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Задание 3 № 153

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"Peace Wall" ist eine Wand, die ...

 

1) mit Kultur eines Landes bekannt macht.

2) eine Friedensbotschaft vermittelt.

3) örtliche Politik verständlich macht.

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Задание 4 № 154

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Als Vogel den Irak besuchte, ...

 

1) warnte man ihn vor der Reise.

2) fuhr er mit dem Auto über die Grenze.

3) wurde er von Amtleuten verfolgt.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

2
Задание 5 № 155

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Als Vogel im Irak arbeitete, ...

 

1) waren die Iraker von seinem Mut beeindruckt.

2) war seine Malerei nur Kindern interessant.

3) beleuchteten die Medien seine Arbeit.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

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Задание 6 № 156

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In Kingston hat es Vogel besonders beeindruckt, ...

 

1) dass die Kinder auf Hausbooten wohnen.

2) wie sich das Leben in armen Vierteln abspielt.

3) dass er einem Treffen mit Rebellenführern persönlich beiwohnen konnte.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

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Задание 7 № 157

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Es kam auch während Vogels Reisen dazu, dass ...

 

1) er sich mehrmals Gefahr ausgesetzt hat.

2) er sich am Aufstand beteiligte.

3) er illegal eine Grenze passierte.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

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Задание 8 № 158

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Das Projekt wird größtenteils dadurch finanziert, dass ...

 

1) regionale Künstlerorganisationen Vogels Aufenthalt bezahlen.

2) private Personen Geld für seine Reisen geben.

3) Vogel sein eigenes Geld dafür aufbringen muss.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

6
Задание 9 № 159

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Vogel setzt seine Arbeit fort, obwohl ...

 

1) er von manchen auch gescholten wird.

2) seine Anstrengungen nutzlos sind.

3) das Projekt viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.
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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

Задание 4 № 154

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

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Als Vogel den Irak besuchte, ...

 

1) warnte man ihn vor der Reise.

2) fuhr er mit dem Auto über die Grenze.

3) wurde er von Amtleuten verfolgt.

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Задание 3 № 153

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"Peace Wall" ist eine Wand, die ...

 

1) mit Kultur eines Landes bekannt macht.

2) eine Friedensbotschaft vermittelt.

3) örtliche Politik verständlich macht.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

2
Задание 5 № 155

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Als Vogel im Irak arbeitete, ...

 

1) waren die Iraker von seinem Mut beeindruckt.

2) war seine Malerei nur Kindern interessant.

3) beleuchteten die Medien seine Arbeit.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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3
Задание 6 № 156

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In Kingston hat es Vogel besonders beeindruckt, ...

 

1) dass die Kinder auf Hausbooten wohnen.

2) wie sich das Leben in armen Vierteln abspielt.

3) dass er einem Treffen mit Rebellenführern persönlich beiwohnen konnte.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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4
Задание 7 № 157

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Es kam auch während Vogels Reisen dazu, dass ...

 

1) er sich mehrmals Gefahr ausgesetzt hat.

2) er sich am Aufstand beteiligte.

3) er illegal eine Grenze passierte.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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5
Задание 8 № 158

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Das Projekt wird größtenteils dadurch finanziert, dass ...

 

1) regionale Künstlerorganisationen Vogels Aufenthalt bezahlen.

2) private Personen Geld für seine Reisen geben.

3) Vogel sein eigenes Geld dafür aufbringen muss.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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6
Задание 9 № 159

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Vogel setzt seine Arbeit fort, obwohl ...

 

1) er von manchen auch gescholten wird.

2) seine Anstrengungen nutzlos sind.

3) das Projekt viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.
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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

Задание 5 № 155

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Als Vogel im Irak arbeitete, ...

 

1) waren die Iraker von seinem Mut beeindruckt.

2) war seine Malerei nur Kindern interessant.

3) beleuchteten die Medien seine Arbeit.

1
Задание 3 № 153

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"Peace Wall" ist eine Wand, die ...

 

1) mit Kultur eines Landes bekannt macht.

2) eine Friedensbotschaft vermittelt.

3) örtliche Politik verständlich macht.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

2
Задание 4 № 154

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Als Vogel den Irak besuchte, ...

 

1) warnte man ihn vor der Reise.

2) fuhr er mit dem Auto über die Grenze.

3) wurde er von Amtleuten verfolgt.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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3
Задание 6 № 156

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In Kingston hat es Vogel besonders beeindruckt, ...

 

1) dass die Kinder auf Hausbooten wohnen.

2) wie sich das Leben in armen Vierteln abspielt.

3) dass er einem Treffen mit Rebellenführern persönlich beiwohnen konnte.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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4
Задание 7 № 157

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Es kam auch während Vogels Reisen dazu, dass ...

 

1) er sich mehrmals Gefahr ausgesetzt hat.

2) er sich am Aufstand beteiligte.

