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Вариант № 49448

1.

Вы услышите 6 высказываний. Установите соответствие между высказываниями каждого говорящего A–F и утверждениями, данными в списке 1–7. Используйте каждое утверждение, обозначенное соответствующей цифрой, только один раз. В задании есть одно лишнее утверждение. Вы услышите запись дважды.

 

 

1. Einfach in der Sonne liegen ist so langweilig.

2. Ein Urlaub wird gut mit der Familie und alten Freunden.

3. Im Urlaub etwas Nützliches tun.

4. Eine Chance sich selbst besser kennenzulernen.

5. Manchmal kann Sport einen Urlaub verderben.

6. Neue Orte sind am besten für einen Urlaub.

7. Urlaub ist für die Lieblingsbeschäftigung bestens geeignet.

 

 

 

 

ГоворящийABCDEF
Утверждение

2.

Вы услышите диалог. Определите, какие из приведённых утверждений А–G соответствуют содержанию текста (1 – Richtig), какие не соответствуют (2 – Falsch) и о чём в тексте не сказано, то есть на основании текста нельзя дать ни положительного, ни отрицательного ответа (3 – Text sagt dazu nichts). Занесите номер выбранного Вами варианта ответа в таблицу. Вы услышите запись дважды.

 

 

A) Michael macht eine Reise durch Frankreich.

B) Michael kommt ins Büro später als seine Kollegen.

C) Eine der Aufgaben von Karolin ist Kundendaten in den Computer einzugeben.

D) Karolins Kollegen sind an mehr deutschen Praktikanten interessiert.

E) Dank einem Sprachkurs hat Michael seine Sprachkenntnisse verbessert.

F) Die Atmosphäre in Karolins Firma ist sehr angenehm.

G) Die Kollegen geben Michael zu verstehen, dass er keine Angst haben soll zu fragen.

 

Запишите в ответ цифры, расположив их в порядке, соответствующем буквам:

ABCDEFG
       

3.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Vor dem Beginn seiner nächsten Reise in die Wüste freut sich Herr Martin darauf, dass …

 

1) es für ihn leicht ist, die nötige Richtung in der Wüste zu finden.

2) er seine Grundbedürfnisse befriedigt hat.

3) er Probleme des europäischen Lebens hinter sich lässt.

4.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Wann hat sich Martins Interesse für die Wüste entwickelt?

 

1) Auf einer Motorrad-Rallye.

2) Nach seiner ersten Reise in die Wüste.

3) Während eines Astronomiekurses.

5.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Martins Lieblingswüste ist Sahara, weil …

 

1) sie die erste Wüste war, die er besucht hat.

2) man dort alle Wüstenlandschaften finden kann.

3) er Extrem und Gefahr besonders gern hat.

6.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Was nimmt Herr Martin auf seine Reisen unbedingt mit?

 

1) Sachen, die für das Überleben in der Wüste wichtig sind.

2) Ein Zelt, weil es gefährlich ist, unter freiem Himmel zu übernachten.

3) Tomatenmark und Nudeln, weil er Nudelsuppe kochen mag.

7.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Mit wem reist Herr Martin durch die Wüste?

 

1) Mit einem großen Team.

2) Mit wenigen Menschen.

3) Nur mit Freunden.

8.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Herr Martin fährt mit dem Motorrad, weil …

 

1) es bei Wüstenbewohnern positive Gefühle hervorruft.

2) es zu teuer ist, mit einem Geländewagen zu fahren.

3) ihm auf seinen Reisen oft Pannen passieren.

9.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Woher kommt bei den Wüstenbewohnern das große Interesse für das Motorrad?

 

1) Weil ein Motorrad ein Statussymbol in der Wüste ist.

2) Weil mit dem Motorrad nur Journalisten fahren.

3) Weil Motorräder als etwas Exotisches gelten.

10.

Установите соответствие между заголовками 1–8 и текстами A–G. Запишите свои ответы в таблицу. Используйте каждую цифру только один раз. В задании есть один лишний заголовок.

 

1. Samstag mit Ausflug

2. Eine Alternative für die Reisenden gibt es immer

3. Jugend forscht

4. Warten auf Schüleraustausch

5. 50 Jahre Sprache vermitteln

6. Die Atmosphäre der deutschen Hauptstadt

7. Deutschkurse für Studenten

8. Im Urlaub Sprachen lernen

 

A. Das Projekt „Deutsch lernen“ in Dortmund ist eine kompetente und professionelle Sprachschule für alle ausländischen Studenten. Wir haben zwanzig Jahre Erfahrung und ein Team von hoch motivierten Lehrern und Lehrerinnen. Bei uns lernen Sie in angenehmer Atmosphäre und unter hervorragenden Bedingungen. Man bereitet Sie perfekt auf die DSH (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang) und das Studium in Deutschland vor.

 

B. Die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland Berlin hat sich seit der Wiedervereinigung zu einer jungen Weltmetropole entwickelt. Zwar leben hier fast vier Millionen Menschen, aber dafür geht es bei uns trotzdem erstaunlich entspannt zu, und das Leben ist überschaubar geblieben. Das liegt vielleicht auch daran, dass Berlin früher einmal aus vielen kleinen Dörfern bestand, wovon Sie heute bei Spaziergängen immer noch Spuren finden können.

 

C. Für Jugendliche ist es wichtig, immer mal über den Tellerrand zu schauen, über die Schule und das Lernen hinaus. An dieser Stelle möchten wir Projekte präsentieren, die von Jugendlichen mitgestaltet wurden und uns wichtig sind. „Sozial“, „ökologisch“ und „international“ sind dabei drei Schlüsselwörter. Manche Projekte werden mit EU-Mitteln unterstützt. Manche ökologischen Projekte sind auch dank des starken Netzwerks des Weltverbandes von International House entstanden.

 

D. Seit einem halben Jahrhundert kommen Menschen aus aller Welt an das Goethe-Institut Berlin, um Deutsch zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Aus einem kleinen Sprachinstitut im Bezirk Grünewald hat sich das Institut zur internationalen Lehr- und Begegnungsstätte entwickelt, an der jährlich 10.000 Gäste weilen. Erst mit dem vierten Umzug vor nunmehr zehn Jahren ist das Institut in der Stadtmitte Berlins, in der Neuen Schönhauser Straße 20, angekommen.

 

E. Unter Bildungsurlaub versteht man die bezahlte Freistellung von der Arbeit, um an anerkannten Bildungsveranstaltungen teilzunehmen. Diese dienen der beruflichen Weiterbildung. Ein Englisch-, Spanisch- oder ein Deutschintensivkurs, der Ihnen hilft, Ihre sprachliche Kompetenz zu verbessern, kann als Bildungsurlaub anerkannt werden. In Deutschland gibt es in 13 Bundesländern die Möglichkeit, Bildungsurlaub zu nehmen.

 

F. Wir starten das Wochenende mit einer längeren Exkursion und viel Abwechslung. Wie wäre es mit einer Fahrt nach Potsdam zum Schloss Sanssouci? Auf dem Programm stehen auch die Gedenkstätte des KZ Sachsenhausen oder Tagesfahrten nach Rostock, Wittenberg oder Dresden. Oder wir machen eine Radtour zum Wannsee mit anschließendem Badeaufenthalt. Lassen Sie sich von unseren Ausflügen überraschen. Gute Laune ist garantiert!

 

G. In Deutschland kann man als Tourist statt eines Hotels ein Zimmer bei einer Gastfamilie buchen. Bestimmt wird die Ihnen gern helfen, die Stadt kennen zu lernen und Ihnen dazu gute Tipps zu geben. Beim Abendessen können Sie dann über Ihre ersten Eindrücke weiter plaudern. Wer in einer deutschen Gastfamilie lebt, gewinnt mehr als nur einen Einblick in unsere Kultur. Je nach Ihrem Alter und Ihren persönlichen Wünschen finden wir für Sie die passende Familie – und manchmal werden sogar Freundschaften daraus.

