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Вариант № 49446

1.

Вы услышите 6 высказываний. Установите соответствие между высказываниями каждого говорящего A–F и утверждениями, данными в списке 1–7. Используйте каждое утверждение, обозначенное соответствующей цифрой, только один раз. В задании есть одно лишнее утверждение. Вы услышите запись дважды. Занесите свои ответы в таблицу.

 

 

1. Mir ist die Meinung meines Freundes wichtig.

2. Meine Freundin beklagt sich manchmal über mich bei meinen Eltern.

3. Ich freue mich sehr auf jedes Wochenende mit meinen Freunden.

4. Ich bin traurig, wenn meine Freunde streiten.

5. Meine Freundin geht immer mit mir Kleidung kaufen.

6. Meine Eltern ärgern sich oft über meinen Freund.

7. Meine Freundin verbringt den nächsten Sommer weit weg von mir.

 

ГоворящийABCDEF
Утверждение

2.

Вы услышите диалог. Определите, какие из приведённых утверждений А–G соответствуют содержанию текста (1 – Richtig), какие не соответствуют (2 – Falsch) и о чём в тексте не сказано, то есть на основании текста нельзя дать ни положительного, ни отрицательного ответа (3 – Text sagt dazu nichts). Занесите номер выбранного Вами варианта ответа в таблицу. Вы услышите запись дважды.

 

 

A. Ina schläft in der letzten Zeit sehr gut.

B. Carsten bekommt meistens eine Zwei.

C. Ina will auch so erfolgreich wie ihre Eltern sein.

D. Carstens Eltern interessieren sich für seine Schulleistungen nicht.

E. Ina und Carsten haben bis Abitur noch genug Zeit.

F. Inas Großeltern haben ihr über die Kindheit ihrer Eltern erzählt.

G. Inas Eltern kommen bald von der Dienstreise zurück.

 

Запишите в ответ цифры, расположив их в порядке, соответствующем буквам:

ABCDEFG
       

3.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Wann wird das Telefon zum Problem?

 

1) Wenn es der Hauptzugang zum Internet ist.

2) Wenn es nur zum Spielen und zum Chatten benutzt wird.

3) Wenn es die reale Kommunikation ersetzt.

4.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Man verbringt viel Zeit beim Chatten, …

 

1) obwohl man starken Wunsch nach sozialer Zugehörigkeit hat.

2) weil man aktuelle Geschehnisse nicht verfolgen kann.

3) nachdem man viele Online-Kontakte geknüpft hat.

5.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Wie wird sich die Smartphone-Abhängigkeit nach Prognosen weiter entwickeln?

 

1) Es wird mehr Patienten in Kliniken mit dieser Diagnose geben.

2) Sie wird 90 Prozent der Männer betreffen.

3) Jüngere Leute werden immer mehr Zeit beim Chatten verbringen.

6.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Wie lange man ein Smartphone nutzt, ist … für die Feststellung, dass man süchtig ist.

 

1) das beste Kriterium

2) ein zweifelhaftes Kriterium

3) das einzige Kriterium

7.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Die Verwandten von Smartphone-Süchtigen sollten nach der Meinung von Herrn Sobottka darauf ..., es ihnen zu verbieten, online zu sein.

 

1) verzichten

2) bestehen

3) hoffen

8.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Was könnte der Betroffene selbst tun, um seine Sucht zu überwinden?

 

1) Er könnte Schullehrern oder Psychologen helfen.

2) Er könnte einige Funktionen am Smartphone abschalten.

3) Er könnte einen Medienkurs machen.

9.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Wem könnte eine App, die die Nutzung des Smartphones kontrolliert, helfen?

 

1) Einer Person, die keine selbstständigen Entscheidungen treffen mag.

2) Einer Person, die ihre Abhängigkeit begreift.

3) Einer Person, die keine Arzneien nehmen will.

10.

Установите соответствие между заголовками 1–8 и текстами A–G. Запишите свои ответы в таблицу. Используйте каждую цифру только один раз. В задании есть один лишний заголовок.

 

1. Die Anwenderzahl steigt stetig

2. Mehr als ein Telefon

3. Ein Handy für Kinder

4. Handy als Filmkamera nutzen

5. Fahrschulbögen auf dem Smartphone

6. Beziehungs-und Gefuhlsmanagement

7. Selbstdarstellung und Spaß

8. Handys sind höchstwahrscheinlich ungefährlich

 

 

A. Auch mit dem Mobiltelefon kann jetzt für die theoretische Führerscheinprüfung gelernt werden. Mit einer kostenlosen Anwendung (App) für das iPhone und für Android-basierte Smartphones wendet sich der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Bonn an alle, die sich auf die theoretische Fahrprüfung vorbereiten oder einfach ihr Wissen über die Regeln im Straßenverkehr testen wollen. Der komplette amtliche Fragenkatalog einschließlich der dazugehörigen Bilder ist nach Fahrzeugklasse und Themengebiet geordnet, egal ob Pkw, Lkw oder Bus.

 

B. Acht von zehn Handys, die heute verkauft werden, sind bereits Smartphones. Betrachtet man das Betriebssystem, so hat hier Googles Android die Nase vorn. Laut Google sind weltweit bereits 135 Millionen Smartphones mit Android ausgestattet, täglich kommen etwa eine halbe Million Geräte hinzu. Marktforscher von IDC meinen, dass im Jahr 2015 Google Android auf einen Anteil von rund 45 Prozent kommen und Nokia verdrängen wird.

 

C. Die Benutzung eines Mobiltelefons erhöht bei Kindern und Jugendlichen sehr wahrscheinlich nicht das Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken. Für die Studie wurden Daten von Kindern und Erwachsenen mit Gehirntumoren aus Dänemark, Norwegen, Schweden und der Schweiz herangezogen. Dadurch konnte kein direkter Zusammenhang zwischen der Handy-Benutzung und der Entstehung von Hirntumoren festgestellt werden. Das Risiko dafür sei auch fünf Jahre nach der ersten Handy-Nutzung nicht erhöht.

 

D. Mit Handys kann man nicht nur telefonieren oder SMS schreiben. In den letzten Jahren sind die kleinen Alltagsbegleiter mehr und mehr zu Multifunktionsgeräten geworden. Viele Kinder und Jugendliche verwenden ihr Mobiltelefon auch gerne zum Fotografieren, Filmen, Musik hören und zum Spielen. Um Fotos, Musik, Videos oder Spiele untereinander auszutauschen, senden Kinder und Jugendliche entweder kostenpflichtige Bildnachrichten (MMS) oder nutzen kabellose Schnittstellen wie Bluetooth oder austauschbare Speicherkarten.

 

E. Handy ist ein unverzichtbares Organisationsmedium, z.B. zum Freizeit planen, um gemeinsam Hausübungen zu lösen oder schulische Neuigkeiten auszutauschen. Außerdem haben heute viele Jugendliche eine starke emotionale Bindung zu ihrem Handy. Durch verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten (Klingeltöne, Hintergrundbilder, Handyschmuck etc.) kann es einerseits individuell gestaltet werden. Andererseits dient es der persönlichen Kommunikation, der Pflege von Netzwerken und Freundschaften sowie dem Austausch von Gefühlen und Stimmungen.

 

F. Das Handy kann konstruktiv in den Unterricht einbezogen werden: Die Schülerinnen und Schüler erhalten (einzeln / in Partnerarbeit / in Gruppen) die Aufgabe, sich eine kurze Geschichte auszudenken, die im Schulumfeld spielt. Zu dieser Idee passend, sollen sie mit der Handykamera 5 bis 10 Fotos schießen, die als Bildgeschichte einen Sinn ergeben. Anschließend gestalten die Schülerinnen und Schüler ein Plakat mit zu den Bildern passenden Sprech- bzw. Gedankenblasen, Erzähltexten etc. und stellen die Fotostorys in der Klasse vor.

