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Образовательный портал «РЕШУ ЕГЭ» (https://de-ege.sdamgia.ru)
Вариант № 51518

1.

Вы услышите 6 высказываний. Установите соответствие между высказываниями каждого говорящего A–F и утверждениями, данными в списке 1–7. Используйте каждое утверждение, обозначенное соответствующей цифрой, только один раз. В задании есть одно лишнее утверждение. Вы услышите запись дважды.

 

 

1. Ich bin meinem Vater dankbar für diesen Besuch.

2. Dieses Jahr wollte ich in meinen Ferien auch nützlich sein.

3. Ich vermisse ein bisschen die Schulzeit.

4. Ein Sportfan könnte meine Gefühle sicher verstehen.

5. In diese Stadt komme ich bestimmt noch einmal.

6. In der Ferienzeit mag ich Fremdsprachen lernen.

7. Im Sommer sollte man lieber aus der Stadt wegfahren.

 

ГоворящийABCDEF
Утверждение

Расшифровка записи

Sprecher A.

In diesem Sommer reiste ich nach Stockholm und habe das Nobel-Archiv in der Schwedischen Akademie der Wissenschaften besucht. Es ist nicht so leicht in dieses Archiv zu geraten, denn für die meisten Leute ist es nicht zugänglich. Da aber mein Vater beim Archiv zu tun hatte, durfte ich rein. Ich war so begeistert, als ich in den Raum trat, wo die Akten aller Nobelpreisträger gelagert werden. Die ganze Geschichte der weltberühmten Prämie war auf einmal so nah ... Da war ich einfach glücklich.

 

Sprecherin B.

Dieses Jahr verbrachte ich meine Sommerferien in Ghana und arbeitete in einem Waisenhaus. Das ganze Jahr über kommen freiwillige Helfer aus verschiedenen Ländern dorthin. Es gibt darunter auch ziemlich viele Elf- und Zwölfklässler aus Deutschland. Ich spielte mit den Kindern, unterrichtete Mathe und Englisch, obwohl ich keine Lehrerin bin – und fühlte mich so wohl, weil ich den Kindern helfen konnte.

 

Sprecher C.

Jedes Jahr kann ich kaum den Anfang der Sommerferien erwarten, weil das bedeutet, dass ich wieder für einen Monat in ein Ferienlager fahre. Dort kann ich mit meinen Freunden Abenteuer erleben. Und das alles im Grünen, was mich besonders freut. Ich wohne nämlich in einer Großstadt und wenn ich aus meinem Zimmerfenster schaue, sehe ich nichts als Straße und mehrstöckige Wohnhäuser. Während des Schuljahres stört das mich wenig. Aber in der Ferienzeit kann die Großstadt ganz schön langweilig sein.

 

Sprecherin D.

Letztes Jahr, da habe ich es geschafft. Da habe ich die Chance nicht verpasst und bin in die meisten Spiele der Fußballmeisterschaft gegangen. Klar, war ich nicht alleine da. Mal gingen meine Freunde mit, mal kamen sogar meine Eltern ins Stadion. Die Hauptsache ist: ich habe ja früher die Spiele im Fernsehen verfolgt, nun konnte ich auch die Atmosphäre im Stadion mitbekommen. Das war einem Wunder ähnlich.

 

Sprecher E.

Gestern war mein letzter Ferientag. Ich war in Mainz, wo ich meine Schulfreunde besuchte. Da habe ich mich an meinen ersten Schultag im Gymnasium erinnert, als mir alles fremd schien. An den Schulunterricht, an die Lehrer. Nächste Woche gehe ich zur Uni nach Berlin. Werde es mir dort wohl gefallen? Oder finde ich das Studium doch zu öde?

 

Sprecherin F.

Am Donnerstag gingen wir schließlich Ente essen. Wir haben also alle Punkte auf der Liste mit den drei Sachen, die man in Peking machen muss, erledigt. Große Mauer war letzte Woche, da sind wir dorthin fast den halben Tag gefahren, es hat sich aber total gelohnt. Am Montag gingen wir in die Verbotene Stadt. Und gestern war die Ente an der Reihe. Es gibt zwar noch mehr in Peking zu sehen, das war aber hoffentlich nicht der letzte Besuch bei meiner Gastfamilie.

2.

Вы услышите диалог. Определите, какие из приведённых утверждений А–G соответствуют содержанию текста (1 — Richtig), какие не соответствуют (2 — Falsch) и о чём в тексте не сказано, то есть на основании текста нельзя дать ни положительного, ни отрицательного ответа (3 — Text sagt dazu nichts). Занесите номер выбранного Вами варианта ответа в таблицу. Вы услышите запись дважды.

 

 

A. Das Konzert der Schulband findet morgen statt.

B. Verena hat das neue Lied der Schulband schon gehört.

C. In der Abendkasse sind keine billigen Karten mehr geblieben.

D. Lisas Freund lernt in der elften Klasse.

E. Christian hat eine neue Handynummer.

F. Christian und Verena haben vor zwei Wochen zusammen ein Theaterstück gesehen.

G. Christian lädt Verena vor dem Konzert ins Café ein.

 

Запишите в ответ цифры, расположив их в порядке, соответствующем буквам:

ABCDEFG

Расшифровка записи

Christian: Hallo, Verena! Alles klar bei dir?

Verena: Hi Christian! Ja, alles prima! Danke für dein Interesse!

Christian: Gehst du heute auf das Konzert unserer Schulband? Sie werden vielleicht heute Abend ein neues Lied spielen.

Verena: Ja, das hatte ich vor. Mir sind allerdings die Eintrittskarten zu teuer vorgekommen. Aber wahrscheinlich ist der Preis so hoch, weil ich mich wieder so spät dazu entschlossen habe…

Christian: Hm, das kann sein! Die Abendkasse verkauft tatsächlich Karten viel teurer. Wenn du aber mitkommen möchtest, könnte ich dir eine Karte besorgen, und zwar ganz kostenfrei.

Verena: Wow, wie geht denn das? Die günstigeren Karten sind doch seit zwei Wochen ausverkauft! Ich habe mich bei der Abendkasse erkundigt und sie sagten mir das. Kennst du ein Geheimnis?

Christian: Na gut, ich erzähle es dir! Aber nur weil du meine beste Freundin bist… Ich habe eine Extrakarte gekauft, weil ich die Lisa aus der 11b einladen wollte. Sie hat aber leider abgesagt, deswegen habe ich jetzt eine Karte zu viel. Und die würde ich dir gerne schenken.

Verena: Ah so! Sprichst du von der Lisa, die so viele Freunde hat? Ich glaube, dass sie mit dem Peter aus der 10a zum Konzert geht. Sie sind ein Paar.

Christian: Oje… Schade… Das habe ich aber nicht gewusst.

Verena: Tja, so ist manchmal das Leben. Aus welchem Anlass wolltest du ihr denn die Karte schenken?

Christian: Es gibt keinen Anlass… Lisa ist einfach nur ein schönes Mädchen und ich mag sie. Das wäre der Grund.

Verena: Sie ist doch mit Peter schon seit einem Monat zusammen. Jeder in der Schule weiß das.

Christian: Na gut, dann werde ich mich wohl damit abfinden müssen. Aber möchtest du trotzdem zum Konzert mit mir gehen?

Verena: Statt Lisa? Lass mich bitte eine Stunde darüber nachdenken. Ich melde mich dann bei dir, ok? Deine Handynummer ist immer noch dieselbe, oder hast du eine neue?

Christian: Nein, alles beim Alten. Ich würde mich freuen, wenn du mit mir mitkommen würdest. Wir waren doch immer beste Freunde und haben einander

nie im Stich gelassen. Wir haben doch schon immer viel zusammen unternommen. Erinnerst du dich noch an unseren Theaterbesuch vor zwei Wochen?

Verena: Na gut, ich komm schon mit. Holst du mich ab?

Christian: Ja, klar. Das Konzert fängt erst um sieben Uhr an. Wenn ich dich um sechs abhole, dann könnten wir vor dem Konzert noch im Café vorbeikommen.

Verena: Abgemacht. Bis später.

Christian: Tschüs.

3.

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In seiner Kindheit konnte Herr Kristiansen...

 

1) sehr gut der Anleitung zum Set folgen.

2) auch Piratenschiff von Playmobil spielen.

3) aus Lego-Steinen neue Modelle erfinden.

Расшифровка записи

Reporterin: Guten Tag, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Der Urgroßvater von Thomas Kristiansen hat LEGO gegründet und weltberühmte Lego-Steine erfunden. Im Interview sprechen wir über ihn und die Zukunftspläne seiner Firma. Herr Kristiansen, durften Sie als Kind alle neuen Lego-Sets testen?

Thomas Kristiansen: Meine beiden Schwestern und ich waren die Jury. Wir durften alle neuen Sachen zusammenbauen. Es gibt ja zwei Typen von Kindern:

die einen, die nur nach Anleitung bauen, und die anderen, die etwas Neues schaffen. Ich war viel besser darin, nach Anleitung zu bauen. Meine Tochter ist

kreativ und denkt sich immer neue Modelle aus.

Reporterin: Haben Sie sich als Kind auch mal was von Playmobil gewünscht?

Kristiansen: Ich habe mir wirklich viele Weihnachten hintereinander das Piratenschiff von Playmobil gewünscht. Und ich habe es nie bekommen. Meine

Eltern wollten nichts von der Konkurrenz kaufen. Ich weiß gar nicht, warum. Ich finde, Playmobil macht gute Sachen.

Reporterin: Wir finden es schwierig, sich Lego vom Taschengeld leisten zu können. Wieso sind die Sachen so teuer?

Kristiansen: Weil es so gute Qualität ist, dass es ewig hält. Andere Spielsachen gehen nach ein, zwei Jahren kaputt, oder die Kinder wachsen aus ihnen heraus. Lego hält das ganze Leben lang. Egal wie alt die Steine sind, alle passen aufeinander. Eltern bewahren sie auf und geben sie an ihre Kinder weiter.

Reporterin: Wir haben gelesen, dass bisher über 760 Milliarden Steine hergestellt wurden. Wenn die nicht kaputtgehen: Wo sind die alle?

Kristiansen: In Kinderzimmern auf der ganzen Welt. Lego wird zum Glück nicht weggeworfen. Die Steine sind aus Plastik. Davon gibt's auf der Welt viel zu viel.

Reporterin: Wann stellen Sie einen Stein aus natürlichen Materialien her?

Kristiansen: Sehr bald — wir arbeiten daran. Die Lego-Steine, die ihr kennt, sind aus einer Plastik-Art, die aus Öl hergestellt wird. In Zukunft wollen wir Steine herstellen, die umweltfreundlicher sind. Wir haben viele Leute engagiert und Hunderte Millionen Euro ausgegeben, um ein neues Material zu testen.

Reporterin: Wieso ist das so schwierig?

Kristiansen: Das neue Material muss genauso aussehen und so lange halten wie die Steine, die man kennt. Das größte Problem ist, dass natürliche Materialien schneller unbrauchbar werden – aber Lego ewig halten soll. Unser Favorit ist Zuckerrohr. Daraus kann man ein plastikähnliches Material gewinnen. Wir hoffen, irgendwann alle Steine ersetzen zu können.

Reporterin: Die einzelnen Teile der Sets sind in kleinen Plastiktüten verpackt. Soll das so bleiben?

Kristiansen: Nein. Wir gucken gerade, was wir anders machen können. Aber man muss unterscheiden: Es gibt Plastik, das absichtlich lange halten soll, damit man es immer wieder benutzen kann. Und es gibt Wegwerf-Plastik wie Tüten. Das Wegwerf-Plastik muss man reduzieren. Das andere muss man so herstellen, dass es so umweltfreundlich wie möglich produziert wird und nicht im Meer landet.

Reporterin: Lego gibt es schon seit mehr als 70 Jahren. Denken Sie, es gibt die Firma auch noch in 70 Jahren?

Kristiansen: Na klar. Ich glaube nicht, dass Smartphones alle Spiele ersetzen könnten. Bei Handyspielen muss man immer Regeln folgen. Ich bin überzeugt, das wird langweilig. Kinder wollen sich immer selbst etwas ausdenken, ein Spiel draußen, etwas aus Steinen bauen oder aus Papier basteln. Das sollten auch Erwachsene viel öfter machen: einfach mal etwas ausprobieren und sehen, was dabei herauskommt.