3) er illegal eine Grenze passierte.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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Задание 8 № 158

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Das Projekt wird größtenteils dadurch finanziert, dass ...

 

1) regionale Künstlerorganisationen Vogels Aufenthalt bezahlen.

2) private Personen Geld für seine Reisen geben.

3) Vogel sein eigenes Geld dafür aufbringen muss.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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6
Задание 9 № 159

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Vogel setzt seine Arbeit fort, obwohl ...

 

1) er von manchen auch gescholten wird.

2) seine Anstrengungen nutzlos sind.

3) das Projekt viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

Задание 6 № 156

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In Kingston hat es Vogel besonders beeindruckt, ...

 

1) dass die Kinder auf Hausbooten wohnen.

2) wie sich das Leben in armen Vierteln abspielt.

3) dass er einem Treffen mit Rebellenführern persönlich beiwohnen konnte.

1
Задание 3 № 153

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"Peace Wall" ist eine Wand, die ...

 

1) mit Kultur eines Landes bekannt macht.

2) eine Friedensbotschaft vermittelt.

3) örtliche Politik verständlich macht.

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Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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2
Задание 4 № 154

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Als Vogel den Irak besuchte, ...

 

1) warnte man ihn vor der Reise.

2) fuhr er mit dem Auto über die Grenze.

3) wurde er von Amtleuten verfolgt.

Расшифровка записи

Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

3
Задание 5 № 155

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Als Vogel im Irak arbeitete, ...

 

1) waren die Iraker von seinem Mut beeindruckt.

2) war seine Malerei nur Kindern interessant.

3) beleuchteten die Medien seine Arbeit.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

4
Задание 7 № 157

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Es kam auch während Vogels Reisen dazu, dass ...

 

1) er sich mehrmals Gefahr ausgesetzt hat.

2) er sich am Aufstand beteiligte.

3) er illegal eine Grenze passierte.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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5
Задание 8 № 158

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Das Projekt wird größtenteils dadurch finanziert, dass ...

 

1) regionale Künstlerorganisationen Vogels Aufenthalt bezahlen.

2) private Personen Geld für seine Reisen geben.

3) Vogel sein eigenes Geld dafür aufbringen muss.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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6
Задание 9 № 159

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Vogel setzt seine Arbeit fort, obwohl ...

 

1) er von manchen auch gescholten wird.

2) seine Anstrengungen nutzlos sind.

3) das Projekt viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.
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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

Задание 7 № 157

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Es kam auch während Vogels Reisen dazu, dass ...

 

1) er sich mehrmals Gefahr ausgesetzt hat.

2) er sich am Aufstand beteiligte.

3) er illegal eine Grenze passierte.

1
Задание 3 № 153

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"Peace Wall" ist eine Wand, die ...

 

1) mit Kultur eines Landes bekannt macht.

2) eine Friedensbotschaft vermittelt.

3) örtliche Politik verständlich macht.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

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Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

2
Задание 4 № 154

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

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Als Vogel den Irak besuchte, ...

 

1) warnte man ihn vor der Reise.

2) fuhr er mit dem Auto über die Grenze.

3) wurde er von Amtleuten verfolgt.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

3
Задание 5 № 155

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Als Vogel im Irak arbeitete, ...

 

1) waren die Iraker von seinem Mut beeindruckt.

2) war seine Malerei nur Kindern interessant.

3) beleuchteten die Medien seine Arbeit.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

4
Задание 6 № 156

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In Kingston hat es Vogel besonders beeindruckt, ...

 

1) dass die Kinder auf Hausbooten wohnen.

2) wie sich das Leben in armen Vierteln abspielt.

3) dass er einem Treffen mit Rebellenführern persönlich beiwohnen konnte.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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5
Задание 8 № 158

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Das Projekt wird größtenteils dadurch finanziert, dass ...

 

1) regionale Künstlerorganisationen Vogels Aufenthalt bezahlen.

2) private Personen Geld für seine Reisen geben.

3) Vogel sein eigenes Geld dafür aufbringen muss.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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6
Задание 9 № 159

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Vogel setzt seine Arbeit fort, obwohl ...

 

1) er von manchen auch gescholten wird.

2) seine Anstrengungen nutzlos sind.

3) das Projekt viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.
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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

Задание 8 № 158

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Das Projekt wird größtenteils dadurch finanziert, dass ...

 

1) regionale Künstlerorganisationen Vogels Aufenthalt bezahlen.

2) private Personen Geld für seine Reisen geben.

3) Vogel sein eigenes Geld dafür aufbringen muss.

1
Задание 3 № 153

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"Peace Wall" ist eine Wand, die ...

 

1) mit Kultur eines Landes bekannt macht.

2) eine Friedensbotschaft vermittelt.

3) örtliche Politik verständlich macht.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

2
Задание 4 № 154

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Als Vogel den Irak besuchte, ...

