Занесите свои ответы в таблицу.

 

 

1. Schade, dass meine Altersgenossen fast nicht ins Theater gehen.

2. Ich gehe ins Theater, wenn mich meine Freunde einladen.

3. Zurzeit kann ich leider nur ins Schultheater gehen.

4. Mir fehlen im heutigen Theater alte klassische Theaterstücke.

5. Ich bin kein Theaterfreund mehr.

6. Ich mag, wenn man klassische Theaterstücke auf moderne Art inszeniert.

7. Ich kann auch in eine andere Stadt fahren, um ein Theaterstück zu sehen.

 

ГоворящийABCDEF
Утверждение

2.

Вы услышите диалог. Определите, какие из приведённых утверждений А–G соответствуют содержанию текста (1 – Richtig), какие не соответствуют (2 – Falsch) и о чём в тексте не сказано, то есть на основании текста нельзя дать ни положительного, ни отрицательного ответа (3 – Text sagt dazu nichts). Занесите номер выбранного Вами варианта ответа в таблицу. Вы услышите запись дважды.

 

 

A) Sven hat sein Auto letzte Woche verkauft.

B) Sven freut sich, dass er jetzt die vielen Probleme mit dem Auto nicht mehr hat.

C) Sven wohnt nicht weit von der Uni.

D) Robert kommt immer pünktlich zu den Vorlesungen.

E) Robert denkt, dass Sven doch recht hat.

F) Robert möchte nicht im Regen nass werden.

G) Sven geht zu Robert eine Tasse Kaffee trinken.

 

Запишите в ответ цифры, расположив их в порядке, соответствующем буквам:

ABCDEFG
       

3.

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Die Fahrt mit dem Bus nach Berlin war sehr...

 

1) lang.

2) langweilig.

3) anstrengend.

4.

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Das Abendessen im Hotel hat...

 

1) nur den Jungs geschmeckt.

2) wie Mamas Küche geschmeckt.

3) allen nicht sehr gut geschmeckt.

5.

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Nach dem Abendessen haben die Jugendlichen ...

 

1) sich die Umgebung angesehen.

2) die Betten bezogen.

3) das Willy-Brandt-Haus besucht.

6.

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Die Jugendlichen haben nicht ausgeschlafen, weil...

 

1) die Nacht sehr kurz war.

2) die S-Bahn sehr laut war.

3) das Frühstück sehr früh anfing.

7.

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Das Frühstück hat allen gefallen, weil...

 

1) man beim Frühstück eine schöne Aussicht auf Berlin genießen konnte.

2) das Frühstück immer besonders gut geschmeckt hat.

3) nach dem Schlaf alle jungen Leute immer sehr hungrig waren.

8.

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Die Jugendlichen waren am meisten beeindruckt...

 

1) vom Check-Point Charlie im Stadtzentrum.

2) vom ehemaligen Gefängnis der Staatsicherheit der DDR.

3) vom herrlichen Wetter beim Stadtrundgang.

9.

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

In der zweiten Nacht schliefen die Kinder besser weil...

 

1) sie schon um 22.00 Uhr im Bett waren.

2) die Gespäche mit Klassenkameraden beruhigend wirkten.

3) sie sich langsam an die Bahn gewöhnt hatten.

10.

Установите соответствие между текстами A–G и заголовками 1–8. Запишите свои ответы в таблицу. Используйте каждую цифру только один раз. В задании есть один лишний заголовок.

 

1. Experten gesucht

2. Nach vielen Kriterien bewerten

3. Zwei Hochschulen auf einmal

4. Noch nicht optimal

5. Ausländer stark betreut

6. Persönliches Interesse ist wichtig

7. Europäisch studieren

8. Gute Chancen für Akademiker

 

A. Wenn man zwischen Fachhochschule und Uni entschieden hat, folgt die Frage, welche Hochschule wirklich gut ist. Bei der Qualität der Hochschulen und Studiengänge gibt es große Unterschiede. Die beste Informationsquelle ist eine Rangliste. In dieser Rangliste wird die Qualität des Studiums an vielen Hochschulen miteinander verglichen. Dabei wird von Fach zu Fach differenziert. Bewertet werden auch die Betreuung der Studenten, die Qualität der Bibliothek oder die Reputation der Forschung.

 

B. Studierende aus dem Ausland sind an der Jenaer Universität in guten Händen. Die Mitarbeiter des Internationalen Büros sind die richtigen Ansprechpartner. Sie helfen den Ausländern von der Bewerbung bis zum Studienabschluss. Während des Studiums werden sie auch durch zwei Coaches betreut. Der „Uni-Coach“ ist ein Studierender des gleichen Fachs und hilft bei der sozialen Betreuung. Der „Sci-Coach“ ist ein Dozent des gleichen Fachs und unterstützt die Studierenden fachlich. Die beiden Coaches treffen sich regelmäßig mit ihren Studierenden.

 

C. Im Jahr 2009 begannen über 422 000 Menschen ein Studium in Deutschland – mehr als je zuvor. Pragmatische Gründe bei der Wahl des Studienfachs wie etwa Chancen auf dem Arbeitsmarkt, Verdienst – und Karrieremöglichkeiten spielten eine kleinere Rolle. Auf einer Skala von eins bis vier, wobei eins für „wichtig“ und vier für „sehr wichtig“ stand, lag das Motiv „persönliches Interesse“ oder „Hobby“ immer noch deutlich vor „Jobchancen“ und „Verdienstmöglichkeiten“.

 

D. Seit vier Semestern studiert Till Neuenfeldt Design. In den sechs Semestern des Bachelorstudiums lernen wir die Grundlagen des Designs. Spezialisieren kann man sich dann im Masterstudium. Er interessiert sich zum Beispiel besonders für vierdimensionale Räume (4D), die man am Computer umsetzt. Er ist überzeugt, dass man mit dem höheren Abschluss und einer Spezialisierung bessere Aussichten auf einen gut bezahlten Job hat. Er will nach dem Bachelor ins Ausland gehen und dort seinen Master studieren.

 

E. Zurzeit haben besonders Studenten der Ingenieurwissenschaften, der Informatik und der Medizin gute Möglichkeiten. Durch den technischen Fortschritt entstehen neue Berufe: Elektrochemiker, Fotovoltaik-Spezialisten…

Solche Berufe liegen im Trend. Aber besonders gefragt sind Informatiker, die Computerprogramme programmieren, Vertriebsingenieure, die sich mit Technik und Betriebswirtschaft auskennen, Mechatroniker, die zum Beispiel neue Handys entwickeln und auch Social-Media-Manager, die Unternehmen beraten, wie sie in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing für ihre Produkte werben können.

 

F. Das neue System von Bachelor- und Masterstudiengängen an den deutschen Universitäten sollte die Qualität des Studiums verbessern und die Zahl der Studienabbrecher verringern. Aber die Situation bleibt nach wie vor. Jeder vierte Student bricht sein Studium ab. Verschiedene Gründe gibt es dafür: In einigen Studiengängen wird derselbe Unterrichtsstoff in kürzerer Zeit als früher vermittelt. Die Studenten schaffen deshalb die Prüfungen nicht. Das Studium ist zeitintensiver geworden. Die Studenten können kein Geld neben dem Studium mehr verdienen.