Reporterin: Herr Kristiansen, ich danke Ihnen für das Gespräch.

4.

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Spielzeuge aus Lego-Steinen sind teuer, denn...

 

1) sie gehen nicht kaputt und können mehreren Generationen dienen.

2) die Firma hat eine lange Geschichte und ein gutes Image.

3) Lego-Steine werden nicht in Europa hergestellt.

Расшифровка записи

Reporterin: Guten Tag, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Der Urgroßvater von Thomas Kristiansen hat LEGO gegründet und weltberühmte Lego-Steine erfunden. Im Interview sprechen wir über ihn und die Zukunftspläne seiner Firma. Herr Kristiansen, durften Sie als Kind alle neuen Lego-Sets testen?

Thomas Kristiansen: Meine beiden Schwestern und ich waren die Jury. Wir durften alle neuen Sachen zusammenbauen. Es gibt ja zwei Typen von Kindern:

die einen, die nur nach Anleitung bauen, und die anderen, die etwas Neues schaffen. Ich war viel besser darin, nach Anleitung zu bauen. Meine Tochter ist

kreativ und denkt sich immer neue Modelle aus.

Reporterin: Haben Sie sich als Kind auch mal was von Playmobil gewünscht?

Kristiansen: Ich habe mir wirklich viele Weihnachten hintereinander das Piratenschiff von Playmobil gewünscht. Und ich habe es nie bekommen. Meine

Eltern wollten nichts von der Konkurrenz kaufen. Ich weiß gar nicht, warum. Ich finde, Playmobil macht gute Sachen.

Reporterin: Wir finden es schwierig, sich Lego vom Taschengeld leisten zu können. Wieso sind die Sachen so teuer?

Kristiansen: Weil es so gute Qualität ist, dass es ewig hält. Andere Spielsachen gehen nach ein, zwei Jahren kaputt, oder die Kinder wachsen aus ihnen heraus. Lego hält das ganze Leben lang. Egal wie alt die Steine sind, alle passen aufeinander. Eltern bewahren sie auf und geben sie an ihre Kinder weiter.

Reporterin: Wir haben gelesen, dass bisher über 760 Milliarden Steine hergestellt wurden. Wenn die nicht kaputtgehen: Wo sind die alle?

Kristiansen: In Kinderzimmern auf der ganzen Welt. Lego wird zum Glück nicht weggeworfen. Die Steine sind aus Plastik. Davon gibt's auf der Welt viel zu viel.

Reporterin: Wann stellen Sie einen Stein aus natürlichen Materialien her?

Kristiansen: Sehr bald — wir arbeiten daran. Die Lego-Steine, die ihr kennt, sind aus einer Plastik-Art, die aus Öl hergestellt wird. In Zukunft wollen wir Steine herstellen, die umweltfreundlicher sind. Wir haben viele Leute engagiert und Hunderte Millionen Euro ausgegeben, um ein neues Material zu testen.

Reporterin: Wieso ist das so schwierig?

Kristiansen: Das neue Material muss genauso aussehen und so lange halten wie die Steine, die man kennt. Das größte Problem ist, dass natürliche Materialien schneller unbrauchbar werden – aber Lego ewig halten soll. Unser Favorit ist Zuckerrohr. Daraus kann man ein plastikähnliches Material gewinnen. Wir hoffen, irgendwann alle Steine ersetzen zu können.

Reporterin: Die einzelnen Teile der Sets sind in kleinen Plastiktüten verpackt. Soll das so bleiben?

Kristiansen: Nein. Wir gucken gerade, was wir anders machen können. Aber man muss unterscheiden: Es gibt Plastik, das absichtlich lange halten soll, damit man es immer wieder benutzen kann. Und es gibt Wegwerf-Plastik wie Tüten. Das Wegwerf-Plastik muss man reduzieren. Das andere muss man so herstellen, dass es so umweltfreundlich wie möglich produziert wird und nicht im Meer landet.

Reporterin: Lego gibt es schon seit mehr als 70 Jahren. Denken Sie, es gibt die Firma auch noch in 70 Jahren?

Kristiansen: Na klar. Ich glaube nicht, dass Smartphones alle Spiele ersetzen könnten. Bei Handyspielen muss man immer Regeln folgen. Ich bin überzeugt, das wird langweilig. Kinder wollen sich immer selbst etwas ausdenken, ein Spiel draußen, etwas aus Steinen bauen oder aus Papier basteln. Das sollten auch Erwachsene viel öfter machen: einfach mal etwas ausprobieren und sehen, was dabei herauskommt.

Reporterin: Herr Kristiansen, ich danke Ihnen für das Gespräch.

5.

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Warum werden Lego-Steine nicht weggeworfen?

 

1) Sie werden von der Firma weiterverarbeitet.

2) Alte und neue Steine passen gut zusammen.

3) Kinder können davon neue Modelle bauen.

Расшифровка записи

Reporterin: Guten Tag, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Der Urgroßvater von Thomas Kristiansen hat LEGO gegründet und weltberühmte Lego-Steine erfunden. Im Interview sprechen wir über ihn und die Zukunftspläne seiner Firma. Herr Kristiansen, durften Sie als Kind alle neuen Lego-Sets testen?

Thomas Kristiansen: Meine beiden Schwestern und ich waren die Jury. Wir durften alle neuen Sachen zusammenbauen. Es gibt ja zwei Typen von Kindern:

die einen, die nur nach Anleitung bauen, und die anderen, die etwas Neues schaffen. Ich war viel besser darin, nach Anleitung zu bauen. Meine Tochter ist

kreativ und denkt sich immer neue Modelle aus.

Reporterin: Haben Sie sich als Kind auch mal was von Playmobil gewünscht?

Kristiansen: Ich habe mir wirklich viele Weihnachten hintereinander das Piratenschiff von Playmobil gewünscht. Und ich habe es nie bekommen. Meine

Eltern wollten nichts von der Konkurrenz kaufen. Ich weiß gar nicht, warum. Ich finde, Playmobil macht gute Sachen.

Reporterin: Wir finden es schwierig, sich Lego vom Taschengeld leisten zu können. Wieso sind die Sachen so teuer?

Kristiansen: Weil es so gute Qualität ist, dass es ewig hält. Andere Spielsachen gehen nach ein, zwei Jahren kaputt, oder die Kinder wachsen aus ihnen heraus. Lego hält das ganze Leben lang. Egal wie alt die Steine sind, alle passen aufeinander. Eltern bewahren sie auf und geben sie an ihre Kinder weiter.

Reporterin: Wir haben gelesen, dass bisher über 760 Milliarden Steine hergestellt wurden. Wenn die nicht kaputtgehen: Wo sind die alle?

Kristiansen: In Kinderzimmern auf der ganzen Welt. Lego wird zum Glück nicht weggeworfen. Die Steine sind aus Plastik. Davon gibt's auf der Welt viel zu viel.

Reporterin: Wann stellen Sie einen Stein aus natürlichen Materialien her?

Kristiansen: Sehr bald — wir arbeiten daran. Die Lego-Steine, die ihr kennt, sind aus einer Plastik-Art, die aus Öl hergestellt wird. In Zukunft wollen wir Steine herstellen, die umweltfreundlicher sind. Wir haben viele Leute engagiert und Hunderte Millionen Euro ausgegeben, um ein neues Material zu testen.

Reporterin: Wieso ist das so schwierig?

Kristiansen: Das neue Material muss genauso aussehen und so lange halten wie die Steine, die man kennt. Das größte Problem ist, dass natürliche Materialien schneller unbrauchbar werden – aber Lego ewig halten soll. Unser Favorit ist Zuckerrohr. Daraus kann man ein plastikähnliches Material gewinnen. Wir hoffen, irgendwann alle Steine ersetzen zu können.

Reporterin: Die einzelnen Teile der Sets sind in kleinen Plastiktüten verpackt. Soll das so bleiben?

Kristiansen: Nein. Wir gucken gerade, was wir anders machen können. Aber man muss unterscheiden: Es gibt Plastik, das absichtlich lange halten soll, damit man es immer wieder benutzen kann. Und es gibt Wegwerf-Plastik wie Tüten. Das Wegwerf-Plastik muss man reduzieren. Das andere muss man so herstellen, dass es so umweltfreundlich wie möglich produziert wird und nicht im Meer landet.

Reporterin: Lego gibt es schon seit mehr als 70 Jahren. Denken Sie, es gibt die Firma auch noch in 70 Jahren?

Kristiansen: Na klar. Ich glaube nicht, dass Smartphones alle Spiele ersetzen könnten. Bei Handyspielen muss man immer Regeln folgen. Ich bin überzeugt, das wird langweilig. Kinder wollen sich immer selbst etwas ausdenken, ein Spiel draußen, etwas aus Steinen bauen oder aus Papier basteln. Das sollten auch Erwachsene viel öfter machen: einfach mal etwas ausprobieren und sehen, was dabei herauskommt.

Reporterin: Herr Kristiansen, ich danke Ihnen für das Gespräch.

6.

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Die Firma hat viel Geld ausgegeben, um...

 

1) umweltfreundliche Materialien für Lego-Steine zu erfinden.

2) weniger Öl bei der Produktion von Lego-Steinen zu gebrauchen.

3) Computer für die Herstellung von Lego-Steinen zu benutzen.

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Reporterin: Guten Tag, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Der Urgroßvater von Thomas Kristiansen hat LEGO gegründet und weltberühmte Lego-Steine erfunden. Im Interview sprechen wir über ihn und die Zukunftspläne seiner Firma. Herr Kristiansen, durften Sie als Kind alle neuen Lego-Sets testen?

Thomas Kristiansen: Meine beiden Schwestern und ich waren die Jury. Wir durften alle neuen Sachen zusammenbauen. Es gibt ja zwei Typen von Kindern:

die einen, die nur nach Anleitung bauen, und die anderen, die etwas Neues schaffen. Ich war viel besser darin, nach Anleitung zu bauen. Meine Tochter ist

kreativ und denkt sich immer neue Modelle aus.

Reporterin: Haben Sie sich als Kind auch mal was von Playmobil gewünscht?

Kristiansen: Ich habe mir wirklich viele Weihnachten hintereinander das Piratenschiff von Playmobil gewünscht. Und ich habe es nie bekommen. Meine

Eltern wollten nichts von der Konkurrenz kaufen. Ich weiß gar nicht, warum. Ich finde, Playmobil macht gute Sachen.

Reporterin: Wir finden es schwierig, sich Lego vom Taschengeld leisten zu können. Wieso sind die Sachen so teuer?

Kristiansen: Weil es so gute Qualität ist, dass es ewig hält. Andere Spielsachen gehen nach ein, zwei Jahren kaputt, oder die Kinder wachsen aus ihnen heraus. Lego hält das ganze Leben lang. Egal wie alt die Steine sind, alle passen aufeinander. Eltern bewahren sie auf und geben sie an ihre Kinder weiter.

Reporterin: Wir haben gelesen, dass bisher über 760 Milliarden Steine hergestellt wurden. Wenn die nicht kaputtgehen: Wo sind die alle?

Kristiansen: In Kinderzimmern auf der ganzen Welt. Lego wird zum Glück nicht weggeworfen. Die Steine sind aus Plastik. Davon gibt's auf der Welt viel zu viel.

Reporterin: Wann stellen Sie einen Stein aus natürlichen Materialien her?

Kristiansen: Sehr bald — wir arbeiten daran. Die Lego-Steine, die ihr kennt, sind aus einer Plastik-Art, die aus Öl hergestellt wird. In Zukunft wollen wir Steine herstellen, die umweltfreundlicher sind. Wir haben viele Leute engagiert und Hunderte Millionen Euro ausgegeben, um ein neues Material zu testen.

Reporterin: Wieso ist das so schwierig?

Kristiansen: Das neue Material muss genauso aussehen und so lange halten wie die Steine, die man kennt. Das größte Problem ist, dass natürliche Materialien schneller unbrauchbar werden – aber Lego ewig halten soll. Unser Favorit ist Zuckerrohr. Daraus kann man ein plastikähnliches Material gewinnen. Wir hoffen, irgendwann alle Steine ersetzen zu können.

