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Вариант № 46614

1.

Вы услышите 6 высказываний. Установите соответствие между высказываниями каждого говорящего A–F и утверждениями, данными в списке 1–7. Используйте каждое утверждение, обозначенное соответствующей цифрой, только один раз. В задании есть одно лишнее утверждение. Вы услышите запись дважды.

 

 

1. Bücher eröffnen neue Welten.

2. Einen Film zu sehen statt ein Buch zu lesen.

3. Eine ausgewogene Mischung von intellektueller Tätigkeit.

4. Traditionelle Bücher werden nicht verschwinden.

5. Es lohnt sich nicht alte Bücher zu lesen.

6. Bücher zu verschenken, die man gelesen hat.

7. Spannende Geschichten in einer schwierigen Sprache.

 

 

 

 

ГоворящийABCDEF
Утверждение

2.

Вы услышите диалог. Определите, какие из приведённых утверждений А–G соответствуют содержанию текста (1 – Richtig), какие не соответствуют (2 – Falsch) и о чём в тексте не сказано, то есть на основании текста нельзя дать ни положительного, ни отрицательного ответа (3 – Text sagt dazu nichts). Занесите номер выбранного Вами варианта ответа в таблицу. Вы услышите запись дважды.

 

 

A) Ruben möchte nicht zum A Filmabend gehen.

B) Ruben muss zurzeit viel lernen.

C) Ruben spricht Russisch wie ein Muttersprachler.

D) Anna kommt aus Kasachstan.

E) Anna ist seit vier Jahren in Deutschland.

F) Annas Oma spricht kein Deutsch.

G) Ruben war noch nie in Russland.

 

Запишите в ответ цифры, расположив их в порядке, соответствующем буквам:

ABCDEFG
       

 

1) Richtig

2) Falsch

3) Steht nicht im Text

3.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Lea …

 

1) besucht schon die Oberstufe.

2) hat die Schule schon abgeschlossen.

3) studiert an einer Hochschule.

4.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Lea ist darüber glücklich, dass…

 

1) in ihrem Bundesland das Oberstufensystem nicht so kompliziert ist.

2) sie das Abitur erfolgreich bestanden hat und das Studium anfangen kann.

3) es eine Broschüre „Leitfaden für die Oberstufe“ als Hilfe für Schüler und Eltern gibt.

5.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Das Kinderzimmer ist …

 

1) ein Raum, wo die Schüler der Oberstufe sich in den Freistunden aufhalten können.

2) ein Spielzimmer im Nebengebäude für die Schüler aus den Klassen 5 bis 11.

3) ein fester Klassenraum für jede Klasse mit einer Spiel- und Sitzecke.

6.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Was wird Lea vermissen?

 

1) Die Freistunden.

2) Die Kuckucksuhr.

3) Das Kinderzimmer.

7.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Welches Fach hat Lea abgewählt?

 

1) Musik

2) Sport

3) Chemie

8.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Man sollte in Leas Schule bei der Wahl von Fremdsprachen beachten, dass …

 

1) Englisch obligatorisch ist.

2) man nur eine Fremdsprache lernen muss.

3) nur Französisch als Leistungskurs zählt.

9.

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

 

Bei der Auswahl von Fächern ist es am wichtigsten, ...

 

1) welche Interessen man hat.

2) welche Noten man in dem Fach hat.

3) welcher Lehrer das Fach unterrichtet.

10.

Установите соответствие между заголовками 1–8 и текстами A–G. Запишите свои ответы в таблицу. Используйте каждую цифру только один раз. В задании есть один лишний заголовок.

 

1. Extreme Sportarten weniger attraktiv

2. Schule in Not geholfen

3. Tendenz steigend

4. Motivation durch Familie

5. Männersport zum Frauensport gemacht

6. Das Sportangebot wird erweitert

7. Jung, aber karrierebewusst

8. Ein richtiges Kinderfest

 

A. Als die Turnhalle eines Kölner Gymnasiums geschlossen wurde, um renoviert zu werden, da wurden die Schüler und deren Eltern traurig. Denn das war der einzige Ort, wo der Sportunterricht bisher stattgefunden hat. Seit diesem Dienstag müssen die Schüler aber auf den Sportunterricht nicht mehr verzichten. Dank ihrem Sportlehrer. Er kam auf die Idee, für die Zeit der Renovierung einen Kooperationsvertrag mit dem naheliegenden Sportverein abzuschließen.

 

B. Wer gestern den Marathonlauf in Göttingen verfolgt hatte, dem ist sicher das Läufer-Trio im gelben Trikot aufgefallen. Die drei haben vor kurzem ins Sportverein „Merkur“ gewechselt. Aus ganz einfachem Grund: Beim „Merkur“ ist die Konkurrenz stärker, so die 12-jährige Angela. Und wenn man zum besten Marathonläufer werden will, dann kommt es nicht nur auf die Bedingungen an.

 

C. Die Schule kann es ohne Eltern nicht: Das ist das Ergebnis eines Experiments, das man an zwei Erfurter Grundschulen unternommen hat. Auf Initiative der Sportlehrer hat man dort einen Kurs für Eltern organisiert, in dem es um Thema „Sport“ ging, und feierte großen Erfolg: Die Kinder, deren Eltern den Kurs besucht hatten, kamen viel motivierter in den Sportunterricht. Und was wichtiger ist: blieben länger gesund.

 

D. Mit vier Jahren ging es los. Mit acht hat sie ihr erstes Spiel hinter sich. Mit zwölf wurde sie in einen Eishockeyverein aufgenommen, und als sie sechszehn war, kam ihr erster Erfolg: Sie durfte zum ersten Mal aufs Feld, dabei in der Männermannschaft. Als Torhüterin. Damit hat auch die Geschichte des Frauenhockeys angefangen. Dass Frauen auch Hockey spielen wollen und können, war damals unvorstellbar.

 

E. Wie sieht eine Ausstellung aus? Tausende Leute gehen von einem Stand zum anderen, stellen Fragen und stecken einen Werbeprospekt nach dem anderen in ihre Plastiktüten. Das wollten gerade die Veranstalter der Sportausstellung vermeiden. Um Kinder anzulocken, ließen sie die Kleinen an jedem Stand klettern, springen, hängen, werfen und schießen. Sogar Reiten stand auf dem Programm.

 

F. Sind Sie als Kind im Sportunterricht Schi gelaufen? Ihre Kinder aber nicht mehr? Auf die Fragen würden garantiert die meisten mit „Ja-Nein“ antworten. In Padeborn aber nicht. Dort haben die Grundschulen und Padeborner Schiverein ein Projekt: Das Schilaufen wird den Schülern von Trainern des Vereins im Sportunterricht beigebracht. Kostenlos.

 

G. Eine Studie der Münchener Soziologen hat Furore gemacht. Im Vergleich zu 2007 treiben 2010 mehr Jugenliche Sport. Während 2007 nur jeder Zweite seine Freizeit am Computer verbrachte, ist es 2010 nur jeder Dritte. Dabei hat sich die Zahl der Jugendlichen, die sich für ein regelmäßiges Training entscheiden, fast verdoppelt.

 

ТекстABCDEFG
Заголовок

11.

Прочитайте текст и заполните пропуски A–F частями предложений, обозначенными цифрами 1–7. Одна из частей в списке 1–7 — лишняя. Занесите цифры, обозначающие соответствующие части предложений, в таблицу.

 

 

Allianz Arena

 

Sie leuchtet in Bayern-Rot oder Löwen-Blau und zu Spielen der Nationalmannschaft auch mal in Weiß. Die Allianz-Arena ist High-Tech-Wunder. Mit ihrer Fassade aus Luftkissen sieht sie A_____________________ aus. Seit 2005 bejubeln die Fans des FC Bayern ihre Vereine bei Heimspielen in der Arena. Und hoffen auf überirdischen Fußball in einem außerirdischen Stadion.