 

G. Seit mehr als zehn Jahren können Studenten des Moskauer Energetischen Instituts den deutschsprachigen Studiengang Ingenieursinformatik an der Technischen Universität Ilmenau absolvieren. Dafür bekommen sie einen Doppelabschluss beider Hochschulen. Wenn sich die Studenten an der neuen Fakultät einschreiben, haben sie berufliche Vorteile: später in Moskau in einer deutschen Firma zu arbeiten. Neben den fachlichen Qualifikationen bekommt man durch ein Studium in Ilmenau auch landeskundliche Kenntnisse. Und im Lebenslauf sieht ein Doppeldiplom einfach gut aus.

 

 

ТекстABCDEFG
Заголовок

11.

Прочитайте текст и заполните пропуски A–F частями предложений, обозначенными цифрами 1–7. Одна из частей в списке 1–7 — лишняя. Занесите цифры, обозначающие соответствующие части предложений, в таблицу.

 

 

Vielfältig und dynamisch: Das deutschsprachige Theater in Stadt und Land

 

Das deutschsprachige Theater in Stadt und Land ist vielfältiger und dynamischer als sein Ruf. Der Sparzwang in den Kommunen hat viele Bühnen erfinderisch gemacht. Aber auch an A______________________ sind in den letzten Jahren Strukturen modernisiert und deshalb kostengünstiger geworden.

Eine umfangreiche Autorenförderung trägt dazu bei, dass B______________________. Wettbewerbe wie das Mülheimer Stückefestival oder der Berliner Stückemarkt, Werkstatt- und Autorentage wie in Hamburg, München oder Heidelberg fordern und C______________________. Nicht zuletzt arbeiten allen Sprachbarrieren zum Trotz immer wieder weltberühmte Regisseure aus dem Ausland im deutschen Theater. Die Initialzündung zu solchen Kooperationen D______________________ wie Theater der Welt (dieses Jahr in Stuttgart), Theaterformen (bislang in Braunschweig/Hannover) oder Neue Stücke aus Europa (Wiesbaden). Wenn in der so genannten Provinz die Theater auch selten definieren, was gerade republikweit als letzter "Bühnenschrei" gilt, bilden sie doch häufig E______________________. Sie binden Rentner und Schulklassen ein, stärken das Selbstbewusstsein einer Stadt, bieten ihrem Publikum ein Forum. In den Großstädten leisten wiederum Theaterprojekte, in denen etwa Migranten, Obdachlose, behinderte Darsteller oder Gefängnisinsassen auf der Bühne stehen, über die Kunst hinaus solche soziale Integrationsarbeit. F______________________, dass das bürgerliche Theater neugierig bleibt und offen.

 

1. das Literaturtheater nicht zum Archiv verstaubt

2. hat sich vieles verändert

3. den Knotenpunkt kulturellen Lebens in der Region

4. den großen und berühmten Theatern

5. und sie alle tragen dazu bei

6. fördern die zeitgenössische Theatertextproduktion

7. geben oft internationale Festivals

 

 

ПропускABCDEF
Часть предложения

12.

Deutschland unterscheidet sich von Frankreich dadurch, dass …

 

1) in Frankreich Kinder ins Restaurant gelassen werden.

2) in Frankreich mehr Kinder geboren werden.

3) in Deutschland Kinder schlecht erzogen werden.

4) es in Deutschland mehr Kindergärten gibt.


Brave Kinder, arbeitende Mütter, bessere Kitas

 

Seit Jahren wird deutschen Eltern weisgemacht, dass die Franzosen beim Kinderkriegen und Kindererziehen einfach besser dastehen. Die Geburtenrate ist viel höher, die Kinder erhalten früher einen Krippen- oder Kitaplatz, und die lieben Kleinen wissen sich im Restaurant zu benehmen. Während in Deutschland die Medien über “Tyrannenkinder” und “Monsterkinder” berichten. Sicher, in Frankreich gibt es auch den Begriff “enfant roi”, das Kind als König, aber er hat nicht die gleiche Bedeutung.

Im Frühjahr hat das Buch der amerikanischen Journalistin Pamela Druckerman “Warum französische Kinder keine Nervensägen sind” auch in Deutschland Wellen geschlagen. In diesem Werk wurden der amerikanische und der französische Erziehungsstil miteinander verglichen. Nicht selten, meinen deutsche Leser, lasse sich das Wort amerikanisch durch deutsch ersetzen. Deutsche Kinder bringen auch mehr Pfunde auf die Waage als französische, haben weniger Geschwister und halten ihre Mütter länger zu Hause am Herd. Vor allem aber dominieren sie das Familienleben viel stärker als in Frankreich.

Alle nach Frankreich ausgewanderten Deutschen, ob Gutverdiener oder Geringverdiener, ob in der Metropole oder auf dem Land zu Hause, sind sich darüber erschreckend einig, dass französische Kinder bessere Manieren haben, höflicher sind, ihre Eltern weniger oft unterbrechen, sich länger mit sich selbst beschäftigen können und als Teenager sogar in der Lage sind, Besuch der Eltern mit mehr als einem mauligen “Hi” zu begrüßen. Und das alles ist möglich ohne besonders autoritäre Erziehungsmaßnahmen, die auch in Frankreich weitgehend verpönt sind seit der Siebziger-Jahre-Pädagogik der immer noch extrem populären Françoise Dolto. Der französische Kernpunkt: Warten lernen, Frustrationstoleranz entwickeln, die Bedürfnisse der Kinder nicht grundsätzlich über alle Bedürfnisse der Eltern zu stellen.

Französische Mütter springen auf dem Spielplatz nicht sofort in kampfesbereiter Verteidigungshaltung auf, wenn Sandkasten-Streitereien drohen, sondern sind in der Lage, eine Zeitung zu lesen oder ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Ehepartner erklären ihren Kindern, dass sie morgens erst das elterliche Schlafzimmer betreten dürfen, wenn die Eltern die Tür geöffnet haben. Jeder, der mal in Frankreich Urlaub gemacht hat, wird sich über die friedlich mit ihren Eltern im Restaurant essenden Kinder gewundert haben. Kinder, die von Anfang an lernen, dass es nicht immer eine Extrawurst für sie gibt, essen erstaunlicherweise einigermaßen normal mit ihren Eltern mit. In französischen Restaurants gibt es nicht einmal spezielle Kindergerichte.

In Deutschland meinen viele Eltern, die kindliche Welt müsse die Welt der Erwachsenen ersetzen – und nicht parallel neben ihr existieren. Eigentlich wollen Kinder ja das Leben der Erwachsenen kennen lernen, sie wollen groß werden und lieben es, die Erwachsenen zu kopieren. Aber viele Eltern scheinen sich aus dem Stress und Frust, den das Erwachsenenleben so mit sich bringt, in die Welt ihrer Kinder wie in eine Oase zu flüchten, sich selbst infantilisieren, eigentlich aus ihrem eigenen Leben fliehen zu wollen. Die kindliche Sphäre wird als erstrebenswerte Gegenwelt zur als unübersichtlich und disharmonisch erlebten Welt der Erwachsenen begriffen — und als solche konserviert.

13.

Im Gegensatz zu deutschen haben französische Kinder…

 

1) keine Probleme mit den Eltern.

2) selten arbeitende Mütter.

3) gleiche Probleme wie amerikanische.

4) mehr Brüder und Schwester.


Brave Kinder, arbeitende Mütter, bessere Kitas

 

Seit Jahren wird deutschen Eltern weisgemacht, dass die Franzosen beim Kinderkriegen und Kindererziehen einfach besser dastehen. Die Geburtenrate ist viel höher, die Kinder erhalten früher einen Krippen- oder Kitaplatz, und die lieben Kleinen wissen sich im Restaurant zu benehmen. Während in Deutschland die Medien über “Tyrannenkinder” und “Monsterkinder” berichten. Sicher, in Frankreich gibt es auch den Begriff “enfant roi”, das Kind als König, aber er hat nicht die gleiche Bedeutung.