 

ТекстABCDEFG
Заголовок

11.

Прочитайте текст и заполните пропуски A–F частями предложений, обозначенными цифрами 1–7. Одна из частей в списке 1–7 — лишняя. Занесите цифры, обозначающие соответствующие части предложений, в таблицу.

 

 

Allianz Arena

 

Sie leuchtet in Bayern-Rot oder Löwen-Blau und zu Spielen der Nationalmannschaft auch mal in Weiß. Die Allianz-Arena ist High-Tech-Wunder. Mit ihrer Fassade aus Luftkissen sieht sie A_____________________ aus. Seit 2005 bejubeln die Fans des FC Bayern ihre Vereine bei Heimspielen in der Arena. Und hoffen auf überirdischen Fußball in einem außerirdischen Stadion.

Egal ob Touristen oder Fans der Gästemannschaft: Sie alle begegnen der Allianz Arena B_____________________, Respekt und Bewunderung. Die moderne LED-Beleuchtung verbraucht erstaunlich wenig Energie, C_____________________ in klaren Nächten selbst von österreichischen Berggipfeln noch zu sehen.

Seit der Saison 2014/15, als zusätzliche Steh- und Sitzplätze D_____________________, beträgt die maximale Kapazität 75.000 Plätze. Es ist nicht gerade einfach, an eine 75.000 Heimspielkarten der Bayern zu kommen. Die Spiele des Rekordmeisters sind oft schon Monate im Voraus ausverkauft. E_____________________ diejenigen, die ein Spiel der Löwen in der zweiten Bundesliga verfolgen möchten. Meistens gibt es auch kurz vor dem Anpfiff noch Tickets. Im oberen Bereich des Unterrangs verfügt die Arena auf Höhe der Mittellinie über erstklassige Plätze für 227 Rollstuhlfahrer und ihre

Begleitpersonen. Für Blinde liegen 20 Kopfhörer bereit, mit denen sie der Berichterstattung eigener Blindenreporter F_____________________.

 

1. mit gemischten Gefühlen

2. schon kurze Zeit nach ihrer Eröffnung

3. trotzdem ist die Arena

4. mehr Glück haben

5. eingebaut wurden

6. wie ein UFO

7. vor Ort folgen können

 

ПропускABCDEF
Часть предложения

12.

Die Mädchen einer Kadettenschule …

 

1) lernen unter anderem schießen.

2) haben eigene Pistolen.

3) schießen mit geschlossenen Augen.

4) treffen die Zielscheiben nicht.


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Sie sind zwischen elf und 16 Jahre alt, kommen aus ganz Russland, können nähen, kochen, tanzen – und schießen: Die Mädchen einer Kadettenanstalt im russischen Moskau lernen Manieren, Parieren und Marschieren.

Die Mädchen stehen in einer Reihe. Konzentrieren sich. Kneifen ein Auge zusammen. Die Pistolen halten sie fest in den Händen. Noch einmal atmen sie durch, dann drücken sie ab. Die Kugeln zischen aus den Pistolenläufen und bohren sich nur ein Sekundenbruchteil später in die winzigen Zielscheiben ein paar Meter entfernt. Der Lehrer ist zufrieden. Gute Schützinnen sind an der Kadettenanstalt in Russlands Hauptstadt Moskau schließlich gefragt! Rund 300 Mädchen zwischen elf und 16 Jahren gehen dort zur Schule. Einerseits, um später im Militär dienen zu können. Andererseits, um „gute Hausfrauen“ zu werden. Der Alltag der Mädchen ist streng geregelt. Um sieben Uhr in der Früh heißt es für die Kadettinnen: aufstehen! Betten machen! Haare flechten! Uniform anlegen! Und schließlich: Frühstück! Frühsport! Schulunterricht! Natürlich stehen dann Mathe, Fremdsprachen und Literatur auf dem Stundenplan. Aber eben auch Schießen, Waffenkunde und Kriegsführung.

Ehemalige Soldaten erklären den Schülerinnen etwa, wie während des Zweiten Weltkrieges die Truppen erfolgreich geführt wurden. Die Mädchen schieben dabei kleine Figuren über Landkarten und versuchen auf diese Weise, die Strategien von Angriff und Verteidigung zu verstehen. In Waffenkunde lernen sie wiederum, Schusswaffen zu unterscheiden. Die meisten Schülerinnen brauchen nur Sekunden, um etwa ein Maschinengewehr in seine Einzelteile zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. „Am Telefon erzähle ich meinen Eltern jeden Tag, welche Waffen ich neu kennengelernt habe“, erzählt die zwölfjährige Lena.

Für uns mag all das befremdlich, sogar abstoßend klingen. Lena und die anderen Mädchen kennen das Leben nicht anders. Denn die meisten von ihnen stammen aus Militärfamilien. Ihre Väter sind zum Beispiel Offiziere und stolz darauf, dass ihre Töchter in die Kadettenanstalt gehen, dort Manieren, Parieren und Marschieren lernen. Einmal im Jahr tun die Mädchen das sogar auf dem Roten Platz im Zentrum von Moskau, bei einer großen, feierlichen Parade. Dafür üben sie das Strammstehen. Und den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… Dann wieder das Strammstehen. Und noch mal den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… „Ich liebe es zu marschieren und bin so stolz, wenn wir alle Schulter an Schulter wie ein großes Ganzes laufen“, sagt Lenas Kameradin Alyona. Und auch noch: „Ich bin bereit, für Russland zu sterben.“ Das ist ein harter Satz, vor allem für eine 13-Jährige.

Doch diesen Nationalstolz bekommen die Mädchen vom ersten Schultag an eingeimpft. Übersetzt lautet der Text ihrer Schulhymne etwa: „Jetzt ist Frieden, aber wir sind immer bereit, die Großtaten unserer Väter und Mütter zu wiederholen. Und wenn sie uns rufen, dann werden wir ehrlich unserer Heimat

dienen.“ Wie viel friedlicher wirkt da doch der „Hausfrauenunterricht“ der Schule, immer am Nachmittag. Nähen, Kochen und Tanzen stehen auf dem Programm, außerdem Klavierspielen und Frisuren-Stecken. Letzteres üben die Mädchen vor allem für den großen Winterball kurz nach Weihnachten. Darauf freuen sie sich sehr. An diesem Tag tauschen sie ihre Uniformen gegen lange, weiße, schicke Kleider und feiern mit den Jungen der benachbarten Kadettenanstalt.

Strammstehen? Gleichschritt? Marsch? Nicht an diesem Abend!

13.

Die Kadettenschülerinnen werden …

 

1) in der Armee sehr gefragt.

2) ihren Alltag selbst regeln.

3) beim Militär tätig sein.

4) Waffenkunde unterrichten.


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Sie sind zwischen elf und 16 Jahre alt, kommen aus ganz Russland, können nähen, kochen, tanzen – und schießen: Die Mädchen einer Kadettenanstalt im russischen Moskau lernen Manieren, Parieren und Marschieren.

Die Mädchen stehen in einer Reihe. Konzentrieren sich. Kneifen ein Auge zusammen. Die Pistolen halten sie fest in den Händen. Noch einmal atmen sie durch, dann drücken sie ab. Die Kugeln zischen aus den Pistolenläufen und bohren sich nur ein Sekundenbruchteil später in die winzigen Zielscheiben ein paar Meter entfernt. Der Lehrer ist zufrieden. Gute Schützinnen sind an der Kadettenanstalt in Russlands Hauptstadt Moskau schließlich gefragt! Rund 300 Mädchen zwischen elf und 16 Jahren gehen dort zur Schule. Einerseits, um später im Militär dienen zu können. Andererseits, um „gute Hausfrauen“ zu werden. Der Alltag der Mädchen ist streng geregelt. Um sieben Uhr in der Früh heißt es für die Kadettinnen: aufstehen! Betten machen! Haare flechten! Uniform anlegen! Und schließlich: Frühstück! Frühsport! Schulunterricht! Natürlich stehen dann Mathe, Fremdsprachen und Literatur auf dem Stundenplan. Aber eben auch Schießen, Waffenkunde und Kriegsführung.