Egal ob Touristen oder Fans der Gästemannschaft: Sie alle begegnen der Allianz Arena B_____________________, Respekt und Bewunderung. Die moderne LED-Beleuchtung verbraucht erstaunlich wenig Energie, C_____________________ in klaren Nächten selbst von österreichischen Berggipfeln noch zu sehen.

Seit der Saison 2014/15, als zusätzliche Steh- und Sitzplätze D_____________________, beträgt die maximale Kapazität 75.000 Plätze. Es ist nicht gerade einfach, an eine 75.000 Heimspielkarten der Bayern zu kommen. Die Spiele des Rekordmeisters sind oft schon Monate im Voraus ausverkauft. E_____________________ diejenigen, die ein Spiel der Löwen in der zweiten Bundesliga verfolgen möchten. Meistens gibt es auch kurz vor dem Anpfiff noch Tickets. Im oberen Bereich des Unterrangs verfügt die Arena auf Höhe der Mittellinie über erstklassige Plätze für 227 Rollstuhlfahrer und ihre

Begleitpersonen. Für Blinde liegen 20 Kopfhörer bereit, mit denen sie der Berichterstattung eigener Blindenreporter F_____________________.

 

1. mit gemischten Gefühlen

2. schon kurze Zeit nach ihrer Eröffnung

3. trotzdem ist die Arena

4. mehr Glück haben

5. eingebaut wurden

6. wie ein UFO

7. vor Ort folgen können

 

ПропускABCDEF
Часть предложения

12.

Bei der Wahl der beruflichen Zukunft landen manche Abiturienten bei einer Lehre, weil …

 

1) das Studium nicht immer deren Suchkriterien entspricht.

2) sie bei den Abiturprüfungen durchfallen.

3) sie sich ihre Karrierechancen im Handwerk besser vorstellen können.

4) es in Deutschland an Studienplätzen mangelt.


Aus dem Klassenzimmer in den Haarsalon

Nicht alle Studenten finden auf der Universität das, was sie suchen. Viele entdecken ihre berufliche Zukunft im Handwerk, zum Beispiel im Friseursalon. Tamara Gundlach ist Auszubildende im ersten Lehrjahr und legt an diesem Morgen eine neue Kundenkartei an. Seit Juni hat sie die Lehrstelle, seit einem Jahr das Abitur und seit März keinen Studienplatz mehr.

Vor etwas mehr als einem Jahr musste sich Tamara Gundlach entscheiden: Wie soll es nach dem Abitur weitergehen? Oder vielmehr: Was soll sie studieren?

“Ich hatte damals den Gedanken: Ich habe Abitur, also muss ich auch an die Uni”, berichtet sie, während sie der Kundin eine weißliche Masse auf die Haare aufträgt. Gundlach wollte seit ihrer Kindheit Grundschullehrerin werden, doch ihr Notenschnitt war nicht gut genug, um sich um einen Studienplatz gerade im Grundschullehramt zu bewerben. Im Losverfahren bekam sie dann einen Studienplatz für das Lehramt an Gymnasien in Frankfurt, mit der Fächerkombination Politik, Wirtschaft, Philosophie.

Doch der anfängliche Plan, nach fünf Semestern dann doch ins Studium für Grundschullehramt zu wechseln, wurde schnell von dem Gefühl der Motivationslosigkeit abgelöst, wie sie heute sagt. Ihren Studienalltag inmitten Hunderter Studenten selbst zu organisieren hat sie überanstrengt: “Zu unpersönlich, zu unkreativ, zu theoretisch”, so fasst die 20 Jahre alte Studienabbrecherin ihre Schwierigkeiten mit der Uni zusammen.

Für junge Frauen und Männer mit genau solchen Erfahrungen hat die Handwerkskammer Frankfurt/Rhein-Main das Projekt Yourpush aufgelegt. Die Kammer will dabei helfen, Studenten, die sich umorientieren wollen, mit Betrieben in Kontakt zu bringen. Tamara Gundlach braucht diese Hilfe nicht mehr. Die Masse auf dem Kopf der Kundin muss einwirken. “Thommy, können Sie einmal schauen?”, fragt Gundlach ihren Ausbilder. Das mag sie besonders an ihrer Arbeit: Sie sieht sofort ein Ergebnis, bekommt eine Rückmeldung vom Chef und macht bei guter Arbeit einen Kunden froh. Ihr Ausbilder ist recht zufrieden mit ihrer ersten Blondierung. Er rät ihr nur, die Haare noch etwas auseinanderzuziehen, damit sich die Wärme nicht staut.

Es ist der 25.März 2015, als Tamara Gundlach beschließt, ihr Studium zu beenden. Ein Mittwoch. Sie hat gerade eine Freundin von deren letzter Abiturprüfung abgeholt, will mit ihr feiern. Da klingelt ihr Handy, eine E-Mail: Die Prüfungsergebnisse für Bildungswissenschaften sind gerade auf der Webseite der Universität veröffentlicht worden. Die Prüfung, die den Grundstein zum Lehrerberuf bildet. Das Fach, das sie spätestens beim zweiten Versuch bestehen muss, um in Hessen unterrichten zu dürfen. Durchgefallen!

Der erste Impuls sind Tränen, der zweite ist der Wunsch, nach Hause zu den Eltern zu fahren. Mit ihnen spricht sie die Optionen durch und entscheidet sich schließlich dafür, das Studium abzubrechen. “Mein Vater hat jeden Tag gemerkt, wie sehr mich das Studium belastet hat”, sagt Gundlach. Auf die Frage, wie es in der Uni gewesen war, bekam er von seiner Tochter grundsätzlich nur eine Antwort: “Scheiße. Wie immer.”

Heute braucht niemand sie nach ihrem Tag zu fragen. Sie erzählt von allein. Während die Kundin wartet, eilt Gundlach zum Lagerraum, holt frische Handtücher, fegt Haare zusammen, serviert mit einem zufriedenen Lächeln Cappuccino. Das Leben kann so unkompliziert sein, sobald das blöde “muss” wegfällt!

13.

Bei der Entscheidung hatte Tamara Gundlach mehrere Zweifel, unter anderem …

 

1) Ich kenne mich weder mit Politik noch mit Philosophie aus.

2) Ich weiß nicht, in welchen Fächern ich mein Studium machen möchte.

3) Mit meinen Noten bekomme ich nie einen Studienplatz.

4) Ich möchte bei meinen Eltern nicht wegziehen.


Aus dem Klassenzimmer in den Haarsalon

Nicht alle Studenten finden auf der Universität das, was sie suchen. Viele entdecken ihre berufliche Zukunft im Handwerk, zum Beispiel im Friseursalon. Tamara Gundlach ist Auszubildende im ersten Lehrjahr und legt an diesem Morgen eine neue Kundenkartei an. Seit Juni hat sie die Lehrstelle, seit einem Jahr das Abitur und seit März keinen Studienplatz mehr.

Vor etwas mehr als einem Jahr musste sich Tamara Gundlach entscheiden: Wie soll es nach dem Abitur weitergehen? Oder vielmehr: Was soll sie studieren?

“Ich hatte damals den Gedanken: Ich habe Abitur, also muss ich auch an die Uni”, berichtet sie, während sie der Kundin eine weißliche Masse auf die Haare aufträgt. Gundlach wollte seit ihrer Kindheit Grundschullehrerin werden, doch ihr Notenschnitt war nicht gut genug, um sich um einen Studienplatz gerade im Grundschullehramt zu bewerben. Im Losverfahren bekam sie dann einen Studienplatz für das Lehramt an Gymnasien in Frankfurt, mit der Fächerkombination Politik, Wirtschaft, Philosophie.