Im Frühjahr hat das Buch der amerikanischen Journalistin Pamela Druckerman “Warum französische Kinder keine Nervensägen sind” auch in Deutschland Wellen geschlagen. In diesem Werk wurden der amerikanische und der französische Erziehungsstil miteinander verglichen. Nicht selten, meinen deutsche Leser, lasse sich das Wort amerikanisch durch deutsch ersetzen. Deutsche Kinder bringen auch mehr Pfunde auf die Waage als französische, haben weniger Geschwister und halten ihre Mütter länger zu Hause am Herd. Vor allem aber dominieren sie das Familienleben viel stärker als in Frankreich.

Alle nach Frankreich ausgewanderten Deutschen, ob Gutverdiener oder Geringverdiener, ob in der Metropole oder auf dem Land zu Hause, sind sich darüber erschreckend einig, dass französische Kinder bessere Manieren haben, höflicher sind, ihre Eltern weniger oft unterbrechen, sich länger mit sich selbst beschäftigen können und als Teenager sogar in der Lage sind, Besuch der Eltern mit mehr als einem mauligen “Hi” zu begrüßen. Und das alles ist möglich ohne besonders autoritäre Erziehungsmaßnahmen, die auch in Frankreich weitgehend verpönt sind seit der Siebziger-Jahre-Pädagogik der immer noch extrem populären Françoise Dolto. Der französische Kernpunkt: Warten lernen, Frustrationstoleranz entwickeln, die Bedürfnisse der Kinder nicht grundsätzlich über alle Bedürfnisse der Eltern zu stellen.

Französische Mütter springen auf dem Spielplatz nicht sofort in kampfesbereiter Verteidigungshaltung auf, wenn Sandkasten-Streitereien drohen, sondern sind in der Lage, eine Zeitung zu lesen oder ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Ehepartner erklären ihren Kindern, dass sie morgens erst das elterliche Schlafzimmer betreten dürfen, wenn die Eltern die Tür geöffnet haben. Jeder, der mal in Frankreich Urlaub gemacht hat, wird sich über die friedlich mit ihren Eltern im Restaurant essenden Kinder gewundert haben. Kinder, die von Anfang an lernen, dass es nicht immer eine Extrawurst für sie gibt, essen erstaunlicherweise einigermaßen normal mit ihren Eltern mit. In französischen Restaurants gibt es nicht einmal spezielle Kindergerichte.

In Deutschland meinen viele Eltern, die kindliche Welt müsse die Welt der Erwachsenen ersetzen – und nicht parallel neben ihr existieren. Eigentlich wollen Kinder ja das Leben der Erwachsenen kennen lernen, sie wollen groß werden und lieben es, die Erwachsenen zu kopieren. Aber viele Eltern scheinen sich aus dem Stress und Frust, den das Erwachsenenleben so mit sich bringt, in die Welt ihrer Kinder wie in eine Oase zu flüchten, sich selbst infantilisieren, eigentlich aus ihrem eigenen Leben fliehen zu wollen. Die kindliche Sphäre wird als erstrebenswerte Gegenwelt zur als unübersichtlich und disharmonisch erlebten Welt der Erwachsenen begriffen — und als solche konserviert.

14.

Die Hauptidee der französischen Erziehung besteht darin, dass …

 

1) die Kinder gute Manieren haben müssen.

2) Erziehungsmaßnahmen nur positive Emotionen auslösen müssen.

3) die Bedürfnisse der Kinder immer beachtet werden müssen.

4) die Kinder die Frustration aushalten lernen müssen.


Brave Kinder, arbeitende Mütter, bessere Kitas

 

Seit Jahren wird deutschen Eltern weisgemacht, dass die Franzosen beim Kinderkriegen und Kindererziehen einfach besser dastehen. Die Geburtenrate ist viel höher, die Kinder erhalten früher einen Krippen- oder Kitaplatz, und die lieben Kleinen wissen sich im Restaurant zu benehmen. Während in Deutschland die Medien über “Tyrannenkinder” und “Monsterkinder” berichten. Sicher, in Frankreich gibt es auch den Begriff “enfant roi”, das Kind als König, aber er hat nicht die gleiche Bedeutung.

Im Frühjahr hat das Buch der amerikanischen Journalistin Pamela Druckerman “Warum französische Kinder keine Nervensägen sind” auch in Deutschland Wellen geschlagen. In diesem Werk wurden der amerikanische und der französische Erziehungsstil miteinander verglichen. Nicht selten, meinen deutsche Leser, lasse sich das Wort amerikanisch durch deutsch ersetzen. Deutsche Kinder bringen auch mehr Pfunde auf die Waage als französische, haben weniger Geschwister und halten ihre Mütter länger zu Hause am Herd. Vor allem aber dominieren sie das Familienleben viel stärker als in Frankreich.

Alle nach Frankreich ausgewanderten Deutschen, ob Gutverdiener oder Geringverdiener, ob in der Metropole oder auf dem Land zu Hause, sind sich darüber erschreckend einig, dass französische Kinder bessere Manieren haben, höflicher sind, ihre Eltern weniger oft unterbrechen, sich länger mit sich selbst beschäftigen können und als Teenager sogar in der Lage sind, Besuch der Eltern mit mehr als einem mauligen “Hi” zu begrüßen. Und das alles ist möglich ohne besonders autoritäre Erziehungsmaßnahmen, die auch in Frankreich weitgehend verpönt sind seit der Siebziger-Jahre-Pädagogik der immer noch extrem populären Françoise Dolto. Der französische Kernpunkt: Warten lernen, Frustrationstoleranz entwickeln, die Bedürfnisse der Kinder nicht grundsätzlich über alle Bedürfnisse der Eltern zu stellen.

Französische Mütter springen auf dem Spielplatz nicht sofort in kampfesbereiter Verteidigungshaltung auf, wenn Sandkasten-Streitereien drohen, sondern sind in der Lage, eine Zeitung zu lesen oder ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Ehepartner erklären ihren Kindern, dass sie morgens erst das elterliche Schlafzimmer betreten dürfen, wenn die Eltern die Tür geöffnet haben. Jeder, der mal in Frankreich Urlaub gemacht hat, wird sich über die friedlich mit ihren Eltern im Restaurant essenden Kinder gewundert haben. Kinder, die von Anfang an lernen, dass es nicht immer eine Extrawurst für sie gibt, essen erstaunlicherweise einigermaßen normal mit ihren Eltern mit. In französischen Restaurants gibt es nicht einmal spezielle Kindergerichte.

In Deutschland meinen viele Eltern, die kindliche Welt müsse die Welt der Erwachsenen ersetzen – und nicht parallel neben ihr existieren. Eigentlich wollen Kinder ja das Leben der Erwachsenen kennen lernen, sie wollen groß werden und lieben es, die Erwachsenen zu kopieren. Aber viele Eltern scheinen sich aus dem Stress und Frust, den das Erwachsenenleben so mit sich bringt, in die Welt ihrer Kinder wie in eine Oase zu flüchten, sich selbst infantilisieren, eigentlich aus ihrem eigenen Leben fliehen zu wollen. Die kindliche Sphäre wird als erstrebenswerte Gegenwelt zur als unübersichtlich und disharmonisch erlebten Welt der Erwachsenen begriffen — und als solche konserviert.

15.

Zum Erstaunen von Deutschen können französische Kinder …

 

1) ihren Eltern zuhören.