Ehemalige Soldaten erklären den Schülerinnen etwa, wie während des Zweiten Weltkrieges die Truppen erfolgreich geführt wurden. Die Mädchen schieben dabei kleine Figuren über Landkarten und versuchen auf diese Weise, die Strategien von Angriff und Verteidigung zu verstehen. In Waffenkunde lernen sie wiederum, Schusswaffen zu unterscheiden. Die meisten Schülerinnen brauchen nur Sekunden, um etwa ein Maschinengewehr in seine Einzelteile zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. „Am Telefon erzähle ich meinen Eltern jeden Tag, welche Waffen ich neu kennengelernt habe“, erzählt die zwölfjährige Lena.

Für uns mag all das befremdlich, sogar abstoßend klingen. Lena und die anderen Mädchen kennen das Leben nicht anders. Denn die meisten von ihnen stammen aus Militärfamilien. Ihre Väter sind zum Beispiel Offiziere und stolz darauf, dass ihre Töchter in die Kadettenanstalt gehen, dort Manieren, Parieren und Marschieren lernen. Einmal im Jahr tun die Mädchen das sogar auf dem Roten Platz im Zentrum von Moskau, bei einer großen, feierlichen Parade. Dafür üben sie das Strammstehen. Und den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… Dann wieder das Strammstehen. Und noch mal den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… „Ich liebe es zu marschieren und bin so stolz, wenn wir alle Schulter an Schulter wie ein großes Ganzes laufen“, sagt Lenas Kameradin Alyona. Und auch noch: „Ich bin bereit, für Russland zu sterben.“ Das ist ein harter Satz, vor allem für eine 13-Jährige.

Doch diesen Nationalstolz bekommen die Mädchen vom ersten Schultag an eingeimpft. Übersetzt lautet der Text ihrer Schulhymne etwa: „Jetzt ist Frieden, aber wir sind immer bereit, die Großtaten unserer Väter und Mütter zu wiederholen. Und wenn sie uns rufen, dann werden wir ehrlich unserer Heimat

dienen.“ Wie viel friedlicher wirkt da doch der „Hausfrauenunterricht“ der Schule, immer am Nachmittag. Nähen, Kochen und Tanzen stehen auf dem Programm, außerdem Klavierspielen und Frisuren-Stecken. Letzteres üben die Mädchen vor allem für den großen Winterball kurz nach Weihnachten. Darauf freuen sie sich sehr. An diesem Tag tauschen sie ihre Uniformen gegen lange, weiße, schicke Kleider und feiern mit den Jungen der benachbarten Kadettenanstalt.

Strammstehen? Gleichschritt? Marsch? Nicht an diesem Abend!

14.

Jeder Tag ist in der Kadettenschule …

 

1) anders

2) geregelt

3) monoton

4) spannend


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Sie sind zwischen elf und 16 Jahre alt, kommen aus ganz Russland, können nähen, kochen, tanzen – und schießen: Die Mädchen einer Kadettenanstalt im russischen Moskau lernen Manieren, Parieren und Marschieren.

Die Mädchen stehen in einer Reihe. Konzentrieren sich. Kneifen ein Auge zusammen. Die Pistolen halten sie fest in den Händen. Noch einmal atmen sie durch, dann drücken sie ab. Die Kugeln zischen aus den Pistolenläufen und bohren sich nur ein Sekundenbruchteil später in die winzigen Zielscheiben ein paar Meter entfernt. Der Lehrer ist zufrieden. Gute Schützinnen sind an der Kadettenanstalt in Russlands Hauptstadt Moskau schließlich gefragt! Rund 300 Mädchen zwischen elf und 16 Jahren gehen dort zur Schule. Einerseits, um später im Militär dienen zu können. Andererseits, um „gute Hausfrauen“ zu werden. Der Alltag der Mädchen ist streng geregelt. Um sieben Uhr in der Früh heißt es für die Kadettinnen: aufstehen! Betten machen! Haare flechten! Uniform anlegen! Und schließlich: Frühstück! Frühsport! Schulunterricht! Natürlich stehen dann Mathe, Fremdsprachen und Literatur auf dem Stundenplan. Aber eben auch Schießen, Waffenkunde und Kriegsführung.

Ehemalige Soldaten erklären den Schülerinnen etwa, wie während des Zweiten Weltkrieges die Truppen erfolgreich geführt wurden. Die Mädchen schieben dabei kleine Figuren über Landkarten und versuchen auf diese Weise, die Strategien von Angriff und Verteidigung zu verstehen. In Waffenkunde lernen sie wiederum, Schusswaffen zu unterscheiden. Die meisten Schülerinnen brauchen nur Sekunden, um etwa ein Maschinengewehr in seine Einzelteile zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. „Am Telefon erzähle ich meinen Eltern jeden Tag, welche Waffen ich neu kennengelernt habe“, erzählt die zwölfjährige Lena.

Für uns mag all das befremdlich, sogar abstoßend klingen. Lena und die anderen Mädchen kennen das Leben nicht anders. Denn die meisten von ihnen stammen aus Militärfamilien. Ihre Väter sind zum Beispiel Offiziere und stolz darauf, dass ihre Töchter in die Kadettenanstalt gehen, dort Manieren, Parieren und Marschieren lernen. Einmal im Jahr tun die Mädchen das sogar auf dem Roten Platz im Zentrum von Moskau, bei einer großen, feierlichen Parade. Dafür üben sie das Strammstehen. Und den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… Dann wieder das Strammstehen. Und noch mal den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… „Ich liebe es zu marschieren und bin so stolz, wenn wir alle Schulter an Schulter wie ein großes Ganzes laufen“, sagt Lenas Kameradin Alyona. Und auch noch: „Ich bin bereit, für Russland zu sterben.“ Das ist ein harter Satz, vor allem für eine 13-Jährige.

Doch diesen Nationalstolz bekommen die Mädchen vom ersten Schultag an eingeimpft. Übersetzt lautet der Text ihrer Schulhymne etwa: „Jetzt ist Frieden, aber wir sind immer bereit, die Großtaten unserer Väter und Mütter zu wiederholen. Und wenn sie uns rufen, dann werden wir ehrlich unserer Heimat

dienen.“ Wie viel friedlicher wirkt da doch der „Hausfrauenunterricht“ der Schule, immer am Nachmittag. Nähen, Kochen und Tanzen stehen auf dem Programm, außerdem Klavierspielen und Frisuren-Stecken. Letzteres üben die Mädchen vor allem für den großen Winterball kurz nach Weihnachten. Darauf freuen sie sich sehr. An diesem Tag tauschen sie ihre Uniformen gegen lange, weiße, schicke Kleider und feiern mit den Jungen der benachbarten Kadettenanstalt.

Strammstehen? Gleichschritt? Marsch? Nicht an diesem Abend!

15.

Die Schülerinnen bekommen erklärt …

 

1) wie man sich richtig verteidigt.

2) welche Truppen im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben.

3) wie man Figuren über Karten schiebt.

4) welche Kriegsstrategien erfolgreich sind.


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Sie sind zwischen elf und 16 Jahre alt, kommen aus ganz Russland, können nähen, kochen, tanzen – und schießen: Die Mädchen einer Kadettenanstalt im russischen Moskau lernen Manieren, Parieren und Marschieren.