Doch der anfängliche Plan, nach fünf Semestern dann doch ins Studium für Grundschullehramt zu wechseln, wurde schnell von dem Gefühl der Motivationslosigkeit abgelöst, wie sie heute sagt. Ihren Studienalltag inmitten Hunderter Studenten selbst zu organisieren hat sie überanstrengt: “Zu unpersönlich, zu unkreativ, zu theoretisch”, so fasst die 20 Jahre alte Studienabbrecherin ihre Schwierigkeiten mit der Uni zusammen.

Für junge Frauen und Männer mit genau solchen Erfahrungen hat die Handwerkskammer Frankfurt/Rhein-Main das Projekt Yourpush aufgelegt. Die Kammer will dabei helfen, Studenten, die sich umorientieren wollen, mit Betrieben in Kontakt zu bringen. Tamara Gundlach braucht diese Hilfe nicht mehr. Die Masse auf dem Kopf der Kundin muss einwirken. “Thommy, können Sie einmal schauen?”, fragt Gundlach ihren Ausbilder. Das mag sie besonders an ihrer Arbeit: Sie sieht sofort ein Ergebnis, bekommt eine Rückmeldung vom Chef und macht bei guter Arbeit einen Kunden froh. Ihr Ausbilder ist recht zufrieden mit ihrer ersten Blondierung. Er rät ihr nur, die Haare noch etwas auseinanderzuziehen, damit sich die Wärme nicht staut.

Es ist der 25.März 2015, als Tamara Gundlach beschließt, ihr Studium zu beenden. Ein Mittwoch. Sie hat gerade eine Freundin von deren letzter Abiturprüfung abgeholt, will mit ihr feiern. Da klingelt ihr Handy, eine E-Mail: Die Prüfungsergebnisse für Bildungswissenschaften sind gerade auf der Webseite der Universität veröffentlicht worden. Die Prüfung, die den Grundstein zum Lehrerberuf bildet. Das Fach, das sie spätestens beim zweiten Versuch bestehen muss, um in Hessen unterrichten zu dürfen. Durchgefallen!

Der erste Impuls sind Tränen, der zweite ist der Wunsch, nach Hause zu den Eltern zu fahren. Mit ihnen spricht sie die Optionen durch und entscheidet sich schließlich dafür, das Studium abzubrechen. “Mein Vater hat jeden Tag gemerkt, wie sehr mich das Studium belastet hat”, sagt Gundlach. Auf die Frage, wie es in der Uni gewesen war, bekam er von seiner Tochter grundsätzlich nur eine Antwort: “Scheiße. Wie immer.”

Heute braucht niemand sie nach ihrem Tag zu fragen. Sie erzählt von allein. Während die Kundin wartet, eilt Gundlach zum Lagerraum, holt frische Handtücher, fegt Haare zusammen, serviert mit einem zufriedenen Lächeln Cappuccino. Das Leben kann so unkompliziert sein, sobald das blöde “muss” wegfällt!

14.

Trotz des ursprünglichen Plans hat Tamara ihren Studiengang nicht gewechselt, weil …

 

1) ihre Leistungen nicht ausreichend gut waren.

2) ihr im Studium an kreativen Aufgaben mangelte.

3) die eingeplanten fünf Semester noch nicht vorbei waren.

4) ihre Professoren nicht genügend motiviert waren.


Aus dem Klassenzimmer in den Haarsalon

Nicht alle Studenten finden auf der Universität das, was sie suchen. Viele entdecken ihre berufliche Zukunft im Handwerk, zum Beispiel im Friseursalon. Tamara Gundlach ist Auszubildende im ersten Lehrjahr und legt an diesem Morgen eine neue Kundenkartei an. Seit Juni hat sie die Lehrstelle, seit einem Jahr das Abitur und seit März keinen Studienplatz mehr.

Vor etwas mehr als einem Jahr musste sich Tamara Gundlach entscheiden: Wie soll es nach dem Abitur weitergehen? Oder vielmehr: Was soll sie studieren?

“Ich hatte damals den Gedanken: Ich habe Abitur, also muss ich auch an die Uni”, berichtet sie, während sie der Kundin eine weißliche Masse auf die Haare aufträgt. Gundlach wollte seit ihrer Kindheit Grundschullehrerin werden, doch ihr Notenschnitt war nicht gut genug, um sich um einen Studienplatz gerade im Grundschullehramt zu bewerben. Im Losverfahren bekam sie dann einen Studienplatz für das Lehramt an Gymnasien in Frankfurt, mit der Fächerkombination Politik, Wirtschaft, Philosophie.

Doch der anfängliche Plan, nach fünf Semestern dann doch ins Studium für Grundschullehramt zu wechseln, wurde schnell von dem Gefühl der Motivationslosigkeit abgelöst, wie sie heute sagt. Ihren Studienalltag inmitten Hunderter Studenten selbst zu organisieren hat sie überanstrengt: “Zu unpersönlich, zu unkreativ, zu theoretisch”, so fasst die 20 Jahre alte Studienabbrecherin ihre Schwierigkeiten mit der Uni zusammen.

Für junge Frauen und Männer mit genau solchen Erfahrungen hat die Handwerkskammer Frankfurt/Rhein-Main das Projekt Yourpush aufgelegt. Die Kammer will dabei helfen, Studenten, die sich umorientieren wollen, mit Betrieben in Kontakt zu bringen. Tamara Gundlach braucht diese Hilfe nicht mehr. Die Masse auf dem Kopf der Kundin muss einwirken. “Thommy, können Sie einmal schauen?”, fragt Gundlach ihren Ausbilder. Das mag sie besonders an ihrer Arbeit: Sie sieht sofort ein Ergebnis, bekommt eine Rückmeldung vom Chef und macht bei guter Arbeit einen Kunden froh. Ihr Ausbilder ist recht zufrieden mit ihrer ersten Blondierung. Er rät ihr nur, die Haare noch etwas auseinanderzuziehen, damit sich die Wärme nicht staut.

Es ist der 25.März 2015, als Tamara Gundlach beschließt, ihr Studium zu beenden. Ein Mittwoch. Sie hat gerade eine Freundin von deren letzter Abiturprüfung abgeholt, will mit ihr feiern. Da klingelt ihr Handy, eine E-Mail: Die Prüfungsergebnisse für Bildungswissenschaften sind gerade auf der Webseite der Universität veröffentlicht worden. Die Prüfung, die den Grundstein zum Lehrerberuf bildet. Das Fach, das sie spätestens beim zweiten Versuch bestehen muss, um in Hessen unterrichten zu dürfen. Durchgefallen!

Der erste Impuls sind Tränen, der zweite ist der Wunsch, nach Hause zu den Eltern zu fahren. Mit ihnen spricht sie die Optionen durch und entscheidet sich schließlich dafür, das Studium abzubrechen. “Mein Vater hat jeden Tag gemerkt, wie sehr mich das Studium belastet hat”, sagt Gundlach. Auf die Frage, wie es in der Uni gewesen war, bekam er von seiner Tochter grundsätzlich nur eine Antwort: “Scheiße. Wie immer.”

Heute braucht niemand sie nach ihrem Tag zu fragen. Sie erzählt von allein. Während die Kundin wartet, eilt Gundlach zum Lagerraum, holt frische Handtücher, fegt Haare zusammen, serviert mit einem zufriedenen Lächeln Cappuccino. Das Leben kann so unkompliziert sein, sobald das blöde “muss” wegfällt!

15.

Das Hauptziel des Frankfurter Projekts ist es, …

 

1) den Studenten nach dem Studium bei bestimmten Unternehmen den Arbeitsplatz zu besorgen.

2) den Unternehmen potenzielle Arbeitnehmer zu empfehlen.

3) den verzweifelten Studenten den Neuanfang mit einem anderen Beruf zu erleichtern.

4) die Studenten auf dem Weg zu guten Noten finanziell zu unterstützen.


Aus dem Klassenzimmer in den Haarsalon

Nicht alle Studenten finden auf der Universität das, was sie suchen. Viele entdecken ihre berufliche Zukunft im Handwerk, zum Beispiel im Friseursalon. Tamara Gundlach ist Auszubildende im ersten Lehrjahr und legt an diesem Morgen eine neue Kundenkartei an. Seit Juni hat sie die Lehrstelle, seit einem Jahr das Abitur und seit März keinen Studienplatz mehr.