2) Höflichkeitsformen in mehreren Sprachen.

3) lange Zeit alleine verbringen.

4) Eltern bei deren Rückkehr nach Hause begrüßen.


Brave Kinder, arbeitende Mütter, bessere Kitas

 

Seit Jahren wird deutschen Eltern weisgemacht, dass die Franzosen beim Kinderkriegen und Kindererziehen einfach besser dastehen. Die Geburtenrate ist viel höher, die Kinder erhalten früher einen Krippen- oder Kitaplatz, und die lieben Kleinen wissen sich im Restaurant zu benehmen. Während in Deutschland die Medien über “Tyrannenkinder” und “Monsterkinder” berichten. Sicher, in Frankreich gibt es auch den Begriff “enfant roi”, das Kind als König, aber er hat nicht die gleiche Bedeutung.

Im Frühjahr hat das Buch der amerikanischen Journalistin Pamela Druckerman “Warum französische Kinder keine Nervensägen sind” auch in Deutschland Wellen geschlagen. In diesem Werk wurden der amerikanische und der französische Erziehungsstil miteinander verglichen. Nicht selten, meinen deutsche Leser, lasse sich das Wort amerikanisch durch deutsch ersetzen. Deutsche Kinder bringen auch mehr Pfunde auf die Waage als französische, haben weniger Geschwister und halten ihre Mütter länger zu Hause am Herd. Vor allem aber dominieren sie das Familienleben viel stärker als in Frankreich.

Alle nach Frankreich ausgewanderten Deutschen, ob Gutverdiener oder Geringverdiener, ob in der Metropole oder auf dem Land zu Hause, sind sich darüber erschreckend einig, dass französische Kinder bessere Manieren haben, höflicher sind, ihre Eltern weniger oft unterbrechen, sich länger mit sich selbst beschäftigen können und als Teenager sogar in der Lage sind, Besuch der Eltern mit mehr als einem mauligen “Hi” zu begrüßen. Und das alles ist möglich ohne besonders autoritäre Erziehungsmaßnahmen, die auch in Frankreich weitgehend verpönt sind seit der Siebziger-Jahre-Pädagogik der immer noch extrem populären Françoise Dolto. Der französische Kernpunkt: Warten lernen, Frustrationstoleranz entwickeln, die Bedürfnisse der Kinder nicht grundsätzlich über alle Bedürfnisse der Eltern zu stellen.

Französische Mütter springen auf dem Spielplatz nicht sofort in kampfesbereiter Verteidigungshaltung auf, wenn Sandkasten-Streitereien drohen, sondern sind in der Lage, eine Zeitung zu lesen oder ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Ehepartner erklären ihren Kindern, dass sie morgens erst das elterliche Schlafzimmer betreten dürfen, wenn die Eltern die Tür geöffnet haben. Jeder, der mal in Frankreich Urlaub gemacht hat, wird sich über die friedlich mit ihren Eltern im Restaurant essenden Kinder gewundert haben. Kinder, die von Anfang an lernen, dass es nicht immer eine Extrawurst für sie gibt, essen erstaunlicherweise einigermaßen normal mit ihren Eltern mit. In französischen Restaurants gibt es nicht einmal spezielle Kindergerichte.

In Deutschland meinen viele Eltern, die kindliche Welt müsse die Welt der Erwachsenen ersetzen – und nicht parallel neben ihr existieren. Eigentlich wollen Kinder ja das Leben der Erwachsenen kennen lernen, sie wollen groß werden und lieben es, die Erwachsenen zu kopieren. Aber viele Eltern scheinen sich aus dem Stress und Frust, den das Erwachsenenleben so mit sich bringt, in die Welt ihrer Kinder wie in eine Oase zu flüchten, sich selbst infantilisieren, eigentlich aus ihrem eigenen Leben fliehen zu wollen. Die kindliche Sphäre wird als erstrebenswerte Gegenwelt zur als unübersichtlich und disharmonisch erlebten Welt der Erwachsenen begriffen — und als solche konserviert.

16.

Wie benehmen sich normalerweise französische Eltern?

 

1) Sie erlauben ihnen nicht, alle Räume zu betreten.

2) Sie lehren sie, Interessen anderer zu achten.

3) Sie mischen sich in die Angelegenheiten der Kinder nicht.

4) Sie verbieten den Kindern etwas Schmackhaftes.


Brave Kinder, arbeitende Mütter, bessere Kitas

 

Seit Jahren wird deutschen Eltern weisgemacht, dass die Franzosen beim Kinderkriegen und Kindererziehen einfach besser dastehen. Die Geburtenrate ist viel höher, die Kinder erhalten früher einen Krippen- oder Kitaplatz, und die lieben Kleinen wissen sich im Restaurant zu benehmen. Während in Deutschland die Medien über “Tyrannenkinder” und “Monsterkinder” berichten. Sicher, in Frankreich gibt es auch den Begriff “enfant roi”, das Kind als König, aber er hat nicht die gleiche Bedeutung.

Im Frühjahr hat das Buch der amerikanischen Journalistin Pamela Druckerman “Warum französische Kinder keine Nervensägen sind” auch in Deutschland Wellen geschlagen. In diesem Werk wurden der amerikanische und der französische Erziehungsstil miteinander verglichen. Nicht selten, meinen deutsche Leser, lasse sich das Wort amerikanisch durch deutsch ersetzen. Deutsche Kinder bringen auch mehr Pfunde auf die Waage als französische, haben weniger Geschwister und halten ihre Mütter länger zu Hause am Herd. Vor allem aber dominieren sie das Familienleben viel stärker als in Frankreich.

Alle nach Frankreich ausgewanderten Deutschen, ob Gutverdiener oder Geringverdiener, ob in der Metropole oder auf dem Land zu Hause, sind sich darüber erschreckend einig, dass französische Kinder bessere Manieren haben, höflicher sind, ihre Eltern weniger oft unterbrechen, sich länger mit sich selbst beschäftigen können und als Teenager sogar in der Lage sind, Besuch der Eltern mit mehr als einem mauligen “Hi” zu begrüßen. Und das alles ist möglich ohne besonders autoritäre Erziehungsmaßnahmen, die auch in Frankreich weitgehend verpönt sind seit der Siebziger-Jahre-Pädagogik der immer noch extrem populären Françoise Dolto. Der französische Kernpunkt: Warten lernen, Frustrationstoleranz entwickeln, die Bedürfnisse der Kinder nicht grundsätzlich über alle Bedürfnisse der Eltern zu stellen.

Französische Mütter springen auf dem Spielplatz nicht sofort in kampfesbereiter Verteidigungshaltung auf, wenn Sandkasten-Streitereien drohen, sondern sind in der Lage, eine Zeitung zu lesen oder ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Ehepartner erklären ihren Kindern, dass sie morgens erst das elterliche Schlafzimmer betreten dürfen, wenn die Eltern die Tür geöffnet haben. Jeder, der mal in Frankreich Urlaub gemacht hat, wird sich über die friedlich mit ihren Eltern im Restaurant essenden Kinder gewundert haben. Kinder, die von Anfang an lernen, dass es nicht immer eine Extrawurst für sie gibt, essen erstaunlicherweise einigermaßen normal mit ihren Eltern mit. In französischen Restaurants gibt es nicht einmal spezielle Kindergerichte.