Die Mädchen stehen in einer Reihe. Konzentrieren sich. Kneifen ein Auge zusammen. Die Pistolen halten sie fest in den Händen. Noch einmal atmen sie durch, dann drücken sie ab. Die Kugeln zischen aus den Pistolenläufen und bohren sich nur ein Sekundenbruchteil später in die winzigen Zielscheiben ein paar Meter entfernt. Der Lehrer ist zufrieden. Gute Schützinnen sind an der Kadettenanstalt in Russlands Hauptstadt Moskau schließlich gefragt! Rund 300 Mädchen zwischen elf und 16 Jahren gehen dort zur Schule. Einerseits, um später im Militär dienen zu können. Andererseits, um „gute Hausfrauen“ zu werden. Der Alltag der Mädchen ist streng geregelt. Um sieben Uhr in der Früh heißt es für die Kadettinnen: aufstehen! Betten machen! Haare flechten! Uniform anlegen! Und schließlich: Frühstück! Frühsport! Schulunterricht! Natürlich stehen dann Mathe, Fremdsprachen und Literatur auf dem Stundenplan. Aber eben auch Schießen, Waffenkunde und Kriegsführung.

Ehemalige Soldaten erklären den Schülerinnen etwa, wie während des Zweiten Weltkrieges die Truppen erfolgreich geführt wurden. Die Mädchen schieben dabei kleine Figuren über Landkarten und versuchen auf diese Weise, die Strategien von Angriff und Verteidigung zu verstehen. In Waffenkunde lernen sie wiederum, Schusswaffen zu unterscheiden. Die meisten Schülerinnen brauchen nur Sekunden, um etwa ein Maschinengewehr in seine Einzelteile zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. „Am Telefon erzähle ich meinen Eltern jeden Tag, welche Waffen ich neu kennengelernt habe“, erzählt die zwölfjährige Lena.

Für uns mag all das befremdlich, sogar abstoßend klingen. Lena und die anderen Mädchen kennen das Leben nicht anders. Denn die meisten von ihnen stammen aus Militärfamilien. Ihre Väter sind zum Beispiel Offiziere und stolz darauf, dass ihre Töchter in die Kadettenanstalt gehen, dort Manieren, Parieren und Marschieren lernen. Einmal im Jahr tun die Mädchen das sogar auf dem Roten Platz im Zentrum von Moskau, bei einer großen, feierlichen Parade. Dafür üben sie das Strammstehen. Und den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… Dann wieder das Strammstehen. Und noch mal den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… „Ich liebe es zu marschieren und bin so stolz, wenn wir alle Schulter an Schulter wie ein großes Ganzes laufen“, sagt Lenas Kameradin Alyona. Und auch noch: „Ich bin bereit, für Russland zu sterben.“ Das ist ein harter Satz, vor allem für eine 13-Jährige.

Doch diesen Nationalstolz bekommen die Mädchen vom ersten Schultag an eingeimpft. Übersetzt lautet der Text ihrer Schulhymne etwa: „Jetzt ist Frieden, aber wir sind immer bereit, die Großtaten unserer Väter und Mütter zu wiederholen. Und wenn sie uns rufen, dann werden wir ehrlich unserer Heimat

dienen.“ Wie viel friedlicher wirkt da doch der „Hausfrauenunterricht“ der Schule, immer am Nachmittag. Nähen, Kochen und Tanzen stehen auf dem Programm, außerdem Klavierspielen und Frisuren-Stecken. Letzteres üben die Mädchen vor allem für den großen Winterball kurz nach Weihnachten. Darauf freuen sie sich sehr. An diesem Tag tauschen sie ihre Uniformen gegen lange, weiße, schicke Kleider und feiern mit den Jungen der benachbarten Kadettenanstalt.

Strammstehen? Gleichschritt? Marsch? Nicht an diesem Abend!

16.

Am Telefon erzählen die Mädchen ihren Eltern, …

 

1) dass sie neue Waffen kennengelernt haben.

2) dass sie Maschinengewehr zusammenbauen.

3) dass sie Waffen abstoßend finden.

4) wie sie Schusswaffen unterscheiden.


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Sie sind zwischen elf und 16 Jahre alt, kommen aus ganz Russland, können nähen, kochen, tanzen – und schießen: Die Mädchen einer Kadettenanstalt im russischen Moskau lernen Manieren, Parieren und Marschieren.

Die Mädchen stehen in einer Reihe. Konzentrieren sich. Kneifen ein Auge zusammen. Die Pistolen halten sie fest in den Händen. Noch einmal atmen sie durch, dann drücken sie ab. Die Kugeln zischen aus den Pistolenläufen und bohren sich nur ein Sekundenbruchteil später in die winzigen Zielscheiben ein paar Meter entfernt. Der Lehrer ist zufrieden. Gute Schützinnen sind an der Kadettenanstalt in Russlands Hauptstadt Moskau schließlich gefragt! Rund 300 Mädchen zwischen elf und 16 Jahren gehen dort zur Schule. Einerseits, um später im Militär dienen zu können. Andererseits, um „gute Hausfrauen“ zu werden. Der Alltag der Mädchen ist streng geregelt. Um sieben Uhr in der Früh heißt es für die Kadettinnen: aufstehen! Betten machen! Haare flechten! Uniform anlegen! Und schließlich: Frühstück! Frühsport! Schulunterricht! Natürlich stehen dann Mathe, Fremdsprachen und Literatur auf dem Stundenplan. Aber eben auch Schießen, Waffenkunde und Kriegsführung.

Ehemalige Soldaten erklären den Schülerinnen etwa, wie während des Zweiten Weltkrieges die Truppen erfolgreich geführt wurden. Die Mädchen schieben dabei kleine Figuren über Landkarten und versuchen auf diese Weise, die Strategien von Angriff und Verteidigung zu verstehen. In Waffenkunde lernen sie wiederum, Schusswaffen zu unterscheiden. Die meisten Schülerinnen brauchen nur Sekunden, um etwa ein Maschinengewehr in seine Einzelteile zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. „Am Telefon erzähle ich meinen Eltern jeden Tag, welche Waffen ich neu kennengelernt habe“, erzählt die zwölfjährige Lena.

Für uns mag all das befremdlich, sogar abstoßend klingen. Lena und die anderen Mädchen kennen das Leben nicht anders. Denn die meisten von ihnen stammen aus Militärfamilien. Ihre Väter sind zum Beispiel Offiziere und stolz darauf, dass ihre Töchter in die Kadettenanstalt gehen, dort Manieren, Parieren und Marschieren lernen. Einmal im Jahr tun die Mädchen das sogar auf dem Roten Platz im Zentrum von Moskau, bei einer großen, feierlichen Parade. Dafür üben sie das Strammstehen. Und den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… Dann wieder das Strammstehen. Und noch mal den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… „Ich liebe es zu marschieren und bin so stolz, wenn wir alle Schulter an Schulter wie ein großes Ganzes laufen“, sagt Lenas Kameradin Alyona. Und auch noch: „Ich bin bereit, für Russland zu sterben.“ Das ist ein harter Satz, vor allem für eine 13-Jährige.

Doch diesen Nationalstolz bekommen die Mädchen vom ersten Schultag an eingeimpft. Übersetzt lautet der Text ihrer Schulhymne etwa: „Jetzt ist Frieden, aber wir sind immer bereit, die Großtaten unserer Väter und Mütter zu wiederholen. Und wenn sie uns rufen, dann werden wir ehrlich unserer Heimat

dienen.“ Wie viel friedlicher wirkt da doch der „Hausfrauenunterricht“ der Schule, immer am Nachmittag. Nähen, Kochen und Tanzen stehen auf dem Programm, außerdem Klavierspielen und Frisuren-Stecken. Letzteres üben die Mädchen vor allem für den großen Winterball kurz nach Weihnachten. Darauf freuen sie sich sehr. An diesem Tag tauschen sie ihre Uniformen gegen lange, weiße, schicke Kleider und feiern mit den Jungen der benachbarten Kadettenanstalt.