 

1) warnte man ihn vor der Reise.

2) fuhr er mit dem Auto über die Grenze.

3) wurde er von Amtleuten verfolgt.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

3
Задание 5 № 155

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

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Als Vogel im Irak arbeitete, ...

 

1) waren die Iraker von seinem Mut beeindruckt.

2) war seine Malerei nur Kindern interessant.

3) beleuchteten die Medien seine Arbeit.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

4
Задание 6 № 156

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In Kingston hat es Vogel besonders beeindruckt, ...

 

1) dass die Kinder auf Hausbooten wohnen.

2) wie sich das Leben in armen Vierteln abspielt.

3) dass er einem Treffen mit Rebellenführern persönlich beiwohnen konnte.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

5
Задание 7 № 157

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Es kam auch während Vogels Reisen dazu, dass ...

 

1) er sich mehrmals Gefahr ausgesetzt hat.

2) er sich am Aufstand beteiligte.

3) er illegal eine Grenze passierte.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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6
Задание 9 № 159

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Vogel setzt seine Arbeit fort, obwohl ...

 

1) er von manchen auch gescholten wird.

2) seine Anstrengungen nutzlos sind.

3) das Projekt viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.
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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

Задание 9 № 159

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Vogel setzt seine Arbeit fort, obwohl ...

 

1) er von manchen auch gescholten wird.

2) seine Anstrengungen nutzlos sind.

3) das Projekt viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt.

1
Задание 3 № 153

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"Peace Wall" ist eine Wand, die ...

 

1) mit Kultur eines Landes bekannt macht.

2) eine Friedensbotschaft vermittelt.

3) örtliche Politik verständlich macht.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

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2
Задание 4 № 154

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Als Vogel den Irak besuchte, ...

 

1) warnte man ihn vor der Reise.

2) fuhr er mit dem Auto über die Grenze.

3) wurde er von Amtleuten verfolgt.

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Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

3
Задание 5 № 155

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

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Als Vogel im Irak arbeitete, ...

 

1) waren die Iraker von seinem Mut beeindruckt.

2) war seine Malerei nur Kindern interessant.

3) beleuchteten die Medien seine Arbeit.

Расшифровка записи

Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

4
Задание 6 № 156

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In Kingston hat es Vogel besonders beeindruckt, ...

 

1) dass die Kinder auf Hausbooten wohnen.

2) wie sich das Leben in armen Vierteln abspielt.

3) dass er einem Treffen mit Rebellenführern persönlich beiwohnen konnte.

Расшифровка записи

Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

5
Задание 7 № 157

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Es kam auch während Vogels Reisen dazu, dass ...

 

1) er sich mehrmals Gefahr ausgesetzt hat.

2) er sich am Aufstand beteiligte.

3) er illegal eine Grenze passierte.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

6
Задание 8 № 158

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Das Projekt wird größtenteils dadurch finanziert, dass ...

 

1) regionale Künstlerorganisationen Vogels Aufenthalt bezahlen.

2) private Personen Geld für seine Reisen geben.

3) Vogel sein eigenes Geld dafür aufbringen muss.

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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.
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Der Graffitibotschafter

Seit zwei Jahren reist Julian Vogel in Krisengebiete. Er malt Graffitis an Wände und will so Frieden stiften.

jetzt.de: Julian, was ist eine „Peace Wall“?

Julian Vogel: Alle Wände sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Hintergrund findet sich die blau-weiße Friedenstaube sowie die Landesflagge des jeweiligen Landes. Das Hauptmotiv bezieht sich auf die vorherrschende Situation vor Ort oder die Kultur und ist für die Menschen vor Ort leicht verständlich. Außerdem ist ein Slogan in der Landessprache eingebaut, der sich mit dem Thema Frieden auseinandersetzt.

jetzt.de: Wie war es, als du den Irak besucht und deine erste Peace Wall gemalt hast?

Vogel: Ich hatte ein mulmiges Gefühl, als ich zu Fuß die Grenze überschritt. Schließlich habe ich täglich die Schreckensnachrichten des Krieges verfolgt. Selbst das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Bagdad rieten mir ab, in den Irak zu kommen. Im Notfall „könnten sie mir keinerlei Hilfe gewähren“. Doch ich habe meinem Freund und Begleiter Karwan geglaubt, dass ich bei seiner Familie gut aufgehoben sei und mir keine Sorgen zu machen bräuchte.

jetzt.de: Wie war die Reaktion der Einheimischen auf deine Friedensmalerei?

Vogel: Beeindruckend. Scharen von Kindern kamen aus dem Nachbardorf, Reisebusse hielten an, um Fotos von der Wand zu machen. Radio- und Fernsehteams begleiteten meine Arbeit. Es war nicht nur das Bild, das Symbolwert hatte, sondern auch die Wand, die zu einem ehemaligen Palastbau des Diktators Saddam Hussein gehört hat.

jetzt.de: Du hast schon viele Länder besucht und dort deine Peace Wall verewigt. Nach welchen Kriterien wählst du die Orte aus?