In Deutschland meinen viele Eltern, die kindliche Welt müsse die Welt der Erwachsenen ersetzen – und nicht parallel neben ihr existieren. Eigentlich wollen Kinder ja das Leben der Erwachsenen kennen lernen, sie wollen groß werden und lieben es, die Erwachsenen zu kopieren. Aber viele Eltern scheinen sich aus dem Stress und Frust, den das Erwachsenenleben so mit sich bringt, in die Welt ihrer Kinder wie in eine Oase zu flüchten, sich selbst infantilisieren, eigentlich aus ihrem eigenen Leben fliehen zu wollen. Die kindliche Sphäre wird als erstrebenswerte Gegenwelt zur als unübersichtlich und disharmonisch erlebten Welt der Erwachsenen begriffen — und als solche konserviert.

17.

Deutsche Eltern haben Probleme, weil sie …

 

1) die Kinderwelt immer mit dem Leben von Erwachsenen vergleichen.

2) selbst frustriert sind.

3) Kinder sich selbst kopieren lassen.

4) die kindliche Welt durch ihre eigene ersetzen.


Brave Kinder, arbeitende Mütter, bessere Kitas

 

Seit Jahren wird deutschen Eltern weisgemacht, dass die Franzosen beim Kinderkriegen und Kindererziehen einfach besser dastehen. Die Geburtenrate ist viel höher, die Kinder erhalten früher einen Krippen- oder Kitaplatz, und die lieben Kleinen wissen sich im Restaurant zu benehmen. Während in Deutschland die Medien über “Tyrannenkinder” und “Monsterkinder” berichten. Sicher, in Frankreich gibt es auch den Begriff “enfant roi”, das Kind als König, aber er hat nicht die gleiche Bedeutung.

Im Frühjahr hat das Buch der amerikanischen Journalistin Pamela Druckerman “Warum französische Kinder keine Nervensägen sind” auch in Deutschland Wellen geschlagen. In diesem Werk wurden der amerikanische und der französische Erziehungsstil miteinander verglichen. Nicht selten, meinen deutsche Leser, lasse sich das Wort amerikanisch durch deutsch ersetzen. Deutsche Kinder bringen auch mehr Pfunde auf die Waage als französische, haben weniger Geschwister und halten ihre Mütter länger zu Hause am Herd. Vor allem aber dominieren sie das Familienleben viel stärker als in Frankreich.

Alle nach Frankreich ausgewanderten Deutschen, ob Gutverdiener oder Geringverdiener, ob in der Metropole oder auf dem Land zu Hause, sind sich darüber erschreckend einig, dass französische Kinder bessere Manieren haben, höflicher sind, ihre Eltern weniger oft unterbrechen, sich länger mit sich selbst beschäftigen können und als Teenager sogar in der Lage sind, Besuch der Eltern mit mehr als einem mauligen “Hi” zu begrüßen. Und das alles ist möglich ohne besonders autoritäre Erziehungsmaßnahmen, die auch in Frankreich weitgehend verpönt sind seit der Siebziger-Jahre-Pädagogik der immer noch extrem populären Françoise Dolto. Der französische Kernpunkt: Warten lernen, Frustrationstoleranz entwickeln, die Bedürfnisse der Kinder nicht grundsätzlich über alle Bedürfnisse der Eltern zu stellen.

Französische Mütter springen auf dem Spielplatz nicht sofort in kampfesbereiter Verteidigungshaltung auf, wenn Sandkasten-Streitereien drohen, sondern sind in der Lage, eine Zeitung zu lesen oder ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Ehepartner erklären ihren Kindern, dass sie morgens erst das elterliche Schlafzimmer betreten dürfen, wenn die Eltern die Tür geöffnet haben. Jeder, der mal in Frankreich Urlaub gemacht hat, wird sich über die friedlich mit ihren Eltern im Restaurant essenden Kinder gewundert haben. Kinder, die von Anfang an lernen, dass es nicht immer eine Extrawurst für sie gibt, essen erstaunlicherweise einigermaßen normal mit ihren Eltern mit. In französischen Restaurants gibt es nicht einmal spezielle Kindergerichte.

In Deutschland meinen viele Eltern, die kindliche Welt müsse die Welt der Erwachsenen ersetzen – und nicht parallel neben ihr existieren. Eigentlich wollen Kinder ja das Leben der Erwachsenen kennen lernen, sie wollen groß werden und lieben es, die Erwachsenen zu kopieren. Aber viele Eltern scheinen sich aus dem Stress und Frust, den das Erwachsenenleben so mit sich bringt, in die Welt ihrer Kinder wie in eine Oase zu flüchten, sich selbst infantilisieren, eigentlich aus ihrem eigenen Leben fliehen zu wollen. Die kindliche Sphäre wird als erstrebenswerte Gegenwelt zur als unübersichtlich und disharmonisch erlebten Welt der Erwachsenen begriffen — und als solche konserviert.

18.

Dass die Kindererziehung in Deutschland so ist, wie sie ist, liegt daran, dass …

 

1) die Welt der Erwachsenen nur mit Stress assoziiert wird.

2) Kinder früh mit dem Erwachsenenleben konfrontiert werden.

3) man die kindliche Sphäre nicht schützt.

4) Eltern meist disharmonische Beziehungen haben.


Brave Kinder, arbeitende Mütter, bessere Kitas

 

Seit Jahren wird deutschen Eltern weisgemacht, dass die Franzosen beim Kinderkriegen und Kindererziehen einfach besser dastehen. Die Geburtenrate ist viel höher, die Kinder erhalten früher einen Krippen- oder Kitaplatz, und die lieben Kleinen wissen sich im Restaurant zu benehmen. Während in Deutschland die Medien über “Tyrannenkinder” und “Monsterkinder” berichten. Sicher, in Frankreich gibt es auch den Begriff “enfant roi”, das Kind als König, aber er hat nicht die gleiche Bedeutung.

Im Frühjahr hat das Buch der amerikanischen Journalistin Pamela Druckerman “Warum französische Kinder keine Nervensägen sind” auch in Deutschland Wellen geschlagen. In diesem Werk wurden der amerikanische und der französische Erziehungsstil miteinander verglichen. Nicht selten, meinen deutsche Leser, lasse sich das Wort amerikanisch durch deutsch ersetzen. Deutsche Kinder bringen auch mehr Pfunde auf die Waage als französische, haben weniger Geschwister und halten ihre Mütter länger zu Hause am Herd. Vor allem aber dominieren sie das Familienleben viel stärker als in Frankreich.

Alle nach Frankreich ausgewanderten Deutschen, ob Gutverdiener oder Geringverdiener, ob in der Metropole oder auf dem Land zu Hause, sind sich darüber erschreckend einig, dass französische Kinder bessere Manieren haben, höflicher sind, ihre Eltern weniger oft unterbrechen, sich länger mit sich selbst beschäftigen können und als Teenager sogar in der Lage sind, Besuch der Eltern mit mehr als einem mauligen “Hi” zu begrüßen. Und das alles ist möglich ohne besonders autoritäre Erziehungsmaßnahmen, die auch in Frankreich weitgehend verpönt sind seit der Siebziger-Jahre-Pädagogik der immer noch extrem populären Françoise Dolto. Der französische Kernpunkt: Warten lernen, Frustrationstoleranz entwickeln, die Bedürfnisse der Kinder nicht grundsätzlich über alle Bedürfnisse der Eltern zu stellen.