Strammstehen? Gleichschritt? Marsch? Nicht an diesem Abend!

17.

Die meisten Mädchen …

 

1) kommen aus der russischen Hauptstadt.

2) wollten nicht in die Kadettenschule.

3) nehmen an der Parade am Roten Platz teil.

4) wollen für ihre Heimat sterben.


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Sie sind zwischen elf und 16 Jahre alt, kommen aus ganz Russland, können nähen, kochen, tanzen – und schießen: Die Mädchen einer Kadettenanstalt im russischen Moskau lernen Manieren, Parieren und Marschieren.

Die Mädchen stehen in einer Reihe. Konzentrieren sich. Kneifen ein Auge zusammen. Die Pistolen halten sie fest in den Händen. Noch einmal atmen sie durch, dann drücken sie ab. Die Kugeln zischen aus den Pistolenläufen und bohren sich nur ein Sekundenbruchteil später in die winzigen Zielscheiben ein paar Meter entfernt. Der Lehrer ist zufrieden. Gute Schützinnen sind an der Kadettenanstalt in Russlands Hauptstadt Moskau schließlich gefragt! Rund 300 Mädchen zwischen elf und 16 Jahren gehen dort zur Schule. Einerseits, um später im Militär dienen zu können. Andererseits, um „gute Hausfrauen“ zu werden. Der Alltag der Mädchen ist streng geregelt. Um sieben Uhr in der Früh heißt es für die Kadettinnen: aufstehen! Betten machen! Haare flechten! Uniform anlegen! Und schließlich: Frühstück! Frühsport! Schulunterricht! Natürlich stehen dann Mathe, Fremdsprachen und Literatur auf dem Stundenplan. Aber eben auch Schießen, Waffenkunde und Kriegsführung.

Ehemalige Soldaten erklären den Schülerinnen etwa, wie während des Zweiten Weltkrieges die Truppen erfolgreich geführt wurden. Die Mädchen schieben dabei kleine Figuren über Landkarten und versuchen auf diese Weise, die Strategien von Angriff und Verteidigung zu verstehen. In Waffenkunde lernen sie wiederum, Schusswaffen zu unterscheiden. Die meisten Schülerinnen brauchen nur Sekunden, um etwa ein Maschinengewehr in seine Einzelteile zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. „Am Telefon erzähle ich meinen Eltern jeden Tag, welche Waffen ich neu kennengelernt habe“, erzählt die zwölfjährige Lena.

Für uns mag all das befremdlich, sogar abstoßend klingen. Lena und die anderen Mädchen kennen das Leben nicht anders. Denn die meisten von ihnen stammen aus Militärfamilien. Ihre Väter sind zum Beispiel Offiziere und stolz darauf, dass ihre Töchter in die Kadettenanstalt gehen, dort Manieren, Parieren und Marschieren lernen. Einmal im Jahr tun die Mädchen das sogar auf dem Roten Platz im Zentrum von Moskau, bei einer großen, feierlichen Parade. Dafür üben sie das Strammstehen. Und den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… Dann wieder das Strammstehen. Und noch mal den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… „Ich liebe es zu marschieren und bin so stolz, wenn wir alle Schulter an Schulter wie ein großes Ganzes laufen“, sagt Lenas Kameradin Alyona. Und auch noch: „Ich bin bereit, für Russland zu sterben.“ Das ist ein harter Satz, vor allem für eine 13-Jährige.

Doch diesen Nationalstolz bekommen die Mädchen vom ersten Schultag an eingeimpft. Übersetzt lautet der Text ihrer Schulhymne etwa: „Jetzt ist Frieden, aber wir sind immer bereit, die Großtaten unserer Väter und Mütter zu wiederholen. Und wenn sie uns rufen, dann werden wir ehrlich unserer Heimat

dienen.“ Wie viel friedlicher wirkt da doch der „Hausfrauenunterricht“ der Schule, immer am Nachmittag. Nähen, Kochen und Tanzen stehen auf dem Programm, außerdem Klavierspielen und Frisuren-Stecken. Letzteres üben die Mädchen vor allem für den großen Winterball kurz nach Weihnachten. Darauf freuen sie sich sehr. An diesem Tag tauschen sie ihre Uniformen gegen lange, weiße, schicke Kleider und feiern mit den Jungen der benachbarten Kadettenanstalt.

Strammstehen? Gleichschritt? Marsch? Nicht an diesem Abend!

18.

Eine besondere Freude bereitet den Mädchen …

 

1) die kommende Winterfeier.

2) der Klavier- und Kochunterricht.

3) das Singen der Schulhymne.

4) die Weihnachtsfeier mit den Jungen.


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Sie sind zwischen elf und 16 Jahre alt, kommen aus ganz Russland, können nähen, kochen, tanzen – und schießen: Die Mädchen einer Kadettenanstalt im russischen Moskau lernen Manieren, Parieren und Marschieren.

Die Mädchen stehen in einer Reihe. Konzentrieren sich. Kneifen ein Auge zusammen. Die Pistolen halten sie fest in den Händen. Noch einmal atmen sie durch, dann drücken sie ab. Die Kugeln zischen aus den Pistolenläufen und bohren sich nur ein Sekundenbruchteil später in die winzigen Zielscheiben ein paar Meter entfernt. Der Lehrer ist zufrieden. Gute Schützinnen sind an der Kadettenanstalt in Russlands Hauptstadt Moskau schließlich gefragt! Rund 300 Mädchen zwischen elf und 16 Jahren gehen dort zur Schule. Einerseits, um später im Militär dienen zu können. Andererseits, um „gute Hausfrauen“ zu werden. Der Alltag der Mädchen ist streng geregelt. Um sieben Uhr in der Früh heißt es für die Kadettinnen: aufstehen! Betten machen! Haare flechten! Uniform anlegen! Und schließlich: Frühstück! Frühsport! Schulunterricht! Natürlich stehen dann Mathe, Fremdsprachen und Literatur auf dem Stundenplan. Aber eben auch Schießen, Waffenkunde und Kriegsführung.

Ehemalige Soldaten erklären den Schülerinnen etwa, wie während des Zweiten Weltkrieges die Truppen erfolgreich geführt wurden. Die Mädchen schieben dabei kleine Figuren über Landkarten und versuchen auf diese Weise, die Strategien von Angriff und Verteidigung zu verstehen. In Waffenkunde lernen sie wiederum, Schusswaffen zu unterscheiden. Die meisten Schülerinnen brauchen nur Sekunden, um etwa ein Maschinengewehr in seine Einzelteile zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. „Am Telefon erzähle ich meinen Eltern jeden Tag, welche Waffen ich neu kennengelernt habe“, erzählt die zwölfjährige Lena.

Für uns mag all das befremdlich, sogar abstoßend klingen. Lena und die anderen Mädchen kennen das Leben nicht anders. Denn die meisten von ihnen stammen aus Militärfamilien. Ihre Väter sind zum Beispiel Offiziere und stolz darauf, dass ihre Töchter in die Kadettenanstalt gehen, dort Manieren, Parieren und Marschieren lernen. Einmal im Jahr tun die Mädchen das sogar auf dem Roten Platz im Zentrum von Moskau, bei einer großen, feierlichen Parade. Dafür üben sie das Strammstehen. Und den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… Dann wieder das Strammstehen. Und noch mal den Gleichschritt: eins, zwei, eins, zwei… „Ich liebe es zu marschieren und bin so stolz, wenn wir alle Schulter an Schulter wie ein großes Ganzes laufen“, sagt Lenas Kameradin Alyona. Und auch noch: „Ich bin bereit, für Russland zu sterben.“ Das ist ein harter Satz, vor allem für eine 13-Jährige.