Reporterin: Die einzelnen Teile der Sets sind in kleinen Plastiktüten verpackt. Soll das so bleiben?

Kristiansen: Nein. Wir gucken gerade, was wir anders machen können. Aber man muss unterscheiden: Es gibt Plastik, das absichtlich lange halten soll, damit man es immer wieder benutzen kann. Und es gibt Wegwerf-Plastik wie Tüten. Das Wegwerf-Plastik muss man reduzieren. Das andere muss man so herstellen, dass es so umweltfreundlich wie möglich produziert wird und nicht im Meer landet.

Reporterin: Lego gibt es schon seit mehr als 70 Jahren. Denken Sie, es gibt die Firma auch noch in 70 Jahren?

Kristiansen: Na klar. Ich glaube nicht, dass Smartphones alle Spiele ersetzen könnten. Bei Handyspielen muss man immer Regeln folgen. Ich bin überzeugt, das wird langweilig. Kinder wollen sich immer selbst etwas ausdenken, ein Spiel draußen, etwas aus Steinen bauen oder aus Papier basteln. Das sollten auch Erwachsene viel öfter machen: einfach mal etwas ausprobieren und sehen, was dabei herauskommt.

Reporterin: Herr Kristiansen, ich danke Ihnen für das Gespräch.

7.

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Lego-Steine aus natürlichen Materialien...

 

1) können nicht günstig sein.

2) können schneller kaputt gehen.

3) kann man nicht bunt färben.

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Reporterin: Guten Tag, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Der Urgroßvater von Thomas Kristiansen hat LEGO gegründet und weltberühmte Lego-Steine erfunden. Im Interview sprechen wir über ihn und die Zukunftspläne seiner Firma. Herr Kristiansen, durften Sie als Kind alle neuen Lego-Sets testen?

Thomas Kristiansen: Meine beiden Schwestern und ich waren die Jury. Wir durften alle neuen Sachen zusammenbauen. Es gibt ja zwei Typen von Kindern:

die einen, die nur nach Anleitung bauen, und die anderen, die etwas Neues schaffen. Ich war viel besser darin, nach Anleitung zu bauen. Meine Tochter ist

kreativ und denkt sich immer neue Modelle aus.

Reporterin: Haben Sie sich als Kind auch mal was von Playmobil gewünscht?

Kristiansen: Ich habe mir wirklich viele Weihnachten hintereinander das Piratenschiff von Playmobil gewünscht. Und ich habe es nie bekommen. Meine

Eltern wollten nichts von der Konkurrenz kaufen. Ich weiß gar nicht, warum. Ich finde, Playmobil macht gute Sachen.

Reporterin: Wir finden es schwierig, sich Lego vom Taschengeld leisten zu können. Wieso sind die Sachen so teuer?

Kristiansen: Weil es so gute Qualität ist, dass es ewig hält. Andere Spielsachen gehen nach ein, zwei Jahren kaputt, oder die Kinder wachsen aus ihnen heraus. Lego hält das ganze Leben lang. Egal wie alt die Steine sind, alle passen aufeinander. Eltern bewahren sie auf und geben sie an ihre Kinder weiter.

Reporterin: Wir haben gelesen, dass bisher über 760 Milliarden Steine hergestellt wurden. Wenn die nicht kaputtgehen: Wo sind die alle?

Kristiansen: In Kinderzimmern auf der ganzen Welt. Lego wird zum Glück nicht weggeworfen. Die Steine sind aus Plastik. Davon gibt's auf der Welt viel zu viel.

Reporterin: Wann stellen Sie einen Stein aus natürlichen Materialien her?

Kristiansen: Sehr bald — wir arbeiten daran. Die Lego-Steine, die ihr kennt, sind aus einer Plastik-Art, die aus Öl hergestellt wird. In Zukunft wollen wir Steine herstellen, die umweltfreundlicher sind. Wir haben viele Leute engagiert und Hunderte Millionen Euro ausgegeben, um ein neues Material zu testen.

Reporterin: Wieso ist das so schwierig?

Kristiansen: Das neue Material muss genauso aussehen und so lange halten wie die Steine, die man kennt. Das größte Problem ist, dass natürliche Materialien schneller unbrauchbar werden – aber Lego ewig halten soll. Unser Favorit ist Zuckerrohr. Daraus kann man ein plastikähnliches Material gewinnen. Wir hoffen, irgendwann alle Steine ersetzen zu können.

Reporterin: Die einzelnen Teile der Sets sind in kleinen Plastiktüten verpackt. Soll das so bleiben?

Kristiansen: Nein. Wir gucken gerade, was wir anders machen können. Aber man muss unterscheiden: Es gibt Plastik, das absichtlich lange halten soll, damit man es immer wieder benutzen kann. Und es gibt Wegwerf-Plastik wie Tüten. Das Wegwerf-Plastik muss man reduzieren. Das andere muss man so herstellen, dass es so umweltfreundlich wie möglich produziert wird und nicht im Meer landet.

Reporterin: Lego gibt es schon seit mehr als 70 Jahren. Denken Sie, es gibt die Firma auch noch in 70 Jahren?

Kristiansen: Na klar. Ich glaube nicht, dass Smartphones alle Spiele ersetzen könnten. Bei Handyspielen muss man immer Regeln folgen. Ich bin überzeugt, das wird langweilig. Kinder wollen sich immer selbst etwas ausdenken, ein Spiel draußen, etwas aus Steinen bauen oder aus Papier basteln. Das sollten auch Erwachsene viel öfter machen: einfach mal etwas ausprobieren und sehen, was dabei herauskommt.

Reporterin: Herr Kristiansen, ich danke Ihnen für das Gespräch.

8.

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Herr Kristiansen meint, dass...

 

1) es keine umweltfreundliche Produktion gibt.

2) die Firma mehr Geld für Umweltschutz ausgeben soll.

3) die Firma auf Plastiktüten verzichten soll.

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Reporterin: Guten Tag, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Der Urgroßvater von Thomas Kristiansen hat LEGO gegründet und weltberühmte Lego-Steine erfunden. Im Interview sprechen wir über ihn und die Zukunftspläne seiner Firma. Herr Kristiansen, durften Sie als Kind alle neuen Lego-Sets testen?

Thomas Kristiansen: Meine beiden Schwestern und ich waren die Jury. Wir durften alle neuen Sachen zusammenbauen. Es gibt ja zwei Typen von Kindern:

die einen, die nur nach Anleitung bauen, und die anderen, die etwas Neues schaffen. Ich war viel besser darin, nach Anleitung zu bauen. Meine Tochter ist

kreativ und denkt sich immer neue Modelle aus.

Reporterin: Haben Sie sich als Kind auch mal was von Playmobil gewünscht?

Kristiansen: Ich habe mir wirklich viele Weihnachten hintereinander das Piratenschiff von Playmobil gewünscht. Und ich habe es nie bekommen. Meine

Eltern wollten nichts von der Konkurrenz kaufen. Ich weiß gar nicht, warum. Ich finde, Playmobil macht gute Sachen.

Reporterin: Wir finden es schwierig, sich Lego vom Taschengeld leisten zu können. Wieso sind die Sachen so teuer?

Kristiansen: Weil es so gute Qualität ist, dass es ewig hält. Andere Spielsachen gehen nach ein, zwei Jahren kaputt, oder die Kinder wachsen aus ihnen heraus. Lego hält das ganze Leben lang. Egal wie alt die Steine sind, alle passen aufeinander. Eltern bewahren sie auf und geben sie an ihre Kinder weiter.

Reporterin: Wir haben gelesen, dass bisher über 760 Milliarden Steine hergestellt wurden. Wenn die nicht kaputtgehen: Wo sind die alle?

Kristiansen: In Kinderzimmern auf der ganzen Welt. Lego wird zum Glück nicht weggeworfen. Die Steine sind aus Plastik. Davon gibt's auf der Welt viel zu viel.

Reporterin: Wann stellen Sie einen Stein aus natürlichen Materialien her?

Kristiansen: Sehr bald — wir arbeiten daran. Die Lego-Steine, die ihr kennt, sind aus einer Plastik-Art, die aus Öl hergestellt wird. In Zukunft wollen wir Steine herstellen, die umweltfreundlicher sind. Wir haben viele Leute engagiert und Hunderte Millionen Euro ausgegeben, um ein neues Material zu testen.

Reporterin: Wieso ist das so schwierig?

Kristiansen: Das neue Material muss genauso aussehen und so lange halten wie die Steine, die man kennt. Das größte Problem ist, dass natürliche Materialien schneller unbrauchbar werden – aber Lego ewig halten soll. Unser Favorit ist Zuckerrohr. Daraus kann man ein plastikähnliches Material gewinnen. Wir hoffen, irgendwann alle Steine ersetzen zu können.

Reporterin: Die einzelnen Teile der Sets sind in kleinen Plastiktüten verpackt. Soll das so bleiben?

Kristiansen: Nein. Wir gucken gerade, was wir anders machen können. Aber man muss unterscheiden: Es gibt Plastik, das absichtlich lange halten soll, damit man es immer wieder benutzen kann. Und es gibt Wegwerf-Plastik wie Tüten. Das Wegwerf-Plastik muss man reduzieren. Das andere muss man so herstellen, dass es so umweltfreundlich wie möglich produziert wird und nicht im Meer landet.

Reporterin: Lego gibt es schon seit mehr als 70 Jahren. Denken Sie, es gibt die Firma auch noch in 70 Jahren?

Kristiansen: Na klar. Ich glaube nicht, dass Smartphones alle Spiele ersetzen könnten. Bei Handyspielen muss man immer Regeln folgen. Ich bin überzeugt, das wird langweilig. Kinder wollen sich immer selbst etwas ausdenken, ein Spiel draußen, etwas aus Steinen bauen oder aus Papier basteln. Das sollten auch Erwachsene viel öfter machen: einfach mal etwas ausprobieren und sehen, was dabei herauskommt.

Reporterin: Herr Kristiansen, ich danke Ihnen für das Gespräch.

9.

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Warum können Smartphones traditionelle Spiele nicht ersetzen?

 

1) Beim Spielen kommunizieren Kinder miteinander.

2) Computerspiele stören Kinder beim Lernen.

3) Traditionelle Spiele entwickeln die Fantasie der Kinder.

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Reporterin: Guten Tag, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Der Urgroßvater von Thomas Kristiansen hat LEGO gegründet und weltberühmte Lego-Steine erfunden. Im Interview sprechen wir über ihn und die Zukunftspläne seiner Firma. Herr Kristiansen, durften Sie als Kind alle neuen Lego-Sets testen?

Thomas Kristiansen: Meine beiden Schwestern und ich waren die Jury. Wir durften alle neuen Sachen zusammenbauen. Es gibt ja zwei Typen von Kindern:

die einen, die nur nach Anleitung bauen, und die anderen, die etwas Neues schaffen. Ich war viel besser darin, nach Anleitung zu bauen. Meine Tochter ist

kreativ und denkt sich immer neue Modelle aus.

Reporterin: Haben Sie sich als Kind auch mal was von Playmobil gewünscht?

Kristiansen: Ich habe mir wirklich viele Weihnachten hintereinander das Piratenschiff von Playmobil gewünscht. Und ich habe es nie bekommen. Meine

Eltern wollten nichts von der Konkurrenz kaufen. Ich weiß gar nicht, warum. Ich finde, Playmobil macht gute Sachen.

Reporterin: Wir finden es schwierig, sich Lego vom Taschengeld leisten zu können. Wieso sind die Sachen so teuer?

Kristiansen: Weil es so gute Qualität ist, dass es ewig hält. Andere Spielsachen gehen nach ein, zwei Jahren kaputt, oder die Kinder wachsen aus ihnen heraus. Lego hält das ganze Leben lang. Egal wie alt die Steine sind, alle passen aufeinander. Eltern bewahren sie auf und geben sie an ihre Kinder weiter.

Reporterin: Wir haben gelesen, dass bisher über 760 Milliarden Steine hergestellt wurden. Wenn die nicht kaputtgehen: Wo sind die alle?

Kristiansen: In Kinderzimmern auf der ganzen Welt. Lego wird zum Glück nicht weggeworfen. Die Steine sind aus Plastik. Davon gibt's auf der Welt viel zu viel.