Französische Mütter springen auf dem Spielplatz nicht sofort in kampfesbereiter Verteidigungshaltung auf, wenn Sandkasten-Streitereien drohen, sondern sind in der Lage, eine Zeitung zu lesen oder ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Ehepartner erklären ihren Kindern, dass sie morgens erst das elterliche Schlafzimmer betreten dürfen, wenn die Eltern die Tür geöffnet haben. Jeder, der mal in Frankreich Urlaub gemacht hat, wird sich über die friedlich mit ihren Eltern im Restaurant essenden Kinder gewundert haben. Kinder, die von Anfang an lernen, dass es nicht immer eine Extrawurst für sie gibt, essen erstaunlicherweise einigermaßen normal mit ihren Eltern mit. In französischen Restaurants gibt es nicht einmal spezielle Kindergerichte.

In Deutschland meinen viele Eltern, die kindliche Welt müsse die Welt der Erwachsenen ersetzen – und nicht parallel neben ihr existieren. Eigentlich wollen Kinder ja das Leben der Erwachsenen kennen lernen, sie wollen groß werden und lieben es, die Erwachsenen zu kopieren. Aber viele Eltern scheinen sich aus dem Stress und Frust, den das Erwachsenenleben so mit sich bringt, in die Welt ihrer Kinder wie in eine Oase zu flüchten, sich selbst infantilisieren, eigentlich aus ihrem eigenen Leben fliehen zu wollen. Die kindliche Sphäre wird als erstrebenswerte Gegenwelt zur als unübersichtlich und disharmonisch erlebten Welt der Erwachsenen begriffen — und als solche konserviert.

19.

Преобразуйте, если это необходимо, слово PENSIONIEREN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

 

Überrasch mal deinen Lieblingslehrer!

 

Was schenkt man einem beliebten Lehrer, der __________________ wird?

20.

Преобразуйте, если это необходимо, слово LADEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Schüler im sächsischen Ebersbach kamen auf eine ganz besondere Lösung. Sie __________________ den Lehrer und seine Frau in ein Dresdner Hotel ein.

21.

Преобразуйте, если это необходимо, слово IHR так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Zur Begrüßung schenkten die Schüler den beiden Sekt ein und trugen die Taschen __________________ Gäste auf das Hotelzimmer.

22.

Преобразуйте, если это необходимо, слово FÜRSTERLICH так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Ein __________________ Menü war für beide da schon serviert. Danach führten sie sie in die Dresdner Oper aus.

23.

Преобразуйте, если это необходимо, слово TAG так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

„Big Brother“

 

Man kann zur Zeit im deutschen Fernsehen sehen, wie Menschen 100 __________________ zusammen in einem Containerhaus wohnen.

24.

Преобразуйте, если это необходимо, слово FERNSEHZUSCHAUER так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Jede Woche muss einer das Haus verlassen — ausgewählt von __________________. „Big Brother“ heißt die Show, die vor allem bei Jugendlichen beliebt ist.

25.

Преобразуйте, если это необходимо, слово NEHMEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

„Big Brother“ stand übrigens in dem Roman „1984“ von George Orwell für die totale Überwachung der Menschen in einem totalitären Staat. Doch das __________________ man heute offenbar nicht mehr ganz so ernst

26.

Преобразуйте, если это необходимо, слово TRADITION так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Jedes Land hat seine Hauptstadt. Sogar die Mode hat ihre Hauptstädte. Und es sind sogar vier: New York, London, Mailand und Paris. Man nennt diese Metropolen auch die _________________ Modezentren.

27.

Преобразуйте, если это необходимо, слово KOMMEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Denn dort kann man die größten und bekanntesten Modehäuser finden, bei denen viele Top-Designer arbeiten. Zwei Mal pro Jahr, im Frühjahr und im Herbst, zeigen sie der Welt, was in der _________________ Saison „in“ wird.

28.

Преобразуйте, если это необходимо, слово UNTERSCHEIDEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Dann beginnen die großen Schauen, die Fashion Weeks. Dabei kann man interessante, modische _________________ sehen, denn jedes Zentrum hat seinen eigenen Stil. In New York legt man beispielsweise großen Wert auf sportliche Eleganz.

29.

Преобразуйте, если это необходимо, слово BRITANNIEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Die nächste Show findet in London statt. Die _________________ Mode ist edel.

30.

Преобразуйте, если это необходимо, слово VERTRETEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Wichtige _________________ sind hier Vivienne Westwood und John Galliano. Auf der nächsten Etappe, Mailand, wird es sehr exklusiv und luxuriös. Auf den letzten großen Laufstegen in Paris kann man dann sehr schicke und stilvolle Mode von Chanel, Louis Vuitton oder Christian Dior bewundern.

31.

Преобразуйте, если это необходимо, слово KLEIDEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Das alles können sich „normale“ Menschen nur im Fernsehen ansehen. Aber ein Grund zum traurig sein ist das nicht, denn auch unsere „provinzielle“ _________________wird letztlich durch die große Modeindustrie beeinflusst – nur ist sie eben viel preiswerter.

32.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) versucht

2) gesucht

3) untersucht

4) ausgesucht


Fliegen

Nachdem man das Gepäck aufgegeben und die Bordkarte in Empfang genommen hat, wird man auf Herz und Nieren 32 ______. Der Pass wird kontrolliert, das Gepäck durchleuchtet, man selbst wird mit einem Metallsuchgerät geprüft und wie ein ertappter Gangster abgetastet. Dann steht man 33 ______, um die Bordkarte wieder abzugeben. Wie im Kino, wenn man die Eintrittskarte abgibt,

bekommt man ein Stück davon zurück. Mit Hilfe der darauf vermerkten Nummer sucht man sich seinen Platz und sitzt dann – auch nicht bequemer als vorher im Bus. Angeschnallt wie ein kleines Kind wartet man geduldig darauf, was weiter passiert.

Es geht los. Zuerst rollt die Maschine ganz harmlos, wie ein Auto. Dann wird man 34 ______wie von einer Riesenfaust vorwärts und schließlich nach oben gerissen. Ein 35 ______ aus dem Fenster: die Häuser sehen schon wie Spielzeug aus. Die Maschine neigt sich, und man hat das Gefühl, ohne Hast auf einer ganz ebenen Straße zu fahren.

Der Flug dauert nicht lange: sechshundert Kilometer in der Zeit eines Spaziergangs. Das Flugzeug sinkt wieder, scheinbar unlustig. Die Landung 36 ______ man kaum: der Pilot ist ein As! Bis zum 37 ______ Stopp der Maschine soll man sitzen bleiben, wird in drei Sprachen befohlen. Aber wer hört jetzt noch 38 ______ diese mütterlichen Stewardessen. Man drängelt wie beim Winterschlussverkauf, um möglichst schnell irgendwo zu sein.

33.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) Streik

2) Schlange

3) Schulter

4) Schalter


Fliegen

Nachdem man das Gepäck aufgegeben und die Bordkarte in Empfang genommen hat, wird man auf Herz und Nieren 32 ______. Der Pass wird kontrolliert, das Gepäck durchleuchtet, man selbst wird mit einem Metallsuchgerät geprüft und wie ein ertappter Gangster abgetastet. Dann steht man 33 ______, um die Bordkarte wieder abzugeben. Wie im Kino, wenn man die Eintrittskarte abgibt,

bekommt man ein Stück davon zurück. Mit Hilfe der darauf vermerkten Nummer sucht man sich seinen Platz und sitzt dann – auch nicht bequemer als vorher im Bus. Angeschnallt wie ein kleines Kind wartet man geduldig darauf, was weiter passiert.

Es geht los. Zuerst rollt die Maschine ganz harmlos, wie ein Auto. Dann wird man 34 ______wie von einer Riesenfaust vorwärts und schließlich nach oben gerissen. Ein 35 ______ aus dem Fenster: die Häuser sehen schon wie Spielzeug aus. Die Maschine neigt sich, und man hat das Gefühl, ohne Hast auf einer ganz ebenen Straße zu fahren.