 

G. „Bei Mobiltelefonen für Kinder sei eher ein schlichtes Geräte- und Tarifmodell angebracht: nicht das neueste Smartphone, sondern ein einfaches Gerät. Auch beim Handytarif könne die schlichteste Version oft die beste sein. Es gebe zwar verschiedene Tarife speziell für Kinder, diese lohnten sich jedoch nur, wenn Eltern beispielsweise teure Sonderrufnummern für Klingelton-Abos oder Premium-SMS sperren lassen möchten, sagt Henrik Wolter vom Onlineportal handytarife.de. Ansonsten seien Discount-Handytarife eine günstige Alternative“.

 

 

ТекстABCDEFG
Заголовок

11.

Прочитайте текст и заполните пропуски A–F частями предложений, обозначенными цифрами 1–7. Одна из частей в списке 1–7 — лишняя. Занесите цифры, обозначающие соответствующие части предложений, в таблицу.

 

 

E-Books oder Bücher?

 

Ist Digital besser? Oder doch das normale Buch? Wer darüber nachdenkt sich ein E-Book zu kaufen, sollte zuerst über die Vor- und Nachteile erfahren.

Der größte Vorteil eines E-Books ist, dass A_______________________ und bequem benutzen kann. Nur etwa 200 Gramm wiegen die kleinen Geräte. Die größeren sind auch nicht viel schwerer. Auf Reisen und unterwegs ist dies wirklich ein Vorteil, denn man muss nur ein kleines Gerät statt eines dicken Buches mit sich rumschleppen. B_______________________ laut Amazon bis zu 1000 Bücher speichern, was auch ein Vorteil ist.

Außerdem tut man auch etwas für die Umwelt, denn wenn weniger Bücher produziert werden, werden weniger Bäume gefällt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man Wörter, die C_______________________, schnell nachschlagen kann.

Ein großer Nachteil dagegen ist, dass man das E-Book nicht verkaufen, verschenken, verleihen oder spenden kann. Außerdem fehlen das Umblättern der Seiten und der Geruch des Papiers. Dazu kommt noch, dass D_______________________ und je nach dem Typ das Display spiegeln kann. Ein weiterer Nachteil ist, dass nicht alle gedruckten Bücher auch als E-Book vorhanden sind. Und wenn man E_______________________, geht dies jedoch mit E-Books nicht.

Das kleine Fazit klingt so: Wer viel unterwegs ist und F_______________________, für den lohnt sich ein E-Book, denn dann muss mankeine dicken Bücher schleppen und hat genügend Literatur dabei.

 

1. gern Bücher liest

2. ein Bücherregal als Dekoration haben möchte

3. einem unbekannt sind

4. ein E-Book Strom verbraucht

5. ein E-Book kann

6. in einem einzigen E-Book

7. man es leicht

 

ПропускABCDEF
Часть предложения

12.

Der Erfinder und Unternehmer Gustav Langenscheidt …

 

1) hat eine neue Schrift erfunden.

2) gründete das erfolgreichste Familienunternehmen.

3) revolutionierte das Erlernen von Fremdsprachen.

4) stellte die Grammatik in den Vordergrund.


Lebendige Sprache

 

Wer kennt sie nicht, die gelb-blauen Wörterbücher aus dem Verlagshaus Langenscheidt. Der Erfinder dieser Nachschlagewerke ist Gustav Langenscheidt, der am 21. Oktober 179 Jahre alt geworden wäre. Mit seiner Lautschrift und seinen Wörterbüchern revolutionierte er den Fremdsprachenunterricht und schuf die Grundlagen für eines der erfolgreichsten Familienunternehmen in Deutschland. Völkerverständigung bedeutet, miteinander reden zu können. Noch im 19. Jahrhundert fehlten dafür die notwendigen Voraussetzungen.

Fremdsprachenkenntnisse waren ein Privileg des Bürgertums. Doch der Sprachunterricht damals war nicht effektiv. Diese Erfahrung machte auch Gustav Langenscheidt während einer Bildungsreise durch Europa. Er erkannte, dass es im Sprachunterricht zu wenig Sprachpraxis gab. Fortan stellte er sich das Ziel, das Sprachenlernen so zu vereinfachen, dass die Kommunikation im Vordergrund steht

und jedermann eine andere Sprache leicht erlernen kann. Der Berliner Gustav Langenscheidt entstammte einer angesehenen

Handwerkerfamilie. Nach dem Abschluss einer kaufmännischen Lehre machte er sich, gerade mal 17-jährig, 1849 von Berlin zu Fuß auf, Europa zu erkunden. Er wanderte, fuhr mit der Postkutsche und dem Schiff. Und egal, wo er war, störte es ihn, dass seine Sprachkenntnisse nicht ausreichten. Sein Schlüsselerlebnis hatte er in London. Erschöpft und müde vom Reisen wollte Langenscheidt ein Hotel zur Übernachtung finden. Stattdessen stieg er aus Versehen in einem zweifelhaften Etablissement ab. „Es ist ein wahrhaft peinliches Gefühl, unter Menschen nicht Mensch zu sein und seine Gedanken nicht austauschen zu können“, schrieb er später in sein Tagebuch. Das peinliche Erlebnis ermunterte ihn dazu, ein neues Lernsystem zu entwickeln, um eine Fremdsprache leichter lernen zu können. Er selbst hatte bemerkt, dass sein Französisch sich verbesserte, wenn er häufig mit Einheimischen sprach. Und das war die Idee: Sprache durch Muttersprachler zu lernen, denn damals übten die Schüler vor allem Grammatik im Unterricht. Um die

Aussprache und Betonung eines Muttersprachlers imitieren zu können, erfand Langenscheidt die erste praktikable Lautschrift. Gemeinsam mit dem französischen Sprachlehrer Charles Toussaint begann Gustav Langenscheidt Wort für Wort die französische Sprache in eine Lautschrift zu übertragen. Der junge Mann arbeitete rastlos die ganze Nacht hindurch. Tagsüber musste er seinen Militärdienst absolvieren. 1856 legte Gustav Langenscheidt sein Manuskript „Brieflicher Sprach- und Sprechunterricht für das Selbststudium der französischen Sprache“ vor. Diese Selbstlernbriefe enthielten eine bahnbrechend neue Lautschrift-Methode, die jedem die Möglichkeit zum Spracherwerb gab. Mit dieser Erfindung wurde Gustav Langenscheidt zum Vater des modernen Sprachkurses. Doch niemand wollte seine Idee unterstützen. Also setzte er das gesamte Vermögen aus dem Familienbetrieb seiner Eltern ein und druckte die ersten Exemplare selbst. Wenig später gründete er seinen eigenen Verlag. Die Französisch-Sprachkurse verkauften sich so gut, dass Langenscheidt bald einen Englisch-Kurs nach dem gleichen Modell entwickelte. Die Menschen konnten Sprachen nun zu Hause lernen. Ganz nach seinem Lebensmotto „Ohne Fleiß kein Preis“ entwickelte und druckte der Unternehmer Enzyklopädien und Wörterbücher. Den Verlag führte sein Sohn Carl weiter. Noch heute befindet sich das Unternehmen in Familienbesitz. Und noch immer kümmern sich die Nachfahren von Gustav Langenscheidt darum, anderen Menschen durch Sprachen neue Welten zu eröffnen.