Vogel: Zum Teil sind es Krisengebiete, zum Teil aber auch Kulturhochburgen, soziale Brennpunkte oder einfach Orte des Friedens.

jetzt.de: Welche Orte haben dich besonders beeindruckt?

Vogel: In Indien habe ich Freundschaft mit Jugendlichen geschlossen, die auf Hausbooten vor meiner Wand gewohnt haben. Sie haben mir Tipps gegeben, wie ich mich zurechtfinden kann. Oft saßen wir am Ufer und haben Erfahrungen und Geschichten aus unseren Kulturen ausgetauscht. In Kingston habe ich einen Jungen namens Richard kennengelernt, der uns später zu sich nach Hause eingeladen hat. Wir haben seine Familie kennengelernt und er hat mir seine Zeichnungen gezeigt. Das besondere war, dass er in einem sehr armen Viertel von Kingston gewohnt hat, das ohne Begleitung nicht von einem Weißen betreten werden konnte. Es war sehr eindrucksvoll zu sehen, wie sich das Leben dort abspielt. Von Martin, dem Sprecher des Bürgermeisters von Gulu/Uganda, habe ich erfahren, was das Leben in einem Bürgerkrieg bedeutet. Er hat von seiner Arbeit während der Unruhen und seinen persönlichen Begegnungen mit dem Rebellenführer erzählt.

jetzt.de: Hast du brenzlige Situationen erlebt?

Vogel: Natürlich bin ich auch in Situationen gekommen, in denen ich mich unwohl gefühlt habe - wie zum Beispiel beim Grenzübertritt vom Irak in die Türkei, als wir sehr unsanft vom Militär bis auf die Unterhosen gefilzt wurden. Auch in Uganda sind wir gerade noch rechtzeitig an einem Aufstand von Einheimischen durch brennende Barrikaden aus der Stadt gekommen.

jetzt.de: Auf deinen Reisen arbeitest du mit regionalen Sprayern zusammen. Wer ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Vogel: Sehr bewegt hat mich die Zusammenkunft mit INK76, einem New Yorker Graffiti Künstler. Wir haben viele Abende vor einem Benzin-Heizlüfter mit Budweiser verbracht und er hat wahnsinnig viele Geschichten erzählt.

jetzt.de: Du finanzierst das Projekt größtenteils über Spenden und reist dabei quer durch die Weltgeschichte. Wurde dir schon vorgeworfen, nur zu reisen und Spaß zu haben? Wo bleibt deine echte Hilfe?

Vogel: Zwar hat mich dieser Vorwurf noch nicht erreicht, aber ich bin mir bewusst, dass es für einen Außenstehenden den Anschein haben mag, dass ich das Ganze nur „just for fun“ mache. Mir macht die Arbeit wahnsinnig Spaß. Es ist aber auch ein sehr großer finanzieller und zeitlicher Aufwand, da das ganze Projekt momentan eine Ein-Mann-Organisation ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2012 по немецкому языку.

Задание 3 № 199

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Тim hat mit dem Fußballspielen aufgehört, weil ...

 

1) er mehr Zeit fürs Studium brauchte.

2) seine Mutter gegen diese Sportart war.

3) er den Spaß an dieser Beschäftigung verloren hat.

1
Задание 4 № 200

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Tim begann Musik zu machen, weil ...

 

1) er meinte, es war ein richtiger Karriereschritt.

2) er sich seine Zukunft ohne Musik nicht vorstellte.

3) man ihm Erfolg in diesem Bereich vorhergesagt hatte.

Расшифровка записи

„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

2
Задание 5 № 201

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Warum hat Tim mit seinem Theologie-Studium aufgehört? – Weil er ...

 

1) als Auktionator arbeiten wollte.

2) kein Geld fürs Studium hatte.

3) kein Interesse mehr am Studium hatte.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

3
Задание 6 № 202

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

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Als Tim als Auktionator arbeitete, musste er ständig ...

 

1) vor vielen Leuten sprechen.

2) Autos hin und her fahren.

3) Fortbildungen machen.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

4
Задание 7 № 203

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Tim wählt für seine Lieder eine sehr einfache Sprache, ...

 

1) damit seine Zuhörer ihn schneller verstehen.

2) damit die Reime und die Wortrhythmik zueinander passen.

3) um seine Gedanken auf solche Weise zu strukturieren.

Расшифровка записи

„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 8 № 204

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Um ein Lied zu vollenden, braucht Tim ...

 

1) Druck.

2) eine Idee.

3) Ruhe.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 9 № 205

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Tim meint, wenn man seinen Job zu wichtig nimmt, dann vergisst man...

 

1) andere tatsächlich wichtige Dinge.

2) Freunde im Facebook.