Der Flug dauert nicht lange: sechshundert Kilometer in der Zeit eines Spaziergangs. Das Flugzeug sinkt wieder, scheinbar unlustig. Die Landung 36 ______ man kaum: der Pilot ist ein As! Bis zum 37 ______ Stopp der Maschine soll man sitzen bleiben, wird in drei Sprachen befohlen. Aber wer hört jetzt noch 38 ______ diese mütterlichen Stewardessen. Man drängelt wie beim Winterschlussverkauf, um möglichst schnell irgendwo zu sein.

34.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) schuld

2) aufmerksam

3) gründlich

4) plötzlich


Fliegen

Nachdem man das Gepäck aufgegeben und die Bordkarte in Empfang genommen hat, wird man auf Herz und Nieren 32 ______. Der Pass wird kontrolliert, das Gepäck durchleuchtet, man selbst wird mit einem Metallsuchgerät geprüft und wie ein ertappter Gangster abgetastet. Dann steht man 33 ______, um die Bordkarte wieder abzugeben. Wie im Kino, wenn man die Eintrittskarte abgibt,

bekommt man ein Stück davon zurück. Mit Hilfe der darauf vermerkten Nummer sucht man sich seinen Platz und sitzt dann – auch nicht bequemer als vorher im Bus. Angeschnallt wie ein kleines Kind wartet man geduldig darauf, was weiter passiert.

Es geht los. Zuerst rollt die Maschine ganz harmlos, wie ein Auto. Dann wird man 34 ______wie von einer Riesenfaust vorwärts und schließlich nach oben gerissen. Ein 35 ______ aus dem Fenster: die Häuser sehen schon wie Spielzeug aus. Die Maschine neigt sich, und man hat das Gefühl, ohne Hast auf einer ganz ebenen Straße zu fahren.

Der Flug dauert nicht lange: sechshundert Kilometer in der Zeit eines Spaziergangs. Das Flugzeug sinkt wieder, scheinbar unlustig. Die Landung 36 ______ man kaum: der Pilot ist ein As! Bis zum 37 ______ Stopp der Maschine soll man sitzen bleiben, wird in drei Sprachen befohlen. Aber wer hört jetzt noch 38 ______ diese mütterlichen Stewardessen. Man drängelt wie beim Winterschlussverkauf, um möglichst schnell irgendwo zu sein.

35.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) Blick

2) Bein

3) Betrieb

4) Blitz


Fliegen

Nachdem man das Gepäck aufgegeben und die Bordkarte in Empfang genommen hat, wird man auf Herz und Nieren 32 ______. Der Pass wird kontrolliert, das Gepäck durchleuchtet, man selbst wird mit einem Metallsuchgerät geprüft und wie ein ertappter Gangster abgetastet. Dann steht man 33 ______, um die Bordkarte wieder abzugeben. Wie im Kino, wenn man die Eintrittskarte abgibt,

bekommt man ein Stück davon zurück. Mit Hilfe der darauf vermerkten Nummer sucht man sich seinen Platz und sitzt dann – auch nicht bequemer als vorher im Bus. Angeschnallt wie ein kleines Kind wartet man geduldig darauf, was weiter passiert.

Es geht los. Zuerst rollt die Maschine ganz harmlos, wie ein Auto. Dann wird man 34 ______wie von einer Riesenfaust vorwärts und schließlich nach oben gerissen. Ein 35 ______ aus dem Fenster: die Häuser sehen schon wie Spielzeug aus. Die Maschine neigt sich, und man hat das Gefühl, ohne Hast auf einer ganz ebenen Straße zu fahren.

Der Flug dauert nicht lange: sechshundert Kilometer in der Zeit eines Spaziergangs. Das Flugzeug sinkt wieder, scheinbar unlustig. Die Landung 36 ______ man kaum: der Pilot ist ein As! Bis zum 37 ______ Stopp der Maschine soll man sitzen bleiben, wird in drei Sprachen befohlen. Aber wer hört jetzt noch 38 ______ diese mütterlichen Stewardessen. Man drängelt wie beim Winterschlussverkauf, um möglichst schnell irgendwo zu sein.

36.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) besichtigt

2) merkt

3) notiert

4) trennt


Fliegen

Nachdem man das Gepäck aufgegeben und die Bordkarte in Empfang genommen hat, wird man auf Herz und Nieren 32 ______. Der Pass wird kontrolliert, das Gepäck durchleuchtet, man selbst wird mit einem Metallsuchgerät geprüft und wie ein ertappter Gangster abgetastet. Dann steht man 33 ______, um die Bordkarte wieder abzugeben. Wie im Kino, wenn man die Eintrittskarte abgibt,

bekommt man ein Stück davon zurück. Mit Hilfe der darauf vermerkten Nummer sucht man sich seinen Platz und sitzt dann – auch nicht bequemer als vorher im Bus. Angeschnallt wie ein kleines Kind wartet man geduldig darauf, was weiter passiert.

Es geht los. Zuerst rollt die Maschine ganz harmlos, wie ein Auto. Dann wird man 34 ______wie von einer Riesenfaust vorwärts und schließlich nach oben gerissen. Ein 35 ______ aus dem Fenster: die Häuser sehen schon wie Spielzeug aus. Die Maschine neigt sich, und man hat das Gefühl, ohne Hast auf einer ganz ebenen Straße zu fahren.

Der Flug dauert nicht lange: sechshundert Kilometer in der Zeit eines Spaziergangs. Das Flugzeug sinkt wieder, scheinbar unlustig. Die Landung 36 ______ man kaum: der Pilot ist ein As! Bis zum 37 ______ Stopp der Maschine soll man sitzen bleiben, wird in drei Sprachen befohlen. Aber wer hört jetzt noch 38 ______ diese mütterlichen Stewardessen. Man drängelt wie beim Winterschlussverkauf, um möglichst schnell irgendwo zu sein.

37.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) freiwilligen

2) genauen

3) sauberen

4) völligen


Fliegen

Nachdem man das Gepäck aufgegeben und die Bordkarte in Empfang genommen hat, wird man auf Herz und Nieren 32 ______. Der Pass wird kontrolliert, das Gepäck durchleuchtet, man selbst wird mit einem Metallsuchgerät geprüft und wie ein ertappter Gangster abgetastet. Dann steht man 33 ______, um die Bordkarte wieder abzugeben. Wie im Kino, wenn man die Eintrittskarte abgibt,

bekommt man ein Stück davon zurück. Mit Hilfe der darauf vermerkten Nummer sucht man sich seinen Platz und sitzt dann – auch nicht bequemer als vorher im Bus. Angeschnallt wie ein kleines Kind wartet man geduldig darauf, was weiter passiert.

Es geht los. Zuerst rollt die Maschine ganz harmlos, wie ein Auto. Dann wird man 34 ______wie von einer Riesenfaust vorwärts und schließlich nach oben gerissen. Ein 35 ______ aus dem Fenster: die Häuser sehen schon wie Spielzeug aus. Die Maschine neigt sich, und man hat das Gefühl, ohne Hast auf einer ganz ebenen Straße zu fahren.

Der Flug dauert nicht lange: sechshundert Kilometer in der Zeit eines Spaziergangs. Das Flugzeug sinkt wieder, scheinbar unlustig. Die Landung 36 ______ man kaum: der Pilot ist ein As! Bis zum 37 ______ Stopp der Maschine soll man sitzen bleiben, wird in drei Sprachen befohlen. Aber wer hört jetzt noch 38 ______ diese mütterlichen Stewardessen. Man drängelt wie beim Winterschlussverkauf, um möglichst schnell irgendwo zu sein.

