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Задание 7 № 1856

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

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Wie haben die Mädchen das Material für ihr Buch gesammelt?

 

1) Sie haben Schulleiter an vielen anderen Schulen abgefragt.

2) Sie haben Fragebögen bei sich und an anderen Schulen verteilt.

3) Sie haben zugehört, was Schüler beim gemeinsamen Mittagessen erzählen.

Пояснение.

Расшифровка записи
Wir beginnen jetzt.
Reporter: Laura, du hast ein Buch über deine Schule geschrieben...
Laura: Na ja, ich habe doch nicht alleine geschrieben, wir sind zu dritt mit Anna und Isabell.
Reporter: Ja, stimmt. Du und deine zwei Freundinnen haben ein Buch über eure Schule geschrieben, darüber, wie ihr euch Schule wünscht, was euch an eurer eigenen Schule gefällt, und was man an Schulen generell besser machen könnte. Was ist denn eure wichtigste Erkenntnis?
Laura: Am wichtigsten finden wir, dass uns Kindern zugehört wird, dass wir ernst genommen werden, und wirklich darauf eingegangen wird, was wir sagen und meinen.
Reporter: Ist es an eurer Schule so? An welche Schule geht ihr drei?
Laura: Wir sind an der Evangelischen Schule Berlin Mitte. Das ist eine Gemeinschaftsschule, wir lernen zusammen von der 1. bis zur 10. Klasse. Unsere Schule unterscheidet sich schon positiv von den anderen, darauf gehen wir auch in dem Buch ein. Doch Dinge verbessern kann man immer. Und manche Grundsätze des Schulkonzepts stehen nur auf dem Papier.
Reporter: Was ist denn das Besondere an eurer Schule?
Laura: Einiges. Am bemerkenswertesten ist, dass es bis zum Ende der 9. Klasse keine Zensuren gibt, Leistungsrückmeldungen bekommen die Schüler mündlich, und am Ende des Schuljahres gibt es den Lernbericht, der mit den Eltern und Lehrern besprochen wird. Das ist an vielen anderen Schulen nicht so. Dann haben wir das gemeinsame warme Mittagessen in der Sekundarstufe I, das ist Pflicht für alle. Wir haben nicht wie gewöhnlich einen, sondern zwei Klassenlehrer. Aber das ist vielleicht nicht so entscheidend.
Reporter: Wie kam es dazu, dass ihr dieses Buch geschrieben habt?
Laura: Es gibt ja schon unglaublich viel Literatur über das Thema Schule, aber das wird immer von Erwachsenen geschrieben. Als unsere Schulleiterin Frau Zeitler fragte, ob wir ein Buch über unsere Schule schreiben wollten, haben wir gleich begeistert zugesagt.
Reporter: Ihr habt für das Buch einen Fragebogen entwickelt, den ihr bei euch und an anderen Schulen verteilt habt. Ihr fragt die Schüler zum Beispiel, wie ihre Traumschule aussieht und ob sie sich ernst genommen fühlen.
Laura: Ja. Einige Schulleiter haben übrigens ziemlich ablehnend reagiert, als wir die Bögen verteilen wollten. Sie fühlten sich wohl angegriffen. Es kamen tolle, kreative Ideen von den Schülern. Jemand wünschte sich zum Beispiel größere Räume, so etwas wie Großraumbüros, in denen alle Schüler zusammensitzen können. Sehr viele wünschten sich mehr Praxis. Das ist vielleicht der Wunsch, der am meisten vorkommt. Das könnte man sagen. Gerade an den Gymnasien fanden viele die Schule sehr einseitig. Man sitzt da, hört zu und schreibt auf. Die Schüler wollen andere Sachen lernen als nur Deutsch, Mathe oder Englisch.
Reporter: Was denn zum Beispiel?
Laura: Ich glaube, Schüler wollen Verantwortung übernehmen. Das ist doch eine der wichtigsten Sachen, die man im Leben braucht: Verantwortung für sich und andere übernehmen, sich kümmern.
Reporter: Ihr fordert im Buch sogar ein Pflicht-Praktikum schon in der dritten Klasse.
Laura: Das ist schon ein bisschen überspitzt formuliert. Aber Kinder, auch jüngere, wollen, dass man ihnen etwas zutraut. Das sehe ich schon an meinem vierjährigen Bruder. Den bitte ich manchmal auf etwas aufzupassen. Und dann macht er das und freut sich, weil er merkt, dass seine große Schwester ihm etwas zutraut.
Reporter: Ihr habt an eurer Schule ein Unterrichtsfach „Verantwortung“.
Laura: Ja, das haben wir in der siebten und achten Klasse einmal die Woche. Wir müssen uns dafür selbst ein soziales Projekt suchen. Meine Freundin Anna hat in einem Kindergarten gearbeitet. Und ich war in einem Altenheim und habe mit den Senioren ein Kochbuch erstellt und ihnen nebenbei Schreiben am Computer beigebracht. Einmal habe ich vergessen abzusagen. Die Senioren haben sich richtig Sorgen um mich gemacht. Da habe ich gemerkt, dass ich auch dafür Verantwortung habe.

Перевод: Wie haben die Mädchen das Material für ihr Buch gesammelt? — Как девочки собирали материал для книги?

Sie haben Fragebögen bei sich und an anderen Schulen verteilt. — Они провели опрос у себя и в других школах.

 

Правильный ответ указан под номером 2.