Reporterin: Wann stellen Sie einen Stein aus natürlichen Materialien her?

Kristiansen: Sehr bald — wir arbeiten daran. Die Lego-Steine, die ihr kennt, sind aus einer Plastik-Art, die aus Öl hergestellt wird. In Zukunft wollen wir Steine herstellen, die umweltfreundlicher sind. Wir haben viele Leute engagiert und Hunderte Millionen Euro ausgegeben, um ein neues Material zu testen.

Reporterin: Wieso ist das so schwierig?

Kristiansen: Das neue Material muss genauso aussehen und so lange halten wie die Steine, die man kennt. Das größte Problem ist, dass natürliche Materialien schneller unbrauchbar werden – aber Lego ewig halten soll. Unser Favorit ist Zuckerrohr. Daraus kann man ein plastikähnliches Material gewinnen. Wir hoffen, irgendwann alle Steine ersetzen zu können.

Reporterin: Die einzelnen Teile der Sets sind in kleinen Plastiktüten verpackt. Soll das so bleiben?

Kristiansen: Nein. Wir gucken gerade, was wir anders machen können. Aber man muss unterscheiden: Es gibt Plastik, das absichtlich lange halten soll, damit man es immer wieder benutzen kann. Und es gibt Wegwerf-Plastik wie Tüten. Das Wegwerf-Plastik muss man reduzieren. Das andere muss man so herstellen, dass es so umweltfreundlich wie möglich produziert wird und nicht im Meer landet.

Reporterin: Lego gibt es schon seit mehr als 70 Jahren. Denken Sie, es gibt die Firma auch noch in 70 Jahren?

Kristiansen: Na klar. Ich glaube nicht, dass Smartphones alle Spiele ersetzen könnten. Bei Handyspielen muss man immer Regeln folgen. Ich bin überzeugt, das wird langweilig. Kinder wollen sich immer selbst etwas ausdenken, ein Spiel draußen, etwas aus Steinen bauen oder aus Papier basteln. Das sollten auch Erwachsene viel öfter machen: einfach mal etwas ausprobieren und sehen, was dabei herauskommt.

Reporterin: Herr Kristiansen, ich danke Ihnen für das Gespräch.

10.

Установите соответствие между текстами A–G и заголовками 1–8. Запишите свои ответы в таблицу. Используйте каждую цифру только один раз. В задании один заголовок лишний.

 

1. Lebensmittel mit hoher Qualität

2. Nummer eins in der deutschen Wirtschaft

3. Fast 7 Millionen Arbeitslose in deutscher Industrie

4. Nicht nur lieben, sondern auch sorgen

5. Wenn die ganze Familie wieder an einem Festtisch ist

6. Eine Nacht mit vielen Bräuchen

7. Brauchen wir so viele Feiertage?

8. Traumferien in den Bergen

 

A. Traditionelle Feiertage spielen im Leben Deutschlands eine wichtige Rolle. Ostern und Weihnachten feiert man in der Familie. Und das Neue Jahr und andere — im großen Freundeskreis. Weihnachten ist ein Familienfest, es ist der Tag des Friedens und Lichts. Am Abend am 24. Dezember zündet man die Kerzen an dem festgeschmückten Weihnachtsbaum an, schenkt verschiedene Geschenke und singt Weihnachtslieder. Die beliebtesten Weihnachtsspeisen sind Weihnachtsgebäck und Stollen.

B. Man unterscheidet religiöse und weltliche Feiertage, die man im ganzen Land feiert, und regionale Feiertage, die nicht in allen Bundesländern gefeiert werden. Am 1. Januar ist das Neujahr — ein weltliches Fest. Die Neujahrsnacht vom 31. Dezember zum 1. Januar — Silvester — wird immer fröhlich und interessant gefeiert. Es gibt viele Silvesterbräuche. Jeder Mensch will wissen, was ihn im neuen Jahr erwartet, seine Fragen an das Schicksal stellen und natürlich positive Antworten bekommen.

C. Je nach Bundesland erhalten die deutschen Arbeitnehmer zwischen 11 und 13 bezahlte Feiertage zusätzlich. Einige religiöse Feiertage gelten nur für eine bestimmte Konfession oder auch für eine bestimmte Region. Es gibt auch viele private Familienfeste: Geburtstage, Konfirmation, Verlobung, Hochzeit. Diese Feste machen unser Leben schöner und fröhlicher. Oft bleiben sie im Gedächtnis für das ganze Leben. Zurzeit wird eine Reduzierung der gesetzlichen Feiertage diskutiert. Eine endgültige Entscheidung steht noch nicht fest.

D. In einigen Schulen gibt es eine gute Tradition, in den Winterferien für einige Tage ins Gebirge zu fahren. Man reist oft mit dem Zug, weil die Landschaft märchenhaft und idyllisch ist. Überall auf den Gipfeln liegt Schnee und das Gebirge sieht malerisch aus. Die Schüler übernachten oft in kleinen Dörfern oder in Hotels. Am Morgen stehen sie früh auf, obwohl es normalerweise noch sehr kalt ist. Sie nehmen Ski und eine richtige Skiwanderung beginnt. Die meisten Kinder freuen sich auf einen solchen Urlaub.

E. Einige Fakten über Haustiere: In Deutschland leben rund 31 Millionen Haustiere. Das heißt, dass in jedem dritten Haushalt ein Tier lebt. Am beliebtesten sind Katzen, Hunde, Fische oder Vögel. Viele Kinder wachsen mit Tieren auf, sie können sich einen Alltag ohne Haustiere gar nicht vorstellen. Auch Erwachsene und alte Menschen lieben ihre Tiere, die echte Familienmitglieder werden. Aber Haustiere machen auch Arbeit: mit dem Hund ausgehen, das Fressen machen, den Vogelkäfig säubern, zum Tierarzt gehen usw.

F. Das Bild der Landwirtschaft im westlichen Deutschland wird immer noch vom Familienbetrieb geprägt. Die wirtschaftlichen Produkte sind vor allem: Milch, Fleisch, Getreide und Zuckerrüben. Regional spielen aber auch bestimmte Sonderkulturen wie Wein, Obst und Gemüse eine große Rolle. Sucht man Produkte zum guten Preis, die unter bestimmten Umweltstandards hergestellt wurden? Genau diese Produkte gibt es, Produkte hergestellt in Deutschland! Nicht unbedingt teurer, aber sie überzeugen durch Sicherheit und Langlebigkeit.

G. Der wichtigste Bereich der deutschen Wirtschaft ist die Industrie. In Deutschland beschäftigen rund 50 Tausend Industriebetriebe etwa 7 Millionen Menschen. Weltbekannt sind Firmen wie Volkswagenwerk, BMW, Bayer, Bosch u.a. Die höchstentwickelten Industriebranchen sind Chemie- und Leichtindustrie, aber vor allem Automobilindustrie. Experte behaupten, dass in Deutschland etwa 1,8 Millionen Arbeitsplätze direkt oder indirekt von der Autoproduktion abhängig sind, darunter sind viele Akademikerinnen und Akademiker.

 

ТекстABCDEFG
Заголовок

11.

Прочитайте текст и заполните пропуски A–F частями предложений, обозначенными цифрами 1–7. Одна из частей в списке 1–7 — лишняя. Занесите цифры, обозначающие соответствующие части предложений, в таблицу.

 

 

 

Mode der Barockzeit

 

In bester Stimmung fuhren wir, die Mädchen-Fußballmannschaft der Hauptschule Strande, wieder mit lauter Musik zum nächsten Fußballturnier. Schon bei der Endrunde der Kreismeisterschaften dabei zu sein, entsprach nicht unbedingt den Erwartungen und wir А______________________. Unser Gegner war die Mannschaft der Hauptschule Bordesholm, der Favorit im Turnier. Sehr schnell haben wir gesehen, dass die Bordesholmer eine überragende Spielerin besaßen — sie spielt sogar in der Landesauswahl und В______________________! Lis und Isi erhielten die Aufgabe sie zu decken und wenn möglich auszuschalten. Uns waren die Ergebnisse der Vorrunde bekannt, kein Ergebnis war unter 4 : 0 und alle Tore schoss С______________________. Aber überraschenderweise spielten unsere großartigen Mädchen so intelligent, dass sie nicht nur sicher deckten, sondern ständig den Ball in der gegnerischen Hälfte hielten und sogar dreimal den Ball auf das gegnerische Tor schössen — D________________________ und zu ungenau! Nur einmal gelang es der Superspielerin sich durchzusetzen, ein einziges Mal auf das Tor zu schießen und da war es geschehen! Levke konnte den harten Schuss nicht parieren und es stand 0 : 1. So ein Pech, E____________________ war das Spiel zu Ende !

Trotzdem war unsere Freude riesengroß, denn nur 1 : 0 gegen diesen Gegner zu verlieren, ist fast wie ein Sieg. Nun begann das Spiel gegen unseren schon bekannten Vorrundengegner Hauptschule Owschlag, die Mannschaft, die wir einmal geschlagen und F____________________ unentschieden gespielt hatten. Unsere Mädchen

stürmten das Tor der Gegenmannschaft. Aber wir waren einfach zu schwach und konnten den Ball nicht im Netz versenken, trotz guter Möglichkeiten. Es half nicht, das Unentschieden stand am Ende fest.

 

1. denn eine Minute später

2. trainiert viermal die Woche

3. leider aber zu schwach

4. waren sehr aufgeregt

5. diese tolle Spielerin

6. nur noch Hoffnung

7. gegen die wir einmal

 

ПропускABCDEF
Часть предложения

12.

Die Mädchen einer Kadettenschule …

 

1) lernen unter anderem schießen.

2) haben eigene Pistolen.

3) schießen mit geschlossenen Augen.

4) treffen die Zielscheiben nicht.


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Sie sind zwischen elf und 16 Jahre alt, kommen aus ganz Russland, können nähen, kochen, tanzen – und schießen: Die Mädchen einer Kadettenanstalt im russischen Moskau lernen Manieren, Parieren und Marschieren.

Die Mädchen stehen in einer Reihe. Konzentrieren sich. Kneifen ein Auge zusammen. Die Pistolen halten sie fest in den Händen. Noch einmal atmen sie durch, dann drücken sie ab. Die Kugeln zischen aus den Pistolenläufen und bohren sich nur ein Sekundenbruchteil später in die winzigen Zielscheiben ein paar Meter entfernt. Der Lehrer ist zufrieden. Gute Schützinnen sind an der Kadettenanstalt in Russlands Hauptstadt Moskau schließlich gefragt! Rund 300 Mädchen zwischen elf und 16 Jahren gehen dort zur Schule. Einerseits, um später im Militär dienen zu können. Andererseits, um „gute Hausfrauen“ zu werden. Der Alltag der Mädchen ist streng geregelt. Um sieben Uhr in der Früh heißt es für die Kadettinnen: aufstehen! Betten machen! Haare flechten! Uniform anlegen! Und schließlich: Frühstück! Frühsport! Schulunterricht! Natürlich stehen dann Mathe, Fremdsprachen und Literatur auf dem Stundenplan. Aber eben auch Schießen, Waffenkunde und Kriegsführung.

Ehemalige Soldaten erklären den Schülerinnen etwa, wie während des Zweiten Weltkrieges die Truppen erfolgreich geführt wurden. Die Mädchen schieben dabei kleine Figuren über Landkarten und versuchen auf diese Weise, die Strategien von Angriff und Verteidigung zu verstehen. In Waffenkunde lernen sie wiederum, Schusswaffen zu unterscheiden. Die meisten Schülerinnen brauchen nur Sekunden, um etwa ein Maschinengewehr in seine Einzelteile zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. „Am Telefon erzähle ich meinen Eltern jeden Tag, welche Waffen ich neu kennengelernt habe“, erzählt die zwölfjährige Lena.