3) sich weiterzuentwickeln.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 4 № 200

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Tim begann Musik zu machen, weil ...

 

1) er meinte, es war ein richtiger Karriereschritt.

2) er sich seine Zukunft ohne Musik nicht vorstellte.

3) man ihm Erfolg in diesem Bereich vorhergesagt hatte.

1
Задание 3 № 199

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Тim hat mit dem Fußballspielen aufgehört, weil ...

 

1) er mehr Zeit fürs Studium brauchte.

2) seine Mutter gegen diese Sportart war.

3) er den Spaß an dieser Beschäftigung verloren hat.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 5 № 201

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Warum hat Tim mit seinem Theologie-Studium aufgehört? – Weil er ...

 

1) als Auktionator arbeiten wollte.

2) kein Geld fürs Studium hatte.

3) kein Interesse mehr am Studium hatte.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

3
Задание 6 № 202

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

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Als Tim als Auktionator arbeitete, musste er ständig ...

 

1) vor vielen Leuten sprechen.

2) Autos hin und her fahren.

3) Fortbildungen machen.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

4
Задание 7 № 203

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Tim wählt für seine Lieder eine sehr einfache Sprache, ...

 

1) damit seine Zuhörer ihn schneller verstehen.

2) damit die Reime und die Wortrhythmik zueinander passen.

3) um seine Gedanken auf solche Weise zu strukturieren.

Расшифровка записи

„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 8 № 204

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Um ein Lied zu vollenden, braucht Tim ...

 

1) Druck.

2) eine Idee.

3) Ruhe.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 9 № 205

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Tim meint, wenn man seinen Job zu wichtig nimmt, dann vergisst man...

 

1) andere tatsächlich wichtige Dinge.

2) Freunde im Facebook.

3) sich weiterzuentwickeln.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

Задание 5 № 201

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Warum hat Tim mit seinem Theologie-Studium aufgehört? – Weil er ...

 

1) als Auktionator arbeiten wollte.

2) kein Geld fürs Studium hatte.

3) kein Interesse mehr am Studium hatte.

1
Задание 3 № 199

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Тim hat mit dem Fußballspielen aufgehört, weil ...

 

1) er mehr Zeit fürs Studium brauchte.

2) seine Mutter gegen diese Sportart war.

3) er den Spaß an dieser Beschäftigung verloren hat.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 4 № 200

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Tim begann Musik zu machen, weil ...

 

1) er meinte, es war ein richtiger Karriereschritt.

2) er sich seine Zukunft ohne Musik nicht vorstellte.

3) man ihm Erfolg in diesem Bereich vorhergesagt hatte.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

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Задание 6 № 202

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

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Als Tim als Auktionator arbeitete, musste er ständig ...

 

1) vor vielen Leuten sprechen.

2) Autos hin und her fahren.

3) Fortbildungen machen.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

4
Задание 7 № 203

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Tim wählt für seine Lieder eine sehr einfache Sprache, ...

 

1) damit seine Zuhörer ihn schneller verstehen.

2) damit die Reime und die Wortrhythmik zueinander passen.

3) um seine Gedanken auf solche Weise zu strukturieren.

Расшифровка записи

„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 8 № 204

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Um ein Lied zu vollenden, braucht Tim ...

 

1) Druck.

2) eine Idee.

3) Ruhe.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 9 № 205

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Tim meint, wenn man seinen Job zu wichtig nimmt, dann vergisst man...

 

1) andere tatsächlich wichtige Dinge.

2) Freunde im Facebook.

3) sich weiterzuentwickeln.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 6 № 202

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Als Tim als Auktionator arbeitete, musste er ständig ...

 

1) vor vielen Leuten sprechen.

2) Autos hin und her fahren.

3) Fortbildungen machen.

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Задание 3 № 199

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Тim hat mit dem Fußballspielen aufgehört, weil ...

 

1) er mehr Zeit fürs Studium brauchte.

2) seine Mutter gegen diese Sportart war.

3) er den Spaß an dieser Beschäftigung verloren hat.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 4 № 200

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Tim begann Musik zu machen, weil ...

 

1) er meinte, es war ein richtiger Karriereschritt.

2) er sich seine Zukunft ohne Musik nicht vorstellte.

3) man ihm Erfolg in diesem Bereich vorhergesagt hatte.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

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Задание 5 № 201

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

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Warum hat Tim mit seinem Theologie-Studium aufgehört? – Weil er ...

 

1) als Auktionator arbeiten wollte.

2) kein Geld fürs Studium hatte.

3) kein Interesse mehr am Studium hatte.

Расшифровка записи

„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

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Задание 7 № 203

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Tim wählt für seine Lieder eine sehr einfache Sprache, ...

 

1) damit seine Zuhörer ihn schneller verstehen.

2) damit die Reime und die Wortrhythmik zueinander passen.

3) um seine Gedanken auf solche Weise zu strukturieren.