Vor etwas mehr als einem Jahr musste sich Tamara Gundlach entscheiden: Wie soll es nach dem Abitur weitergehen? Oder vielmehr: Was soll sie studieren?

“Ich hatte damals den Gedanken: Ich habe Abitur, also muss ich auch an die Uni”, berichtet sie, während sie der Kundin eine weißliche Masse auf die Haare aufträgt. Gundlach wollte seit ihrer Kindheit Grundschullehrerin werden, doch ihr Notenschnitt war nicht gut genug, um sich um einen Studienplatz gerade im Grundschullehramt zu bewerben. Im Losverfahren bekam sie dann einen Studienplatz für das Lehramt an Gymnasien in Frankfurt, mit der Fächerkombination Politik, Wirtschaft, Philosophie.

Doch der anfängliche Plan, nach fünf Semestern dann doch ins Studium für Grundschullehramt zu wechseln, wurde schnell von dem Gefühl der Motivationslosigkeit abgelöst, wie sie heute sagt. Ihren Studienalltag inmitten Hunderter Studenten selbst zu organisieren hat sie überanstrengt: “Zu unpersönlich, zu unkreativ, zu theoretisch”, so fasst die 20 Jahre alte Studienabbrecherin ihre Schwierigkeiten mit der Uni zusammen.

Für junge Frauen und Männer mit genau solchen Erfahrungen hat die Handwerkskammer Frankfurt/Rhein-Main das Projekt Yourpush aufgelegt. Die Kammer will dabei helfen, Studenten, die sich umorientieren wollen, mit Betrieben in Kontakt zu bringen. Tamara Gundlach braucht diese Hilfe nicht mehr. Die Masse auf dem Kopf der Kundin muss einwirken. “Thommy, können Sie einmal schauen?”, fragt Gundlach ihren Ausbilder. Das mag sie besonders an ihrer Arbeit: Sie sieht sofort ein Ergebnis, bekommt eine Rückmeldung vom Chef und macht bei guter Arbeit einen Kunden froh. Ihr Ausbilder ist recht zufrieden mit ihrer ersten Blondierung. Er rät ihr nur, die Haare noch etwas auseinanderzuziehen, damit sich die Wärme nicht staut.

Es ist der 25.März 2015, als Tamara Gundlach beschließt, ihr Studium zu beenden. Ein Mittwoch. Sie hat gerade eine Freundin von deren letzter Abiturprüfung abgeholt, will mit ihr feiern. Da klingelt ihr Handy, eine E-Mail: Die Prüfungsergebnisse für Bildungswissenschaften sind gerade auf der Webseite der Universität veröffentlicht worden. Die Prüfung, die den Grundstein zum Lehrerberuf bildet. Das Fach, das sie spätestens beim zweiten Versuch bestehen muss, um in Hessen unterrichten zu dürfen. Durchgefallen!

Der erste Impuls sind Tränen, der zweite ist der Wunsch, nach Hause zu den Eltern zu fahren. Mit ihnen spricht sie die Optionen durch und entscheidet sich schließlich dafür, das Studium abzubrechen. “Mein Vater hat jeden Tag gemerkt, wie sehr mich das Studium belastet hat”, sagt Gundlach. Auf die Frage, wie es in der Uni gewesen war, bekam er von seiner Tochter grundsätzlich nur eine Antwort: “Scheiße. Wie immer.”

Heute braucht niemand sie nach ihrem Tag zu fragen. Sie erzählt von allein. Während die Kundin wartet, eilt Gundlach zum Lagerraum, holt frische Handtücher, fegt Haare zusammen, serviert mit einem zufriedenen Lächeln Cappuccino. Das Leben kann so unkompliziert sein, sobald das blöde “muss” wegfällt!

16.

Tamara bekommt Tränen in den Augen, als sie …

 

1) auf ihrem Handy sieht, dass sie eine neue E-Mail hat.

2) erfährt, dass sie die Prüfung nicht bestanden hat.

3) ihre Freundin von der letzten Abiturprüfung abholt.

4) beschließt, das Studium spontan zu beenden.


Aus dem Klassenzimmer in den Haarsalon

Nicht alle Studenten finden auf der Universität das, was sie suchen. Viele entdecken ihre berufliche Zukunft im Handwerk, zum Beispiel im Friseursalon. Tamara Gundlach ist Auszubildende im ersten Lehrjahr und legt an diesem Morgen eine neue Kundenkartei an. Seit Juni hat sie die Lehrstelle, seit einem Jahr das Abitur und seit März keinen Studienplatz mehr.

Vor etwas mehr als einem Jahr musste sich Tamara Gundlach entscheiden: Wie soll es nach dem Abitur weitergehen? Oder vielmehr: Was soll sie studieren?

“Ich hatte damals den Gedanken: Ich habe Abitur, also muss ich auch an die Uni”, berichtet sie, während sie der Kundin eine weißliche Masse auf die Haare aufträgt. Gundlach wollte seit ihrer Kindheit Grundschullehrerin werden, doch ihr Notenschnitt war nicht gut genug, um sich um einen Studienplatz gerade im Grundschullehramt zu bewerben. Im Losverfahren bekam sie dann einen Studienplatz für das Lehramt an Gymnasien in Frankfurt, mit der Fächerkombination Politik, Wirtschaft, Philosophie.

Doch der anfängliche Plan, nach fünf Semestern dann doch ins Studium für Grundschullehramt zu wechseln, wurde schnell von dem Gefühl der Motivationslosigkeit abgelöst, wie sie heute sagt. Ihren Studienalltag inmitten Hunderter Studenten selbst zu organisieren hat sie überanstrengt: “Zu unpersönlich, zu unkreativ, zu theoretisch”, so fasst die 20 Jahre alte Studienabbrecherin ihre Schwierigkeiten mit der Uni zusammen.

Für junge Frauen und Männer mit genau solchen Erfahrungen hat die Handwerkskammer Frankfurt/Rhein-Main das Projekt Yourpush aufgelegt. Die Kammer will dabei helfen, Studenten, die sich umorientieren wollen, mit Betrieben in Kontakt zu bringen. Tamara Gundlach braucht diese Hilfe nicht mehr. Die Masse auf dem Kopf der Kundin muss einwirken. “Thommy, können Sie einmal schauen?”, fragt Gundlach ihren Ausbilder. Das mag sie besonders an ihrer Arbeit: Sie sieht sofort ein Ergebnis, bekommt eine Rückmeldung vom Chef und macht bei guter Arbeit einen Kunden froh. Ihr Ausbilder ist recht zufrieden mit ihrer ersten Blondierung. Er rät ihr nur, die Haare noch etwas auseinanderzuziehen, damit sich die Wärme nicht staut.

Es ist der 25.März 2015, als Tamara Gundlach beschließt, ihr Studium zu beenden. Ein Mittwoch. Sie hat gerade eine Freundin von deren letzter Abiturprüfung abgeholt, will mit ihr feiern. Da klingelt ihr Handy, eine E-Mail: Die Prüfungsergebnisse für Bildungswissenschaften sind gerade auf der Webseite der Universität veröffentlicht worden. Die Prüfung, die den Grundstein zum Lehrerberuf bildet. Das Fach, das sie spätestens beim zweiten Versuch bestehen muss, um in Hessen unterrichten zu dürfen. Durchgefallen!

Der erste Impuls sind Tränen, der zweite ist der Wunsch, nach Hause zu den Eltern zu fahren. Mit ihnen spricht sie die Optionen durch und entscheidet sich schließlich dafür, das Studium abzubrechen. “Mein Vater hat jeden Tag gemerkt, wie sehr mich das Studium belastet hat”, sagt Gundlach. Auf die Frage, wie es in der Uni gewesen war, bekam er von seiner Tochter grundsätzlich nur eine Antwort: “Scheiße. Wie immer.”