13.

Noch zu Langenscheidts Lebzeiten …

 

1) gab es im Fremdsprachenunterricht viel Sprachpraxis.

2) konnten sich alle einen Fremdsprachenkurs leisten.

3) gingen viele Studenten auf Bildungsreisen ins Ausland.

4) waren die Fremdsprachenkenntnisse nur für Elite zugänglich.


Lebendige Sprache

 

Wer kennt sie nicht, die gelb-blauen Wörterbücher aus dem Verlagshaus Langenscheidt. Der Erfinder dieser Nachschlagewerke ist Gustav Langenscheidt, der am 21. Oktober 179 Jahre alt geworden wäre. Mit seiner Lautschrift und seinen Wörterbüchern revolutionierte er den Fremdsprachenunterricht und schuf die Grundlagen für eines der erfolgreichsten Familienunternehmen in Deutschland. Völkerverständigung bedeutet, miteinander reden zu können. Noch im 19. Jahrhundert fehlten dafür die notwendigen Voraussetzungen.

Fremdsprachenkenntnisse waren ein Privileg des Bürgertums. Doch der Sprachunterricht damals war nicht effektiv. Diese Erfahrung machte auch Gustav Langenscheidt während einer Bildungsreise durch Europa. Er erkannte, dass es im Sprachunterricht zu wenig Sprachpraxis gab. Fortan stellte er sich das Ziel, das Sprachenlernen so zu vereinfachen, dass die Kommunikation im Vordergrund steht

und jedermann eine andere Sprache leicht erlernen kann. Der Berliner Gustav Langenscheidt entstammte einer angesehenen

Handwerkerfamilie. Nach dem Abschluss einer kaufmännischen Lehre machte er sich, gerade mal 17-jährig, 1849 von Berlin zu Fuß auf, Europa zu erkunden. Er wanderte, fuhr mit der Postkutsche und dem Schiff. Und egal, wo er war, störte es ihn, dass seine Sprachkenntnisse nicht ausreichten. Sein Schlüsselerlebnis hatte er in London. Erschöpft und müde vom Reisen wollte Langenscheidt ein Hotel zur Übernachtung finden. Stattdessen stieg er aus Versehen in einem zweifelhaften Etablissement ab. „Es ist ein wahrhaft peinliches Gefühl, unter Menschen nicht Mensch zu sein und seine Gedanken nicht austauschen zu können“, schrieb er später in sein Tagebuch. Das peinliche Erlebnis ermunterte ihn dazu, ein neues Lernsystem zu entwickeln, um eine Fremdsprache leichter lernen zu können. Er selbst hatte bemerkt, dass sein Französisch sich verbesserte, wenn er häufig mit Einheimischen sprach. Und das war die Idee: Sprache durch Muttersprachler zu lernen, denn damals übten die Schüler vor allem Grammatik im Unterricht. Um die

Aussprache und Betonung eines Muttersprachlers imitieren zu können, erfand Langenscheidt die erste praktikable Lautschrift. Gemeinsam mit dem französischen Sprachlehrer Charles Toussaint begann Gustav Langenscheidt Wort für Wort die französische Sprache in eine Lautschrift zu übertragen. Der junge Mann arbeitete rastlos die ganze Nacht hindurch. Tagsüber musste er seinen Militärdienst absolvieren. 1856 legte Gustav Langenscheidt sein Manuskript „Brieflicher Sprach- und Sprechunterricht für das Selbststudium der französischen Sprache“ vor. Diese Selbstlernbriefe enthielten eine bahnbrechend neue Lautschrift-Methode, die jedem die Möglichkeit zum Spracherwerb gab. Mit dieser Erfindung wurde Gustav Langenscheidt zum Vater des modernen Sprachkurses. Doch niemand wollte seine Idee unterstützen. Also setzte er das gesamte Vermögen aus dem Familienbetrieb seiner Eltern ein und druckte die ersten Exemplare selbst. Wenig später gründete er seinen eigenen Verlag. Die Französisch-Sprachkurse verkauften sich so gut, dass Langenscheidt bald einen Englisch-Kurs nach dem gleichen Modell entwickelte. Die Menschen konnten Sprachen nun zu Hause lernen. Ganz nach seinem Lebensmotto „Ohne Fleiß kein Preis“ entwickelte und druckte der Unternehmer Enzyklopädien und Wörterbücher. Den Verlag führte sein Sohn Carl weiter. Noch heute befindet sich das Unternehmen in Familienbesitz. Und noch immer kümmern sich die Nachfahren von Gustav Langenscheidt darum, anderen Menschen durch Sprachen neue Welten zu eröffnen.

14.

Beim Sprachenlernen sollte Kommunikation, so Langenscheidt, …

 

1) auf dem ersten Platz stehen.

2) im Hintergrund stehen.

3) nach der Grammatik folgen.

4) mit dem Lehrer stattfinden.


Lebendige Sprache

 

Wer kennt sie nicht, die gelb-blauen Wörterbücher aus dem Verlagshaus Langenscheidt. Der Erfinder dieser Nachschlagewerke ist Gustav Langenscheidt, der am 21. Oktober 179 Jahre alt geworden wäre. Mit seiner Lautschrift und seinen Wörterbüchern revolutionierte er den Fremdsprachenunterricht und schuf die Grundlagen für eines der erfolgreichsten Familienunternehmen in Deutschland. Völkerverständigung bedeutet, miteinander reden zu können. Noch im 19. Jahrhundert fehlten dafür die notwendigen Voraussetzungen.

Fremdsprachenkenntnisse waren ein Privileg des Bürgertums. Doch der Sprachunterricht damals war nicht effektiv. Diese Erfahrung machte auch Gustav Langenscheidt während einer Bildungsreise durch Europa. Er erkannte, dass es im Sprachunterricht zu wenig Sprachpraxis gab. Fortan stellte er sich das Ziel, das Sprachenlernen so zu vereinfachen, dass die Kommunikation im Vordergrund steht

und jedermann eine andere Sprache leicht erlernen kann. Der Berliner Gustav Langenscheidt entstammte einer angesehenen

Handwerkerfamilie. Nach dem Abschluss einer kaufmännischen Lehre machte er sich, gerade mal 17-jährig, 1849 von Berlin zu Fuß auf, Europa zu erkunden. Er wanderte, fuhr mit der Postkutsche und dem Schiff. Und egal, wo er war, störte es ihn, dass seine Sprachkenntnisse nicht ausreichten. Sein Schlüsselerlebnis hatte er in London. Erschöpft und müde vom Reisen wollte Langenscheidt ein Hotel zur Übernachtung finden. Stattdessen stieg er aus Versehen in einem zweifelhaften Etablissement ab. „Es ist ein wahrhaft peinliches Gefühl, unter Menschen nicht Mensch zu sein und seine Gedanken nicht austauschen zu können“, schrieb er später in sein Tagebuch. Das peinliche Erlebnis ermunterte ihn dazu, ein neues Lernsystem zu entwickeln, um eine Fremdsprache leichter lernen zu können. Er selbst hatte bemerkt, dass sein Französisch sich verbesserte, wenn er häufig mit Einheimischen sprach. Und das war die Idee: Sprache durch Muttersprachler zu lernen, denn damals übten die Schüler vor allem Grammatik im Unterricht. Um die