Für uns mag all das befremdlich, sogar abstoßend klingen. Lena und die anderen Mädchen kennen das Leben nicht anders. Denn die meisten von ihnen stammen aus Militärfamilien. Ihre Väter sind zum Beispiel Offiziere und stolz darauf, dass ihre Töchter in die Kadettenanstalt gehen, dort Manieren, Parieren und Marschieren lernen. Einmal im Jahr tun die Mädchen das sogar auf dem Roten Platz im Zentrum von Moskau, bei einer großen, feierlichen Parade. Dafür üben sie das Strammstehen. Und den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… Dann wieder das Strammstehen. Und noch mal den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… „Ich liebe es zu marschieren und bin so stolz, wenn wir alle Schulter an Schulter wie ein großes Ganzes laufen“, sagt Lenas Kameradin Alyona. Und auch noch: „Ich bin bereit, für Russland zu sterben.“ Das ist ein harter Satz, vor allem für eine 13-Jährige.

Doch diesen Nationalstolz bekommen die Mädchen vom ersten Schultag an eingeimpft. Übersetzt lautet der Text ihrer Schulhymne etwa: „Jetzt ist Frieden, aber wir sind immer bereit, die Großtaten unserer Väter und Mütter zu wiederholen. Und wenn sie uns rufen, dann werden wir ehrlich unserer Heimat

dienen.“ Wie viel friedlicher wirkt da doch der „Hausfrauenunterricht“ der Schule, immer am Nachmittag. Nähen, Kochen und Tanzen stehen auf dem Programm, außerdem Klavierspielen und Frisuren-Stecken. Letzteres üben die Mädchen vor allem für den großen Winterball kurz nach Weihnachten. Darauf freuen sie sich sehr. An diesem Tag tauschen sie ihre Uniformen gegen lange, weiße, schicke Kleider und feiern mit den Jungen der benachbarten Kadettenanstalt.

Strammstehen? Gleichschritt? Marsch? Nicht an diesem Abend!

13.

Die Kadettenschülerinnen werden …

 

1) in der Armee sehr gefragt.

2) ihren Alltag selbst regeln.

3) beim Militär tätig sein.

4) Waffenkunde unterrichten.


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Sie sind zwischen elf und 16 Jahre alt, kommen aus ganz Russland, können nähen, kochen, tanzen – und schießen: Die Mädchen einer Kadettenanstalt im russischen Moskau lernen Manieren, Parieren und Marschieren.

Die Mädchen stehen in einer Reihe. Konzentrieren sich. Kneifen ein Auge zusammen. Die Pistolen halten sie fest in den Händen. Noch einmal atmen sie durch, dann drücken sie ab. Die Kugeln zischen aus den Pistolenläufen und bohren sich nur ein Sekundenbruchteil später in die winzigen Zielscheiben ein paar Meter entfernt. Der Lehrer ist zufrieden. Gute Schützinnen sind an der Kadettenanstalt in Russlands Hauptstadt Moskau schließlich gefragt! Rund 300 Mädchen zwischen elf und 16 Jahren gehen dort zur Schule. Einerseits, um später im Militär dienen zu können. Andererseits, um „gute Hausfrauen“ zu werden. Der Alltag der Mädchen ist streng geregelt. Um sieben Uhr in der Früh heißt es für die Kadettinnen: aufstehen! Betten machen! Haare flechten! Uniform anlegen! Und schließlich: Frühstück! Frühsport! Schulunterricht! Natürlich stehen dann Mathe, Fremdsprachen und Literatur auf dem Stundenplan. Aber eben auch Schießen, Waffenkunde und Kriegsführung.

Ehemalige Soldaten erklären den Schülerinnen etwa, wie während des Zweiten Weltkrieges die Truppen erfolgreich geführt wurden. Die Mädchen schieben dabei kleine Figuren über Landkarten und versuchen auf diese Weise, die Strategien von Angriff und Verteidigung zu verstehen. In Waffenkunde lernen sie wiederum, Schusswaffen zu unterscheiden. Die meisten Schülerinnen brauchen nur Sekunden, um etwa ein Maschinengewehr in seine Einzelteile zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. „Am Telefon erzähle ich meinen Eltern jeden Tag, welche Waffen ich neu kennengelernt habe“, erzählt die zwölfjährige Lena.

Für uns mag all das befremdlich, sogar abstoßend klingen. Lena und die anderen Mädchen kennen das Leben nicht anders. Denn die meisten von ihnen stammen aus Militärfamilien. Ihre Väter sind zum Beispiel Offiziere und stolz darauf, dass ihre Töchter in die Kadettenanstalt gehen, dort Manieren, Parieren und Marschieren lernen. Einmal im Jahr tun die Mädchen das sogar auf dem Roten Platz im Zentrum von Moskau, bei einer großen, feierlichen Parade. Dafür üben sie das Strammstehen. Und den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… Dann wieder das Strammstehen. Und noch mal den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… „Ich liebe es zu marschieren und bin so stolz, wenn wir alle Schulter an Schulter wie ein großes Ganzes laufen“, sagt Lenas Kameradin Alyona. Und auch noch: „Ich bin bereit, für Russland zu sterben.“ Das ist ein harter Satz, vor allem für eine 13-Jährige.

Doch diesen Nationalstolz bekommen die Mädchen vom ersten Schultag an eingeimpft. Übersetzt lautet der Text ihrer Schulhymne etwa: „Jetzt ist Frieden, aber wir sind immer bereit, die Großtaten unserer Väter und Mütter zu wiederholen. Und wenn sie uns rufen, dann werden wir ehrlich unserer Heimat

dienen.“ Wie viel friedlicher wirkt da doch der „Hausfrauenunterricht“ der Schule, immer am Nachmittag. Nähen, Kochen und Tanzen stehen auf dem Programm, außerdem Klavierspielen und Frisuren-Stecken. Letzteres üben die Mädchen vor allem für den großen Winterball kurz nach Weihnachten. Darauf freuen sie sich sehr. An diesem Tag tauschen sie ihre Uniformen gegen lange, weiße, schicke Kleider und feiern mit den Jungen der benachbarten Kadettenanstalt.

Strammstehen? Gleichschritt? Marsch? Nicht an diesem Abend!

14.

Jeder Tag ist in der Kadettenschule …

 

1) anders

2) geregelt

3) monoton

4) spannend


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Sie sind zwischen elf und 16 Jahre alt, kommen aus ganz Russland, können nähen, kochen, tanzen – und schießen: Die Mädchen einer Kadettenanstalt im russischen Moskau lernen Manieren, Parieren und Marschieren.

Die Mädchen stehen in einer Reihe. Konzentrieren sich. Kneifen ein Auge zusammen. Die Pistolen halten sie fest in den Händen. Noch einmal atmen sie durch, dann drücken sie ab. Die Kugeln zischen aus den Pistolenläufen und bohren sich nur ein Sekundenbruchteil später in die winzigen Zielscheiben ein paar Meter entfernt. Der Lehrer ist zufrieden. Gute Schützinnen sind an der Kadettenanstalt in Russlands Hauptstadt Moskau schließlich gefragt! Rund 300 Mädchen zwischen elf und 16 Jahren gehen dort zur Schule. Einerseits, um später im Militär dienen zu können. Andererseits, um „gute Hausfrauen“ zu werden. Der Alltag der Mädchen ist streng geregelt. Um sieben Uhr in der Früh heißt es für die Kadettinnen: aufstehen! Betten machen! Haare flechten! Uniform anlegen! Und schließlich: Frühstück! Frühsport! Schulunterricht! Natürlich stehen dann Mathe, Fremdsprachen und Literatur auf dem Stundenplan. Aber eben auch Schießen, Waffenkunde und Kriegsführung.

Ehemalige Soldaten erklären den Schülerinnen etwa, wie während des Zweiten Weltkrieges die Truppen erfolgreich geführt wurden. Die Mädchen schieben dabei kleine Figuren über Landkarten und versuchen auf diese Weise, die Strategien von Angriff und Verteidigung zu verstehen. In Waffenkunde lernen sie wiederum, Schusswaffen zu unterscheiden. Die meisten Schülerinnen brauchen nur Sekunden, um etwa ein Maschinengewehr in seine Einzelteile zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. „Am Telefon erzähle ich meinen Eltern jeden Tag, welche Waffen ich neu kennengelernt habe“, erzählt die zwölfjährige Lena.

Für uns mag all das befremdlich, sogar abstoßend klingen. Lena und die anderen Mädchen kennen das Leben nicht anders. Denn die meisten von ihnen stammen aus Militärfamilien. Ihre Väter sind zum Beispiel Offiziere und stolz darauf, dass ihre Töchter in die Kadettenanstalt gehen, dort Manieren, Parieren und Marschieren lernen. Einmal im Jahr tun die Mädchen das sogar auf dem Roten Platz im Zentrum von Moskau, bei einer großen, feierlichen Parade. Dafür üben sie das Strammstehen. Und den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… Dann wieder das Strammstehen. Und noch mal den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… „Ich liebe es zu marschieren und bin so stolz, wenn wir alle Schulter an Schulter wie ein großes Ganzes laufen“, sagt Lenas Kameradin Alyona. Und auch noch: „Ich bin bereit, für Russland zu sterben.“ Das ist ein harter Satz, vor allem für eine 13-Jährige.

Doch diesen Nationalstolz bekommen die Mädchen vom ersten Schultag an eingeimpft. Übersetzt lautet der Text ihrer Schulhymne etwa: „Jetzt ist Frieden, aber wir sind immer bereit, die Großtaten unserer Väter und Mütter zu wiederholen. Und wenn sie uns rufen, dann werden wir ehrlich unserer Heimat

dienen.“ Wie viel friedlicher wirkt da doch der „Hausfrauenunterricht“ der Schule, immer am Nachmittag. Nähen, Kochen und Tanzen stehen auf dem Programm, außerdem Klavierspielen und Frisuren-Stecken. Letzteres üben die Mädchen vor allem für den großen Winterball kurz nach Weihnachten. Darauf freuen sie sich sehr. An diesem Tag tauschen sie ihre Uniformen gegen lange, weiße, schicke Kleider und feiern mit den Jungen der benachbarten Kadettenanstalt.

Strammstehen? Gleichschritt? Marsch? Nicht an diesem Abend!

15.

Die Schülerinnen bekommen erklärt …

 

1) wie man sich richtig verteidigt.

2) welche Truppen im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben.

3) wie man Figuren über Karten schiebt.

4) welche Kriegsstrategien erfolgreich sind.


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Sie sind zwischen elf und 16 Jahre alt, kommen aus ganz Russland, können nähen, kochen, tanzen – und schießen: Die Mädchen einer Kadettenanstalt im russischen Moskau lernen Manieren, Parieren und Marschieren.

Die Mädchen stehen in einer Reihe. Konzentrieren sich. Kneifen ein Auge zusammen. Die Pistolen halten sie fest in den Händen. Noch einmal atmen sie durch, dann drücken sie ab. Die Kugeln zischen aus den Pistolenläufen und bohren sich nur ein Sekundenbruchteil später in die winzigen Zielscheiben ein paar Meter entfernt. Der Lehrer ist zufrieden. Gute Schützinnen sind an der Kadettenanstalt in Russlands Hauptstadt Moskau schließlich gefragt! Rund 300 Mädchen zwischen elf und 16 Jahren gehen dort zur Schule. Einerseits, um später im Militär dienen zu können. Andererseits, um „gute Hausfrauen“ zu werden. Der Alltag der Mädchen ist streng geregelt. Um sieben Uhr in der Früh heißt es für die Kadettinnen: aufstehen! Betten machen! Haare flechten! Uniform anlegen! Und schließlich: Frühstück! Frühsport! Schulunterricht! Natürlich stehen dann Mathe, Fremdsprachen und Literatur auf dem Stundenplan. Aber eben auch Schießen, Waffenkunde und Kriegsführung.

Ehemalige Soldaten erklären den Schülerinnen etwa, wie während des Zweiten Weltkrieges die Truppen erfolgreich geführt wurden. Die Mädchen schieben dabei kleine Figuren über Landkarten und versuchen auf diese Weise, die Strategien von Angriff und Verteidigung zu verstehen. In Waffenkunde lernen sie wiederum, Schusswaffen zu unterscheiden. Die meisten Schülerinnen brauchen nur Sekunden, um etwa ein Maschinengewehr in seine Einzelteile zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. „Am Telefon erzähle ich meinen Eltern jeden Tag, welche Waffen ich neu kennengelernt habe“, erzählt die zwölfjährige Lena.