Расшифровка записи

„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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5
Задание 8 № 204

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Um ein Lied zu vollenden, braucht Tim ...

 

1) Druck.

2) eine Idee.

3) Ruhe.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 9 № 205

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Tim meint, wenn man seinen Job zu wichtig nimmt, dann vergisst man...

 

1) andere tatsächlich wichtige Dinge.

2) Freunde im Facebook.

3) sich weiterzuentwickeln.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

Задание 7 № 203

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Tim wählt für seine Lieder eine sehr einfache Sprache, ...

 

1) damit seine Zuhörer ihn schneller verstehen.

2) damit die Reime und die Wortrhythmik zueinander passen.

3) um seine Gedanken auf solche Weise zu strukturieren.

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Задание 3 № 199

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Тim hat mit dem Fußballspielen aufgehört, weil ...

 

1) er mehr Zeit fürs Studium brauchte.

2) seine Mutter gegen diese Sportart war.

3) er den Spaß an dieser Beschäftigung verloren hat.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 4 № 200

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Tim begann Musik zu machen, weil ...

 

1) er meinte, es war ein richtiger Karriereschritt.

2) er sich seine Zukunft ohne Musik nicht vorstellte.

3) man ihm Erfolg in diesem Bereich vorhergesagt hatte.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

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Задание 5 № 201

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

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Warum hat Tim mit seinem Theologie-Studium aufgehört? – Weil er ...

 

1) als Auktionator arbeiten wollte.

2) kein Geld fürs Studium hatte.

3) kein Interesse mehr am Studium hatte.

Расшифровка записи

„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

4
Задание 6 № 202

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Als Tim als Auktionator arbeitete, musste er ständig ...

 

1) vor vielen Leuten sprechen.

2) Autos hin und her fahren.

3) Fortbildungen machen.

Расшифровка записи

„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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5
Задание 8 № 204

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Um ein Lied zu vollenden, braucht Tim ...

 

1) Druck.

2) eine Idee.

3) Ruhe.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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6
Задание 9 № 205

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Tim meint, wenn man seinen Job zu wichtig nimmt, dann vergisst man...

 

1) andere tatsächlich wichtige Dinge.

2) Freunde im Facebook.

3) sich weiterzuentwickeln.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 8 № 204

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Um ein Lied zu vollenden, braucht Tim ...

 

1) Druck.

2) eine Idee.

3) Ruhe.

1
Задание 3 № 199

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Тim hat mit dem Fußballspielen aufgehört, weil ...

 

1) er mehr Zeit fürs Studium brauchte.

2) seine Mutter gegen diese Sportart war.

3) er den Spaß an dieser Beschäftigung verloren hat.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 4 № 200

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Tim begann Musik zu machen, weil ...

 

1) er meinte, es war ein richtiger Karriereschritt.

2) er sich seine Zukunft ohne Musik nicht vorstellte.

3) man ihm Erfolg in diesem Bereich vorhergesagt hatte.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

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Задание 5 № 201

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

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Warum hat Tim mit seinem Theologie-Studium aufgehört? – Weil er ...

 

1) als Auktionator arbeiten wollte.

2) kein Geld fürs Studium hatte.

3) kein Interesse mehr am Studium hatte.

Расшифровка записи

„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

4
Задание 6 № 202

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Als Tim als Auktionator arbeitete, musste er ständig ...

 

1) vor vielen Leuten sprechen.

2) Autos hin und her fahren.

3) Fortbildungen machen.

Расшифровка записи

„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

5
Задание 7 № 203

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Tim wählt für seine Lieder eine sehr einfache Sprache, ...

 

1) damit seine Zuhörer ihn schneller verstehen.

2) damit die Reime und die Wortrhythmik zueinander passen.

3) um seine Gedanken auf solche Weise zu strukturieren.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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6
Задание 9 № 205

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Tim meint, wenn man seinen Job zu wichtig nimmt, dann vergisst man...

 

1) andere tatsächlich wichtige Dinge.

2) Freunde im Facebook.

3) sich weiterzuentwickeln.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.
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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

Задание 9 № 205

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Tim meint, wenn man seinen Job zu wichtig nimmt, dann vergisst man...

 

1) andere tatsächlich wichtige Dinge.

2) Freunde im Facebook.

3) sich weiterzuentwickeln.

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Задание 3 № 199

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Тim hat mit dem Fußballspielen aufgehört, weil ...

 

1) er mehr Zeit fürs Studium brauchte.

2) seine Mutter gegen diese Sportart war.

3) er den Spaß an dieser Beschäftigung verloren hat.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 4 № 200

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Tim begann Musik zu machen, weil ...

 

1) er meinte, es war ein richtiger Karriereschritt.

2) er sich seine Zukunft ohne Musik nicht vorstellte.

3) man ihm Erfolg in diesem Bereich vorhergesagt hatte.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

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Задание 5 № 201

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

Воспользуйтесь плеером, чтобы прослушать запись.