Aussprache und Betonung eines Muttersprachlers imitieren zu können, erfand Langenscheidt die erste praktikable Lautschrift. Gemeinsam mit dem französischen Sprachlehrer Charles Toussaint begann Gustav Langenscheidt Wort für Wort die französische Sprache in eine Lautschrift zu übertragen. Der junge Mann arbeitete rastlos die ganze Nacht hindurch. Tagsüber musste er seinen Militärdienst absolvieren. 1856 legte Gustav Langenscheidt sein Manuskript „Brieflicher Sprach- und Sprechunterricht für das Selbststudium der französischen Sprache“ vor. Diese Selbstlernbriefe enthielten eine bahnbrechend neue Lautschrift-Methode, die jedem die Möglichkeit zum Spracherwerb gab. Mit dieser Erfindung wurde Gustav Langenscheidt zum Vater des modernen Sprachkurses. Doch niemand wollte seine Idee unterstützen. Also setzte er das gesamte Vermögen aus dem Familienbetrieb seiner Eltern ein und druckte die ersten Exemplare selbst. Wenig später gründete er seinen eigenen Verlag. Die Französisch-Sprachkurse verkauften sich so gut, dass Langenscheidt bald einen Englisch-Kurs nach dem gleichen Modell entwickelte. Die Menschen konnten Sprachen nun zu Hause lernen. Ganz nach seinem Lebensmotto „Ohne Fleiß kein Preis“ entwickelte und druckte der Unternehmer Enzyklopädien und Wörterbücher. Den Verlag führte sein Sohn Carl weiter. Noch heute befindet sich das Unternehmen in Familienbesitz. Und noch immer kümmern sich die Nachfahren von Gustav Langenscheidt darum, anderen Menschen durch Sprachen neue Welten zu eröffnen.

15.

Langenscheidt begann die Entwicklung eines neuen Lernsystems …

 

1) bevor er die kaufmännische Lehre abschloss.

2) weil ihm die Sprachkenntnisse für die Kommunikation mangelten.

3) nachdem er in London eine Unterbringung gefunden hatte.

4) weil er französische und englische Grammatik beherrschen wollte.


Lebendige Sprache

 

Wer kennt sie nicht, die gelb-blauen Wörterbücher aus dem Verlagshaus Langenscheidt. Der Erfinder dieser Nachschlagewerke ist Gustav Langenscheidt, der am 21. Oktober 179 Jahre alt geworden wäre. Mit seiner Lautschrift und seinen Wörterbüchern revolutionierte er den Fremdsprachenunterricht und schuf die Grundlagen für eines der erfolgreichsten Familienunternehmen in Deutschland. Völkerverständigung bedeutet, miteinander reden zu können. Noch im 19. Jahrhundert fehlten dafür die notwendigen Voraussetzungen.

Fremdsprachenkenntnisse waren ein Privileg des Bürgertums. Doch der Sprachunterricht damals war nicht effektiv. Diese Erfahrung machte auch Gustav Langenscheidt während einer Bildungsreise durch Europa. Er erkannte, dass es im Sprachunterricht zu wenig Sprachpraxis gab. Fortan stellte er sich das Ziel, das Sprachenlernen so zu vereinfachen, dass die Kommunikation im Vordergrund steht

und jedermann eine andere Sprache leicht erlernen kann. Der Berliner Gustav Langenscheidt entstammte einer angesehenen

Handwerkerfamilie. Nach dem Abschluss einer kaufmännischen Lehre machte er sich, gerade mal 17-jährig, 1849 von Berlin zu Fuß auf, Europa zu erkunden. Er wanderte, fuhr mit der Postkutsche und dem Schiff. Und egal, wo er war, störte es ihn, dass seine Sprachkenntnisse nicht ausreichten. Sein Schlüsselerlebnis hatte er in London. Erschöpft und müde vom Reisen wollte Langenscheidt ein Hotel zur Übernachtung finden. Stattdessen stieg er aus Versehen in einem zweifelhaften Etablissement ab. „Es ist ein wahrhaft peinliches Gefühl, unter Menschen nicht Mensch zu sein und seine Gedanken nicht austauschen zu können“, schrieb er später in sein Tagebuch. Das peinliche Erlebnis ermunterte ihn dazu, ein neues Lernsystem zu entwickeln, um eine Fremdsprache leichter lernen zu können. Er selbst hatte bemerkt, dass sein Französisch sich verbesserte, wenn er häufig mit Einheimischen sprach. Und das war die Idee: Sprache durch Muttersprachler zu lernen, denn damals übten die Schüler vor allem Grammatik im Unterricht. Um die

Aussprache und Betonung eines Muttersprachlers imitieren zu können, erfand Langenscheidt die erste praktikable Lautschrift. Gemeinsam mit dem französischen Sprachlehrer Charles Toussaint begann Gustav Langenscheidt Wort für Wort die französische Sprache in eine Lautschrift zu übertragen. Der junge Mann arbeitete rastlos die ganze Nacht hindurch. Tagsüber musste er seinen Militärdienst absolvieren. 1856 legte Gustav Langenscheidt sein Manuskript „Brieflicher Sprach- und Sprechunterricht für das Selbststudium der französischen Sprache“ vor. Diese Selbstlernbriefe enthielten eine bahnbrechend neue Lautschrift-Methode, die jedem die Möglichkeit zum Spracherwerb gab. Mit dieser Erfindung wurde Gustav Langenscheidt zum Vater des modernen Sprachkurses. Doch niemand wollte seine Idee unterstützen. Also setzte er das gesamte Vermögen aus dem Familienbetrieb seiner Eltern ein und druckte die ersten Exemplare selbst. Wenig später gründete er seinen eigenen Verlag. Die Französisch-Sprachkurse verkauften sich so gut, dass Langenscheidt bald einen Englisch-Kurs nach dem gleichen Modell entwickelte. Die Menschen konnten Sprachen nun zu Hause lernen. Ganz nach seinem Lebensmotto „Ohne Fleiß kein Preis“ entwickelte und druckte der Unternehmer Enzyklopädien und Wörterbücher. Den Verlag führte sein Sohn Carl weiter. Noch heute befindet sich das Unternehmen in Familienbesitz. Und noch immer kümmern sich die Nachfahren von Gustav Langenscheidt darum, anderen Menschen durch Sprachen neue Welten zu eröffnen.

16.

Die Entwicklung des neuen Lernsystems …

 

1) wurde von Experten und Lehrern stark kritisiert.

2) brachte Langenscheidt weltweite Anerkennung.

3) brachte Langenscheidt am Anfang in Schwierigkeiten.

4) war für die französische Sprache notwendig.


Lebendige Sprache

 

Wer kennt sie nicht, die gelb-blauen Wörterbücher aus dem Verlagshaus Langenscheidt. Der Erfinder dieser Nachschlagewerke ist Gustav Langenscheidt, der am 21. Oktober 179 Jahre alt geworden wäre. Mit seiner Lautschrift und seinen Wörterbüchern revolutionierte er den Fremdsprachenunterricht und schuf die Grundlagen für eines der erfolgreichsten Familienunternehmen in Deutschland. Völkerverständigung bedeutet, miteinander reden zu können. Noch im 19. Jahrhundert fehlten dafür die notwendigen Voraussetzungen.