Doch diesen Nationalstolz bekommen die Mädchen vom ersten Schultag an eingeimpft. Übersetzt lautet der Text ihrer Schulhymne etwa: „Jetzt ist Frieden, aber wir sind immer bereit, die Großtaten unserer Väter und Mütter zu wiederholen. Und wenn sie uns rufen, dann werden wir ehrlich unserer Heimat

dienen.“ Wie viel friedlicher wirkt da doch der „Hausfrauenunterricht“ der Schule, immer am Nachmittag. Nähen, Kochen und Tanzen stehen auf dem Programm, außerdem Klavierspielen und Frisuren-Stecken. Letzteres üben die Mädchen vor allem für den großen Winterball kurz nach Weihnachten. Darauf freuen sie sich sehr. An diesem Tag tauschen sie ihre Uniformen gegen lange, weiße, schicke Kleider und feiern mit den Jungen der benachbarten Kadettenanstalt.

Strammstehen? Gleichschritt? Marsch? Nicht an diesem Abend!

19.

Преобразуйте, если это необходимо, слово EIN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Umweltschutz

Umweltschutz – das ist heute __________________ sehr wichtiges Problem.

20.

Преобразуйте, если это необходимо, слово KÖNNEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Gerade im privaten Bereich __________________ jeder viel für die Umwelt tun, zum Beispiel weniger stärkere Wasch- und Reinigungsmittel benutzen.

21.

Преобразуйте, если это необходимо, слово SCHÖN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Umweltschutz – das ist Schutz für den Menschen, aber auch vor dem Menschen, vor jenen Mitmenschen nämlich, die davon ausgehen, dass die __________________ Welt nur für ihre Wünsche gemacht worden ist. Sie müssen begreifen, dass Umweltschutz vor allem ein ständiges Mitdenken und Rücksichtnahme ist.

22.

Преобразуйте, если это необходимо, слово IHRE так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

 

Die Moskauer Metro

 

 

In Moskau gibt es eine richtige unterirdische Stadt mit langen Straßen, Treppen und Palästen – die Moskauer Metro. Die Länge __________________ U-Bahnlinien beträgt fast 270 Kilometer.

23.

Преобразуйте, если это необходимо, слово SIE так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Die Moskauer U-Bahn hat mehr als 160 Stationen. Die tiefste von __________________ ist die Station „Park des Sieges“.

24.

Преобразуйте, если это необходимо, слово SEIN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Der erste Metro-Bauplan war schon im Jahre 1902 fertig, aber damals __________________ die Besitzer der Straßenbahnen gegen den Bau der Metro.

25.

Преобразуйте, если это необходимо, слово ERÖFFNEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Die erste Strecke wurde im Jahre 1935 __________________. Heute fahren täglich Millionen Menschen mit der Moskauer Metro. Die Metro ist das schnellste Transportmittel in Moskau.

26.

Образуйте от слова DOZENT однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Bereits zum dritten Mal fand im Ferienlager „Grenada“ in der Nähe von Nowosibirsk ein Workshop für junge Menschen aus Sibirien statt, die Journalisten werden wollen. Auch die Deutsche Anika Schneider machte als _________ mit.

27.

Образуйте от слова FACH однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Die rund 60 Teilnehmer wurden von professionellen Journalisten _________ betreut.

28.

Образуйте от слова AUFMERKSAM однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Besonders den Vortrag von Anika Schneider verfolgten die russischen Jungjournalisten mit großer _________.

29.

Образуйте от слова MEINEN однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Die Studentin der Politikwissenschaft aus Magdeburg sprach über das „Mediokratie“ (Herrschaft der Medien). Sie stellte in einem Spiel vor, wie sich die öffentliche _________ bildet.

30.

Образуйте от слова UNTERSCHIED однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Die Teilnehmer wurden in vier Gruppen eingeteilt und bekamen einen Text. Der Text enthielt eine Kriminalgeschichte. Jede Gruppe hatte eine Geschichte mit _________ Tatsachen.

31.

Образуйте от слова UMGEHEN однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Die Teilnehmer sollten den Text mit den Informationen der anderen vergleichen. Dieses Spiel half den jungen Journalisten zu begreifen, wie wichtig Informationsquellen sind. Deshalb sei es für jeden Menschen gut, wenn er eine Kompetenz im _________ mit Medien erwirbt, meint die deutsche Studentin.

32.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) abwesend

2) leichtfertig

3) vorhanden

4) gehoben


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Seit meiner Geburt wohne ich in Pasing-Obermenzing und kenne die Graffitis des Osttunnels, seitdem ich das erste Mal durch diese Unterführung gelaufen bin. Auch wenn die Unterführung möglicherweise etwas dunkel ist, liegt das eher daran, dass sie kaum beleuchtet wird, weil keine Lampen mehr 32 ______ sind, seitdem die Baustelle existiert.

Ich selbst mag die Unterführung sehr und schätze die Graffitis, denn sie sind wahrscheinlich genauso alt wie ich. Sie sind kreativ und künstlerisch wertvoll. Vor allem erinnern sie 33 ______ eine andere Zeit, wo Graffiti mal mehr waren als nur Schriftzüge oder auch “ACAB” an eine Wand zu schmieren. Alleine die Tatsache, dass diese Graffitis schon so lange bestehen, ist ein 34 ______, dass andere Sprayer sie schätzen und sich nicht an Ihnen vergriffen haben.

Aber jetzt ist geplant, diese alten Werke mit 75 000 Fliesen zu überdecken. Ich bin über diese Idee 35 ______. Und ich frage mich ernsthaft nach dem Sinn des 36 ______. Wie schnell werden diese Fliesen grau werden und die Unterführung wird wieder zu einer dunklen, schmuddeligen Wegstrecke? Wie schnell wird an den Fliesen wohl wieder so ein Schriftzug oder auch “ACAB”

37 ______?! Ein Beispiel dafür ist eben auch der renovierte U-Bahnhof der “Münchner Freiheit”, der schon wieder in altem Grau erstrahlt.

Diese Graffitis im Tunnel sind meiner Meinung nach Kunst und sollten den Respekt bekommen, den sie verdient haben, da sie sicher mehr als 20 Jahre alt sind. Man sollte sich lieber 38 ______, diese Werke aufzupolieren.

33.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) auf

2) über

3) an

4) nach


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Seit meiner Geburt wohne ich in Pasing-Obermenzing und kenne die Graffitis des Osttunnels, seitdem ich das erste Mal durch diese Unterführung gelaufen bin. Auch wenn die Unterführung möglicherweise etwas dunkel ist, liegt das eher daran, dass sie kaum beleuchtet wird, weil keine Lampen mehr 32 ______ sind, seitdem die Baustelle existiert.

Ich selbst mag die Unterführung sehr und schätze die Graffitis, denn sie sind wahrscheinlich genauso alt wie ich. Sie sind kreativ und künstlerisch wertvoll. Vor allem erinnern sie 33 ______ eine andere Zeit, wo Graffiti mal mehr waren als nur Schriftzüge oder auch “ACAB” an eine Wand zu schmieren. Alleine die Tatsache, dass diese Graffitis schon so lange bestehen, ist ein 34 ______, dass andere Sprayer sie schätzen und sich nicht an Ihnen vergriffen haben.

Aber jetzt ist geplant, diese alten Werke mit 75 000 Fliesen zu überdecken. Ich bin über diese Idee 35 ______. Und ich frage mich ernsthaft nach dem Sinn des 36 ______. Wie schnell werden diese Fliesen grau werden und die Unterführung wird wieder zu einer dunklen, schmuddeligen Wegstrecke? Wie schnell wird an den Fliesen wohl wieder so ein Schriftzug oder auch “ACAB”

37 ______?! Ein Beispiel dafür ist eben auch der renovierte U-Bahnhof der “Münchner Freiheit”, der schon wieder in altem Grau erstrahlt.