Für uns mag all das befremdlich, sogar abstoßend klingen. Lena und die anderen Mädchen kennen das Leben nicht anders. Denn die meisten von ihnen stammen aus Militärfamilien. Ihre Väter sind zum Beispiel Offiziere und stolz darauf, dass ihre Töchter in die Kadettenanstalt gehen, dort Manieren, Parieren und Marschieren lernen. Einmal im Jahr tun die Mädchen das sogar auf dem Roten Platz im Zentrum von Moskau, bei einer großen, feierlichen Parade. Dafür üben sie das Strammstehen. Und den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… Dann wieder das Strammstehen. Und noch mal den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… „Ich liebe es zu marschieren und bin so stolz, wenn wir alle Schulter an Schulter wie ein großes Ganzes laufen“, sagt Lenas Kameradin Alyona. Und auch noch: „Ich bin bereit, für Russland zu sterben.“ Das ist ein harter Satz, vor allem für eine 13-Jährige.

Doch diesen Nationalstolz bekommen die Mädchen vom ersten Schultag an eingeimpft. Übersetzt lautet der Text ihrer Schulhymne etwa: „Jetzt ist Frieden, aber wir sind immer bereit, die Großtaten unserer Väter und Mütter zu wiederholen. Und wenn sie uns rufen, dann werden wir ehrlich unserer Heimat

dienen.“ Wie viel friedlicher wirkt da doch der „Hausfrauenunterricht“ der Schule, immer am Nachmittag. Nähen, Kochen und Tanzen stehen auf dem Programm, außerdem Klavierspielen und Frisuren-Stecken. Letzteres üben die Mädchen vor allem für den großen Winterball kurz nach Weihnachten. Darauf freuen sie sich sehr. An diesem Tag tauschen sie ihre Uniformen gegen lange, weiße, schicke Kleider und feiern mit den Jungen der benachbarten Kadettenanstalt.

Strammstehen? Gleichschritt? Marsch? Nicht an diesem Abend!

16.

Am Telefon erzählen die Mädchen ihren Eltern, …

 

1) dass sie neue Waffen kennengelernt haben.

2) dass sie Maschinengewehr zusammenbauen.

3) dass sie Waffen abstoßend finden.

4) wie sie Schusswaffen unterscheiden.


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Sie sind zwischen elf und 16 Jahre alt, kommen aus ganz Russland, können nähen, kochen, tanzen – und schießen: Die Mädchen einer Kadettenanstalt im russischen Moskau lernen Manieren, Parieren und Marschieren.

Die Mädchen stehen in einer Reihe. Konzentrieren sich. Kneifen ein Auge zusammen. Die Pistolen halten sie fest in den Händen. Noch einmal atmen sie durch, dann drücken sie ab. Die Kugeln zischen aus den Pistolenläufen und bohren sich nur ein Sekundenbruchteil später in die winzigen Zielscheiben ein paar Meter entfernt. Der Lehrer ist zufrieden. Gute Schützinnen sind an der Kadettenanstalt in Russlands Hauptstadt Moskau schließlich gefragt! Rund 300 Mädchen zwischen elf und 16 Jahren gehen dort zur Schule. Einerseits, um später im Militär dienen zu können. Andererseits, um „gute Hausfrauen“ zu werden. Der Alltag der Mädchen ist streng geregelt. Um sieben Uhr in der Früh heißt es für die Kadettinnen: aufstehen! Betten machen! Haare flechten! Uniform anlegen! Und schließlich: Frühstück! Frühsport! Schulunterricht! Natürlich stehen dann Mathe, Fremdsprachen und Literatur auf dem Stundenplan. Aber eben auch Schießen, Waffenkunde und Kriegsführung.

Ehemalige Soldaten erklären den Schülerinnen etwa, wie während des Zweiten Weltkrieges die Truppen erfolgreich geführt wurden. Die Mädchen schieben dabei kleine Figuren über Landkarten und versuchen auf diese Weise, die Strategien von Angriff und Verteidigung zu verstehen. In Waffenkunde lernen sie wiederum, Schusswaffen zu unterscheiden. Die meisten Schülerinnen brauchen nur Sekunden, um etwa ein Maschinengewehr in seine Einzelteile zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. „Am Telefon erzähle ich meinen Eltern jeden Tag, welche Waffen ich neu kennengelernt habe“, erzählt die zwölfjährige Lena.

Für uns mag all das befremdlich, sogar abstoßend klingen. Lena und die anderen Mädchen kennen das Leben nicht anders. Denn die meisten von ihnen stammen aus Militärfamilien. Ihre Väter sind zum Beispiel Offiziere und stolz darauf, dass ihre Töchter in die Kadettenanstalt gehen, dort Manieren, Parieren und Marschieren lernen. Einmal im Jahr tun die Mädchen das sogar auf dem Roten Platz im Zentrum von Moskau, bei einer großen, feierlichen Parade. Dafür üben sie das Strammstehen. Und den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… Dann wieder das Strammstehen. Und noch mal den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… „Ich liebe es zu marschieren und bin so stolz, wenn wir alle Schulter an Schulter wie ein großes Ganzes laufen“, sagt Lenas Kameradin Alyona. Und auch noch: „Ich bin bereit, für Russland zu sterben.“ Das ist ein harter Satz, vor allem für eine 13-Jährige.

Doch diesen Nationalstolz bekommen die Mädchen vom ersten Schultag an eingeimpft. Übersetzt lautet der Text ihrer Schulhymne etwa: „Jetzt ist Frieden, aber wir sind immer bereit, die Großtaten unserer Väter und Mütter zu wiederholen. Und wenn sie uns rufen, dann werden wir ehrlich unserer Heimat

dienen.“ Wie viel friedlicher wirkt da doch der „Hausfrauenunterricht“ der Schule, immer am Nachmittag. Nähen, Kochen und Tanzen stehen auf dem Programm, außerdem Klavierspielen und Frisuren-Stecken. Letzteres üben die Mädchen vor allem für den großen Winterball kurz nach Weihnachten. Darauf freuen sie sich sehr. An diesem Tag tauschen sie ihre Uniformen gegen lange, weiße, schicke Kleider und feiern mit den Jungen der benachbarten Kadettenanstalt.

Strammstehen? Gleichschritt? Marsch? Nicht an diesem Abend!

17.

Die meisten Mädchen …

 

1) kommen aus der russischen Hauptstadt.

2) wollten nicht in die Kadettenschule.

3) nehmen an der Parade am Roten Platz teil.

4) wollen für ihre Heimat sterben.


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Sie sind zwischen elf und 16 Jahre alt, kommen aus ganz Russland, können nähen, kochen, tanzen – und schießen: Die Mädchen einer Kadettenanstalt im russischen Moskau lernen Manieren, Parieren und Marschieren.

Die Mädchen stehen in einer Reihe. Konzentrieren sich. Kneifen ein Auge zusammen. Die Pistolen halten sie fest in den Händen. Noch einmal atmen sie durch, dann drücken sie ab. Die Kugeln zischen aus den Pistolenläufen und bohren sich nur ein Sekundenbruchteil später in die winzigen Zielscheiben ein paar Meter entfernt. Der Lehrer ist zufrieden. Gute Schützinnen sind an der Kadettenanstalt in Russlands Hauptstadt Moskau schließlich gefragt! Rund 300 Mädchen zwischen elf und 16 Jahren gehen dort zur Schule. Einerseits, um später im Militär dienen zu können. Andererseits, um „gute Hausfrauen“ zu werden. Der Alltag der Mädchen ist streng geregelt. Um sieben Uhr in der Früh heißt es für die Kadettinnen: aufstehen! Betten machen! Haare flechten! Uniform anlegen! Und schließlich: Frühstück! Frühsport! Schulunterricht! Natürlich stehen dann Mathe, Fremdsprachen und Literatur auf dem Stundenplan. Aber eben auch Schießen, Waffenkunde und Kriegsführung.

Ehemalige Soldaten erklären den Schülerinnen etwa, wie während des Zweiten Weltkrieges die Truppen erfolgreich geführt wurden. Die Mädchen schieben dabei kleine Figuren über Landkarten und versuchen auf diese Weise, die Strategien von Angriff und Verteidigung zu verstehen. In Waffenkunde lernen sie wiederum, Schusswaffen zu unterscheiden. Die meisten Schülerinnen brauchen nur Sekunden, um etwa ein Maschinengewehr in seine Einzelteile zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. „Am Telefon erzähle ich meinen Eltern jeden Tag, welche Waffen ich neu kennengelernt habe“, erzählt die zwölfjährige Lena.

Für uns mag all das befremdlich, sogar abstoßend klingen. Lena und die anderen Mädchen kennen das Leben nicht anders. Denn die meisten von ihnen stammen aus Militärfamilien. Ihre Väter sind zum Beispiel Offiziere und stolz darauf, dass ihre Töchter in die Kadettenanstalt gehen, dort Manieren, Parieren und Marschieren lernen. Einmal im Jahr tun die Mädchen das sogar auf dem Roten Platz im Zentrum von Moskau, bei einer großen, feierlichen Parade. Dafür üben sie das Strammstehen. Und den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… Dann wieder das Strammstehen. Und noch mal den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… „Ich liebe es zu marschieren und bin so stolz, wenn wir alle Schulter an Schulter wie ein großes Ganzes laufen“, sagt Lenas Kameradin Alyona. Und auch noch: „Ich bin bereit, für Russland zu sterben.“ Das ist ein harter Satz, vor allem für eine 13-Jährige.

Doch diesen Nationalstolz bekommen die Mädchen vom ersten Schultag an eingeimpft. Übersetzt lautet der Text ihrer Schulhymne etwa: „Jetzt ist Frieden, aber wir sind immer bereit, die Großtaten unserer Väter und Mütter zu wiederholen. Und wenn sie uns rufen, dann werden wir ehrlich unserer Heimat

dienen.“ Wie viel friedlicher wirkt da doch der „Hausfrauenunterricht“ der Schule, immer am Nachmittag. Nähen, Kochen und Tanzen stehen auf dem Programm, außerdem Klavierspielen und Frisuren-Stecken. Letzteres üben die Mädchen vor allem für den großen Winterball kurz nach Weihnachten. Darauf freuen sie sich sehr. An diesem Tag tauschen sie ihre Uniformen gegen lange, weiße, schicke Kleider und feiern mit den Jungen der benachbarten Kadettenanstalt.

Strammstehen? Gleichschritt? Marsch? Nicht an diesem Abend!

18.

Eine besondere Freude bereitet den Mädchen …

 

1) die kommende Winterfeier.

2) der Klavier- und Kochunterricht.

3) das Singen der Schulhymne.

4) die Weihnachtsfeier mit den Jungen.


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Sie sind zwischen elf und 16 Jahre alt, kommen aus ganz Russland, können nähen, kochen, tanzen – und schießen: Die Mädchen einer Kadettenanstalt im russischen Moskau lernen Manieren, Parieren und Marschieren.

Die Mädchen stehen in einer Reihe. Konzentrieren sich. Kneifen ein Auge zusammen. Die Pistolen halten sie fest in den Händen. Noch einmal atmen sie durch, dann drücken sie ab. Die Kugeln zischen aus den Pistolenläufen und bohren sich nur ein Sekundenbruchteil später in die winzigen Zielscheiben ein paar Meter entfernt. Der Lehrer ist zufrieden. Gute Schützinnen sind an der Kadettenanstalt in Russlands Hauptstadt Moskau schließlich gefragt! Rund 300 Mädchen zwischen elf und 16 Jahren gehen dort zur Schule. Einerseits, um später im Militär dienen zu können. Andererseits, um „gute Hausfrauen“ zu werden. Der Alltag der Mädchen ist streng geregelt. Um sieben Uhr in der Früh heißt es für die Kadettinnen: aufstehen! Betten machen! Haare flechten! Uniform anlegen! Und schließlich: Frühstück! Frühsport! Schulunterricht! Natürlich stehen dann Mathe, Fremdsprachen und Literatur auf dem Stundenplan. Aber eben auch Schießen, Waffenkunde und Kriegsführung.