Fremdsprachenkenntnisse waren ein Privileg des Bürgertums. Doch der Sprachunterricht damals war nicht effektiv. Diese Erfahrung machte auch Gustav Langenscheidt während einer Bildungsreise durch Europa. Er erkannte, dass es im Sprachunterricht zu wenig Sprachpraxis gab. Fortan stellte er sich das Ziel, das Sprachenlernen so zu vereinfachen, dass die Kommunikation im Vordergrund steht

und jedermann eine andere Sprache leicht erlernen kann. Der Berliner Gustav Langenscheidt entstammte einer angesehenen

Handwerkerfamilie. Nach dem Abschluss einer kaufmännischen Lehre machte er sich, gerade mal 17-jährig, 1849 von Berlin zu Fuß auf, Europa zu erkunden. Er wanderte, fuhr mit der Postkutsche und dem Schiff. Und egal, wo er war, störte es ihn, dass seine Sprachkenntnisse nicht ausreichten. Sein Schlüsselerlebnis hatte er in London. Erschöpft und müde vom Reisen wollte Langenscheidt ein Hotel zur Übernachtung finden. Stattdessen stieg er aus Versehen in einem zweifelhaften Etablissement ab. „Es ist ein wahrhaft peinliches Gefühl, unter Menschen nicht Mensch zu sein und seine Gedanken nicht austauschen zu können“, schrieb er später in sein Tagebuch. Das peinliche Erlebnis ermunterte ihn dazu, ein neues Lernsystem zu entwickeln, um eine Fremdsprache leichter lernen zu können. Er selbst hatte bemerkt, dass sein Französisch sich verbesserte, wenn er häufig mit Einheimischen sprach. Und das war die Idee: Sprache durch Muttersprachler zu lernen, denn damals übten die Schüler vor allem Grammatik im Unterricht. Um die

Aussprache und Betonung eines Muttersprachlers imitieren zu können, erfand Langenscheidt die erste praktikable Lautschrift. Gemeinsam mit dem französischen Sprachlehrer Charles Toussaint begann Gustav Langenscheidt Wort für Wort die französische Sprache in eine Lautschrift zu übertragen. Der junge Mann arbeitete rastlos die ganze Nacht hindurch. Tagsüber musste er seinen Militärdienst absolvieren. 1856 legte Gustav Langenscheidt sein Manuskript „Brieflicher Sprach- und Sprechunterricht für das Selbststudium der französischen Sprache“ vor. Diese Selbstlernbriefe enthielten eine bahnbrechend neue Lautschrift-Methode, die jedem die Möglichkeit zum Spracherwerb gab. Mit dieser Erfindung wurde Gustav Langenscheidt zum Vater des modernen Sprachkurses. Doch niemand wollte seine Idee unterstützen. Also setzte er das gesamte Vermögen aus dem Familienbetrieb seiner Eltern ein und druckte die ersten Exemplare selbst. Wenig später gründete er seinen eigenen Verlag. Die Französisch-Sprachkurse verkauften sich so gut, dass Langenscheidt bald einen Englisch-Kurs nach dem gleichen Modell entwickelte. Die Menschen konnten Sprachen nun zu Hause lernen. Ganz nach seinem Lebensmotto „Ohne Fleiß kein Preis“ entwickelte und druckte der Unternehmer Enzyklopädien und Wörterbücher. Den Verlag führte sein Sohn Carl weiter. Noch heute befindet sich das Unternehmen in Familienbesitz. Und noch immer kümmern sich die Nachfahren von Gustav Langenscheidt darum, anderen Menschen durch Sprachen neue Welten zu eröffnen.

17.

Langenscheidts Werk …

 

1) wollte keiner finanziell fördern.

2) wurde von seinen Freunden gesponsert.

3) wollten viele unbedingt finanzieren.

4) kostete die Familie das halbe Vermögen.


Lebendige Sprache

 

Wer kennt sie nicht, die gelb-blauen Wörterbücher aus dem Verlagshaus Langenscheidt. Der Erfinder dieser Nachschlagewerke ist Gustav Langenscheidt, der am 21. Oktober 179 Jahre alt geworden wäre. Mit seiner Lautschrift und seinen Wörterbüchern revolutionierte er den Fremdsprachenunterricht und schuf die Grundlagen für eines der erfolgreichsten Familienunternehmen in Deutschland. Völkerverständigung bedeutet, miteinander reden zu können. Noch im 19. Jahrhundert fehlten dafür die notwendigen Voraussetzungen.

Fremdsprachenkenntnisse waren ein Privileg des Bürgertums. Doch der Sprachunterricht damals war nicht effektiv. Diese Erfahrung machte auch Gustav Langenscheidt während einer Bildungsreise durch Europa. Er erkannte, dass es im Sprachunterricht zu wenig Sprachpraxis gab. Fortan stellte er sich das Ziel, das Sprachenlernen so zu vereinfachen, dass die Kommunikation im Vordergrund steht

und jedermann eine andere Sprache leicht erlernen kann. Der Berliner Gustav Langenscheidt entstammte einer angesehenen

Handwerkerfamilie. Nach dem Abschluss einer kaufmännischen Lehre machte er sich, gerade mal 17-jährig, 1849 von Berlin zu Fuß auf, Europa zu erkunden. Er wanderte, fuhr mit der Postkutsche und dem Schiff. Und egal, wo er war, störte es ihn, dass seine Sprachkenntnisse nicht ausreichten. Sein Schlüsselerlebnis hatte er in London. Erschöpft und müde vom Reisen wollte Langenscheidt ein Hotel zur Übernachtung finden. Stattdessen stieg er aus Versehen in einem zweifelhaften Etablissement ab. „Es ist ein wahrhaft peinliches Gefühl, unter Menschen nicht Mensch zu sein und seine Gedanken nicht austauschen zu können“, schrieb er später in sein Tagebuch. Das peinliche Erlebnis ermunterte ihn dazu, ein neues Lernsystem zu entwickeln, um eine Fremdsprache leichter lernen zu können. Er selbst hatte bemerkt, dass sein Französisch sich verbesserte, wenn er häufig mit Einheimischen sprach. Und das war die Idee: Sprache durch Muttersprachler zu lernen, denn damals übten die Schüler vor allem Grammatik im Unterricht. Um die

Aussprache und Betonung eines Muttersprachlers imitieren zu können, erfand Langenscheidt die erste praktikable Lautschrift. Gemeinsam mit dem französischen Sprachlehrer Charles Toussaint begann Gustav Langenscheidt Wort für Wort die französische Sprache in eine Lautschrift zu übertragen. Der junge Mann arbeitete rastlos die ganze Nacht hindurch. Tagsüber musste er seinen Militärdienst absolvieren. 1856 legte Gustav Langenscheidt sein Manuskript „Brieflicher Sprach- und Sprechunterricht für das Selbststudium der französischen Sprache“ vor. Diese Selbstlernbriefe enthielten eine bahnbrechend neue Lautschrift-Methode, die jedem die Möglichkeit zum Spracherwerb gab. Mit dieser Erfindung wurde Gustav Langenscheidt zum Vater des modernen Sprachkurses. Doch niemand wollte seine Idee unterstützen. Also setzte er das gesamte Vermögen aus dem Familienbetrieb seiner Eltern ein und druckte die ersten Exemplare selbst. Wenig später gründete er seinen eigenen Verlag. Die Französisch-Sprachkurse verkauften sich so gut, dass Langenscheidt bald einen Englisch-Kurs nach dem gleichen Modell entwickelte. Die Menschen konnten Sprachen nun zu Hause lernen. Ganz nach seinem Lebensmotto „Ohne Fleiß kein Preis“ entwickelte und druckte der Unternehmer Enzyklopädien und Wörterbücher. Den Verlag führte sein Sohn Carl weiter. Noch heute befindet sich das Unternehmen in Familienbesitz. Und noch immer kümmern sich die Nachfahren von Gustav Langenscheidt darum, anderen Menschen durch Sprachen neue Welten zu eröffnen.

18.

Der Französisch-Sprachkurs …

 

1) war ein Misserfolg.