38.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) über

2) für

3) auf

4) an


Fliegen

Nachdem man das Gepäck aufgegeben und die Bordkarte in Empfang genommen hat, wird man auf Herz und Nieren 32 ______. Der Pass wird kontrolliert, das Gepäck durchleuchtet, man selbst wird mit einem Metallsuchgerät geprüft und wie ein ertappter Gangster abgetastet. Dann steht man 33 ______, um die Bordkarte wieder abzugeben. Wie im Kino, wenn man die Eintrittskarte abgibt,

bekommt man ein Stück davon zurück. Mit Hilfe der darauf vermerkten Nummer sucht man sich seinen Platz und sitzt dann – auch nicht bequemer als vorher im Bus. Angeschnallt wie ein kleines Kind wartet man geduldig darauf, was weiter passiert.

Es geht los. Zuerst rollt die Maschine ganz harmlos, wie ein Auto. Dann wird man 34 ______wie von einer Riesenfaust vorwärts und schließlich nach oben gerissen. Ein 35 ______ aus dem Fenster: die Häuser sehen schon wie Spielzeug aus. Die Maschine neigt sich, und man hat das Gefühl, ohne Hast auf einer ganz ebenen Straße zu fahren.

Der Flug dauert nicht lange: sechshundert Kilometer in der Zeit eines Spaziergangs. Das Flugzeug sinkt wieder, scheinbar unlustig. Die Landung 36 ______ man kaum: der Pilot ist ein As! Bis zum 37 ______ Stopp der Maschine soll man sitzen bleiben, wird in drei Sprachen befohlen. Aber wer hört jetzt noch 38 ______ diese mütterlichen Stewardessen. Man drängelt wie beim Winterschlussverkauf, um möglichst schnell irgendwo zu sein.

39.

Ihr neuer Brieffreund Markus aus Aachen spricht über die Zeit nach der Schule:

 

…Am Nachmittag bin ich nur selten in meinem, besser gesagt: unserem Zimmer. Ich teile es nämlich mit meinem Bruder. Meistens spielen wir im Innenhof unseres Hauses, manchmal auch im Park.

Und was machst du am liebsten am Nachmittag und warum? Wie verbringst du das Wochenende? Hast du dein eigenes Zimmer?

Bald haben wir eine Klassenfahrt…

 

Nun möchten Sie Markus über die Zeit nach der Schule und über das Wochenende erzählen. Schreiben Sie einen Brief, in dem Sie:

• Fragen von Marta beantworten;

• 3 Fragen zur Klassenfahrt formulieren.

Der Brief soll 100-140 Wörter enthalten. Beachten Sie die üblichen Regeln für Briefformeln. Sie haben 20 Minuten für diese Aufgabe.

40.

Выберите только ОДНО из двух предложенных высказываний и выразите своё мнение по предложенной проблеме согласно данному плану.

 

Nehmen Sie Stellung zu einer von folgenden Aussagen.

 

1. „Der Vorschlag, die Schuluniform in Russland wieder einzuführen, ist richtig.“

2. „Gesunde Ernährung ist eine Voraussetzung für ein glückliches Leben.“

 

Wie ist Ihre Meinung zu der gewählten Aussage? Sind Sie damit einverstanden?

 

Halten Sie sich bei der Bearbeitung an folgendes Vorgehen:

− Einleitung — erklären Sie die Problematik allgemein, umschreiben Sie dabei die Aussage mit anderen Worten;

− Legen Sie Ihre persönliche Auffassung zum Problem dar — erläutern Sie Ihre Meinung und führen Sie 2–3 Argumente dafür an;

− Gegenmeinung — formulieren Sie mögliche andere Meinungen, die nicht der ihren entsprechen, führen Sie 1–2 Argumente auf;

− Erklären Sie, warum Sie diesen Argumenten nicht zustimmen können;

− Schlussfolgerung — fassen Sie Ihre Überlegungen kurz zusammen und formulieren Sie eine abschließende Einschätzung Ihrer Aussage.

 

Der Umfang Ihres Textes: 200–250 Wörter.

41.

Stellen Sie sich vor, dass Sie zusammen mit Ihrem Freund/Ihrer Freundin an einem Projekt arbeiten. Sie haben einen interessanten Beitrag für Ihr Projekt gefunden und wollen ihn Ihrem Freund/Ihrer Freundin vorlesen. Lesen Sie diesen Beitrag zunächst 1,5 Minuten still und danach laut vor. Sie haben zum Vorlesen höchstens 1,5 Minuten Zeit.

 

Wonach riecht der Mond? Nach Schießpulver anscheinend. Nur zwölf Menschen waren auf dem Mond, alle waren Amerikaner. Offensichtlich konnten die Astronauten nicht in ihren Weltraumanzügen wirklich den Mond riechen, aber Mondstaub ist anhängliches Zeug, und viel davon wurde in die Kabine mitgebracht, wenn sie von der Mondoberfläche zurückgekommen sind. Sie berichteten, dass Mondstaub dem Schnee ähnlich ist, nach Schießpulver riecht, und nicht zu schlecht schmeckt.

Mondoberfläche. Sie enthält auch Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium und Magnesium. NASA benützt ein kleines Team, das jeden Teil der Ausrüstung, die ins Universum geht, riecht. Das wird gemacht, damit keine Materialien die empfindliche Balance des Klimas vom Internationalen Weltraumschiff ändern konnten. Die Vorstellung, dass der Mond aus Käse besteht, kommt aus dem sechzehnten Jahrhundert. Die erste Erwähnung des Mondes war bei John Heywood, er schrieb, dass der Mond aus grünem Käse gemacht ist.

42.

Sehen Sie sich folgende Anzeige an.

 

 

Wir haben geöffnet!

 

Sie haben beschlossen, dieses neue Fitnessstudio zu besuchen. Sie möchten aber gern mehr darüber wissen. Überlegen Sie innerhalb von 1,5 Minuten fünf direkte Fragen zu den folgenden Stichpunkten:

 

1) Lage

2) Öffnungszeiten

3) Preis des Abonnements

4) Private Trainings

5) Schwimmbad

 

Sie haben für jede Frage je 20 Sekunden Zeit.

43.

Stellen Sie sich vor, dass Sie auf einer Wochenendreise einige Fotos gemacht haben. Wählen Sie ein Foto, um es Ihrem Freund/Ihrer Freundin zu zeigen und darüber zu erzählen.

 

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Halten Sie sich — wenn Sie über das gewählte Foto erzählen — an folgende Stichpunkte:

 

• wann haben Sie das Foto gemacht

• was oder wen zeigt das Foto

• was passiert da gerade

• warum haben Sie das Foto gemacht

• warum haben Sie beschlossen, das Foto zu zeigen

 

Sprechen Sie zusammenhängend. Fangen Sie mit folgendem Satz an: „Ich habe das Foto № … gewählt“.

44.

Sehen Sie sich zwei Fotos an. Sie sollen die zwei Fotos vergleichen und anschließend darüber berichten, was beide Fotos unterscheidet und verbindet. Halten Sie sich dabei an folgenden Plan:

 

• beschreiben Sie kurz beide Fotos

• sagen Sie, was beide Fotos gemeinsam haben

• sprechen Sie darüber, was beide Fotos unterscheidet

• sagen Sie, welche Fischerei Sie vorziehen (nach den Fotos)

• erklären Sie, warum

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Sprechen Sie zusammenhängend.