Ehemalige Soldaten erklären den Schülerinnen etwa, wie während des Zweiten Weltkrieges die Truppen erfolgreich geführt wurden. Die Mädchen schieben dabei kleine Figuren über Landkarten und versuchen auf diese Weise, die Strategien von Angriff und Verteidigung zu verstehen. In Waffenkunde lernen sie wiederum, Schusswaffen zu unterscheiden. Die meisten Schülerinnen brauchen nur Sekunden, um etwa ein Maschinengewehr in seine Einzelteile zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. „Am Telefon erzähle ich meinen Eltern jeden Tag, welche Waffen ich neu kennengelernt habe“, erzählt die zwölfjährige Lena.

Für uns mag all das befremdlich, sogar abstoßend klingen. Lena und die anderen Mädchen kennen das Leben nicht anders. Denn die meisten von ihnen stammen aus Militärfamilien. Ihre Väter sind zum Beispiel Offiziere und stolz darauf, dass ihre Töchter in die Kadettenanstalt gehen, dort Manieren, Parieren und Marschieren lernen. Einmal im Jahr tun die Mädchen das sogar auf dem Roten Platz im Zentrum von Moskau, bei einer großen, feierlichen Parade. Dafür üben sie das Strammstehen. Und den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… Dann wieder das Strammstehen. Und noch mal den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… „Ich liebe es zu marschieren und bin so stolz, wenn wir alle Schulter an Schulter wie ein großes Ganzes laufen“, sagt Lenas Kameradin Alyona. Und auch noch: „Ich bin bereit, für Russland zu sterben.“ Das ist ein harter Satz, vor allem für eine 13-Jährige.

Doch diesen Nationalstolz bekommen die Mädchen vom ersten Schultag an eingeimpft. Übersetzt lautet der Text ihrer Schulhymne etwa: „Jetzt ist Frieden, aber wir sind immer bereit, die Großtaten unserer Väter und Mütter zu wiederholen. Und wenn sie uns rufen, dann werden wir ehrlich unserer Heimat

dienen.“ Wie viel friedlicher wirkt da doch der „Hausfrauenunterricht“ der Schule, immer am Nachmittag. Nähen, Kochen und Tanzen stehen auf dem Programm, außerdem Klavierspielen und Frisuren-Stecken. Letzteres üben die Mädchen vor allem für den großen Winterball kurz nach Weihnachten. Darauf freuen sie sich sehr. An diesem Tag tauschen sie ihre Uniformen gegen lange, weiße, schicke Kleider und feiern mit den Jungen der benachbarten Kadettenanstalt.

Strammstehen? Gleichschritt? Marsch? Nicht an diesem Abend!

19.

Преобразуйте, если это необходимо, слово JUGENDAUSTAUSCH так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Wenn sich eine Kindergruppe mit fremdsprachigen Lieblingsbüchern, Lehrern und stolzen Eltern in einer Moskauer Aula einfindet, dann muss Vorlesewettbewerb in der Deutschen Schule (DSM) im Südwesten der Stadt sein. Novum der achten Auflage: Passend zum Deutsch-Russischen Jahr des ____________ fand er bilingual deutsch-russisch statt.

20.

Преобразуйте, если это необходимо, слово VERSAMMELN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

An einem Samstagvormittag Mitte November ___________ sich 20 „Bücherwürmer“ zum Lesewettstreit.

21.

Преобразуйте, если это необходимо, слово LAUT так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Das _____________ Vorlesen vor Publikum sei „die beste Methode, um Ängste vor der Fremdsprache abzubauen“, sagt die Leiterin des DSM-Ressourcenzentrums zur Begrüßung.

22.

Преобразуйте, если это необходимо, слово MITBRINGEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Und der Leiter des Kulturreferats der Deutschen Botschaft in Moskau, hat sogar eines seiner Lieblingsbücher aus Jugendzeiten _____________________ .

23.

Преобразуйте, если это необходимо, слово SEIN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

In _______________ Grußwort liest er aus „Das SannikowLand“ vor, einem Abenteuerroman, der im eisigen Norden Sibiriens spielt.

24.

Преобразуйте, если это необходимо, слово KLASSE так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Zum deutschsprachigen Wettbewerbsteil ist ein Dutzend fortgeschrittener Deutschlerner aus sechsten und siebten __________________ von elf Moskauer Schulen angereist.

25.

Преобразуйте, если это необходимо, слово LESEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Der Ablauf ist Routine, da schon seit Jahren Tradition: Die Vorrunde findet in zwei Gruppen statt, Teilnehmer und Jury teilen sich auf. Jeder Leser ____________ etwa fünf Minuten aus einem selbstgewählten Buch vor.

26.

Образуйте от слова DOZENT однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Bereits zum dritten Mal fand im Ferienlager „Grenada“ in der Nähe von Nowosibirsk ein Workshop für junge Menschen aus Sibirien statt, die Journalisten werden wollen. Auch die Deutsche Anika Schneider machte als _________ mit.

27.

Образуйте от слова FACH однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Die rund 60 Teilnehmer wurden von professionellen Journalisten _________ betreut.

28.

Образуйте от слова AUFMERKSAM однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Besonders den Vortrag von Anika Schneider verfolgten die russischen Jungjournalisten mit großer _________.

29.

Образуйте от слова MEINEN однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Die Studentin der Politikwissenschaft aus Magdeburg sprach über das „Mediokratie“ (Herrschaft der Medien). Sie stellte in einem Spiel vor, wie sich die öffentliche _________ bildet.

30.

Образуйте от слова UNTERSCHIED однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Die Teilnehmer wurden in vier Gruppen eingeteilt und bekamen einen Text. Der Text enthielt eine Kriminalgeschichte. Jede Gruppe hatte eine Geschichte mit _________ Tatsachen.

31.

Образуйте от слова UMGEHEN однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Die Teilnehmer sollten den Text mit den Informationen der anderen vergleichen. Dieses Spiel half den jungen Journalisten zu begreifen, wie wichtig Informationsquellen sind. Deshalb sei es für jeden Menschen gut, wenn er eine Kompetenz im _________ mit Medien erwirbt, meint die deutsche Studentin.

32.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) abwesend

2) leichtfertig

3) vorhanden

4) gehoben


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Seit meiner Geburt wohne ich in Pasing-Obermenzing und kenne die Graffitis des Osttunnels, seitdem ich das erste Mal durch diese Unterführung gelaufen bin. Auch wenn die Unterführung möglicherweise etwas dunkel ist, liegt das eher daran, dass sie kaum beleuchtet wird, weil keine Lampen mehr 32 ______ sind, seitdem die Baustelle existiert.

Ich selbst mag die Unterführung sehr und schätze die Graffitis, denn sie sind wahrscheinlich genauso alt wie ich. Sie sind kreativ und künstlerisch wertvoll. Vor allem erinnern sie 33 ______ eine andere Zeit, wo Graffiti mal mehr waren als nur Schriftzüge oder auch “ACAB” an eine Wand zu schmieren. Alleine die Tatsache, dass diese Graffitis schon so lange bestehen, ist ein 34 ______, dass andere Sprayer sie schätzen und sich nicht an Ihnen vergriffen haben.

Aber jetzt ist geplant, diese alten Werke mit 75 000 Fliesen zu überdecken. Ich bin über diese Idee 35 ______. Und ich frage mich ernsthaft nach dem Sinn des 36 ______. Wie schnell werden diese Fliesen grau werden und die Unterführung wird wieder zu einer dunklen, schmuddeligen Wegstrecke? Wie schnell wird an den Fliesen wohl wieder so ein Schriftzug oder auch “ACAB”

37 ______?! Ein Beispiel dafür ist eben auch der renovierte U-Bahnhof der “Münchner Freiheit”, der schon wieder in altem Grau erstrahlt.

Diese Graffitis im Tunnel sind meiner Meinung nach Kunst und sollten den Respekt bekommen, den sie verdient haben, da sie sicher mehr als 20 Jahre alt sind. Man sollte sich lieber 38 ______, diese Werke aufzupolieren.

33.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) auf

2) über

3) an

4) nach


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Seit meiner Geburt wohne ich in Pasing-Obermenzing und kenne die Graffitis des Osttunnels, seitdem ich das erste Mal durch diese Unterführung gelaufen bin. Auch wenn die Unterführung möglicherweise etwas dunkel ist, liegt das eher daran, dass sie kaum beleuchtet wird, weil keine Lampen mehr 32 ______ sind, seitdem die Baustelle existiert.

Ich selbst mag die Unterführung sehr und schätze die Graffitis, denn sie sind wahrscheinlich genauso alt wie ich. Sie sind kreativ und künstlerisch wertvoll. Vor allem erinnern sie 33 ______ eine andere Zeit, wo Graffiti mal mehr waren als nur Schriftzüge oder auch “ACAB” an eine Wand zu schmieren. Alleine die Tatsache, dass diese Graffitis schon so lange bestehen, ist ein 34 ______, dass andere Sprayer sie schätzen und sich nicht an Ihnen vergriffen haben.

Aber jetzt ist geplant, diese alten Werke mit 75 000 Fliesen zu überdecken. Ich bin über diese Idee 35 ______. Und ich frage mich ernsthaft nach dem Sinn des 36 ______. Wie schnell werden diese Fliesen grau werden und die Unterführung wird wieder zu einer dunklen, schmuddeligen Wegstrecke? Wie schnell wird an den Fliesen wohl wieder so ein Schriftzug oder auch “ACAB”

37 ______?! Ein Beispiel dafür ist eben auch der renovierte U-Bahnhof der “Münchner Freiheit”, der schon wieder in altem Grau erstrahlt.

Diese Graffitis im Tunnel sind meiner Meinung nach Kunst und sollten den Respekt bekommen, den sie verdient haben, da sie sicher mehr als 20 Jahre alt sind. Man sollte sich lieber 38 ______, diese Werke aufzupolieren.

34.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) Zeichen

2) Ergebnis

3) Angebot

4) Zweck


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Seit meiner Geburt wohne ich in Pasing-Obermenzing und kenne die Graffitis des Osttunnels, seitdem ich das erste Mal durch diese Unterführung gelaufen bin. Auch wenn die Unterführung möglicherweise etwas dunkel ist, liegt das eher daran, dass sie kaum beleuchtet wird, weil keine Lampen mehr 32 ______ sind, seitdem die Baustelle existiert.

Ich selbst mag die Unterführung sehr und schätze die Graffitis, denn sie sind wahrscheinlich genauso alt wie ich. Sie sind kreativ und künstlerisch wertvoll. Vor allem erinnern sie 33 ______ eine andere Zeit, wo Graffiti mal mehr waren als nur Schriftzüge oder auch “ACAB” an eine Wand zu schmieren. Alleine die Tatsache, dass diese Graffitis schon so lange bestehen, ist ein 34 ______, dass andere Sprayer sie schätzen und sich nicht an Ihnen vergriffen haben.

Aber jetzt ist geplant, diese alten Werke mit 75 000 Fliesen zu überdecken. Ich bin über diese Idee 35 ______. Und ich frage mich ernsthaft nach dem Sinn des 36 ______. Wie schnell werden diese Fliesen grau werden und die Unterführung wird wieder zu einer dunklen, schmuddeligen Wegstrecke? Wie schnell wird an den Fliesen wohl wieder so ein Schriftzug oder auch “ACAB”

37 ______?! Ein Beispiel dafür ist eben auch der renovierte U-Bahnhof der “Münchner Freiheit”, der schon wieder in altem Grau erstrahlt.

Diese Graffitis im Tunnel sind meiner Meinung nach Kunst und sollten den Respekt bekommen, den sie verdient haben, da sie sicher mehr als 20 Jahre alt sind. Man sollte sich lieber 38 ______, diese Werke aufzupolieren.

35.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) beleidigt

2) geprägt

3) entsetzt

4) verrückt


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Seit meiner Geburt wohne ich in Pasing-Obermenzing und kenne die Graffitis des Osttunnels, seitdem ich das erste Mal durch diese Unterführung gelaufen bin. Auch wenn die Unterführung möglicherweise etwas dunkel ist, liegt das eher daran, dass sie kaum beleuchtet wird, weil keine Lampen mehr 32 ______ sind, seitdem die Baustelle existiert.

Ich selbst mag die Unterführung sehr und schätze die Graffitis, denn sie sind wahrscheinlich genauso alt wie ich. Sie sind kreativ und künstlerisch wertvoll. Vor allem erinnern sie 33 ______ eine andere Zeit, wo Graffiti mal mehr waren als nur Schriftzüge oder auch “ACAB” an eine Wand zu schmieren. Alleine die Tatsache, dass diese Graffitis schon so lange bestehen, ist ein 34 ______, dass andere Sprayer sie schätzen und sich nicht an Ihnen vergriffen haben.