 

Warum hat Tim mit seinem Theologie-Studium aufgehört? – Weil er ...

 

1) als Auktionator arbeiten wollte.

2) kein Geld fürs Studium hatte.

3) kein Interesse mehr am Studium hatte.

Расшифровка записи

„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.

4
Задание 6 № 202

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Als Tim als Auktionator arbeitete, musste er ständig ...

 

1) vor vielen Leuten sprechen.

2) Autos hin und her fahren.

3) Fortbildungen machen.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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5
Задание 7 № 203

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Tim wählt für seine Lieder eine sehr einfache Sprache, ...

 

1) damit seine Zuhörer ihn schneller verstehen.

2) damit die Reime und die Wortrhythmik zueinander passen.

3) um seine Gedanken auf solche Weise zu strukturieren.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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6
Задание 8 № 204

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Um ein Lied zu vollenden, braucht Tim ...

 

1) Druck.

2) eine Idee.

3) Ruhe.

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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

Источник: Демонстрационная версия ЕГЭ—2013 по немецкому языку.
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„Bei mir muss alles seine Ordnung haben“

Tim Bendzko, 26, aus Berlin, gilt als neuer Star im deutschsprachigen Liedermacher-Kosmos.

jetzt.de: Tim, du warst Fußballspieler bei Union Berlin, hast Theologie studiert und als Auto-Auktionator gearbeitet. Jetzt bist du Musiker. Hängt das alles mehr miteinander zusammen, als es zunächst scheint?

Tim Bendzko: Ich bin ja nicht erst jetzt Musiker geworden. Musiker war ich schon die ganze Zeit. Selbst beim Fußball, da hat mein Trainer immer gesagt: „Tim, sing doch mal was!“

jetzt.de: Kam eine Karriere als Fußballer für dich nicht in Frage?

Tim: Ich habe regelmäßig Versuche gestartet, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Аber meine Mutter und mein Trainer waren der festen Überzeugung, dass ich mal ein ganz Großer werde. Und als Kind lässt man sich ja eher mal dazu breitschlagen, etwas weiterzumachen. Natürlich hatte ich auch Spaß am Fußball, aber als ich 16 war und angefangen habe, mehr darüber nachzudenken, habe ich diesen Spaß verloren. Fußball ist doch eher was für Menschen, die nicht so gerne nachdenken. Es gibt ganz wenige Profis, die intelligent sind und es geschafft haben.

jetzt.de: In deinem Song „Ich kann das alles sehen“ gibst du vor, in die Zukunft schauen zu können. Hast du denn ein Gespür für den richtigen Karriereschritt zur richtigen Zeit?

Tim: Ich habe gewusst, dass es mit der Musik so kommen würde, wie es dann auch kam. Das klingt vielleicht absurd, aber seitdem ich denken kann, weiß ich, dass ich Musik machen und ein Album raus bringen werde. Das war für mich immer klar, ich bin auch ständig durch die Gegend gelaufen und habe das jedem erzählt.

jetzt.de: Und wie muss man dein Theologie-Studium und die Arbeit als Auto-Auktionator da einordnen?

Tim: Nach der Schule habe ich erst mal ein Jahr lang gejobbt und dann das Studium angefangen. Das habe ich nur aus Interesse gemacht und wusste ab dem vierten Semester eigentlich schon alles, was ich wissen wollte. Also habe ich damit aufgehört, musste ja aber irgendwie Geld verdienen. Ein Freund von mir, der als Auktionator arbeitet, hat mich dann als Aushilfe eingestellt, um Autos hin und her zu fahren. Da mich das schnell gelangweilt hat, bin ich zu meinem Chef gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auktionieren würde – auch wenn es mir damals noch nicht so leicht fiel, vor vielen Leuten zu sprechen. Er hat eingewilligt, und ich wurde zum Auktionator ausgebildet. Das habe ich so lange gemacht, bis ich eine Stimmbandentzündung bekam. Als Auktionator muss man ja fünf Stunden am Stück sehr laut und sehr schnell sprechen. Kurz danach habe ich dann gekündigt.

jetzt.de: Bald darauf solltest du zu deinem ersten Plattenvertrag kommen. Deine Texte sind relativ schlicht gehalten. Du wählst dafür eine sehr einfache Sprache. Weil du willst, dass dich möglichst viele möglichst schnell verstehen?

Tim: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich eigentlich Texte schreibe, um mich selbst zu sortieren. Dementsprechend sind meine Texte am Ende des Tages auch sehr einfach gehalten. Ich versuche, die Dinge, die in meinem Kopf total kompliziert sind, darin zu ordnen.

jetzt.de: Bist du genauso strukturiert, wenn es um deine Arbeitsweise geht? Hast du als Musiker so was wie einen geregelten Arbeitstag?