Diese Graffitis im Tunnel sind meiner Meinung nach Kunst und sollten den Respekt bekommen, den sie verdient haben, da sie sicher mehr als 20 Jahre alt sind. Man sollte sich lieber 38 ______, diese Werke aufzupolieren.

34.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) Zeichen

2) Ergebnis

3) Angebot

4) Zweck


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Seit meiner Geburt wohne ich in Pasing-Obermenzing und kenne die Graffitis des Osttunnels, seitdem ich das erste Mal durch diese Unterführung gelaufen bin. Auch wenn die Unterführung möglicherweise etwas dunkel ist, liegt das eher daran, dass sie kaum beleuchtet wird, weil keine Lampen mehr 32 ______ sind, seitdem die Baustelle existiert.

Ich selbst mag die Unterführung sehr und schätze die Graffitis, denn sie sind wahrscheinlich genauso alt wie ich. Sie sind kreativ und künstlerisch wertvoll. Vor allem erinnern sie 33 ______ eine andere Zeit, wo Graffiti mal mehr waren als nur Schriftzüge oder auch “ACAB” an eine Wand zu schmieren. Alleine die Tatsache, dass diese Graffitis schon so lange bestehen, ist ein 34 ______, dass andere Sprayer sie schätzen und sich nicht an Ihnen vergriffen haben.

Aber jetzt ist geplant, diese alten Werke mit 75 000 Fliesen zu überdecken. Ich bin über diese Idee 35 ______. Und ich frage mich ernsthaft nach dem Sinn des 36 ______. Wie schnell werden diese Fliesen grau werden und die Unterführung wird wieder zu einer dunklen, schmuddeligen Wegstrecke? Wie schnell wird an den Fliesen wohl wieder so ein Schriftzug oder auch “ACAB”

37 ______?! Ein Beispiel dafür ist eben auch der renovierte U-Bahnhof der “Münchner Freiheit”, der schon wieder in altem Grau erstrahlt.

Diese Graffitis im Tunnel sind meiner Meinung nach Kunst und sollten den Respekt bekommen, den sie verdient haben, da sie sicher mehr als 20 Jahre alt sind. Man sollte sich lieber 38 ______, diese Werke aufzupolieren.

35.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) beleidigt

2) geprägt

3) entsetzt

4) verrückt


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Seit meiner Geburt wohne ich in Pasing-Obermenzing und kenne die Graffitis des Osttunnels, seitdem ich das erste Mal durch diese Unterführung gelaufen bin. Auch wenn die Unterführung möglicherweise etwas dunkel ist, liegt das eher daran, dass sie kaum beleuchtet wird, weil keine Lampen mehr 32 ______ sind, seitdem die Baustelle existiert.

Ich selbst mag die Unterführung sehr und schätze die Graffitis, denn sie sind wahrscheinlich genauso alt wie ich. Sie sind kreativ und künstlerisch wertvoll. Vor allem erinnern sie 33 ______ eine andere Zeit, wo Graffiti mal mehr waren als nur Schriftzüge oder auch “ACAB” an eine Wand zu schmieren. Alleine die Tatsache, dass diese Graffitis schon so lange bestehen, ist ein 34 ______, dass andere Sprayer sie schätzen und sich nicht an Ihnen vergriffen haben.

Aber jetzt ist geplant, diese alten Werke mit 75 000 Fliesen zu überdecken. Ich bin über diese Idee 35 ______. Und ich frage mich ernsthaft nach dem Sinn des 36 ______. Wie schnell werden diese Fliesen grau werden und die Unterführung wird wieder zu einer dunklen, schmuddeligen Wegstrecke? Wie schnell wird an den Fliesen wohl wieder so ein Schriftzug oder auch “ACAB”

37 ______?! Ein Beispiel dafür ist eben auch der renovierte U-Bahnhof der “Münchner Freiheit”, der schon wieder in altem Grau erstrahlt.

Diese Graffitis im Tunnel sind meiner Meinung nach Kunst und sollten den Respekt bekommen, den sie verdient haben, da sie sicher mehr als 20 Jahre alt sind. Man sollte sich lieber 38 ______, diese Werke aufzupolieren.

36.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) Empfangs

2) Umgangs

3) Aufenthalts

4) Vorhabens


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Seit meiner Geburt wohne ich in Pasing-Obermenzing und kenne die Graffitis des Osttunnels, seitdem ich das erste Mal durch diese Unterführung gelaufen bin. Auch wenn die Unterführung möglicherweise etwas dunkel ist, liegt das eher daran, dass sie kaum beleuchtet wird, weil keine Lampen mehr 32 ______ sind, seitdem die Baustelle existiert.

Ich selbst mag die Unterführung sehr und schätze die Graffitis, denn sie sind wahrscheinlich genauso alt wie ich. Sie sind kreativ und künstlerisch wertvoll. Vor allem erinnern sie 33 ______ eine andere Zeit, wo Graffiti mal mehr waren als nur Schriftzüge oder auch “ACAB” an eine Wand zu schmieren. Alleine die Tatsache, dass diese Graffitis schon so lange bestehen, ist ein 34 ______, dass andere Sprayer sie schätzen und sich nicht an Ihnen vergriffen haben.

Aber jetzt ist geplant, diese alten Werke mit 75 000 Fliesen zu überdecken. Ich bin über diese Idee 35 ______. Und ich frage mich ernsthaft nach dem Sinn des 36 ______. Wie schnell werden diese Fliesen grau werden und die Unterführung wird wieder zu einer dunklen, schmuddeligen Wegstrecke? Wie schnell wird an den Fliesen wohl wieder so ein Schriftzug oder auch “ACAB”

37 ______?! Ein Beispiel dafür ist eben auch der renovierte U-Bahnhof der “Münchner Freiheit”, der schon wieder in altem Grau erstrahlt.

Diese Graffitis im Tunnel sind meiner Meinung nach Kunst und sollten den Respekt bekommen, den sie verdient haben, da sie sicher mehr als 20 Jahre alt sind. Man sollte sich lieber 38 ______, diese Werke aufzupolieren.

37.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) verbreiten

2) ausgehen

3) erscheinen

4) herstellen


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Seit meiner Geburt wohne ich in Pasing-Obermenzing und kenne die Graffitis des Osttunnels, seitdem ich das erste Mal durch diese Unterführung gelaufen bin. Auch wenn die Unterführung möglicherweise etwas dunkel ist, liegt das eher daran, dass sie kaum beleuchtet wird, weil keine Lampen mehr 32 ______ sind, seitdem die Baustelle existiert.

Ich selbst mag die Unterführung sehr und schätze die Graffitis, denn sie sind wahrscheinlich genauso alt wie ich. Sie sind kreativ und künstlerisch wertvoll. Vor allem erinnern sie 33 ______ eine andere Zeit, wo Graffiti mal mehr waren als nur Schriftzüge oder auch “ACAB” an eine Wand zu schmieren. Alleine die Tatsache, dass diese Graffitis schon so lange bestehen, ist ein 34 ______, dass andere Sprayer sie schätzen und sich nicht an Ihnen vergriffen haben.

Aber jetzt ist geplant, diese alten Werke mit 75 000 Fliesen zu überdecken. Ich bin über diese Idee 35 ______. Und ich frage mich ernsthaft nach dem Sinn des 36 ______. Wie schnell werden diese Fliesen grau werden und die Unterführung wird wieder zu einer dunklen, schmuddeligen Wegstrecke? Wie schnell wird an den Fliesen wohl wieder so ein Schriftzug oder auch “ACAB”

37 ______?! Ein Beispiel dafür ist eben auch der renovierte U-Bahnhof der “Münchner Freiheit”, der schon wieder in altem Grau erstrahlt.