Heute braucht niemand sie nach ihrem Tag zu fragen. Sie erzählt von allein. Während die Kundin wartet, eilt Gundlach zum Lagerraum, holt frische Handtücher, fegt Haare zusammen, serviert mit einem zufriedenen Lächeln Cappuccino. Das Leben kann so unkompliziert sein, sobald das blöde “muss” wegfällt!

17.

Tamaras Vater hat sich besonders darüber Sorgen gemacht, dass …

 

1) das Studium Tamara zu sehr anstrengte.

2) das Studium nur zwei Optionen hatte.

3) sie sich für den Studienabbruch entschied.

4) sie seine Fragen immer öfter ignorierte.


Aus dem Klassenzimmer in den Haarsalon

Nicht alle Studenten finden auf der Universität das, was sie suchen. Viele entdecken ihre berufliche Zukunft im Handwerk, zum Beispiel im Friseursalon. Tamara Gundlach ist Auszubildende im ersten Lehrjahr und legt an diesem Morgen eine neue Kundenkartei an. Seit Juni hat sie die Lehrstelle, seit einem Jahr das Abitur und seit März keinen Studienplatz mehr.

Vor etwas mehr als einem Jahr musste sich Tamara Gundlach entscheiden: Wie soll es nach dem Abitur weitergehen? Oder vielmehr: Was soll sie studieren?

“Ich hatte damals den Gedanken: Ich habe Abitur, also muss ich auch an die Uni”, berichtet sie, während sie der Kundin eine weißliche Masse auf die Haare aufträgt. Gundlach wollte seit ihrer Kindheit Grundschullehrerin werden, doch ihr Notenschnitt war nicht gut genug, um sich um einen Studienplatz gerade im Grundschullehramt zu bewerben. Im Losverfahren bekam sie dann einen Studienplatz für das Lehramt an Gymnasien in Frankfurt, mit der Fächerkombination Politik, Wirtschaft, Philosophie.

Doch der anfängliche Plan, nach fünf Semestern dann doch ins Studium für Grundschullehramt zu wechseln, wurde schnell von dem Gefühl der Motivationslosigkeit abgelöst, wie sie heute sagt. Ihren Studienalltag inmitten Hunderter Studenten selbst zu organisieren hat sie überanstrengt: “Zu unpersönlich, zu unkreativ, zu theoretisch”, so fasst die 20 Jahre alte Studienabbrecherin ihre Schwierigkeiten mit der Uni zusammen.

Für junge Frauen und Männer mit genau solchen Erfahrungen hat die Handwerkskammer Frankfurt/Rhein-Main das Projekt Yourpush aufgelegt. Die Kammer will dabei helfen, Studenten, die sich umorientieren wollen, mit Betrieben in Kontakt zu bringen. Tamara Gundlach braucht diese Hilfe nicht mehr. Die Masse auf dem Kopf der Kundin muss einwirken. “Thommy, können Sie einmal schauen?”, fragt Gundlach ihren Ausbilder. Das mag sie besonders an ihrer Arbeit: Sie sieht sofort ein Ergebnis, bekommt eine Rückmeldung vom Chef und macht bei guter Arbeit einen Kunden froh. Ihr Ausbilder ist recht zufrieden mit ihrer ersten Blondierung. Er rät ihr nur, die Haare noch etwas auseinanderzuziehen, damit sich die Wärme nicht staut.

Es ist der 25.März 2015, als Tamara Gundlach beschließt, ihr Studium zu beenden. Ein Mittwoch. Sie hat gerade eine Freundin von deren letzter Abiturprüfung abgeholt, will mit ihr feiern. Da klingelt ihr Handy, eine E-Mail: Die Prüfungsergebnisse für Bildungswissenschaften sind gerade auf der Webseite der Universität veröffentlicht worden. Die Prüfung, die den Grundstein zum Lehrerberuf bildet. Das Fach, das sie spätestens beim zweiten Versuch bestehen muss, um in Hessen unterrichten zu dürfen. Durchgefallen!

Der erste Impuls sind Tränen, der zweite ist der Wunsch, nach Hause zu den Eltern zu fahren. Mit ihnen spricht sie die Optionen durch und entscheidet sich schließlich dafür, das Studium abzubrechen. “Mein Vater hat jeden Tag gemerkt, wie sehr mich das Studium belastet hat”, sagt Gundlach. Auf die Frage, wie es in der Uni gewesen war, bekam er von seiner Tochter grundsätzlich nur eine Antwort: “Scheiße. Wie immer.”

Heute braucht niemand sie nach ihrem Tag zu fragen. Sie erzählt von allein. Während die Kundin wartet, eilt Gundlach zum Lagerraum, holt frische Handtücher, fegt Haare zusammen, serviert mit einem zufriedenen Lächeln Cappuccino. Das Leben kann so unkompliziert sein, sobald das blöde “muss” wegfällt!

18.

Der Unterschied zwischen dem aktuellen und dem früheren Tagesablauf Tamaras besteht darin, dass …

 

1) sie nur unkomplizierte Aufgaben erledigen soll.

2) die Kunden glücklich über ihre Arbeit sind.

3) sie ihn nicht mehr planen muss.

4) er ihr viel mehr Spaß bringt.


Aus dem Klassenzimmer in den Haarsalon

Nicht alle Studenten finden auf der Universität das, was sie suchen. Viele entdecken ihre berufliche Zukunft im Handwerk, zum Beispiel im Friseursalon. Tamara Gundlach ist Auszubildende im ersten Lehrjahr und legt an diesem Morgen eine neue Kundenkartei an. Seit Juni hat sie die Lehrstelle, seit einem Jahr das Abitur und seit März keinen Studienplatz mehr.

Vor etwas mehr als einem Jahr musste sich Tamara Gundlach entscheiden: Wie soll es nach dem Abitur weitergehen? Oder vielmehr: Was soll sie studieren?

“Ich hatte damals den Gedanken: Ich habe Abitur, also muss ich auch an die Uni”, berichtet sie, während sie der Kundin eine weißliche Masse auf die Haare aufträgt. Gundlach wollte seit ihrer Kindheit Grundschullehrerin werden, doch ihr Notenschnitt war nicht gut genug, um sich um einen Studienplatz gerade im Grundschullehramt zu bewerben. Im Losverfahren bekam sie dann einen Studienplatz für das Lehramt an Gymnasien in Frankfurt, mit der Fächerkombination Politik, Wirtschaft, Philosophie.

Doch der anfängliche Plan, nach fünf Semestern dann doch ins Studium für Grundschullehramt zu wechseln, wurde schnell von dem Gefühl der Motivationslosigkeit abgelöst, wie sie heute sagt. Ihren Studienalltag inmitten Hunderter Studenten selbst zu organisieren hat sie überanstrengt: “Zu unpersönlich, zu unkreativ, zu theoretisch”, so fasst die 20 Jahre alte Studienabbrecherin ihre Schwierigkeiten mit der Uni zusammen.

Für junge Frauen und Männer mit genau solchen Erfahrungen hat die Handwerkskammer Frankfurt/Rhein-Main das Projekt Yourpush aufgelegt. Die Kammer will dabei helfen, Studenten, die sich umorientieren wollen, mit Betrieben in Kontakt zu bringen. Tamara Gundlach braucht diese Hilfe nicht mehr. Die Masse auf dem Kopf der Kundin muss einwirken. “Thommy, können Sie einmal schauen?”, fragt Gundlach ihren Ausbilder. Das mag sie besonders an ihrer Arbeit: Sie sieht sofort ein Ergebnis, bekommt eine Rückmeldung vom Chef und macht bei guter Arbeit einen Kunden froh. Ihr Ausbilder ist recht zufrieden mit ihrer ersten Blondierung. Er rät ihr nur, die Haare noch etwas auseinanderzuziehen, damit sich die Wärme nicht staut.