Tim: Das habe ich schon oft probiert, aber das hat nur in den seltensten Fällen geklappt. Bei mir funktioniert es eigentlich immer gleich: ich habe irgendeine Idee, meistens einen Refrain. Der schwirrt mir dann ziemlich lange im Kopf herum, bis er rund ist. Wenn dann zum Beispiel ein Konzert ansteht und ich nur noch einen halben Tag habe, um den Song fertig zu schreiben, nutze ich auch den Druck. Meistens ist es irgendein Anlass, der mich dazu zwingt, einen Song zu vollenden.

jetzt.de: Wobei du im Song ja auch einmal singst: „Noch 148 Mails checken, wer weiß, was mir dann noch passiert, denn es passiert so viel.“ Kritisierst du hier diejenigen, die ihren Job und ihr Social-Networking zu wichtig nehmen?

Tim: Man kann den Song auch kritisch sehen, wenn man ihn zum Beispiel auf Dinge wie Facebook bezieht. Da hält man ja auch totalen Schwachsinn für etwas total Wesentliches. Das machen wir alle regelmäßig. Außerdem sind wir alle darauf ausgerichtet, uns möglichst schnell weiterzuentwickeln, groß rauszukommen und Karriere zu machen. Dabei vergisst man vieles, was noch wichtiger ist.

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Задание 3 № 245

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Welche Hälfte des Austauschjahres war für Karl interessanter?

 

1) Interessanter war die zweite Hälfte, weil er viel gereist ist.

2) Die erste Hälfe war interessanter, weil alles neu war.

3) Es war alles interessant, die zweite Hälfte nicht weniger als die erste.

1
Задание 4 № 246

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Wo hat Karl gelebt?

 

1) Ankara

2) Borum

3) Istanbul

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


2
Задание 5 № 247

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Warum wollte Karl ein Austauschjahr machen?

 

1) Er ist zufällig auf diese Idee gekommen.

2) Er wollte eine neue Kultur kennenlernen.

3) Seine Freunde haben es ihm empfohlen.

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


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Задание 6 № 248

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Warum hat Karl sich für die Türkei entschieden?

 

1) Er dachte, dass die Türkei ein spannendes Land sei.

2) Er hat gehofft, dass Türkisch ihm im Berufsleben helfen wird.

3) Er wollte mit türkischen Freunden Türkisch reden.

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


4
Задание 7 № 249

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Wie ist Karl vom Flughafen zur Gastfamilie gekommen?

 

1) Eine Mitarbeiterin der Austauschorganisation hat ihn zur Gastfamilie gebracht.

2) Die Haushälterin der Gastfamilie hat ihn am Flughafen abgeholt.

3) Seine Gasteltern haben ihn am Flughafen abgeholt.

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


5
Задание 8 № 250

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Wie haben Karl und die Gastfamilie am Anfang miteinander gesprochen?

 

1) Englisch

2) Deutsch

3) Türkisch

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


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Задание 9 № 251

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Was hat Karl in der Schule geholfen?

 

1) Die Schule hatte strikte Regeln.

2) Alle in der Schule sprachen Englisch.

3) Seine Gastbrüder waren bei ihm in der Schule.

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


Задание 4 № 246

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Wo hat Karl gelebt?

 

1) Ankara

2) Borum

3) Istanbul

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Задание 3 № 245

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Welche Hälfte des Austauschjahres war für Karl interessanter?

 

1) Interessanter war die zweite Hälfte, weil er viel gereist ist.

2) Die erste Hälfe war interessanter, weil alles neu war.

3) Es war alles interessant, die zweite Hälfte nicht weniger als die erste.

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


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Задание 5 № 247

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Warum wollte Karl ein Austauschjahr machen?

 

1) Er ist zufällig auf diese Idee gekommen.

2) Er wollte eine neue Kultur kennenlernen.

3) Seine Freunde haben es ihm empfohlen.

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


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Задание 6 № 248

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Warum hat Karl sich für die Türkei entschieden?

 

1) Er dachte, dass die Türkei ein spannendes Land sei.

2) Er hat gehofft, dass Türkisch ihm im Berufsleben helfen wird.

3) Er wollte mit türkischen Freunden Türkisch reden.

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


4
Задание 7 № 249

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Wie ist Karl vom Flughafen zur Gastfamilie gekommen?

 

1) Eine Mitarbeiterin der Austauschorganisation hat ihn zur Gastfamilie gebracht.

2) Die Haushälterin der Gastfamilie hat ihn am Flughafen abgeholt.

3) Seine Gasteltern haben ihn am Flughafen abgeholt.

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


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Задание 8 № 250

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

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Wie haben Karl und die Gastfamilie am Anfang miteinander gesprochen?

 

1) Englisch

2) Deutsch

3) Türkisch

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Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.

Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?

Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.

Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.

Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.

Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?

Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.

Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.

Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.

Reporter: Und wie war es in der Schule?

Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.


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