2) brachte nur wenige Einnahmen.

3) hatte eine große Nachfrage.

4) war dem Englisch-Sprachkurs ähnlich.


Lebendige Sprache

 

Wer kennt sie nicht, die gelb-blauen Wörterbücher aus dem Verlagshaus Langenscheidt. Der Erfinder dieser Nachschlagewerke ist Gustav Langenscheidt, der am 21. Oktober 179 Jahre alt geworden wäre. Mit seiner Lautschrift und seinen Wörterbüchern revolutionierte er den Fremdsprachenunterricht und schuf die Grundlagen für eines der erfolgreichsten Familienunternehmen in Deutschland. Völkerverständigung bedeutet, miteinander reden zu können. Noch im 19. Jahrhundert fehlten dafür die notwendigen Voraussetzungen.

Fremdsprachenkenntnisse waren ein Privileg des Bürgertums. Doch der Sprachunterricht damals war nicht effektiv. Diese Erfahrung machte auch Gustav Langenscheidt während einer Bildungsreise durch Europa. Er erkannte, dass es im Sprachunterricht zu wenig Sprachpraxis gab. Fortan stellte er sich das Ziel, das Sprachenlernen so zu vereinfachen, dass die Kommunikation im Vordergrund steht

und jedermann eine andere Sprache leicht erlernen kann. Der Berliner Gustav Langenscheidt entstammte einer angesehenen

Handwerkerfamilie. Nach dem Abschluss einer kaufmännischen Lehre machte er sich, gerade mal 17-jährig, 1849 von Berlin zu Fuß auf, Europa zu erkunden. Er wanderte, fuhr mit der Postkutsche und dem Schiff. Und egal, wo er war, störte es ihn, dass seine Sprachkenntnisse nicht ausreichten. Sein Schlüsselerlebnis hatte er in London. Erschöpft und müde vom Reisen wollte Langenscheidt ein Hotel zur Übernachtung finden. Stattdessen stieg er aus Versehen in einem zweifelhaften Etablissement ab. „Es ist ein wahrhaft peinliches Gefühl, unter Menschen nicht Mensch zu sein und seine Gedanken nicht austauschen zu können“, schrieb er später in sein Tagebuch. Das peinliche Erlebnis ermunterte ihn dazu, ein neues Lernsystem zu entwickeln, um eine Fremdsprache leichter lernen zu können. Er selbst hatte bemerkt, dass sein Französisch sich verbesserte, wenn er häufig mit Einheimischen sprach. Und das war die Idee: Sprache durch Muttersprachler zu lernen, denn damals übten die Schüler vor allem Grammatik im Unterricht. Um die

Aussprache und Betonung eines Muttersprachlers imitieren zu können, erfand Langenscheidt die erste praktikable Lautschrift. Gemeinsam mit dem französischen Sprachlehrer Charles Toussaint begann Gustav Langenscheidt Wort für Wort die französische Sprache in eine Lautschrift zu übertragen. Der junge Mann arbeitete rastlos die ganze Nacht hindurch. Tagsüber musste er seinen Militärdienst absolvieren. 1856 legte Gustav Langenscheidt sein Manuskript „Brieflicher Sprach- und Sprechunterricht für das Selbststudium der französischen Sprache“ vor. Diese Selbstlernbriefe enthielten eine bahnbrechend neue Lautschrift-Methode, die jedem die Möglichkeit zum Spracherwerb gab. Mit dieser Erfindung wurde Gustav Langenscheidt zum Vater des modernen Sprachkurses. Doch niemand wollte seine Idee unterstützen. Also setzte er das gesamte Vermögen aus dem Familienbetrieb seiner Eltern ein und druckte die ersten Exemplare selbst. Wenig später gründete er seinen eigenen Verlag. Die Französisch-Sprachkurse verkauften sich so gut, dass Langenscheidt bald einen Englisch-Kurs nach dem gleichen Modell entwickelte. Die Menschen konnten Sprachen nun zu Hause lernen. Ganz nach seinem Lebensmotto „Ohne Fleiß kein Preis“ entwickelte und druckte der Unternehmer Enzyklopädien und Wörterbücher. Den Verlag führte sein Sohn Carl weiter. Noch heute befindet sich das Unternehmen in Familienbesitz. Und noch immer kümmern sich die Nachfahren von Gustav Langenscheidt darum, anderen Menschen durch Sprachen neue Welten zu eröffnen.

19.

Преобразуйте, если это необходимо, слово ICH так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Als Austauschschüler im Ausland

Ich bin jetzt seit zehn Wochen in Mexico City. Ich wohne bei einer netten Gastfamilie. Meine 23 Jahre alte Schwester ist

ziemlich oft unterwegs, aber meine Gastmutter unternimmt sehr viel mit __________________.

20.

Преобразуйте, если это необходимо, слово KOMMEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Ich bin fast ohne Spanischkenntnisse nach Mexico __________________, aber ich lerne jeden Tag ein bisschen was dazu.

21.

Преобразуйте, если это необходимо, слово KÖNNEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Meine Mitschüler sind alle sehr nett und hilfsbereit. Meine Grammatik ist zwar noch fürchterlich, aber irgendwie versteht man mich schon. Und nur durch Reden __________________ man eine Sprache lernen.

22.

Преобразуйте, если это необходимо, слово FÜRSTERLICH так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Ein __________________ Menü war für beide da schon serviert. Danach führten sie sie in die Dresdner Oper aus.

23.

Преобразуйте, если это необходимо, слово LETZT так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Noch viele haben Yoga im __________________ Jahr ausprobiert und wollen in der Zukunft doch Yoga betreiben.

24.

Преобразуйте, если это необходимо, слово DIE так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Einen Sonderfall stellt auch Bulgarien dar: Hier ist die Dauer __________________ Schulferien vom Alter der Schüler abhängig.

25.

Преобразуйте, если это необходимо, слово AMERIKANISCH так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Aber in der Ferienzeit kann die Großstadt ganz schön langweilig sein. Und die __________________ Sommerferien sind lang: Drei Monate haben die Kinder schulfrei.

26.

Образуйте от слова POLITIK однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Reden statt kämpfen

 

Man kann sich die vielen Länder unserer Erde als eine große Familie vorstellen. __________________ und Journalisten sprechen auch gern von einer Art Familienclan.

27.

Образуйте от слова UNTERSCHIED однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Eine spezielle Familie ist das schon. Einmal wegen der vielen Mitglieder. Dann, weil es riesige Länder gibt und winzige, weil die Menschen viele verschiedene Sprachen sprechen und __________________ aussehen; weil die einen reich sind und die anderen arm.

28.

Образуйте от слова STREITEN однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Es gibt in der Familie der Länder manchmal auch einen __________________, sogar Gewalt. Am schlimmsten ist es, wenn ein Krieg ausbricht und Menschen getötet werden.

29.

Образуйте от слова ENTSCHEIDEN однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Nach dem letzten großen Krieg 1945 traf man gerade die __________________, die “Vereinten Nationen” zu gründen, um den Frieden besser zu schützen.

30.

Образуйте от слова LANGWEILE однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Die Vereinten Nationen haben ihr Hauptquartier in New York. Jeden September kommen die Regierungschefs persönlich nach New York. Das ist oft __________________, aber nicht immer.

31.

Образуйте от слова KRANK однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Viele meinen, die UN braucht man nicht. Kriege gibt es immer noch. Viele Menschen haben zu wenig zu essen. Das stimmt alles. Und trotzdem ist es gut, dass es die UN gibt. Denn es gibt genug Probleme, die kein Land allein lösen kann. Die Klimaerwärmung oder viele __________________, die an keiner Grenze haltmachen.