Aber jetzt ist geplant, diese alten Werke mit 75 000 Fliesen zu überdecken. Ich bin über diese Idee 35 ______. Und ich frage mich ernsthaft nach dem Sinn des 36 ______. Wie schnell werden diese Fliesen grau werden und die Unterführung wird wieder zu einer dunklen, schmuddeligen Wegstrecke? Wie schnell wird an den Fliesen wohl wieder so ein Schriftzug oder auch “ACAB”

37 ______?! Ein Beispiel dafür ist eben auch der renovierte U-Bahnhof der “Münchner Freiheit”, der schon wieder in altem Grau erstrahlt.

Diese Graffitis im Tunnel sind meiner Meinung nach Kunst und sollten den Respekt bekommen, den sie verdient haben, da sie sicher mehr als 20 Jahre alt sind. Man sollte sich lieber 38 ______, diese Werke aufzupolieren.

36.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) Empfangs

2) Umgangs

3) Aufenthalts

4) Vorhabens


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Seit meiner Geburt wohne ich in Pasing-Obermenzing und kenne die Graffitis des Osttunnels, seitdem ich das erste Mal durch diese Unterführung gelaufen bin. Auch wenn die Unterführung möglicherweise etwas dunkel ist, liegt das eher daran, dass sie kaum beleuchtet wird, weil keine Lampen mehr 32 ______ sind, seitdem die Baustelle existiert.

Ich selbst mag die Unterführung sehr und schätze die Graffitis, denn sie sind wahrscheinlich genauso alt wie ich. Sie sind kreativ und künstlerisch wertvoll. Vor allem erinnern sie 33 ______ eine andere Zeit, wo Graffiti mal mehr waren als nur Schriftzüge oder auch “ACAB” an eine Wand zu schmieren. Alleine die Tatsache, dass diese Graffitis schon so lange bestehen, ist ein 34 ______, dass andere Sprayer sie schätzen und sich nicht an Ihnen vergriffen haben.

Aber jetzt ist geplant, diese alten Werke mit 75 000 Fliesen zu überdecken. Ich bin über diese Idee 35 ______. Und ich frage mich ernsthaft nach dem Sinn des 36 ______. Wie schnell werden diese Fliesen grau werden und die Unterführung wird wieder zu einer dunklen, schmuddeligen Wegstrecke? Wie schnell wird an den Fliesen wohl wieder so ein Schriftzug oder auch “ACAB”

37 ______?! Ein Beispiel dafür ist eben auch der renovierte U-Bahnhof der “Münchner Freiheit”, der schon wieder in altem Grau erstrahlt.

Diese Graffitis im Tunnel sind meiner Meinung nach Kunst und sollten den Respekt bekommen, den sie verdient haben, da sie sicher mehr als 20 Jahre alt sind. Man sollte sich lieber 38 ______, diese Werke aufzupolieren.

37.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) verbreiten

2) ausgehen

3) erscheinen

4) herstellen


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Seit meiner Geburt wohne ich in Pasing-Obermenzing und kenne die Graffitis des Osttunnels, seitdem ich das erste Mal durch diese Unterführung gelaufen bin. Auch wenn die Unterführung möglicherweise etwas dunkel ist, liegt das eher daran, dass sie kaum beleuchtet wird, weil keine Lampen mehr 32 ______ sind, seitdem die Baustelle existiert.

Ich selbst mag die Unterführung sehr und schätze die Graffitis, denn sie sind wahrscheinlich genauso alt wie ich. Sie sind kreativ und künstlerisch wertvoll. Vor allem erinnern sie 33 ______ eine andere Zeit, wo Graffiti mal mehr waren als nur Schriftzüge oder auch “ACAB” an eine Wand zu schmieren. Alleine die Tatsache, dass diese Graffitis schon so lange bestehen, ist ein 34 ______, dass andere Sprayer sie schätzen und sich nicht an Ihnen vergriffen haben.

Aber jetzt ist geplant, diese alten Werke mit 75 000 Fliesen zu überdecken. Ich bin über diese Idee 35 ______. Und ich frage mich ernsthaft nach dem Sinn des 36 ______. Wie schnell werden diese Fliesen grau werden und die Unterführung wird wieder zu einer dunklen, schmuddeligen Wegstrecke? Wie schnell wird an den Fliesen wohl wieder so ein Schriftzug oder auch “ACAB”

37 ______?! Ein Beispiel dafür ist eben auch der renovierte U-Bahnhof der “Münchner Freiheit”, der schon wieder in altem Grau erstrahlt.

Diese Graffitis im Tunnel sind meiner Meinung nach Kunst und sollten den Respekt bekommen, den sie verdient haben, da sie sicher mehr als 20 Jahre alt sind. Man sollte sich lieber 38 ______, diese Werke aufzupolieren.

38.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) bewerben

2) schämen

3) melden

4) überlegen


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Seit meiner Geburt wohne ich in Pasing-Obermenzing und kenne die Graffitis des Osttunnels, seitdem ich das erste Mal durch diese Unterführung gelaufen bin. Auch wenn die Unterführung möglicherweise etwas dunkel ist, liegt das eher daran, dass sie kaum beleuchtet wird, weil keine Lampen mehr 32 ______ sind, seitdem die Baustelle existiert.

Ich selbst mag die Unterführung sehr und schätze die Graffitis, denn sie sind wahrscheinlich genauso alt wie ich. Sie sind kreativ und künstlerisch wertvoll. Vor allem erinnern sie 33 ______ eine andere Zeit, wo Graffiti mal mehr waren als nur Schriftzüge oder auch “ACAB” an eine Wand zu schmieren. Alleine die Tatsache, dass diese Graffitis schon so lange bestehen, ist ein 34 ______, dass andere Sprayer sie schätzen und sich nicht an Ihnen vergriffen haben.

Aber jetzt ist geplant, diese alten Werke mit 75 000 Fliesen zu überdecken. Ich bin über diese Idee 35 ______. Und ich frage mich ernsthaft nach dem Sinn des 36 ______. Wie schnell werden diese Fliesen grau werden und die Unterführung wird wieder zu einer dunklen, schmuddeligen Wegstrecke? Wie schnell wird an den Fliesen wohl wieder so ein Schriftzug oder auch “ACAB”

37 ______?! Ein Beispiel dafür ist eben auch der renovierte U-Bahnhof der “Münchner Freiheit”, der schon wieder in altem Grau erstrahlt.

Diese Graffitis im Tunnel sind meiner Meinung nach Kunst und sollten den Respekt bekommen, den sie verdient haben, da sie sicher mehr als 20 Jahre alt sind. Man sollte sich lieber 38 ______, diese Werke aufzupolieren.

39.

Ihre deutsche Brieffreundin Leonie aus Nürnberg schreibt Ihnen über ein neues Lebensmittelgeschäft:

 

...In der Nähe meines Hauses wurde vor Kurzem ein neues Geschäft eröffnet. Da kann man alle Lebensmittel ohne Verpackung kaufen. Wie findest du diese Idee? Gehst du Lebensmittel einkaufen und warum? Wie hilfst du noch deinen Eltern im Haushalt?

In zwei Wochen habe ich meine erste Stunde in der Fahrschule...

 

Nun möchten Sie Leonie über Ihre Erfahrungen berichten. Schreiben Sie einen Brief, in dem Sie:

• die Fragen von Leonie beantworten;

• 3 Fragen zu Leonies Fahrschule formulieren.

Der Brief soll 100−140 Wörter enthalten.

Beachten Sie die üblichen Regeln für Briefformeln.

40.

Выберите только ОДНО из двух предложенных высказываний и выразите своё мнение по предложенной проблеме согласно данному плану.

 

Nehmen Sie Stellung zu einer von folgenden Aussagen:

 

1. Interessante Arbeit ist viel wichtiger als hoher Verdienst.

2. Man kann im Leben leicht auf das Internet verzichten.

 

Wie ist Ihre Meinung zu der gewählten Aussage? Sind Sie damit einverstanden?

 

Halten Sie sich bei der Bearbeitung an folgendes Vorgehen:

— Einleitung — erklären Sie die Problematik allgemein, umschreiben Sie dabei die Aussage mit anderen Worten;

— Legen Sie Ihre persönliche Auffassung zum Problem dar — erläutern Sie Ihre Meinung und führen Sie 2–3 Argumente dafür an;

— Gegenmeinung — formulieren Sie mögliche andere Meinungen, die nicht der ihren entsprechen, führen Sie 1–2 Argumente auf;

— Erklären Sie, warum Sie diesen Argumenten nicht zustimmen können;

— Schlussfolgerung — fassen Sie Ihre Überlegungen kurz zusammen und formulieren Sie eine abschließende Einschätzung Ihrer Aussage.

 

Der Umfang Ihres Textes: 200–250 Wörter.

41.

Stellen Sie sich vor, dass Sie zusammen mit Ihrem Freund / Ihrer Freundin an einem Projekt arbeiten. Sie haben einen interessanten Beitrag für Ihr Projekt gefunden und wollen ihn Ihrem Freund / Ihrer Freundin vorlesen. Lesen Sie diesen Beitrag zunächst 1,5 Minuten still und danach laut vor. Sie haben zum Vorlesen höchstens 1,5 Minuten Zeit.

 

Immer mehr Menschen kaufen Bioprodukte. Deshalb gibt es auch immer mehr Biosupermärkte. Dort kann man Biokleidung, Biolebensmittel oder Biokosmetik kaufen. Auch in vielen normalen Supermärkten kann man eine Bioecke finden.

Wenn man von einem Bioprodukt spricht, heißt das, dass das Produkt biologisch hergestellt wurde. Das bedeutet, dass alle Rohstoffe darin natürlich sind. Es wurden also keine künstlichen Stoffe beigemischt. Bei Bioprodukten ist es auch wichtig, dass der Boden „gesund‟ bleibt.

Seit 2001 gibt es in Deutschland auch das Biosiegel. Es ist ein kleines Zeichen mit der Aufschrift „Bio‟. Nur Hersteller, die sich an die Regeln für Biolebensmittel halten, können das Siegel bekommen. Auf das deutsche Biosiegel kann man sich also verlassen.

42.

Sehen Sie sich folgende Anzeige an.

 

 

Sie haben beschlossen, das London Transport Museum zu besuchen. Sie möchten aber gern mehr darüber wissen. Überlegen Sie innerhalb von 1,5 Minuten 5 direkte Fragen zu den folgenden Stichpunkten:

 

1) Lage des Museums

2) Ermäßigungen für Kinder

3) Öffnungszeiten

4) Das beliebteste Exponat im Museum

5) Führungen

 

Sie haben 20 Sekunden Zeit, um jede Frage zu stellen.

43.

Die drei Fotos stammen aus Ihrem Fotoalbum. Wählen Sie ein Foto und beschreiben Sie es Ihrem Freund / Ihrer Freundin.

 

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Halten Sie sich — wenn Sie Ihrem Freund/Ihrer Freundin das gewählte Foto beschreiben — an folgende Stichpunkte:

 

• wann und wo wurde das Foto gemacht

• was oder wen zeigt das Foto

• was passiert da gerade

• warum bewahren Sie das Foto in Ihrem Fotoalbum auf

• warum haben Sie beschlossen, das Foto Ihrem Freund/Ihrer Freundin zu beschreiben

 

Sprechen Sie zusammenhängend. Fangen Sie mit folgendem Satz an: „Ich habe das Foto № … gewählt“.

44.

Sehen Sie sich zwei Fotos an. Sie sollen die zwei Fotos vergleichen und anschließend darüber berichten, was beide Fotos unterscheidet und verbindet. Halten Sie sich dabei an folgenden Plan:

 

• beschreiben Sie kurz beide Fotos

• sagen Sie, was beide Fotos gemeinsam haben

• sprechen Sie darüber, was beide Fotos unterscheidet

• sagen Sie, welche von beiden Freizeitaktivitäten Sie in Ihrer Kindheit vorgezogen haben

• erklären Sie, warum

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Sprechen Sie zusammenhängend.