Es ist der 25.März 2015, als Tamara Gundlach beschließt, ihr Studium zu beenden. Ein Mittwoch. Sie hat gerade eine Freundin von deren letzter Abiturprüfung abgeholt, will mit ihr feiern. Da klingelt ihr Handy, eine E-Mail: Die Prüfungsergebnisse für Bildungswissenschaften sind gerade auf der Webseite der Universität veröffentlicht worden. Die Prüfung, die den Grundstein zum Lehrerberuf bildet. Das Fach, das sie spätestens beim zweiten Versuch bestehen muss, um in Hessen unterrichten zu dürfen. Durchgefallen!

Der erste Impuls sind Tränen, der zweite ist der Wunsch, nach Hause zu den Eltern zu fahren. Mit ihnen spricht sie die Optionen durch und entscheidet sich schließlich dafür, das Studium abzubrechen. “Mein Vater hat jeden Tag gemerkt, wie sehr mich das Studium belastet hat”, sagt Gundlach. Auf die Frage, wie es in der Uni gewesen war, bekam er von seiner Tochter grundsätzlich nur eine Antwort: “Scheiße. Wie immer.”

Heute braucht niemand sie nach ihrem Tag zu fragen. Sie erzählt von allein. Während die Kundin wartet, eilt Gundlach zum Lagerraum, holt frische Handtücher, fegt Haare zusammen, serviert mit einem zufriedenen Lächeln Cappuccino. Das Leben kann so unkompliziert sein, sobald das blöde “muss” wegfällt!

19.

Преобразуйте, если это необходимо, слово REISE так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Doris Dörrie trampte in der Sowjetunion, fuhr durch Südamerika, war häufig in Asien unterwegs. Es sind auch

__________________________ zu sich selbst, die dann in ihren Filmen und Büchern wiederkehren.

20.

Преобразуйте, если это необходимо, слово DAS так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Sie wuchs in Hannover in einer Arztfamilie auf und studierte nach _____________________ Abitur von 1973—1975 Theaterwissenschaft und Schauspiel in Kalifornien und New York.

21.

Преобразуйте, если это необходимо, слово DREHEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Von 1975 bis 1978 studierte sie an der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Doris Dörrie ____________ Kinderfilme (z.B. «Paula aus Portugal») und Dokumentarfilme.

22.

Преобразуйте, если это необходимо, слово DREI так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Ihr _________ Kinofilm, die Komödie «Männer» (1985), wurde im In- und Ausland ein überragender Publikumserfolg und machte Doris Dörrie weltweit bekannt.

23.

Преобразуйте, если это необходимо, слово NÄCHSTER так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

1989 gründete Dörrie mit Freundinnen die Cobra Filmproduktions GmbH, die ihre _____________ Filme herstellte.

24.

Преобразуйте, если это необходимо, слово WERDEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Seit 1987 schrieb sie auch, unter anderem Kurzgeschichten, die mehrfach ausgezeichnet ________________.

25.

Преобразуйте, если это необходимо, слово NEHMEN так, чтобы оно грамматически соответствовало содержанию текста.

 

Filme und Bücher ergänzen sich. Im Januar 2003 ______________ Doris Dörrie den Kulturellen Ehrenpreis der Stadt München entgegen. Es war ihre neunte Auszeichnung.

 

26.

Образуйте от слова GESETZ однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Der Fahrradhelm dient dem Schutz des Radfahrers. Er ist zwar nicht __________vorgeschrieben, dennoch sollte er getragen werden.

27.

Образуйте от слова ERFINDEN однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Nun ist der Radhelm allerdings nicht unbedingt die schickste __________, die man sich vorstellen kann. Sie sind unförmig, sind mit Motiven bedruckt oder leuchten schon von weitem in Neonfarben.

28.

Образуйте от слова ERWACHSEN однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Für Kinder lustig, für _________ nur bedingt schön – die Ästhetik bleibt hier eindeutig auf der Strecke. Nun gibt es daher eine neue Idee: Der Helm wird als Mütze getarnt! Dazu werden die speziellen Helme mit Hüten oder Mützen überzogen.

29.

Образуйте от слова SICHER однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Die Mode rettet hier also den Radfahrer und bringt _________und Ästhetik zusammen. In vielen Fahrradfachgeschäften sind die Helme schon zu bekommen, bei denen auf den ersten Blick niemand erkennt, ob es sich um Helm oder Hut handelt.

30.

Образуйте от слова ENTWICKLUNG однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Viele Unternehmen haben inzwischen die Idee des Hut-Helms _________ und bringen verschiedene Modelle heraus.

31.

Образуйте от слова MODE однокоренное слово так, чтобы оно грамматически и лексически соответствовало содержанию текста.

 

Sie sehen die Fahrradhelme eher als ___________ Accessoire, an dem sicherheitstechnisch noch gearbeitet werden muss.

32.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) erinnern

2) merken

3) ersinnen

4) einfallen


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Wir wohnen ländlich

Auch an den Bäcker, der in den siebziger und achtziger Jahren dreimal in der Woche von Geyen kam, und den Lebensmittelhändler, der zweimal in der Woche Manstedten ansteuerte, kann sich Klara Pesch noch gut 32____________. In den vergangenen 50 Jahren hat sich der Ort «total» 33_____________. «Früher hieß es, es gibt mehr Kühe als Menschen», zitiert Klara Pesch. Die Landwirtschaft ist nach und nach verschwunden - nur Landwirt Simonis ist noch aktiv -, heute ist Manstedten ein 34_____________ mit vielen jungen Familien und Kindern. Für Klara Pesch, die sich nur langsam in dem kleinen Ort eingelebt hat, gibt es keinen 35______________ mehr: «Ich möchte nicht mehr weg.» Anders als ihre Schwiegermutter Klara Pesch hat sich Stephanie Pesch (39) auf Anhieb wohlgefühlt in Manstedten. Durch А26______________ heutigen Mann Karl ist sie seit 16 Jahren mit dem Ort verbunden. Die Ruhe und die Natur haben es der gebürtigen Hessin angetan. «Es ist ein Dorf im Grünen. Als Stadtmensch habe ich es immer 37_____________, die Joggingschuhe vor der Haustür anziehen und loslaufen zu können», sagt sie. Anfangs hat sie noch in Köln-Ossendorf gearbeitet, doch ist sie immer froh gewesen, wenn sie abends aus der aufgeheizten Stadt nach Hause zurückgekehrt ist. In den vergangenen Jahren hat sich der Ort positiv verändert. «Es ist schön, dass jetzt junge Familien hier leben. Es ist mehr Leben im Ort, man trifft sich. Sonst wäre es 38_________________», sagt sie.

33.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) verändert

2) ändert

3) verwendet

4) umändert


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Wir wohnen ländlich

Auch an den Bäcker, der in den siebziger und achtziger Jahren dreimal in der Woche von Geyen kam, und den Lebensmittelhändler, der zweimal in der Woche Manstedten ansteuerte, kann sich Klara Pesch noch gut 32____________. In den vergangenen 50 Jahren hat sich der Ort «total» 33_____________. «Früher hieß es, es gibt mehr Kühe als Menschen», zitiert Klara Pesch. Die Landwirtschaft ist nach und nach verschwunden - nur Landwirt Simonis ist noch aktiv -, heute ist Manstedten ein 34_____________ mit vielen jungen Familien und Kindern. Für Klara Pesch, die sich nur langsam in dem kleinen Ort eingelebt hat, gibt es keinen 35______________ mehr: «Ich möchte nicht mehr weg.» Anders als ihre Schwiegermutter Klara Pesch hat sich Stephanie Pesch (39) auf Anhieb wohlgefühlt in Manstedten. Durch А26______________ heutigen Mann Karl ist sie seit 16 Jahren mit dem Ort verbunden. Die Ruhe und die Natur haben es der gebürtigen Hessin angetan. «Es ist ein Dorf im Grünen. Als Stadtmensch habe ich es immer 37_____________, die Joggingschuhe vor der Haustür anziehen und loslaufen zu können», sagt sie. Anfangs hat sie noch in Köln-Ossendorf gearbeitet, doch ist sie immer froh gewesen, wenn sie abends aus der aufgeheizten Stadt nach Hause zurückgekehrt ist. In den vergangenen Jahren hat sich der Ort positiv verändert. «Es ist schön, dass jetzt junge Familien hier leben. Es ist mehr Leben im Ort, man trifft sich. Sonst wäre es 38_________________», sagt sie.