32.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) Einwohnern

2) Zielen

3) Wahrzeichen

4) Sehenswürdigkeiten


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Moscheen in Dresden und Potsdam

Kirchen mit ihren meist hohen Türmen gehören zum Bild einer Stadt. Viele, zum Beispiel: der Kölner Dom, die Hamburger Michaeliskirche oder der Ulmer Münster, sind zu den 32__________ ihrer Städte geworden. In Dresden und Potsdam staunen die Bewohner über eine Moschee.

Aber noch kein Mensch hat ja diese Moscheen zum Gebet betreten, denn sie dienen ganz anderen 33__________.

Die Dresdener Mosche wurde 1909 als Zigarettenfabrik 34__________. Die Bauherren wollten es so, denn zum orientalischen Tabak passte ihrer Meinung nach eben ein orientalisches 35__________. Die Dresdener 36__________ sie „Taback - Moschee.

In der Potsdamer Moschee dagegen steht eine Dampfmaschine. Sie pumpte einst das Wasser aus der Havel zum Schlossgarten Sanssouci, 37__________ dort einen schönen Springbrunnen zu betreiben. Damit aber die Maschine den Blick des Königs nicht störte, wurde sie „orientalisch verkleidet“. Die Moschee gehört heute zum 38__________ von Potsdam.

33.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) Planen

2) Aufgabe

3) Probleme

4) Zwecken


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Moscheen in Dresden und Potsdam

Kirchen mit ihren meist hohen Türmen gehören zum Bild einer Stadt. Viele, zum Beispiel: der Kölner Dom, die Hamburger Michaeliskirche oder der Ulmer Münster, sind zu den 32__________ ihrer Städte geworden. In Dresden und Potsdam staunen die Bewohner über eine Moschee.

Aber noch kein Mensch hat ja diese Moscheen zum Gebet betreten, denn sie dienen ganz anderen 33__________.

Die Dresdener Mosche wurde 1909 als Zigarettenfabrik 34__________. Die Bauherren wollten es so, denn zum orientalischen Tabak passte ihrer Meinung nach eben ein orientalisches 35__________. Die Dresdener 36__________ sie „Taback - Moschee.

In der Potsdamer Moschee dagegen steht eine Dampfmaschine. Sie pumpte einst das Wasser aus der Havel zum Schlossgarten Sanssouci, 37__________ dort einen schönen Springbrunnen zu betreiben. Damit aber die Maschine den Blick des Königs nicht störte, wurde sie „orientalisch verkleidet“. Die Moschee gehört heute zum 38__________ von Potsdam.

34.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) gekauft

2) gewesen

3) gebaut

4) gelegen


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Moscheen in Dresden und Potsdam

Kirchen mit ihren meist hohen Türmen gehören zum Bild einer Stadt. Viele, zum Beispiel: der Kölner Dom, die Hamburger Michaeliskirche oder der Ulmer Münster, sind zu den 32__________ ihrer Städte geworden. In Dresden und Potsdam staunen die Bewohner über eine Moschee.

Aber noch kein Mensch hat ja diese Moscheen zum Gebet betreten, denn sie dienen ganz anderen 33__________.

Die Dresdener Mosche wurde 1909 als Zigarettenfabrik 34__________. Die Bauherren wollten es so, denn zum orientalischen Tabak passte ihrer Meinung nach eben ein orientalisches 35__________. Die Dresdener 36__________ sie „Taback - Moschee.

In der Potsdamer Moschee dagegen steht eine Dampfmaschine. Sie pumpte einst das Wasser aus der Havel zum Schlossgarten Sanssouci, 37__________ dort einen schönen Springbrunnen zu betreiben. Damit aber die Maschine den Blick des Königs nicht störte, wurde sie „orientalisch verkleidet“. Die Moschee gehört heute zum 38__________ von Potsdam.

35.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) Gebäude

2) Wohnhaus

3) Museum

4) Schloss


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Moscheen in Dresden und Potsdam

Kirchen mit ihren meist hohen Türmen gehören zum Bild einer Stadt. Viele, zum Beispiel: der Kölner Dom, die Hamburger Michaeliskirche oder der Ulmer Münster, sind zu den 32__________ ihrer Städte geworden. In Dresden und Potsdam staunen die Bewohner über eine Moschee.

Aber noch kein Mensch hat ja diese Moscheen zum Gebet betreten, denn sie dienen ganz anderen 33__________.

Die Dresdener Mosche wurde 1909 als Zigarettenfabrik 34__________. Die Bauherren wollten es so, denn zum orientalischen Tabak passte ihrer Meinung nach eben ein orientalisches 35__________. Die Dresdener 36__________ sie „Taback - Moschee.

In der Potsdamer Moschee dagegen steht eine Dampfmaschine. Sie pumpte einst das Wasser aus der Havel zum Schlossgarten Sanssouci, 37__________ dort einen schönen Springbrunnen zu betreiben. Damit aber die Maschine den Blick des Königs nicht störte, wurde sie „orientalisch verkleidet“. Die Moschee gehört heute zum 38__________ von Potsdam.

36.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) kennen

2) gelten

3) heißen

4) nennen


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Moscheen in Dresden und Potsdam

Kirchen mit ihren meist hohen Türmen gehören zum Bild einer Stadt. Viele, zum Beispiel: der Kölner Dom, die Hamburger Michaeliskirche oder der Ulmer Münster, sind zu den 32__________ ihrer Städte geworden. In Dresden und Potsdam staunen die Bewohner über eine Moschee.

Aber noch kein Mensch hat ja diese Moscheen zum Gebet betreten, denn sie dienen ganz anderen 33__________.

Die Dresdener Mosche wurde 1909 als Zigarettenfabrik 34__________. Die Bauherren wollten es so, denn zum orientalischen Tabak passte ihrer Meinung nach eben ein orientalisches 35__________. Die Dresdener 36__________ sie „Taback - Moschee.

In der Potsdamer Moschee dagegen steht eine Dampfmaschine. Sie pumpte einst das Wasser aus der Havel zum Schlossgarten Sanssouci, 37__________ dort einen schönen Springbrunnen zu betreiben. Damit aber die Maschine den Blick des Königs nicht störte, wurde sie „orientalisch verkleidet“. Die Moschee gehört heute zum 38__________ von Potsdam.

37.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) damit

2) weil

3) um

4) dass


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Moscheen in Dresden und Potsdam

Kirchen mit ihren meist hohen Türmen gehören zum Bild einer Stadt. Viele, zum Beispiel: der Kölner Dom, die Hamburger Michaeliskirche oder der Ulmer Münster, sind zu den 32__________ ihrer Städte geworden. In Dresden und Potsdam staunen die Bewohner über eine Moschee.

Aber noch kein Mensch hat ja diese Moscheen zum Gebet betreten, denn sie dienen ganz anderen 33__________.

Die Dresdener Mosche wurde 1909 als Zigarettenfabrik 34__________. Die Bauherren wollten es so, denn zum orientalischen Tabak passte ihrer Meinung nach eben ein orientalisches 35__________. Die Dresdener 36__________ sie „Taback - Moschee.

In der Potsdamer Moschee dagegen steht eine Dampfmaschine. Sie pumpte einst das Wasser aus der Havel zum Schlossgarten Sanssouci, 37__________ dort einen schönen Springbrunnen zu betreiben. Damit aber die Maschine den Blick des Königs nicht störte, wurde sie „orientalisch verkleidet“. Die Moschee gehört heute zum 38__________ von Potsdam.