Diese Graffitis im Tunnel sind meiner Meinung nach Kunst und sollten den Respekt bekommen, den sie verdient haben, da sie sicher mehr als 20 Jahre alt sind. Man sollte sich lieber 38 ______, diese Werke aufzupolieren.

38.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) bewerben

2) schämen

3) melden

4) überlegen


Kadettenschülerinnen von Moskau: Im Gleichschritt, marsch!

 

Seit meiner Geburt wohne ich in Pasing-Obermenzing und kenne die Graffitis des Osttunnels, seitdem ich das erste Mal durch diese Unterführung gelaufen bin. Auch wenn die Unterführung möglicherweise etwas dunkel ist, liegt das eher daran, dass sie kaum beleuchtet wird, weil keine Lampen mehr 32 ______ sind, seitdem die Baustelle existiert.

Ich selbst mag die Unterführung sehr und schätze die Graffitis, denn sie sind wahrscheinlich genauso alt wie ich. Sie sind kreativ und künstlerisch wertvoll. Vor allem erinnern sie 33 ______ eine andere Zeit, wo Graffiti mal mehr waren als nur Schriftzüge oder auch “ACAB” an eine Wand zu schmieren. Alleine die Tatsache, dass diese Graffitis schon so lange bestehen, ist ein 34 ______, dass andere Sprayer sie schätzen und sich nicht an Ihnen vergriffen haben.

Aber jetzt ist geplant, diese alten Werke mit 75 000 Fliesen zu überdecken. Ich bin über diese Idee 35 ______. Und ich frage mich ernsthaft nach dem Sinn des 36 ______. Wie schnell werden diese Fliesen grau werden und die Unterführung wird wieder zu einer dunklen, schmuddeligen Wegstrecke? Wie schnell wird an den Fliesen wohl wieder so ein Schriftzug oder auch “ACAB”

37 ______?! Ein Beispiel dafür ist eben auch der renovierte U-Bahnhof der “Münchner Freiheit”, der schon wieder in altem Grau erstrahlt.

Diese Graffitis im Tunnel sind meiner Meinung nach Kunst und sollten den Respekt bekommen, den sie verdient haben, da sie sicher mehr als 20 Jahre alt sind. Man sollte sich lieber 38 ______, diese Werke aufzupolieren.

39.

Ihre deutsche Brieffreundin Alina aus Köln schreibt über Geschenke:

 

… Wenn ich zu einer Geburtstagsparty eingeladen werde, da fällt es mir nicht leicht, ein passendes Geschenk zu kaufen. Und wen bittest du um Rat, wenn du keine Geschenkideen hast? Was magst du deinen Freunden schenken und warum? Von wem bekommst du besonders gern Geschenke und warum?

Ich habe beschlossen, mit meinem Hund an einer Hundeausstellung teilzunehmen …

 

• Fragen von Markus beantworten,

• 3 Fragen zur Hundeausstellung formulieren.

Der Brief soll 100−140 Wörter enthalten. Beachten Sie die üblichen Regeln für Briefformeln. Sie haben 20 Minuten für diese Aufgabe.

40.

Выберите только ОДНО из двух предложенных высказываний и выразите своё мнение по предложенной проблеме согласно данному плану.

 

Nehmen Sie Stellung zu einer von folgenden Aussagen.

 

1. „Man sollte ins Ausland reisen, nur wenn man die Sprache des Landes beherrscht, das man besuchen möchte.“

2. „Echte Freunde findet man im Internet nicht.“

 

Wie ist Ihre Meinung zu der gewählten Aussage? Sind Sie damit einverstanden?

 

Halten Sie sich bei der Bearbeitung an folgendes Vorgehen:

− Einleitung — erklären Sie die Problematik allgemein, umschreiben Sie dabei die Aussage mit anderen Worten;

− Legen Sie Ihre persönliche Auffassung zum Problem dar — erläutern Sie Ihre Meinung und führen Sie 2–3 Argumente dafür an;

− Gegenmeinung — formulieren Sie mögliche andere Meinungen, die nicht der ihren entsprechen, führen Sie 1–2 Argumente auf;

− Erklären Sie, warum Sie diesen Argumenten nicht zustimmen können;

− Schlussfolgerung — fassen Sie Ihre Überlegungen kurz zusammen und formulieren Sie eine abschließende Einschätzung Ihrer Aussage.

 

Der Umfang Ihres Textes: 200–250 Wörter.

41.

Stellen Sie sich vor, dass Sie zusammen mit Ihrem Freund/Ihrer Freundin an einem Projekt arbeiten. Sie haben einen interessanten Beitrag für Ihr Projekt gefunden und wollen ihn Ihrem Freund/Ihrer Freundin vorlesen. Lesen Sie diesen Beitrag zunächst 1,5 Minuten still und danach laut vor. Sie haben zum Vorlesen höchstens 1,5 Minuten Zeit.

 

...Der Wind entsteht, wenn sich die Luft bewegt. Das kann man nicht immer sehen, aber oft spüren. Die Luft bewegt sich, wenn die verschiedenen Luftschichten unterschiedlich warm sind. Für diese Temperaturunterschiede ist die Sonne verantwortlich.

Die Luft über dem Land erwärmt sich dabei stärker als die über dem Meer. Dabei steigt die warme Luft nach oben, weil sie nun leichter ist als die kalte Luft. Warme und kalte Luft haben unterschiedlich viel Druck. Dann versucht die Luft auszugleichen. Darum strömt dann vom Meer kalte Luft nach.

Abends ist das anders: Dann hat die Sonne das Meer soweit aufgeheizt, dass die Luft dort wärmer ist als über dem Land und die Luft vom Land zum Meer strömt. Als früher die Schiffe noch allein auf die Kraft des Windes angewiesen waren, sind sie immer erst am Abend ausgelaufen – der Wind trug sie dann aufs Meer hinaus.

42.

Sehen Sie sich folgende Anzeige an.

 

 

Sie haben beschlossen, in diesem Hotel zu übernachten. Sie möchten aber gern mehr darüber wissen. Überlegen Sie innerhalb von 1,5 Minuten 5 direkte Fragen zu den folgenden Stichpunkten:

 

1) freie Zimmer

2) angebotene Dienstleistungen

3) Sehenswürdigkeiten in der Nähe des Hotels

4) Sonderangebote

5) Rabatt für Stammkunden

 

Sie haben 20 Sekunden Zeit, um jede Frage zu stellen.

43.

Stellen Sie sich vor, dass Sie auf einer Wochenendreise einige Fotos gemacht haben. Wählen Sie ein Foto, um es Ihrem Freund/Ihrer Freundin zu zeigen und darüber zu erzählen.

 

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Halten Sie sich — wenn Sie über das gewählte Foto erzählen — an folgende Stichpunkte:

 

• wann und wo wurde das Foto gemacht

• was oder wen zeigt das Foto

• was passiert da gerade

• warum bewahren Sie das Foto in Ihrem Fotoalbum auf

• warum haben Sie beschlossen, das Foto Ihrem Freund/Ihrer

Freundin zu zeigen

 

Sprechen Sie zusammenhängend. Fangen Sie mit folgendem Satz an: „Ich habe das Foto № … gewählt“.

44.

Sehen Sie sich zwei Fotos an. Sie sollen die zwei Fotos vergleichen und anschließend darüber berichten, was beide Fotos unterscheidet und verbindet. Halten Sie sich dabei an folgenden Plan:

 

• beschreiben Sie kurz beide Fotos

• sagen Sie, was beide Fotos gemeinsam haben

• sprechen Sie darüber, was beide Fotos unterscheidet

• sagen Sie, welche Mannschaft Ihnen besser gefällt

• erklären Sie, warum

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Sprechen Sie zusammenhängend.