34.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) Ortschaft

2) Stadt

3) Stelle

4) Ort


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Wir wohnen ländlich

Auch an den Bäcker, der in den siebziger und achtziger Jahren dreimal in der Woche von Geyen kam, und den Lebensmittelhändler, der zweimal in der Woche Manstedten ansteuerte, kann sich Klara Pesch noch gut 32____________. In den vergangenen 50 Jahren hat sich der Ort «total» 33_____________. «Früher hieß es, es gibt mehr Kühe als Menschen», zitiert Klara Pesch. Die Landwirtschaft ist nach und nach verschwunden - nur Landwirt Simonis ist noch aktiv -, heute ist Manstedten ein 34_____________ mit vielen jungen Familien und Kindern. Für Klara Pesch, die sich nur langsam in dem kleinen Ort eingelebt hat, gibt es keinen 35______________ mehr: «Ich möchte nicht mehr weg.» Anders als ihre Schwiegermutter Klara Pesch hat sich Stephanie Pesch (39) auf Anhieb wohlgefühlt in Manstedten. Durch А26______________ heutigen Mann Karl ist sie seit 16 Jahren mit dem Ort verbunden. Die Ruhe und die Natur haben es der gebürtigen Hessin angetan. «Es ist ein Dorf im Grünen. Als Stadtmensch habe ich es immer 37_____________, die Joggingschuhe vor der Haustür anziehen und loslaufen zu können», sagt sie. Anfangs hat sie noch in Köln-Ossendorf gearbeitet, doch ist sie immer froh gewesen, wenn sie abends aus der aufgeheizten Stadt nach Hause zurückgekehrt ist. In den vergangenen Jahren hat sich der Ort positiv verändert. «Es ist schön, dass jetzt junge Familien hier leben. Es ist mehr Leben im Ort, man trifft sich. Sonst wäre es 38_________________», sagt sie.

35.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) Zwang

2) Zweifel

3) Zustand

4) Zögern


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Wir wohnen ländlich

Auch an den Bäcker, der in den siebziger und achtziger Jahren dreimal in der Woche von Geyen kam, und den Lebensmittelhändler, der zweimal in der Woche Manstedten ansteuerte, kann sich Klara Pesch noch gut 32____________. In den vergangenen 50 Jahren hat sich der Ort «total» 33_____________. «Früher hieß es, es gibt mehr Kühe als Menschen», zitiert Klara Pesch. Die Landwirtschaft ist nach und nach verschwunden - nur Landwirt Simonis ist noch aktiv -, heute ist Manstedten ein 34_____________ mit vielen jungen Familien und Kindern. Für Klara Pesch, die sich nur langsam in dem kleinen Ort eingelebt hat, gibt es keinen 35______________ mehr: «Ich möchte nicht mehr weg.» Anders als ihre Schwiegermutter Klara Pesch hat sich Stephanie Pesch (39) auf Anhieb wohlgefühlt in Manstedten. Durch А26______________ heutigen Mann Karl ist sie seit 16 Jahren mit dem Ort verbunden. Die Ruhe und die Natur haben es der gebürtigen Hessin angetan. «Es ist ein Dorf im Grünen. Als Stadtmensch habe ich es immer 37_____________, die Joggingschuhe vor der Haustür anziehen und loslaufen zu können», sagt sie. Anfangs hat sie noch in Köln-Ossendorf gearbeitet, doch ist sie immer froh gewesen, wenn sie abends aus der aufgeheizten Stadt nach Hause zurückgekehrt ist. In den vergangenen Jahren hat sich der Ort positiv verändert. «Es ist schön, dass jetzt junge Familien hier leben. Es ist mehr Leben im Ort, man trifft sich. Sonst wäre es 38_________________», sagt sie.

36.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) seinen

2) ihren

3) Ihren

4) euren


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Wir wohnen ländlich

Auch an den Bäcker, der in den siebziger und achtziger Jahren dreimal in der Woche von Geyen kam, und den Lebensmittelhändler, der zweimal in der Woche Manstedten ansteuerte, kann sich Klara Pesch noch gut 32____________. In den vergangenen 50 Jahren hat sich der Ort «total» 33_____________. «Früher hieß es, es gibt mehr Kühe als Menschen», zitiert Klara Pesch. Die Landwirtschaft ist nach und nach verschwunden - nur Landwirt Simonis ist noch aktiv -, heute ist Manstedten ein 34_____________ mit vielen jungen Familien und Kindern. Für Klara Pesch, die sich nur langsam in dem kleinen Ort eingelebt hat, gibt es keinen 35______________ mehr: «Ich möchte nicht mehr weg.» Anders als ihre Schwiegermutter Klara Pesch hat sich Stephanie Pesch (39) auf Anhieb wohlgefühlt in Manstedten. Durch А26______________ heutigen Mann Karl ist sie seit 16 Jahren mit dem Ort verbunden. Die Ruhe und die Natur haben es der gebürtigen Hessin angetan. «Es ist ein Dorf im Grünen. Als Stadtmensch habe ich es immer 37_____________, die Joggingschuhe vor der Haustür anziehen und loslaufen zu können», sagt sie. Anfangs hat sie noch in Köln-Ossendorf gearbeitet, doch ist sie immer froh gewesen, wenn sie abends aus der aufgeheizten Stadt nach Hause zurückgekehrt ist. In den vergangenen Jahren hat sich der Ort positiv verändert. «Es ist schön, dass jetzt junge Familien hier leben. Es ist mehr Leben im Ort, man trifft sich. Sonst wäre es 38_________________», sagt sie.

37.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) gelogen

2) gelebt

3) gelobt

4) geliebt


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Wir wohnen ländlich

Auch an den Bäcker, der in den siebziger und achtziger Jahren dreimal in der Woche von Geyen kam, und den Lebensmittelhändler, der zweimal in der Woche Manstedten ansteuerte, kann sich Klara Pesch noch gut 32____________. In den vergangenen 50 Jahren hat sich der Ort «total» 33_____________. «Früher hieß es, es gibt mehr Kühe als Menschen», zitiert Klara Pesch. Die Landwirtschaft ist nach und nach verschwunden - nur Landwirt Simonis ist noch aktiv -, heute ist Manstedten ein 34_____________ mit vielen jungen Familien und Kindern. Für Klara Pesch, die sich nur langsam in dem kleinen Ort eingelebt hat, gibt es keinen 35______________ mehr: «Ich möchte nicht mehr weg.» Anders als ihre Schwiegermutter Klara Pesch hat sich Stephanie Pesch (39) auf Anhieb wohlgefühlt in Manstedten. Durch А26______________ heutigen Mann Karl ist sie seit 16 Jahren mit dem Ort verbunden. Die Ruhe und die Natur haben es der gebürtigen Hessin angetan. «Es ist ein Dorf im Grünen. Als Stadtmensch habe ich es immer 37_____________, die Joggingschuhe vor der Haustür anziehen und loslaufen zu können», sagt sie. Anfangs hat sie noch in Köln-Ossendorf gearbeitet, doch ist sie immer froh gewesen, wenn sie abends aus der aufgeheizten Stadt nach Hause zurückgekehrt ist. In den vergangenen Jahren hat sich der Ort positiv verändert. «Es ist schön, dass jetzt junge Familien hier leben. Es ist mehr Leben im Ort, man trifft sich. Sonst wäre es 38_________________», sagt sie.