38.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) Dom

2) Stadtplan

3) Stadtmuseum

4) Stadtbild


Прочитайте текст с пропусками, обозначенными номерами 32–38. Эти номера соответствуют заданиям 32–38, в которых представлены возможные варианты ответов. Укажите номер выбранного вами варианта ответа.

 

 

Moscheen in Dresden und Potsdam

Kirchen mit ihren meist hohen Türmen gehören zum Bild einer Stadt. Viele, zum Beispiel: der Kölner Dom, die Hamburger Michaeliskirche oder der Ulmer Münster, sind zu den 32__________ ihrer Städte geworden. In Dresden und Potsdam staunen die Bewohner über eine Moschee.

Aber noch kein Mensch hat ja diese Moscheen zum Gebet betreten, denn sie dienen ganz anderen 33__________.

Die Dresdener Mosche wurde 1909 als Zigarettenfabrik 34__________. Die Bauherren wollten es so, denn zum orientalischen Tabak passte ihrer Meinung nach eben ein orientalisches 35__________. Die Dresdener 36__________ sie „Taback - Moschee.

In der Potsdamer Moschee dagegen steht eine Dampfmaschine. Sie pumpte einst das Wasser aus der Havel zum Schlossgarten Sanssouci, 37__________ dort einen schönen Springbrunnen zu betreiben. Damit aber die Maschine den Blick des Königs nicht störte, wurde sie „orientalisch verkleidet“. Die Moschee gehört heute zum 38__________ von Potsdam.

39.

Ihr Freund Stefan aus Berlin schreibt über die Renovierung und Einrichtung seines Zimmers:

 

Endlich kann ich nach der Renovierung mein Zimmer einrichten. Eigentlich mache ich alles selbst: Wähle Fototapeten und Möbel aus, entscheide über die Möbelanordnung… Meine Eltern haben nichts dagegen. Das ist ja mein Zimmer.

Ich möchte, dass alles bequem wäre und ich mich darin wohl fühle. Willst du auch dein Zimmer renovieren? Wer beschäftigt sich gewöhnlich mit der Wohnungseinrichtung? Worauf legst du besonderen Wert?

In unserer Schule läuft jetzt ein Schulradio…

 

Nun möchten Sie Stefan über die Einrichtung Ihres Zimmers erzählen. Schreiben Sie einen Brief, in dem Sie:

• Fragen von Stefan beantworten,

• 3 Fragen zu dem Schulradio formulieren.

Der Brief soll 100–140 Wörter enthalten. Beachten Sie die üblichen Regeln für Briefformeln. Sie haben 20 Minuten für diese Aufgabe.

40.

Выберите только ОДНО из двух предложенных высказываний и выразите своё мнение по предложенной проблеме согласно данному плану.

 

Nehmen Sie Stellung zu einer von folgenden Aussagen.

 

1. „Man sollte die Bücher lesen, die einem sich entspannen helfen.“

2. „Einige Leute denken, dass es besser ist, das höhere Ausbildung im Ausland als im Heimatland zu bekommen.“

 

Wie ist Ihre Meinung zu der gewählten Aussage? Sind Sie damit einverstanden?

 

Halten Sie sich bei der Bearbeitung an folgendes Vorgehen:

− Einleitung — erklären Sie die Problematik allgemein, umschreiben Sie dabei die Aussage mit anderen Worten;

− Legen Sie Ihre persönliche Auffassung zum Problem dar — erläutern Sie Ihre Meinung und führen Sie 2–3 Argumente dafür an;

− Gegenmeinung — formulieren Sie mögliche andere Meinungen, die nicht der ihren entsprechen, führen Sie 1–2 Argumente auf;

− Erklären Sie, warum Sie diesen Argumenten nicht zustimmen können;

− Schlussfolgerung — fassen Sie Ihre Überlegungen kurz zusammen und formulieren Sie eine abschließende Einschätzung Ihrer Aussage.

 

Der Umfang Ihres Textes: 200–250 Wörter.

41.

Stellen Sie sich vor, dass Sie zusammen mit Ihrem Freund/Ihrer Freundin an einem Projekt arbeiten. Sie haben einen interessanten Beitrag für Ihr Projekt gefunden und wollen ihn Ihrem Freund/Ihrer Freundin vorlesen. Lesen Sie diesen Beitrag zunächst 1,5 Minuten still und danach laut vor. Sie haben zum Vorlesen höchstens 1,5 Minuten Zeit.

 

Champagner wurde nicht in Frankreich erfunden. Das kann eine Überraschung sein oder sogar Empörung auslösen, aber er wurde in England erfunden. Jeder, der sein eigenes Ingwerbier gemacht hat, weiß, dass Gärung natürlich Blasen herstellt. Das Problem war immer, es zu regeln. Die Engländer mochten sprudelnden Wein im sechzehnten Jahrhundert. Sie entwickelten die Methode der kontrollierten Flaschengärung weiter, indem man Zucker zusetzte. Anschließend verschloss man die Flaschen mit Korken, die man am Flaschenhals mit Kordeln sicherte. Die Grundlagen der Gärung verstand man jedoch erst über 100 Jahre später durch die Studien von Louis Pasteur.

Eine Gesetzeslücke ermöglichte Amerikanern ihre Schaumweine Champagner zu nennen. Der Vertrag von Madrid verfügt, dass nur die Region Champagne diesen Namen verwenden kann. Dies wurde durch den Vertrag von Versailles bekräftigt, aber die USA unterzeichneten einen separaten Friedensvertrag mit Deutschland. Wenn Verbot aufgehoben wurde, erlangten amerikanische Weinhändler Vorteil dieser Gesetzeslücke, ihre eigenen Champagner zum Ärger der Franzosen frei zu verkaufen.

42.

Sehen Sie sich folgende Anzeige an.

 

 

Sie haben beschlossen, den Schachverein zu besuchen. Sie möchten aber gern mehr über den Schachverein wissen. Überlegen Sie innerhalb von 1,5 Minuten fünf direkte Fragen zu den folgenden Stichpunkten:

 

1) Lage

2) Kurse für Anfänger

3) Öffnungszeiten am Wochenende

4) Zahl der Wettbewerbe pro Jahr

5) Beitragshöhe pro Monat

 

Sie haben für jede Frage je 20 Sekunden Zeit.

43.

Stellen Sie sich vor, dass Sie auf einer Wochenendreise einige Fotos gemacht haben. Wählen Sie ein Foto, um es Ihrem Freund/Ihrer Freundin zu zeigen und darüber zu erzählen.

 

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Halten Sie sich — wenn Sie über das gewählte Foto erzählen — an folgende Stichpunkte:

 

• wann haben Sie das Foto gemacht

• was oder wen zeigt das Foto

• was passiert da gerade

• warum haben Sie das Foto gemacht

• warum haben Sie beschlossen, das Foto zu zeigen

 

Sprechen Sie zusammenhängend. Fangen Sie mit folgendem Satz an: „Ich habe das Foto № … gewählt“.

44.

Sehen Sie sich zwei Fotos an. Sie sollen die zwei Fotos vergleichen und anschließend darüber berichten, was beide Fotos unterscheidet und verbindet. Halten Sie sich dabei an folgenden Plan:

 

• beschreiben Sie kurz beide Fotos

• sagen Sie, was beide Fotos gemeinsam haben

• sprechen Sie darüber, was beide Fotos unterscheidet

• sagen Sie, welche von beiden Freizeitaktivitäten Sie in Ihrer Kindheit vorgezogen haben

• erklären Sie, warum

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Sprechen Sie zusammenhängend.