38.

Вставьте пропущенное слово:

 

1) langsam

2) langweilig

3) langlebig

4) lang


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Wir wohnen ländlich

Auch an den Bäcker, der in den siebziger und achtziger Jahren dreimal in der Woche von Geyen kam, und den Lebensmittelhändler, der zweimal in der Woche Manstedten ansteuerte, kann sich Klara Pesch noch gut 32____________. In den vergangenen 50 Jahren hat sich der Ort «total» 33_____________. «Früher hieß es, es gibt mehr Kühe als Menschen», zitiert Klara Pesch. Die Landwirtschaft ist nach und nach verschwunden - nur Landwirt Simonis ist noch aktiv -, heute ist Manstedten ein 34_____________ mit vielen jungen Familien und Kindern. Für Klara Pesch, die sich nur langsam in dem kleinen Ort eingelebt hat, gibt es keinen 35______________ mehr: «Ich möchte nicht mehr weg.» Anders als ihre Schwiegermutter Klara Pesch hat sich Stephanie Pesch (39) auf Anhieb wohlgefühlt in Manstedten. Durch А26______________ heutigen Mann Karl ist sie seit 16 Jahren mit dem Ort verbunden. Die Ruhe und die Natur haben es der gebürtigen Hessin angetan. «Es ist ein Dorf im Grünen. Als Stadtmensch habe ich es immer 37_____________, die Joggingschuhe vor der Haustür anziehen und loslaufen zu können», sagt sie. Anfangs hat sie noch in Köln-Ossendorf gearbeitet, doch ist sie immer froh gewesen, wenn sie abends aus der aufgeheizten Stadt nach Hause zurückgekehrt ist. In den vergangenen Jahren hat sich der Ort positiv verändert. «Es ist schön, dass jetzt junge Familien hier leben. Es ist mehr Leben im Ort, man trifft sich. Sonst wäre es 38_________________», sagt sie.

39.

Ihr deutscher Brieffreund Michael aus Nürnberg schreibt über junge Menschen, die allein wohnen wollen:

 

... In Deutschland wollen Jugendliche so bald wie möglich allein wohnen. Sie wollen unabhängig von ihren Eltern sein. Was meinst du daran? Und was meinen deine Freunde daran? Bist du bereit nach dem Schulabschluss deine Familie zu verlassen? Ist es einfach in Russland, ein Haus oder eine Wohnung für Studenten zu mieten?

Übrigens, ich bin gerade von einer Reise nach Österreich zurückgekehrt ...

 

Nun möchten Sie Michael über die Jugendlichen in Russland erzählen. Schreiben Sie einen Brief, in dem Sie:

• Fragen von Michael beantworten;

• 3 Fragen zu seiner Reise nach Österreich formulieren.

Der Brief soll 100–140 Wörter enthalten. Beachten Sie die üblichen Regeln für Briefformeln. Sie haben 20 Minuten für diese Aufgabe.

40.

Выберите только ОДНО из двух предложенных высказываний и выразите своё мнение по предложенной проблеме согласно данному плану.

 

Nehmen Sie Stellung zu einer von folgenden Aussagen.

 

1. „Viele Menschen mögen Seifenopern, weil sie sie angenehm und realistisch finden.“

2. „Einige sind der Meinung, dass der 11-Klässler keine Freizeit haben sollte, denn er sollte sich völlig auf das Lernen konzentrieren.“

 

Wie ist Ihre Meinung zu der gewählten Aussage? Sind Sie damit einverstanden?

 

Halten Sie sich bei der Bearbeitung an folgendes Vorgehen:

− Einleitung — erklären Sie die Problematik allgemein, umschreiben Sie dabei die Aussage mit anderen Worten;

− Legen Sie Ihre persönliche Auffassung zum Problem dar — erläutern Sie Ihre Meinung und führen Sie 2–3 Argumente dafür an;

− Gegenmeinung — formulieren Sie mögliche andere Meinungen, die nicht der ihren entsprechen, führen Sie 1–2 Argumente auf;

− Erklären Sie, warum Sie diesen Argumenten nicht zustimmen können;

− Schlussfolgerung — fassen Sie Ihre Überlegungen kurz zusammen und formulieren Sie eine abschließende Einschätzung Ihrer Aussage.

 

Der Umfang Ihres Textes: 200–250 Wörter.

41.

Stellen Sie sich vor, dass Sie zusammen mit Ihrem Freund/Ihrer Freundin an einem Projekt arbeiten. Sie haben einen interessanten Beitrag für Ihr Projekt gefunden und wollen ihn Ihrem Freund/Ihrer Freundin vorlesen. Lesen Sie diesen Beitrag zunächst 1,5 Minuten still und danach laut vor. Sie haben zum Vorlesen höchstens 1,5 Minuten Zeit.

 

Charles Darwin war auf Kochkunst und auf Wissenschaft versessen, einmal aß er sogar Öl. Während er Theologie an Cambridge University studierte, wurde er Mitglied im sogenannten „Glutton Club“ („Vielfraß-Club“), dessen Ziel es war, außergewöhnliche Tiere zu essen. In Erklärungen seiner Schriften beachtete Darwin´s Sohn, dass der Glutton Club unter anderem Falken und Rohrdommel genoss.

Im Laufe der Jahre innehatte Darwin besondere Stelle im akademischen Bereich und verlor seinen Glauben an Gott, aber er verlor nie seine Lust zu ungewöhnlicher Küche. In den Galapagosinseln verschlang Darwin ein paar Riesenschildkröten. Ohne die Bedeutung der Riesenschildkröten zu seiner späteren Evolutionstheorie zu wissen, hat er achtundvierzig Schildkröten an Bord der Beagle geladen. Darwin und seine Kameraden aßen alle und warfen die Schalen über Bord.

42.

Sehen Sie sich folgende Anzeige an.

 

 

Sie haben beschlossen, dieses iPad zu kaufen. Sie möchten aber gern mehr darüber wissen. Überlegen Sie innerhalb von 1,5 Minuten 5 direkte Fragen zu den folgenden Stichpunkten:

 

1) Interner Speicher

2) kostenlose Lieferung

3) Sonderangebote

4) Vorteile

5) schwarze Farbe

 

Sie haben 20 Sekunden Zeit, um jede Frage zu stellen.

43.

Stellen Sie sich vor, dass diese Fotos aus Ihrem Fotoalbum stammen. Wählen Sie ein Foto, um es Ihrem Freund/Ihrer Freundin zu zeigen und darüber zu erzählen.

 

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Halten Sie sich — wenn Sie über das gewählte Foto erzählen — an folgende Stichpunkte:

 

• Wann und wo wurde das Foto gemacht?

• Was oder wen zeigt das Foto?

• Was passiert da gerade?

• Warum bewahren Sie das Foto in Ihrem Fotoalbum auf?

• Warum haben Sie beschlossen, das Foto Ihrem Freund/Ihrer Freundin zu zeigen?

 

Sprechen Sie zusammenhängend. Fangen Sie mit folgendem Satz an: „Ich habe das Foto № … gewählt“.

44.

Sehen Sie sich zwei Fotos an. Sie sollen die zwei Fotos vergleichen und anschließend darüber berichten, was beide Fotos unterscheidet und verbindet. Halten Sie sich dabei an folgenden Plan:

 

• beschreiben Sie kurz beide Fotos

• sagen Sie, was beide Fotos gemeinsam haben

• sprechen Sie darüber, was beide Fotos unterscheidet

• sagen Sie, welches Lesen Sie vorziehen

• erklären Sie, warum

 

Sie haben 1,5 Minuten Zeit zur Vorbereitung und danach höchstens 2 Minuten Zeit zum Sprechen (12–15 Sätze). Sprechen Sie zusammenhängend.